Ausgabe 
11.9.1930
 
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Große Strafkammer Gießen.

* Gießen. 9. Sept. Ein Kaufmann von hier war vom Schöffengericht zu einer Geldstrafe von 4662 Mark veru rteilt worden, weil er über 34 000 unversteuerte Zigarren in Verkehr gebracht hatte. Seine Berufung gegen das Urteil wurde zurückgewiesen. Das frei- s preche n de Urteil gegen seinen Buchhalter, der der Beihilfe angeklagt war, wurde be­tätigt, nachdem die Beweisaufnahme ergeben hatte, daß seine Behauptung, er habe von den Verfehlungen seines Dienstherrn nichts gewußt, nicht zu widerlegen war.

Ein Druchmeister in Homberg war vom Schiöffengerichl Gießen von der Anklage der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. 3n dem von ihm beaufsichtigten Stein­bruchsbetrieb war ein Arbeiter an einer Bruch­wand mit schweren Verletzungen, denen er bald erlag, aufgefunden worden. Als Ursache wurde angenommen, daß ihn ein Stein oder Geröll getroffen habe: die Wand war vorschriftswidrig senkrecht und nicht in einem Winkel von höchstens 60 Grad abgebaut. Zeugen waren nicht vor­handen. Da die Strafkammer wie das Schöffen­gericht mit der, wenn auch entfernten Möglichkeit rechnete, daß der Unfall auf eine unbekannte Ursache, etwa einen ©turj zurückzuführen war, wurde das erste Urteil bestätigt.

Tragischer Abschluß einer Sängerfahrt.

- Schlitz, 10. Sept. Am Samstag war der unter Leitung von Musikdirektor Bischof (Frank­furt a.M.) stehende bekannte Sängerchor des Offenbacher Turnvereins einer Einladung des hiesigen MännergesangvereinsHarmonisches Kränzchen" gefolgt, um hier durch eine größere Konzertveranstaltung für das deutsche Lied zu wer­ben. Nach dem eindrucksvollen Konzert mußte lei­der das sich anschließende gesellige Beisammensein uneruxirkt abgebrochen werden. Ein Offenbacher Sänger, der 51jährige Werkmeister A. Ott, wurde beim Tanze von einem Unwohlsein befallen. Auf dem Wege zum Arzt v e r s ch i e d er an den Folgen eines Herzschlags. Der so unerwartet aus dem Leben Abgerufene hinterläßt eine Witwe mit zwei Kindern.

ZünfBerletzte bei einem Autobusunfall.

WSN. Herborn, 10. Sept. Gestern vor­mittag geriet der Autovmnibus eines Pri- vatunternchmers in Strahebersbach, der mit fünf Arbeitern besetzt war, infolge des schlüpfrigen Bodens von der Fahrbahn ab und stieß mit aller Wucht gegen einen Baurn. Sämtliche Personen wurden verletzt: ter ver­heiratete Arbeiter Wilhelm Grems aus Strah­ebersbach erlitt einen Schädelbruch und muhte in das Herborner Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen Verletzten konnten nach An­legung von Notverbänden nach Hause gebracht werden.

Entwichener und wieder erwischter Messerschlucker.

WSN. Frankfurt a. M., 10. Sept. Ein Strafgefangener namens Keiking hatte dieser Tage ein Messer verschluckt, so dah er zur Operation nach dem Krankenhaus gebracht werden muhte. Es gelang ihm dort, die mit der Messerschluckerei beabsichtigte Flucht zu bewerkstelligen. Noch am gleichen Tage konnte er aber in ter Wohnung seiner Braut wieder fest genommen und dem Krankenhaus erneut zugeführt werden.

Am Spirituskocher tödlich verbrannt.

WSN. Hanau, 10. Sept. Beim Hantieren mit einem Spirituskocher ist ein 30jähriges Mädchen in Groh-Steinheim tödlich ver- 6 r a n n t. Das Mädchen hatte gestern um die' Mittagszeit vermutlich Spiritus auf den Kocher aufgeschüttet, wobei die Kleider Feuer fingen. Mit schweren Brandwunden am ganzen Körper wurde die Verunglückte in das Hanauer Landes­krankenhaus gebracht, wo sie in der Nacht ihren furchtbaren Verletzungen erlag.

Festnahme eines Kalschgeldverbreiters.

WSN. Worms, 10. Sept. Ein 24jähriger Zim­mermann aus Worms wurde bei der Verbrei­tung alter Zwanzigmarkscheine auf frischer Tat festgenommen. Bei der Verbreitung des Falschgeldes nahm er die Hilfe f r e m d e r K i n d e r in Anspruch, die er unter Aushändigung der Zwanzigmarkscheine mit dem Einkauf von Zigaret­ten beauftragte. In einem Falle bediente er sich eines achtjährigen Jungen, der bisher noch nicht er­mittelt werden konnte.

Wirtschaft.

llnfer Verbrauch an Auslandwaren.

Wie hoch in Deutschland der V e r b r a u ch an Auslandwaren ist, geht aus der Hanoels- statistik hervor. Bei dem Getreide ist es beson­ders der Weizen, dessen Einfuhr gegen 1913 höher, während die Mais- und Gersteneinfuhr in den letzten Jahren erheblich niedriger ge­worden ist. Sehr hoch ist gegenwärtig die Kar­toffeleinfuhr: während sich im Jahre 1913 dem Werte nach ein Einfuhrüberschuh von 7,3 Millionen ergab, betrug er im Jahre 1929 20.6 Mill. Mk.

Noch stärker ist die Einfuhr von Gemüse und Küchengewächsen gestiegen (von 48 Millionen auf 142,8 Mill. Mk.j und die Einfuhr von Obst - und Südfrüchten. Die Einfuhr von ausländischem Obst betrug dem Werte nach 1929 gleich 211,9 Mill, gegen 8 Mill. Mark im Zähre 1913, die Südfrüchteeinfuhr 244,2 Mill, gegen 101,2 Mill. Mk.

Sie Einfuhr von Kaffee, Tee und alko­holischen Getränken hat ständig zugenom­men, ihre Gesamteinfuhr stellt einen Wert von 721 Mill, dar, gegen 437 Mill. 1913.

Butter, Käse und Eier wurden in den letzten Zähren in großen Mengen eingeführt, und zwar 1344 000 Dz. Butter im Werte von 457,8 Mill. Mk. (1913: 542 000 Dz. im Werte von 118,7 Mill. Mk.). Die Eierernfuhr belief sich auf 1 681000 Dz. (280,2 Mill. Mk., gegen 1 688 000 Dz. (188,2 Mill. Mk.) 1913, die Käse­einfuhr stieg von 263 000 Ttz. im Werte von 262,6 Mill. Mk. auf 665 000 Dz. im Werte von 106,3 Millionen.

Die Einfuhr von Geflügel, Wild und Süßwasserfischen ist geringer als vor dem Kriege, die Einfuhr von Fischkonserven hat stark zugenommen.

Bei den Fertigwaren fällt besonders die Steigerung der Textil- und Eisenwaren ins Ge­wicht. Folgende Tabelle zeigt die Entwicklung in den vergangenen Zähren:

Einfuhr in Mill. Mk.

Textilwaren (außer Garne) Leterwaren

Holzwaren

Kautschukwaren

Papier und Papierwaren

Bücher, Musiknoten

Farben, Firnisse, Lacke Chemische Erzeugnisse Eisenwaren

Maschinen (außer elektrische)

Kraftfahrzeuge und »fahrräter Wasserfahrzeuge

Erzeugnisse der Feinmechanik

1913 1927 1929

204 361 360

20 48 44

25 35 43

24 38 40

19 23 34

23 15 22

25 39 40

151 99 114

69 307 286

83 133 126

15 65 60

29 31 35

44 57 60

2/8 Millionen Arbeitslose.

Aach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 16. bis 31. August hat in der zweiten Augusthälfte die Belastung der Arbeits­losenversicherung und der Krisenfür­sorge etwas zugenommen. Der Zugang an Hauptunterstühungsempfängern in ter Versiche­rung hält sich mit rund 11000 Köpfen in den Grenzen der vorjährigen Bewegung. Die Zahl der Krisenunterstühten ist um etwa 20 000 ge­stiegen. Damit hat die Belastung beider Unter­stützungseinrichtungen zusammen einen Stand von 1 9 4 7000 Unterstützten erreicht.

Die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden ist gleichfalls weiter gestiegen. Aach Abzug der­jenigen, die noch in gekündigter oder ungekün­digter Stellung, oder in Aotstandsarbeiten be­schäftigt waren, muhten von den bei den Arbeits­ämtern gemeldeten Arbeitsuchenden (einschließlich der üblichen Fluktuation des Marktes und eines gewissen Bestandteiles Erwerbsbeschränkter) am 31. August rund 2 8 7 3000 als arbeitslos gelten.

* Weitere Bergarbeiterentlassun­gen im Ruhrbezirk. Beim Stillegungs­kommissar in Essen sind weitere Anträge auf Entlassung von Bergarbeitern eingegangen. Die Gewerkschaft Matthias Stinnes meldet unter dem 30. August die Entlassung von 500 Bergarbeitern auf ihrer ZecheMatthias Stinnes Ill/IV an. Vom Mülheimer Dergwerksverein wird eben­falls unter dem 30. August die Entlassung von 500 Arbeitern auf der Schachtanlage Der. Wel­heim angezeigt. Ferner meldet tee Kruppsche Verwaltung unter dem 3. September die Ent­lassung von 150 Arbeitern und Angestellten auf den ZechenHannover" undHannibal" an.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 11. Sept. Tendenz: be­hauptet. Auch heute wurde die Börse im Hin­blick auf den immer näher heranrückenden Wahl­tag von einer noch größeren Zurückhal­tung beherrscht. Die Grundstimmung blieb aber unter dem Einfluß der festen gestrigen Ausland­börsen und verschiedener Hoffnungen auf eine bessere Zukunft widerstandsfähig. Das Ge­schäft konnte jedoch nur langsam in Gang kommen, da heute Aufträge kaum eingetroffen waren und die Spekulation in ihror abwartenden Haltung kein Znteresse zeigte, noch vor der Wahl Aeu- engagements einzugehen. Ungünstige Nachrichten waren nicht mehr hinzugekommen, aber es fehlte auf ter anderen Seite an Anregungen, die der Börse hätten von Außen fein können. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich schon bei kleinster Aachfrage zumeist gringf ügige Kurserholungen. Am Elektromarkt eröff­neten Licht & Kraft und Schuckert um Bruchteile eines Prozentes höher, während in AEG. etwas Material herauskam, was aber nicht drückend wirkte: ter Kurs der AEG.-Aktie gab jedoch leicht nach. Farben waren knapp behauptet. Rütgers- werte unverändert. Am Montanmarkt traten Gelsenkirchen mit plus 1 Prozent etwas mehr hervor. Rheinstahl eröffneten dagegen I Prozent schwächer. 'Von Banken konnten Commerzbank und Dresdner Bank saft 1 Prozent gewinnen. Bau­unternehmungen und die damit verwandten Unternehmungen waren meist etwas gedrückt. Sonst waren eigentlich besondere Bewegungen nicht zu verzeichnen. Erstnotierungen wurden nur in beschränktem Umfange festgesetzt. Am Renten-' markt konnten sich Altbesih wieder bessern, wäh­rend von Ausländern Mexikaner heute etwas nachgäben. Auch im Verlaufe blieb die Umsatz- tätigfeit bescheiden. Die Spekulation verbtelt sich abwartend, und die Kurse waren gegen Anfang kaum verändert. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 2,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt war die Lage fast unverändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1981, gegen London 20,4150, gegen Paris 123,8250, gegen Mailand 92,84, gegen Madrid 44,10, gegen Schweiz 25,0575, gegen Holland 12,0760, London gegen Kabel 4,8622.

Berliner Börse.

Berlin, 11. Sept. Trotz des festen Schlusses der gestrigen Aeuyorker Börse und einiger freundlicher klingender Nachrichten aus der Wirtschaft (Verbindlichkeitserklärung des Ruhr- Schiedsspruchs) war schon im heutigen Vor­mittagsverkehr zu erkennen, daß die Spekulation auf Grund des bevorstehenden Ultimos wei­ter stärk st e Zurückhaltung üben würde. Zn der Tat stagnierte dann das Geschäft zu Beginn des offiziellen Verkehrs wieder voll­kommen: die Kurse konnten sich aber im all­gemeinen gut behaupten, und die Tendenz war recht wider st andsfähig. Zm Zusammen­hang mit der festeren spanischen Valuta er­zielten Chadeaktien einen Gewinn von 5,5 Pro­zent. NAG. waren in Erwartung der heutigen Aufsichtsratsbeschlüsse 2 Prozent höher, Siemens und Aschaffenburger Zellstoff waren ebenfalls leicht gebessert. Wesentlich schwächer waren nur Kanadazertisikate mit minus 2,25 Prozent, Nordwolle und Holzmann, die je 1,75 Prozent verloren, und Svenska, die 2 Mk. niedriger er­öffneten. Aber auch in den Spezi alw er ten hielten sich die Umsätze in den engsten Grenzen. Auch am Rentenmarkt waren die Kursveränterungen gering. Von ausländischen Renten konnten Türkenlose 3 Prozent anziehen. Am Pfandbriefmarkt herrschte fast vollkommene Geschäftslosigkeit. Der Geldmarkt war bei un­veränderten Sätzen leicht. Auch nach den ersten Kursen änderte sich an der Interesselosigkeit: der Spekulation nichts. Der Geschäftsumfang war weiter sehr gering. Bei minimalen Um­sätzen und nur geringfügig nach beiden Seiten veränderten Kursen blieb die Tendenz ab­wartend, aber widerstandsfähig. Motoren Deutz konnten um ein weiteres Pro­zent anziehen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 11. Sept. Auftrieb: 65 Rinder, 741 Kälber, 305 Schafe, 372 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 80 bis 84 Mk., mittlere Mast- und Saug­kälber 75 bis 79 Mk., geringe Kälber 70 bis 74; Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 50 bis 52 Mk., mittlere Mastlämmer,

ältere Masthärnmel und gut genährte Schafe 43 bis 49; Schweine: heute nicht notiert. Marktverlauf: Kälber rege, später abflauend, ausverkauft. Schafe rege, ausverkauft. Schweine schleppend, gerätimt.

Anmerkung: Wegen des israelitischen Dersöh- nungsfestes wird der Markt von Donnerstag, 2. Oktober, auf Freitag, 3. Oktober, verleg^werten.

Berliner ProDnktcnmarkt.

Berlin, 10. Sept. Völlig isoliert von ten Vorgängen am Weltmärkte steht der hiesige Produktenmarkt weiterhin im Zeichen ter Stützungsaktion. Das reguläre Geschäft an ter Produktenbörse gestaltet sich recht schwierig. Zu den Stühungspreisen liegt im Prompt- und Lie­ferungsgeschäft nach wie vor reichliches Angebot vor. Am Lieferungsmarkte blieben die Preise unter umfangreichen Stützungskäufen unverän­dert, von tem Angebot in prompter Ware findet nur ein Teil bei der Stützungsgefellfcha>t Unter­kunft. Die Mühlen decken ihren angesichts tes schleppenden Mehlgeschäfts nur mäßigen Bedarf in Kahnmaterial, das sich bei . Weizen etwa 10 Mark, bei Roggen 15 Mark niedriger stellt, als die bei ter Stützung bewibtigtLn Preise. Weizen- und Roggenmehle haben bei unver­änderten Forderungen kleinstes Bedarfsgeschäft.

Eewinnauszug

6. Klasse 35. Preußisch-Süddeutsche (261. Preuß.) Klaffen-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

27. Ziehungstag 9. September 1930

ön der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Bttoinne zu 6000 M. 332204

4 Gewinn- ,u 3000 M. 284122 327570

24 Gewinnezu 2000 M. 30845 89667 101793

153314 177814 188300 234501 250957 259988

279954 282959 316211

38 Gewinne ju 1000 M. 60789 82500 92205 95350 97837 109534 110808 132878 133346 143211

247260 249624 261012 290202 295094 296142

296869 311165 382723

70 Gewinne zu 500 M. 40399 94385 117168 124150 124546 138087 142046 156534 159024 184400

193636 208120 212004 241165 252630 257595

267168 272893 277128 286034 296304 297521

304182 308060 312410 331560 338770 341426

341733 345751 347211 356690 376534 381433

383431

256 Gewinns ju 300 M. 1362 2561 4840 9633 15137

23141 24445 27719 27879 29237 33430 34556

36208 36226 36445 37450 41101 43914 44256

46867 61144 63886 79987 81126 85943 88372

88925 89545 93257 99845 103642 109065 109337 110770 111469 116868 121784 130649 130820

132598 136619 139907 140342 143204 143648

149001 150200 160084 162376 165329 168952

171775 175201 177669 180160 182361 182996

185193 185538 189683 190611 192748 198023

211300 219443 222439 222454 223927 231546

233523 236230 238671 241854 247000 250037

256768 258306 260076 261223 261973 267573

270065 272457 272720 276295 278824 282117

283456 287286 287434 292217 296483 306198

308574 313047 317460 318944 322836 323088

326166 331536 332321 337138 339840 340019

341213 341907 348904 348923 355743 357462

361005 364383 367868 369385 371629 371666

373616 378461 378995 379223 379820 382864

383281 384704 389885 394603 398810

Ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinne zu 10000 W. 144168

12 Gewinne zu 3000 W. 12384 22666 72437 230128 350843 368503

10 Gewinne zu 2000 M. 43488 75577 144423

176028 389683

40 Gewinn- ,u 1000 M. 19398 31419 33767 36041 48431 82055 98811 99465 108761 145338 163571 164225 273811 288825 291377 293434 296838 307276 321908 384501

66 Gewinne zu 600 W. 2437 25093 27045 43993 51877 84378 91233 93503 95268 95478 104335 124088 138962 140330 200803 203419 212747

218912 223532 236775 242972 262689 264124

286523 297141 300589 305120 336722 338246

357373 358477 380068 397037

168 Gewinns zu 300 M. 7813 8088 10796 16296 29276 31704 32032 40543 46196 47074 47309 48873 60170 62186 67107 68440 76452 87091 92968 95222 95697 98997 99576 107411 108960 109192 118357 123516 125638 128023 132861

137770 137893 141454 147561 155993 168268

172925 177535 178583 179755 196179 200503

205034 208440 209263 212026 214193 215599

234644 237612 241980 244699 250673 256835

258918 260908 261607 261733 274236 286568

291580 292213 292336 298080 309940 310131

317414 322719 331804 332301 332506 336206

337481 339670 340765 343380 345915 356782

372685 382056 383655 390420 399080

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 4 Gewinne zu je 25000, 10 zu je 10000, 10 zu je 6000, 18 zu je 3000, 60 zu je 2000, 102 zu je 1000, 294 zu je 500, 766 zu je 300.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende ax>. Reichsbankdiskont 4 o.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Franksurt a. M. |

«Berlin

Schluß-i (urd |

1-Uhr- 1 Kur» |

Schluß- tur»

Anfang» $turd

Dalum

10. 9.

11 9

10 9-

11 9.

6% Deutsche üieiajaameiije von 1927 .........

88,25

_

88,25

7% Deutsche RelchSanleihe von 1929 ..........

101,5

101,75

Deutsche Anl..M>lös.»Schuld mii

8Iusloj Rechten.......

62

62,25

62,1

62,4

Dergi. ohne Auslos.-Rechte . .

7,9

7,8

7,8

8% He». Bollsstaat von 1929 irückzahlb. 102%)......

95,5

_

96

Oberhelien Provinz - Anleihe mli

AuSlos.-Rechten.......

69,25

_

Deutlche komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

61,6

_

61,5

8% Frantz. Hyp.-Bank Goldpse XIII unlündbar bis 1934 . . .

101

7% Frantz. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....

96,5

1%% Rheinische Hyp.-Bank Ligu. Goldpse.........

90,4

8% Pr. Landespfandbriesanstalt, Bsonbbriete R. 17......

101

101

8% Pr. LandeSpiandbriesanstalt, Komm^Obl. 81. 20......

7% Pr. Landespsandbriesanstalt Pfandbriefe R. 10......

A.E.G. abg. BortriegS-Obligatio neu. rückzahlbar 1932 .....

98

98

97

97

4% Oesterreichilche Goldrente . . 4,20% Oesterreichilche Silberrente

27,75 3,4

27,9

3,5R

28

4% Oesterreichilche Einheitliche Rente...........

_

4% Ungarische Goldrente ....

25,25

25,2

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

20

20,4

4N% dergl.von 1913.....

_

4% Ungarische Kronenrente . .

2,1

2,15

_

4% Türkische Zollanleihe von 1911

4% Türkisch- Bagdadbahn-Anl

5,2

Serie 1..........

4% deßgl. Serie II . . . - - - 6% Rumänische veretnh. Rente

5,2

_

5,2

von 1903 ........

04% RumLntzche vereirch. Rente

9,35

von 1918 ..........

15,8

15,75

t% Rumänische Verein-. Rente -

7,35

7,36

Frankfurt a. Dl.

Berlin

Schluß, für#

1 »Uhr- Kurz

Schluß» kurz

Anfang- Kurz

Dalum

10. 9.

11. 9.

10 9.

11. 9

vamburg'Ämerika Patei . .

. f

91

90,25

90,5

Hamburg-Südam. Damptzchiss

. 8

166

Hanla Tampslchtss.....

10

Norddeutscher Lloyd ....

. 8

90,25

90,4

90,9

Allgemeine DeutscheErrdttanst.

10

107,5

108

108

Barmer Bankverein ....

10

116,25

116

116,25

116

Berliner HandelSgelelllchoft .

12

143

143,75

143,25

Sommer)- und Privat.Bonk.

11

127,75

128,5

128,5

128,5

Darmstädter und Nakionalbank

12

180,25

180,5

180,5

Deutzche Bank und

Dtsconto-Gelelllchast,. . .

10

123,25

123,25

123,75

Dresdner Bank......

10

123,5

123,75

*123,25

123,75

Reichsbant........

12

250

250

250

A.E.G...........

. 8

137,75

137,5

137,75

137,6

Bergmann........

. 9

166,5

166

Elektr. LieserungSgeselllchaft.

10

126,5

Licht und Kraft......

10

140,25

140,5

140,5

Felten & Guilleaume . . .

iVt

106

107

106,5

Gefelllchast für Elektrische

Unternehmungen ....

10

140,5

141,5

141,4

Hamburger ElektrizitätZ-Werke Rheinische Elektrizität . . .

10

133,75

134,13

. 9

134

133,75

Schlesische Elektrizität. . . .

10

138,5

138

Lchuckerl L Eo. . .....

11

193,75

154

153,75

153,75

Siemens & Halo le .....

16

195,5

195,5

196,75

Transradto ........

. 8

119

Lahmeyer S To.. . . .

10

157,5

156,5

Buderus.........

. d

59

-

58,65

Deutsche Erdöl ......

. 6

73

73

. 8

Geilenkirchener ......

. 8

109

110

109,5

109,25

. 0

101,5

101,5

101,5

Hoejch Eilen. .......

6K

-

88

87,13

Flse Bergbau .......

10

221

221,13

Klöcknerwerke .......

. 1

80,25

80

79,75

Köln-Neuessen.......

. 7

87,75

86,75

Monnesmann-Röhren . .

. 7

83,75

83,75

84,4

84,13

ManSselder Bergbau ....

Oberschlel. Eilende darf . . .

. 7

55,5

55

55

. b

Oberschlel. ftoWioerfe....

. 7

85,65

85,5

Phönix Bergbau......

77

77

77,5

77,4

Rheinische Braunkohlen . .

Rhetnstahl ........

10

206

206,5

. 6

w»

85,25

86,25

85,25

Riebe ä Mont« ......

7,2

Frankfurt a. M.

Äerlin

Schluß»

l»Uhr-

Schluß»

Anfang»

kurS

Kurs

tut»

Kurs

Datum

10 9.

11. 9

10 9-

11 9.

Bereinigte Slahlwcrte .

78

_

78

* 78

Otavt Minen.....

. 16'/,

_

36,75

36,13

Kaliwerke Ascherkleben .

. . 10

201

201

200,5

Kaliwerke Westeregeln .

Kaliwerke Salzdetfurth .

. . 10

206,5

205,75

207

207

. . 15

326,5

327,5

327,5

F. G. Farben-Jndustrte .

. . 12

151,65

151,5

151,65

151,6

Dynamit Nobel ....

. . . 6

M

. . . V

141,5

56,25

141,5

Goldschmidt .....

. . . 6

56,25

56

Rüigerswecke .....

. . . 6

55,5

55,5

56,25

55,4

Metallgeiellschaft. ...

. . . 8

103

102,5

Philipp Holzmann . . .

. . . 7

84

84

82,25

Zementwerk Heidelberg

. . 10

104

103

Cementwerk Karlstadt. .

. . 10

120

_

Wavb & Freytag . . .

. . . 8

61,65

61

61

Schultheis Patzenhofer .

. . 16

_

249

248,5

Ostwerke.......

. . 12

199,75

199,5

Mu.........

. . 18

83

83,25

82,75

Bemberg.......

. . 14

89

89,5

Zellstoff Waldhos . . .

. 13'/.

132,25

131,5

132

Zellstoff Aschaffenburg .

. . 12

92,25

93

Charlottenburger Waller

. . . 8

93,5

93,5

Dessauer GaS .....

. . . 9

134,9

134,5

Daimler Motoren . . .

. . . 0

29,65

29,25

174

172,5

41,13

10

171,75

Rat. Automobil . . . .

. . . 0

w

_

Orenstetn & Koppel

. . . 6

58,13

58,13

. . ]0

135

315

_

136

314,5

135,5

312,5

Svens ko.....

Frankfurter Maschine»

. . . 4

22,5

22,5

Grttzner.......

Heyliaenstaedt . . . .

. . . 6

31

30,13

. . . 0

Funghan«.......

... 6

33,25

32,13

32,75

Lechwerke.......

... 8

97,75

97,75

Mainkraftwerke Höchst a. SOL. . 8

79,5

Miag. ........

. . 10

85

Gebr. Roeder . . . .

. . 10

96

Botgt & Haeffner . . . Süddeutsche Zucker

. . 9 .10

151

143,5

143,75

151,75

143,75

Banknoten.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin, 10. September

Geld

»rief '

Amerikanische Roten......

4,189

4,209

Belgische Noten........

58,33

58,57

Dänische Noten.........

112,03

112,47

Englische Noten ...

20,365

20,445

Französische Noten .......

16,455

16,515

Holländische Noten .......

168,61

169,29

Italienische Noten........

22,03

22,11

Rorwegische Noten.......

111,93

112,37

Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling

59,05

59,29

Rumänische Noten.......

2,48

2,50

Schwedische Noten .......

112,38

112,82

Schweizer Noten ........

81,49

81,81 x

Spanische Noten ......

44,81

44,99

Tschechoslowakische Noten. ....

12,40

12,46

Ungarische Noten........

73,27

73,57

10 September

11. September

Amtliche Ronening

Amtliche Notierung

Geld

3nef

Geld

»riet

Amst.» 9' »tt.

168,84

169,18

168,83

169,17

Buen.-AireS

1,529

1,533

1,560

58,605

Brss-Antw-

'58,485

58,605

58,485

1,564

Cbrtlttariia.

112,24

112,46

112,22

112,29

112,44

Kopenhagen

112,31

112,53

112,51

Stockhalm -

112,69

112,91

112,69

112,91

Helstngfors.

10,535 »

10,573

10,553

10,573

ytalicn. . .

21,975

22,015

21,97

22,01

London. . .

20,395

20,435

20,394

20,434

Relwork . .

4,1940

4,2020

4,1945

4,2025

Paris....

16,465

81,365

16,505

16,465

16,505

Schweiz . .

81,515

81,48

81,54

Spanien . .

45,30

45,40

45,90

46,00

Japan . .

2,068

2,072

2,075

2,079

>rito de Fan. Wien in D.»

0,426

0,428

0,422

0,424

Oest. abgest.

59,24

59,36

59,24

59,36

Prag ....

Belgrad . .

12,451

12,471

12,451

12,471

7,428

7,442

7,431

7,445

Dudaoest. . Bulgarien.

73,44

3,037

73,58

3,043

73,44

3,037

73,58

3,043

Lissabon - .

18,83

18,87

18,81

18,85

Damig. . . Konstantin.

81,50

1,784

81,66

1,789

81,50

1,784

81,66

1,789

Athen. . .

5,435

5,445

5,445

5,455

Canada . .

1,1975

4,2055

3,403

4,1985

4,2065

llrn iuav. .

3,397

3,377

3,483

Lairs .».

20,905

20,945

20,905

20,945

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