Wirtschaft
Sranffurt a. M.
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DeoiKnmarfl Berlin — Arankfurl
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Bereinigte Stahlwerke . Olavi Minen.....
Kaliwerke Ascher«Icben . Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth .
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den von der gegenwärtigen Not der deutschen Landwirte die Aussichten der Tierärzte ungünstig beeinflußt: an ihnen lucht man ebenso zu sparen wie an den Ärzten für Menschen. Dennoch ist Tierheilkunde eines der wenigen nicht überfüllten Studienfächer, und selbst wenn die Tierärzte nur eine geringe Zahl von Klienten haben: bietet die Ausübung der Fleischbeschau in den amtlich abgegrcnzten Bezirken ihnen eine sichere und oft erhebliche Einnahme.
Professor Schneider, der ehemalige Leiter des evangelischen Kirchenstatistilchcn Amtes, Berlin, und Direktor Sauren von der katholischen Zentralstelle für kirchliche Statistik Deutschlands untersuchen den Bedarf und den Aachwuchs an evangelischen und katholischen Theologen. Sie stellen fest, dafe die beiden christlichen Konfessionen in Deutschland, obwohl die Zahl der Theologiestudierenden seit 1925 anstetgt, 8- Z. noch immer an einem fühlbaren Mangel an Pfarrern bzw. Priestern leiden. Ein Grund hierfür berührt die katholische Kirche allein: wenn auch die Zahl der deutschen Katholiken nur halb so groß ist wie die der Protestanten, so erachtet ihre Kirche doch etwa ebenso viel Seelsorger für notwendig wie die evangelische für die doppelte Anzahl der Protestanten. Beiden Kirchen gemeinfam ober ist ein Besonderes, das den Beruf des Seelsorgers vor allen andern auszeichnct: das persönlichkeitsbetonte Bekennen vor der Öffentlichkeit. Dieses Charakteristikum hält Unberufene zurück und verhindert die rafche Auffüllung der Lücken.
I. G. Farben-Industrte Dynamit Nobel . . . Eckcideanstalt.... Goldschmidt .... Rütgerdwerke .... Metallgeiellschast. . .
Philipp Holzmann . . . . Zementwerk Heidelberg . Cemcntwerk Karlstadt. . . Ways, & Frey tag . . .
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. $)., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Schultheis Patzenhoser . . Ostwerke........
Slku..........
Steinberg...... .
Zellstoff Waldhos .... Zellstoss Aschaffenburg . . vharlotlcnburger Wasser . Dessauer (Maä......
Daimler Motoren . . Deutsche Linoleum . . . Maschinenbau A.-B. . . . Rat. Automobil ..... Orcnklcin & Koppel ... Leonhard Dietz.....
Svenska........
Frankfurter Maschinen . . Grtyner...... . •
Hcyligenstaedt . . . . . Iunghan«.......
Lcchwerke........
Mainkraftwerke Höchst a. M. Miag..........
Gebr. Roeder......
Boigl S Haesfner . . . . Süddeutsche Zucker . . .
Lteberfüllie Läger der Erzindustrie.
Auf dem Erzmarkt hat sich im September nichts geändert. Die Fördereinschränkungen haben sich fortgesetzt, und die Grzvorräte bei den Werken sind weiter gestiegen. Die Unterbringung g- möglichkeiten sind nunmehr erschöpft, und es besteht keine Aussicht, die gekauften Erze selbst auf den zur Verfügung stehenden auswärtigen Lagerplätzen völlig unterzubringen. Mit den Gruben müssen deshalb weitere Verschiebungsabkommen getroffen werden. Auch können die für 1931 gekauften Erze nur zum Teil angenommen werden, Jo daß Verhandlungen über Verschiebung entsprechender Mengen in die Jahre nach 1933 im Gange sind. Neukäufe für 1931 kommen daher nicht in Frage. Zn den Gruben des Siegerlandes, des Lahn-Dill- gebietes und Oberhessen erfuhr der Absatz eine weitere Verringerung. Die Förderung muhte infolgedessen noch mehr eingeschränkt werden. Eine größere Grube mußte Stillte gun g s a n t r a g stellen.
Einige notleidende Ladungen spanischer Erze wurden zu sehr gedrückten Preisen angeboten. Die schwedischen Erzverschiffungen nach Deutschland betrugen im August ab Aarvik 340 366 Tonnen, ab Luela 154 936 Tonnen. 3m August wurden von der rheinisch-westfälischen Eisenindustrie 887 815 Tonnen Erz über Rotterdam und 169 267 Tonnen über Emden eingeführt. Ueber Hannover-Hildesheim wurden im gleichen Zeitraum nach Dortmund 692 Tonnen verfrachtet.
Verringerter Absatz an Ruhrkohle.
Der Absatz an Ruhrkohle hat sich im vergangenen Monat wieder verschlechtert, nachdem im August eine ganz geringe Steigerung eingetreten war. Der für Rechnung des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats erfolgte Versand stellte sich im September nach den vorläufigen Ergebnissen auf arbeitstäglich 210 000 Tonnen gegen 216 000 Tonnen im August. Auf das unbestrittene Gebiet entfielen hiervon 102 000 (107 000) Tonnen, auf das bestrittene Gebiet 108 000 (109 000) Tonnen. Die Halden bestände auf den Zechen (einschließlich Koks und Briketts, auf Kohle umgerechnet) haben weiter zugenommen. Sie sind von 7 100 000 Tonnen Ende August auf 7 500 000 Tonnen Ende September gestiegen. Die Zunahme entfällt ganz auf Koks, während die Bestände an Kohle und Briketts fast unverändert geblieben find.
* D i e Kartoffelernte. Die diesjährige Ernte an Spätkartoffeln wird nach den vorläufigen Schätzungen des Statistischen Reichsamts auf rund 42 Million Tonnen, das ist 13 Prozent wehr als im Vorjahr, veranschlagt. Die neue Kartoffelernte ist die größte der Rachkriegszeit und steht ungefähr aus der gleichen Höhe wie die außergewöhnlich große Kartoffelernte des 3ahres 1913.
* Der Aktienindex. Der vom Statistifchen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924/28 = 100) stellt sich für die Woche vom 29. September bis 4. Oktober auf 97,7 gegenüber 98,6 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 94,3 (94,7), in der Gruppe verarbeitende Industrie auf 86,0 (87,2) und in der Gruppe Handel und Verkehr auf 121,0 (121,3). Für den Durchschnitt des Monats September ist der Index mit 102,3 gegenüber 103,3 im Monatsdurchschnitt August ermittelt, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie mit 98,7 (99,4), in der Gruppe verarbeitende Industrie mit 90,8 (92,2) und in der Gruppe Handel und Verkehr mit 125,3 (126,0).
• Betriebseinschränkung im Hochofenwerk Oberscheld. Das Hochofenwerk Oberscheld des Konzerns Hessen-Rassauischer Hüttenverein wird wegen vorübergehender Absatzschwierigkeiten den Betrieb für etwa sieben Wochen einschränken. Der Hochofen wird eingedämpft, also Roheisen nicht ausgcgosfen. Eine vollständige Stillegung des Betriebes der einzigen Hochofenanlage im naffauifchen Industriegebiet kommt nicht in Frage.
Belegschastsverminderung bei Krupp. Die Firma Krupp hat dem Regierungspräsidenten die Notwendigkeit der Entlassung von etwa 2500 Arbeitern und Angestellten ihrer Essener Betriebe angezeigt. Sie erklärt, die Ab- sahkrife habe sich in letzter Zeit derart verschärft daß nunmehr auch in der Guhstahlfabrik weitere Entlassungen unvermeidbar geworden seien. Die
Oberhessen.
Siadirai in Buhbach.
• Butzbach, 8. Oft. In einer nichtöffentlichen Sitzung des hiesigen Stadtrates, die gestern abend abgehalten wurde, berichtete Bürgermeister Dr. Jansen über das Verfahren gegen den Stadtbaumeister Scherrer, der — wie vor einigen Tagen mitgeteilt — wegen Vergehens im Amt von dem Erweiterten Schöffengericht in Gießen zu einem Jahre Zuchthaus und zwei Wochen Gefängnis verurteilt worden war. Der Stadtrat nahm von der vorläufigen Amtsenthebung Scherrers Kenntnis und beschloß, entsprechend dem Antrag der Stadtverwaltung, den Gehaltsbezug Scherrers nach den gesetzlichen Bestimmungen zu regeln, d. h. das Gehalt wird an Scherrer unter Abzug der Unkosten durch eine anderweitige besondere Verwaltung der Stelle weitergezahlt, bis ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, wonach die Die n st - entlaffung Scherrers veranlaßt werden kann.
70 Jahre Lahnialsängerbunb.
Butzbach 7 Oft. In einfacher, aber würdiger Form feierte der Lah ntalsänger- bund am Sonntag hier sein 70jähriges Bestehen. Die Bundesvereine hatten zu dieser Feier Abordnungen mit Fahnen entsandt. Eine Gedächtnisfeier für die verstorbenen und gefallenen Sänger, die am Grabe des verdienstvollen Bundesvorsitzenden Rektor Storch abgehalten wurde, leitete die Veranstaltung ein. Der erste Bundesvorsitzende Fortbildungsschul- lehrer Gengnagel (Grünberg) hielt die Ansprache. die von einigen gesanglichen Vorträgen umrahmt wurde.
Um 11 Uhr begann bann im »Hessischen Hof" das Stiftungsfest. Beethovens „*$>ie Himmel rühmen", war hierzu ein würdiger Anstalt. Der Bundesvorsitzende Gengnagel hielt den Fe st vortrag über „Gründung, Entwicklung und Bedeutung des Lahntalsängerbundes". Für 25jährige Zugehörigkeit zum Lahntalsängerbund -konnte zwölf Mitgliedern die Ehrennadel überreicht werden.
Der Nachmittag war ausgefüllt durch den ordentlichen Bundesfängertag. Die Versammlung beschloß u. a., den Beitrag einschlicß- lich des Beitrages zu den Tonsehergesellschaften auf 1 Mark herabzusetzcn. Die Wahl des Vor- Itandes brachte — mit zwei Ausnahmen — die Wiederwahl der bisherigen Herren. Für den durch Wegzug ausscheidenden Schriftführer Lieb au wurde Herr R. Iöckel (Grünberg) bestellt, für den Dundcsrechner Eise, der sein Amt nach dem Ausscheiden des Männergesangvereins „Heiterkeit"-Gießen zur Verfügung stellte, : wurde Herr B. B e ck e r (Londorf) gewählt. Im Anschluß daran wurde über die Anfeindungen, denen der Lahntal-Sängerbund von feiten anderer hessischer Gaue wegen seiner eigenartigen Zusammensetzung ausgesetzt ist, gesprochen. Der Vorstand wurde beauftragt, beim Hessischen Sängerbund vorstellig zu werden und darauf hinzuweifen, daß dem Lahntal-Sängerbund bei seinem Eintritt versichert worden sei, daß „seine
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279,5
Freiheit und seine traditionellen Neunte in keiner Weise beeinträchtigt werden sollen".
Den Abschluß der Tagung bildete ein gemütliches Beisammensein, das durch Chordarbietun- gen verschönt wurde.
Landkreis Gieren.
= Langg-Göns, 7. Ott. Am 1. Oktober trat der hiesige Lehrer Hermann Roth in den wohlverdienten Ruhcstand. Er mar über 40 Jahre in unserem Dorfe als Volksbildner tätig und genoß durch fein entgegenkommendes Wesen allerseits Hoch, achtung und Verehrung. In der langen Zeit seiner Schularbeit hat wohl über die Hälfte unserer Einwohner zu seinen Füßen gesessen. Viele Jahre hindurch hat er in überfüllten Klassen von mehr als 100 Schülern unterrichtet. Lehrer Roth siedelt in diesen Tagen nach Gießen über, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Wegen seines angegriffenen Gesundheitszustandes wünschte er, daß von allen Abschiedsfeierlichkeiten abgesehen wurde. Die besten Wünsche der Einwohnerschaft von Lang-Göns begleiten ihn. — Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, daß in unserer Gemeinde in den letzten Jahrzehnten fast gar kein Lehrerwechsel stattfand. Auch die derzeitigen Lehrer sind schon viele Jahre hier tätig. Das mag einmal daran liegen, daß Lang-Göns so dicht bei der Stadt liegt, anderseits zeigt es auch, daß das Verhältnis zwischen Gemeinde und Lehrerschaft ein gutes war und noch ist.
od Burkhardsfelden, 7. Oft. Am Sonntag fand in der hiesigen Kirche eine Visitation durch Dekan G u ß m a n n aus Kirchberg statt. Im Gottesdienst, gehalten durch unseren Ortsgeistlichen Pfarrer F r a n k aus Reiskirchen, hielt Dekan G u fern a n n eine ermahnende Ansprache, an die sich die Prüfung der Christenlehrpflichtigen und älteren Schulkinder anschlofe. Den Schlufe bildete eine Besprechung mit dem Kirchenoorstand über verschiedene Punkte. Es darf wohl gesagt werden, daß der kirch- liche Sinn und die Teilnahme an Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen hier gut sind.
Kreis Büdingen.
△ Nidda, 7. Oft. Der Cisenbahner- herein feierte am Samstagabend in der Turnhalle fein 3 0. S t i f 1 u n g s f e st. Im Rahmen der Veranstaltung wies der Vorsitzende auf die Zwecke und Ziele der Vereinigung hin und schilderte kurz die Geschichte des Vereins, der sich innerhalb dieses Zeitraumes zu einem der größten Vereine der Stadt entwickelt hat. Ein reichhaltiges. unterhaltendes Programm, in dessen Verlauf Theateraufführungen und Konzert der Feuerwehrkapelle geboten wurden, füllte den schön verlaufenen Abend. Am Sonntag wurde in der Turnhalle noch ein kleines Kinderfest veranstaltet, bei dem ein Märchenspiel aufgeführt und die Kinder durch Geschenke erfreut wurden. — Frau E. I o st, Witwe des Kaufmanns Jost, feierte in großer geistiger und körperlicher Frische ihren 8 0. Geburtstag. Der Jubilarin wurden sehr viele Glückwünsche zuteil. Sie hat sich stets als eine rege Förderin der Wohl- tätigfeitSberanftaltunq erwiesen und auch im Vorstand der Kleinkinderschule, sowie im Evangelischen Frauenvercin viel Gutes gewirkt.
Kreis Schotten.
s Schotten, 7. Oft. Drei Verbände mit gleichen Zielen — Freiwillige Sanitätskolonne Schotten, Zweigverein vom Roten Kreuz und Alicefrauenver- ein — hielten am Samstagabend in der Turnhalle einen wohlgelungenen Werbeabend ab. Das Philharmonische Orchester unter Leitung von Dr. S e u 11 n g trug eine Reihe schöner Konzertstücke vor. Pfarrer Römer sprach über die Ziele der Vereine. Der Chefarzt des Städtischen Krankenhauses hielt einen interessanten Lichtbilderoortrag „Schnell helfen und retten". Frl. Vogt trug an- prechende Lieder vor, auch die moderne Kapelle des hiesigen „Blau-Weiß-Klubs" half den Abend ver- chönen. Durch eine Verlosung wurde ein schöner Reingewinn für die Vereine erzielt. — Die Fünfzigjährigen des Kirchspiels hielten am Sonntag eine Wiedersehensfeier hier ab. Im Gottesdienst, der zugleich mit der Feier des Erntedankfestes verbunden war, und bei der der hiesige Männerchor mitwirkte, gedachte der Pfarrer der schönen Sitte dieser Feier. Im „Hessischen Haus" and die Nachfeier statt.
Preußen.
Kreis Wetzlar
(P Wißmar, 7. Oft. In her letzten Zeit wurde im Gemeindewald ein stärkeres Auftreten des Buchenrotschwanzes in den Buchenallholzbeständen festgestellt. Die Raupen des Schädlings fallen durch ihre grünlichgelbe lange Behaarung und den roten Haarbüschel am Schwänze auf.
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Entlassungen sollen in vier Wochen zur Ausführung kommen, falls bis dahin keine Besserung im Auftragseingang eingetreten ist.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 8. Oft. Tendenz: schwächer. Zu Beginn der heutigen Börse konnte sich die Stimmung nicht bessern. Die Kursrückgänge setzten sich auf den meisten Marktgebieten fort. Die anhaltende Unsicherheit über die innerpolitische Entwickelung, die sich infolge per Spaltung der Staatspartei noch verstärkt hat. lastete weiter auf der Stimmung. Dazu tarnen pte neuen Goldabgaben der Reichsbank, die die Gefahr einer Diskonterhöhung näher heranrücken. Von Berlin lagen infolge des Ausfalls der heutigen Börse V e r - kgufsorders in etwas größerem v m L£n 9c vor, doch die Aufnahmefähigkeit des Marktes blieb gering. Es ergaben sich zu den ersten Notierungen neue Rückschläge üön 1 bis 2 Prozent. Darüber hinaus gaben Aku 2,5 und Zement Heidelberg 3 Prozent nach, letztere auf die Stillegung eines Mittelbetriebes. I.-G.-Farben eröffneten 1,25 Prozent gedrückt. Metallgesellschaft waren knapp behauptet. Am Elektromarkt gaben AEG., Berger, Ächt L Kraft, Schuckert und Siemens 1 bis 1,5 Proz. nach, während Chadeaktien etwa 3 Mark niedriger lagen. Am Montanmarit verloren Rheinstahl und Rheinische Braunkohlen je 1,25 Proz. Reichs- banf waren überwiegend angeboten und gaben 1,75 Proz. nach, ebenso Danatbank, die 1,75 Proz. verloren. Schlffahrtswerte und Kaliaktien blieben dagegen gehalten. Deutsche Anleihen lagen etwas schwächer. Von Ausländern gaben Mexikaner bis 1 Prozent nach. Türken gut behauptet. Im Verlause kam nach vorübergehender weiterer Abschwächung die Abwärtsbewegung der Kurse zum Still st and. Das Geschäft war jedoch im allgemeinen sehr still. Nur für I.-G.- Farben und Siemens bestand einiges Interesse, bei leicht anziehenden Kursen. Am Geldmarkt trat stärkere Nachfrage nach Taft e s g e l d hervor, und der Satz wurde auf 4 Prozent (gestern 3,25 Proz.) erhöht. Am Devisenmarkt ging der Dollarkurs auf 4,2040, nach <2050 zurück. Sonst nannte man Mark gegen Pfund 20,4250, gegen Paris 123,85, London gegen Kabel 4,8585. gegen Mailand 92,79, gegen Madrid (weiter schwach) 48,25, gegen Schweiz 25,01.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a.M., 8.Oft. Am Produttenmarkt herrschte große Geschäftsstille, Wohl auch infolge des jüdischen Feiertages. Die Stimmung war im Einklang mit den sehr flauen Ausland- börfen eher schwächer. Umsätze kamen kaum zustande. Nur der Preis für Weizenmehl (Spe- »ial 0) wurde um 0,25 Mk. auf 40,25 Mk. ermäßigt. Roggenmehl gleichfalls etwas entgegenkommend. Futtermittel still: die Preise lauteten zirka bis 5 Mk. niedriger. Es wurden notiert: Weizen (Hessen und Provinz Hessen-Nassau). - Hektolltergewicht von 75 Kilogramm, 250 bis 248,50; Roggen (Hessen, Prov. Hessen-Nassau und Unterfranken) 165; Hafer, inländischer, 157,50 bis 162,50; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 39,75 bis 40,50; Roggenmehl 26 bis 27; Weizenkleie 6,50; Roggenkleie 6,75 bis 7,00.
Gngefandk.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die richtige Nummer wählen!
Obwohl das Selbstanschlußamt in Gießen schon mehrere Monate dem Betrieb übergeben worden ist, scheint die Handhabung der Nummernscheibe vielen Teilnehmern noch vollkommen schleierhaft zu sein. Man sollte meinen, daß mit der Zeit so häufige Fehlanschlüsse gar nicht mehr Vorkommen könnten. Aber gerade in den letzten Tagen mehren sich die Falfchver- bindungen. Man sollte annehmen, daß die Teilnehmer, die eine solche verkehrte Nummer gedreht haben, sich bei dem anderen, unnötigerweise belästigten Teilnehmer entschuldigen. Das ist aber keineswegs der Fall. Im Gegenteil, man kann noch sehr wenig freundliche Reden hören, ein stärkerer Ausdruck wäre vielleicht eher am Platz. Es bedarf wohl nur dieses Hinweises, daß die Teilnehmer beim Nummerwählen künftig etwas mehr Sorgfalt walten lassen, wodurch manche höchst unliebsame Belästigung vermieden werden kann zum Nutzen beider Teile.
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6% Deutsche Reichdanieihe von 1927 ......... .
7% Deutsche Reichsanleihe von 1929 ..........
Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit AuLlol..Rechten.......
Desgl. ohne AulNos.-Rechte . .
6% Heil, yolteftaat von 1929 trilckzahlb 102%)......
Oberhessen Provinz. Anleihe mit Auelos.-Rechten......
Deuische fiomm. Sammeladl. Anleihe Serie 1.......
8% firanlf. Hnp.-Bank lyoldpse XIII untünbbar OU 1984 . . .
7% Rranff. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bl« 1982 .....
4W% Rheinische Hvp.-Bank Ltqu. Goldpse.........
8% Pr. LandeSP'nndbrtesanNaN, Psandbriese R. 19 .....
8% Pr Landeepian chriesansialt, Komm.-Lbl.8I. 20......
7% Pr. Länderen,tdbrielansialt, Psandbriese R 21 .....
A.E.G abg. iMoui^gd.Obligationen, rückzahlbar 1982 .....
4% Oesterreichliche Goldrente . . 4,20% Oeiterreichische Silberrenie 4% Oesierreichilche Einheitliche Rente...........
4% Ungarische Goldrente ....
4% Ungarische Staaterente V. 1910 iVi% desgi. von 1918 . . . . .
4% Ungarische Kronenrente . .
4% Türkische Zollanleih, von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Aui
Serie 1...........
4% deegl. Serie II.......
6% Rumänische vereinh. Rente von 1908 ..........
4Vi% Rumänische vereinh. Rente von 1018 ..........
4% Rumänische vereinh. Rente .
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Hamdurg-Amertta Palet . . . 7
Hamburg-Eüdam. Dampfschiss. 8
Hanta Dampsschiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeuticheLreditanst. 10 Barmer Banlverein .... 10 Berliner Handelrgesellschaft . 12 Commerz- und Privat-Bank. 11 Darmstädler und Rationaibanl 12 Deutsche Bank und
DiUconto-GescUschast, ... 10
Dresdner Bant......10
Reichsbant..... 12
A.lk.G....... .... b
Bergmann.........y
‘fleltr. LieserungSgesellschast. 10 Licht und Kraft......io
Felten & Guilleaume . . . iy. Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen .... io
Hamburger Elektrizitäts-Werte 10 Rheinische Elektrizität .... 0 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schuckert Ä $o. ..... . 11 Siemen« L Halste ..... 16 Tranvravio . ........ 8 i'ahmeyer & ®o. ..... . io
Buderus....... . . • 6
Deutsche Erdöl ...... s
Essener Steinkohle ...... 8
Gelsenkirchener ....... 8
Harpcner. ......... 0 Hoesch Eisen. ....... 6% I'se Bergbau ....... 10 Klöcknerwerke ........ 7 Köln-Ncucssen........ 7 Mannesmann-Röhren .... 7 Manoselder Bergbau ..... 7 Oberschiei. Eisenbedarf .... 6 Oderschlcs. Kolowerke.....7
Bbönir Bergbau......6%
Rheinische Braunkohle« . . 10 Nhemst ahl.........6
Siiebcck Montan...... 7,2
77,5
77,5 101,75 106.5
131
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Banknoten.
Bern«, 7. Oktober
Gelb
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Amerikanische Noten.....
4,208
4,228
Belgische Noten. .......
58,33
58,57
Dänische Noten ........
112,10
112,54
Englische Noten ........
20.395
20,475
Französische Noten.......
16.442
16,502
Holländische Noten.......
169,28
169,96
Italienische Noten........
21,96
22,04
Norwegische Noten.......
112,08
112^52
Deutsch-Oesterreich, » 100 Schilling
59,08
59,32
Rumänische Noten.......
2,477
2,497
Schwedische Noten .......
112,65
113,09
Schweizer Noten ........
81,64
81,96
Spanische Noten........
42,71
42,89
Tschechoslowakische Noten.....
12,41
12,47
Ungarische Noten .......
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• • 8 51 49,5 1 50,75 52,5
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• 1° 117 — 119 120
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• • 6 31 — 30 29
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. . 6 <?9,25 - 30 30
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• • 8 77,5 - - -
• 1° 78 - 77,5 79
.10 95 -
• • 8 150 — 150 150
• 1° 132,5 132,5 131,51 133
7 Oktober
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'2lnift.->Hott. Buen-AireS Brss.Nntw. Lhristiania - Kopenhagen Stockholm . HclsingforS. Italien. . . London. . . Ncuyork .. Parts. . . . Schweiz . . Spanien. Japan .. . 'N io de Jan Wien in D-- Ccft. adgest Prag . . . . Belirad . . Budapest. . Bulgarien Lissabon . . Danzig. . . Konst utlu. Athen. . . Canada . llru »atz. . Cairo ...
169,34 1,474
58,55
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