Oberheffen.
Gemeinderatssihung in (Srünberg.
-f- Srünberg, 12. Hob. In der jüngsten Vemeinderatssttzung verlas Beigeordneter Keller über die Holzfällung cm Schreiben deS hiesigen Forstamts Rieder-Ohmen, wonach in den Slaatswaldungen aus Verlaufs- politischen Erfordernissen der diesjährige Holzhieb um 20 Prozent g c tüt3t und den Gemeinden empfohlen wird, in gleichem Sinne Beschluß zu fassen. Ebenso wurde ein Schreiben des Kreisamts verlesen, das dringend auf die Beschäftigung ausgesteuerter Erwerbsloser hinweist. Gs wird erwartet, daß selbst seither in b:t Holzhauevei beschäftigte Leute, die aber sonst günstiger stehen, zugunsten von Erwerbslosen zurücktreten sollen, auch im Falle, daß letztere in der Holzhauerei ungeübt sind unb daß die Holzhauerrotten bis zur Halste auS solchen Arbeitskräften bestehen dürfen. Lieber diese Angelegenheit entstand eine lange Aus- spräche Zunwhst sollen von den zum Hieb vor- gesehenen 3000 Festmetern 2500 Festmeter gefällt werden, ob dann die restlichen 500 Festmeter noch zur Fällung kommen, soll erst im Ianuar entschieden werden, wenn man nach den ersten Holzver- steigerungen einen Lieberblick über die Holzpreise gewinnen, kann. Hinsichtlich der Lohnsrage wurde von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, daß selbst Gewerkichaftssekretär« in einer hiesigen Holzhauerversammlung mit einer Kürzung der Tariflöhne rechneten, und es wurde daher befürwortet, nicht selbständig eine Lohnvereinbarung mit den Holzhauern zu treffen, sondern, wie seither üblich, die staatlichen Tariflöhne zugrunde zu legen, deren Bekanntgabe in aller Kürze zu erwarten sei. Weiterhin wurde eine Streckung der Arbeitszeit angeregt. um die Erwerbslosen möglichst lange zu beschäftigen, ebenso wurden die von der Holzkommission aufgestellten drei Rotten und deren etwaige Ergänzung durch weitere Erwerbslose eingehend besprochen. Schließlich einigte man sich auf folgenden B e s ch l uß : Mit der Holzfällung wird unter Zugrundelegung des staatlichen Tarifs am 12. Rovember begonnen. Die Arbeitszeit beträgt vorerst fünf Tage in der Woche. Die Arbeit wird von den von der Holzkommission aufgestellten drei Rotten ausgeführt. Dem Gemeinderat bleibt es Vorbehalten, weitere Erwerbslose gegen andere Holzhauer auszutauschen.
Landkreis Gießen.
g. Klein-Linden, 12. Hob. Der Gemeinderat beschloß in seiner jüngsten Sitzung, die Wasferbezugsordnung, das K ana l- ft a t u t und den borgelegten Vertrag mit der Stadt Gießen über die Wasserbelieferung unter Berücksichtigung einiger Aenderungen onzunehmen. Für die Einwohner bon Klein- Linden dürfte es bon Interesse sein, daß die Gemeinde auf Grund des 8 3 der Wasser- bezugsordnung den Anschluß bom Hauptrohr bis in das anzuschliehende Grundstück auf eigene Kosten Herstellen läßt. Dementsprechende Anträge müssen jedoch bis zum 1. Iuli 1931 eingereicht werden. Desgleichen trägt die Gemeinde auch die Kosten für einen Anschluß an die Kanalisation: weitere Anschlüsse werden nach einem bestimmten Anteilsatz berechnet.
—.— Alten-Duseck, 11. Hob. Heute wurde unser allseits verehrter Ortsgeistlicher, Pfarrer Albrecht Hartmann, unter größter Beteiligung der Gemeinden Alten-Buseck und Trohe zu Grabe getragen. Seit 1913 bekleidete der Verstorbene das Amt des Seelsorgers in unserer Gemeinde. Durch fein stets hilfsbereites, entgegenkommende- und liebenswürdiges Wesen verstand er es, die Liebe aller Kreise seiner beiden Gemeinden zu erringen. Mit größter Achtung begegneten ihm alle. Ein schweres Leiden, das er mit größtem Heldenmut und ohne auch nur in seinem engsten Familienkreis zu klagen, ertrug, machte plötzlich und unvorhergesehen seinem Leben ein jähes Ende. Die Trauerfeier fand im Gotteshause statt, wo am Altar der Sarg aufgebahrt war. Die studentische Verbindung, der der Verstorbene angehörte, hielt am Sarg die Ehrenwache. Die Trauerrede hielt Pfarrer K a l b h e n n, Großen-Buseck. In ergreifenden Worten wußte er, der mit ihm gemeinsam die studentische Iugendzeit verlebt hatte, die rein menschlichen Vorzüge des toten Freundes zu schildern. Für das Dekanat Gießen sprach als Vertreter des erkrankten Dekans Guhmann Pfarrer Sattler, Wicfeck. Er hob besonders die wissenschaftlichen und künstlerischen Bestrebungen des Verewigten hervor und erläuterte ein Gedicht des Verstorbenen, das noch vor wenigen Tagen unter dem Titel: „Sie letzte Stunde" in einem kirch-
Schwere Linsturzkalastrophe in Lyon.
(Lrdsenlungen im alten Stadtteil von Lyon. — Ein ganzer Häuserblock eingestürzt. Man spricht von 60 Toten.
Paris, 13. Koo. (WIB. Funkspruch.) heute früh stürzte eine Stützmauer eines in einem alten Stadtviertel von Lyon gelegenen Hospital» ein. Durch die Trümmer wurde ein von Ordensschwestern bewohnter Pavillon eingedrückt, außerdem wurde eine Terrasse, die mehrere alte Gebäude trug, schwer beschädigt. Der „Petit Parifien" spricht in einer Sonderausgabe davon, daß man bisjehtkOToteundebenfoviele verwundete gezählt hat. Ls handelt sich um fünf L i n st ü r z e, die nacheinander erfolgten. Die eigentliche Ursache dieser Einstürze, denen bereit» ein großer Häuserblock zum Opfer gefallen ist, und die, wie man befürchtet, den gesamten alten Stadtteil St. Dean bedrohen, sind die Folge sich rasch hintereinander wiederholender Lrdsenkungen, die zunächst die Stützmauer eines Hospital» und in der Folge die in der Nähe liegenden allenwohnhäufer zum Einsturz brachten. Die gesamte Feuerwehr und auch verschiedene in Lyon liegende Truppenteile sind zu den Rettungsarbeiten
lichen Blatt veröffentlicht wurde. Den Trauerzug eröffneten die gesamten Schüler von Alten- Buseck und Trohe, die ihren religiösen Llnterricht dem Toten verdankten. Am Grabe wurden Kränze niedergelegt von der Geistlichkeit des Dekanats Gießen, von den Gemeinden Alten-Buseck und Trohe, der Kirchengemeinde der beiden Orte, den Schulvorständen, Lehrern und Schulkindern der beiden Gemeinden, von dem Frauen verein, den Krankenschwester und der Klcintinderfchule, außerdem für alte und junge Freunde durch verschiedene Vertreter der studentischen Verbindung Wingolf.
Kreis Schotten.
-5- Schotten, 12. Hov. Wie begehrt unter den heutigen Zeitverhältnissen ein Gemeindeamt gelegentlich auch einmal ist, zeigt ein Vorgang in dem benachbarten Kreisdorfe Burkhards. Dort hatten sich um die freigewordene Stelle eines Gemeinderechners nicht weniger als 13 Kandidaten beworben. Da die Bewerber zum Teil Gemeinderatsmitglieder waren, zum Teil nahe Verwandte von ihnen, wurde der Gemeinderat in dieser Angelegenheit beschlußunfähig, so daß sich die Entscheidung verzögerte. Auf Anordnung des Kreisaus- schusses muhte der Gemeinderat ergänzt werden, um beschlußfähig zu sein. Bei der nun folgenden Wahl wurde Altbürgermeister Kneip einstimmig zum Gemeinderechner erwählt.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
> Wißmar, 12. Hov. Die Gemeindevertretung, der Ortswohlfahrtsausschuß und die Vorsitzenden sämtlicher Wißmarer Vereine versammelten sich am Montag unter dem Vorsitz des Gemeindevorstehers, um über die Durchführung einer Ortssammlung zur Linderung der Rot Beschluß zu fassen. Veranlaßt wurde die Sitzung durch einen Aufruf der Kreis- verwaltung Wetzlar. Rach eingehender Aussprache wurde beschlossen, die Sammlung zu veranstalten, in den Vereinen die aufklärende Arbeit hierzu zu leisten und am 23. Rovember durch Mitglieder der Iungmädchengruppe Sammellisten von Haus zu Haus bringen zu lassen. Mit dem Ertrag der Sammlung soll zunächst den notleidenden Famllien unseres Or^es eine Weihnachtsfreude bereitet und ein Lleberschuß an das zuständige Kreisamt abgeführt werden. Im Anschluß daran wurde beschlossen, gegen die Erhöhung der Tabak st euer zu pro- t e st i e r e n , weil dadurch die wichtigste Der- dienstmöglichkeit der Bewohner unseres Dorfes, die Zigarrenfabriken, verloren gehen wurden, die zur Zeit etwa 200 Menschen Arbeit und Brot geben. Der Protest soll dem Landrat, der Staatsregierung und den zuständigen Reichstagsabgeordneten zugeleitet werden. Weiter wurde der Wunsch geäußert, das Postamt Gießen möchte an Sonntagnachmittagen den Wagen, der um 17.35 in Gießen abfährt, auf 1 6.3 0 Llhr früher verlegen, da die Klinikbesucher, die den Wagen meistens benützen, stets seit 12 Llhr auf dem Wege sind.
aufgeboten worden. Die im Schlaf von dem Einsturz überraschten Bewohner suchten sich, zum Teil unter Benutzung von Leitern, in Sicherheit zu bringen. 30 Personen, die in einem Kaffeehaus Zuflucht gesucht hotten, wurden von einem zweiten Erdrutsch überrascht. Zn der K a t h e. drale haben besonder» Frauen und Kinder, die vor den nachstürzenden Gesteinsmassen flüchteten, Zuflucht gefunden. 3m Augenblick ist man damit beschäftigt, sämtlich« Häuser der Rue Tramassac, in der da» Unglück sich ereignete, polizeilich zu räumen. Die eigentliche Linbrnchstel'e foUSOBleferlang fein. Der bedrohte Stadtteil ist auf einer Anhöhe gelegen, welcher Umstand dem Einsturz der fast au»- nahm»los äußerst schwachen Häuser großen Vorschub geleistet hat. Auf Grund einer telephonischen Anfrage bei der Bürgermeisterei in Lyon scheint die vom „Petit Parifien“ angegebene Zahl der Toten der Elnsturz- katastrophe übertrieben zu fein. Genaue Einzelheiten über die wirkliche Zahl der um» Leben Gekommenen und verletzten liegen jedoch noch nicht vor.
Wirtschaft.
'Der P riv a tdiskont. An der Berliner Börse wurde gestern der Pribatdiskontsatz für kurze Sichten um xj% Prozent auf 45/s Prozent ermäßigt: der Sah für lange Sichten blieb unverändert 4,75 Prozent.
* Reue achtprozentige Goldschuld- verschreibungen der Hessischen Gan* desbank. Der Hessischen Landesbank (Staatsbank) in Darmstadt hat das Finanzministerium die Genehmigung zur Ausgabe von achtprozen- tigen Goldschuldverschreibungen im Betrage von 3 Mill. Mk. erteilt.
• Auch Herabsetzung der Saarkohlenpreise? Laut ^Saarbrücker Zeitung" beabsichtigt der französische Saarbergfiskus mit Wirkung vom 1. Dezember die Kohlenpreise.entsprechend dem deutschen Vorgehen um 6 Prozent herabzusehen.
* Mehlpreisermäßigung. Die Süddeut- sche Mühlenoereinigung hat den Preis für Weizenmehl Spezial 0 um 25 r<f. auf 42,25 RM. per Doppelzentner ermäßigt.
• Fusion Franks urter Hypothekenbank und Frankfurter Pfandbriefbank. Die Generalversammlungen der Frankfurter Hypothekenbank und der Frankfurter Pfandbriefbank genehmigten die Fusion der beiden Institute. Die Hypothekenbank als ausnehmende Gesellschaft erhöht ihr Aktienkapital um 2 auf 12,005 Millionen Mark und tritt der Gemeinschaftsgruppe der Hypothekenbanken bei.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 13. Hob. Tendenz: zurück- haltend. — Im Zusammenhang mit der festen gestrigen Reuyorker Börse war die Stimmung im heutigen Dorrnittagsverkehr freundlicher, und man hoffte, daß die Kulisse zu Deckungen schreiten würde. Die Kurse wurden gegenüber der gestrigen Abendbörse durchweg bis zu 1,5 Prozent höher taxiert. Der offizielle Beginn brachte dann insofern eine Enttäuschung, als infolge der Orderlosigkeit die Spekulation wieder weitgehend st e Zurückhaltung bekundete. Die Abgaben in Rheinische Braunkohlen und Deutsche Linoleum haben jedoch aufgehört, so daß die Börse einen wesentlich beruhigteren Eindruck macht. Die fortschreitende Preissenkungsbewegung wurde wohl gebührend beachtet, konnte dem Markte aber keinen Ansporn geben. Die Llmsahtätigkeit war zum Beginn der Börse etwas lebhafter, die Kursentwicklung war gegenüber der gestrigen Abendbörse nicht ganz einheitlich. Die Mehrzahl der Elektrowerte konnte sich auf dem erhöhten Taxenkurse halten. Schuckert, Gesfürel, Licht & Kraft lagen um bis zu 1,25 Prozent fester: AEG. lagen leicht gedrückt: Siemens eröffneten 1 Prozent schwächer. Am Ehemicmarkt waren Farben knapp gehalten, Zellstoff Waldhof besserten sich um Bruchteile eines Prozentes, während Aschaffenburg im gleichen Ausmaße nachgaben. Bauunter-
nehmungen wenig verändert. Am Montanmarkt bestand etwas mehr Interesse für Otavi-Winen. die auf die erneut höheren Kupserpreise 1,75 Mk. gewannen. Rheinstahl lagen 0,5 Prozent fester. Buderus gaben etwas nach. Danken überwiegend etwas gedrückt. Am Rentenmarkt war die Llmsatz- tätigkeit ebenfalls Nein. Mtbesttz besserten sich leicht. Don Ausländern lagen Gold-Mexikaner nachgebend. Der Pfandbriefmarkt lag still. Im Verlaufe traten Kursveränderungen vorläufig nicht mehr ein; die Llmsahtätigkeit beschränkte sich nur auf ein Minimum. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,75 Prozent etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1970, gegen Pfund 20,3850, London gegen Kabel 4,8570, gegen Paris 123,66, gegen Mailand 92,7150, gegen Madrid 42,15, gegen Schweiz 25,04, gegen Holland 12,0690.
Berliner Börse.
Berlin, 13. Hov. Die freundliche Grundstimmung, die im heutigen DormittagSverkehr durch den sehr festen Schluß der gestrigen Heu» Yorker Börse hervorgerusen war, erfuhr zum Börsenbeginn dadurch eine kleine Erschütterung, daß seitens der Danken doch wieder Abgabeneigung bestand, die das Deckungsbedürfnis der Spekulation zumindest aufhebt. Woher das an den Markt kommende Material tammt, war immer noch nicht zuverlässig zu erfahren: man sprach heute von Ausland- a b g a b c n für Wiener und amerikanische Rechnung. Die höheren Vormittagstaxen konnten sich .ebenfalls nicht immer behaupten, so daß zu den ersten Kursen gegenüber dem gestrigen Schlußniveau im allgemeinen kaum größere Abweichungen festzustellen waren. Die Ll m s a tj t ä t i g - leit blieb im übrigen gering. Für Kupscr- toerte bestand in Erwartung einer weiteren Heraufsetzung der Kupserpreise einiges Interesse, und Otavi Shares eröffneten mit 35,13 Mk.. nach 33,50 Mk. gestern. In Deutsche ßinolcum und Rheinische Braunkohlen war ebenfalls etwas Geschäft festzustellen: diese beiden Werte lagen auf Deckungen um je 1,5 Prozent erholt. Sonst konnten noch Köln-Heuessen 2,4 Prozent anziehen. Andererseits fielen Schubert & Salzer und Schultheis mit einem zwei bis dreiprozentigen Verlust auf. Deutsche Anleihen waren wenig verändert. Auch ausländische Renten hatten behauptete Kurse. Der Pfandbriefmarkt lag still. Reichsschuldbuchforderungen bis 0,5 Prozent schwächer. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tagesgeld nannte man mit 3,5 bis 5,5 Prozent, Monatsgeld mit 6 bis 7,5 Prozent und Warenwechsel mit 5,25 Prozent etwa. Bei geringsten Llmsähen bröckelten im Verlaufe die Kurse allgemein ab, zumal an einigen Marktgebieten sich das Abgabebedürfnis verstärkte. Deutsche Linoleum verloren wieder 2 Prozent. Aber auch Dchiffahrtsaktien konnten ihren Anfangsgewinn nicht behaupten. Später war die Stimmung ziemlich uneinheitlich. Die Märkte lagen sehr verödet: die Kurse wiesen nur geringe Abweichungen gegen den Anfang auf. Julius Berger wurden verspätet um 4,25 Prozent niedriger notiert.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M, 13. Hob. Auftrieb: 127 Rinder; 858 Kälber; 444 Schafe; 830 Schweine. Es notierten: Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 75 bis 78; mittlere Mast- und Saugkälber 69 bis 74; geringe Kälber 60 bis 68 Mark. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthäm- mel (Weidemast) 46 bis 50 Mark; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 45; fleischiges Schafvieh 34 bis 39. Sch w eine nicht notiert. Markt- vevlauf: Kälber: ruhig: Schafe: rege, ausver- tauft; Schweine: schleppend, Lieberstand.
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 bis 160, Kochbutter von 130 an, Matte 30 bis 35. Weißkraut 5 bis 6, Wirsing, Rotkraut, gelbe und rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Llnter-Kohlrabi 5 bis 6, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 80 bis 100, Tomaten 50 bis 70, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 30 bis 50, Kürbis 8 bis 10, Kartoffeln 3,5 bis 4, Aepfel 25 bis 40, Birnen 20 bis 30. Dörrobst 30 bis 35, Hüffe 40 bis 60, Honig 40 bis 50, junge Hähne und Suppenhühner 100 bis 110, Gänse 90 bis 110 Pf. das Pfund; Käse (10 Stück) 60 bis 140 Pf.; Tauben 50 bis 70, Eier 16 bis 18, Blumenkohl 30 bis 70, Salat 10 bis 15, Endivien 10 bis 15, Ober-Kohlrabi 6 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pf. das Stück; Radieschen 10 bis 15 Pf. das Bund; Kartoffeln 2,20 bis 2,50; Weißkraut 3, Wirsing 4, Rotkraut 5 Mark der Zentner,
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Banknoten.
138,65
138,5
139
48,75
138
65,13
13*/, 12
, . 8
, . 8
, . 0
0
0
6
10
15
1»
16
, 7 16
M
. 8
133,5
44
49
86
44,25
49 86
I. G- Farben-Jndufkrte Dynamit Nobel . . . (sdietbcanftalt. . • • fflolbldimibt ...» Rütgerswerke .... MetcMeseMchaft. . .
12 , 6
8
. 5 , 6 , 8
Philipp Hofmann . . Zementwerk Heidelberg Cemennverk Railftabt.
Saufe & Frey tag . .
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Retchsbankdiskont 5 o H., Lombardzinsfuß 6 o. 5).
Rtanfhmei Mw ch irres .... 4
Sritzner..........6
Hevligenskaedt ....... 0 gungbans. .......6 Lechwerke. - - - - • • • • 8 jRainlraftwede Höch» a. vc.. . 8 ®Hag..........“
Gebr. Roeder...... w
Neig' & Haestner......8
Siid deutsche ZuLer . . . 10
Schultheis Patzen Hofer . Cftrotde.......
atu.........
Bemberg....... Zellttofs Waldhof . . . ßellftofl Mfdiaffrntnira . Gterlotter bürget Walle» Deiiauer Gas . . . . . Daimler Motoren . . . Deutsche LinoleurS . . Maschinenbau A.-G- . « Rat. Automobil . . « Lremtein & Soppei • . Leonbard Tietz . . . « Svenska .--•••
Frankfurt a. M
Berlin
Ea»uß-i l»Ubr» kur« | fli r<
Schluß» l Anfang« Tur« | Nur«
Datum
12 11 ! 13 11
12 11 1 13 II
Bereinigte Stahlwerke.....
Ltavl Minen......16'/,
Sollwerte Aschersleben . . . 10
kaliwerte Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzdetfurth . . . 16
68
— 35,25
191 —
193 -
260,5 ! 260,5
67.65 68,25
33,5 j 35,13
192 1 190
193,5 , 191,25
262,25 ! 262
Frankfurt a. Dl.
Serlin
Frankfurt a. M.
Serlin
(Schluß. I l-Uhr» kur« | Kur«
Schluß« l Anfang« (uns Kur«
Schluß-s l-Uhr- kur« | flur«
Schluß-1 Anfang» kur« | Nur«
Dalum
12 11
13 11
12- 11
13 11
Datum
12 11
13 11
12 ll. 1
13 11.
6% Deutsche RcichSanleihe von 1927 ..........
7% Deutsche RetchSanleihe von 1929 ..........
Deutiche SlnI.-AblSs.-Echuld mil Auelos.-Rechten ......
DeSgl. ohne AuSlos.Hkechte . .
6% teil. BolkSktaal van 1929 iriuNahIb. 102%)......
Cbettelten Provinz. Anleihe mit Au »les.-Rechten.....
teutfdw Komm. SammclabL
Anleihe Serie 1 ....
8% Rranll. Hyp.-Bank Soldvse. XIII unkündbar bis 193t . .
7% Rtanfl. Hnp -Bank Goldpse unkündbar bis 1933 ...
4%% Rbelnische Hvp^Bank Stau. Goldpfe.........
8% Pr. LandeSpiandbrielanftall, Pfandbriefe R. >» - .
8% Pr Lande-pianobrielanNalt, Komm.-Lbi. R. 20......
7% Pr. Landeep'andbrtelanlialt, Pfandbriefe R. 21.....
n.ö.öl. abg. Bor.negS-Lbllgalio- nen. rihhablbai 1932 .....
4% Oesterretchtfche Oolbtente . . 4,20% Lesterreichische Stlberrente 4% Oelterreichische Einheitliche Rente .........
4% Ungarische Goldrente - - - 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4tf% desgl. von 1913 . . - .
4% Ungarische Kronenrente - .
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Asl Serie 1 .... .
4% desgl. Serie N.......
5% Rumänische vereinte Rente Bon 1903 ......
RumänUche vereinte Rente von 1913 ..........
4% Rumänische vereinte Rente .
87
98
53,4
• 6,4
89
50,75
51,25
98,25
93,25
85,65
.00
97
97
95
26,5 3
23,25
18,2
1,65
3,85
3,8
13,9
6,8
| | " | | | | | | | 1 1 1 1 II 1 । । । 1 1 II 1 II
86,65
98,75
53,5
6,475
89
51,25
100
97
97
26,65
23,3
18,6
1,65
4
3,9
3,9
8,6
14.1
6,75
। | um | | | | | | | | | | || llllll 1 1 <2
Hamburg-Amerika Patel . . . 7 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8 Hansa Dampfschiff.....10
Norddeutscher Lloyd ..... 8 Allgemeine DeutscheCreditanft. 10 «armer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12 Cammer;- und Prival-Bank . 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und
DvcoiUo Gesellschaft, ... 10
Dresdner Bank......10
Reichrbant........12
..................d
Bergmann....... • 9
lilrtti. Lieferungrgelellschast. 10 Licht und Kraft......10
Felten & Guilleaume . . .
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen .... 10 Hamburger Elektri-itätS-Werie 10 Rheinische Elektrizität .... 9 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schurken & Co.......11
Siemens & Halske . • • • • 16 TranSradio ..... 8
Labmeyer S Co.. ..... 10
Buderus....... • • J
Deutsche Erdöl
Essener Steinkohle......°
Gelsenkirchener.......J
Harpener
I>!e Bergbau ...•••■ 1J Klöcknerwerke ...... ^ Köln-Neuestes........ ’■ Manne?mann-Rvhra> . • • • Mrmifelder Bergbau ..... 7 Oberschies. Eisende darf .... 5 Oterschlcs. Äoleroette..... 7 Phönix Bergbau . .... 6Vi Rheintiche Braunkohlen • . IC Rheinstahl...... 6
Rieberk«t»i» .....7,2
71,25
71,4
100.25
129,5
113,5
149,5
109,5
110^5
114
121,5
94,5
116,5
177,5
136,5
53,5
86
82,25
69,5
70,5
65,5
159,5 76
71,5
71,6
100,25
113
109,35 HO 224
121.75
117,75
131,5
136,5
53
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70,9 1
159 1
124,5
70,9 1
97,13
100.13
129
113
149,25
105,5 111
224,65
113,4
132
114,5
120,25
95,25
116,25
109,5
113
130,5
176,25
137,25
53,13
65,75
86
82
75,5
70
80
70,13
38
74.5
65
160,5
75,75
7 .6
72
97,13
100,25
128.9
113
149,5
109,6
110
225
113,75
114
121,25
117,5
109
113
131,25
176
—
137,25
53,13
65,9
87
82
75
69,75
82,4
70,13
74,75
65,5
162
1 76,13
Serlin, 12 November
Äti5
Srief
Rmeri'aniiche Roten.....
4,136
4,206
Belgische Roten........
58,26
58,50
Dänische Roten .......
111.33
112,27
Eng'ische Roten ........
20.347
20,427
flranzoiische Roten .......
16.444
16,504
Holländische Roten.......
163.46
169,14
Italienische Roten........
21,88
21,96
Norwegische Noien.......
111.83
112,27
Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling
58,96
59,20
Rumänische Noten.......
2,472
2,492
Schwedische Noten.......
112,28
112,72
Schweizer Roten........
81.24
81,56
Spanische Roten .......
Tschechoslowakische Roten.....
48,35
48.55
12.39
12,45
Ungarische Noten ......
73,18
73,48
Beoifenmarft Berlin — Frankfurt a. ZIL
75,51
77,13]
__
76,5
12 Rovember
13 November
86
—
—
Amilichr Xo'ltrung
UmihOif Kotierung
52
—
Geld
Snr
Geld
3ne
«mkk.. Non.
168,76
169,10
168,72
169.06
172,5]
170,5
Burn.-Aires
1,447
1,451
1,443
1.447
—
Brif-'Antw-
58,47
58,59
58,47
58.59
—
137.5
136,5
Christiania.
112,12
112,34
112,12
112.34
67,75
•—*
67,75
68,25
Qopenbagen
112,13
112,35
112,13
112,35
68,5
—
67
6tz,5
Stockholm ■
112,42
112.64
112,43
112,65
106
105,75
106.5
Helsingfors-
10,551
10,571
10,55
10,57
78
77,5
78
77
Aralien - - .
21.945
21,985
21,945
21,985
—
82,5
82
London. . .
20,365
20,405
20,362
20,402
—
—
108
108
Reuyork ..
4.1925
4,2005
4,1925
4,2005
24
23,5
24,25
24,13
Paris....
Schwei, . .
16,466
16,505
16,465
16,505
112,5
—
113,5
115
81,34
81,50
81,32
81,48
—
—
35
—
Spanten -
48,57
48.67
48.35
48,45
—
—
Japan . . .
-Xio de Jan.
2,081
2,085
2,081
2,085
—
<7
0,419
0,421
0,419
0,421
—
—
116
116
Dien tn
—
273
273
Ceft abgefl
59,035
59,155
59,035
59,155
Prag - . - .
12,432
12,452
12,43
12,45
15,5
—
16,5
—
Velirad ..
7.426
7,440
7,421
7,435
28
—
27,5
—
Dudavelk. .
73,345
73,485
73,35
73,49
—
——
—
—
Bnlearien.
3,040
3,046
3.039
3,045
28
—
27,75
—
Lissabon -
iÄf
18.80
18,84
81,53
1,789
18,80
18,84
83,25 73
-
—
81,42
1,784
81,42 1,784
81,58
1,789
-
69,5
Alben. .
5,435
5,445
5,432
5,442
90
—
-
Canada -
4,196
4,204
4,196
4,204
150
_
149
—
Nru uert).
3,347
3,353
3,347
3,353
133,5
. 133,5
133,25
—
Tatro . .
20,885
\ 20,925
20,885
20,525


