Ausgabe 
14.10.1930
 
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häusliche Dienste.

fang deutschen Ginn und Gesittung zu pflegen, bewirkte es, daß sich am 30. September 1860 elf Vereine in zehn Städten zu einem Bunde zusammenschloffen, der den Namen Deutscher Sängerbund erhielt. In über 40 Seilen des Protokollbuches wird von den Vorbereitungen für das erste Vundessest berichtet, das am 7. und 8. Juli 1861 mit neun Vereinen in Butzbach stattfand. 3m Jahre 1862 wurde derAllge­meine Deutsche Sängerbund" gegründet, der Deutsche Sängerbund änderte deshalb seinen Na° men in Lahntalsängerbund. Gleichzeitig trat er dem ^Allgemeinen Deutschen Sängerbund" bei. Wegen Beitragsschwierigkciten erfolgte 1876 der Austritt aus demDeutschen Sängerbünde". Als Marburg 1898 das Bundesfest vorbereitete, er­schien zum ersten Male eine gröhereFefi­sch rift. Tie Leitung des Bundes lag von einem Feste bis zum anderen in der Hand des festgebenden Vereins, der Gedanke derV or- ortschaft" lag in den Satzungen verankert. Erst von 1902 ab erhielt der Bund einen stän­digen Vorstand. Der 1. Bundesvorsitzende wurde Herr Hauptlehrer E. Schneider von Mar­burg. Seit dem 3ahre 1900 war der spätere Vorsitzende. Herr Vektor Storch von Butz­bach, Mitglied des Vorstandes. Die Mitglieder, die dem Bunde 25 Jahre angehören, wurden seit 1897 mit Diplom bzw. Ehrennadel ausge­zeichnet. Nachdem der Vorsitzende Schneider aus Gesundheitsrücksichten sein Amt nicderlegte, wurde Herr Nektor Storch (Butzbach) 1. Vorsitzen­der. Dieses Amt behielt er bis zu seinem Tode am 22. Juli 1925. Ein tatenreiches Le­ben hatte seinen Abschluß gefunden. Seit 1928 steht der Bund unter der Leitung von Berufs­schullehrer F. Gengnagel in Grünberg.

70 Jahre Lahntalsängcrbund gehören nun der Geschichte an. Dank gebührt den Männern, die den Grundstein legten, und den Vereinen, die den Ausbau übernahmen. Mit ungewöhnlicher Aus­dauer wußten die Männer, die die Führung hatten, alle Hindernisse zu überwinden. Vier­mal brach Krieg in deutsche Lande, einmal stan­den sich die Sangesbrüder politisch feindlich ge-

berufskundliche Film:Von der Schulbank zur Werkstatt" zur Vorführung gebracht. Etwa 700 Schulkindern wurde auf diese Weise Einblick in viele Berufe gewährt, von denen sie bis '? - kaum etwas gesehen oder gehört haben.

Oberheffen.

Dom Lahnialsängerbund.

genüber, aber die Führer verstanden es, auch hier klaren Kurs zu halten. Wohl haben die Stürme manches Blatt, manche Blüte oder gar Zweige vom Stamm gerissen, doch der Stamm selbst hat dem Wetter getrotzt. Der Bund hat in den langen Jahren feines Bestehens ge­treu feinen Satzungen mit dazu brigetragen, neben dem Kunstgcsang das Volkslied zu pflegen.

Tragischer Abschluß einer goldenen Hochzeit.

± Groß-Eichen, 13. Oft. Am gestrigen Sonntag feierten die Eheleute Konrad W o l f III. und Johanna, geb. Weitzel, das Fest der goldenen Hochzeit. Leider schloß der Ehrentag des Jubelpaares mit einem tragischen Ereignis. Die Jubilarin wurde, jedenfalls infolge der Aufregung an diesem freudigen Tage, am Abend von einem Herzschlag betroffen, der ihren sofortigen Tod zur Folge hatte. Der schwer betroffenen Familie bringt die Gemeinde herzliche Anteilnahme entgegen.

Landkreis (Rieften.

8 Alten-Duseck, 13. Oft. Gestern nach­mittag fand im Saale des Gastwirts Cinhäuser eine gut besuchte Versammlung des hiesigen Spar- und Vorschußvereins statt. Di­rektor Schwalb gab zunächst einen Bericht über den derzeitigen Stand der Kasse, aus dem her­vorging, daß sich die Kasse in sehr gesundem Zustande befindet und auch die Spargelder, trotz der starken Arbeitslosigkeit und sonstigen schwie­rigen Zeitverhältnisse, in befriedigender Weise cingehen. Besondere Anerkennung widmete Di­rektor Schwalb der hiesigen S ch u l s Par­ka s s e, die dank der eifrigen Bemühungen des Lehrers Fay einen sehr erfreulichen Aufschwung genommen hat. Anschließend hielt Direktor Schwalb einen interessanten Vortrag über die voraussichtlichen Erscheinungen, welche die im Jahre 1932 in Kraft tretenden Bestimmungen des Aufwertungsgesetzes mit sich bringen werden, und gab den hierfür in Betracht kommenden Mitglie­dern des Vereins wertvolle Vatschläge, in welcher Weise sie sich auf Schwierigkeiten schon jetzt vor- berciten könnten. Es wurde beschlossen, anläßlich des 65jährigen Bestehens des Vereins eine kleine Gedenkfeier in Form eines Tlnterhal- tungsabends für die Mitglieder zu veranstalten, wobei ein auf dem Gebiete des Sparkassen­wesens als Autorität anerkannter Fachmann einen Vortrag halten soll. Den Schluß der Ver­sammlung bildete die Ersatzwahl für den satzungsgemäß ausscheidenden Direktor und zweier Vorstandsmitglieder, deren Wiederwahl einstim­mig erfolgte, zumal die Versammlung offenbarte, daß sich die Leitung des Vereins bei dem gegen­wärtigen Vorstand in besten Händen befindet.

5 Wirberg, 13. Oft. In unserer Kirche auf dem Wir berg wurde das Erntedankfest für die Gemeinde Göbelnrod und Reinhardshain ge­feiert. Da das Welter erträglich mar, fand sich eine zahlreich« Gemeinde zum Gottesdienst ein; die Kin­der hatten den Altar wie alljährlich mit Blumen und Früchten des Feldes und der Gärten geschmückt. Statt der Liturgie sprachen und fangen die Konfir­manden und einige andere Schüler Sprüche und Lieder. Der Pfarrer predigte über das 2. Evangelium. Am Mittag fand in Harbach das Erntefest statt.

Aus Anlaß des 70. Jubiläums Lahntalsängerbundes, das, wie wir be­reits berichteten, dieser Tage in Butzbach ge­feiert wurde hielt der Bundesvorsitzende, Fort­bildungsschullehrer Gengnagel, einen Fest- vortrag überGründung, Entwicklung und Bedeutung des Lahntalsänger- bundes", dem wir folgendes entnehmen:

3n die Zeit der Zerrissenheit und Kleinstaa­terei. da Deutschland noch erst ein geographi­scher Begriff war, fällt die Gründung des Bun­des Die Tage von 1848 lösten Bestrebungen nach Freiheit und Einigkeit aus. die wiederum die Bildung von Vereinen und Gefangsverbän- den erweckten. Das Streben, durch den Ge-

vermittelt toerben (Kirchweihfeste usw.V Weibliche Fachkräfte formten noch in Dauerstellen unterge­bracht werden.

Baugewerbe.

Die Beschäftigungskurve im Baugewerbe hat sich auch im Berichtsmonat weiter gesenkt. Einige Bau­arbeiter konnten bei der Kartoffelernte vorüber­gehend Arbeit finden. Die Arbeitsuchendenzahl be- . trug 1161, gegenüber 258 des Vorjahres.

Verkehrsgewerbe.

Die Lage im Verkehrsgewerbe wurde durch die Entlassungen von Zeitarbeitern seitens der Reichs- bahn wiederum verschlechtert. Eine Auss.ck.t auf Besserung besteht zur Zeit nicht. Dem Arbeits- marft standen 260 Arbeitsuchende, gegenüber 219 des Vormonats und 45 des Vorjahres zur Ver-

Auch in diesem Jahre hatten die Harbacher Kinder ihr Kirchlein wieder sehr schön geschmückt. Das Got­teshaus war bis zum letzten Platz gefüllt. Das Erntefest in der Kirche Beltershain und Veitsberg findet am nächsten Sonntag statt.

Wegen Unterschlagung im Amt veru teilt.

WSN. Darmstadt, 13. Oft. Der Kreis­pfandmeister Brunner aus Darmstadt hatte sich heute wegen Unterschlagung im Amte vor Gericht zu verantworten. Er hatte einen Betrag von etwa 1600 Mk. unterschlagen. 3n der Verhandlung behauptete er. das Geld sei ihm gestohlen worden. Das Gericht kam je­doch zu der Auffassung, daß die Unterschlagung nachgewiesen sei und verurteilte Brunner zu zwei Jahren und sechs Monaten Ge­fängnis.

Zwei Paddelboote auf der Lahn gekentert.

WSN. Weilburg, 13. Oft. Noch gut abge­gangen ist eine Paddelbootfahrt, die zwei junge Leute auf der mit Hochwasser gehenden Lahn unternahmen. . Am Vollschiff fuhren sie mit dem Boot gegen das Drahtseil, schlugen um und fielen in s^W-a sser. Es gelang ihnen, sich mit Aufbietung aller Kräfte aus der reißenden Strömung in ruhigeres Wasser zu arbeiten und mit dem Boot nach dem Llfer zu schwimmen, wo sie sich an einem Weidenbusch festhielten, bis ihnen hilfsbereite Menschen Vet- tung brachten. Etwa zwei Stunden später ken­terte an der gleichen Stelle ein zweites, ebenfalls mit zwei Personen besetztes Paddel­boot. Die Insassen wurden über das Wehr g e r i s s en und von . der Strömung nach dem jenseitigen älfer getrieben, wo sie sich an den Büschen festhalten und retten konnten, während das Boot abgetri (uxwurde.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

ID. 23. in Gr. Wenn Sie sich schriftlich an das Reichsaufsichtsamt für Privatversicherung wenden wollen, dürfte es sich empfehlen, für das Antwort­schreiben Rückporto bzw. einen Freiumschlag beizu­fügen. Weitere Unkosten dürften nach unserer Ansicht nicht entstehen.

1.3.3. Die Auslosung der Gießener Altbesitz- Anleihe wird noch im Laufe dieses Monats erfol­gen. Der Tag der Auslosung, sowie deren Ergebnis wird von der Stadtverwaltung imGießener An­zeiger" bekanntgegeben werden.

lSchluß des redaktionellen Teils.)

Kein Fleisch und doch 23ratensohe.

Man kann nicht jeden Tag Fleischspeisen machen" klagt die Hausfrau;aber Kartoffeln, Mak­karoni, Nudeln, Klöße usw. fchmecken, trocken ge- reicht, nicht gut." Da bedeutet Knorr-Bratensohe für die Hausfrau eine erfreuliche Hilfe. Ein Würfel gibt soviel Soße wie 2 Pfd. Braten. Diese Tunke, in der alles enthalten ist van der Mehlschwitze bis zum feinsten Gewürz ist ausgiebig und nahr­haft und schmeckt auch ohne Fleisch vorzüglich, v1483

In den häuslichen Sienften ist die Marktlage noch als gut zu bezeichnen. Im Berichtsmonat konnten 109 Arbeitsuchende vermittelt werden. Tüchtige Hausangestellte sind nach tote vor ge­sucht.

Lohnarbeit wechselnder Art.

Die Deschäftigungsvcrhältnisse in dieser Be­rufsgruppe sind gleich derjenigen des Bau­gewerbes. Auch hier ist die Arbeitsmarktlage un­einheitlich. Ein Teil der Arbeitsuchenden konnte in der Landwirtschaft für Aushilfsarbeiten unter­gebracht werden. Durch das Gastieren eines Zirkusunternehmens in Gießen konnten von uns 150 Arbeitskräfte zu Gelegenheitsarbeiten ver­mittelt werden. Wir zählten am Ende der Be­richtszeit 1122 Arbeitsuchende, gegenüber 657 des Vorjahres.

Angcstelltenberusc.

Die Beschäftigungsmöglichkeiten für Angestellte aller Art haben keine Besserung erfahren. Die schlechte Marktlage ist unverändert geblieben. Am Schluffe des Berichtsmonats waren 556 Arbeitsüchenbe gegenüber 202 des Vorjahres vor­handen.

Oie Berufsberatung.

Die Abteilung Berufsberatung wurde im Mo­nat September von 31 (16 männlichen, 15 weib­lichen) Ratsuchenden 112mal (Slmat wiederholt) in Anspruch genommen. 7 Vatsuchende (4 Kna­ben, 3 Mädchen) kamen aus höheren Lehranstal­ten, die übrigen aus Volksschulen. Unter den Beratenen befanden sich 3 Kriegerwai en und 12 ältere (8 männliche, 4 weibliche) Ratsuchende, die schon über 2 Jahre die Schule verlassen haben uitb vor erneuter Berufswahl bzw. Lehr­stellensuche stehen. 3 Knaben und 5 Mädchen wurden auf ihre Derufseignung ärztlich unter­sucht und 2 Knaben und 7 Mädchen einer psychotechnischen Eignungsprüfung unterzogen. 6 Mädchen sind für Arbeitgeber und Behörden begutachtet worden.

Neu zur Anmeldung kamen 19 offene Lehr­stellen (16 für Knaben, 3 für Mädchen), die zum Teil erst an Ostern 1931 zu besetzen sind. 7 Knaben und 2 Mädchen konnten in Lehrstellen untergebracht werden.

Für die Schüler und Schülerinnen der zwei letzten Volksschulllassen in Friedberg und Als­feld und deren Nachbargemeinden wurde der

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weitergeführt

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