Ausgabe 
14.10.1930
 
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Nr. 240 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien) Dienstag, U- (DHober (950

Der lleberbrülkungskredit abgeschlossen.

Berlin, 13.Okt. (WTB.) 3m laufenden Etatsjahrc 1 9 30 sind von den bisherigen schwebenden Schulden erhebliche Teile zurückgezahlt worden. Die infolge der Wirtschaftsentwicklung im Winter zu erwartenden Mehraufwendungen und Steuerausfälle machen einen Uebcrbrückungs- kredit, entsprechend der Ankündigung der Reichs­regierung in ihrem Programm, notwendig. Die Reichsrcgierung hat bereits ein Gesetz, das sie zu dieser Kreditaufnahme ermächtigt, dem Reichsrat zugeleitet. Diesen UeberbLÜckungskredit hat die Reichsrcgierung unter der Voraussetzung ausge­nommen, daß in dem Kreditermächtigung s- gesetz gleichzeitig Bestimmungen über eine Schuldentilgung von den gesetzgeberischen Körperschaften verabschiedet werden, die den Zweck haben, den neu ausgenommenen Kredit und son­stige schwebende Schulden in bi e i Jahres­raten z u je 420 Millionen Reichsmark zu tilgen. Die 'Annahme dieser Tilgungsbestim- mungcn ist die Voraussetzung für das Wifksam- werden des Kreditabkommens.

Der Kredit in höhe von 125 Millionen Dollar ist durch eine internationale Gruppe von Ban­kiers und Banken zur Verfügung gestellt.

Der Kredit wird gegen Hingabe von s e ch s mona­tigen Schatz anweisungen gewährt wer­den. Die deutsche Regierung hat das Recht, eine dreimalige Verlängerung dieser Schatzanweisungen zu verlangen. Der Zinssatz des Kredits beträgt 43 Prozent p. a., die Provision 11 Prozent p. a. Die Auszahlung erfolgt zum Nominalbeträge ab­züglich der halbjährigen Zinsen sowie der Pro- vision.

Oie Bedeutung

des Lleberbrirckungskredits.

Der Dieberbrückungskredit des Reiches in Höhe von 125 Millionen Dollar, der einem Gegenwert von rund 500 Mill. Mk. entspricht, ist endgültig abgeschlossen worden. Für die Reichsfinan­zen bedeutet er einen Sanierungskredih; denn er bildet die Grundlage für das Wirt- schasts- und Finanzprogramm der Regierung, das in nächster Zeit zur Durchführung gelangen soll. Mit dem (Selbe aus dem ilcbetbrüdungä- trebit soll das Defizit des laufenden Jahres, welches sich aus etwa 900 Mill. Mk. stellt, zum Seil abgedeckt werden, so daß bis zum Ende des laufenden Rechnungsjahres noch 400 Mill. Mk. durch Verkauf von Reichs- schahanweisungen usw. zu beschaffen sind.

Der Abschluß des äleberbrückungskredits stellt keine Anleihe dar, da eine öffentliche Auf­legung nicht stattfindet, die Danken geben das

Geld aus ihrem eigenen Bestand, genau so wie im 3uni vorigen Jahres das amerikanische Bank­haus Dillon Read & Co. dem Reich einen ein­jährigen Kredit in Höhe von 210 Millionen Mark zur Verfügung stellte. Die effektiven Kosten des Kredits belaufen sich auf etwas über 6 Prozent, während der Dillon-Read-Kredit eine Rctto- Verzinsung von 7 Prozent erforderte, also immer­hin wesentlich günstigere Zinsbedingungen, die selbst bei der gegenwärtig ungünstigen deutschen Finanzsituation gewährt werden. Unter den aus­ländischen Banken, die sich an dem Kredit be­teiligt haben, sind die prominentesten vertreten: die von der ausländischen Gruppe gestellte Be­dingung, daß deutsche Banken rund 50 Millionen Mark übernehmen, ist erfüllt und für die deutschen Danken auch als tragbar zu bezeichnen. Daß sich eine große Anzahl internationaler Banken dem Kreditangebot angeschlossen haben, ja, daß sogar von anderen Dankengruppen des Aus­landes Konkurrenzofferten beim Reichsfinanz­ministerium Vorgelegen haben, ist ein Beweis für das große Vertrauen, welches das aus­ländische Kapital der deutschen Wirtschaft ent­gegenbringt. Zugleich zeigt sich aber auch darin die Zuversicht des Auslandes, daß es Deutsch­land gelingen wird, die gegenwärtigen außer­ordentlichen Schwierigkeiten finanzieller und po­litischer Art. auch wenn die Weltwirtschafts- depression noch längere Zeit anhält, zu über­winden.

VonderZnternaiionalenZahlungsbank

Basel, 13. Oft. (Sil.) Der Verwaltungs­rat der Internationalen Zahlungs­bank hat akn Montagabend seine vierte Sitzung beendet, lieber die Verhandlungen wird die Oefsentlichkeit in einem Kommunique unterrichtet. Es heißt darin u. a.: Die Vorlage und Bespre­chung der drei Monatsausweise der Bank für das letzte Vierteljahr (Juli bis September) gab Anlaß, mit der Leitung der Dank die Grundlagen der A n l e i he p 0 l i t i k, eine der wichtigsten Aufgaben der Dank, eingehend zu erörtern. Der Förderung der ZusammenarbeitderZen- tralbanken in Währungs- und Fi­nanzfragen widmete der Verwaltungsrat auch diesmal seine besondere Aufmerksamkeit. Die Bankleitung erhielt den Auftrag, für die Zentral­banken die Anleihefragen für weitere Erörterun­gen in Aussicht zu nehmen. Ferner wurde die Abteilung für Zusammenarbeit der Zentralbanken beauftragt, die heute besonders wichtige und aktuelle Frage der Devisendispositionen genau zu studieren. Gerade auf diesem Gebiet will die DIZ. als' Regulator auftreten.

Wirtschaft.

* D i e Arbeitsgem ein schäft der Hessischen Kreditgenossenschaften veröffentlicht jetzt die Ergebnisse der Zweimonats­bilanzen vom 31 .August 1930. Das Detriebs- kapital erhöhte sich von 74 auf 75,7 Mill. Mark. Die Spareinlagen nahmen um rund 0,3 Mill. Mark zu, während kurzfristige Kundenguthaben und Bankverpflichtungen eine geringfügige Ab­nahme erfuhren. In der Hauptsache ist die Zu­nahme der Bilanzsumme auf die belasteten Se­mesterzinsen zurückzuführen. Die Außenstände er­höhten sich demzufolge um etwa 1,6 Mill. Mark, während die flüssigen Mittel eine Abnahme um rund 0.37 Mill. Mark zu verzeichnen haben. Der Rückgang des Wechselumlaufs um 0.6 Mill. Mark und das Ansteigen der Außenstände sind ein deutlicher Beweis für die Tatsache, wie schwierig die Lage des hessischen Mittelstandes bei der weiterhin anhaltenden Depression sich gestaltet. Die Ende Juni 1930 festzustellende Entlastung war also nur vorübergehender, auf Saisonein­flüssen beruhender Ratur. Das Eigenkapital ist mit 12,4 Mill. Mark unverändert geblieben. Die Spareinlagen betrugen rund 40.7 Mill. Mark, sonstige Kundenguthaben 16,2 Mill. Mark. Die Liquidität betrug rund 57 Proz. der täglich fälli­gen Verbindlichkeiten. An Krediten waren unter Einbeziehung der gewährten Diskontkredite der hessischen Wirtschaft Ende August 1930 rund 70j/4 Mill. Mark zur Verfügung gestellt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 14. Okt. Tendenz: wider­standsfähig. Da die gestrigen Berliner Unruhen kein größeres Ausmaß angenommen haben, war man zu Beginn der Börse wieder beruhigter. Die Tendenz zeigte wieder ein etwas zuversichtlicheres Aussehen. Trotzdem war die Spekulation im Zu­sammenhang mit dem zum Teil ausgebrochenen Ber­liner Mctallarbeiterstreik und der unsicheren inner­politischen Situation sehr zurückhaltend, so daß sich das Geschäft in kleinstem Rahmen be­wegte. Doch wurde eigentlich diesen Momenten weniger Beachtung geschenkt, da man doch mit einer Einigung auf einer etwas günstigeren Basis für die Arbeitnehmer rechnet. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die K u r s g e st a l t u n g nicht ganzeiuheitlich.da vereinzelt immer noch von Provinzseite kleine Verkäufe vorgenommen wurden. 3m allgemeinen überwogen jedoch die Kurs- b e s s e r u n g e n. Etwas mehr Beachtung fanden Farben, Rheinstahl, Harpener, Reichsbank, Barmer Bank, die bis zu 1,5 0. 5). gewannen. Gedrückt er­öffneten besonders am Elektromarkt AEG., Licht & Kraft und Siemens, die bis zu 1,25 0. S). ver­loren, dagegen zogen Schuckert 3 v. H. an. Das An­gebot war 'in keinem Falle dringend. Für Daimler erhielt sich bei gut behaupteten Kursen etwas Jnter- esse. 3m übrigen waren die Kurse gut gehalten. Renten hatten' kaum Geschäft bei ruhiger Tendenz Auf Deckungen der Kulisse und auf Käufe der Groß­banken wurde die Tendenz im Verlaufe e t w a s f e st e r. Bei lebhafter Nachfrage nach Spe­

zialaktien ergaben sich gegen Anfang Kursbcssc - rungen bis zu 2,5 v. H. Stärker in den Vorder­grund traten von Kaliwerten Salzdetfurth, die ins­gesamt 9,5 0. H. gewannen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,75 v. H. weiter erleichtert. Am De- Difenmnrft nannte man Mark gegen Dollar 4,2080, gegen Pfund 20,4425, London gegen Kabel 4,857450, gegen Paris 123,94, gegen Mailand 92,81, gegen Madrid 49,50, gegen Schweiz 25, gegen Holland 12,06.

Berliner Börse.

Berlin. 14. Ott. Die heutige Börse nahm den gestrigen Straßenkrawallen gegenüber die einzig richtige Haltung ein. Die schwächeren Kurse, die man gestern nachmittag hörte, wur­den zwar heute vormittag auch noch taxiert: die ersten offiziellen Rotierungen waren bann kaum noch bebcutcnb verändert, gegenüber den gestrigen Mittag-Schluhkursen. Während die Mehrzahl der Papiere Abschwächungen bis zu 1 Prozent gegenüber der gestrigen Börse auf- zuweisen hatte, zogen Werte, wie Chemische Heyden, Deutsche Linoleum, Rwe., Vogel Telegraph, Alu. Schultheis usw. bis zu 4 Pro­zent an. Anderseits lagen Deutsche Kabel, Po­lyphon und Chadeaktien etwas stärker gedrückt. Die llmsahtätigkeit war nicht sehr groß. Der kleinen Abgabeueigung stand erneutes Kaufinteresse des Auslandes gegen­über. Auch die Provinz, besonders das Rhein­land, trat als Käufer auf, während die Rach­richten aus der Wirtschaft nicht allzu günstig lauteten. Der Streikbeschluß der Metallarbei­ter liegt vor: einzelne Betriebe sollen auch schon stillgelegt fein. Auch der verringerte Jahresumsatz des Stahlvereins veranlaßte die Spekulation. besonders am Montanmarkt, zu Glattstellungen. Von Reuyork her konnten des gestrigen Feiertages wegen keine Anregungen kommen: die heutigen Londoner Anfangsmeldun­gen lauteten eher schwächer, und die Tendenz war wenig widerstandsfähig. Der Austritt der Wirt­schaftspartei aus der Regierung konnte die Holf- nung auf ein Sich°doch°durchfetzen des Kabinetts Brüning nicht rauben, zumal die gestrige Reichs­tagseröffnungssitzung einen über Erwarten fried­lichen Verlaus genommen hatte. Viel gesprochen wurde auch von einem bereits abgeschlossenen Jndustriekredit: bisher war aber hier­

über keine Bestätigung zu erlangen. Deutsche An­leiben lagen behauptet. Die deutsche Kommunal- Ab'.ösung Reilx I wurde heute erstmalig nach der Ziehung wieder notiert. Man tarierte einen Kurs, von 50.5 bis 51. nach 54.5 Proz. Auslandrenten waren uneinheitlich. Oesterreichische Etaatsrente konnte sich um 0,25 Proz. bessern. Am Pfandbrief­markt war die Tendenz heute uneinheitlich. Gold­werte und Liquibationspsandbriefe lagen zwar überwiegend schwächer. Ob.igationen und Reichs­schuldbuchforderungen konnten sich jedoch teil­weise befestigen. Am Geldmarkt stellte sich der Satz für Tagesgeld auf 5 bis 7 Proz.^ gegen Mittag schon etwas leichter mit etwa 4,5 Proz.

Letzte Nachrichten.

Meiallarbeiterstreik.

Berlin, 14. Otlobcr. (TU. Drahkmeldung.) Das Berliner Metatlarbeitcrkartell be­schloß am Dicnslagvormiklag einstimmig, den Streik für Mittwoch früh zu verkünden. Vas endgültige Ergebnis der Urabstimmung in den Betrieben, über das kein Zweifel mehr besteht und das die erforderliche Mehrheit für den Streik geben dürfte, wird erst im Laufe des Nachmittags bekannt­werden. von dem Streikbeschluß werden über 140 000 Arbeiter betroffen.

OielVoikSnaiionaien bleiben selbständig

Berlin, 14.Oft (VDZ. Funkspruch.) Die aus der Staatspartei ausgeschiedcncn sechs volksnatio­nalen Abgeordneten haben sich als besondere GruppeVolksnationale Reichsver­einigung" konftituicrl und den Abgeordneten vorne mann zu ihrem Obmann gewählt. Die Volksnationalc Reichsvercinigung hat den Reichs- lagspräsidenten um Zuweisung neuer Plätze gebeten, die voraussichtlich zwischen der Deut­schen Volkspartei und den Deutsch- nationalen liegen werden. Es wird ausdrücklich betont, daß die volksnationale Reichsoereinigung keinerlei Anschluß an eine andere Partei sucht.

Steigende Arbeitslosigkeit in Obechessen.

Bericht des Arbeitsamts Gießen über den Monat Sep ember.

Die Arbeitslosigkeit auf dem ober­hessischen A r b e i t 5 nm rt t nimmt langsam, aber ständig z u. Der Zugang an Arbeitsuchen­den kam hauptsächlich aus den Berufen der Metall­industrie, der Industrie der Steine und Erden, dem Holzgewerbe, dem Baugewerbe und der Lohnarbeit wechselnder Art. Am Ende der Berichtszeit standen dem Arbeitsmarkt 7 310 Arbeitsuchende zur Verfügung, gegenüber 7071 des Vormonats und 2 29 4 des Vorjahres. Aus den Mitteln der Reichsanstalt wurden 5180 Personen Unter­st ü tz t. Krisenunterstützung empfingen 1065. 3n der gleichen Berichiszeit des Vorjahres zählten mir 1335 Arbeitslosenunterstützungsempsänger 3m Mo­nat September 1930 wurden 812 Personen in Ar­beit vermittelt. 34 Unterstützungsempfänger wurden von ihren früheren Arbeitgebern durch das Arbeits­amt zurückgerufen. Die Zugänge an Arbeitsuchenden beliefen sich auf 2770. Mit Notstandsarbeiten wur­den 12 Personen beschäftigt. Aus den einzelnen Berufsgruppen ist wie folgt zu berichten:

Landwirtschaft.

3n der Landwirtschaft war infolge der Hackfrucht­ernte größere Nachfrage nach Aushilfskräften. Der Bedarf konnte gedeckt werden, doch blieb die Zahl der angeforderten Kräfte weit hinter den Vorjahren zurück. Am Ende der Berichtszeit standen 150 Ar­beitsuchende, gegenüber 183 des Vormonats und 42 des Vorjahres dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Bergbau.

Im Bergbau ist eine wesentliche Aenderung der Marktlage nicht eingetreten, doch sollen im Laufe des Monats Oktober zwei Bergwerksbetriebe still­gelegt werden, wodurch zirka 150 Bergleute zur Entlassung gebracht werden, die den oberhessischen Arbeitsmarkt dann ebenfalls belasten. 3n der Be­richtszeit konnten einige Bergleute zu Aushilfs­

arbeiten untergebracht werden. Wir zählten 120 Arbeitsuchende, gegenüber 153 des Vormonats und 57 des Vorjahres.

Industrie der Steine und Erden.

Die Marktlage der 3ndustrie der Steine und Erden hat auch in der Berichtszeit eine weitere Ver­schlechterung erfahren. Die Betriebe, die noch arbei­ten, haben zum Teil Kurzarbeit eingeführt, zum Teil wegen Auftragsmangels stillgelegt, nur wenige Betriebe arbeiten zur Zeit noch voll. Die Zahl der Arbeitsuchend.'n betrug 986, gegenüber 871 des Vor­monats und 392 des Vorjahres.

Metallindustrie.

Der Beschäftigungsgrad in der Metallindustrie ist wiederum gesunken. Allenthalben, sei es in der Industrie, sei es im Gewerbe, wird über Auftrags­mangel geklagt Die Industrie arbeitet zum großen Teil kurz, ein Betrieb legt in nächster Zeit seine Fabrikation gänzlich still. Das Handwerk führt zum größten Teil nur Reparaturen aus, die kurzfristiger Art sind. Die Arbeitslosenziffer betrug 1676, gegen­über 1521 des Vormonats und 223 des Vorjahres.

holz- und Schnihstoffgewerbe.

3n der Holzindustrie war ebenfalls eine Mehr­belastung des Arbeitsmarktes festzustellen. Die Lage der Möbelindustrie verschlechterte sich in den letzten Monaten andauernd. Auch die Sägewerks­betriebe klagen über Absatzstockungen. Wir zählten am Ende der Berichtszeit 493, gegenüber 425 Ar­beitsuchenden des Vormonats und 101 des Vor­jahres.

Gast- und Schankwirtschaslsgewerbe.

Das Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe zeigt infolge des Saisonschlusfes in den Kurorten ein Anwachsen der Arbeitsuchen>enzahl. Das- männ­liche Fachpersonal tonnte z. T. in Aushilfsstellen

Banknoten.

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3erlin, 13 CHober

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Datum

129,75

178.25

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt

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Mainkraftwerte Höchst a.M.. .6

68

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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.

46,75

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Z. G. Rarben-gnouftrte Tvnamit Nobel . . . (gmciöeanftalt.... Goldschmidt .... Rütgerswerke .... Metallgeieilschaft. . .

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148

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Lichl uno Straft .... Felten & Guilleaume . QSeielüdiait für Elektrische Unternehmungen . .

Philtvv Holzmann . . fernen troerl Heidelberg Gementroer! Karlstadt.

Wayß & Frey tag

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Glettr. LieferungSgesellschast

0

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Deukfche Erdöl . . . Ebener Sieiutotjle . . Gclfentirchener . . .

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Hoesch Eifen. ...» flifc Bergbau .... Klöcknerwerke .... LölnNcuefien.... ManneSmann-Röhren Mansselder Bergbau . Cbcrlthlef. Elfen bedarf Cberirfitcl. Kokswerte. Pltonst Bergbau . .

Rheinische Braunkohlen Rdeiustahl Riebeck Montan...

Amertkanitche Noten ....

Belglfclie Raten .....

Tunliche Noten .......

Endliche Noten ......

Frunzöitfche Noten.......

Holländisch' Noten . Italienische Noten Norwegstche Noten Teultch Lesterreich. ä 100 Schilling Nu manische Noten.......

Schwedische Noten

Spanische Noten Dchechostowakische Noten Unguriiche Noten ....

Schulthets Pahenhofer . £ ft werte.......

Aku......

Bemberg

Zellstofs Waldhof . . . Zellstoff Afchaslenburg . Charlottenburger Master Tefsauer Gas.....

Taimler Motoren . . . Deutsche Linoleum . . Maschinenbau 21.»®. . . Nat. 'Automobil . . . . Cren'teln 8 Koppel . . Leonhard Tiey . . . . Svenska .....

91,5

86,75

72,75

210,5

62,5

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40,5

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19,2

1,7

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Frankfurter Maschinen

Griyner

Hechigenftaedt . . .

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Hamburg 'Amerika Batet - - - Hamburg-Südam. Dampffchisf - Hansa Tampffchlff ....

Nordbeuticher Lloyd.....

Allgemeine Deutsche Ereditanst. Barmer Bankverein .... Berliner Handelsgesellschaft . Gommerv und Privat-Bank . Darmstadter und Nationalban! Teutsche Bank und

Disronto Gesellschaft, . . .

Dresdner Bank......

Reichsbank

. Rente...........

4% Ungarische Goldrente ...

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% de4gl. von 1913 ...

4% Ungarische finuienrente . .

4% Türkische Zollanleikie von 1911

4% Türkische Bagdadbahn°AnI

Serie 1

4% desgl. Serie II

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ........

4y*% Rumänische vereinh. Rente von 1913

4% Rumänische vereinh. Rente .

Kurszettel der Berliner und Franksurier Börse.

Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

tranffurt a

Berlin

Schluß.

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Schluß« lurs

Anfang- Kurs

Datum

13 10. i

14 10

13 10-

14. 10

Bereinigte Stahlwerke

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62

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. 16'/,

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Kaliwerke Aschersleben

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Kaliwerke Westeregeln

. . . 10

186

188,5

188,5

190

Kaliwerke Salzdetfurth

. . . 15

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a. 271.

Berlin

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100.13

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Frankfurt a. 371.

Berlin

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Kurs

Datum

13 10

14 10.

13 10.

14 10

6% Deutsche Reichsanleihe von 1927 .........

87

87,5

7% Deutsche Reichsanlethe von 1929 ..........

98,3

98,75

Deutsche Anl.-Ablöf.-Schuld mit

Auslos. Rechlen.......

4,05

54,15

54,25

54,25

Desgl. ohne AuSlof.-Rechte . -

5,7

5,9

5,8

5,8

8% Hell. Bolksltaat von 1929 (rüchüblb. 102%)......

87,25

87,25

Oberhessen Provinz - Anleihe mit Auslot. Rechten......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1 ....

8% Franks. Hnp.-Bank Goldpfe.

XIII unkündbar bis 1931 . .

99

7% Franks. Hyp.-Bank Go'dpse unkündbar bis 1932 ....

94

4U% Rheinische Hnp.-Bank Stau. Goldpse........

82,5

8% Pr. LandeSpiandbriefanstalt, Pfandbriefe R- > 9

101

101

8% Pr Landespsancbriesanstalt, Komm.-Obl. R. 20......

7% Pr. LandeSpiandbriefanstalt, Pfandbriefe R. LI .....

98

98

_

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97

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V.E.G. abg. BortnegS-Lbltgalio« nen. rückzahlbar 1932 . - -

94

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13. Oktober

4 Oktober

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169,3V

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Bu n- Aires

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1.361

Brss. Antw-

58,60

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Lva i.a.

41 .36

41.44

40,58

40.66

Japan - . .

2,083

2,087

2,080

2,084

?ifo de Jan

Wien in ?- Ceft. abgeft

59,30

59,42

59,28

59,40

Prag . . .

12,471

12,491

12,471

12,491

Pelirad .

7,455

7,469

7,455

7,469

Budapest.

73,5t

73,72

73.58

73,72

Bulgarien

3,047

3,053

3,045

3,051

L'siabon

18,825

18.865

18,825

18,865

Sämig. .

Konst ntill.

81,61

81,77

81,61

81,77

1.784

1,789

1,784

1,789

Atden. .

5,443

5,453

5.44

5,45

Canava

4,205

4,213

4,207

4,215

Uru uat).

3,227

3,233

3,147

3,153

&tuo . .

20,93

20,97

20,93

20,97