konnte, obwohl der Friedberger Dechen t in fast ollen Llebungen am besten bewertet werden konnte.
Dad-Nauheim gewann den Städtekampf mit 138:82 überlegen. Auch di« 5xl00«®eie r- Pendelstaff e l der beiden Städte wurde von Bad-Nauheim, das auch zu diesem Kampfe wieder neue Leute stellen konnte, in 61,1 Sekunden knapp gewonnen.
Handball-Lolaltfeffen.
Io. 1846 Glehen I — Mtv. Gießen I 2:6 (1:2).
Am vergangenen Sonntag kam auf dem Mtv.- Sportplahe am Schisfenberger Weg ein Hand- ball-Freundfchaft-spiel -wischen den beiden ersten Mannschasten des Turnverein- 1 8 46 und des Männerturnvereins -um Au-trag. Beide Mannschaften traten -war mit Ersatz an, doch konnten die Männerturner noch in stärkerer Aufstellung als man im voraus vermutet hatte, das Spiel bestreiten. Der Spielverlauf war etwa folgender: Die Mtv.-Mannschaft spielt in der ersten Halbheit gegen die grelle Sonne und kann sich zunächst — besonder- im Sturm — nicht besonders gut -usammenfinden. Erst gegen Ende der Halbzeit wird da- Zusammenspiel der Männerturner besser und diese können bei leichter Ueberlegenheit kurz hintereinander zwei Treffer buchen, denen die Gäste nur ein Tor, kur- vor dem Halbzeitpsisf, entgegensetzen können. (Halb-eit 2:1 für CDUdJ. Mit Beginn der zweiten Halbzeit legen die Männeriurner sofort ein flottes Tempo vor und können auch, zumal sie jetzt nicht mehr gegen die Sonne spielen, zwei weitere Tore erzielen. Demgegenüber muh sich die Mannschaft des Tv. 1846, die dem Tempo nicht mehr gewachsen ist, mit allen Kräften wehren. Durch einen Fehler der Mtv.-Berteidi- gung kommen die Gäste zu ihrem zweiten Erfolg. Da nun zwei Spieler des Plahvereins das Spielfeld verlassen müssen, gehen die übrigen neun Männerturner noch mehr aus sich heraus und können auch bei noch größerer äleberlegen- beit abermals zwei Treffer buchen. Bei diesem Resultat von 6:2 für Mtv. werden auch zwei Spieler des Tv. 1846 von dem Schiedsrichter vom Spielfeld verwiesen. Trotz grober Anstrengungen auf beiden Seiten konnte keiner von beiden Vereinen an dem Endresultat von 6:2 für
den Mtv. etwas ändern. Das Treffen war besonders In der -weiten Halbzeit sehr hart. So endete das äußerst spannende Lokaltreffen ebenso wie das letzte, mit einem hohen wohlverdienten Siege de- Männerturnvereins.
Io. 1846 II — Mtv. Gießen II 3:7 (2:2).
Vor dem Spiele der ersten Mannschaften traten sich die -weiten Mannschaften der beiden Vereine gegenüber. 3n der ersten Halbzeit waren die Gäste stark überlegen und konnten durch die schlechte Arbeit der Mtv.-Hintermannschaft mit zwei Toren in Führung gehen, erst nach großen Anstrengungen konnten die Männerturner den Ausgleich erzielen. 3n der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber durch UmfteUung der Mannschaft von Minute zu Minute besser und schnürten schließlich die 1846er gan$ in ihre Hälfte ein. 3n regelmäßigen Abständen erzielten die Mtver noch fünf weitere Tore, denen die 1846er nur noch einen Treffer entgegensetzen konnten. So enöete auch dieses Lokaltreffen mit einem überlegenen 7:3-Siege der Mtv.-Mannschaft.
Radclub Germania* 1899 Gießen.
Einen sehr schönen Erfolg hatten die beiden Radballmannschasten des REG. 1899 am vergangenen Sonntag bei dem anläßlich der Defreiungs- feier auSaetragenen »Fest der Heimat" in Neuwied a. Rh. zu verzeichnen. Nachdem es ihnen Öen war, in den Dyrspielen ihre Gegner hn und Duisburg überzeugend zu schlagen, gelang es ihnen, aus dem Endspiel gegen Aachen im Zweier-Radball (Stommel-Von Eiff) mit 8:2 Toren und im Dreier-Radball (Baum- Stommel-VonEiff) gegen Essen-Rüttenscheid mit 2:0 Toren jeweils als Sieger hervorzugehen und die wertvollen Preise nach Gießen zu 6ringen.
Bei dem am Sonntag in Gießen zum Austrag gekommenen Mannschaftsfahren war es der Mannschaft Gebrüder Preis, Siebert, Schlund, Vvlz nach dreimaligem Defekt nicht mehr möglich, den Wetzlarer Radfahrer-Verein, der ohne jeglichen Schaden das Zielband erreichen konnte, noch einzuholen und mußte so mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Die gefahrenen Zeiten sind in Anbetracht der schlechten Boden - beschaffenheit als sehr gut zu bewerten.
Wirtschaft.
Goldeinlösung der Reichsbanknoten.
Die Reichsbank ist, wie in der Presse vielfach berichtet wurde, vor einiger Zeit gesetzlich verpflichtet worden, ihre Neichsmarknoten bei Vorlegung einzulösen. Mancher wird sich vielleicht gewundert haben, daß er bisher im Zahlungsverkehr des täglichen Lebens trotzdem noch keine Goldmünzen bemerkt hat. Der inländische Zahlungsverkehr wird aber auch weiterhin ohne Umlauf von Goldmünzen reguliert werden. Die Reichsbank, die ihre Noten bei Vorlegung nach ihrer Wahl in deutschen Goldmünzen, in Goldbarren oder in Devisen einlvsen kann, wird nämlich an der bisher schon geübten Praxis festhalten und die Noteneinlösung zunächst in Devisen auf Lander mit unbedingt sicherer Goldwährung vornehmen. Daneben wird die Reichsbank, wie bisher, erforderlichenfalls Goldbarren für den Zahlungsverkehr mit dem Ausland abgeben. Das Zentralnoteninstitut liefert also gegen vorgelegte Noten nur Devisen und Goldbarren aus, die beide nicht zum Umlauf im 3nland, sondern nur für Zahlungen im internationalen Verkehr geeignet find. Dadurch ist es der Reichsbank möglich, die deutschen Goldreserven im wesentlichen bei sich zu konzentrieren. Das liegt in erster Linie im 3nteresse der Währung und der Wirtschaft, denen es abträglich wäre, wenn der nationale Goldschatz im Kleinverkehr zersplittert würde. Auch reiche Länder leisten sich heute nicht mehr den Luxus eines Goldumlaufs im 3nland, sondern konzentrieren ihre Goldreserven bei ihren Notenbanken unter Beschränkung der Goldabgabe zu Zwecken des internationalen Zahlungsverkehrs. Derartige Währungen nennt man Goldkemwährungen. Nach der 2luf- faffung der berufensten Währungssachverständigen und auf Grund praktischer Erfahrungen gilt die Goldkernwährung als die beste Form der Goldwährung,' sie hat gegenüber der Goldum- lausswährung erhebliche Vorzüge. Die deutsche Reichsmarkwährung ifr eine Goldkemwährung. Nach den gesetzlichen Bestimmungen könnte zwar die Reichsbank Gold zum 3ntanbumlauf abgeben, das vermeidet sie aber ebenso wie die Noten
banken anderer Länder. Wenn sich die Reichsbank trotzdem die Möglichkeit einer Goldabgabe zu Zwecken des inländischen Zahlungsverkehrs hat einräumen lassen, s o ist darin ein neuer Beweis für die absolute Sicherheit der Reichsmarkwährung zu sehen.
Lokomoiivindustrie und Reichsbahn.
Die großen Lokomotiofabriken Henschel & Sohn, Borsig, Schwartzkopss, Fried. Krupp und Hanomag haben an die Reichsregierung eine Eingabe gerichtet, in der es u. a. heißt: Unsere Unternehmen, die seit Jahren nur stoßweise und völlig unzureichend Aufträge auf Lokomotiven von der Reichsbahngesellschaft erhalten, haben bislang versucht, durch Hereinholung von Auslandsaufträgen ihre derzeitigen, schon stark verminderten Belegschaften durchzuhalten. In letzter Zeit aber sind trotz schwerer Preisopfer auch die Auslandsaufträge so stark zurückgegangen, daß bei allen unterzeichneten Firmen Entlassungen drohen, mit denen bereits begonnen werden mußte. Wir richten an die Reichsregierung das dringend? Ersuchen, bei Durchführung des geplanten Arbeitsbeschaffungsprogramms nachdrücklich darauf hinzuwirken, daß die Reichsbahngesellschaft sofort einen besonderen Notstandsauftrag auf mehrere hundert Lokomotiven vergibt, damit bei uns Entlassungen in großem Ausmaß vermieden werden können. — Wir weisen darauf hin, daß im Lokomotivbau ein besonders hoher Lohnanteil in der Auftragssumme enthalten ist, so daß dem Ziel des Arbeitsbeschasfungs- programms (nämlich Verringerung der Arbeits- losigkeit) durch Lokomotivaufträge in hohem Maße Rechnung getragen wird.
* Henschel & Sohn AG., Kassel. Die Gesellschaft, die seit dem 1. Januar 1929 in Form einer Aktiengesellschaft geführt wird, erzielte 1929 einen Rohgewinn von 0,66 Mill. Mark. Nach Abschrei' bungen von 2,7 Mill. Mk. ergibt sich ein Verlust von 2 043 909 Mk., der aus der Reserve gedeckt werden soll. Im Geschäftsbericht wird auf die schwere Krise des deutschen Lokomotiobaus hin
gewiesen. An die Reichsbahngesellschaft wurden im Berichtsjahre nur eine einzige Lokomotive und drei Tender abgeliefert. Für die fehlenden Jnlandsauf- träge bot der Auslandsmarkt keinen 2lusgleich. Die Aussichten auf Lokomotivbestellungen seien weiter äußerst gering. Im Exportgeschäft hatten sich die Preise weiterhin stark verschlechtert. Die Dermal- tung hofft, daß die Krise möglichst bald überwunden und eine rentable Produktion wieder möglich sein werde.
♦ * .
* D i e Lage der Eisen- und Stahlwarenindustrie im 3uni Wie der Eisen- und Stahlwaren-3ndustriebund Wuppertal—Elberfeld hütteilt, haben die letzten Wochen in der Lage der Eisen- und Stahlwarenindustrie keine Wendung zum Besseren gebracht, so daß die Werke größtenteils zu weiteren Entlassungen und verkürzter Arbeitszeit schreiten mußten. Wenn auch in 3ahren normaler Geschäftstätigkeit der Monat 3uni allgemein ruhig war, so liegt doch in diesem 3ahre in einzelnen Branchen die 3ndustrie gänzlich darnieder. Noch nie ist die Lage, was den Auftragseingang anbelangt, so zurückhaltend gewesen wie jetzt.
* Hermann Wron ker, AG., Frankfurt a. M. Die Generalversammlung erledigte die Regularien und beschloß die Verteilung einer ermäßigten Dividende von 6 (im Vorjahre 8) Prozent. Dom Vorstand wurde mitgeteilt, daß der llmfaö im lausenden Jahre infolge der allgemein schlechten Wirtschaftslage bisher um zehn Prozent hinter dem des Vorjahres zurückgeblieben sei. Diese Ausfälle versuche man durch Sparmaßnahmen auszugleichen. Eine Steigerung der Kaufkraft des Publikums könne für die Zukunft nicht erhofft werden, während die Auswirkung der erhöhten Umsatzsteuer nicht vorauszusehen sei. Wenn keine weitere wesentliche Verschlechterung der Geschäftslage eintrete, könne infolge der vorgenommenen Sparmaßnahmen ein angemessenes Ergebnis erwartet werden.
Ttinöermorff in Gießen.
Aus dem heutigen Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt in Gießen waren auf getrieben: 1259 Stück Großvieh, 184 Kälber. Auswärtige Käufer waren zahlreich vertreten. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 600 bis 700 Mk., 2. Qualität 400 bis 550 Mk., 3. Qualität 250 bis 350 Mk.: Schlachtkühe 150 bis 450 Mk.: Rin- der i/i bis ^jährig 140 bis 240 Mk., bis 2jährig 220 bis 430 Mk.: Kälber das Pfund Lebendgewicht 50 bis 60 Pf. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: Lebhaft, später etwas abflauend: ausverkauft.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 15.3uli. Tendenz: nachgebend. — Von der immer noch ungeklärten 3 n - nenpol itik ging weiterhin ein gewisser Druck aus, so daß bei dem Mangel an Orders die Spekulation große Zurückhaltung bekundete. Der- einzelt wurden Abgaben vorgenommen, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse, bei eher etwas schwächerer Tendenz, Kursrückgänge bis zu 2 Prozent eintraten. Die feste und äußerst lebhafte gestrige Neuyorker Börse machte keinen Eindruck, doch -machte sich im Grundton der Börse eine gewisse Zuversicht bemerkbar, die auf die Besserung der internationalen Märkte und vor allem auf die Aufhebung der Kapitalertrag steuer für alle verzinslichen Werte ab 2. Januar 1931 zurückzuführen war. Die Kulisse zeigte aber trotzdem noch wenig Neigung zu Neuengagements an den Aktienmärkten, beschränkte sich vielmehr auf den Pfandbrief- und Rentenmarkt, so daß hier das Geschäft auch etwas lebhaftere Formen annehmen konnte, doch lauteten die Zukunftsprognosen, da die Bestrebungen, eine weitere Ermäßigung der Pfandbrieftypen herbeizuführen, wobei die Limite der Aktienmärkte eine Steigerung erfahren dürfte, nach Erledigung der innerpolitischen Schwierigkeilen etwas zuversichtlicher. Das Geschäft war ziemlich gering. Am E l e k t r o m a rkt waren Siemens 2 Prozent schwächer. Stärker unter Druck lagen noch Deutsche Linoleum minus 3Prozent. Am Chemiemarkt büßten 3.-0.-5 a r be n 1,5 Prozent ein. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen wenig verändert. Etwas mehr Interesse machte sich am Kunst- seidemarkt für A k u auf angeblich holländische Käufe mit plus 1,5Prozent geltend. Süddeutsche Zucker waren mit plus 1 Prozent etwas gefragt. Die gestern im Vordergründe stehenden Äaliaftien verloren bis 1,5Proz. Auch am Montanmarkt war die Llmsatz-
Letzte Nachrichten.
Hindenburgs Absage an Braun.
Berlin, 15.3ulL (IcL-Un.) Reichspräsident van Hindenburg hat dem preußischen Ministerpräsidenten mitgeteilt, daß er an den von der preußischen Regierung In Koblenz, Irier und Aachen, sowie Wiesbaden vorgesehenen Befreiungtfeiern nicht teilneh- men könne, da da» verbot de» Stahlhelm im Rheinlande bi»her von der preußischen Regierung nicht aufgehoben worden sei. Der Reichspräsident betont, daß er es mit seiner überparteilichen Stellung nicht vereinbaren könne an Feiern teilzunehmen, von denen der Stahlhelm, ein verband der alten Soldaten, ausgeschlossen bleibe, während andere verbände teilnehmen könnten. Lr sehe sich daher veranlaßt, seine der preußischen Regierung gegebene Zusage zur leilnahme an den Besreiungsseiern im preußisch-besetzten Gebiet zu rückzunehmen.
Noch feine Entscheidung.
Berlin, 15. Juli. (OB. Zunkspruch.) Im Reichstage herrscht Hochbetrieb, da sich in wenigen Stunden das Schicksal der weiteren politischen Entwicklung entscheiden wird. Da» Schwergewicht liegt nach wie vor bei den Deutschnationalen, von denen ein leil mit den Regierungsparteien stimmen mühte, wenn eine Mehrheit zustande kommen soll. Iroh der Veröffentlichungen au» diesen Kreisen ist aber bis zur Stunde noch keine Entscheidung innerhalb der Deutschnationalen Partei über ihre Haltung gefallen. Die Reichsregierung, die sich immer noch beisammensindet und über alle weiteren Schritte einmütige Beschlüsse faßte, will zunächst Erklärungen der Sozialdemokraten und Deutfd)nationalen ab- warten, ehe sie zu außerparlamentarischen Maßnahmen schreitet. Sollte der deutschnationale Sprecher erklären, daß die Deutschnationale Partei geschlossen gegen die Vorlage stimmen würde, dann wird der Reichskanzler nach Beschlüssen de» Kabinetts die Regierungsvorlagen sofort z u r ü ck z i e h e n. Ls ist aber vollkommen falsch, zu behaupten, daß die Reichsregierung bereit wäre, die parlamentarischen Möglichkeiten als erschöpft anzusehen. Sie ist aber überzeugt, daß gegebenenfalls der Artikel 48 beim präsenten Reichstage angewendet werden kann.
tätigleit eng begrenzt. Phönix und Stahl- Verein lagen etwas gedrückt, während Bude- rus leicht anziehen konnten. Danken waren kaum verändert. Deutsche Anleihen lagen ruhig. Au sländer knapp gehalten. 3m Verlaufe blieb das Geschäft gering. Material kam kaum mehr an den Markt, und bei einiger Nachfrage in Spezialwerten wurde die Tendenz etwa- freundlicher, so daß sich das Kursniveau bis au 1 Prozent über Anfang heben konnte. Am G e l d- markt war Tagesgeld, veranlaßt durch den Medio, etwas angespannter. Die Notierung war auf 4Prozent festgesetzt. Am Devisenmarkt nannte man Mar? gegen Dollar 4,1895, gegen Pfund 20.3840, GonZton gegen Kabel 4,8652, gegen Paris 123,63, gegen Ma land 92,88, gegen Schweiz 25,03, gegen Madrid 42,05, gegen Holland 12,0890.
Amtsgericht Gießen.
Gießen, 4.3ult.
Nur wenige einfach liegende Strafsachen endeten mit einem Urteil. Ein Bäckermeister hat gegen die V. O. über die Arbeitszeit in den Bäckereien und Konditoreien vom 23. November 1918 verstoßen, indem er seinen Lehrling schon zwanzig Minuten vor 1 Uhr statt erst nach 7 Uhr für seine Kunden Brötchen austragen ließ. Der Lehrling hatte sich selbst dazu erboten, vermochte aber seinen Meister nicht dadurch zu entlasten: er erhielt die geringe Geldstrafe von 5 Mark. — Ein Student hatte in einem Eisenbahnabteil einen Fensterriemen durchschnitten und leugnet dies nicht, behauptet aber, in sinnloser Trunkenheit, also in einem Zustand der Bewußtlosigkeit, der eine Bestrafung ausschliehe, gehandelt zu haben: im nüchternen Zustand sei er zu einer solchen Tat unfähig! Die Deweisaus-
Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o H., Lornbardzinsfuß 5 v. H.
Jranltun a. 2)1.
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^ranfhirt a. 371.
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Datum
14- 7.
15. 7.
14. 7.
15. 7.
Datum
14. 7.
15. 7.
14. 7.
15. 7.
6% a-vunox auia»Mtueu)<
Oamourg-etmenta Balei . •
97.5
—
97.5
97
Don 1987 .......
88,25
—
88,5
—
tzamburg-Südam. Dampfschtss
. 8
—
—
7% Deutsch« Reich« anlelhe
Hansa Lampfschiss.....
10
—
——
—
——
von 1929 ..........
103,5
—-
103,4
—
Norddeutscher Lloyd ....
. 8
98
97,4
98
97,6
Deutsche Anl.-Ablöi.-Schuld nti
60,25
Allaemeine DeutscheCreditanst. 10
111
—
111,5
111,25
Aurlm..Rechten.......
60,2
60,13
60.1
Barmer Bankverein ....
10
120
120
120
120
T«6fll. ohne AuSlos.-Rechte . .
—
8.65
8.6
Berliner Handel-geiellschafi .
12
157
—
157
156,5
8% Heil. BoikSstaat von 1929 irückzahib. 102%).....
97,5
Sommer», und Prival-Bank.
11
139
139
139
139
98,25
Tarmslädler und Naiionalbanl
12
201
—
200,5
200,5
Cberbriffn Provinz - Anleihe mV
57,5
Tratsche Bank und
AuSIvi -Rechten......
—
—
Ditconto-Sesellichaft, . . .
10
131.25
—
131
130 75
Deutsch« komm. Sammelabl.
59,5
Dresdner Bank......
10
131
—
131
131
Anleihe Serie 1 .... -
—
59,5
—
Reichsbauk........
12
260
—
260
259
6% Franks. Hov -Bank «oldpfr
102
XIII unkündbar bi« 1934 . . ■
—
d
A.S.S...........
. 8
151
150.5
151,5
151
7% Frankl - -Yp.-Bank Goldpfr unkündbar bi» 1939 ....
96,25
Bergmann........
. 9
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--
—
•—
E»
tiektr. Lteferungtgefellschast.
10
—
—
140
—
«%% Rbeintiche Hyp.-Vank Lüru. Soldpse........
90,3
Licht und ßtafl......
10
147,5
—
148,5
146,25
—
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IVi
108
—
108
—
6% $r. Landrtpfandbriefanstall
-
Gesellschaft für Elektrische
Pfandbriefe R. 17......
101,5
—-
101.75
—
Unternehmungen ....
Hamburger VektrniiätS-Werke
10
149.25
—
148,25
147,25
8% Pr Landrtplanrbriesanstall
10
_
—
134
flomm.-Cbi. !R. tO......
7% Pr. Landesptandbriefanstolt
——
——
—
Rhemiichr Elektrizität . . .
. S
132
131,5
97,5
Schlesische Elektrizität. . . .
10
—
146
143
Pfandbriefe R. 10......
96,5
—
96,5
—
Sckmckeri & So...... .
11
—
—
173,25
172,5
fl.6.9. abg. Lorlneg«-Obligatio
Sternen« & Halske.....
16
217,5
215,5
217
215,5
nen, rückzahlbar 1932 .....
—
—
—
•
Dran «rod io . . ......
. 8
—
——
Lahmeyer« Lo.......
10
160
—
160
—
4% Lesterretchlfche Soldrentr . .
26,75
—
26,8
—
Buderus....... .
. 6
73,5
73,75
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73
4,20% Oesterr-ichifche Ellberrentr
2,8
—
Deutsche ErdSl......
. 6
85,25
84,5
4% Oesterretchtsche Einheitliche
2,9
Essener Steinkohle.....
. 8
d
—
128,5
Rente..........
1,8
—
1.95
Gelsenkirchener......
. 8
125,5
—
126
126,5
«% Ungarifche giolbrente ....
23.3
—
23,4
—
Harvener. . .■•••••
Hoelch Eiien..... . .
. 0
118,5
——
119
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—-
—
20,1
—
6H
—
95
92,5
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—
—
20.9
—
Ilse Bergbau.......
Slbcknerwerke.......
10
—
—
—
239
4% Ungarische «ronenrente . . -
1,8
—
1,85
7
—
96,5
95,75
4% Türkische Zollanleihe van 1911
5,3
5,13
5,15
5,13
Söln-Neuessen.......
. 7
—
_
92.25
90,6
4% Türkische Bagdadbahn-Anl
Mannrtmann-Röbrrn . . .
. 7
94
—
93,9
93,6
Serie ............
—
5,25
Mantfelder Bergbau ....
Lberschles. Eilenbedarf . . .
. 7
—
67,5
67,9
4% deigl. Serie II.......
5,4
—
5.15
5,25
. 6
—
—
56,65
57,25
6% Rumänische veretnh. Rente
Lberschlel. Kaliwerke. . . .
. 7
—
—
93,5
92,6
eon 1903 .........
—-
—
—
Phöni; Bergbau......
Rheinische Braunkohlen . .
6*
86
85,5
85,75
85.13
Rumänische vereinh. Rente
10
222
222,25
221,5
von 1918 ..........
—
16,25
16,25
Rhein kiahl........
. 6
102
—
101,4
100,25
4% Rumänische vereinh. Rente
7,65
—
7.7
—
Riebeck Montan ......
7,2
—
100,5
—
Frankfun a. Ul. |
Serkin
Schluß».
t»ilhr»
Schluß»
Anfang»
kurt |
flurt
kurt
flurt
Datum
14. 7.
15. 7.
14. 7.
15. 7.
Bereinigte Stahlwerke .
85,25
85
85,25
85
Ctaot Minen.....
. 16V.
42.5
42,13
Kaliwerke Aschersleben .
. . 10
203.5
—
206.75
Kaliwerke Westeregeln .
. . 10
212.75
—
213,5
—
Kaliwerke Salzdetfurth .
. . 16
368
366,5
369
366
I. S. Farden-Industrie .
. . 18
161
159,5
160,75
160
Dvnamit Nobel ....
. . . 6
-
Scheide an stall.....
. . . 9
—
—
—
— •
Goldschmidt.....
. . . 6
60
—
60
—
Rülger« werke.....
. . . 6
58
58
58
57,25
Metällgelellschaft. . . .
. . . 8
114
—
114,25
Phsttvv Holzmann . . .
. . . 7
87
85
Zementwerk Heidelberg
. . 10
108,5
Semen twerk Karlstadt. .
. . 10
d—
Wavb & fireotag . . .
. . . 8
76,5
77,75
—
SchulrdeiS Patzenhofer .
. . 15
—
—
288
285,5
Lstwerke.......
. . 12
—-
——
236,5
235
Aku ........
. . 1b
—
103,5
102
103.5
Bemberg.......
. . 1<
104
—
104.4
145
Zellstoff Waldbos . . .
. 18V.
146.5
—
145.25
— '
Zellstoff Alchasfenburg .
. . 12
109
—
109
—
Lharlottendurger Walser
. . . 8
—
—
101,25
101
Tessauer Gas.....
. . . 9
—
—
147
145,75
Tarmier Motoren . . .
. . . 0
32.5
—
32,75
32,75
Teulsche Linoleum . .
a . . .
203
200
202,5
200,5
Maschinenbau 2L»G5. . .
• . . 0
—
—
46
46,75
Rat. AutomobU ....
. . . 0
—
—
—
—
Ctcnfiem & Koppel . .
. . . 6
——
—
68,75
—
Leonhard Tietz ....
. . 10
141
—
141
140,25
Svenika..... .
—
—
310
315
Frankfurter Maschinen .
... 4
27
—
26
—
Elriyner.......
. . . 6
31
—
32
—
Hevliaenstaedl . • . •
Iunghan«.......
. . . 0
... 6
36,13
_
36
_
Leckwerle.......
... 8
93,5
—
—
—
Maurkrastwerke Höchst a. M.. .8
80,5
—
—
—
Miag.........
. . 10
92
—
93
92
Gebr. Roeder . . . .
. . 10
104
——
—
Botgl & Haesfner ...
. . . 9
147,5
148
—
Süddeutsche Zucker . .
. . 10
157
158
158
—
Banknoten.
Serlln, 14. Jnll
Selb
Äries
Amerikanische Noten......
4.169
4,189
Belgische Noten .......
58,50
58,74
Dänische Noten ........
111,88
112,32
Englische Noten . .......
20,332
20,412
Französische Noten .......
16.445
16.505
Holländische Noten .......
168,08
168.76
Italienische Roten........
22,00
22,08
Norwegische Noten.......
111,95
112,39
Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling
59,18
59,42
Rumänische Noien.......
2,47
2,49
Schwedische Noten .......
112,25
112,69
Schweizer Noten........
81,36
81,63
Spanische Noten........
48.95
49,15
Tschechoslowakische Note«. ....
12,425
12,485
Ungarische Noten...... .
73,10
73,40
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
14- Juli
15.3ull
Amtliche Dotierung
Amtliche
Notierung
Geld
Srie'
Geld
Seiet
Linste Ron-
168,37
168,71
168,41
168.75
Bnen--SireS
1,516
1,520
1,527
1,531
Brft-Antw-
58,45
58,57
58,47
58,59
Christiania.
112,12
112,34
112,10
112,32
Kopenhagen
112,15
112,37
112,14
112,36
Stockholm .
112,50
112,72
112.49
112,51
HelsingrorZ.
10,532
10,552
10,536
10.556
yta(ten. . .
21,92
21,96
21,92
21,96
London. . .
20,361
20,401
20,36
20,40
Wtnnor! . .
4,1855
4,1935
4,185
4,193
16,505
Paris. . . .
Schweiz ..
16,465
16,505
16,485
81,345
81,505
81,34
81.50
Spanien .
48.85
48,95
48,35
48,45
Japan . . .
2,068 0,474
2,072
2,068
2,072
Rio de Jan. Wien in
0,476
0,462
0,464
CefL abgest.
59,12
59,24
59,12
59,24
Prag . . .
Belgrad . .
12,470
12,437
12,41
12,43
7,425
7,439
7,425
7,439
Budapest » -
73,30
73,44
73,31
73,45
Bulgarien.
3,029
3,035
3,034
3,040
L'ffabon . .
18,73
18,77
18,76
18.80
Tanjig. . . Äonftantta.
81,39
1,784
81,55 1,739
81,38 1,784
81,54
1,789
Alben. . .
5,43
5,44
5,43
5,44
Tanada . .
4,185
4,193
4,185
4,193
Urn-uaD , .
4,576
3,584
3,598
3,604
Cairo . • •
20,875
20,915
20,875
20,915


