Zur Bereitung der Suppe genügen Gintage* Suppenwürfel, wie sie von verschiedenen bekannten Firmen auf den Markt aebracht werden. Fügt man ihnen noch eine Messerspitze Liebigs Fleischextrakt bei und ein Stückchen Butter, ^ieht man sie gegebenenfalls mit einem Eigelb ab, ist mühelos eine Suppe hergestellt, die jeder Hausfrau zur Ehre gereicht.
Fleischgerichte sind in Form ausgezeichneter Konserven erhältlich, die nur warmgemocht zu werden brauchen. Huhn mit Reis, Hammelfleisch mit Bohnen, Gulasch, gedampfte Nieren und anderes stehen zur Wahl. Erstklassiges wird durch die Kon- ssroenindustrie in Gemüsen geliefert. Spargel, junge Erbsen, Leipziger Allerlei, Spinat, Schnittbohnen.
Für den Nachtisch sorgen die vielen guten Puddingpulver, zu deren Zubereitung man sich der für die Speisekammer unerläßlichen Kondensmilch bedient, und die mit Fruchtsaft, der auch stets vorhan- den sein soll, angerichtet werden. Will man sich mit dem Nachtisch noch weniaer Mühe machen, öffnet man eine Obstkonservenbuchse mit Pfirsichen, Kirschen, Reineclauden, Apfelmus, Birnen oder Ananas, je nachdem, welche Obstart man bevorzugt oder ge
rade zur Hand hat. Kekse, die in luftdichter Verpackung gehalten werden, dienen als Ergänzung.
Noch viel rascher ist mit Hilfe der Tischleindeckdich- Speisekammer ein schmackhaftes Abendbrot her- gestellt: Büchsenschinken und Dauerwürste ergeben eine stets willkommene Aufschnittplatte, Hummer-, Lachs- oder Krabben-Konserven rührt man mit fertig in Flaschen erhältlicher Mayonnaise an. Der Inhalt von kleinen Gänseleberterrinen, Oelsardinen- büchsen, Sardellenbuttertuben und ähnlichem liefern delikaten Brötchenbelag; wo es an Brötchen fehlt, hilft das in größeren und kleineren Packungen er- hältliche Knäckelbrot oder Pumpernickel aus, evtl, auch ungesüßter Zwieback. Pikante Beilagen geben Mixed Pickles und Cornichons in Gläsern. Eine Büchse Gänse- oder reines Schweineschmalz sollte, um etwaigem Fettmangel vorzubeugen, ebenfalls vorrätig fein. Hat man mit Kindern zu rechnen, werden auch Haferflocken, Mondamin oder Matena vorhanden sein müssen.
Für alle in Frage kommenden Möglichkeiten also kann die Speisekammer als Tischleindeckdich walten. Und keine Hausfrau sollte innerhalb der ihr von der Höhe ihres Wirtschaftsgeldes gezogenen Grenzen versäumen, sie zu einem solchen auszubauen.
Wirtschaft.
Schlechte Konjunkturaussichten.
Das Wesentliche aus der soeben veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Konjunkturforschung über die Konjunktur Ende Februar 1 930 ist die Feststellung der Tatsache, daß trotz der Anzeichen einer neuen Kon unttur- vhase, besonders infolge der Gestaltung der Kreditmärkte, die Voraussetzungen für einen neuen K o n j u n k t u r a u f f ch w u n g noch nicht gegeben sind. Ihr Eintritt bleibe im wesentlichen abhängig von einer reichlicheren Kapitalversorgung. Wichtige Impulse wären von einem stärkeren Zufluß langfristiger Auslandskredite zu erwarten. Mit dieser Feststellung schränkt das Institut für Konjunkturforschung feine bisherigen Urteile ein, die erwarten ließen, daß nach Erreichung des untersten Punktes der Depression nunmehr eine Wendung nach oben eintreten würde. Das Tempo der Entwicklung ist also zweifellos überschätzt worden, und gerade die katastrophale, krisenartige Entwicklung in der Lage des deutschen Arbeitsmarktes läßt die weiteren Aussichten sehr trübe erscheinen.
WirtschaftsdepresFonen pflegen schließlich wieder in eine Periode lebhafter industrieller Betätigung einzumünden. Sinkende Zinssätze, sinkende Warenpreise, in der Vorkriegszeit auch sinkende Lohnsätze bewirken, je weiter diese Entwicklung fortschreitet, zunehmende Verbilligung der Produktionskosten, und durch die dann vorhandene reichlichere Kapitalversorgung erhöht sich die Bewegungsfreiheit der Unternehmungen, und die Konjunkturlage bessert sich infolgedessen. Dieser normale Gang der Dinge hat sich im Iahre 1926 vollzogen, indem dem vorangegangenen Konjunkturrückgang fast ohne Ueberleitung der Wirtschaftsausschwung sich anschloß. Damals war es vor allem der Rationalisierungsdrang, der zu einer starken Vachfrage nach Produktionsgütern führte, und zahlreiche Pro'ekte in der Wirtschaft wurden ausgeführt, so daß ein Aufschwung nicht ausbleiben konnte. In den Verbrauchsgüter- indüstrien war damals eine scharfe Liquidierung der Warenvorräte während des Winters 1925/26 eingetreten, so daß auch hier ein nachhaltiger Aufschwung zwecks Auffüllung der vielfach als zu klein empfundenen Lagervorräte früh und nachhaltig einfetzen konnte.
Alle biefe Voraussetzungen fehlen heute. Die Räumung der Warenbestände dürfte nicht so weit und so schnell vor sich gegangen sein wie damals, die Rationalisierungstendenz ist im großen und ganzen zum Stillstand gekommen. Vach alledem kann also nicht erwartet werden, daß die gegenwärtige Depression ebenso schnell überwunden werden wird wie die von 1926. Wann die Depression in einen Aufschwung einmünöen wird, läßt sich noch nicht übersehen. Die Schaffung der erforderlichen Voraussetzungen wird auch von der Klärung der schwebenden reparationspflichtigen Fragen, sowie von den hiermit teilweise in Zusammenhang stehenden Möglichkeiten eines stärkeren Zustroms ausländischer Langkredite abhängen. Im Augenblick sind jedenfalls keine Symptome eines Konjunkturaufschwungs zu erkennen, es steht der Wirtschaft nur eine Entlastung aus saisonmäßi
gen Gründen bevor. Bei vorsichtiger Schätzung wird nach dieser Entlastung, die auch dem Arbeitsmarkt zugute kommt (das Institut schätzt die Zahl der tatsächlich Arbeitslosen am 31. Januar auf etwa 3,2 Millionen, die der Kurzarbeiter auf 1,3 Millionen, so daß insgesamt Ende Ianuar rund 4,5 Millionen Personen von dem Mangel an Befchäftigungsmöglichkeiten betroffen würden), für das ganze Iahr 1930 mit einer durchschnittlichen Zahl von 1,5 bis 1,7 Millionen Hauptunterftühungsempfängern insgesamt zu rechnen fein. Diese würden einen Gesamtaufwand der Arbeitslosenanstalt von 1,4 bis 1,65 Milliarden Mark erfordern, was einem Zuschuß- bedarf der Arbeitslosenversicherung für das Iahr 1930 über die Beitragseinnahmen hinaus von etwa 0,55 bis 0,75 Milliarden Mark gleichkommt.
Oer Meffe-Oie^staa in Leipzig.
Leipzig, 4. März. (WTB.) lieber den Verlauf des heutigen Tages auf der Leipziger Messe ist zu berichten:
Der Besuch der geschäftlichen Interessenten hat in allen Meßhäusern noch angenommen. Erheblich besser geworden gegenüber dem Vorjahre ist die Nachfrage in der Spielwaren- i n b u ft r i e, aber auch nur da, wo neue Muster ober eine neue Ausstattung und Herrichtung älterer Muster der Kauflust einen Anreiz bieten. Einzelne Schlager haben, wie immer, einen überraschenden Erfolg. Bezeichnend ist das vermehrte Interesse für Zinnsoldaten, Kinderuniformen und auch wieder für Indianerkleidung. Ernsthaftes Kaufinteresse zeigt sich für Porzellan und Steingutgeschirr in mittlerer Preislage. Die Möbelmesse ist nach wie vor gut besucht. Auch auf der Textilmesse herrscht teilweise lebhafter Verkehr, wobei aparte Modeneubeiten bevorzugt bleiben. Der Besuch der Technischen Messe dient noch immer vorwiegend der Orient erung. Nicht ohne Grund hat man die Dauer der Technischen Messe auf eineinhalb Wochen erweitert. Jede nervöse Ungeduld wäre auch hier unangebracht. Viele Ausländer warten erfahrungsgemäß mit ihrer Auftragserteilung bis zum letzten Tage, weshalb sich auch ein vorzeitiges Einpacken stets als verhängnisvoll erwiesen hat. Vorläufig scheint aber die Technische Messe nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben.
•
* Der Akti enindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 = 100) stellt sich für die Woche vom 24. Februar bis 1. März 1930 auf 119,6 gegenüber 120,1 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 118,4 (118.9), Gruppe verarbeitende Industrie auf 107,6 (108 2) und Gruppe Handel und Verkehr auf 139,7 (140,2). Für den Durchschnitt des Monats Februar ist der Index mit 120,6 gegenüber 120,0 im Durchschnitt Ianuar 1930 ermittelt, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie mit 120,2 (119,5), Gruppe verarbeitende Industrie mit 109,1 (109,3) und Gruppe Handel und Verkehr mit 141,3 (139,4).
* 6 Prozent Dividende bei der Har- pener Bergbau A.G., Dortmund. In der gestrigen A. R.-Sitzung der Harpener Bergbau QL G., Dortmund, wurde beschlossen, der
G. V., die am 5. April stattfinden wird, die Verteilung ' einer Dividende von 6 Prozent (—) vorzuschlagen.
* Gründung der Ruhrstah 1 A. - G. Im Zusammenhang mit den Vachrichten über die bevorstehende Einbringung der Henrichshütte, Hattingen, und der Betriebe der Rheinisch-Westfälischen Stahl- und Walzwerke und des Gußstahlwerkes Witten in eine A.-G. wird mitgeteilt, daß zur Vorbereitung dieser Transaktion die Ruhrstahl-A.-G. als Studiengesellschaft mit einem vorläufigen Aktienkapital von 50 000 Mk. und einstweiligem Sih in Witten a. d. Ruhr gegründet wurde. Dem Aufsichtsrat gehören an: Dr. Bögler, Dr. Ernst Poensgen, Direktor Rabes und Dr. Knepper.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 5. März. Tendenz zuversichtlich. — Die Stimmung an der Börse war heute im Zusammenhang mit der Hoffnung auf eine baldige Erledigung der schwierigen Fragen im Reichstage etwas zu versichtlicher. Die feste gestrige Veuyorker Börse und die hoffnungsvolle Entwicklung am Geldmarkt trugen zur Besserung der allgemeinen Situation bei. Das Geschäft konnte keinen größeren Almfang annehmen, da sich das Fehlen der zweiten Hand noch immer nachteilig bemerkbar macht und als kräftig hemmender Faktor empfunden wurde. Das Ausland beteiligte sich auch am Geschäft. Gegenüber der gestrigen Abendbörfe traten jedoch zumeist kleinere Erholungen ein. Vur Spezialwerte traten mehr in Erscheinung. Die Spekulation schritt, da einige Zufallsorders einen Ansporn boten, zu Deckungen. Aber auch einige andere günstige Momente v:ran aßt:n zu Meinungskäufen. Aus nicht zu erkennendem Grund bestand für Zellstoff Waldhof mit plus 3,75 Prozent verstärktes Inter.sse. Am Elektroma.kt traten Siemens und Lahmeyer mit p'us 1 5 Proz. etwas mehr hervor. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen bis zu 1 Proz. fester. Bon Che- mictoerten eröffneten Farben 1,5 Proz. fester. Holzverkohlung unverändert. Montanaltien fanden trotz einer geplanten Di'idendeausfchüllung bei Harpener keine Beachtung. Felten 1 Proz. gc- bcffert. Am Kalimarkt wirkte der hohe Kaliabsatz im Februar günstig; die Besserungen betrugen bis zu 2 Proz. Banken lagen gehalten. Dresdner Bank gaben leicht nach. Bon Kunstfeideaktien konnten Aku 1 Proz. gewinnen. Schiffahrtakiien waren etwas lebhafter bis 1 Proz. gebessert. Im Verlaufe trafen einzeln Aufträge von Auslandseite ein. In Spezialwerten waren die Umsätze weiter etwas größer, die Besserungen gingen erneut bis zu 1 Proz. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,1 Proz. unverändert. Madrid war erholt. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1920, London gegen Kabel 4 8600, gegen Pfund 20,355, gegen Mailand 92,78, g-gen Madrid 41,00, gegen Schweiz 25,1675, gegen Holland 12,1240.
Berliner Börse.
Berlin, 5. März. Der neue Plan des Reichsfinanzministers Moldenhauer, der in Dör- senkreisen die Hoffnungen auf eine Einigung innerhalb der Regierung und der Koalitionspar- teien wesentlich verstärkt hat, bewirkte, daß schon vormittags eine freundliche Grund st im- mung die Oberhand gewann. Eine Reihe günstiger Momente konnte ebenfalls dazu beitragen, dem Beginn des offiziellen Verkehrs ein etwas freundlicheres Aussehen zu geben. Die leichte Verminderung der ArbeitSlosenziffer wurde als Symptom einer kommenden Besserung der Wirtschaftslage begrüßt. Die Hoffnung auf eine Besserung der Wirtschaftslage hielt weiter an, wozu u. a. der leichte internationale Geldmarkt Anlaß bot. Für die Mehrzahl der Werte ergaben sich aus den angeführten Gründen bei kleinen älmsähen Gewinne bis zu 1,5 v. H. Bemerkenswert fest lagen am Kalimarkt Salzdetfurth plus 2,75 v. H. und Kali Aschersleben plus 2,5 v. H. Auch Kanada und Gesfürel eröffneten etwas stärker gebessert. Chadeaktien, die man am heutigen Verkehr auf die Schwäche der spanischen Valuta heruntergesprochen hatte, (auf 310 Mark nach 316), eröffneten noch 1 Mark höher über dem gestrigen Schlußkurse. Etwas schwächer eröffneten Ber inet Handelsgesellschaft mit einem Verlust bis zu 1,5 v. H. Banken und Elektrowerte waren mit minus 3 v. H. heute recht schwach veranlagt. Deutsche und ausländische Anleihen behauptet. Im Verlaufe war die Stimmung bei nicht bedeutendem Geschäft uneinheitlich. Oesterreichische Staatsrente von 1914 weiter fest. Der Pfandbriefmarkt war unentwickelt. Die Geldsätze waren am Geldmarkt unverändert. Im weiteren Verlaufe kam die freundlichere Stim
mung wieder zur Geltung, und eS kamen unter Führung von Kali- und Spritwerten Besserungen heraus, die im allgemeinen etwa 1 v. H. betrugen, bei Spezialwerten bis zu 2 v. H. gingen. Elektrowerte, Farben und einige andere Spezial- werte erfreuten sich eines gewissen Interesse- von Schweizer und süddeutscher Seite.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a.M., 5.März. Auch heute verkehrte der Frankfurter Produktenmarkt in sehr stiller Haltung. Trotz der etwas höheren Auslandofferten blieb der Markt ohne jede Anregung und die Händler übten starke Zurückhaltung. Die Preise waren im allgemeinen unverändert. Vur Weizenmehl muhte sich einen kleinen Abschlag gefallen lassen. Für Futtermittel bestand einiges Interesse für Weizen und Roggenkleie. Es wurden notiert: Weizen 25,75 bis 25,85, Roggen 17, Braugerste 17,50, inL Hafer 15,50 bis 15,75, Mais (gelb) für Futterzwecke 15,25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 38 bis 38,75, Roggenmehl 24,75 bis 26, Weizen- und Roggenkleie 8,25 bi- 8,35 Mark. Tendenz: still.
Dücheriisch.
In ber bekannten, nach Kreisen bearbeiteten ^Heimatkunde vom Volks st aat Hessen", herausgegeben von hessischen Schulmännern im Verlag Emil Roth in Gießen, sind zwei neue Hefte erschienen. Vr. 3: „Streik Dieburg" von H. O. Becker, mit 25 Abbildungen, und Vr. 13: ^Kreis Schotten" von Kreisschulrat O. Kinkel, mit 18 Abbildungen. Ieder Band kostet 50 Pfennige. Heft 3, dem Kreise Dieburg gewidmet, behandelt in großen Zügen die Lage und die geologischen Verhältnisse des Kreises, seine Geschichte, Kulturgeschichte und Volkskunde (Sagen, Humor, Siedlungswesen z. D.), die Verkehrsvcrhältnisse und gibt, abschließend, eine Statistik über Bevölkerung, Gemeinden, Behörden, Schulen, Sparkassen, Industriegruppen und Landwirtschaft. Für ein eingehendes Studium kann die auf der letzten Seite zusammengestellte, reichhaltige Spezialliteratur mit Vuhen herangezogen werden. — Heft 13, den Kreis Schotten behandelnd, soll, wie ber Verfasser im Vorwort bemerkt, „bie engere Heimat beschreiben, ihre Verhältnisse erläutern unb burch beibes bic Liebe zum Heimatboben kräftigen, eine Liebe, bie banach zur Liebe zum Vaterland wird." Die einzelnen Kapitel handeln von Lage, Bodengestalt, Bewässerung, von Klima, Pflanzenwelt, Verkehrswegen und der Bevölkerung, sowie von der Wirtschaft des Kreises. Die Kreisstadt unb bie wichtigeren Orte, wie Lauterbach, Ulrichstein, Gedern und deren Umgebung, werden gesondert besprochen. Den Schluß bilden statistische Tabellen unb Angaben über Einwohnerzahl unb Vamenserklärung ber 54 Gemeinden. — Gut gewähltes unb einwandfrei reproduziertes Bildermaterial ergänzt und belebt den Text beider Hefte in wünschenswerter Weise. (74/75)
Wilhelm Philipps: Aus ber Schule geplaudert! Ein Bühnenbildcrbuch aus dem Schulleben vergangener und künftiger Zeiten. 48 Seiten. In Umschlag 1 Mk., Rollcnstücke geh. 75 Pf. Verlag Emil Roth, Gießen. (46) — Der Verfasser, Oberstudiendirektor in Friedberg, verwirklicht mit diesem Bühnenbilderbuch eine hübsche Idee; er gibt ein Stück Schul- und Kulturgeschichte in lockerer Szenenfolge, ein kleines pädagogisches Panorama vom griechischen Altertum bis zur nahen Gegenwart und Zukunft. Zugleich stellt das Ganze, wie der Autor im Geleitwort bemerkt, einen Versuch bar, bie zu allen Zeiten spärliche, wertvolle Schulbühnen- literatur zu forbern. Demgemäß entspricht bas Stück in feinen szenischen unb barstellerischen Anforbcrungen burchaus dem, was bei Schulaufführungen geleistet werden kann. Die einzelnen Bilder, teilweise nach literarisch bedeutenden Quellen gearbeitet, behandeln: die Schule der Griechen, die Klosterschule von St. Gallen, die Schule der Reformation, den Feldschulmeister in ^Wallensteins Lager", die Dorfschule des ,Alten Fritz", die Prinzenschule des „Ollten Fritz", den ^Besuch im Karzer", die Schultypen der Gegenwart, bie beutsche Schule nach ber Durchführung ber Maßnahmen des Sparkommissars, und endlich die Schule der Zukunft. Die musikalischen Einlagen sind geschickt unb sti'aerecht zusammen- gestellt. Die bereits veranstalten Ausführungen haben viel Anklang gefunden.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankbiskont 6 v. H., Lombardzinsfuß 7 v. H.
firanksun a. Dl.
Berlin
6a-.u߻l hir< |
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Ansong« Surd
Datum
4. d-
5. d.
4. 3
5. 3-
6^, Deutsche Reichramethe von 1927 ... .....
87.5
—
87.4
7% Deutsche ReichSanlcthe von 1929 .......
97
—
97,4
_
Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit
AuSlos.-Nechlcn ...
51
51
51
—
Desgl. ohne Auslos..Rechte . . .
.65
—
>.65
8.6
8% Hess. BolkSstaal von 1929 (rückzahlb. 102%) ....
86
—
35,7
—
Oberhessen Provinz - Anleihe mit Au-loi.,Rechten . . .
49.25
—
—
-
Deutsche Komm. SammelabL
Anleihe Seite 1 . -
48.5
—
48,6
—
8% Prtonlf. Hyp.-Ban« Koldpsr XIII unkündbar bto 193-1 . .
96.5
—
—
7% »Franks. Hvv.-Bank Koldpse unkündbar bto 1932 ■ .
>4,5
—
4’,j% Rheinische Hnp.-Bank Liou. vlotdpse.
dl.5
—
8% Pr. LandeSpsandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 17 - -
97
—
97
8% Pr Landeepfanvbriefanslalt.
Äomm.-Cbl. R. 16.....
94,5
_
93,5
_
7% Pr. LandesvsandbrtcsanslaU, Psandbricse 8i. 10......
89
89
AEG- abg. Borkricg».Obligatio- nen. rüthablbat 1932 . ...
—
—
4% vefterrerchilche lSoldrente . .
—
—
28.75
4,20% Oellerretchtsche Stiberrente
5.25
—
5.5
—
4% Oelterreichiiche Einheitliche Rente
—
4% Unnartsche Soldrente . .
6.05
—
26
—
4% Unnartsche Smaisrenie v. 1910
—
d
>3.4
23.25
*Vi% desgl. von 1913
*
—
!4.4
4% Ungarisch» Nronenrenle
.65
—
.6
—
4% Türkische Zollanleib, von 1911
6.3
—-
6.4
—
4% Türkische Bagdaddabn-Anl Serie 1
*
*
6.5
6,5
4% deSgl. Serie 11
6.35
—
6.4
6,25
6% Rumänische vereint). Rente von 1903 . ■
11.25
—
11,13
<y,% Rumänische veretnh. Rente von 1913 ..........
17,45
—
17.4
4% Rumänische vereint,. Rente
8,9
—
8,9
—
Frankfurt a. 2D1.
Scrlin
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Datum
4- d.
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5. 3
pamvurg-Amerlka Patel . .
7
104.75
105,25
104.75
104,4
Hamburg-Südam. Dampfschiss
8
—
—
168.75
168.75
Hama Dampsschifs.....
10
—
—
—
—
Norddeutscher Liohd ....
8
106 75
07,6
107 75
107,75
Allgemeine Deutsche Creditan st.
10
121
—
121
121,13
Barmer Bankverein . . .
10
130
130
130
129,75
Berliner Handelsgesellschaft .
12
i85,5
—
185
183,5
Commers- und Privat-Bonk .
11
156
156
156
156,25
Darmstädter und Nationalbank
12
236-5
—
236
236,5
Deutsche Bw'k und
Dlsconio-Gesellichast,. .
10
149
148,5
148
Dresdner Bant......
10
149.75
149
149.5
149
Reichebank..... . .
12
288
-
287.5
288
A.E.G...........
8
'64,5
165.25
164.25
164,6
Bergmann........
. 9
—
—
202
203
Elektr. LteserungSgeseNschast.
10
—
—
162
163.25
Licht und Krall......
10
'67.5
—
166.65
168
gelten & Guilleaume . . -
IVi
127
—
127
Gesellschasl für Elektrisch,
Unternehmungen ....
10
170
•
170 5
172.25
Hamburger ElektrizitälS-Werke
10
—-
—
131,75
—
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
—
143,5
142
—
Schlesische Elektrizität. . . .
10
—
166.75
—
EchuckertLEo. . .....
11
—
—
188 75
189.4
Siemens & Halske .....
16
tf4
255,5
254
255,5
Transradio........
. 8
-
—
—
Lahmeyer&<So.......
10
165
—
165
—
/5,75
—
76,25
76.5
Deutsche Erdöl ......
. 8
—
—
102
102,75
Essener Steinkohle .....
. 8
—
—
140-25
140
. 8
'38 5
—
138,5
139
Harpener
. 0
134
—
134 65
134
Hoeich Eilen........
ey.
—
109.5
111
3>t, Bergbau ......
10
—
—
749,5
249,5
Lloclnerwerke ......
. 7
105,5
—
105.25
105.5
Söln-Neuciien..... .
. 7
—
106.75
108.25
Mannesmann-Röbreu . . .
. 7
05,5
—
105,75
106,9
ManSselder Bergbau ....
. 7
>05
——
105.4
105,75
Oberschles. Eil'enbebark . . .
. 5
—
—
78
—
Lberschlei- KokSwerke - . . .
—
—
101
102
Phönix Bergbau ....
sy.
02.5
—
102,75
103,4
Rheinische Braunkohlen . .
i<
239
239
. 6
116,5
117,5
116,5
117,5
Rtebcck Montan......
7,2
—
—
Frankfurt a. V>. |
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Datum
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Bereinigte Stahlwerke . - .
97
—
96,4
96 4
Olavi Minen......l
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—
57.25
57,25
Kaliwerke Aschersleben . . .
1<
212
213.5
210,5
213
Kaliwerke Westeregeln . . .
10
215
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217
Kaliwerke Salzdetfurth . . .
15
359
—
360
365
I. ®. Farben.Industrte. . .
12
164,25
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164.4
165,25
Dynamit Nobel......
. 6
—
Scheibeanstall
. 9
148
—
—
—
Goldschmidt .......
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70
70
——
RütgerSwerke .......
. 6
77,25
—•
77,25
77.13
Metällgelellschakl......
. 8
—
109
109
Philipp Holzmann.....
. 7
96
—
96
Zementwerk Heidelberg . .
10
126,5
—
—
Cementwerk Karliiadt. . . .
10
141,5
—
—
—
Wavb & fitentao.....
. 8
83,5
—
3.13
—
Schultheis Patzcnhofer . . .
16
—
—
270
—
Lstwerke.........
12
—
•
210 5
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18
108,5
109,25
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Bemberg.........
14
—
154,5
154,5
Zellstoss Waldhos .... 13'/,
—
211
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Zellstoss Aickastenburg . . .
12
152
-
152,75
—
Charlottenburger Wasser . .
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—
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Daimler Motoren.....
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38,5
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Boigt L Haessner.....
. 0
218
—
218
Süddeutsche Zucher ....
10
157,25
156
156
Banknoten.
L-eolstnmarkt Berlin — Frankfurt a. 2IL
Berlin, 4. März
Seid
irltF
Amertkaullche Vioten.....
Belgische Noten........
Tälirtche Noten........
Englische Noten........
Französische Noten......
Holländische Noten......
Utelicnische Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch Lcsterr,L100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schwei,er Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten ...
4.167 58,14
111,78 20,31
16.38
167.53 21,955
111.68
58,80 2,465
112,08
80 68
49.75
12 365 72.95
4.187 58 38
112.22
20.39
16.44
168,21 22.035
112,12
59.04
2.485
112.52
81.00
49 95
12.425
73.25
4.3j;drj
5. Mär,
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
3rk|
Geld
25ric!
Amü.» Wo».
167 81
168,15
167,18
168 14
Bu-n.-AireS
1.578
1.582
1.578
1.582
Brss-Antw-
58.315
58,435
58,31
58,43
Edristiania -
111.94
112.16
111,97
112.19
Koprndag.'n
111.99
111,21
112,01
112,23
Stockholm -
112,33
112,55
112.30
112,52
HelsingforS.
Ftakten. . .
10.528
21,93
10.548
21,97
10,526
21,93
10,546
21,97
London. . .
20.344
20,384
20,344
20,384
Neuyork . .
4,187
4.195
4.1865
4.1845
Paris....
Schweiz ..
16,37
16.41
16.365
16.405
80,82
80.92
80.865
81.125
Sva i:n .
49,10
49.20
49.15
49.25
Japan . . . Hio de Fan
2.065
2,069
2,063
2,067
0 470
0.472
0,468
0,470
Wie i in D-> Cf ft. abgest
38.96
59,08
58.94
59.06
Prag . . .
12.40
12.42
12.40
12,42
Pclirad . .
7.373
7.387
7.377
7 391
Dudav.'st. .
73.16
73,3t
73.16
73.30
Bul arien
3.027
3.033
3.027
3.033
VifTabon .
18,83
18.87
18,85
18.89
Danzig - . . Konst ntin.
oL34
81.50
81.31
81.47
1.77S
1,782
1,785
1.789
Atben. . .
5.415
5,425
4,175
5.415
5.425
Cmiada . .
4.167
4.167
4.175
U ru u ay. .
3,676
3,684
3.686
3.696
Cairo . • •
20,865
20.905
20,86
20,90


