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Konzert.

Samstag, 14. 3unt

nötigt, hängt selbstverständlich davon wir ins Gebirge oder an die See, in

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mondänes Luxusbad oder ein stilles Fleckchen

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Rundfunkprogramm

Kennen Cie schon das jüngste Erzeugnis her persitlverte: © Henkel's Aufwasch-, Spül- und Relnigungsmiltet?

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Für jeden Kessel wird die Lauge neu in kaltem Wasser bereitet.

Aber das ist natürlich, sie ifl klug und nimmt Perfil! Beachten Cie stets einen wichtigen Punkt: die richttge Menge! Auf je 3 Eimer Wasser kommt-1 Pakei Perfil

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cruch selbst jeweils vorbesorgen muß) die Plätze belegt, in den Hotels zum gegebenen Lag tue Zimmer reserviert und für die Mahlzeit gesorgt. Nur muh man sich selbstverständlich ganz genau nach dem einmal zusammengestellten und an­gegebenen Reiseplan richten, denn nur die ge­ringste Verschiebung und das Ganze klappt nicht mehr. Das aber vielleicht ist der einzige Aach teil, um dessentwillen nicht jeder unbedenk­lich seine Reise durch ein Reisebureau vorbe­stellen will, obzwar man dort so genau Bescheid weih, daß auch die Aufenthaltsdauer an den verschiedenen Orten nach ihrer Schönheit jeweils ausreichend bemessen ist. Das Reisebureau aber wird uns fast auf den Pfennig sagen können, was wir außer der meist vorauszuzahlenden Reisesumme unterwegs etwa noch benötigen.

Natürlich können wir uns auch selber eine Reise in solcher Weise ousarbeiten, und das ist zumal beim Herumreisen sehr zu empfehlen, denn wir gewinnen so manche Stunde zum Erholen und reinen Genießen, müssen wir uns lischt auf Schritt und Tritt erst vergewissern, ob wir auf dem richtigen Wege sind, und wie es nun weiter­geht.

Gut essen ist schon eine schöne Sache, unter­wegs aber noch mehr als zu Hause eine Geld­angelegenheit. Da fragt sichs nun, ob wir rein für die Erholung leben wollen, vielleicht gar um zuzunehmen, oder uns lieber so manches ver­kneifen und dafür möglichst viel sehen wollen. Zumal beim Herumreisen kann man da sehr ge­schickt sein.

Endlich noch die Frage des Gepäcks und sei­nes Inhalts. Da sind die Ansichten sehr ver­schieden, und während die einen behaupten, daß es angenehmer sei, möglichst wenig Gepäck da­bei zu haben, sind andere, ich glaube, es sind die Erfahreneren, gerade die gegenteilige Mei­nung. Sie haben erkannt: je bequemer das Ge­päck, desto angenehmer das Reisen. Am Besten ist es immer, wenn jedes Familienmitglied sei­nen eigenen Koffer hat. Warum? Darüber schweigt die Höflichkeit. Es ist so! Gibt man die Koffer auf, so ist es immer gut, im Toilette- Köfferchen, das gleichfalls durchaus eine Privat­angelegenheit des Eigentümers fein sollte, das Nötige für eine Nacht mitzunehmen für den Fall, chaß das Gepäck einmal nicht nachkommt oder

7.30 bis 8.15 Uhr: Bon Bad Soden: Konzert der Kurkapelle Bad Soden. 13.20: Schallplatten­konzert: Das Wien Schuberts, des klassischen Walzers und der klassischen Operette. 14.30: Von Stuttgart: Stunde der Äugend. 16: Von Stutt­gart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18: Aus der St. Peterskirche: Kantate Nr. 137Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren", von Ioh. Seb. Bach. 18.40:Wesen und Bedeutung der Arbeiterwohlfahrt." 19.05: Spanischer Sprach­unterricht. 19.30: Konzert. 20.30: Heitere Stunde. Hans Reimann. 21: Leo-Fall-Abend. 23.20 bis 0.30: Unterhaltungskonzert.

fahren, ob wir uns längere Zeit festsetzen oder Herumreisen wollen. Außer am Meer, wo wir hauptsächlich weiße und Helle Sachen benötigen, ist heute unterwegs ein Sportkostüm der Sport­anzug überall das Praktischste. Sn einem Kleid mit Reisemantel sind wir dann vielleicht um eine Note eleganter angezogen. An Wäsche immer besser etwas zuviel als zu knapp, das Waschen lassen ist unterwegs eine teure Sache.

Bad-Nauheim: Konzert der Kurkapelle Bad- Nauheim. 18.05: Sn der Reichswehrkaserne, Mi­krophonreportage von Hugo Ramm. 18.35: Don Freiburg:Musikkritik", Vortrag von Dr. Erich Katz. 19.05: Von Stuttgart:Die Struktur der Familie bei den Naturvölkern", Vortrag von Fritz Säger. 19.30: Von Leipzig: Bob und Bert. Kriminalposse in neun Gaunerstreichen. 21: Von Stuttgart: Klavierimpxovisationen über einge­sandte Themen aus dem Hörerkreis. 21.40: Wie eine Zeitung entsteht, Mikrophonreportage von Dr. Paul Laven und Eberhard Beckmann.

Donnerstag, 12. Juni.

8: Von Bad-Nauheim: Konzert des Kurhaus­orchesters Bad-Naüheim. 9.45: Anläßlich der 43. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Che­miker zu Frankfurt a. HL: Goethe und die Chemie. Vortrag von Professor Walden, Rostock. 12.20: Aus dem Kurhaus Bad Schwalbach:-K-Aizert des Kurhausorchesters Bad Schwalbach. 13: Schall­plattenkonzert: Aus deutschen Opern und Musik­dramen (Festspiel-Besetzung). 15: Stunde der Ju­gend. 15:Großstadtverkehr". 15.25: Aus der Technik des Alltags:Fortschritt Das ver­längerte Ohr", Vortrag von Mittelschullehrer Hans Rößler. 16: Von Stuttgart: Liederstunde oberschlesischer Komponisten. 18.05: Zeitfragen. 18.35:Abstrakte Malerei", Vortrag von Pro­fessor Dr. Dörner. 19.05: Nach Stuttgart: Fran­zösischer Sprachunterricht. 19.30: Von Stuttgart: Sporthumor. 20.15: Aus dem Hof des alten Schlosses in Stuttgart: Neapolitanische Volks­lieder. 22: Von Stuttgart: Drei Schweizer Dich­terinnen. 23.26:Hm eine Diertelmrllion", No­velle von Ernest Hemmingway, gelesen von Dr. Paul Laven. 3 bis 4: Von Neuyork, Amerika: Weltmeisterschaftsboxkampf Schmeling Sharkey

Freitag, 13. Sunt

7.30 bis 8.15 Uhr: Von Bad Soden: Konzert des Kurhausorchesters Bad Soden. 12.20: Vom Schloßplatz in Stuttgart: Promenadenkonzert. 13: Schallplattenkonzert: Orchesterkonzert (Russische Musik). 16: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.05: Buch und Film. 18.35: Von Stuttgart: Aerztevortrag:Das Blasenleiden im Alter". 19.05: Von Mannheim:Theater, Weltbild und Lebensphilosophie". Vortrag von Prof. Schmie­del, Heidelberg. 19.30: Von Stuttgart: Slawische Musik. 20.15: Konzert des Rundfunkorchesters. 21.15: Von Stuttgart: Soh. Seb. Bachs Choral- . Vorspiele. 22.40 bis 24: Von Karlsruhe: Sazz-

Sie glauben, zum Reisen braucht man nur Geld oha! Das dürfte ein Irrtum sein. Geld braucht man allerdings und ohne den Nervus rcrum gehts nicht. Doch ebenso braucht man so mancherlei Kenntnisse, denn reifen richtig reifen, mit vollem Genuß, ist eine Kunst, die durch Erfahrung immer mehr, ja bis zu einem gewissen Raffinement des Reisens gesteigert wer­den kann. Dann aber steht oft der Genuß einer Reise meist absolut nicht mehr in dem erwar­tenden Verhältnis zur Reisekasse. Denn der rou­tinierte Reisende versteht es eben mit dem klei­neren Portemonnaie sehr viel mehr zu sehen, zu erleben, zu genießen als der Ungewandte.

Eine Sdee, einen Lieblingsgedanken, wohin man einmal fahren möchte, hat wohl jeder, der sich zu einer Reise entschließt. Zumindest wird er wissen, ob er lieber an die See oder ins Ge­birge fahren möchte. Sst die Kasse eng umgrenzt, so werden sich auch die Neigungen des Reiseziels schon in dieser Hinsicht etwas einrichten. Bäder- zeitungen und Verkehrsbureaus geben die Vor­züge der Bäder und Kurorte bekannt und erteilen bereitwilligst Beratung. Haben wir uns für eine Gegeüd entschlossen, so lassen wir uns Prospekte der dortigen Verkehrsbureaus kommen, aus welchen wir die Hotels, deren Be­schaffenheit und Preise erkennen. Auch nach Reiseführer kann man sich da schon richten. Und lieber in einem größeren Hotel im dritten und vierten Stock ein einfaches Zimmer man hat ja fast überall Lift als zum selben Preis die schönsten Räume in einem weniger gut aus- gestatteten Gasthaus, das an Verpflegung und Unterhaltung weniger zu bieten hat. Die Höhe des Pensionspreises sowie die Fahrtkosten bilden nun die Grundlage der Reisespesen. Doch kön­nen wir, gehen wir von einer bestimmten Summe aus, unmöglich den Gesamtinhalt unseres Porte­monnaies nur darauf verteilen, denn immer muß ein gutes Drittel, wenn nicht gar die Hälfte für Nebenspesen, Nachmittagskaffee, Getränke, Aus­flüge und Unvorhergesehenes berechnet werden. Wer im Reisen sehr ängstlich ist oder aber eine besonders vorteilhafte Reise nach einer ihm frem­den Gegend machen möchte, dem ist zu empfehlen, die ganze Reise mit einem Reisebureau zu machen. Das ist nun nicht mißverständlich als eine Ge­sellschaftsreise auszufassen, sondern die großen Reisebureaus stellen heute dem einzelnen eine ganze Reise so zusammen, daß er lediglich die Gegend, in die er fahren möchte, die zur Ver­fügung stehende Reisesumme und -Zeit anzugeben braucht, und es wird alles so besorgt und vor­bereitet, daß man vom Abreiseaugenblick bis zur Heimkehr sich um nichts zu kümmern braucht und man für fein Geld tatsächlich auf vorteil­hafteste Weise das Schönste und Beste genießt, das in dieser Zeit Gegend und Portemonnaie hcrzugeLen haben. Da ist jeder Zug, jeder An­schluß, Kleinbahn und Postauto und was immer uns befördern soll, herausgesucht: die Billets sowie etwaige Schlafwagen vorbestellt (was man

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Wanderfahrten.

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Sonntag, 8. 3uni.

7 bis 8,15: Bon Hamburg: Hafenkonzert. 8.15 bis 9.15: Morgenfeier, veranstaltet von der Evangelischen Landeskirche Frankfurt a. M. 11: Erziehung und Bildung:Wanderfahrten eines deutschen Austauschstudenten durch die Vereinig­ten Staaten von Amerika", Vortrag von Ella Stolper, Göttingen. 11.30: Erziehung und Bil­dung:Kunsterziehung in der neuen deutschen Schule", Vortrag von Lehrer H. Schopp. 12: Von der Taunus-Anlage: Promenaden-Konzert. 13: Stunde des Chorgesangs. 14: Stunde der Sugend: ..Johannes Brahms Ein Lebens- und Schaffensbild", Vortrag von Albert Wiegel Gesangscinlagen: Anne Lönholdt. 14.30: Kasperl- stunde. 15.30: Stunde des Landes. 16: Konzert des Rundfunkorchesters. 18:Moderne Lyrik in Luxemburg", Vortrag von Universitätslektor Roedemeyer, Frankfurt a. M. 18.25: Emmy Ball- Hennings liest eigene Dichtungen. 19.20: Sport­nachrichten. 19.30: Aus dem Opernhaus Frank­furt: Carmen, große Oper in vier Akten von Georges Bizet. 23.30: Tanzmusik.

Montag, 9. 3uni.

8.15 bis 9.15 ilfjr: Katholische Morgenfeier. 10.30. Orgelkonzert. 11.30: Aus dem Kurhaus Wiesbaden: Konzert der Kurkapelle Bad Wies­baden. 12.36: Mittagsständchen auf Schallplatten. 14: Von Stuttgart: Kinderstunde. 15: Von der Wasserkuppe nach Berlin: Sungfliegertreffen. 15.30: Literarische Veranstaltung. 16: Don Stutt­gart: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18:Dolkserzählungen", Dortrag von Friedrich Durschell. 18.30:Robert Musil", Vortrag von Wolfgang Bardach, Berlin. 19:August Halm",

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man unterwegs die Reiseroute kurz entschlossen ändern möchte. Was man auf Reisen nun be- ab, ob

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Von Margret Halm.

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Zwischen Rhön und Wartbur g

Wie eine sichere Grenzscheide trennt die zur Weser strebende Werra den sagenumwobenen Thüringer Wald und die durch vulkanische Kräste gebildete Rhön. Und das Tal, von jenem Fluß durchströmt, ist eine der anmutigsten Stäcken der deutschen Gaue. Ritter Hnd Mönche wußten sol­ches wohl zu schätzen, unö auf zerklüfteten Felsen wuchsen trutzige Burgen und im geschützten Tale die Klöster. Weit mehr noch als Reichtum und Fruchtbarkeit der Landwirtschaft lockte der Besitz einer offen zutage tretenden Solquelle. Seit jenen Tagen ist die Ausnutzung der kostbaren Sole ununterbrochen im Betriebe. Eine von Karl dem Großen unterzeichnete Urkunde berichtet 775 vom Salzzehnten zu Salzungen, ünb durch das Salz blühte dieses Städtchen empor, begünstigt durch die an der Werra entlang führende Salz­straße.

Gründe lokalen und universellen Charakters brachen später die Blüte der aufstrebenden Sied­lung. ilnb als auch anderswo gewaltige Stein­salzlager gefunden würden in bislang ungeahnter Größe und keine Hauptstrecke der Eisenbahn nach Salzungen, gelegt ward, verlor es mehr und mehr von seiner Bedeutung.

Sin Wandel trat ein, als man die Heilkraft der Solquellen auch wissenschaftlich erkannte. Es ergab sich, daß bei Skrofulose und Rachitis, bei Bleichsucht und Rheuma glänzende Heilerfolge zu erzielen waren. Bei Rheuma kam noch ein gün­stiger Faktor hinzu: die unmittelbare Nähe des Rhönmoores, dessen vulkanischer Charakter ihn auf die Stufe des Fangos erhebt. Seine höchste Entwicklung erreicht Bad Salzungen jedoch aus dem Gebiete der Snhalation, auf dem es als führend anzusprechen ist. Gradierwerke sind in Salzungen nicht nur solezersprühende Dornen- wände, sondern es sind Gradierhäuser, voll­ständig überdacht, nur nach den Seiten zu offen, um der Luft den freien Zutritt zu ermöglichen.

Zudem verfügt Bad Salzungen über fünf ge­räumige Snhalationshallen nach bewährten Systemen. Besonders reizvoll macht den Besuch des Bades seine Lage. Die beiden großen Auto­straßen Eisenach Meiningen und Eisenach Fulda führen einige Kilometer neben Bad Sal­zungen vorbei. Eine Straße, die beide Haupt- Wege verbindet, berührt den aufstrebenden Kur­ort; so kommt es. daß trotz bester Derkehrslage die Ruhe ländlicher Abgeschiedenheit den Kur­aufenthalt verschönt.

Vortrag mit Klaviereinlagen von Willi Apel, Berlin. 19.30: Von Stuttgart: Bei uns zu Lande. Zusammengestellt und geleitet von Martin Lang. Matthias-Koch-Abend. 20.15: Unterhaltungskon- zert" des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 22.30: Von Stuttgart: Tanzmusik. 0.05: Von Cronberg: Das Mikrophon belauscht eine Nach­tigall.

Dienstag, 10. 3uni.

8 bis 9: Aus dem Kurhaus Bad Ems: Konzert. 11 bis 11.30: Von Echternach: Die Echternacher Springprozession. 12.20: Konzert. 13: Schall­plattenkonzert: Wilhelm Furtwängler Otto Klemperer, Bruno Walter. 16: Hausfrauen-Nach- mittag. 17.20: Von Stuttgart: Nachmittags­konzert des Rundfunkorchesters. 18.05:Von keiner Sachkenntnis getrübt Auch eine Kunstbetrach­tung", Vortrag von Professor Dr. Fritz Wichert. 18.35: Von Stuttgart:Die deutsche Legion in Süd-Brasilien", Vortrag von Fritz W. Schmid. 19.05: Von Stuttgart:Wie vererbt sich der Nachlaß beim Fehlen einer letztwilligen Ver­fügung?", Vortrag von Landgerichtsdirektor Dr. Leibfried. 19.30: Blaskonzert des Frankfurter Harmonieorchesters. 20.30: Kompositionsstunde Alexander Friedrich von Hessen. 21.30: Aus dem Stadtwald. Ein Altfrankfurter Wäldchestag. 0.30 bis 1.30: Nachtkonzert. Lieder und Klavierstücke von Franz Schubert.

Mittwoch, 11. 3uni.

8: Aus dem Kurhaus Bad-Nauheim: Konzert der Kurkapelle Bad-Nauheim. 12.20: Vom Schloß- Platz Stuttgart: Promenadenkonzert. 13: Schall­plattenkonzert: Unterhaltungskonzert. 15: Von Stuttgart: Kinderstunde. 16: Aus dem Kurhaus

mühle (Geburtshaus des berühmten Kupfer­stechers Wille). Hinter der Mühle zeigt uns ein Wegweiser die Richtung nach Frankenbach. Wir kommen durch das reizvolle Dünsbachtal, später auf die Landstraße und alsbald nach Frankenbach, das wir durchschreiten. Unsere Straße windet sich zwischen zwei Bergen, links Äickenberg, rechts Wilsberg, hindurch zum Derstal, das S>ir bei Kirchners erreichen. Don hier leiten ns blaue Striche durch Feld und Wald, immer kübsche Ausblicke bietend über Altenvers nach Lohra, von wo wir über Nieder-Walgern beim- fahren. Dauer der Wanderung etwa 4 Stunden.

Aieder-WeimarRunder DaumMarburg.

Ein äußerst genußreicher Nachmittagsgang nach unserer benachbarten Musenstadt ist der fol­gende: Wir fahren mit Sonntagskarte Marburg nach Nieder-Weimar und gehen hier schwarzen 1 Vierecken nach durch den Ort, um alsbald hin­ter demselben auf die Höhe zu steigen. Kunz vor Eintritt in den Wald genießen wir einen reizvollen Ausblick auf das Lahntal, den Frauen­berg, den Dünsberg, die Gladenbacher und Mar­burger Berge. Durch prächtigen Wald, auf je­doch nicht immer einwandfreien Pfaden gelangen wir nach einer guten Stunde zu einem Ruh­platz mit Schutzhütte,Runder Baurn" ge­nannt; drei mächtige Buchenbäume bezeichnen außerdem die Stelle. Hier treffen sich fünf Wege; der erste links ist mit einem gelben Punkt ge­zeichnet, der zweite hat zunächst kein Wege­zeichen. Diesen Weg schlagen wir ein und stoßen nach kurzer Zeit auf ein rotes Kreuz. An die­ser Stelle verlassen wir den seitherigen Weg und wenden uns rechts, um bald daraus an einen Aussichtstempel zu gelangen, von dem sich uns ein überraschend schöner Blick auf Marburg und Spiegelslust, sowie auf den Frauenberg dar­bietet. Nun steigen wir abwärts, zuerst weißen Punkten, später roten Punkten nach an der Dreyers-Quelle vorüber und wandern durch Ockershausen nach unserem Endziel Marburg. Die ganze Wanderstrecke umfaßt zwei Stunden.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 8. Suni, 19.30 bis gegen 23 Uhr:Carmen". Montag, 9., 19.30 bis nach 22:Das Land des Lächelns". - - Dienstag, 10., 19.30 bis 22.15:Transatlantik". Mittwoch, 11., 19.30 bis 22.30:Der Zigeunci baron". Donnerstag, 12., 19.30 bis gegen 2b: Aida" (anläßlich der Tagung der Chemischen Industrie). Freitag, 13., 19.30 bis nach 22. Madame Butterfly". Samstag, 14., 19.30 bis 22.30:Die Fledermaus". Sonntag, 15., 15.30 bis gegen 18:Belsazar". 19.30 bis nach 22: Das Land des Lächelns". Montag, 16., 19.30 bis gegen 22.30:Margarethe".

Schauspielhaus. Sonntag, 8. Juni, 20 bis gegen 22 Uhr:Er". Montag, 9 20 bis nach 22.30 Uhr:Die Bekehrung des Ferdys Pistora". Dienstag, 10., und Mittwoch, 11., jeweils von 20 bis gegen 22:Die liebe Feindin". Donnerstag. 12., 20 bis nach 22.30:Der Lon­doner verlorene Sohn". Freitag, 13., 20 bis nach 22.30:Die Bekehrung des Ferdys Pistora". Samstag, 14., und Sonntag, 15., jeweils von 20 bis gegen 22.30:Reporter". Montag, 16., 20 bis nach 22.30:Der Londoner verlorene Sohn".

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Anzeigenauftrage find lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen. ____________

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