tor. Wit 3:1 für Gießen endet der faire Kampf zweier ritterlicher Gegner.
V. f. B. gewann, weil er int Zusammenspiel routinierter war. Die Mannschaft verdient ein Gesamtlob. Den „Hessen" darf man mit Recht nachsagcn, daß sie ungeachtet der Riederlage einen sehr guten Eindruck hinterliehen. Den guten Einzclkönnern fehlte leider das gegenseitige Verstehen, was sich besonders im Sturm bemerkbar machte, in dem allerdiitgs auch für einen der besten ein Ersatzmann mitwirktc. Schiedsrichter Spurk, Butzbach leitete korrekt und sicher; beide Mannschaften machten ihm sein Amt leicht. Alles in allem war die Veranstaltung ganz dazu angetan, die Beziehungen zwischen den „Hessen" und dem Verein für Bewegungsspiele noch enger zu gestalten' und beiden Teilen neue Freunde zu gewinnen.
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
1900 Gießen besiegt den Wetzlarer Sportverein 5:1 (3:0).
ö. 200 Gießener gaben am Sonntag der Liaaclf 1900s das Geleite und auch den moralischen Rück halt bei der Rückspielbegegnung in Wetzlar. Die Gießener nahmen Revanche für die im Vorspiel unverdient erlittene 2:3-Riederlage. Die Blauweißen begannen somit das neue Jahr mit einer ganz respektablen Leistung, denn bis jetzt hat es noch niemand fertiggeoracht, die überragende Wetzlarer Hintermannschaft zu Hause oder auswärts fünfmal zu schlagen. Wetzlar spielte, entgegen aller Voraussage, komplett. 1900 stand wie am Vorsonntag gegen Germania Marburg. Zur Mannschaftskritik sei im voraus gesagt, daß die Spielvereinigung eine ganz hervorragende Partie lieferte. Die Mannsä>aft ist zur Zeit in außergewöhnlich guter Form. Lediglich die beiden Außenstürmer erfüllen nicht ganz die in sie gesetzten Erwartungen.
Die Gießener schufen von Anbeginn an kritische Situationen im Wetzlarer Strafraum, doch schien hier der Torhüter schier unüberwindlich. Er meisterte einfach alles, obwohl die Gäste mit ganzen Schuhserien aufwarteten. Erst einen Strafstoß, wegen unfairen Spiels, muhte er passieren lassen. Rach glänzender Kombination steht das Spiel 2; 0 für Gießen, ohne daß*ein Wetzlarer den Ball berühren konnte. Als dann bei fortgesetzter ständiger LIeberlegenheit aus fast unmöglichem Winkel der dritte Treffer der Gießener im Tor des Gastgebers landet, bezweifelt niemand mehr den sicheren Sieg der Dlauweißen. Mit 3:0 für 1900 wechselt man die Seiten.
Rach kurzer Pause nimmt das Ringen seinen Fortgang. Anfangs will es bei den Gießenern nicht gleich richtig klappen, und Wetzlar drängt etwas. Die 1900er stellen aber bald die alte lieberlegenbeit wieder her, als durch Verwandeln eines Elfmeterstrafstoßes der Spielstand 4:0 für Gießen lautet. Die Spielweise Wetzlars nimmt dann eine Schärfe an, wie man sie von dieser sowieso sehr körperlichen Mannschaft bis jetzt noch nicht gewohnt war. Es nimmt Wunder, daß bei dieser Handlungsweise und der großen Bodenglätte feine ernstlichen Unfälle entstanden sind. Der Schiedsrichter, in der Spielleitung gut, straft viel zu wenig. Er läßt es Immer wieder bei Ermahnungen und Verwarnungen. Erst ganz am Schluß stellt er einen der Wetzlarer -UcbeHäter vorn Platz, bei dem der Platzverweis schon vor dem Seitenwechsel angebracht gewesen wäre. Gin Gießener revanchiert sich auf eigene Faust, indem er den Gegner zu haken versucht. Der Schiedsrichter, ein Herr von Borussia Fulktzi, ahndet mit berechtigtem Elfmeter, denn auch der Versuch ist strafbar, der unhaltbar verwandelt zum Wetzlarer Ehrentor führt. Prompt antwortet aber Gießen mit einem fünften Treffer. Ein Strafstoß, abermals wegen ilnfairneß, landet nach schöner Kombination im Wetzlarer Tor. Damit beschließen die Gießener den Reigen der Tore, obwohl noch viele Gelegenheiten (darunter zwei sog. totsichere bei Alleingängen) dazu vorhanden waren. Der 5:1-Sieg stand fest.
Die Begeisterung der Reisebegleiter stieg von Treffer zu Treffer. Die Tore erzielten: Adelberger drei (erstes, viertes und fünftes) und Zeiler zwei (zweites und drittes). Der Sieg der Gießener Elf war verdient und hätte den Leistungen entsprechend sogar noch höher ausfailcn dürfen. Das technisch bessere Spiel 1900's triumphierte über das harte, körperliche, diesmal meist unfaire Spiel des Wetzlarer Sportvereins.
1900's 3. Mannschaft verlor auf eigenem Platz gegen Garbenteichs erste C l s 1:3 (Halbzeit 0:1). Die im Feldspiel größtenteils überlegenen Gießener konnten dies nicht in Zahlen ausdrücken, während der Gegner bei gelegentlichen Durchbrüchen glücklicher war.
Fuhball in Heuchelheim.
Spv. 1920 1 — S. L. Niedergirmes 2:2 (1:1).
Die Gegner trafen sich am Sonntag in Heuchelheim im Verbandsspicl. Riedergirrnes hält augenblicklich die Spitze der Tabelle. Man war gespannt, wie sich die Heuchelheimer in ihrer neuen Ausstellung gegen diesen starken Gegner bewähren würden. Das llnentschieden ist nicht allein schinei- chclhaft für Heuchelheim, sondern mit etwas mehr Glück hätte die Mannschaft das Spiel gewinnen müssen. Zn der Halbzeit war das Resultat 1:1. Rach ausgeglichenem Spiel in der ersten Hälfte machte sich in der zweiten nach Umstellung der Heuchelheimer eine sichere Ueberlegenheit bemerkbar. Bald lagen sie auch nach schönem Schuß des Halbrechten in Führung. 3n der letzten Minute konnte Riedergirmes mit Glück den Ausgleich erzielen und eine Riedersage verhindern.
$. C Teutonia Steinberg.
Steinbad) I Steinberg I 3:5 (0:2).
Am Sonntag weilte die erste Els zum fälligen Verbandsspiel in Steinbach und konnte das Treffen 5:3 für sich entscheiden. Trotz den mit Recht gefürchteten Platzverhältnissen waren sie den Einheimischen technisch weit überlegen; hierfür spricht schon das Eckenverhältnis 7:2 für Steinberg. Die Gäste verdankten nur den durchdachten Vorlagen und dem schnellen und placierten Zuspiel ihren verdienten Sieg.
Handball im T. V. Großen-Buseck.
To. Großen-Buseck I
gegen 1. Kompanie 3nf.-Kegtö. 15 Gießen I 1.1 (1:0).
Am Sonntag trafen sich in Großen-Buseck zwei gleich starke Gegner. Die zahlreichen Zuschauer sahen einen spannenden und an guten Leistungen reichen Kampf. Zu Anfang des Spiels waren die Großen- Busecker, die mit zwei Ersatzleuten antraten, leicht überlegen. Rach der ersten Halbzeit wurde der Kampf ausgeglichener, und die 1. Kompanie fand sich besser zusammen, so daß sie den wohlverdienten Ausgleich erzwingen konnte. Es war von Anfang an ein sehr schönes und faires Spiel. Das Resultat entspricht voll und ganz dem Spielverlauf. Besonders gute
Leistungen boten beide Torleute. Schiri G e i ß m a r war gut.
Tv. Großen-Buseck II — 2Nkv. Gießen II 1:4 (1:1).
Die 2. Mannschaft hatte sich die gleiche des Mtvs. Gießen verpflichtet. Mtv. gewann erwartungsgemäß.
Arbeiier-Turn- und Gpor.bund.
Praunheim I — Gießen I 2:6.
Zu ihrem letzten Serienspiel weilte Gießens Kreisklassenmannschaft am Sonntag in Praunheim. Dieses opicl hatte insofern besondere Bedeutung, als hier die beiden Tabellenletzten um den Abstieg kämpften. Was wohl niemand entartet hatte, trat ein. Auf völlig aufgeweichtem Spielfelde lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Spiel. Gießen fand sich mit den mißlichen Platzverhältnissen schnell ab und war feinem Gegner merklich überlegen. Ein Elfmeter brachte ihnen das erste Tor. Praunheim strengte sich nun mächtig an und konnte das Spiel auch offener gestalten. Trotzdem konnte Gießen bis zur Halbzeit noch viermal einsenden, dem Praunheim durch Elfmeter einen Treffer entgegensetzte. Rach Seilenweck-sel war Praunheim tonangebend, doch wollte es ihm nicht gelingen, im entscheidenden Moment einen Torschuß anzubringen. Auch ein Elfmeter wurde von ihnen verschossen. Gießen kam allmählich wieder mehr auf. Wohl erzielte Praunheim einen zweiten Treffer, während Gießen seine Torzahl auf sechs erhöhte. An diesem Resultat konnten dann beide Parteien nichts mehr ändern. Sollte Praunheim in seinem letzten, noch ausstehenden Spiele gegen Dorheim verlieren, so wäre Gießen durch seinen Sieg vom. Sonntag dein Abstieg glücklich entgangen,
Rodheim I — Gießen Ib 3:0 (2:0).
Sofort nach dem Anstoß entwickelt sich ein lebhaftes Spiel, bei dem der Platzverein bis zur Halbzeit trotz aller Anstrengung der Gießener Gäste zwei Tore erzielte. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel härter. Rodheim konnte noch ein Tor erzielen, Gießen erreichte aber trotz aller Anstrengun? gen nichts, obwohl es das Ehrentor verdient hätte.
Rodheim (Jugend kombiniert) — Gießen II 2:5 (2:2).
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liche Stimmung erhalten, ba die Lage im Haag weiter verstärkten Optimismus auslöste Es hat auch den Anschein, daß diesmal die Ber- Handlungen einen reibungslosen Verlaus nehmen und daß für Deutschland mit einem gün« fügen Ergebnis gerechnet werden kann. Ferner machten die weiter günstigen Geld- mar k t ve r h ä 11 n i s s e einen guten Eindruck. Man rechnet mit einer neuen Diskontsenkung der Bank von England, und ebenfalls mit einem baldigen Senken der Berliner Sähe. Dies dürfte naturgemäß den am Börsengeschäft interessierten Kreisen einen kleinen Ansporn geben, so daß der heutige Optimismus seit längerer Zeit erstmalig angebracht erscheint. Auch die gestrige feste Reuyorker Börse trug zur Besserung der Börsensituation bei. Als besonders günstig wird die Zunahme der eintreffenden Aufträge von Ausland- und Publikumsseite verbucht. Das Geschäft konzentrierte sich aber wieder nur in der Hauptsache auf S p e z i al w e r te . wobei siH auch heute wieder gegenüber der gestrigen Abendbörse recht ansehnliche Gewinne ergaben. 3m Vordergründe standen vor allem Montanaktien. Hier schritt das Ausland zu Rückkäufen, auch dürfte die günstige Konjunktur berr (Siifeninöuftrte, iotoie die besondere Bevorzugung der Branchen dieser Werte in Amerika eine gewisse Rolle gespielt haben. Führend waren Mannesmann mit plus 2,5 v. H., auf die Quotenerhöhung durch die Llebcrnahme des Röhrenwerkes der Rheinmetall. Klöckner, Otavi-Minen und Rheinstahl konnten bis 1,5 v. H. bzw. Mar? anziehen. Am Chemiemarkt bestand für 3.-G.-Farben mit plus 1 v. H. nur geringes 3ntereffe. Deutsche Erdöl gewannen 1.25 v. H. Rütgerswerke 1,5 v. H. Mehr in den Vordergrund traten noch Deutsche Linoleum mit 2,5 v. H. Am Elektromarkt ergaben sich Gewinne bis 1,5 v. H. Kaliaktien bis 1,5 v. H. fester. Am Bankenmarkt wiesen Barmer Bank mit plus 2 v. H. einen Spihengewinn auf. 3m Gegensatz zur Allgemeintendenz lagen am Kunstseidemarkt Aku, die eher angeboten waren und etwas schwächer eröffneten. Renten waren ebenfalls etwas lebhafter. 3m Verlaufe war das Geschäft in copezialwerlen weiter etwas lebhafter. 3m Vor- dergrunde standen Farben-, Montanaktien und Zellst off werte. Es traten erneute Besserungen: bis zu 1 v. H. ein. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1893, gegen Psund 20,421, London gegen Kobel 4,8940, gegen Paris 123,91, gegen Mailand 92,60. gegen Madrid mit 3,40 schwach, gegen Schweiz 25,1213» gegen Holland 12,0825.
Berliner Börse.
Berlin, 1.3an. Schon, heute vormittag hörte man in den Banlbureaus, ohne daß von Geschäft die Rede war, freundlichere Kurse nennen, ba man im allgemeinen die vorliegenden günstigen Momente diskutierte und überhaupt die börsentechnische Situation als haussegünstig an» sah. 3m einzelnen fanden neben dem Haag die Flüssigkeit am internationalen Geldmarkt, damit zusammenhängend die Hoffnungen auf Diskonl- fenfungen in London und Paris stärkere Beach- hing. Zu den ersten offiziellen Rotierungen konnten sich dann die etwas hochgespannten Erwartungen nicht voll erfüllen, da eben das Feh- len von Verkauforders im allgemeinen, aber nicht immer und nicht an allen Märkten Kurssteigerungen herbcizufuhren öermag. Dennoch war die Anfangstendenz als durchaus freund! i ch anzusprechen. Lediglich am Montanmartt, der in letzter Zeit stark favorisiert lag. war die Kurs- enttoidlung auf kleine Realisationen nicht gan- einheitlich, doch hielten sich auch hier die wenigen Verluste im Rahmen von 0,5 bis 1 Prozent. Schiffahrtsaktien verkehrten heute wieder freundlicher. Heber 2 Prozent gewannen Mannesmann- Röhren, auf günstige Prefsenachrichten, Elektrische Lieferungen, Deutsche Kabel und Slöhr, wohl auf Freigabehoffnungen, Svenska, Hotel« Betriebsgcfellschaft und Reichsbank. Allgemeine Lokal und Kraft verloren 1,25 Prozent, Schan- tung 1,25 Prozent und Schubert & Salzer (letztere auf die Rach richten von Vetriebsbeschränkungcn). Deutsche Anleihen freundlich. Ausländer ruhig und ebenfalls freundlicher. Der Pfandbriefmarkt war unentwickelt, aber anscheinend etwa behauptet. Geldmarkt mit einem Satz von 5,5 bis 7,5 Proz. für Tagesgeld weiter erleichtert. Monatsgel- 8,5 bis 10 Prozent. 3m Verlaufe schien sich auf das verspätete Eintreffen von Publikumsorders am Montanmarkt allgemein eine Besserung durchsetzen zu wollen, doch bald verstimmte wieder der neuerliche starke Rückgang der AKLI.-Aktien um fast 5 Prozent, so daß allgemein Abbröckelungen eintraten, die bis zu 1 Prozent gingen. Bemberg minus 2,5 Prozent.
Wirtschaft.
Hindermarkt in Gießen.
Beim heutigen Gießener Rindviehmarkt betrug der Auftrieb 895 Stuck Groß- und 3ungvieh und 210 Kalber. Der Handel am Vormarkttage war ziemlich lebhaft und flaute am Schlüsse des HauPt- marktcs etwas ab, so daß geringer Lieberstand verblieb. Bezahlt wurden für Kühe 1. Qualität 600 bis 650 Mk., 2. Qualität 400 bis 550 Mk., 3. Qualität 200 bis 350 Mk., Schlachtkühe 150 bis 350 Mk., Rinder 3,'4e bis Ip'zjährig, 150 bis 250 Mk.. bis Zährig 120 bis 180 Mk.; Kälber pro Pfund Lebendgewicht 50 bis 65 Pf. Bessere Tiere erbrachten Preise über Rotiz.
* Mainzer Gctreidekreditbank. Der Gläubigerausschuß im Konkurs der Mainzer Getreidekreditbank hat beschlossen, den gesamten Aufsichtsrat für den Zusammenbruch der Bank haftbar zu machen. Der Konkursverwalter hat daher bereits eine Regreßklagc beim Landgericht über einen Betrag von 680 000 Mk. eingereicht, Wer die am 10. Januar verhandelt werden soll.
* D i e Umstellung der Opelwerke auf den Betrieb der General Motors und die neue Produktionsgrundlage bei dem Automobilbau ist mit dem gestrigen Tage endgültig durchgeführt worden. Nachdem die Organisation einen völligen Reuaufbau erhalten hat, hat der neue Betrieb mit 6000 Personen im Aulomobilbau wieder die Arbeit aufgenommen, und zwar an fünf Wochentagen mit achtstündiger Arbeitszeit, nachdem eine Zeitlang der Betrieb völlig still- gesianden hat.
' Torpedo Fahrräder und Schreibmaschinen Weilwerke A. G., Frankfurt a. M. -Rödelheim. Die Gesellschaft erzielte 1928 29 einen etwas verminderten Bruttogewinn von 1,250 (1,438) Mill. Mark. Anderseits konnten Linkosten auf 0,990 (1,261) Mill. Mark herabgcmindert werden. Rach 115 872 (78 992) Mark Abschreibungen verbleibt einschl. 27 693 (24 764) Mark Vortrag ein Reingewinn von 171 810 (123 693) Mark, woraus 8 (6) Proz. Dividende verteilt und 43 810 Mark vorgetragen werden sollen. Rach dem Bericht konnte trotz der allgemein ungünstigen Lage des Fahrradgeschäftes die im Herbst 1928 gedrosselte Fabrikation während des Geschäftsjahres durchgehalten
। werden. Der Absatz hat sich gegen das Vorjahr | nur wenig verringert. Auch im Motorradgeschäft । machte sich bereits Lieberproduktion bemerkbar;
immerhin war der Limsatz nicht unbefriedigend. Der Schreibmaschinenabsatz im Inland, besonders aber im Ausland, war befriedigend. Die Gesellschaft hat in einer Reihe von Staaten Regierungsaufträge erhalten. Die Llmsähe in Buchhaltungsmaschinen sind weiter gestiegen, und auch für das laufende 3ahr wird ein guter Absatz erhofft.
* Vergleichsvorschlag bei der Elite Diamantwerke A. - G. Wie „WTB.-Han- delsdienst" erfährt, ist es im Vergleichsverfahren der Elite Diamantwerte A.-G. Siegmar i. Sa. gelungen, einen Vergleichsvorschlag zustande zu bringen, nach dem die Gläubiger bis 1000 Mk. volle Befriedigung, die Gläubiger über 250 000 Wart 35 Prozent und alle übrigen Gläubiger 50 Prozent, letztere zahlbar in fünf gleichen Monatsraten, die erste Rate beginnend drei Mo- nate nach Rechtskraft des Vergleichs unter Garantie einer O»Bank, erhalten sollen. Der Gläu- bigerausschuß hat in der Sitzung vom 6. Januar den Vergleichsvorfchlag geprüft und zur Annahme empfohlen. Der Vorschlag selbst wird der Gesamtgläubigerschaft bereits in den nächsten Tagen zwecks Annahme zugestellt werden.
* Schultheis - Patzenhofer Brauerei 2(. = Berlin. Die G.-V setzte die Dividend« auf .wieder 15 v. H. fest. Ein Aktionär äußerte seine Unzufriedenheit über den Geschäftsbericht und das Erträgnis. Bei der außerordentlich günstigen Konjunktur der Brauindustrie hätte eine Dividende von 25 ü. H. verteilt werden können. Die Abschreibungen feien zu hoch, die Vorräte dagegen außerordentlich unterberoertet. Generaldirektor Dr. Sobernheim verteidigte die Dividendenpolitik der Verwaltung mit der undurchsichtigen Wirtschaftslage. Er erwies auf die Schwierigkeiten in Berliner Gaststättenbetrieben, die sich weiter ausdehnen könnten. Die Verwaltung hoffe bald einmal eine Dividendensteigerung verantworten zu können. Träte die Bierstcuererhöhung in Kraft, so wurde eine Abwanderung zu anderen Getränken stattfinden und die Gefahr neuer Lohnforderungen heraufbeschworen werden.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 7. 3an. Tendenz: freundlich. — Auch heute konnte sich die freund
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 o. H.
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Berlin
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Banknoten.
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Berlin. 6. Fanuar
Geld
Brief
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Belgische Noten. .......
Dänische Noten ........
Englische Noten ....... Franzosijche Noten ....... Holländische Noten ....... FtallenisMe Noten...... .
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten . ......
Spanische Noten...... .
Tschechoslowakische Note».....
Ungarische Noten ......
Devisenmarkt Berlin
4,17
58,23
111,78
20,377
16,435
168,53
21,86
111,83
58,71
2,465
112,20
81,21
55.14
12,335
73,05
— Aranksur
4,19
58,47
112,22
20,457
16,495
169,21
21,94
112,27
18.95
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Datum
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7% Leu Ische Reichem,leihe von 1929 .........
D'. Anl.-Äblöf.-Schuld mit Aus los.-Rechlen........
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3% Hell. VolMant von 1929 (rü«Iz>>!'lb. 102%) ...
Cbcrbclfcn Provinz »Anleihe mli .'lue!oj.-9>echien......
l'einime Äunim. Sainmeiabi. Anleihe Serio l.......
8% Krauls. Hup.-Ban! Goldpse XIII iiiitünbbiU bis 1934 .
9% Franks. Hup.-Aank Goidpfe. unkündbar bis 1932 .....
4'yihcinijdie Hyp.-Banl
Vi.ni. Eoivpie........
8% ißt. l;<inDcc.p|flii6btlef(iuftalt Pfandbriefe vi. 17.....
8% Pr. Loude^psoudbriesanstait, ffumm.*iLb!. M. 16.....
7% Pr. Uniiöeepjaiib6rk[anflalt, Psandbriese Ul. 10.....
tl.C.U. abg. Siolkriegs-Obstgatton rblkzahivar 1939......
4% Oestcrrelchische Goldrte
4,20% Oesto». Giibenl“ .
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4Lo Uunaoiche SiaalSr. v. 1910
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Licht und Kraft ... 1<
6. Januar
7. Januar
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169,16 1.701
58,56 112,25 112,31 112,65
10,533 21,935
20,44 4.1925 16,495
81,34 55,31
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58,99
12,40 7,429
73,41
3,030 18.87
81,73 1,982
5,445 4.H3 3-304
20,96
168,82 1.696
58,415 112,01 112,07 112,39 10,513
21,90 20,397 4,1855
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1 -978 5.435 4.140 3,876 20,92
169,16
1.700 58,635 112,23 112,29
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21.94 20.437 4.1935
16,50
81,37
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