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grubbert be« rÖunbc« tnhh rliw flnlllkb* 2ln- " M

> *11 11< glm<nli *3h 115 I f| n lebt 1 ®0 ehemalige Öronbctyog Ernst Vubtolg tnnr, zu der J.aming ermattet.

(ÄefanßDtrelnÄal te r Ce11". In her XumbaKe am D«toa(Mgarten fand nm «Samftag ein Unterhalt ungSatzend bei (Bcfang- bmln«S)dkrfcU** statt 'Bleie Mitglieder und Gäst« patten sich bn^n cingefunden. Dnl 'prn- t|iannn tr>l<I 1 Im oust« "i w ntlich« Ftilli bi 1 Tarbtelungen aus. Die Kapelle Weller crhlf- iivle mll tliwm flotten Blarsch die 'Beranlhil- lung und Iml nnltzrcnd be« Mend« wertvolle Tttmtf. On erster Ul nie crinälmcnAimrl sind blc

lungen ln s 'Blämwtcbovi des Bereln«, der unter bvr aiisgezrichnvien Leitung de» Dirigenten Schäl IlerDie Tuten her s'-eibc" und einige 'Bnlkelieber hum. Daß vdlllge Eingelwn her

1 uni bl< snitiatit

in bviunnlhbet* Hinsicht gut ausgeglichene BUeber- |

flnbe her einzelnen Lieder, eifrige« Bemühen um tadellose ?hi«||>rnd)e, das nltefl gab in 'Ber- blnbung mit dem achtbaren Dtimmaterial, ü(>er bn« brr U-bnr all G, unblagc berfügt, den Dar- bietungen von inneren Wert. Daneben gelangten einige teil« ernste, leil« buninrbotte Szenen zur Ausführung, ble stürmlfchen Beifall ernteten. Eine fl'ine Operette, mit biel Liebe und Vtbunen bon HtUglieber 11 be« Verein« aufgeführt, hob blc Stimmung wesentlich. 3m Lnnse be« Atzend« bieli her Bnrslln nde be« Veretnö, Herr 5t o cb, eine kurze -lnfvrmtzc und wie« aus bas Uhilgcnbc bin, aus bci« benlsche VIcb, da« für den 'Bereln Grundlage und Eristenzberechllgnng bedeute. Für fiOHlbrlgc 'Ntltgliebschnst wurde Herrn Philtf-p Eise her Ehrenbries, die htzchste Auszeichnung hefl Deutschen SängertzunheS, zuiell, Herr Joseph Berber erbleII Ihr 40|äbrlm- aktlbe vlugebörlg- fcll eine Ehrennadel überreicht. Der Qlbnio ber- lies auf ba« beste. ®ln Ball beschloß ble wohlge- lungene 'Beranslalinng.

SJ.Jport

Krisen in (-ichi?

HauptauSschustsltzung der DD. in München.

@« bat bim Anschein, al« Indre der Im Qlprll an «gearbeitete und mll Wirkung hont l. Anaiisl In Krast getretene Elnlgnnglwrtrag zwischen f>er '5y5 . dein DFB. unb her DGB. nicht von langer Dauer Auf der Hauvtaiisschiist-L/itzung her 'SX-uIpben Dnrnerschast In 'Bliinchen staub her Dresdener Bundestag des DFB zur 'SkbnHc und In nlchtdfsenllicher Sitzung murhe eine ®nl- Ichliesning gefasst, ble al« hauptsächlichstes ,'stel da« Verlangen nach einer baldigst einzulrerusen- heii Slbung her ArtzeltSgeMEinschalt her drei Verbünde enthält. Die in Dresden, gesagten A m a t e u r b e st I m m unge n des ff B. sind für blc DD. 11 n I r <1 g b n r, und da die DD -Fusttzallmannschasten beim DFB. spielen, l»c- fürchtei man In Kreisen der D-' ein Uebergreisen der DAB.-Bestimmnnaeu und eine 'Berwässe- rung der In her DD Ivstchenhcn Grundsätze. Der Haiiptansschiist l»eschlosi, dass bei Belsen seiner 'Mitglieder keinerlei 'Barbergllliing ge- teäbrl tuerden darf, säubern bass den Kämpfern und Bkannschasten nur ..Fahrkarte, Unlerkunst und rBcrMlegung" geboten werden sali. Da der DffB. seine Dresdener 'iteschlüsse kaum ändern unb ble DD. non ihre in in München genau präzitlei ten Staubpunkt f 0 u m n b g e b c n w t r d, muss man mH ber Vlaglichkcit rechnen, dass ber Einigungsvertragplatzt".

ftufibdtt der Oeuischen JiwnMraft

Bezirk Wellerau.

Der Sonntag brachte in der A-5VIa|te nur eine B egegnung, und zwar in '.Xlbenstadt, wo $>clben- bergen AU Gast war Das Spiel wurde nach kurzer (RH abgepslssen und stand bei «Spiel- abbiuch 2 I für .»benstadt

3n der li-KIaffe dagegen fliegen hrel Treffen, Hllh Ah-ur Clllbillig ,'>i u Obi i u hh 11 Mannlü ist nmt Heldenbergen Die ncrflärfle ffrlebbcrger Bkannschast war Helbentzergen spielerisch iwll Überlegen. He Ide über gen muss le sich mH 12:0 ge­schlagen bekennen. ü'kfien halle Bleder-Bldr- len als Gast »k Vledrr-Mdrler, die In diesem Hab re zum ersten 'Blair In her BerbandSrnnde Mittel» ii' 11 i' ui den > 0 gi d lam 11 5) < bt Hk

Begegnung war In Ober- Mörlen gegen Bocken­

berg Hier vermochte Ober-'THörlen mit 5:3 sieg­reich zu bleiben.

C5pie(t>erdiiifliuifl 1926 Leihgestern.

Garbenteich« 2. Blannschast weilte in Leltz- gestern und musste sich im Berbandssplel mit 11:0 schlagen lassen. Die GMfte zeigten nicht« Ucberraoenbe« unb mussten bis zur Pause schon 5 Tore bhinebmcn.

^ustballklub 1926 (^rohenBuseck.

Insolae ber schlechten 'Bobenberhällnllfc muszte der Bs'B Astlar am berganaenen Sonntag bte sestgesetzlen «Spiele gegen die Grosten-Busecker Liga und Beserhemonuschast absagen

Handball im Miltelrheinlreicl der DL.

Die Spiele der K re I s k I a s f <?, In der auch ber borläbrlge Gaumelster von Hessen, Xr>. Wetzl r. mit seiner ersten Vkannschast kümpst. nnbmcit am Sonntag Ihren ffortaana. 3m I. Be- zlrk gab es lolgenbe 'Kejullale: Tb. Blederrad Tgm. Böbelbeim 0:0, Tam.'Bockenbeim Lgs. Bürgel 0.2 (0:2), Tb. Seckbach ffechenbelm ausgesallen. Im 2. 'Bezirk: L. u. ffecbtklub ffronf» flirt Tb. Bied 3.2 (2:2), Tb. Wetzl ar '5gf. Offenbach o 'M. I I (1:1), Tb. KesseIflabt Polizei ffranksurl ausgefallen.

Handball im T. V. Grosten Dnseck.

(nrofien-ötifcif I - lu. 1840 Gtefzcn I 4:3.

Die erste Mannfchast de« Tb. 40 trat am Sonntag mit einer erneuerten 'Mannschaft an. Das Spiel wurde reichlich hart geführt. Ol>- tvnbl 0>rofsen-'Buse<k in ber ersten Halbzeit einige UcocrlegcnlKU I>cwirs, blieb sichtbarer Orfolg aus. Die zweite Halbzeit staub Im <|ckb*m einer ausgegllcheueu Splelbaudlung. Das ör- gebnlfl entspricht bem 5trüflci>erbäniil«.

Handball in T. A. Treis.

(tzratzeu-Buselk II In. Irele I 3:4.

Arn bergaugeneu Sonntag batte. Trcl« Mrossen- Buseilsll, zu Gast. Der Platzberein. her mit drei 'Mann Grsab spielte, schus ein Hall>zeit- cracbnlfl von 3:0. In her zweiten Halbzeit gelang es jedoch bell Güsten, mit Hilfe des WiubeS das «Spiel auf 3:4 zu stellen.

Handball im Turnverein 1860 Lich.

In. Cid) I In. flrofborf I 2:1.

Die Licher l Vlauufchaft benuochie nur mit 0 'Tlldiiii (inlrclen. Trotzdem konnten sie gegen dir Krosborser einen kuapbeu 2:l-«Sleg erringen. Die Krosdorser waren sepr eifrig und fpkllcn falt unb konnten berdient einmal crfolgreld) fein. In Cid; Zugend In. fjendjelhelm Jugend 0:3 (0:2).

Die Licher Iugendmanufchaft spielte gegen Heucheltzeim teilweise überlegen, konnte jedoch zu keinem 'Treffer kommen, du ber Heud>elHei­mer Torwdchter aldnzenbe Paraben zeigte. Durch Versagen der Licher Hintermaniischast konnten blc .Heuchelheimer ihren «Sieg slcherstelien.

Handball im Tv. (Crösten-Linden.

Iu. (Orof)cii-Clnbeii I In. f)eud)ell)clm I 4:2 (2:0).

Orofsen-Linden halte Anstoss und sofort setzte ein flotte« «Spiel ein. In der 17. '7111 nute er­zielt Grossen-Linden ben fführunaSlreffer unb konnte auch kurz bor ber Pause ein zwetleSmal erfolgreich sein. Bach ber Halbzeit konnten die Grofkeu-Linbener zundchft da« Ärgebniü aus 4:0 erhöhen. Die Güsle konnten biS zum Schtusl- psiss nur zweimal (Lrsolge erzielen.

Handball im Lahn - Vündbera - (Han.

In. Wlfinrnr Tn. Cauusbad) 14 (1:2).

DH- 'Mannschasteir sührlcu ein sehr lebhafte« Dpi et bor. Bald nach Beginn ginn VaunSbach In ffilhrung, WIsimar glich zwei Minuten später aus. Vie Gäste konnten bis zrun Wechsel noch -einmal erfolgreich fein unb stellen nach her Pause durch zwei weitere Tore den Sieg sicher.

Tv. (darbenheim Tu. Dorlar 3:7 (2:4).

Din llusiersl harter, aber fairer Kamps, wurdr In Garbenheim gezeigt. Die erster 15 'Minuten gehör leit bollstdndlg ben (Säften, ble In blcfer 'ielt schon zu brel örfnlgcn kamen. Im weiteren Verlauf wurde da« Svicl auSgcallchcirer, die Platzbefitzer konnten zwei Tore aufhoicir, denen kurz bor Halbzeit Dorlar ein blertes Tor ent­gegensetzte Bach der Pause erhöhte die Güste- mannschasl In kurzen Abständen bas Gracbniö auf 7:2, bas Garbenhelm kurz bor Schluss auf 7:3 z>r berbeffem vermocht.'.

Iu. Durklmrdvscldcu Iu. Sklnbod) 5:1 (3:0).

Der Gastgeber legt vonBeginn an ein sehr fcharses Drmpo vor unb schuf sich bis Halbzeit drei Tore Borsprung. Bach dem Wechsel erzielte Steinbach ein M'rbicntes (Lhreirtor, dem Burk- harbsselden allcrblngfl noch zwei weitere Erfolge entgegensetzte.

Tv. Waldgirmes Tv. Bobheim 7:4: Tv. Warbenlelch Tv. Albach 4:2 (abgebrochen): Tv. Lollar Tv. Siausentwrg 3:3: Tv. Lollar Jugend Tv. Stausenbcrg Jugend 7:4.

Arbeiter-Turn« und Gportbund.

<0lcf|cii I Kinzenbach I 6:1.

Ans dem Trieb standen sich diese beiden Blann- schailen utn vergangenen Sonntag im fälligen Serienspiel gegenüber Bon (Spielbeginn ab setzte ein flottes arisgeglichenes Spiel ein. 'Beide Hin- termmmfchaften bekamen »-eichllch Arbeit. Gieften war jedoeh in feiner Stürmerreihe entschlossener unb sührlc bei Halbzeit bereit« 2:0. 3n der zweiten Hälfte lieh Kinzenbach nach und (Bleften geflalete das Spiel überlegener. Der flinke Sturm nutzte die O^elegenhelten aus. Biermai noch mutzte her Qläflepüler daS Vcber aus dem Betz hoti'n. Kinzenbach erzielte nur bas i>erdiente ®l)ix*ntor.

(111c,pti Ib Banuhcim I 1:0.

DaS Spiel sand eben,all« auf dem Trieb statt. Die Gäste zeigten eine recht anfptvd)<nbe fform.

Dietzen hat In diesem Spiel nur wenig zu be- stellen. Trotzdem man sich auf Abwehr be­schränkte, mutzte der Tormann neunmal denDaH passieren lassen

Der Jugend,nannschast Gietzen« gelang nur ein knapper 2:1-«Sieg gegen die Jugend Bod- helmS in Bodheim.

Böbgen I Ccun I 1:1,

In Bübgen lieferten flch die Gegner bei fehl? fchiechleir Platzverhällnlsleu ein überaus Harle« Spiel. Den flinken Angriffen der (Linhclmifchen fetzten die Gäste ein körperlich wuchtigt-s Spiel entgegen ba« zum Platzverweis zweier Spieler führte, trotzdem gelang es der Blannschast, ba« Ergebnis zu halten. Schlietzlich teilte man fich In Sieg unb Punkte.

Burkhardsfelden I Daubringen I 5:2.

Da« Spiel fnnb in BurlharbSfel^en flalt. Wohl gelang c« Daubringen, zuerst blc ffilhrung zu übernehmen, hod) konnte der Platzbeslhcr hi« Hall^zeil da« Grgebni« auf 3:2 stellen. Auch nach Seitenwechsel blieben ble Einheimisch',' in ffront. Daubringen konnte nicht ver-indem, datz Burk- harbSfeldenoch zweimal er olgreich war.

£ld) I Watzenborn I 1:5.

Auch in diesem Tressen tourbe.J>grt um die Puuktc gekämpst. Die Gäste verschafften sich bi« zur Halbzeit mit 4:0 bas Uebergewichl, Auch nach Seitenwechsel mutzten sich die Einheimischen mächtig wehre,,. Da« Ehrentor war wohl t>cr- dient.

Saasen I jungen I 1:6.

2n Saasen unter schleckten Platzverhältnissen lieferte man fiel) ein mästige« Spiel. Die Gäste erwiefen fich wähvenb hc« ganzen Spieles al« überlegen.

Ironhaufcn I Marburg I 1:3.

In diesem Kampf wurde hart an der Grenze bc« Erlaubten gerungen. Marburg konnte bt« zur Halbzeit mit 2:0 sichren. Bach «Seitenwechsel Ä^'lgie bas Spiel glelchvertellte Kräfte. Jede Partei konnte noch einmal erfolgreich fein.

Metzlar II Waldgirmes II 2:3.

Auch bl er ionrde l>el völlig unzulänglichen Platzverl>äHnMen ein Spiel geboten, ba« viel 5" wünschen übrig Hetz. Da« Ergebnis entspricht dem Spielverlauf.

wicseck 1. Jugend (vrotzen-Linden Jugend 1:1.

Groszen-LInkX'n, das ble erste Mannschaft löst« und die Jugend damit wesentlich verstärkt hatte. Ileferlc den Wieseckern chf schöire« Spiel.

Die 3. rVugeiib Wlcsetk« verlor gegen die 3u- liend Wetzlar« 6:0 bei einem Halbzeitergebnis von 0:0.

Lollars Jugend kannte die Jugend Staufen­berg« nur knapp mit einer 2:1-Biederlage nach Hause senden.

Eine bobe Bicderlagc erlitt die Ittgend Beuern- auf eigenem Platze, indem blc Gäste au« Watzenborn elfmal erfolgreich fein konnten.

Handball.

wiefeck l Heud)elheim I 3:0.

Boni Anwurf zeigen beide Mannichaflen ein flöt# lc<j Spiel. Die einheimischen Wiesecker waren In SplehmfblZlt und Abwohr den (haften etwoo vorauf*. Wlefed* erzielte drei Treffer: den Gästen blieb das Ehrentor versagt.

l-erborn I Krofdorf I 0:4.

Co war nnzunehmen, datz die Düste in Herborn Sieger bleiben mürben. Krofdorf mutzte allerdings olle Beglsler feinet» Könnens ziehen.

Helene Chlodwigs Schuld und Sühne. Roman von 3- (Schneider.^oerstl.

Ilrhebcr-Bechtlchub durch Berlag k)fl(ac Meister, Werdau I «Sa.

(Ächlutz.)

Sie erschrak, als ein ff atz das Psiaster neben Ihr au,Hingen machte.Habe Ich »echt gehabt, SignoraV Sie haben den Weg gewählt, ber tausendmal schwerer zu gehen ist, als jeder andere es gev'esen wäre."

Die palten recht gehabtI" sagte sic leise, ,,'Bod) stehl Ihnen her andere offen"

Sie sah von Ihm weg nach den, Bladonnenbilde und lächelte schmerzlichDann ist alle« umsonst gewesen Alle Dimll Alle Berzwelslungi Alle Boll Alles Entsagen. Dann hätte Ich nicht meine Hande zu heben gebraucht, nicht um Gr­im rmen siehe,, und nichl so matztoS eiend teerbeii müssen, in le Ich c« geworden bin."

Wir wissen nie, was GotteS Wille Ift, Signora."

Abwesend fas, fie ihn an. GS war nicht verwunderlich, datz ein Bltznch fo sprach, ffür sie aber hatten seine Worte keinerlei 'Bedeutung. Sie sah ihn,ach, wie er iin Dunkeln ver­schwand, warf noch einenBllcfach bem 'Bilde hinauf und schritt mit langsamen ffützen der Helle zu, die durch die weltgehsfnel>c Doppel- 1 nftrömt»

Pepvv sah sie plötzlich nach vorn stürzen, bürte sie etwas rasen und sprang ihr zn Hilse. 'Beinahe seindselig sah er auf den MaNN, der die schöne ff rau umfangen hatte unb Ihr Gefickt an seine Brust gedrückt hieltIn Qtom sagte man mir, das, ich dich hier finde,, werde. Helene."

Mi,fähig, ihre Junge zu gebrauchen, stammelte [U 11111 feinen Hainen

-Ich bin gekommen, dich heimzuholen." ffran- fe« Hände umschlossen ihre kalten, zltteriidl'U and gaben sie langsam frei. 'Dafür schal' sich jetzt sein Arm unter den Ihren. Sorglich führte er fleach der Bank, blc unter der groficn «Sl-cln- ckbc fühle und Deren Stamm Ihr als Lehne diente.Du fällst jetzt nichts, ulfl einige Minuten Aast halten", bat er.Dann gehen wir zu­sammen hinunter nach > ravestare Du fällst nicht sprechen", bat er ernst.Es hat alles Kell, Helene."

Ihr farbloses Gesicht glitt gegen die braune Binde und blieb dort ruhen, ff ranke sprach kein Wort, satz nur neben Ihr und balle ihre Finger mit den seinen umschlossen.

lieber ihnen Im Ast werk piepste ein Bogel, trillerte auf unb hob sich der Sonne entgegen. Die Glrnke auf dem kleinen Spitzln,», hob au fingen an und warf ble Inbrunst Ihrer 5tz»e \\\ das Dumpfe Gurgeln dcS Arno, her mit un- gcbäuMglcr Wildheit durch die Schluchlen brach

Ich bitte dich. Just "

Du sollst nicht sprechen. HeleneI"

Fahreach Hanse zu den Kindern, ffür mich gibt es kein Inrtzrk mehr."

..'7luch dann nicht, wenn 'Berts Arme sich alS Brücke über den Abgrund strecken, ber unfl beide trennt?"

Ihr Gesicht leuchlele so weist, wie die Dchetlel herBerge, ble der Bach! entgegenträumten.

Ich habe nicht begrisfen.Iust "

Bichl, HeleneV"

Sie schüttelte ben Kopf und hielt ble Hände gegen die hämmernden Schläfen.

Professor Klahn hat Bert einer neuerlichen Untersuchung unterzogen. Er hat eine 'Blut­probe benötigt und auch von mir eine solche genommen und gesunden

JustI" Ihr Gesicht verfiel gänzlich ..Sei barmherzigI" Sie bohrte Ihm die "Bügel Ihrer Hände in die Innenfläche der seinen, teähreub ihr Blick ihn anichrie.

Wa« ängstigst du dich so", sagte er ruhig. ..Also, Klahn hat gesunden, hast Bert nicht mein Sohn ist "

Ein«' unsichtbare Hand schmiedete Helene an den Stamm In ihrem Bücken. Die Liber fielen ihr über die Angen.

Langsam verebvte daS Singen im Turm. Welt­ferner ffrlche lag über ben dämmernden Bergen.

Iustl" -

Wollen wir nicht gehen, Helene? 'Du frierst."

Sie sah mit leeren Augen nach ben grauen Steinmauern, ble wellflüchtlgen Menschen Frieden und Obbach gewährten. Und tat blc Lippen zu dem furchtbaren Geständnis Ihrer Schuld aus. Blii heiserer Stimme bekannte sie.

Franke horchte erschüttert.Es Ist genug", bat er ein über da« andere Mal. »Helene, es ist genug I"

Aber sie schlost den Bknnd nicht, bis auch bas letzte ihres 'Bergeben« gebeichtet war.

-E»' ruht im Frieden! Sagtest hu nicht so?" Frankes Glimme zitterte etwas.

..Ja!"

So last ihn ruhen. GeliebteI Du aber komm Del,,, au mir unb den Kindernl"

...Und Bert?"

Ich versiebe dich nicht."

Berti" schrie sie auf und klammerte sich ver- zwelleH an feinen Ann.

-WuS soll es mH meinen, lieben, alten Iun- öcn?" Er ft reiste den Käfer ab. ber langsam eine Hand hinaufkroch und sah Ihmach. wie er niH gespreizten Flügeln der Sonne entgegen* torkelte.

,.,Hul1 hu ihm davon gesagt? Iustl Um aller Barmherzigkeit willen!"

Wofür hältst hu mich?- fragte er schmerzlich berührt. ..Was alaubsl hu von mir. hast Ich um solcher Dinge willen meinem Kinde den ffrk-bcn stdre?"

«Deinem Kindel" stammelte sie kaum bftrbar.

«Du sagst es! Obee ist es nichl mein Kind? Sag, Helene?

Ihr Gesicht fiel herab, bl« es aus seine Hände zu ruhen kam: ..B-rhänge über mich, was du willst! Du wirst mich zu allem bereltsinben, Iwll du Ibn nicht von dH ,v»stosten hast "

.Wte seltsam du sprichst." Zlm Franke« "Mund

ging ein stille« Lächeln. ..Lischt man sechzehn Iah,'s der Ulclie in einer einzigen Minute au«?

Ich müstt« mein eigenes Herz herauSreitzen, wenn ich das seine zerlrvlen wollte. Es ist zu tief mit dem meinen verankert, tiefer als mit ben anderen Kindern, blc du miroch geboren hast." »Iustl"

Grüble diesen Worten nicht nach, geliebte ff rau. Perl Ist mein Sohn! Mein Erstgeborener! Das Kind, von dem Ich dir sagte, das, es wie ein Wunder neben mir her und über mich blaus­gewachsen Ist. Du bist seine Blutter, von ber ich jetzt vielleicht.UnintzglicheS verlangen must."

Verlange alle«!" Die Qllnbc ber Steineiche schnitt Ihr in das>eiche Fleisch, so sost prestte sie den 'liilcken ihrer Hände dagegen.

Tu hast mir geschrieben: Es gibt kein Zu­sammenleben mehr zwischen un« bei beul Ver­suche eS noch einmal mit mir um VerlS! willen I"

Ihl-e Augen hingen in ungläubiger Frage an Ihm:Ich wollt' Hüsten und du dssnest mir blc Tore des Paradieses."

Werden sie nichl jedem, ber ehrlich bekennt, «und au sühnen bereit Ist, ausgelan. geliebte ffrau

Uetzer ihnen fang ein Bogel fein Atzen dl leb, «Sehnsüchtig hoben sich die Häupter derBerge der Sonne entgegen, die ihre letzte Helligkeit über sie auöfträmte. Müde lastete ein Pilger ben Bteg vom Tale heraus, sah ble Mauern de« Klosters vor sich aufwuchten und lehnte mit hoffendem Lächeln den ermatteten Leib gegen den kalten Fels.

Kommi" Fronte fastle ble geliebte ffrau unter unb wartete, bis ihre steif gewordenen ffüste Halt gesunden halten.Hast du noch etwas zu er­ledigen hier?"

Sie sah über ihn hinweg nach dem bcrgolbeten Kreuze des Turmes, das In der Sonne spiegelte. Ihre Hände griffen nach den seinen und führten ihn durch die niedere Pforte nach dem Heitig- tumc, durch desfen Dämmer sich hundertfältiger Kerze,ischimmer brach.

Er wartete geduldig, bis sie sich ans ben Knien hob.

«Was hast bu der Madonna von bella Traue­st a re zu bauten?" fragte er mit i>erzelhenbem Lächeln.

Dost Ich ben rechten Weg fand."

'Welchen 'weg, Helene?"

.,'D<»n IBeg zu blr, mein Just I"

Frankes 'Blick war schwelgende Liebe. Drauston wartete Peppo und wollte sich scheu davon- schleichen Aber Helene winkte ihn ermutigend herbei. Er besah die Hundertiirenole, die sie ihm in ble Hand legte unb begriff:Sie hat geholfen, Signora?"

Ja, mein Kind!"

..Ist sie nicht mächtig, unsere Bkadonna von bella Trave klare?" sagte er stolz.

Sielitte ihn mit strahlenden Augen an und sah aii Franke aus, ber da« zerrissene Gewand des Jungen betrachtete.

Seine Mutter Ist tot unb seinen Bater kennt er nicht" Helene verstummte erschroiken und wandte daS erglühende Gesicht von ihm ab

Amte« Kind!" Gr strich mit leichten Fingern über das Haar des Knaben und sah ihmach, wie er raschsüstig, gleich einem Beh den schmalen Weg voranschrltl.

Wirst du später ben Kindern - sagen, hast Bert " Helene kam nicht tveltcr. Franke« Hand drückte die ihre, die durch seinen Arm geschol^n war, als läge sie In einer Folter.

«Warum beleidigst du mich, Helene?" Ich beleidige dich?" bat Ile verzweifelt. Ja! Ich halte dir gesagt: Gr ist mein Sohn!

Bersuche sein Herz von dem meinen zu reisten und du wirst un« zu gleicher Stunde verbluten sehen."

Der Atzend verschwendele seine letzten Lichter. «Ströme von Silber umrlcfellen den Grat der Berge. Tiesschwarze Binnen liefen als Schallen Ins Tal und klammerten sich In den Gründen sest.

Wollen wir nicht etwa« ruhen geliebte ffrau?" Helene fühlte sich von einem Arm gestützt, bed sie zugleich eng an sich zog.

Sie bog den Kopf zurück und bot In demütiger Hingabe bre blassen Lippen denen deS Manne« dar, die Ich ihnen ciUgegenbräitgten.

Einer der Mbuche, der von Travestare herauf­kam, senkte bei blc|cni Anblick das Auge, schritt hastig an ihnen vorüber und sah nicht nicht auf, bis die Pforte des Kloster« hinter ihm in blc Riegel schlug.

Helene lächelte unb hielt ben schlanken Leit» eng an ben de« Galten gedrückt. WaS nützte alte Flucht ans bem Leben? Immer streckte eS wieder seine Arme nach leben, einzelnen und zog und lockte unb liest nimmer und nimmer zur Butze kommen, bis der groste Friede beö Erlöstsein« heratzgeschwetzt kam. Dann erst schwiegen die Stürme, schwieg alle Schuld, erstarrte jeder Schrei der Sehnsucht und verzitlerte tonlos Im letzten Atemzuge.

Bist du nun wieder genügend gestärkt, He­lene?" Franke sah besorgt in ihr bleiches Gesicht.

Sie ix'rhleit noch für eine. Minute den «Schritt und hatte ein wunderfeliges Lächeln um den blaffen Bknnd.Ich weist jetzt auch, warum Bert deinem Herzen so naheslebl."

Gr sah sie an und trug seine, graste, übergrafte Licbe für fie In seinen Qlugen zur Schau.

..Weil In mir als ich ihn unter bem Herzen trug keine andere Liebe gewohnt bat, al« die? zu dir, mein Just. Jeder Trapsen Blutes, her von meinem zu seinem JJelbe ftrftmte. war din>tz- Iläuft von Hingabe an dich. Wundert es dich da, dast er fo innig mit dir verbunden ist?"

Es hat mich nie geivunberi", sagte er und sch!ost Ihr den Bkund mit dem seinen.

lieber ihnen verglühte das letzte Licht und stürzte als Feuersänte hinter den '-Bergen in bl® Arme der Bachl.

Eng aneluanbergedrückl gingen die leiden Blen- schen zu Tal.

Peppo. das Kind, sah ab und zuach Ihnen zurück unb lächelte lächelte al« ein Wil len­kte r lächelte wie blc Bladonna von bella Tra­ve st a re über alle Erdennol und Erdentränen. Heute oder morgen kam alles zum Frieden, ging alle« zur Bube unb sand ein licbcnbc« Berzeitzen, tüte Helene Ehlobwi,f« Schuld es gesunden hatte.