al» Jubiläum »gäbe brachte: Vertreter der Feuerwehren Alsfeld und Eschenrod.
Ter Ausklang des Abend-.
Bei guten musikalischen Darbietungen der Kapelle Weller, gemeinsamem Liedgesang und in bester Kameradschaftlichkeit blieb die groß« Festversammlung in angeregter Unterhaltung noch lange bei- sammen.
Kreisfeuerwehrtag.
2m Sonntagvormittag fand im 6af< Leib der Herbftverbandstag der Freiwilli- gtn Feuerwehren im Kreise Dießen statt. Aach Begrüßung der Erschienenen bunt) den Vorsitzenden Brandinspektor Fritz Wenzel, Gießen, wie» Oberregierungsrat Ritzel auf di« Bedeutung der Tätigkeit der Freiwilligen Feuer- webren bin. Wat von den Freiwilligen Feuerwehren geschehe, sei hoch anzuerkennen, insbeson- bere um deswillen, weil sich dir Wttalleder freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit stellten. Er werde stets dafür sorgen, daß auch di« Freiwilligen Wehren auf dem Lande technisch auf der Höh« blieben. Anschließend gab der Vorsitzende Kam. Fritz Wenzel dem Wunsche 2usbruck, daß mit Unterstützung des Lhess für das Feuerlöschwesen im Kreise Diesten auch die Zahl der Freiwilligen Wehren wachsen möchte. Hierauf erstattet« der Schristsührer Kam.H Brei- t h e r, Diesten, den Bericht über den Derlaus des FrühjahrsverbanbStages, sowie die letzte Sitzung des Geschäftsfuhrcnden Ausschusses. Rechner Kam. Heinrich, Lollar, machte einige Ausführungen über Rechnungsangelcgenheiten. Bet der Wahl der Rechnungsprüfer wurden die Kameraden W a t t h e i s und Wünch. Diesten, und Schmidt, Lang-Döns, wiedergewählt. Anträge kamen nicht zur Besprechung, dagegen sand eine kur;« Erörterung des neuen Sahungsentwurss statt, der der nächsten Frühjahrsverbandstagung zur Denehmigung vorgelegt werden soll. Zur Auszeichnung für l jährige aktive Dienstzeit wurden aus Lich neun. auS Annerod zwei Kameraden vorgeschlogen. Zum Schlust wies der Bor- sitzend« noch darauf hin, dast sich die Zahl der Wehren innerhalb des Verbandes nicht vergröbert habe, dast aber die Zahl der Mitglieder gestiegen sei.
Die Schlagfertigkeit der beiden Wehren.
Um die Mittagsstunde nahmen die beiden 3u- biläumswehren aus OswaldSgarten Aufstellung, wo sie in Gegenwart von Dehördenvertretern, zahlreichen auSrvürttgen Feuerwehrkommandanten und einer Reihe weiterer Ehrengäste U c b u n - gen a n den Geräten und anschliestend einen Brandangriff durchführten, bei dem die Wehren in drei Lvschzugformationen arbeiteten. Die Aufgabe bei dem Brandangriff, der an drei arosten Häusern am OswaldSgarten stattsand, bestand in der Rettung von Menschen und wertvollem Matenal, sowie in der Bekämpfung de« 5euere. Zu dem Brandangriff war auch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz erschienen. Die von Kreisseuerwehrinspektor D t d o t £, Diesten, als Unparteiischen ausgearbeitete Uebungsidec wurde von den beiden Wehren sDiestener Freiwillige Feuerwehr 108 Mann, Dail'sche Feuerwehr 60 Wann stark) nach dem Urteil oller Fachleute hervorragend durchgeführt. Der Vorsitzende des Landesverbandes hessischer Freiwilliger Feuerwehren, KreisseuerwehrinsHektar K n a u p. brachte in seiner Kritik über den UebungS- und Brandanariffsverlauf seine höchste Anerkennung für die Leistungen der beiden Wehren zum Ausdruck und stellte sämtlichen Arbeiten der Feuerwehren, wie auch der Tätigkeit der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz das Zeugnis einer ganz vorzüglichen Leistung aus.
Der Festzug.
Kurz nach 15 Uhr setzte sich vom Oswalds- garten auS ein F e st z u g der Feuerwehren, in dem auch viele auswärtig« Wehren mitmar- schierten, unter Begleitung von zahlreicher Marschmusik in Bewegung. Sr marschiert« durch eine Reihe von Strösten nach der Dolkshalle, unterwegs von grasten Menschenmengen begrübt. Zahlreich« Blumenspenden an die Feuerwehrleute brachten die Sympathie der Bevölkerung zum Ausdruck.
Der Abschluß des Festes.
3n der Volkshalle sand- als Abschluh des Doppeljubiläums ein Familienfest d«r
Feuerwehrleute mit ihren Angehörigen und Gästen statt, das in allen Teilen einen schönen Verlaus nahm. Der städtische Fruerwehrdezcrnent Beigeordneter Dr. Hamm begrüßte die Fest- Versammlung mit einer kurzen Ansprache und betonte dabei die starke Verbundenheit der Dür- gerschost mit den beiden Freiwilligen Feuerwehren. Die ausgezeichneten Beziehungen zwischen beiden begrühte er im Tarnen der Stadtverwaltung mit herzlichen Dorten. Sodann würdigte er mit warmer Anerkennung die Verdienste des Stadtbranddirektors Braubach und der beiden Feuerwehrkommandanten Fritz Denzel und Karl Denzel um die Entwicklung der Wehren und des Gießener Feuerschutzes. Wit herzlichen Wünschen für dos weitere Gedeihen der Wehren liest der Redner seine Ansprache ausklingen.
Ein Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Draunsels brachte deren Glückwunsch« noch zum Ausdruck, ferner überreichte Herr Hanne- wacker (Diesten) als persönliche Iubilaumsgabr
den beiden Wehren je ein« Tischstandart«, di« er aus Messingblech in kunstvoller Hämmerung selbst hergeskellr hat. Herr Meyer (Grünberg) wurde für seine 50jährige aktiv« Mitgliedschaft in der Drünberger Wehr noch mit einer Auszeichnung bedacht.
Die vereinigten Diestener Männergesangvereine in Stärke von rund 250 Sängern unter der Leitung des Shormeisters Otto D ö r l a ch der Turnverein 1846. der Männerturnverein, der Diestener Radfahrervereln 1885 und der Radfahrklub .Germania" Diesten boten sodann mit ihren hervorragenden gesanglichen bzw. turnerischen bzw. rad- sportlichen Darbietungen den Besuchern einen allseits freudig begrüßten Denust. ebenso erfreute die Kapelle D« l l« r durch flott« musikalische älnterholtung. Sämtliche Darbietungen wurden verdientermasten mit lebhaftem Beifall belohnt. Am Abend bildete Tanzvergnügen den Ausklang der Jubiläumsfeier.
Wirtschaft.
'DerfranzöfischeAuhenhandel mit Deutfchland. Die Einzelstatistik über den französischen Austenhondel ergibt, dast die Ein- fubr deutscher Waren nach Frankreich in den ersten sieben Monaten des Jahre« 1930 sich auf 4 682 180 000 Francs belaufen Hot gegen 3 604 244 000 Franc« in den ersten sieben Monaten 1929. Die entsprechenden Zahlen der Ausfuhr nach Deutschland sind: 2 572 932 000 Francs gegen 2 762 790 000 Francs.
• MrbeiterenHaffungen i m Dill- frei». Die Wirtschaftslage im Dillfrei» verschlechtert sich von Tag zu Tag. Unter dem Druck der wirtschaftlichen Depression sehen sich die Frankschen Eisenwerke zu Niederscheld gezwungen, 150 Mann von der Belegschaft zu entlassen. Maßgebend für diese Abbaumahnahmen sind die Auffüllung de» Lager» und der fehlend« Absatz. Weiter nehmen die Burger Eisenwerke starke Belriebseinschränkungen vor. Hier kommen 4Ö0 Mann zur Entlassung. Die sonst so blühende Ösen, und Herdindustrie, ein Hauoterwerbszweig der heimischen Arbeiter, erleidet hierdurch einen empfindlichen Schlag.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 8. Sept. Tendenz: fester. — 3m DormittagSverkehr war die Stimmung zu Beginn der neuen Woche freundlich, älmsätze kamen noch nicht zustande. Der offizielle Beginn brachte ober dann doch eine Belebung, wozu die feste Reuyorker Börse vom Samstag und die Meldung von der Gründung eines europäischen 3nvestmentkonzernS weit mehr beitrugen, als man anfangs angenommen batte. Aber die Meinungskäufe, die die Spekulation vornahm, genügten, um eine Belebung in den Spitzenwerten herbeizuführen. Di« Tendenz konnte sich merklich befestigen, wozu auch noch ein gewisser Optimismus über den Wahlausgang beigetragen haben dürfte. Der Rückgang der Karftadtaktie, als Folge des weiteren RochlafsenS der WarenhauSumsätz«. konnte keinen entscheidenden Eindruck machen. Einzelne Werte waren zeitweise sehr rege gefragt und batten gegenüber den Schlustkursen vom GamStag erhebliche Gewinne zu verzeichnen. Die Kurse unterlagen auch mehrfachen Schwankungen nach oben und unten. 3n Führung stand der Kali- marft, an dem Salzdetfurth einen Spitzengewinn von 6 Prozent verzeichnete. Di« übrigen Werte dieses Marktes waren nicht bemerkenswert verändert. Mehr 3ntcreffc wurde noch dem Elcktro- marft entgegengebracht. Siemens gewannen offi- 2 Proz., hatten aber vorübergehend die 200er Grenze überschritten. Kunstseidewert« besserten sich nur wenig. Von Zellstoff werten lagen Aschaffenburg 1 Proz. schwächer. Am Bauunter- nehmungSmarkt kam für Holzmann vorläufig keine Erstnotiz zustande: im Kulissenverkehr wurde auf den Dau eine« HochhaufeS für Ford ein Gewinn von 5 Prvz. erzielt. Wayst & Frehtag etwas schwächer. Danken lagen nur wenig verändert. DayerifcheHypothekenbank undDraubank machten eine Ausnahme und lagen 4,5 Proz. fester. Am Rentenmarkt waren nur deutsche Anleihen gut behauptet. Don Ausländern konnten sich Mexikaner bei lebhafterer Rachfrage weiter Hestern. 3m Verlaufe schrumpfte daS Geschäft erheblich zusammen, die Tendenz war jedoch gegen Anfang gut behauptet. Mexikaner zogen weiter etwa- an. Altbesitz konnten sich ebenfalls wieder bessern. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 2.5 Proz. sehr leicht. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1975,
gegen Pfund 20,4075, London gegen Kabel 4.861250, gegen Paris 123,78, gegen Mailand 92.84, gegen Madrid 45,60, gegen Schweiz 25,0550, gegen Holland 12,0760.
Berliner Börse.
Berlin, 8. Sept. Die erste Börfe der neuen Woche eröffnete in ziemlich zuversichtlicher Stimmung. 3n der Hauptsache waren es börsentechnische Moment«, di« »u kleinen Kursbesserungen führten, da fich die Spekulation auf die feste Reuyorker Abendbörse zu weiteren Deckungen veranlaßt sah. Aber auch daS Publikum zeiate kleines Kausintereste, besonders für niedrigsiedend« Dividendewerte, zumal der gestrige Sonntag, als der letzte vor der Wahl, sowohl in Berlin, alS auch im Reiche einen ruhigen Verlaus genommen hatte, waS die Hoffnung auf eine starke Mitte und eine regierungsfähige Große Koalition wachfen ließ. Die Meldung von der Gründung eine- europäischen 3nvestmentkonzems unter deutscher Beteiligung wurde zur Kenntnis genommen, man enthielt sich aber vorläusig jedes Urteils und stand nur dem geringen Grundkapital von 1,25 Millionen Schweizer Franken skeptisch gegenüber. So waren es besonders Spitzenpapiere, die auch tur-mästig von der freundlicheren Stimmung profitieren konnten. Salzdetfurth zogen 4,5 Prozent an. Schantungbahn waren weiter 4,5 Prozent höher, da man erstmalig wieder mit einer Dwidcndeau-fchüttung in Höhe von 5 Prozent rechnet. Rorddeutfche Hochfeefifcherei gewannen auf den 2 Prozent höheren Divideno«- vorfchlag 5,5 Prozent Holzmann im Zusammenhang mit einer Rachricht, dast Ford der Gesellschaft einen Auftrag in Höhe non 5 Millionen Mark für Kölner Bauten gegeben hab«, plus 3 Prozent, und Lhadeattien auf die Besserung der brasilianisch«! Währung plus 7 Mark. Rachdem nun die revolutionären Vorgänge ziemlich behoben zu sein scheinen, beurteilt man die Entwicklung auch in wirtschastlicher Beziehung wieder günstiger. Deutsche Anleihen lagen behauptet. Don Ausländern konnten Merikaner bis zu 1 Prozent gewinnen. Der Psandbrief- markt war sehr ruhig und unentwickelt. Am Geldmarkt setzte sich die Erleichterung für Tagesgeld auf 2 biS 5 Prozent fort; die übrigen Sähe blieben unverändert. Rach den ersten Kursen war die Entwickelung zwar nicht ganz einheitlich, später überwogen aber die kleinen Besserungen. Rorddeutsche Hochseefischerei, Holzmann, Siemens und Kaliwerte gewannen weitere 1,5 bis 2 Prozent, Salzdetsurth waren sogar zeitweise biS zu 3 Prozent höher. Bei lebhafterem Vefchäft erreichten Siemens wieder die 200-Vrenze. Trotz schwächerer Reu- Yorker Meldungen konnten sich Karstadt etwa auf letzter BafiS behaupten. Verspätet festgesetzt wurden Westeregeln plus 4 Prozent, und Hammerson plus 3,4 Prozent.
Frankfurter Eicrmarkt.
Marktlage: Bei fester Tendenz zogen di« Preise gegen die Vorwoche um bis zu 1 Pf an. Der weitere Produktionsrückgang und größere Konfumkäufe gaben dem Markt daS feste Gepräge. Ss notierten in Pfennig per Stück: Bulgaren 8.6 bis 9.2. 3ugoflawen 8.5 bis 8,75. Rumänen 8.5 bis 8,75. Polen 6,5 bi« 6.75, Holländer 10,5 bi« 12,5, Dänen 10.75 bis 13, Belgier 10.6 bi« 11.2, Schlesier 9.5 bi« 10. Bayern 9.75 bi« 10, Rorddeutfche 10 bi« 12.
Büchertisch.
— Professor Dr. Ernst Hör neffer. Der Hunger kommt. Ein Mahnruf. R. Voigtländer« Derlag, Leipzig C 1. Preis 1 Mk. (300) — Der bekannte Giestener Philosoph legt in dieser Schrift fein politisches Glaubensbekenntnis ab. Er zeigt den Weg der deutschen Wirtschaft und de« deutschen Volke« unter der zebnjähri- gen Herrschaft bc« SozialiSmu«, und sucht zu beweisen, dast die beruf «ständisch« Gliederung des deutschen VolkeS (neben einer Arbeiterpartei eine Bauernpartei oder Landvolkpartei und ein« städtische Bürgerpartei) im Zuge der Entwicklung liege und allein imstande sei, die Kräfte zur Dekämpfung und Riederkämpfung des Sozialismus zu gewinnen und die freie Wirtschaft zu- rückzuerobern. — 3n einer früher erschienenen Broschüre Frevel am Volke (4. Ausl.21.— 25. Tausend. Preis 1,80 Mk. R Voigtländer« Verlag Leipzig C 1) legte der Verfasser seine sozialpolitischen Gedankengänge dar. 3n dem staatlichen Sozialversicherung-fystem sieht Hor- neffer kein Wittel zur Herbeiführung deS Inneren Frieden«. Gr tritt vielmehr für eine staatlich« Sparpflicht ein. (292)
— .Der Schutz der Landwirtschaft", bearbeitet auf Grund amtlicher Unterlagen mit einem Geleitwort von Reichsernährungsminister Schiele. (Deutsche Verlagsgesellschaft Berlin SW. 68j Prei« 1.- Mk. (306.) - Die Schrift stellt in übersichtlicher und allgemein verständlicher Darlegung alles Wesentliche über die neue Agrarhilssgesetzgebung zusammen und ist ein unentbehrlicher Führer durch die Maßnahmen zum Schutz der Landwirtschaft für jeden Landwirt und alle an der Rettung der deut- fchen Landwirtfchaft 3nlerefflerten.
— HanS Günther al« Rafsenfor- scher. Don älniv.-Professor Dr. Friedrich Hertz (Halle). Philo Verlag G. mb. H. Derlin (274).
Frankfurter Zchlacktvickimarkt.
Frankfurt a. M. 8. Sept. Austrieb: 1525 Rinder. darunter 393 Ochsen. 168 Dullen. 540 Kühe. 430 Färsen; ferner 522 Kälber: 120 Schafe; 6095 Schweine. Ss wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollsleischige ausgemästete, höchsten Schlachrwerts (jüngere» 58 bis 60 Mk, (ältere* 53 bis 57. sonstige vollfleischige (jüngere) 48 bi« 52; Dullen; jüngere, vollsleischige. höchsten Schlachtwerts 53 bis 55. sonstige vollfleischige oder ausgemästete 48 bi« 52. Kuh« jüngere, vollfleischige. höchsten Schlachiwerts 47 bis 50, fonsnge vollsleischige oder ausgemästete 43 bis 46, lleifchige 39 bis 42. gering genährte 32 bis 38: Färsen (Kalbinnen. Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete. höchsten Schlachtwerts 59 bis 62, vollsleischige 55 bi« 58. fleischige 50 bis 54 - Kälber beste Mast- und Saugkälber 77 M 81. mittler« Mast- und Saugkälber 70 bi« 76. geringe Kälber 65 bis 69. — Schweine Fettschwein« über 300 Pfund Lebendgewicht 59 bl« 61. voll- fleischige Schweine von etwa 240 bi« 300 Pfund 61 bi« 63. von etwa 200 bis 240 Pfund 63 bis 66. von etwa 160 bi« 200 Pfund 62 bis 64, fleischige Schweine von etwa 120 bi« 160 Pfund 60 bis 63 Mark Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueberftanb Kälber und Schafe mäßig reg«, ausverkauft. Schweine schleppend. Ueberftanb.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 8. Sept. Es wurden notiert: Weizen (Hessen und Provinz Hefsen- Rassau) Hektolitergcwicht von 75 Kilogramm 254 - 255. Roggen (Hessen, Prov. Hessen-Rassau und Untertranfen) 170—172,50; Hafer, inländischer. alter Ernte,. 190-195: Hafer, inländischer, neuer Ernte, 170; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0. 41— 41.75: Roggenmehl 27,75 bi« 28,75, Weizenkleie 7,00 7.15; Roggenkleie 6,90— 7,00; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke. 28-i4O, Linsen je nach Qualität für Speisezwecke. 36— 70; Heu. süddeutsches, gut. gesund. trocken. 5,50— 6,00; Weizen- und Roggenstroh. drahtgeprcßt, 2,25- 2,50. Weizen- und Roggens! roh. gebündelt, 2,00. Treber, getrocknet. 10,25—11,25. Tendenz: ruhig. Am Produktenmarkt war das Dcschäst weiterhin sehr gering. Das Angebot in 3nlandware war ziemlich bedeutend, so daß die Händler nur zögernd zu Abschlüssen schritten. Weizen gab im Preise etwas nach, wahrend Roggen auf vermehrte Rachfrage leicht anziehen konnte. Hafer war im Preise weiter nachgrbend, da auch hier Material an den Markt kam. Weizenmehl war im Ein- klang mit der weiteren Preisreduktion der süddeutschen Mühlen bi« zu 25 Psennig niedriger. Roggenmehl blieb behauptet. Futtermittel gaben leicht nach.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
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4,203 58,57 112,42 20.42 16,497 169,14
22,09 112,49
59,29 2,495 112,87
H ,70 44.29 12,455 73,51
Noten ........
(tng'tidx WOfen .••••••• fiünuulUdH Solee.......
ÄcUänctidie Sötte ....... ntalltntitee Solen ....... Sorwegtfdx Solen.......
Drurl-d-ceslrnelL, 8 100 Gd)Illing Rumäntltbr Solen ....... €*n>etnl(t>e Noten ....... L»wei,ee Seren ........ Cpantlä>e Soren ........ tlfted’olloaxittldw Rotte..... Ungonfd>e Roten........
Drolfcnmarfl Berlin — Frankfurt a M.
6 (September
8 (September
eimtudw «elf
Kodierung Vrter
* ehern m
®db
»riet
169.77
169,11
168,77
169,11
rnrn.'ltrti
1.464
1,478
1,508
1,512
Brfl^Änm)
58,50
58.62
58.47
59.00
dirrrthama -
112,21
112,43
112,21
112.43
Aopenbcsta
122,23
112,45
112,23
112,45
Cttxfboltn •
112.62
112,84
112.63
112.85
belftngfori.
10,55
10,57
10,548
10.568
Jtotien . . .
21,95
21,99
21,965
22.005
conpon. ■ .
20,384
20,424
20,383
20,423
ft an ort . .
«.1935
4,2015
4,1925
16.46
4,2005
Van«....
16,46
16,50
16.50
e<troeU . .
81.38
81.54
81.365
81,515
C&anten .
44,51
44,59
44.76
44.84
(lasen . . .
2.065
2,069
2,068
2,072
*to de 3<m Etta tn
0.4025
0,4047
0,405
0,407
Ctft. abatit
59.21
59,33
59,19
59,31
Vrco - - - -
12,442
12,462
12,442
12,462
Belgrad . .
7,428
7,442
7,428
7442
Bnbaoefi . .
73,4 5 5
73,495
73.445
73.462
Boi anta
3,037
3,043
3,037
3.043
ertsadon
18,83
18,87
18,83
18.87
81,52 1,784
81.68 1,789 5,445
81,505 1,784 5,431
81,566 1,780 5,441
Ätbai. . .
5,435
Taoada . .
Uxbouo* .. Tatro . ..
4,197
4,205
4,197
4,205
3,407 20,90
3,418
20,94
3,397 20,895


