Ausgabe 
14.1.1930
 
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Die Ermäßigung des Reichsbankdiskoniö

Banknoten.

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Datum

Dalum

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

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aus dem ö.Bezir! htet. Ober-Mörlen affige Mannschaft zu wünschen reits nach kurzer daraus stand das ng es den Gästen, igung zum Ehren- esten das Resultat nach dem Veiten« n Vorteil und er« den noch drei Tore, äste brachten trotz

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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 v. $)., Lombardzinsfutz 7,5 v. H.

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Ib' Rechten [1. ». ebne Sltiilof. Rechte K-feff. DolMaat von 1929 [dihdlilb. 102%) . . . .

Iixmeifcn Provinz »Anleihe mit iu,.1o|.'9icd)icn......

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Kirchnotgeld.

Don der evangelischen Religionsgemeinde Gießen wird ein Kirchnotgeld von 2 Mark im Jahre gemäß gesetzlicher Ermächtigung erhoben. Dagegen soll nichts gesagt werden, auch nicht, daß nur an bestimmten Samstagen gezahlt wer­den kann, wohl aber dagegen, daß Zahlungen nur jeweils von 2 bis 5 Ahr nachmit­tags im Markussaal Kirchgasse 9 geleistet wer­den dürfen. QIm Morgen, wenn die betreffende Zahlungspflichtige auf dem Wochenmarkt, wo sie gut diese Zahlung hätte miterledigen können, nun muh sie nachmittags nochmals bis in die

j,15.Aanuar.

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Dvnamtt Nobel SdieioeanftaU......

Goldschmidt ..... Rlitgerswerke Metallgeiellichast

Phllipp Hofmann ... lernen werk Heidelberg . . (Sementtoed ffarlftaöt . .

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Sdiuitbeii Patzenhoser . . Oftmerte........

Bet. Glanz stost.....

Bembero Rellftoft Walbhos . . . Zellsloss Aichassenburg . . Charlottenburger Wasser . Dessauer «ai......

Daimler Motoren . . . Deutsche Linoleum . . . Maschinenbau A.-G. . . .

iH.-i tro-rte RI Q.-c . . . . uuero. Loew . . . . Slot Automobil . . »

Crenftetn 4 Roppd . . . Leonkmrd Tietz . ... . Svensko . . .

SranN- Maichtnea . . . . ritzner......

HeyIiaenstaLbi .....

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fie 14:3.

im Rückspiel diese nach wenigen Mi« linen schönen Schuß wurde dann besser n, die jedoch nW Schutz brachte ihm:, ch wemM WiMten eis strengte sich nun ücht verhindern, bah zweimal ersvlgreich m Tor entgcgenschen drückte Wiescck merk« icht an der manchmal i der Gäste vorbei das ; vor Schluß konnte olg kommen, aendmannschasten bei« fern Spiel blieben , die cimischen, infolge Sieger.

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Ii Ruminti(6e vereinh. Rente oo1903 . . . .

Mi*. RnmSntzche vereinh. Rente «o i 1913

<, «umantlche vereinh. nente .

hereingebrochen ist, ist die Herabsetzung des Dis­kontsatzes, die hoffentlich nur die Einleitung zu weiteren Ermäßigungen ist, von besonders großer Bedeutung. Man muß auf die psychologische Wirkung der jetzigen Diskontmahnahme. die als ein ausgesprochener Ankurbelungsdis­ko n t zu gelten hat, bei ihrer Beurteilung achten und es daher begrüßen, daß die Reichsbanklei­tung, um der Konjunktur einen Antrieb zu geben, schon jetzt den Diskont ermäßigt hat, ohne Rücksicht aus bestehende politische Tendenzen und Bedeuten. In der Begründung spricht die Reichs­bank von dem Versuch einer Diskontermätzi- gung. Sie will damit sagen, daß im Falle des Eintretens irgendwelcher Komplikationen die Dis­kontherabsetzung wieder rückgängig gemacht wer­den soll. Man darf aber wohl annehmen, daß sich solche Komplikationen nicht einstellcn wer­den, wenn der Voungplan erst angenommen und ratifiziert worden ist, sondern daß im Gegenteil Dann eine weitere Gelderleichterung sich einstellen wird.

Diskontermäßigung bei der (Solddiskonlbank.

Berlin, 13.Jan. (WTB.) Die Golddis­kontbank hat im Anschluß an die Senkung des Reichsbankdiskontes ihren Diskontsatz eben­falls um i v. Sy, nämlich von 6 auf 5i v. Sy, mit Wirkung vom 14. Januar 1930 ab ermäßigt.

Ermäßigung des privaidiSkonteS.

Berlin, 13.Jan. (WTB.) Der Privatdis­kont ist für beide Sichten um je J v. Sy auf 6g v. H. ermäßigt worden.

Zinsermäßigung

bei der Stempelvereinigung.

Berlin. 13.Jan. Wie der WTB.-Handelsdienst hört, hat die Vereinigung von Berliner Banken und Bankiers aus Anlaß der Er­mäßigung des Reichsbankdiskontsatzes von 7 auf 6,5 v. Sy beschlossen, die Zinssätze mit Wirkung vom 14. Januar 1930 wie folgt heraozusetzen: Haben- Zinsen für täglich fällige Gelder in prooisionsfreier Rechnung von 4 auf 3,5 v. H., in prooisionspflichtiger Rechnung von 4,5 auf 4 v. H., Soll-Zinsen von 8 auf 7,5 o. Sy p. a.

Der Entschluß der Reichsbank, den Diskontsatz um 0,5 Prozent auf 6,5 Prozent zu ermäßigen, kommt insofern überraschend, als man bisher mit einer Diskontermäßigung erst nach Be­endigung der Haager Verhandlungen gerechnet hatte. Die Diskontermäßigung ist an ssich nicht überraschend, denn der Status der Reichsbank hat im neuen Jahr im Zeichen star­ker Rückflüsse gestanden, zu denen noch der verringerte Kreditbedarf der Wirtschaft kam. Die Sähe des offenen Geldmarktes verringerten sich infolge der zunehmenden Verflüssigung, so daß von dieser Seite die Voraussetzungen zu einer Diskontermäßigung durchaus eingetreten waren. Was die ReichLbankdirektion veranlaßt hat. die bis­her mehr politischen Bedenken für eine allerdings zeitlich sehr stark befristete Hinausschiebung der geldmarkttechnisch gerechtfertigten Diskontsenkung aufzugeben, weiß man nicht: es ist zumindest auf­fällig, daß die Reichsbank ihren Diskont-Herab- sehungs-Entschluh gefaßt hat in dem Augenblick, wo der verantwortliche Leiter Dr. Schacht nach dem Haag sich begeben hat. 3n der aus­führlichen Begründung, die die Reichsbank zu der Diskontermäßigung veröffentlicht, wird be­sonders auf den Rückgang des Rotenumlaufs, wie des gesamten Zahlungsmittelumlaufs hin­gewiesen. Da das allgemeine Zinsniveau an den wichtigen internationalen Geldmarktplähen weiter sinkende Tendenz zeigt, so wird ein Abruf von Auslandgeldern, zumal die deutsche Bankrate von 6,5 Prozent gegenüber 4,5 Prozent in Reuhork, 5 Prozent in London, 3,5 Prozent in Paris noch immer hoch genug ist, nicht eintreten, selbst wenn die Bank von England die in der Vorwoche erwartete Diskontsenkung in dieser Woche nicht vornehmen sollte.

Die Reichsbank hat mit der raschen Diskont­senkung die Initiative zu dem von der Wirtschaft so dringend benötigten Zinsabbau selbst er­griffen und damit ihren Willen kundgetan, daß sie es mit der Durchführung ihres Geld Ver­billigungsprogramms wirklich ernst meint. Sie konnte dies um so mehr tun, als die Sanierung der Reichskasse sichergestellt ist. Der in der Depression befindlichen deutschen Wirt­schaft kommt die Ermäßigung des Diskontsatzes sehr gelegen, und bei der Vertrauenskrise, die leider über die deutsche Wirtschaft durch die im letzten Jahr gemachten schlechten Erfahrungen

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v. S)., Bergmann 5,5 v. $)., Kali-Aschersleben 4 v. $)., Reichsbank 4 v. $)., Siemens 3,75 v. H. und Schuckert 3,5 v. H. Durch Schwäche fielen ferner neben dem Schiffahrtsmarkt Stöhr mit minus 5,5 d. $). auf, wohl im Zusammenhang mit der Divi- dendelosigkeit der zum Dorkonzern gehörenden Leip­ziger Wolle. Von Auslandwerten Chadeaktien plus 4 Mark und Svenfka plus 2,50 Mark fest, angeb­lich auf schweizer Arbitragekäufe. Rach den ersten Kursen war es zunächst nicht ganz einheitlich, dann aber setzte sich, ausgehend vom Montanmarkt, eine freundliche Stimmung durch, die im allgemeinen zu Besserungen bis zu 1 v. H. führte. Bei Spezial- werten wie Farben, Siemens, Rheinstahl, Gelsen­kirchen, Bemberg, Soenska, Aku, Chadeaktien usw. gingen die Gewinne erheblich darüber hinaus und betrugen bis 6 v. H. Das Geschäft wurde bald leb­hafter, da die Großbanken kräftig ein­griffen, so daß weitere Steigerungen eintraten. Deutsche Anleihen wenig verändert. Ausländer freundlich. Pfandbriefmarkt noch unentwickelt, aber eher etwas schwächer. Geld zum Medio etwas an­gespannter. Tagesqeld 5,75 bis 7,75 v. $)., Monats­geld 7,5 bis 9 v. H.

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Schöfferhof-Binding-Bürgerbräu Ü = ®., Frankfurt a. M. Die G.-V. genehmigte h Erörterung den Abschluß mit wieder 20 d. 5). ' jebenbe auf Die Stammaktien.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 14. Jan. Tendenz ab- : Lwächt. Das unerwartete Vorgehen des

i thsbankpräsidenten Dr. S ch a ch t im Haag f zu Beginn der heutigen Börse eine Der- rnnung hervor. Man war darüber sehr ilciunt, da angenommen wurde, die Derhand- nqen gingen reibungslos vonstatten. Die Börse diriete abgeschwächt, und die Kulisse schritt

-Abgaben. Cs ergaben sich teilweise recht l l rächtliche Rückschläge, da sich an der ?tr(c Abgabeneigung nach Der neuen Beurtei- !ici der Lage im Haag zeigte. Verschiedentlich

rjic es sich in der Hauptsache um Angst - t laufe gehandelt haben, denn gleich nach ststellung Der ersten Kurse konnte man schon t'it ein., festere Grundstimmung beobachten, man zu Der Ansicht neigt, Daß es keine sLntliche Rolle spielen Dürfte, ob Die Reichs- n I oder eine andere Bank am internationalen Ahilungsausgleich beteiligt ist. Auch wurde

t Befriedigung ausgenommen, daß Die Haager rbanDIungen trotz Des Zwischenfalls toeiter- qh-n werDen. was in Der Hauptsache auf Den csöhnlichen Geist Der Deutschen Delegation zu- üäZufuhren ist, obwohl nicht verkannt werben )rg, bah von Deutscher Seite Das straffe begehen hinsichtlich einzelner Punkte am

'M« war. Gegenüber Der gestrigen ib«ndbörse eröffneten am Elektromarkt AEG. ii o. H.. Licht & Kraft und Schuckert je 3 v. H., c i nens 3.5 v. H. schwächer. Gesfürel, Felten und bebeaftien lagen nur geringfügig gedrückt. Das icHäft war im allgemeinen trotzdem etwas leb» :|tter, aber Aufträge waren heute nur in gc» igem Umfange vorhanden. Farben lagen 3 v. H. d« Rütgerswcrke 1,5 v. H. abaeschwächt. Deut- ie Linoleum, Zellstoffpapiere, Aku, Schiffahrts­tuen und Bankaktien lagen 1 bis 3 v. H. nied- ricc. Am Montanmarkt verloren Buderus, Tacnnedmann, Gelsenkirchen, Klöckner und Stahl- t riän bis 1,25 v. H.; Harpener verloren 3,75 i Q., Dagegen beftanD für Rheinstahl starkes enLeresse, bei einer Besserung bis 1,5 v. H. Kali­

werke bis 3 v. H. gedrückt. Am Dauunterneh- mungsmarkt eröffneten Wayh & Frehtag 3 v. H., Holzmann 1 v. Sy, Zement Heidelberg 2 v. H. schwächer, während für Hoch- und Tiefbau mit plus 2 v. H. etwas Interesse bestand. Von Lokal­aktien zogen Frankfurter Maschinen 1 v. H. an. Renten nicht unfreundlich. Deutsche Anleihen ver­nachlässigt. Von Ausländern waren Türken be­vorzugt. Im Verlaufe wurde Die Tendenz wie­der etwas fester, und es traten bei lebhafterer Rachfrage Besserungen gegen Anfang bis 1,5 D. Sy ein. Rheinstahl und Spezialwerte standen im Vordergründe. Die Spekulation schritt zu Rückdeckungen. Arn Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1887, gegen Pfund 20,39, London gegen Kabel 4,8670, gegen Paris 123,90, gegen Mailand 92,98, gegen Madrid 36,50, gegen Schweiz 25,15, gegen Holland 12,1025.

Berliner Börse.

Berlin, 14. Jan. Das Vorgehen des Reichs­bankpräsidenten Dr. Schacht auf der Haager Kon­ferenz gab bei der im Friihoerkehr herrschenden Ge­schäftsstille zu Komplikationsbefürchtun- gen Anlaß, auf die man die Kurse recht er­heblich heruntersprach. Schon im vorbörs­lichen Verkehr wurde vielfach darauf hingewiesen, daß diese Angst vor dem Abbruch der Verhandlun­gen im Haag doch gänzlich unberechtigt sei, da das energische und zielbewuhte Handeln der deutschen Minister Wille und Kraft gezeigt habe, die Konfe­renz zu einem im Sinne Der Regierung gelegenen Abschluß zu bringen. Auch die geplante Erhöhung der Steuer in Berlin wirkte etwas retartierend. Zu Den ersten Kursen stellte es sich Dann heraus, Daß weDer beim Publikum, noch beim Aus - lande Neigung zu überstürzten Abga­ben besteht, lediglich Die Spekulation schritt zu Realisationen. Aus Diesem Grunde lagen Die An­fangsnotierungen im allgemeinen nur 1 dis 3 v. H. nieDrigcr, als am Vortage. Einzelne Spezialwerte lagen Darüber hinaus etwas stärker abgeschwächt. Bemberg verloren 6 v. H., Aku 5 v. H., Berger 5

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Wirtschaft.

Die Arbeitermarktlage in Hessen und Hessen-Nassau.

' ASR Frankfurt a.M., 13. Jan. lieber ! Arbeitsmarktlage in Hessen, lsen-Rassau unD Waldeck berichtet z Landesarbeitsamt Hessen: Die Arbeitslosig- nahm während der letzten Woche im gleichen n äng zu, wie in der Vorwoche. Die Zahl Der l^itsuchenben stieg um 13 690 oder 7,1 Prozent f 206 371 (davon waren 29197 Frauen). In

Br Metallindustrie, im Baugewerbe und bei den gelernten ließ Der AnDrang Der Arbeitsuchen- i/ettoaä nach: er verstärkte sich Dagegen bc- ,^ers in Den Gruppen Landwirtschaft, Gärt- Ca und Forstwirtschaft, Industrie der Steine, i mftoffgetoerbe, Bekleidungsgewerbe und in n Angestellten Berufen. Hauptunterstützungs- i länger in Arbeitslosen- und Krisenunter- t.j.ing wurden am Schluß Der Berichtswoche ) ?49 gezählt (auf 1000 Einwohner entfallen i.nnach 36,3 Hauptunterstützungsernpfanger) gc- i 124 945 (33,5) in der Vorwoche und gegenüber 307 (29,0) zur gleichen Zeit des Vorjahres, o«) des milden Winters sind also die Beschafti-

;sverhältnisse. gemessen an Den Unterstützten- iSen. in Den Außenberufen und auch in Den :iften übrigen (Berufen erheblich ungünstiger ii im Vorjahre.

Weiterer Anstieg Der Arbeits- Tligfeit am Jahresende. Rach Den end- I litigcn Berichten Der LanDesarbeitsärnter ist die :l;[ der Hauptunterstühungsernpfänger in der ^Seitslosenversicherung in Der zweiten Dezem- Hälfte um 340 000 Personen, das sind rund ). Sy, gestiegen. Sie betrug am Schluß Des t;rc8 1929 etwas über 1,75 Millionen und :i Damit um ungefähr 70 000 über der Zahl i Vorjahres. Die Zahl der unterstützten Män- hat in Der zweiten Dezemberhälfte 1929 um :t 300 000 zugenommen, so Daß sie am 31. Se­in ber fast 1,5 Millionen erreichte, währenD die tt unterstützten Frauen sich auf etwas über i) ooo belief. Aus Der Krisenfürsorge wurden i Jahresende 210 000 Arbeitslose unterstützt 1170000 Männer und 40 000 Frauen). Im Vor-

Mitte der Stadt. Das empfohlene Postscheck^ konto kommt für wenige in Frage. Eine Kassen­öffnung am Morgen ist daher g e b o^e N.

Das verschlossene Friedhofstor.

Für Donnerstag, 9. Januar, nachmittags um 5 Uhr waren die Glieder Der Luthergemeinde, sowie andere Freunde kirchlicher Musik zu einer musikalischen Abendfeier mit Orgelspiel und Ge­sang in Die FrieDH ofskapelle einge­laden. bei Der Dr. Wissig und Frau Anni Quistorp mitwirken würden. Auch ich tootlte gern an dieser Feierstunde teilnehmen, konnte aber, Da ich vorher dienstlich in Anspruch ge­nommen war, erst etwa 20 Minuten nach 5 Uh* am Friedhofstor sein. Wer aber beschreibt mein Erstaunen, als ich dieses fest ver­schlossen vorsand! Vor mir die hell erleuchtete Kapelle, aus Der verführerische Orgelklänge her­vortönten, aber ich davon ausgeschlossen durch ein tückisch verschlossenes Tor! Auch ein Versuch an zwei anderen Friedhofstoren fand diese ver­schlossen. und es blieb mir nichts übrig, als auf Den Kunstgenuß zu verzichten. Ist das nicht eine Rücksichtslosigkeit sondergleichen, wenn man pätkornrnenden Besuchern einfach das Tor vor der Rase zuschließt? Könnte die Stadt Da nicht auf die ihr unterstellten Organe einwirken, daß während irgendwelcher Gottesdienste oder son­stiger Veranstaltungen in der Friedhofskapelle wenigstens das Haupttor offen bleibt? Was soll es denn geben, wenn etwa einmal eine Pani! ausbricht und alles aus der Kapelle stürzt, um Dann Das Ausgangstor verschlossen zu finden? Auch bei der am 18. Dezember 1929 nachm. um 5 Uhr stattgehabten Orgelprüfung war das Tor unmittelbar nach Beginn geschlossen, so daß man beinahe meinen könnte, die Schließung geschähe absichtlich, um den Besuchern einen Schabernack zu spielen. Cs ist zu hoffen, daß diese Zeilen, genügen, um alsbald Abhilfe zu schaffen. w.

Letzte Nachrichten.

Das ReHstabinett zur Sauger Konserenz.

Berlin, 14. Jan. (prio.-Iel.) Das Reichs­kabinett ist heute vormittag 11 Uhr zu der an- gekündigten Sitzung zusammengetreten, um di« Lage auf der Haager Konferenz zu be­sprechen. Es ist anzunehmen, daß Staatssekretär Schäffer, Der heute früh ans Dem Haag zuruck­gekehrt ist, zunächst Bericht erstattet hat. 3m Vordergründe steht natürlich außer der Formet für die Sanktionsfrage die Lösung ber Schwie­rigkeiten, die durch die Ablehnung Dr. Schachts entstanden sind, wie in politischen Krei­sen verlautet, hat Staatssekretär Schäffer bereits heute vormittag Verhandlungen mit Präsident Schröder von der Seehandlung und Ge« Heimrat h e y m a n n von der R e i ch s k r e d i t a n- stalt begonnen, damit diese beiden Institute die Ausgaben übernehmen, die die Reichsbank ver­weigert hat.

Oie Beteiligung der Reichsbank an der B. 3. 3 gesichert.

Berlin, 14.3an (WTB. Eigner Drahtbericht.) Die deutsche Delegation hat heute folgendes Kommunique ausgegeben. Die deutsche Delegation wird in der morgigen Sitzung die erforderlichen Schritte tun, um bie Beteiligung bet Reichs­bank an ber Bank für Internationalen Zahlungsausgleich unb bie Mitwirkung bcc Reichsbank bei Den Aufgaben der Reichsbank für ben internationalen Zahlungsausgleich gesetzlich za gewährleisten. Wie wir weiter hören, hat bet Reichshankprasibent in einer Besprechung mit Reichsfinanzminister Moldenhauer erklärt, sich selbstverständlich für diesen Fall den daraus stch ergebenden Verpflichtungen nicht ent­ziehen. Damit ist die Mitwirkung der Reichsbank gesichert. 3n einet sich anschlie­ßenden Besprechung des Reichsbankpräsidenten und sämtlicher vier deutschen Delegierten wurde bie Uebereinstimmung auf vorstehenber (Srunb- lag« festgestellt.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Anzeigenauftrage sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

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10

10

$bönir Bergbau......

6H

105

105.9

104.75

Rhe^niiche Brauntohlen. . .

1t

255

254

255.25

253 5

15.25

15,13

Rbeinstahl..... . .

RiebeckWorUau......

. 6

114,25

113

114

113

7,9

8

7,1

107,75

Berlin, 13. Januar

Geld

Ärles

ülmeritanische Noten.....

4,169

4,189

Belgische Noten. .......

58,15

58,39

Dänische Noten ........

111,73

112.17

Englische Noten ........

20,3*5

20,435

französische Noten.......

16,437

16,497

Holländische Noten .......

168,11

168,79

Italienische Noten........

21.885

21.965

Norwegische Noten.......

111,58

112,02

Deutsch-OeNerreich, i 100 Schilling

58,74

58,98

Rumänische Noten.......

2,47

2,49

schwedische Noten .......

112,08

112,52

Schweizer Noten ........

81,24

81,56

Spanische Noten . . ......

Tschechoslowakische Noten.....

54.53

12,335

54,56

12,395

Ungarische Noten . .....

73,00

73.30

96

121

95.13

119

9b

13 Januar

14- Januar

150

84,5

81,5

84,5

Amtliche Notierung Gelt | Bries

Amtliche Notierung

-Melo | vri 1

279,5

278.5

Am,Rott

168,41

168,75

168.23

168,57

217

214,5

Buen.-Atres

1.687

1,661

1 680

1.684

Brff-Antw

58,305

58.425

58,29

58,41

167

164

158

ttbrifhanta

111.86

112.08

111.82

112.04

200

199-5

199,5

197.75

Kopenhagen

111,99

112.21

111.92

112,14

154,5

153

154.25

151-75

Stockholm

112,36

112.58

112,33

112,55

103

101.5

HelsingforS.

10.51

10,53

10.51

10,53

168

166.25

Italien. . .

21.905

21.945

21.905

21,945

40

39.5

40.25

39,5

London. . .

20,38

20.42

20.363

20,403

253

250

292,5

249,5

'Neunork . .

4,1850

4,1930

4.1840

4,1920

46,75

43,9

Poris...

Schweiz ..

16,445

16,485

16.435

16,475

81.033

81,195

80.97

81.13

-

Spanien.

55,66

55,78

55,64

55,76

19,13

19,75

Japan . . . Rio de Ian

2,058

2,062

2,060

2,064

77

75,6

0,479

0,481

0.471

0.473

168,5

Wien in D-'

345.75

343

345,5

Lest- abfleft

58,88

59,09

58,83

58.95

Prag . . - . Belgrad -

12,381

12,401

12,378

12.398

50

51

50

7,401

7,415

7,400

7.414

55

57

Budapest. Bulgarien

73,21

73.35

73,15

73.29

5.5

3,024

3,030

3.027

3.031

47.5

47.5

48

VifTabon Danzig. ffonstulUin.

18,79

18.83

18.79

18.83

105

105

81,43

81,59

81.39

81.55

106,25

1.978

1.982

1.978

1,982

131.25

131,75

131.5

131,5

Atlwn. .

5,03

5.44

5.43

5.44

108

Canada

4,140

4.148

4.140

4.148

222.25

222

Uta uay

3,856

l 3.864

3.866

3.874

157,25

155,5

159

Cairo

20,90

20.94

20,80

20,92