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Jtf derben. J® bekannt. & die dein Entgegen, fers ^Partei berichtet, im 'raiDerfamm« «Mten. Cntroicfiuna nb ihr Wir­ken in an- j«s Vrtsoer- m Partei R Deichen ^itzliedei der Mögen wur- "gefuhri. Der vorläufig die ) der 'Berufs, rfistenden ge> udsinitalieder ?n AtisaiM. chen, damit neichinzutre. Wahl geltend ife der Per- rabgevrdnet» Minna einer des Bürger« rohen Zufani- ad behandelte t Partei zur iflspolitif. Die i leien langst das Kapitals, großen Wh. lspartci stehe ! hinter dem Haltung einer e mit der ein« oatbesih stehe, lahpartei gehe ijch Mündigen Parteitages in r Ttaalspartei schloß sich eine rein und Heuen Aula odtafl4ac:nd Orb-züoer'oe- )t toai. Herr ich über daL Heretbunf. Mcndek|ch-n ie Mille des le die gründ' >1 ausgefielllin orscheM Czer« nen, erweitert von einfachen er Äebner die stgkeit in M ir S-rde, der \ynartm naH. ie Kreuzung^ e dabei doch ging zugiech s@ NS i übertrug der , °us Ä er und Selter wen ausgestol Sm «5 Un Kraft- un auchhier^ r gleichen M Spistenz«2 ä# TgenfMen irden, tic -geben

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Das Preisniveau im Schuhhandel.

Don Dem Verein der Schuhhändler von Gießen und Umgebung wird uns mitgeteilt:

Zu den Branchen, die mit dem Preis­abbau läng ft vorausgeeilt find, gehört der Schuheinzelhandel, wie überhaupt die Schuhwirtschaft. Die Schuhbranche ist mit ch^n Preisen so weit heruntergegangen, daß als 0 o d) - sterProzentsay25Prozentüberdem Friedenspreis feftgeftellt werden tonnte, ja, daß man sogar in vielen Artikeln bererts am Friedenspreis, in einigen Fällen auch noch darunter angelangt ist. Berücksichtigt man dabet den Rückgang des Geldwertes feit 1913, so kommt man zu dem Ergebnis, daß eine Erho hung der Schuhpreise gegenüber der Vorkriegszeit nicht eingetreten ist. Wenn die vom Stotistifchen Reichsamt herausgegebenen Indexziffern für Schuhe etwa 145 Prozent der Vorkriegspreife genannt haben, fo ist darauf hin^weisen dah diesem Index ganz falsche Vergleichsmaßstabe zu­grunde gelegt werden. Es wird z. D. bei der Be­rechnung des Index noch immer der Preis.für Frauenstiefel aus Rindbox herangezogen, obwohl solche Frauenstiefel heute Wohl kein einziger Schuhhändler mehr führt. Es werden jetzt fast ausschließlich andere Arten von Schuh­waren hergesteilt, andere Modelle und andere Ledersorten verwendet, auch sind die Her­stellungsmethoden wesentlich andere, als in der Vorkriegszeit.

Für die Schuhindustrie muß aus dem Umstand, daß die Bodenlederpreise 10 Prozent unter und die Oberlederpreise 25 Prozent über den Vor- kriegspreisen liegen, also ein gewisser Ausgleich im Preis des wichtigsten Rohmaterials vorhanden ist, geschlossen werden, daß die Ursachen einer Preiserhöhung gegenüber der Vorkriegszeit hauptsächlich in dem wesentlich höheren Arbeits­lohn und den allgemeinen Unkosten der Fabrika­tion liegen. Man weiß, daß die Schuhindustrie mit wenig Ruhen arbeitet und im Kampfe mit der Konkurrenz und angesichts der beschränkten Ab­satzmöglichkeit vielfach sogar ohne Rutzen, manch­mal mit Verlust produzieren muh.

Aber auch beim Schuhhandel liegen die Ver­hältnisse äußerst ungünstig. .Die Umsatz­möglichkeiten haben sich wesentlich verschlechtert. Die Berdienstmöglichkeiten sind bedeutend herab» gesunken durch dieganzenormeErhöhung der Spesenlast, also der Gehälter, Mieten, Steuern, sozialen Lasten und Reklamekosten im allgemeinen. Während ein mittleres Schuh­geschäft in der Vorkriegszeit mit einer Spesenlast bis zu höchstens 12 Prozent des Umsatzes zu rechnen hatte, liegen heute die Spesen zwischen 18 bis 24 Prozent im Durchschnitt.

Die Preise für Herrenschuhe, Damenschuhe, Ar- beit-schuhwerk stehen nur etwa 10 bis 20 Prozent über den Dorkriegspreisen. Lediglich für Kinder­schuhe, die jetzt auch schon der Mode unterworfen sind und gegenüber der Vorkriegszeit aus besse­rem Material und in feinerer Verarbeitung her- gestellt werden, ist eine Preiserhöhung von 20 bis 30 Prozent festzustellen.

Bei den LuxuSfchuhen, für die Vergleichs­maßstäbe deswegen fehlen, weil fie erst in der Nachkriegszeit unter den Wirkungen der Schuh­mode aufgekommen find, hat der Schuhhandel es nicht verstanden, das Moderifiko in der Kal­kulation genügend zu berücksichtigen. Angesichts des schnellen Modewechsels sind daher Verluste auf dem Moderifiko unvermeidbar. Daß der Schuhhandel niedrigst kalkuliert, lehrt auch die erschreckende Zahl der Insolvenzen. Es muh als eine Ausgabe der Regierung erachtet werden, daß sie, nachdem fie die Frage deS Preisabbaues in die öffentliche Erörterung geworfen hat, jetzt auch öffentlich Feststellungen trifft, in welchen Branchen eine Preissenkung ohne­hin stattgefundenhat. Die deutsche Schuh­branche Wird Anspruch darauf haben, bei solchen Feststellungen mit an erster Stelle genannt zu werden.

s.ji.-tfpoit

Kuhball in Heffen'Hannover.

Der Spielsonntag brachte in der Gruppe Hessen- Hannover keine besonderen Ueberraschungen. Kurhessen Marburg, der Führer der Tabelle, vermochte Borussia Fulda mit 2:0 niederzu­ringen, Germania Fulda verlor mit dem knappen Ergebnis von 1:2 gegen Sport Kassel, der Spiel- Verein Kassel schlug FC. Ockershausen verhältnis­mäßig hoch mit 5:0. Hessen Hersfeld, die Mann­schaft, die am vorletzten Sonntag in Gießen mit 3:1 gegen den VfB. Gießen verlor, gewann gegen Hermannia Kassel 5:1. SC. Kassel 03 unterlag gegen Großalmerode mit 1:2 und SE. Göttingen wurde von Kurhessen Kassel mit 2: 6 besiegt.

Punktekämpfe in der Gruppe Main.

Bis auf das Treffen Union Riederrad gegen Rot-Weiß Frankfurt find jetzt alle Verbandsspiele der Gruppe Main ausgetragen. Dieses noch aus­stehende Spiel wird aber für die Besetzung des ditten Platzes entscheidend sein. Den zweiten Platz sicherte sich am Sonntag Rot-Wcih endgültig durch feinen 5:2-Sieg über Fechenheim. Union Rieder­rad schlug Offenbach 1:0, aber beide Mannschaften kommen noch für den dritten Platz in Frage. Ge­winnt Riederrad gegen Rot-Weih, dann ist diese Mannschaft Dritter, verliert fie, dann geht der dritte Platz an Offenbach. Bei einem Unentschie­den wäre noch ein Entscheidungsspiel zwischen Offenbach und Riederrad notwendig. Der neue Meister, Eintracht Frankfurt, begnügte sich bei fernem letzten Spiel in Bieber mit einem Un­entschieden von 1:1. Der Fuhballsportverein lief bei seinem Treffen gegen Hanau 93 noch einmal zu hoher Form auf, er gewann glatt 6:1.

Hessens letzte Verbandsspiele.

Der letzte Spielfonntag der Gruppe Hessen brachte die erwarteten Ergebnisse. Der Meister

Wormatia WormS fertigte den 1. FC. Langen mit 4:0 ab, Alemannia WormS unterlag der Vik­toria Urberach mit 2:0. Der Tabellenzweite, VfL. Reu-Ifenburg, besiegte den 'AbsttegSkandi- dat SV. 98 Darmstadt mit 4:0, der Tabellen­dritte, SV. Wiesbaden, wurde von FSV. Mainz 05 mit 3: 1 besiegt. So gab es in der vergangenen Saison keine Ueberraschungen, die Vereine hatten sich in der Gruppe Hessen ihrer Spielstärke nach placiert. Sine gute Vorstellung gab in diesem Iahre aufgestiegene Viktoria Urberach, die ihr gutes Abschneiden in erster Linie ihrem eifrigen, unverbrauchten Sturm verdankt.

Hertha-BSL. geschlagett.

Aus Berlin kommt die sensationelle Meldung, daß der deutsche Fußballmeister Hertha-BSC. von der um den Abstieg ringenden Mannschaft von Norden N o r d w e st mit 7:0 geschlagen wurde. Obwohl nicht anzunehmen ist, daß Hertha seinem Nachbarn einen Liebesdienst erweisen wollte, wird das Ergebnis zur Nachprüfung sicher noch die Der- bandsbehörden beschäftigen.

Sport in den Gießener Schulen.

Am Mittwoch treffen sich auf dem Universitäts- sportplatz die Mannschaften der Turnerschaft der llnioerfität und des Gymnasiums und des Real­gymnasiums kombiniert zu einem Fußballspiel.

Am Donnerstag stehen sich die Handballmann- schäften des Realgymnasiums und der Universität auf dem gleichen Platz gegenüber.

Zweites akademisches Schwimmfest am Polytechnikum Friedberg.

Das Amt für Leibesübungen am Polytechni­kum Friedberg veranstaltete im Friedberger Schwimmbad fein zweites akademisches Schwimm- feft. Zahlreiche Zuschauer bewiesen dem immer mehr sportliche Bedeutung erlangenden Schwimm-

Aus dem Lahn-Oünsberg-Gau.

Rückschau auf die Ergebnisse der Vorrunde im Handball. Gau-Spielersitzung.

Unter der Leitung des Gauspielwarts Drols« b a ch, Garbenteich fand vor kurzem in Gießen die diesjährige ordentliche Ganspielerfitzung statt. Auf der Tagesordnung stand die Uebersicht über die verflossene Vorrunde und Neufestsetzung der Nachrunde der Handballverbandsspiele. Nach Durch- sprechung einzelner Spiele, die durch Abbruch be­endet wurden (Garbenteich AIbach, welches 4:2 endete und von Albach abgebrochen wurde ist für Garbenteich gewonnen, ferner mußte das Spiel Launsbach Atzbach nochmals wiederholt werden), fetzte eine rege Aussprache ein. Bei den Jugend­abteilungen haben Wieseck und Kinzenbach ihre bei­den Mannschaften zurückgezogen. Der Beginn der Nachrunde wurde auf Anfang Januar fest­gelegt. In der Sitzung wurde ferner ein Antrag des Veroandsspielwarts Heil, Mendorf a. d. Lda., ein­gebracht, in dem den jeweiligen Zweiten eines jeden Bezirks Gelegenheit geboten fein soll, sich im Kampf um den Gaumeister zu beteiligen, angenommen. Aus dem Tabellenstand der drei Bezirke ist das Kräfteverhältnis der einzelnen Mannschaften unter­einander ersichtlich.

I. Bezirk:

Gew. Verl. Unentsch. Tore Punkte

Dorlar

7

0

0

53:14

14:0

Launsbach

6

1

0

37:17

12:2

Atzbach

5

2

0

21:21

10:4

Garbenheim

4

3

0

27:20

8:6

Waldgirmes

2

4

1

19:24

5:9

Rodheim

2

5

0

35:29

4:10

Wißmar

0

5

2

4:38

2:12

Erda

0

6

1

5:38

1:13

Dieser Bezirk ist der spielstärkste. Die vier ersten Vereine werden sich in der Nachrunde noch einen harten Kampf um die beiden ersten Plätze liefern.

II. Bezirk:

Londorf I

Gew. 7

Derl. Unentsch. Tore Punkte

0

0

39:6

14:0

Mendorf I

5

1

1

38:16

11:3

Staufenberg

3

1

3

41:24

9:5

Lollar

2

2

3

23:22

7:7

Ruttershausen

2

3

2

19:23

6:8

Daubringen

2

4

1

24:32

5:9

Londorf II

1

5

1

11:41

3:11

Mendorf II

0

6

1

6:37

1:13

In diesem Bezirk wird dem Exmeister Londorf, der sich zur Zeit wieder in einer guten Form befin­det, die Meisterschaft nicht zu nehmen fein. Er liegt bereits jetzt schon mit drei Punkten vor seinem stärksten Widersacher Mendorf. Um den zweiten Platz wird Mendorf noch einen schweren Kamps mit Staufenberg zu bestehen haben.

IH. Bezirk:

Gew. Derk. Unentsi

h. Tore Punkte

Garbenteich

6

0

0

53:11

12:0

Wieseck

4

2

0

34:22

8:4

Albach

4

2

0

23:11

8:4

Burkhardsfelden

3

3

0

19:25

6:6

Steinbach

2

4

0

21:30

4:8

Hausen

1

5

0

13:39

2:10

Beuern

0

6

0

6:31

2:10

Wie im zweiten Bezirk, so ist auch hier wieder eine Mannschaft, die klar vor den nächsten steht. Der Mannschaft Garbenteich sollte die Meisterschaft in dieser Gruppe nicht xu nehmen sein, da vier Punkte immerhin einen schönen Vorsprung bedeu­ten. Der zweite Platz wird von Wieseck und Albach

hart umstritten fein.

fpork ihr Interesse. In seiner Begrüßungsan­sprache hieß Sportdozent Dick le r auch den Rektor des Polytechnikum-, Herrn Prof. Dr. Schäfer, die Vertreter der Dozentenschaft und die Studentenschaft herzlich willkommen. Hieran schlossen sich die einzelnen Konkurrenzen im Brust-, Seiten-, Freistil- Ä» Rückenschwimmen. Reichen Beifall sanden auch das Teller- und Strccken- tauchcn: in letzterem wurde eine ganz ausgezeich­nete Leistung von Kneisel (Cimbria), 66 Meter in 60 Sekunden, gezeigt. 3m Springen und den folgenden Staffeln wurden ebenfalls recht gute Ergebnisse erzielt. Den Schluß der Deranstal- tung bildete eine Faltboot-Dorführung mit man­cherlei schwierigen Experimenten.

Radrennen in der FrankfurterFesthalle.

Hürtgen.Schön gewinnen da« 75-fUlometer- Mannschaftsrennen.

Vor gutem Besuch wurde am Samstag der zweite Frankfurter Radrenntag veranstaltet. Der Höhe­punkt des Abends war das 75-KtlometerMann- schaftsrennen, das der Wiesbadener Schön mit Hürtgen bestritt, da dessen vorgesehener Partner Rausch erkrankt war. Das Favoritenpaar letzte eine bestehenden Fahrweise an den Tag und siegte in 1:38,26 Stunden vor Ehmer-Tietz, die sich eine Runde zurück als Zweite placierten.

Die Ergebnisse waren:

Omnium der S t r a ß e n f a h r e r : Gesamt­ergebnis: 1. Schön 12 Punkte; 2. Buse 7 Punkte; 3. Leducq 5 Punkte.

Internationaler FNegerlaus: End­lauf: l.Pijnenburg-Holland: 2. OszmcllwKöln: 3. Dempfeg-USA; 4. Knappe-Brevlau.

7 5 Kilometer-Mannschaftsrennen: 1. Schön-Hürtgen 1:38,26 Std., 32 Punkte: eine Runde zurück: 2. Ehmer-Tietz 20 P.: 3. Oszmella- Pijnenburg 18 P.: 4. Krüger-Funda H P.; 5. Man- they-Maczinfky 9 P.: zwei Runden zurück: 6. Junge- Knappe 12 P.: 7. Dempsey-Eider 6 P.: drei Run­den zurück: 8. Koch-Schäfer 13 P.: 9. Christmann- Gilgen 6 P.: 10. Seynaeve-de Smedt 3 P.; sechs Runden zurück: 11. Leducq-Buse 2 Punkte.

Schlitsschuh-Elub

schlägt die Engländer 4:2.

Die Mannschaft deS Berliner Schlittschuh-ElubS hatte am Samstag im nur halb gefüllten Sport­palast die Auswahlsochs des Englischen Eishockey- Verbandes zu Gast, gegen die die Berliner wäh­rend ihrer Trainingsreise aus dem Inselreiche vier Kämpfe mit wechselndem Erfolg ausgetragen hatten. Der BSE. trat diesmal in weitaus besserer Verfassung als vor acht Tagen an und tonnte durch die geschlosseneren Leistungen das Tressen verdient mit 4:2 (0:1, 3:1, 1:0) siegreich beenden.

Kurze Sporinotizen.

Der 1. F C. Rürnberg wurde in seinem letzten Verbandsspiel aus eigenem Platz von der Sp.-Vg. Fürth vor 10 000 Zuschauern mit 1:2 (Halbzeit 1:2) Treffern geschlagen.

Das Vorschluhrundenspiel um den Hockey-Silberschild zwischen Süd- und Westdeutschland in Frankfurt endete mit einem überraschenden 2:l-(0:l-)Sieg der Westdeutschen.

Deutsche Hochschul-Skimeister- schäften werden am 17. und 18. Ianuar. in Partenkirchen ausgetragen.

Im Hallen-Tenniskampf der Bezirke Baden und Rheinland gab eS in Mannheim ein Unentschieden von 3:3 Punkten und 7:7 Sähen. Frl. Äußern schlug Frau Friedleben in einem Rahmenkamps" 6:2. 6:4.

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Gießen, den 28. November 1930.

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