Ermäßigung des Mchsbankdiskonts
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Dauer abhängig ist.
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt
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D r Notenumlauf hat sich von 4550 Millionen 2] art (am 7. November 1929) auf 5044 Millionen N ark am 31. Dezember 1929 erhöht, um dann wdder auf 4605 Millionen Mk. am 7. Januar 19 0 und auf 4375 Millionen Mk. am 11. Januar 19SO zu fallen. Der gesamte Zahlung smit- t < l u m l a u f stellt sich auf 6093 Millionen Mk. ar 7. November 1929, auf 6622 Millionen Mk. ai 31. Dezember 1929, auf rund 6125 Millionen N irf am 7. Januar 1930 und auf rund 5837 Mill.
bleibt ausreichend offeriert, der Konsum zeigt am Wochenschluß,' ebenso wie für Gerste nur geringe Aufnahmeneigung. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, mark., 245 bis 248,50 (fester). März 265 bis 266 (Geld), Mai 276,50 bis 277,50; Roggen, mark., 161 bis 163 (ruhig), März 182 bis 181 bis 181,75, Mai 193,50 bis 193,75; Braugerste 184 bis 200 (matter); Futtergerste 165 bis 172 (matter); Hafer, mark., 140 bis 151 (ruhig), Marz 159, Mai 167 (Brief); Mais. 2a Plata, ab Berlin 173 bis 174 (ruhig); Mais. Mix., ab Hamburg 155 (ruhig); für je 100 Kilo: Weizenmehl 30 bis 35,50 (ruhig); Noggenmehl 22,25 bis 25,75 (ruhig); Weizenkleie 10,50 bis 11
l 70 ial,i3 138.5
I 139
Lebendgewicht 83 bis 85, von etwa 200 bis 240
— ' " " " ' ',t 84 bis 86, von etwa 160
Bark am 11. Januar 1930. Der Bestand an G >ld und deckungsfähigen Wechseln hc: sich in der Zeit vom 27. November 1929 bis zu n 7. Januar 1930 um annähernd 100 Millionen N art, nämlich von 2596 Millionen Mk. auf 26 >8 Millionen Mk. erhöht, so daß sich die Dickung der Noten durch Gold und Divisen von 57 auf 58,4 v.H. besserte. Jn- zt ischcn ist sie weiter auf etwas über 30 v. H. gi liegen.
4
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25
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25
171
Kunst und Wissenschaft.
Die Berliner Intendanlenkrife.
Berlin, 11. Jan. (WB.) Der laufende Vertrag mit dem Generalintendanten Professor Jeßner ist im Wege gütlicher Vereinbarung in einen Re» gievertrag umgewandelt worden, der sofort in Kraft tritt. Mit der Leitung der Berliner Staatlichen Schauspielhäuser hot der Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung den Direktor der Optzr am Platze der Republik Ernst Legal (früher in Darmstadt) unter Beibehaltung seiner bisherigen Geschäfte kommissarisch beauftragt.
noch nicht auswirken. Später wurde es auf Schweizer Käufe am Elektromarkt und angeblich auf französische Käufe am Kalimarkt wieder fester. Die Spekulation schritt auf einige Zeitungsmeldungen, wonach die große Morgan- anleche für das Reich gesichert sein soll, zu neuen Käufen, und das Kursniveau hob sich um zirka 2 v. H. Später wurde es hier jedoch wieder ruhiger, so daß sich das Kursniveau nur noch bis zirka 1 v. H. über Anfang bewegte. Im Verlaufe konnten sich Kanada- und Schon» tungbahn um 5 v. H. bessern.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 13. Jan. Zu Beginn der neuen Woche war die Haltung am Produktenmarkt allgemein etwas schwächer. Am Drotge- treidemarkt hat sich das Angebot etwas verstärkt, so daß hier ein Preisrückgang eintrat, da die Nachfrage gering blieb. Schwächer war die Haltung auch am Mehlmarkt, an dem Weizen- und Noggenmehl bis 0,50 Mark nachgaben. Futtermittel waren vernachlässigt bei nachgebenden Preisen. Es wurden notiert: Weizen 26,50 bis
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Bergmann . .
Elcktr. Lieserungegelellschait Licht unv fitafl gellen & ©ulllemime . . . Bei. f mellt. Untern.. . . Hamb. Gieftt «®erte . . . Rhein. (Helft.......
Schlei. Gic’r Gebilden L Co Siemens 4 Hal»le ...» SranoraDlo Ladmeyee 4 Co. ....
Buderus......
Deutiche Grböl . . . Essener Steinkohle . • Gelsenkirchener . . • Harvener Hoeich Eilen. .... älle Bergbau .... filödncriDede ... flöin-9icue1len Mannesman- -81 ihren Mansselber Bergbau . CbcridVei. (Sneiueoarf Obedthlei. fiotsroede. Bbünir Bergbau . . . Rbe nitche Braunkohlen Sideiuslahl.....
Stebed Montan . . .
Hamburg-Amerika Palei Hamb.-Güvam. DampUch. Santo Storni.... Nvrvveurjcher Lloyd . . . Alig. Deutsche Cieditanst. . Barmer Banlverein . . Berliner HanvclSgct.'Illch. . (Sommerj. und Privat-Lank Tarmii, u. Bafionalbaul . ®eut:d)e Bank Lieconto-GejeUschast, 8nL Dresdner Bank.....
SieichSbant.......
Schon die niedrige Gefamtbeanfpruchung des Nrldmarktes um die Jahreswende deutete darauf h n daß die normalerweise zu Beginn des Jahres cintretende Verflüssigung des Geld- inarktes in diesem Jahre besonders rasche f-ortschritte machen werde. Dem gestiegenen Geld- ! darf der Privatwirtschaft gegenüber, unb_ nach- tem es gelungen ist, den Geldbedarf der öffent- iiben Wirtschaft zu decken, ohne daß die gesamte i?eldmarktanspannung zur Jahreswende ihre nor« i:-aten Grenzen verlassen hat, ist der Geldmarkt iir. der Berichtswoche unter den Einfluß der überreichlichen Versorgung gekommen, die mit den v rrsichtigen Voreindeckungen zum Jahresultimo ur. Zusammenhang steht. Der Sah für Tagesg^^ Hut bis auf 5 Prozent nachgegeben, und selbst bei be.cfcm niedrigen Satze überwog immer noch das Angebot. Selbst der Steuertermin vom 10. Januar hat diese Entwicklung nicht aufhalten können. Selbstverständlich kann die Tatsache, daß die Steuerschccks erst in einigen Tagen von den Fi- imnzämtern zur Zahlung präsentiert werden, zu < ner vorübergehenden älnterbrechung der Er-
I sttichteruna am Tagesgeldmarkt führen. 2lbbr itran erwartet selbst trotz des bevorstehenden Mcdiotermins kein bemerkenswertes Anziehen der
! CDcIöjähe. Die in der Berichtswoche eingetretene Erleichterung hat sich aber nicht nur auf den I rrzfristigen Geldmarkt erstreckt, sondern ist Mich auf den Terminmarkt übergegangen. Be-
! s.mders Monatsgeld ist im Preise zurückgegangen. Sie Verflüssigung am Privatdiskontmarkt führte /1 einer zweimaligen Herabsetzung des Satzes,
I Mer sich jetzt auf 6,6 Prozent stellt. Auf die I (aber das normale Maß hinausgehende Ent- s listung der Reichsbank ist bereits bei Detrach- t-rng des letzten Reichsbankausweises hingewiesen tuorden, insbesondere aber auch darauf, daß die Ermäßigung des Diskontsatzes der Reichsbank lummen muß, wenn auch zunächst um nur 0,5 Pro- ■t ent, sobald die politische Lage durch den Ab- s.chluß der Haager Konferenz bereinigt ist. Die internationalen Geldmärkte stehen mach weiter im Zeichen der Verflüssigung. Sas Ausbleiben der Londoner Diskontsenkung in der Berichtswoche schließt, wenn man die Ent- teidtung am offenen Londoner Geldmarkt berück- fSHtigt. durchaus nicht die Möglichkeit einer Senkung in dieser Woche aus. Jedenfalls ist für fern deutschen Geldmarkt, falls nicht Zwischenfälle bei den Reparationsverhandlungen neue Störun- WN bedingen, eine allmähliche Erleichterung zu ertoarten. Eine Steigerung des Geldbedarfs der Wirtschaft ist vorerst unwahrscheinlich. Anderseits darf bei anhaltender Verflüssigung der ausländi- s-chen Geldmärkte mit einer Zunahme des Angebots auf dem deutschen Geldmarkt gerechnet »erden, so daß die Kapitalmärkte des Auslandes wieder für den deutschen Kapitalbedarf aufnahme- f chig werden, von welcher Aufnahmefähigkeit die Ermäßigung des deutschen Zinsfußes auf die
Mrischafi.
Sünstige Entwicklung am Geldmarkt.
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SM vderkirchenrat. Die
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Jontafl fand hier die ber Geistlichen m Anwesenheit des Äen statt. Mn n Ansprache im An- fluf die schwierigen orr gegenwärtigen n nchrzn vollzählig 'handelte die Kon- Dinge. H.a. konnte e Mitteilung machen, -her Lotte löaum - uni) allen Dekanats- «i schweren Krank« ML Dei dem Leise- c Missionar Lauk- Februar ausgestellt ist, stützung der Deutschen die seit vorigem Jahr 'da ihren Einzug ge# jcht zur Legel ge- es Bieres durch de an Sonntag- Dersammlung ‘Beran- it Stritte zu einer 'H in die Wege v flänmgen üder * aat und Kirche md üder den Schieds- rchenrat Dagner- gingen ergab sich, daß n diese für die evange- nchtige Frage zu übev lichen Singe und die eitgemähe Fragen hat- spruch genommen, daß >on Pfarrer Sieben- ihnen Pfarrers Fried- hwarz zu Echzell» M choben werden muhte.
* Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die auf den Stichtag des 8. Jan. berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Rcichsamtes ist gegenüber der Vorwoche non 133,7 auf 133,1 oder um 0,4 v. H. gesunken. Cßon den Hauptgruppen ist die Indexziffer für C2grarftoffc um 1,1 auf 123,9 (Vorwoche 125,3) unb die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 v. H. auf 128,6 (128,8) Firüdgegangen. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren hat mit 156,0 (156,1) weiter leicht uachgegeben.
• Zahlungseinstellung bei der Ma- ffihinenbaugesellschaft Karlsruhe. Wie Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe teilt in einem Rundschreiben ihren Gläubigern mit, daß |ie nach ihrem bald hundertjährigen Bestehen sich gezwungen sehe, ihre Zahlungen einzustellen und ►ein außergerichtliches Arrangement mit ihren »Gläubigern anzustreben. Cs darf, wie es in dem "Rundschreiben heißt, nach vorsichtiger Bewertung Hier Aktiven die volle Befriedigung der Gläubiger erwartet werden. Nach dem Status vom 8. 3a» ruar d. I. stehen einer Aktivsumme von 3 214 000 Mark Gesamtverbindlichkeit in einer Höhe von 2750 000 Mark gegenüber. Am Mittwoch, dem 22. d. M., 15 Uhr, soll eine Gläubigerversamm- Ilung stattfinden.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 13. Jan. Tendenz: fest. — -Zu Beginn der neuen Woche war die Tendenz
wieder ausgesprochen fest. Vor allem stimulierte die internationale Geldmarkterleichterung, dann die Ermäßigung des Reichsbankdiskontes um 0,5 Prozent auf 6,5 Prozent. Aber auch der Stand der Haager Verhandlungen wird weiter günstig beurteilt, obwohl die Verhandlungen langsamer fortschreiten und sich vereinzelte Streitpunkte gebildet haben. Der jetzt schon über eine Woche anhaltende Optimismus verstärkte sich, und die auch zu diesem Zeitpunkt eingetretene Haussebewegung hielt an. Das Geschäft war, da sich der Auftragseingang immer mehr vergrößert, zufriedenstellend. Auch die Spekulation schritt wieder zu Meinungskäufen, so daß sich gegenüber den Schluhkursen vom Samstag in Spezialwerten ganz erhebliche Besserungen ergaben. Die zum Schluß schwache Neuhorker Börse konnte keinen Eindruck ausüben. Im Vordergründe des Interesses standen Bankaktien. Berliner Handelsgesellschaft eröffneten 5,5, Commerzbank 6 und Reichsbank 4 Prozent fester. Lebhafter gehandelt wurden noch Deutsche Linoleum plus 5 Proz., Karstadt plus 4 Proz., Holzmann mit plus 5 Proz., Wayß & Freitag mit plus 4,5 Proz. und Kaliwerte, die bis zu 5 Proz. auf angeblich französische Käufe anziehen konnten. Das Geschäft war überhaupt heute auf der ganzen Linie recht lebhaft. Am Elektromarkt ergaben sich auf angebliche amerikanische Käufe Gewinne bis zu 4 Proz. Am Farbenmarkt traten Gewinne bis zu 3,5 Prozent ein. Montanwerke standen heute wieder etwas im Hintergrund. Die eingelegten Feierschichten im Ruhrbergbau veranlaßten eine gewisse Zurückhaltung. Aber dessenungeachtet traten auch hier Besserungen bis zu 2 Proz. ein. Hapag und Norddeutscher Lloyd zogen bis 2 Proz. und 21.»©. für Verkehrswesen bis zu 3 Proz. an. Renten freundlich. Im Verlaufe traten auf Gewinnmitnahmen vereinzelte Schwankungen ein, doch wurden erneut Käufe vor- genommen, so daß die Kurse gegen Anfang 1 Proz. höher lagen. Am Geldmarlt war Tages- gelb mit 6 Proz. wieder leichter. Am Devisenmarkt war Spanien weiter etwas fester, die Mark lag dagegen etwas schwächer. Mmi nannte Mark gegen Dollar 4,1900. gegen Pfund 20,404, London gegen Kabel 4.8395, gegen Paris 123,91, gegen Mailand 93,06, gegen Madrid 36,25, gegen Schweiz 25,18, gegen Holland 12,10.
Berliner Börse
Berlin, 13. Ian. Die schon während b?s Vormittags ziemlich sicher feststehende R e i ch s b a !'k- diskontermäßiguna ist Tatsache geworden. Man hatte zwar diese Maßnahme schon ziemlich
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'7so fln^ OB
j Arn Frankfurter Markt hat die Ge
lange erwartet, aber man war überrascht, daß die schäftstätigkeit durch die weiter sehr schwache Ent- Lenkung des Reichsbankdiskontes vor dem Abschluß nähme seitens der Verbraucherschaft eine weitere |er Haager Verhandlungen erfolgte. Man sprach Verschlechterung erfahren, so daß die PreisS lie Kurse teilweise recht erheblich her- durchschnittlich um einen halben Pfennig nach- i u f, wobei die heute wieder günstiger lautenden gaben. — (Auslandeier unverzollt ab GrenK- Iiger Meldungen, die ohnehin recht feste Grund- ftation, Jnlandeier ab Station.) Preise m
imung unterstützten. Zu den offiziellen ersten Pfennig per Stück: bulgarische 11 bis 11,25, tierungen lagen die meisten Werte zwar durch- holländische 10,5 bis 14,5, jugoslawische 10,25 üttlich bis 2 d.$). über dem Samstagschluß- ! bis 10,5, polnische 8.75 bis 9, dänische 10,5 bis 14,5, eau, doch entsprachen die Kurse nicht mehr ganz I belg.-flandr. 12,5 bis 13, rumänische 10,75 bis . vorbörslich gehegten Erwartungen, da die Börse n, norddeutsche 13 bis 13,5, bayerische 11,5 ist zu Glattstellungen neigte und das Publikum bis 12. — Tendenz: schwächer.
«erliche Gewinne, die es nach langer Zeit erst-
lig wieder sah, mitnehmen wollte. Es waren B. .llNSr ProSUktLNvo^e.
ige weitere günstige Momente zu verzeichnen. Der l i n, 11. Jan. Die Produktenbörse beschloß So regte am Kalimarkt die Meldung von der ge- den Derichtsabschnitt in ruhiger Haltung. Die planten Steinsalzanlage an und führte zu Steige- flauen Meldungen von den nordamerikanischen rangen, von denen hauptsächlich Westeregeln 2,5 Terminmärkten vermochten hier keinen größeren usid Aschersleben 4 v. H. profitieren konnten. Auch Eindruck zu machen, da das Jnlandangebot von Polyphon plus 5 v. ch. und Zellstoff Walühof plus Drotgetreil>e sich nach den gestrigen Hreisrück- 175 v. H. Ferner Schubert & Salzer plus 2,5 v. H., gängen wieder verringert hat. Bei kleinen Lim- Deutsche Atlantische plus 5 v. $)., Allgemeine Elek- sähen wurden für Weizen und Roggen bis 1 Mk. tnzitäts-Gesellschaft plus 4,5 v. Sj., Siemens plus 3, niedrigere Preise bezahlt, am Lieferungsmartt Berger plus 3,5, Sarotti plus 4. Sprengstoff ) zeigten die Märzfichten ähnliche Preisgestaltung, plus 3, Farben plus 2,90 und Reichsbank plus während Mailieserung unverändert einsetzte. Wei- 3,75 v. H. Bei letzteren' regten die nach langem zen- und Roggenmehle sind in den Mühlenoffer- Cfflarten erfolgten Veröffentlichungen des Statuts | ten kaum verändert, bei ruhigem Geschäft. Hafer an. Nach den ersten Kursen wurde es vorübergehend etwas schwächer. Deutsche Anleihen weiter freundlich. Ausländer ruhig. Pfandbriefe unter dem Eindruck der Diskontsenkung fest. Am Geldmarkt konnte sich die Ermäßigung heute
26,75; Roggen 18,50; Sommergerste für Drau« zwecke 20; Hafer, inländischer, 17,50 bis 17,75) Mais (gelb) für Futterzwecke 17,25 bis 17,50) Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 39,25 bis 40; Roggenmehl 26,50 bis 27,75; Weizenkleie 8,75 bis 8,90; Roggenkleie 9,25 bis 9,50; Erbsen 31 bis 44; Linsen 55 bis 100; Heu, süddeutsches. 10,50; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 5.50 bis 5,80; Treber, getrocknet 14,25 bis 14,50. Tendenz: Schwach.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Kurszettel der Berliner und FrankfurLer Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossjenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6,5 v. H., Lombardzinsfuß 7,5 v. H.
Berlin, 13. Ian. (MTB. Funkfpnich.) Die Reichsbank hat den lvechfeldiskont von 7 o. h. auf 6,5 v. h. und den combardzins- u ß von 8 v. h. auf 7,5 v. h. herabgesetzt.
Oie Begründung.
Der Vorsitzende begründete die vom Reichsbankdirektorium mit Wirkung vom 14. Januar beschlossene Herabsetzung des Reichsbankdiskontes von 7 auf 6,5 und des Lombardsahes von 8 auf 7,5 Prozent wie folgt:
Die Besserung ihres Status hat es der Reichsbank am 2. November 1929 ermöglicht, ihren Diskontsatz von 7,5 auf 7 Proz. heraozusehen. Trotz fortschreitender Erleichterung an den internationalen Geldmärkten ließen die besonderen Verhältnisse des deutschen Kreditmarktes, namentlich der zum Jahresschluß zu erwartende Mehrbedarf, und die fortdauernde äüeberbeanspruchung des Marktes durch die öffentliche Hand eine weitere Senkung des Diskantes zunächst nicht zu.
In der Zwischenzeit haben sich die Rückflüsse zur Reichsbank nach äleberwindung des Iah esultimo? durchausbefriedigend s.e- staltet. Die gesamte Kapitalanlage Der Reichsbank, d. h. die Bestände an Wechseln, ein- schließlich Reichsschahwechseln, an Lombardforderungen und an Effekten, die am 7. November 1929 zur Zeit der letzten Diskontermäßigung 2494 Millionen Mk. betragen hatte und am 31. Dezember 1929 auf 3191 Millionen Mk. angewachsen war, hat sich bis zum 7. Januar 1930 auf 2538 Millionen Mk. und bis zum 11. Januar 1930 weiter auf 2280 Millionen Mk. ermäßigt. Einen entsprechenden Rückgang zeigt auch der Sloten um lauf der Reichsbank, wie der gesamte Zahlungsmittelumlauf überhaupt
granff urt a. SH., 13. Jan. Auftrieb Rinden 1656 Stück; darunter 331 Ochsen, 110 Bullen, 667 Kühe, 470 Färsen; Kälber 612; Schafe 258; Schweine 4811. Rinder. Ochsen: vollsleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jünacre 56 bis 58, ältere 50 bis 54, sonstige vollfleischige jüngere 45 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 54 bis 56, sonstige voll- fleischige ober ausgemästete 50 bis 53; Kühe: jüngere, vollsleischige, höchsten Schlachtwerts 44 bis 47, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 40 bis 43. fleischige 35 bis 39, gering genährte " Das allgemeine Zinsniveau in den I 28 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder)r a deren wichtigen Ländern zeigte im neuen Jahr a 1=§19k’nrY‘Ain?4?bifl vnoiior f in fon o n b c n ä Die Zins- 57 bis 59, vollsleischige 53 bis 56, fleischige 48 vis ft inne gegenüber dem Auslande bleibt daher auch 52. Kälber. Beste u^Saugkalb^ 78
n ch Ermäßigung des Reichsbankdiskontes noch bis 82, mittlere Mast- und Saugkälber 74 bis 7. g oß genug, um bei normaler Weiterentwicklung geringe Kalber 6o bis 73. ch a f e. Mastlammer b 6 internationalen Geldmarktes Abflüsse toon unb jüngere OTaWammet
(5’lbcrn aus Zinsgründen zu verhindern. Es ^^llmast) 40 bis 47^Schweine. ^ttschl^ne -kcnn kein Zweifel bestehen daß die Diskont- über 300 Pfund Lebendgewicht 82 ms A. voll-- n-mhftiniinrt für hi? in der Depression schwer fleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund e .maßigung für bie in Der ^eprenton i^rocr kc mpfende deutsche Wirtschaft eine dringend - - ,
gT unb3Äorn ÄfeJ. ’m. etwa BO M 160 Wunt,
kdntermäßigung im vorgesehenen Ausmaße sofort pend, Lieber st and. Kalber und Schafe ruhig, aus- zli wagen. vertaufl.
------- Frankfurter Eiermarkt.
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Berlin
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Berlin, 10- Januar
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4,166
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Belflifdie Noten
58,13
58,42
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111.78
112,22
Engtijctie Noten . •••••••
20,36
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16,44
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58
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Holländisdie Noten ......
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168,89
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203,75
197,1
201.5
21.91
21.99
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Norwegudie Noten.......
111.58
112,02
15
337
—
338
340
Deutidt»Oesterreick, A 100 Schilling
58,60
58,90
tRuntorilirfif Noten.......
2.477
2,497
18
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182.5
179.5
182.4
Sckweviicke Noten.......
111,98
112,42
6
85.13
86.75
Schweizer Noten ......
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—
70.5
70.5
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12,33
12.39
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Psnndbrlrse 91. 17.....
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Komm.-Obi. R. 16.....
Pr. Landcöpsandbricsanllail,
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ruciiahibar 1932 .....
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—
—
—
—
'.20% Lellerr. Silberrt-
3
3
•<% VeNerreichlsche Einheitliche
—
—
2,2
—
' Ungarische Gvldrle.. - - •*’/o Nnftariiche Staats!, o. 1910
22.7
23,25
22.8
23
20,13
—
20.13
—
-<1'1% von 1013 . . .
21.4
——
21,3
—
*X> Unnaiiicke fironentte.. . •
2.2
—
2,2
2,2
«*/o Türk. Zoltantoihe v. 1911 ..
7,5
—
7.6
—
dX, Türlilche Bagvadbahn-2ln
Sette 1......
7.5
—
7.65
—
d o desgi S^tte II
7,5
—
7,55
—
5*4 Numünilche verrinh. Rente
von 1903 . . . -
<Y,% rltowSnische verrinh. Rente
—
9,6
—
von 1913 .......
14.75
—
14,75
—-
•K> Numaniiche verrinh. -
7.65
—
7,75
—
Tranfhirt a M
^chlutz.
<tur?
Uü. Rur
11. 1.
13. 1-
105,5
106.9
105,13
—
—
—
—
—
157
105
106,73
104.65
117.5
—
121
121.5
123.5
122.13
185
190,5
187,25
154
160
157,5
240
—-
241.5
149.5
—
149
149.5
—
-
149
150
149-75
290
294
291. L
173
174
173
215
—
215,13
168
171,5
170.5
166
163
166
124
—
123 25
165
168
165.25
—
—
135,25
—
—
147
—
—
161,2)
190.75
193,5
190.5
296
269
294 5
—
—
130
168
—
168
69.5
69.5
69
104
106
104 13
—
—
137.7.
137
138,5
138
143
144
144.13
—
—
118
235,5
—
235,5
103,75
104.7-
103.5
—
—
115.25
104.5
105.5
104
111,5
—
110,75
—
75
—
—
59,4
io:
106
106
257,5
—
255
112
113
112,5
104
—
105,5
32,5
3/
14,22
3D
117
119
—
—
11 Januar
13 Januar
80
84,25
80
•ilmtlid)-' Nntterung
Amtliche Notierung
Geir |
Bries
Geir
Bn 1
—
—
277-5
279.5
Ümit.» Stoll-
168,48
168.76
168.41
168.75
—
—-
214
216
Buen.-AireS
1 681’
1,689
1.687
1.661
—
—
—
—
Brff.-'?intw
58,285
58,405
58.305
58.425
155
—
155.25
156,25
CKristiania
111.86
112,03
111.86
112.08
196-75
200
196.25
201
Kopenhagen
111.95
112,17
111.99
112-21
150
—
150
152,5
Stockholm -
112,24
112.46
112,36
112.51
—
—
100.75
101,75
Helüngsors.
10,502
10,522
10.51
10.53
—
—
165.25
166,75
Italien. . .
21,885
21.925
21,905
21.945
10,4
40.6
39
40.25
London. . .
20,37
20.41
20.38
20.42
249,5
254.5
249.5
212
Neuyork . .
4,1835
4,1915-
4.1850
4.1930
—
46
47,25
Paris....
16,44
16,48
16,445
16.485
—
—
—
—
Schwei» . .
81.06
81,22
81.03a
81.195
—
—
—
—
Spanien -
54,27
54,37
55,66
55.78
—
-—
19,9
19.75
Japan . -
2,058
2,062
2,058
2,062
—
—
74,75
76,5
'«io de Jan
0.479
0,481
0,479
0,481
- -
—
167
167,5
Wien in D -
337
—
337
341
Ctfi. abfldt
58.88
59.00
58.88
59.00
Prag . -
12.375
12.395
12,381
12.401
45
—
45,13
—
Belgrad .
7.401
7.415
7.401
7.415
-4.5
—
54.75
—
Budapest -
73,18
73.32
73.21
73.35
4.75
—
—
—
Bal arten
3,024
3,030
3.024
3.030
47,5
—
47,75
—
Lissabon
18,81
18,85
18.79
18.83
103
104.5
—
—
Danva
81,41
01,57
81,43
81,59
—
—
—
Ronsl^min-
1,978
1,982
1-978
1,982
130.5
131,25
13 .75
130,75
Atben.
5.43
5,44
5,03
5.44
105 5
—
—
Tanada
4,137
4,145
4,140
4.148
222,25
—
222
—-
Uta uat)
3.846
3,854
3,856
3.864
153,5
154.75
151,5
—
Lntrp . .
20,89
20,93
20,90
20,94


