gut durcheinander gemischt muß eine ziemlich trockene Masse ergeben. Diese drückt man in eine gefettete Form und läßt den Pudding anderthalb Stunde im Wasserbade kochen. Tomatenoder Petersiliensohe ist dazu geeignet.
Salat von weißen Bohnen.
Weich gekochte weiße Bohnen schüttet man auf einen Durchschlag zum Abtropfen. Bon Tomatenbrei. Salz, Pfeffer. Essig, Oel.rührt man eine Soße und gibt sie über die Dohnen. Man überstreut mit geriebenem Meerrettich und legt rings-
lieber die letzten Dorträge im Rahmen des Dritten Gießener Ferienkurses ist noch zu berichten: Privatdozent Dr. A. Storch (Gießen) sprach über
Psychoanalyse und Persönlichkeitsforschung.
Die Grundgedanken des Vortrages sind etwa folgende: Von empirischen älntersuchungen an neurotischen Kranken ausgehend, zeigte Freud die Bedeutung der unbewußt-vitalen Kräfte im Menschen, insbesondere der nicht eingestandenen verdrängten Regungen und ihre Wirksamkeit in der neurotischen Symptombildung. Diese Regungen zeigten sich in infantilen Triebbildungen, insbesondere erotischer Art verankert. Der Äeu- rotische erscheint so als der an vergangene Triebgestaltungen gebundene Mensch, der an der Linerfüllbarkeit seiner regressiven Triebwünsche scheitert und durch sie in Konflikt mit seinem Ideal- Ich gerät. Seine Shmptombildungen erscheinen sinnvoll als Ausdruck eben dieser Konfliktsituation. 3n ihrer Theorie versucht die Psychoanalyse olles Lcbensgeschehen bis in die geistigen Akte hinauf aus wenigen vitalen Grundtrieben zu erklären. Sie arbeitet mit einer energetischen Auffassung (Anhäufung und Entspannung von Triebcnergien). Die Psychoanalyse hat eine Fülle von tatsächlichen Phänomenen entdeckt, sie geht aber in der Interpretation derselben von einer geistigen Haltung aus, die sich vor der tieferen philosophischen Besinnung nicht rechtfertigen läßt. In dieser Haltung ist sie Riehsche nahe, dem der Geist „die kleine Vernunft" war, hinter der „die große Vernunft des Leibes" wirkt, mithin dem Iertrümmerer der „alten" Werte, nicht dem aufbauenden Riehsche. Der Psychoanalyse bleibt die eigentliche personale Schicht des Menschen, die Schicht der Sinn- und Wertverwirklichung in ihrer Eigengesetzlichkeit verborgen. Deutlich zeigt sich dies in ihrer Stellung zur Kultur und besonders zum Religiösen: die Verwurzelung im Vitalen — in physiologischen Rotzuständen (Riehsche) — besagt nichts Entscheidendes über den Wahrheitsgehalt der religiösen Sinnsphäre und erschöpft auch nicht den existenziell-personalen Bedeutungsgehalt des Religiösen. Die Abwandlungen der Psychoanalyse (Adler, Jung) versuchen diese Mängel auszugleichen, bleiben aber gleichfalls einseitig, ohne das Ganze des Menschen zu umfassen, während die Sprangersche Typen- lehre einseitig gegenüber dem Vitalen die Sinn- relationen betont. Llmfassender auf die psycho- physische Ganzheit des Menschen eingestellt, erscheint die Typenlehre Kretschmers. Ihr ist trotz Gegensähe nahe verwandt die Typenauffassung von Iaensch. Freilich liegt es im Wesen der Typenlehren, daß sie an das konkret Einmalige des Menschen nicht heranreichen. Die charakterologischen Systeme, besonders Klages, Häberlin, geben große umfassende Perspektiven. Erst eine philosophisch-medizinische Anthropologie vermag jedoch alle diese verschiedenen Gesichtspunkte zu vereinigen und zu einer Lehre vom Menschan zusammenzufassen. Auf dieser Ebene kann auch nach der heute schon fortgeschrittenen Lleberwin- dung einer ausschließlich mechanisch-kausalen Er- fLfsung des Menschen die unvermeidliche Auseinandersetzung einer idealistischen Deutung von Sinn- und Ideengehalten her mit einer vita- listischen, vom blinden Lebensdrang ausgehenden ihre Auflösung finden. Sie gelangt zur Synthese in einer konkret-personalen Auffassung, nach der es im Wesen des Menschen liegt, in seiner ein- maligcn ihm gegebenen Seinsform das zu verwirklichen, was in ihm als Sinn seiner Existenz lebt,
Professor Dr. Walze! (Bonn) sprach über das Thema:
Der deutsche Roman der Gegenwart.
Er sagte u. a.: Seit dem Weltkrieg, also etwa seit dem Expressionismus, erlebt der deutsche Roman bemerkenswerte Schicksale. Als der Expressionismus seinen jähen, dem Grotesken ge»
herum hartgekochte Eihälften, Rapunzen oder Salatblätter.
Daten für Donnerstag 7. August Sonnenaufgang 4.32 Llhr. Sonnenuntergang
19.39 Llhr. — Mondaufgang 19.26 Llhr, Monduntergang 1.40 Llhr.
1848: der Chemiker Ioh. I. Freiherr v. Ber- zelius in Stockholm gestorben: — 1898: der Aegyptolege Georg Ebers in Tutzing gestorben: 1902: der Staatsmann R. v. Bennigsen gestorben.
neigten, auf knappe Kürze gerichteten Formwillen dem Zeitalter aufzwang, schien dem Roman und seiner ausführlichen Darstellungsweise aller Raum genommen zu sein. Romane in expressionistischer Gestalt der Wortkunst muteten dem Leser ein Zuviel von unentwegter Spannung und von eiligem Schrittmaß zu. Solche gedrängte Fülle war nur in dem engeren Bereich der Ro- velle zu ertragen. Wirklich gewann damals die Rovelle durch Karl Sternheim und durch Kasimir Edschmid eine neue Gestalt von ausgeprägter Eigenheit. Seit dem Zusammenbruch des Expressionismus scheint der Roman wieder in seiner altgewohnten Form zu seinem Recht zu gelangen. Roch mehr: Sein Umfang überschritt mehrfach den Brauch, der um 1900 galt. Man hat wieder viel Zeit und viel Geduld für ihn übrig, mehr als selbst einst für die Werke der Keller, Raabe, Fontane und Ricarda Huch. Thomas Mann überholte nun in seinem ..Zauberberg" um beträchtliches die Seitenzahl seiner früheren Werke. Schon da kündigt sich der Wunsch an. über den Roman des Impressionismus hinauszulommen. Freilich bleibt mit Rotwendigkeit manche Gebärde des Impressionismus noch üblich, wenn — wie im Fall Thomas Manns — einer der Führer des Impressionismus von einst sein Schaffen weiter ausgestaltet.
Wohl das wesentlichste neue Merkmal des Romans ist das wiedererwachte Bedürfnis, sittliche Ziele zu weisen. Der Expressionismus hatte im Widerspruch gegen die Haltung fast der gesamten deutschen Dichtung der Zeit um 1900 solche sittlichen Ansprüche erhoben. (Sie bestehen heute besonders im Kriegsroman, der dank dieser Tatsache abermals mit dem Expressionismus und
* Henschel & Sohn AG.. Kassel. Wie die Verwaltung in ihrem letzten Geschäftsbericht schon ausgeführt hatte, muhte sie in Zukunft mit Entlassungen von Arbeitern rechnen, wenn nicht demnächst weitere Aufträge hereinkommen würden. Da die Hoffnung, daß rechtzeitig herein- kommende neue Aufträge genügend Beschäftigung für den augenblicklichen Arbeiterstand bieten, sich bisher nicht erfüllt hat, hat die Verwaltung bei der Regierung in Kassel vorsorglich zunächst einen Antrag zur Entlassung von 300 Arbeitern gestellt. Der Antrag ist von der Regierung genehmigt worden. Die Verwaltung von Henschel & Sohn hat sodann noch einmal einen Antrag auf Entlassung von 50 Arbeit e r n gestellt. Lieber den letzteren Antrag ist eine Entscheidung seitens der Regierung bisher nicht gefallen. Es handelt sich bei diesen Anträgen um eine vorsorgliche Maßnahme. Ob die beantragten Entlassungen tatsächlich zur Ausführung kommen, hängt mit dem Beschäftigungsgrad der Firma in der nächsten Zeit zusammen.
* Der Aktienindex vom 28. Juli bis 2. A u g u st. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924 26 = 100) stellt sich für die Woche vom 28. Juli bis 2. August 1930 auf 105,3 gegenüber 108,0 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 101,4 (105,4), Gruppe verarbeitende Industrie 94,6 (97,2) und Gruppe Handel und Verkehr auf 127,3 (129,1). Für den Durchschnitt des Monats Juli 1930 ist der Index mit 110,0 gegenüber 116,4 im Durchschnitt des Juni 1930 ermittelt, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie 107,6 (114,5), Gruppe verarbeitende Industrie mit 99,1 (105,8) und Gruppe Handel und Verkehr mit 131,0 (136,6).
Berliner Börse.
Berlin, 6. Aug. Die ungünstige Situation für Effekten hatte zu Beginn der heutigen Börse
mit dessen Kampf gegen den Krieg sich verwandt zeigt.) Allerdings wird es vielen Erzählern nicht leicht, den Eindruck zu meiden, daß sie zuletzt noch ein bißchen Moral an» fügen, aber dem, was sie eigentlich fesselt, länger nahe bleiben, dem Unsittlichen, das sich in dem Leben der Gegenwart und besonders in der Erotik der Jugend durchsetzen will. Liegt dem Roman — und auch das wurde vom Expressionismus gefördert, wenn auch nicht als ganz neuer Anspruch vorgetragen — doch nichts mehr an der kunstvollen Dämpfung, die zumal seit Keller sich im 19. Jahrhundert durchgefetzt hatte. Er will wieder aufregen, wieder schlimme Erwartungen wecken und sie nur spät beruhigend losen. Kriminalistisches ist an der Tagesord- nung. Richt länger liegt eine weite Kluft zwischen kunstvollem Erzählen und dem Detektiv-, überhaupt dem Schauerroman.
Das Modeschlagwort „Reue Sachlichkeit" wird auch zur Rechtfertigung dieser Erzählweise herangeholt. Es deutet auf Preisgabe aller Sentimentalität. Sicherlich weckt jetzt manches im Roman des Impressionismus den Eindruck des Sentimentalen. Am unmittelbarsten wohl das Bedürfnis, die Abschattungen im Seelenerlebnis überfein empfindender Versallmenschen zu errechnen. Einer Eigenart, die nicht länger auf dekadente Reizbarkeit oder „Reizsamkeit" stolz sein möchte und durchs Sport zu gesunden hofft, find solche Seelenerlebnisse gleichgültig, wenn nicht gar verächtlich geworden. Ob die Dichtung (nicht nur der Vornan) sie völlig überwunden hat, bleibe offene Frage. Schon wurde festgestellt, daß neue Sachlichkeit zuweilen auch nur zu neuer Süßlichkeit toeröc; Anderseits birgt sich in dem Streben, das schlichte Lebensgefühl Ungebrochnerer zu packen, auch ein Verzicht auf manche Gewinne hoher Kultur, die gerade dem Roman um 1900 etwas Selbstverständliches waren.
Gewollt und nichtgewollt kehrt manches wieder, das vor einem Menschenaller im Brauch war. Einzelne Kühne wagen daneben ganz neue Wege. Schon zur Zeit des Expressionismus hatte Alfred Döblin mutig Llngewohntes in den Roman hin- eingetragen, auf die Gefahr hin, Schwer- oder Llnerträgliches zu bieten. Jetzt greift er in dem Buch „Alexanderplah" zu Mitteln des Erzählens, die auf den ersten Blick wie überwältigende Erfüllung neuer Sachlichkeit wirken können. Freilich dürfte er nur übernehmen, was vor ihm das Ausland gewagt hat.
eher noch eine Verschlechterung erfahren. Die Momente aus der Wirtschaft, die man in der Morgenpresse fand (anhaltende unbefriedigende Lage des Ruhrkohlenmarktes, weitere Arbeiter- entlassungen und Betriebseinschränkungen im Ruhrbergbau, die Breslauer Eiseninsolvenz Otto Schwarz usw.), waren nicht dazu angetan, die Spekulation aus ihrer Reserve herauszulocken. Die Exekutionen, die schon in den letzten Tagen die Börse beeinflußt hatten, setzten sich heute in eher verstärktem Maße fort, wobei immer noch nicht deutlich erkennbar ist, woher die Ware kommt. Da aber auch die Differenzen zu den letzten Liquidationskursen von Tag zu Tag größer werden, schien es sich bei den heutigen Abgaben wieder um Verkäufe der Kulisse zu handeln, jedenfalls konnte man bei den Banken verstärktes Inland- und Auslandangebot feststellen. So lagen die ersten Kurse im Durchschnitt 1 bis 3 Prozent schwächer: Spezialpapiere verloren noch darüber hinaus bis zu 7 «Prozent. Selbst die unveränderte Dividende, die für 1930 bei den Deutschen Linoleum nach einer Verwaltungserklärung als gesichert angesehen werden darf, konnte nicht verhindern, daß dieses Papier um 1,25 Prozent nachgab. Rheinische Braunkohlen wurden heute exklusive Dividende gehandelt. Mit Minus-Minus-Zeichen waren Aschaffenburger Zellstoff und Berliner Maschinen erschienen. Aber auch Papiere, wie Schubert & Salzer, Berger, Spritwerte, Salzdetfurth, Schuckert waren um 5 bis 8 Prozent gedrückt. Rur ganz vereinzelt konnte man ein- prozentige Kursbesserungen feststellen, so bei Iunghans und Maschinen-Augsburg-Rürnberg. Deutsche Anleihen gaben ebenfalls nach. Ausländer konnten sich etwa behaupten. Pfandbriefe lagen fast umsatzlos und ohne erkennbare Tendenz. Der Geldmarkt zeigte heute eine kleine Erleichterung für Tagesgeld mit 3,5 bis 5,5 Pro
Dritter Gießener Ferienkurs.
Wirifchast.
zent: später war dieser Sah aber nicht mehv du erzielen. Auch im Verlaufe glitten die Kurse zunächst weiter ab. Die Banken intervenierten nur wenig. Der einzige Kurs der Berliner Börse, der noch über 300 Prozent stand (Salzdetfurth) unterschritt diese Grenze erstmalig feit langer Zeit und ging mit 298,10 Prozent tum. Sonst waren im Verlaufe zwei- bis vierprozentige Rückgänge keine Seltenheit. Später bekamen die Kurse auf dieser ermäßigten Basis einen gewissen Halt, zumal der Verkaufsdrang nachgelassen hatte und die Banken geneigter waren, die noch herauskommende Ware aufzunehmen.
Kurseinbruch in Frankfurt.
Frankfurt a. M., 6. Aug. Tendenz flau. Der heutige Vormittagsverkehr zeigte, ebenso wie die gestrige Abendbörse, eine nicht zu verkennende Widerstandskraft. Die wirtschaftliche Lage hat sich nicht gebessert. Es waren im Gegenteil verschiedentlich weitere verstimmende Meldungen eingetroffen, die von Arbeiterentlassungen infolge der weiter rückgängigen Konjunktur sprechen und der Kulisse eine, starke Zurückhaltung auferlegten, zumal Aufträge von Publikums- oder Auslandseite nicht^eingetrofsen waren. Das beeinflußte die Tendenz“’Tiorläufig wenig. Erst als in erheblichem Umfange Exekutionen borgenommen wurden, schritt auch die Kulisse zu Blankoabgaben. Die Tendenz war sehr schwach, so baß gegenüber der gestrigen Abendbörse Kursverluste bis zu 7,5 Proz. eintraten. Man vermutet in der Hauptsache Auslandabgaben, und zwar von der Schweiz und der Tschechoslowakei. Auch die schwache gestrige Reuyorker Börse trug zur Verstimmung bei. Das herauskommende Material wurde nur schwer aufgenommen. Am stärksten wurden von dem heutigen Kurseinbruch am Kalimarkt Salzdetfurth mit minus 7,5 Proz. und Westeregeln mit minus 6,5 Prozent betroffen. Auch am Elektromarkt ergaben sich recht erhebliche Kursrückgänge. Schuckert verloren 6 Proz., Siemens 4, Lahmeher 3, Felten 5 und AEG. 2,25 Proz. Rur Lechwerke waren gut behauptet. Ziemlich groß war das Angebot noch in Zellstoff- a f t i c n. von denen Aschaffenburg 7 und Waldyof 4,72 P r o z. verloren. Am Chemiemarkt gingen die Verluste unter Führung von I. - G. - Farben bis zu 3,5 Prozent. Auch die übrigen Märkte wurden von dieser Abwärtsbewegrkng stark in Mitleidenschaft gezogen. So gaben auch Schiffahrtspapiere, Montanwerte, Deutsche Linoleum und Süddeutsche Zucker usw. bis 3,5 Proz. nach. Eine Ausnahme machten Conti-Gummi, die leicht gebessert eröffneten. Auch der Rentenmarkt konnte sich der verschlechterten Situation nicht entziehen, doch blieben die Rückgänge ziemlich bescheiden. Im Verlaufe war das Angebot nicht mehr so dringend, doch gaben die Kursbzumeist w e i- t e r etwas nach. Salzdetfurth verloren zirka 4 Proz.; sonst bewegten sich die Verluste gegen Anfang im Rahmen von 1 Proz. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 Proz. etwas leichter. Am Devisenmarkt war das Pfund etwas fester. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1830, gegen Pfund 20,3813, London gegen Kabel 4,8728, gegen Paris 123,4813, gegen Mailand 93,00, gegen Madrid 43,80, gegen Schweiz 25,0525, gegen Holland 12,0875.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 6. Aug. Weizen in abfallender Qualität entsprechend niedriger. Troi> der höheren Auslandnotierungen war am Produktenmarkt keine freundlichere Stimmung zu erkennen. Auch das geringer werdende Angebot von Inlandware blieb ganz ohne Einfluß. Die Händler schritten nur im Bedarfsfälle zu Abschlüssen. Weizen und Roggen war leicht nachgebend. Der Mehlmarkt hatte nur schleppendes Geschäft, doch trat nur in Roggenmehl ein geringer Preisabschlag ein. Auch für Kleie hatte die Rachfrage nachgelassen, und der Preis war ebenfalls etwas nachgebend. Die Preise verstehen sich für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je Doppelzentner. Es wurden notiert: Weizen (Hessen und Provinz Hessen-Rassau) Hektoliter» gewicht von 76 Kilogramm 270 Mk., Roggen (Hessen, Prov. Hessen-Rassau und Unterfranfen) Hektolitergewicht von 70 Kilogramm 170, Hafer (inländischer, alte Ernte) 185, Hafer (ausländischer, neue Ernte) 175, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 43,50 bis 45,25, Roggenmehl 26,75 bis 27,75, Weizen- und Roggenkleie 7,90 bis 8 Mk. — Tendenz: ruhig.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Lle hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt be|d)lof|enen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Franktun a. DI.
Berlin
Gchiuß- kurs
1-Uhr» Hits
Schluß» fürs
Ansang» Kurs
Datum
5. 8
6. 8.
5. 8.
«...
6% Xeunaje vteia)euiueujt von 1927 .....
7% Deutsche Reichsanleihe
88
—
88
—
von 1929 ..........
$eutf*e Anl.-Ablöl.-Schuld mii
102
—
102,1
—
eiu6loL-8ted)ten .....
6C,5
60,2
60,5
60,3
DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . .
8% Aefi. Bolksstaat von 1029 «rückzahlb. 102%)......
8,25
8,1
8,35
8
95
—
95,1
—
Oberteilen Provinz > Anleihe mL
AuSIoi.-Rechten.....
59
_
_
Deutsche Komm. SammelabL
Anleihe Serie 1 ...
8% Franks. Hhv.-Bank Goldpse
59,7
—
60
—
XIII unkündbar bis 1934 . . . 7% Franks. Hr>P.-Bank Goldvse
101,5
—
—
—
unkündbar bis 1932 .
*¥i% Rheinische Hnp.-Bank Ligu. Goldpse........
96
—
—
—
87,75
8% Pr. LandeSpsandbriesanstalt
Psandbriese R. 17 ......
8% Pr LandeSpsandbriesansialt.
101,25
—
101,25
—
Komm.-Cbl. R. 20......
7% Pr: LandeSpsandbriesansialt.
98
—
98
—
Pfandbriefe R. 10......
V.E.G. abff. BorkriegS-Obligatio
97
—
97
—
nen. rlldtflbrbar 1932
92
—
—
—
4% Oesterretchtlche iSulorente
26,4
26,5 i,13
4,20% Lösterreichische Silberrenle
—
4% Oetterreichische Einheitliche
Rente
2,1
2,15
24,2
20
«% Ungarische Goldrente ....
>4,15
_
24,3
4% Ungarische Staatorenie v. 1910
19,8
_
4%% beflfll. von 1913
20,65
—
20,75
4% Ungarische ftrouenrente . .
2,15
—
2,1
5,05
2,05
5,05
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anl
4,95
4,9
Serie 1
5
—
3,25
4% detgl. Serie 11.......
6% Rumänische vereinh. Rente
5
—
5,1
—
von 1903 .... .
i,5
—
9,5
__
4%% Rumänische vereinh. Rente
von 1913.........
15,75
_
16
15,9
1% Rumänische vereinh. Rente
7,4
—
7,5
7,4
Frankfurt a. Dl
Berlin
Schluß- lurü
1-Uhr» Äur«
Schluß» lurs
Atsta g» siurS
Dalum
5. 8.
° “■
5. 8
6. 8
oamvurg-Ämenta 'Bittet . .
. 1
88,5
86,25
88,4
86
Hamburg-Südam. Dampsschist
. 8
148
Hansa Tampsschiss . . .
10
—
_
Norddeutscher Llohd ....
. 8
88,5
85,25
88,5
86,13
Allgemeine Deutsche Ereditanst. 10
106,25
106,75
106,75
Barmer Bankverein . . .
10
U4
114
114
114
Berliner Handelsgeiellschast .
12
143,25
144
142
Commerz- und Prioat-Bank .
11
129,5
128,5
>29,5
128,5
Darmstädter und Nationalban!
12
183
182
180
Deutsche Bank und
TiSconto-Gesellschasl, . . .
10
125,13
124,5
125,13
124,25
Dresdner Bank......
10
125,5
125,25
124,25
Reichsbant........
12
239
—
738,5
235,5
A.E.G. . .........
. 8
138
135,75
138,25
136,75
Bergmann........
. 9
T
171
169
Elektr. LieserungSgelellschaft.
10
—
—
126,25
122,75
Licht und Kraft .....
10
132,75
—
133,5
129
Feiten & Guilleaume . . .
7'/z
98
93
97,13
94
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
10
134
130
133
130
Hamburger ElektrizitätS-Werle
10
129,75
128
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
—
_
124
schlesische Elektrizität. . . .
10
—
_
128
124,25
ädtudert & do. . .....
11
—
143
149,25
142
«lernen« & Halüke.....
16
185,5
181,8
186,5
182,5
Transradto........
. 8
109,25
107
Lahmeher & (So.. .....
10
154
151
152,5
150
Buderus .....
. v
59,5
—
59
56,5
Deutsche Erdöl......
. 6
72,5
70
72
70
Essener Steinkohle .....
. 8
Gelsenkirchener ......
. k
'04,5
101,5
i04,5
101,5
Harvener........
. 0
93,5
94
91,75
Hoesch Eisen........
6*6
—
84
83
I>Ie Bergbau.......
Klöcknerwerke.......
10
—
80,5
80
Köln-Neuesten.......
—
_
81,75
80,5
ManneSmann-Röhren . . .
e <
>2,25
81,13
83
81,6
ManSselder Bergbau ...»
53.13
52.75
Obersckles Eisenbedarf . . .
. 6
_
Oberschles. Kokswerke....
_
_
84,76
R2 96
Phönix Bergbau......
6*/t
'6,5
_
76,5
76,25
Rheinische Braunkohlen . .
Rheinstahl ......
Stiebet! Montan ......
10 . 6 7,2
214
89
86
'14,5
88,5
204
86
Frankfurt a. Di.
Berlin
Schluß» turd
1-ühr- Kurel
Echluß- tur i
Anfang» Kurs
Datum
5. 8.
6. 8.
5. 8.
6. 8.
lUcretnigre Stahlwerke . . .
77
75
76,75
76
Otaoi Minen......16'/.
39,5
39,13
Kaliwerke Aschersleben . . . 10
183,5
—
183
179,25
Kaliwerke Westeregeln ... 10
188
182
188
185
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
310
302,5
310,75
305,25
3. Farben-Industrie ... 12
147,65
144,13
147,75
144,25
Dnnainil Nobel.......6
—
69,13
Scheideanstalt........9
136,5
134
Goldschmidt ........5
54,5
55
54,25
Rütgerswerke........6
48,5
47,9
47
Metallgesellschafi.......k
103
101
103,5
101,5
Philivv Holzmann......7
73
72
72,75
70,75
Zementwerk Heidelberg . . 10
102
101
Eementwerk Karlstadt. ... 10
124
_
Wanb & Kreistag......8
70
—
—
—
Schultheis Payenhofer ... 15
_
_
254
249
Ostwerke.........12
—
—
203
198
Aku...........18
87
—
'6,75
84
Bemberg.........11
90
—
88
87
Zellstoff Waldhos .... 13'/,
—
119,25
124
119,5
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
—
89
95
87
Charlottenburger Wasser ... 8
—
93
90
Dessauer Gas........v
—
—
126,5
124,5
Daimler Motoren......0
27
25
26,13
25,5
Deutsche Linoleum ......
176,5
174
176,25
175
Maschinenbau A.-G. ..... 0
—
42,4
41,25
Nat. Automobil.......0
—
—
10,25
Crcnftefn & Koppel.....6
—
—
59
56,5
Leonhard Tietz ...... 10
130
—
130
129
Svenska ..........
—
—
303,5
301
ftrantfurter Maschinen .... 8
22,5
_
22
—
Gritzner ...... 6
32,5
—
31,75
—
Heyligenstaedt ....... 0
—
——
IunghanS.........6
30
_
30,13
—
Lechwerke..........8
93,75
93
_
Mainkraftwerke Höchst a. M.. .8
—
—
Miag .......10
—
—
84
—
fflebr. Roeder.......10
99,5
—
—
—
Boigt & Haessner......9
156
—
156
—
Süddeutsche Zucker .... 10
150,25
148
148,25
—
Banknoten.
gertln, 5- 2lt gust
Geld
Arles
Amerikanische Noten......
4,164
4,184
Belgische Noten .......
58,48
58,72
Dänische Noten ........
111,88
112,32
Englische Noten . .......
20,325
20,405
Französische Noten..... .
16,435
16,495
Holländische Noten.......
168.11
168,79
Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
21,96
111,88
22,04
112,32
Deutsch-Oesterreich, ä 1OO Schilling
59,035
59,275
Rumänische Noten.......
2,47
2,49
Schwedische Noten.......
112,27
112,71
Schweizer Noten . . ......
81,44
81.76
Spanische Noten...... .
46,41
46,59
Tlchechoslowakische Noten.....
12,37
12,43
Ungarische Noten ......
73.10
73.40
Dcoi|iamatfl Berlin — Jranffurl a M
5 Au?,ust
6. August
Amtliche Geld
Kotierung Brie.
Amtliche Geld
Kotierung Ane
«mit.»'Hott.
168,34
168,68
168,43
168,77
Buen.-AtceS
1,506
.1,510
1,518
1,522
Brss.-Antw
58.49
58,61
58,495
58,615
Cbrtstiania.
112.04
112,26
112,05
112,27
Kopenhagen
112,10
112.32
112,10
112,32
Stockholm .
112,42
112,65
112,44
112,66
Hslsingfors-
10,519
10,539
10,519
10,539
Italien. . .
21,89
21,93
21,895
21,935
London. . .
20,36
20,60
20,362
20,402
'Jieunort . .
4,179
4,187
4,179
4,187
Paris....
16,44
16,48
16,44
16,48
Schwei; . .
81,265
81,425
81,265
81,425
Spaitirtt.
46,50
46,60
2,080
46,45
46,55
Japan - . . 'Kto de Ian Wien in D->
2,076
2,066
2,070
0,434
0,436
0,430
0,432
Ceft. abflcit.
59,095
59,215
59,095
59,215
Prag ...
12,396
12,416
12,394
12,414
Bell rod . .
7,415
7,429
7,417
7,432
Budapest. .
73,30
73,44
73,30
73,44
Bulgarien
3,032
3,038
3,032
3,038
Lissabon
18,77
18,81
18,79
18,83
Danzig. . .
81,43
81,59
81,40
81,56
Konst ntin.
1,784
1,789
1,784
1,789
Athen. . .
5,435
5,445
5,44
5,45
Canada
4,185
4,193
4,185
4,193
Hut not) . .
3,417
3.423
3,437
3,453
Cairo . . .
20,87
20,91
20,87
20,91


