Ausgabe 
4.12.1930
 
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Kinderbücher undKalender für den WeihnachiMch

Zwischen Weser und Main. 3llu- strierter Bolkskalendcr für das Fahr 1931. Sie­benter Jahrgang. Kassel 1931. Weser-Main» Berlag (3. Kampfer). Kassel. (290) Neben politischen, kulturpolitischen und unterhaltenden Beiträgen enthält der neue Jahrgang eine Reihe von Holzschnitten und kleineren Textillustrationen, ein Kalendarium. Sprüche, praktische Winke. Münz- und Maßtabellen, Posttarife und eine Liebersicht über Messen und Märkte des Jahres 1931. Der Preis beträgt 80 Pf.

Kalender für die deutsche Fa­milie 19 31. herausgeaeben vom Reichsbund der Kinderreichen Deutschlands zum Schutze der Familie e. B. durch Hans Konrad. (361) Bon den Mitarbeitern seien genannt: die ilnitxr- sitätsprofeschren Grotjahn. Muckermann und Thomsen, der Bevölkerungsstatistiker Dr. Burg­dörfer. der Dichter Ludwig Finckh, Frauen wie Annagrete Lehmann, Käte Schirmacher. Marie Ach, 3osefine Schröder-Tumbült und Barbara 3oos. Der Preis beträgt 75 Pfennig.

Deutscher Schulkalender 1931. Ein künstlerischer Wandabreihkalender mit 112 Bildern. Berlag Knorr & Hirth GmbH.. München. Preis 2,90 Mk. (476). Der neue Jahrgang ent­wirft auf seinen 112 Kalenderblättern ein klares, objektives Bild zur Rück- und Ausschau: Jugend und Schule in der Kunst, die graften Pädagogen aller Zeiten, die Entwicklung der Bildungsmittel, die Kunst des Schulbuches, des Spielzeugs, der modernen Anschauungs- und Lehrmittel, das neu­zeitliche Schulhaus in Groftstadt und Land, deutsche Auslandsschulen. Schulhygiene und Kör­perpflege, Bersuchs- und Begabtenschule, Wald­schule. Spiel, Turnen und Sport, Handwerks- und Berufsschule. Arbeitsschule, Schulgarten, Bolks- Hochschule, Dichterpädagogen die Fülle des Materials kann nur angedeutet werden. Bilder und Texte sind glücklich gewählt, Ausstattung und Druck sind lobenswert.

Der Kinderfreund. Ein Bildkalender für die Jugend auf das 3ahr 1931. 7. Jahrgang. Mit 56 Bilder- und Textseiten. Groft-Oktav. Farbiges Titelbild von Zwiener. Stiftungsverlag. Potsdam. Preis 1.80 Mk. (386.) Der neue Jahrgang bringt wieder gutes Bildmaterial in einer Auswahl, die in allen Fällen im Heran­wachsenden Kinde lebendige Beziehungen zu wecken sucht. Knapp und eindrucksvoll gefaßte Erläuterungsworte vertiefen diese Beziehungen und machen sie fruchtbar. Durch eine besonders gepflegte Typographie wird die Anschauung un­terstützt und die Zusammenwirkung von Bild und Text in ein zweckmäßiges Berhältnis gebracht.

Das Teufelsschiff und seine kleine Schwester. Erlebnisse des Goeben- funkers Georg Kopp. Leipzig 1930. K. F. Koeh­ler, Berlag. Reichillustrierter Ganzleinenband 6 Mk. (599.) Ein spannendes Bolksbuch vom

Kriege zur See, berichtend von den Taten der deutschen Kreuzer(Soeben undBreslau", von denen man bisher im allgemeinen nur wußte, daß sie in den Augusttagen 1914 den Engländern vor Messina ein Schnippchen schlugen und nach Konstantinopel durchgebrochen sind. DieGoe- bcn" hat vier 3ahre lang die Seeherrschaft im Schwarzen Meer behauptet, die 34 Einheiten starke russische Schwarzcmeerflotte in Atem ge­halten. Trotz schwerster Minen- und Schuß- verlehungen hat sie den Weltkrieg überstanden, sie ist heute der einzige überlebende deutsche Schlachtkreuzer, allerdings der türkischen Flotte zugehörig, an die sie 1914 verkauft wurde. Unter dem Halbmond, aber mit deutscher Besatzung, hat sie sich im Weltkrieg ihren Ehrennamen erworben. Zu ihren Erfolgen haben die Leistun­gen derFunkbude" wesentlich beigetragen, die Schilderungen werden in unserer Zeit der Funk­technik unsere Jugend besonders interessieren.

Himpelchenund Pimpelchen. Eine lustige Zauberei und Neckerei in Bersen von Dr. Rudolf R i n k e f e i l. Bilder von Fran­ziska Schenkel. 43 Seiten. Preis 5 Mk. Ber­lag für Bolkskunst und Bolksbildung, Richard Keutel, Lahr i. Baden. (601.) Die abenteuer­lichen Erlebnisse der beiden Heinzelmännchen sind in lustigen und unterhaltsamen Bersen erzählt und mit hübschen, dem kindlichen Berständnis angepaftten Bildern illustriert, so daß die jugend­liche Leserschaft sicher viel Bcrgnügen an diesem Bilderbuch finden wird.

Dreimal Weih nach tsmann. Ein lu­stiges Puppenstück für Weihnachten von 3osef Redner. Einzelbuch 1,50 Mark. Mutter Maiers Bett. Ein Puppenspiel von Willi Karsch. Cirzelbuch 1,50 Mark. D i e blaue Blume. Ein Spiel für die Handpuppenbühne von 3da Schmidt. C rzelbuch 1 5) Mark. Ma­genknurren, Thron undTeufelei. Eine Puppenkomödie von Hans Gensecke. Einzelbuch 1,50 Mark. Ferner: D i e Geburt des Kindes. Spiel von P. Char'ot. 1 Hauptbuch und 6 Dollenbücher zusammen 11 Mark. 6 Dar­steller. Der heilige Stern. Krippenspiel nach altem Bolfdgut, von G. Castens. 1 Haupt­buch und 10 Rollenbücher zusammen 12,50 Mark. 10 Darsteller. Hadwig und Ekkehard. Ein mittelalterliches Spiel in 5 Bildern von H. 3ohn nach dem Scheffellchen Roman. 1 Haupt­buch und 10 Rollenbüchcr zusammen 12,50 Mark. 10 Darsteller. Freie Fahrt. Ein Stephen- son-Sviel aus den Anfängen dcr Eisenbahn von Lothar Wichmann für 11 Darsteller. 1 Hauptbuch und 10 Rollenbüchcr 12.50 Mark. D i e Blu­me n k ö n i g i n. Mcrchenspiel von Oskar Gün­ther. 1 Hauptbuch und 10 Rollenbücher zulammen 17 Mar.. Für 10 und mehr Darsteller. (518) Verlag Eduard Bloch, Berlin C 2.

Mannschastslampf im jR ngen.

Gießener Kraft- und Sportklub 1893 VfK. Alsfeld 15:27.

Am Sonntag stand die erste Mannschaft des Gießener Kraft- und Sportklub 1893" der ersten des DfK. Alsfeld in Alsfeld zum Kampf um die Gaumeisterschaft im Mannschaftsringen gegenüber und mußte überraschenderweise eine hohe Niederlage mit 15:27 Punkten einstecken Da verschiedene Gieße- .per das oorgeschriebene Gewicht nicht bringen konn­ten. mußten Umstellungen in der Mannschaft oor- geno.nmen werden, die den Kampfoerlauf nicht unwesentlich beeinflußten. Die Entscheidungen des Kampfgerichts waren korrekt.

V o r k a m p f : 6:15 für Alsfeld. Bantamgewicht: Da Alsfeld keinen Gegner stellt, ist Gießen kampf­los Sieger. Federgewicht: Götz-Gießen und Kister II» Alsfeld liefern sich einen kraftvollen Kampf, den Kister nach 7 Minuten durch Hüftschwung für sich entscheidet. Leichtgewicht: Hier kann der Kreismeister Schember-Alsfeld den Gießener Funk nach drei Minuten durch Kopfzug auf die Schultern werfen. Weltergewicht: Nach wechselvollem Kampfoerlauf verliert Meininger-Gießen durch Stützschleuder ge­gen Schwalm-Alsfeld in der fünften Minute. Mit­telgewicht: Belloff-Gießen und Albert-Alsfeld liefern sich einen harten Kampf, den Albert nach sieben Minuten durch Hamelock mit Halbnelson für sich entscheidet. Halbschwergewicht: Der starke Gießener Forbach ist gegen Kister I-Alsseld anfangs im Dor- teil, doch gelingt es dem zähen Techniker Kister den Gießener zu überrumpeln und nach acht Minuten mittels Ausreißer aus die Schulter zu legen. Schwer­gewicht: Gießen wird kampflos Sieger.

Rückkampf: 9:12 für Alsfeld. Bantamgewicht: Gießen wird kampflos Sieger. Federgewicht: Kister 11= Alsfeld bringt Götz-Gießen in der achten Minute durch Armzug in die Brücke und drückt diese ein. Leichtgewicht: Hier gelingt dem Gießener Funk die Revanche, indem er den Kreismeister Schember- Alsfeld durch blitzschnelle Schleuder in der vierten Minute auf die Schultern zwingt. Weltergewicht: Hier stehen sich in Meininger-Gießen und Schwalm- Alsfeld zwei gleichstarke Ringer gegenüber. In der siebten Minute, greift Schwalm plötzlich Souplesse und legt seinen Gegner auf die Schultern. Mittel­gewicht: Belloff-Gießen greift dauernd an, aber Albert-Alsfeld ist auf der Hut und fängt einen Hüftschwung von Belloff ab, hebt diesen aus und wirft ihn in der sechsten Minute durch Ueberrourf auf die Schultern. Halbschwergewicht: Forbach-Gie- ßen bringt Kister I-Alsfeld zweimal durch Doppel­nelson der Niederlage nahe, doch dieser nütz! eine Blöße Forbachs aus und zwingt ihn durch Ueber- roller nach acht Minuten auf die Schultern. Schwer­gewicht: Gießen wird kampflos Sieger, da der Als­felder'Schwergewichtler nicht antritt.

Gießener Billardspieler erfolgreich.

Nachdem am 23. November das Spiel um den en-Wanderpokal in Mannheim mit 761 gegen 661 Punkten zugunsten von Gießen verlausen war, fand am 30. November das Rück- spiel im Cafe Amend in Gießen statt. Sämtliche

Partieü wurden mit großem Eifer und durchweg spannendem Kampfe erledigt. Der 1. Gießener Billard-Klub ging wiederum als Sieger des Eösten-Pvkals mit 1536 gegen 1391, also mit 115 Bällen Borfprung hervor. Zahlreiche Sport­begeisterte verfolgten die äußerst interessanten Kämpfe und lohnten die Spieler mit größter Aufmerksamkeit und Beifall. Nach Beendigung des Spiels beglückwünschte dcr Bez'.rksvorfitzcnde, Herr Dr. Bundschuh (Mannheim), den 1. Gie­ßener Billardklub zu sei. e n Erso g, und lobte die schönen Leistungen dcr Spieler. Mit einer Schaupartie des besten Mannheimer Bil- larv-Amateurs Dchnarchendorff gegen den Billardmeister Sommer (Gießen), die das Billard^piel in größter Bollendung zeigten, en­dete der Turniertag unter lebhafter Anerkennung aller Beteiligten. Die 1. Gießener Billard-Klub wird übrigens am Sonntag, dem 7. Dezember, den Billard-Klub Frankfurt zu einem Spiel der 2. Klasse hier begrüßen können.

Die deutschen Reiter in Washington.

Die deutschen Reit.roffiziire, die auf den Tur­nieren in Boston, Neuyork und Toronto schöne Ersolge erzielten, wurden in Washington vom Kriegsministcr und vom Generalstabschef emp­fangen und folgten am Abend einer Einladung des deutschen Botschafters. Auch dem Pr.isidenten Hoover soll die deu.sche Mannhaft noch ihre Aufwartung machen. 3m Fort Myer in der Nähe von Washington wohnten die vier Offi­ziere amerikanischen Kava lerieübungen bei.

Marga von Etzdorf in Rabat.

Die bekannte Berliner Fliegerin Marga von Etzdorf ist aus ihrem schwierigen Alleinflug im Kleinflugzeug, der sie von Berlin über Basel, Nimes. Barcelona nach Malaga führte, bereits auf afrikanischem Boden angelangt. Sie traf nach Mebcrquerung der Meerenge von Gibraltar in Rabat (Marokko) ein und setzt nun ihren Flug nach Casablanca fort. Als weit.re Stationen fol­gen dann Safi, Agadir und als Wendepunkt die Kanarischen 3nseln mit den Zw.schenlande- plähen Teneriffa und Las Palmas. Die unter- nehmungs.ustige F.iegerin will dann üb'r Oran, Algier, Tunis. Tripolis und Sizilien in die Hei­mat zurückkehren.

Kurze Gportnotizen.

Das Stockholmer Amateurboxtur­nier brachte dem Berliner Halbschwergewichtler Bölkner einen dritten Platz im Gesamtklassement seiner Gewichtsklasse durch einen Sieg über den Schweden Edgar Holtz nach Punkten.

Der Berliner Sch litts chuh-Club empfängt am Wochenende die englische National­mannschaft im Berliner Sportpalast.

Am Weihnachts-Hockehturnier in Barcelona nehmen deutscherseits der HC. Uhlenhorst, SC. 1880 Frankfurt und der DHC. Hannover teil. England entsendet die London

Occasionals und Paris wird durch Racing Club und Stade Fran^ais vertreten.

*

Die deutschen Schwimmei st erschaf- t c n werden nun doch in Königsberg im August nächsten 3ahres durchgeführt, da Magistrat und Stadtverordnetenversammlung die Mittel für den Bau eines Schwimmstadions bewilligt haben.

Rapid Wien, die Elf des diesjährigen Mitropacupsiegers, wird am 4.3anuar gegen Minerva 93, Berlin, antreten. Borher spielen die Wiener gegen den FK. Pirmasens (28.) und eine Münchener Kombination (1.1.).

*

Gust. S. Estländer, der bekannte schwedische Segelhacht-Konstrukteur, ist im Alter von nur 54 3ahren nach langem Leiden in Stockholm ge­storben.

Englische Eishockeyspieler in Ber- l i n. Eine englische Eishockey-Auswahlmannschaft

gastiert am Samstag und Sonntag ün Berliner Sportpalast und trägt an beiden Tagen Spiele gegen den Berliner Schlittschu^lub aus.

*

Die Eishockeymannschaft des LTC. Prag spielt am Wochenende in Wien am Sams­tag gegen den Pohieinsdorfer SC. und tags dar­auf gegen den Wiener EB.

*

Der Münchener E isl auf v e r e in un­ternimmt im Dezember und 3anuar einige Aus- landreisen und trägt Wettspiele in den Alpen und Dolomiten, und zwar in Davos, Kosters, Salzburg, Cortina d'Ampezzo und Arosa aus.

*

Sprung konkurrenzen auf der Zug­spitze. Der Skillub Partenkirchen teilt auf der Zugspitze eine Sprungschanze errichten, die auch dann noch benutzbar ist, toennim Tal" schon Frühling herrscht. Springteettbewerbe sollen am 5. und 6. April und am 24. Mai durchgeführt werden.

M.-Mlinschasten im Spiegel der Vomnide.

Nachdem die Ligareserve und dritte Mannschaft schon vor mehreren Wochen das letzte Spiel der Borrunde austrugen, beendete sie die Ligamann­schaft am vorletzten Sonntag mit dem Treffen gegen Spielverein Kassel. 3m vergangenen 3aßt gehörte die Ligaelf des BfB. noch der 1. Bezirks- flaffe (2. Ligaklasse) an. Errang aber bei gleicher Punktzahl (20:8) mit Ockershausen die Quali­fikation zum Aufstieg in die Bezirksliga. Dem Gießener Bertrctcr der Bezirksliga stellte die Saison 1930/31 naturgemäß eine viel schwerere Aufgabe als die vergangene. Mit der Stärke der Gegner wuchsen auch die an die Mannschaft gestellten Anforderungen. Sie hatte jedoch gleich einen guten Start, indem sie im ersten Spiet Hermania" Kassel mit 3:1 abfertigte. 3m zwei­ten Treffen gegenBorussia" Fulda unterlag die Mannschaft mit 0:4. Einen Sonntag später schlug sie FB. Ockershausen knapp mit 1:0. Den Kamps gegenGermania" Fulda konnte sie mit 3:0 für sich entscheiden und sich dadurch für die Spitzengruppe qualifizieren. 3m Spiel gegen BfB.Kurhessen" Marburg mußten sich ine BfBcr knapp mit 1:2 geschlagen bekennen. Trotz­dem der Kampf der Mannschaft ein gutes Zeug­nis ausstellte, nahm gerade diese Niederlage der Mannschaft das Selbstvertrauen, Die Leistungen ließen stark nach. Die restlichen drei Spiele der Borrunde gingen sämtlich verloren. Die Mann­schaft wurde dadurch bis auf den drittletzten Ta­bellenplatz gedrängt. Als Ursache des auffallend starken Nachlassens der Elf ist einesteils die fort­gesetzt veränderte Aufstellung, zum größten Teil aber der Mangel an Energie und Kampfgeist schuld. Es kann ihr der Borwurf nicht erspart bleiben, daß hierin in letzter Zeit manches ver­säumt wurde. Der Tabellenstand nach Beendigung der Borrunde:

Verein Gew.

VfB. Kurh. Mardg. 7

Verl. Unentsch. Tore Punkte

1

0

29:13

14:2

Borussia Fulda

5

2

1

18:6

11:5

Hessen Hersseld

3

1

4

11:7

10:6

Sport Kassel

3

3

2

18:14

8:8

Ockershausen

2

4

2

11:13

6:10

Hermania Kassel

2

4

2

18:23

6:10

PfB. Gießen

3

5

0

12:21

6:10

Germania Fulda

3

5

0

10:21

6:10

Spielverein Kassel

2

5

1

12:21

5:10

Fede der Mannschaften

brachte

acht

Spiele

zum Austrag.

Die Ligareserve holte sich in der Saison 1929/30, nachdem sie sich mehrere Fahre hintereinander einen Platz in der Spitzengruppe erkämpft hatte, endlich die Meisterschaft ihrer Abteilung. Sie knüpfte an die Leistungen des Bo'-'chres an und ist auch diesmal wieder an zweiter Stelle der Tabelle zu finden. Das erste ^erbandssviel brachte ihr eine vermeidbare Niederlage, inoem sie gegen Saubringen 0:2 verlor, um dann gegen Nieder-'Deisel mit 2:1 zu gewinnen. Steinbach

mußte sich mit 10:0 beugen. Gegen die Liga­reserve der Gießener Spielvereinigung blieb die Mannschaft mit 1:2 im Hintertreffen. Gewann aber gegen Lollar mit 5:2. Bon Bedeutung für die Placierung war das Spiel gegen die erste Mannschaft Steinbergs, in dem die BfB.-Els mit 3:1 Sieger blieb. 3n der Nachrunde muß die Mannschaft sehr auf der Hut sein, wenn sie ihre günstige Stellung behaupten will, da der geringe Punktunterschied Berschiebungen sehr leicht möglich werden läßt. Die Tabelle:

Berein Daubringcn I BfB. II Spvgg. 1900 II Lollar I Steinberg I Nieder-Weisel I Steinbach I

Gew. Berk. Unentsch. Tore Punkte

4 1 1 13:4 9:3

4 2 0

4 2 0

3 1 2

3 0 3

2 0 4

0 0 6

21:8 8:4

15:13 8:4

19:12 7:5

19:13 6:6

7:14 4:8

2:32 0:12

Die dritte Mannschaft errang im Borjahre zum drittenmal hintereinander die Meisterschaft der 1. Gruppe der Gauklasse 1. 3n dieser Saison hat sie bis jetzt nur wenig schlechter abgeschnitten. Mit zwei Punkten Abstands folgt sie der dritten Mannschaft der Sp. Bgg. 1900 an zweiter Stelle. 3m ersten Treffen holte sie sich durch einen 5:1- Sieg über Dutenhofens zweite beide Punkte. Während sie gegen die vierte Mannschaft der Gießener Spielvereinigung nach mäßiger Leistung

nur ein Unentschieden 2:2 erzielte, vermochte sie das nächste Tressen gegen den Tabellenersten, die dritte der Spielvereinigung, mit 4:1 für sich zu entscheiden, um gegen die erste Garbenteichs mit 4:5 zu unterliegen. Gegen Bieber wurde ein 3:2-Sieg erkämpft. 3m letzten Berbandsspiel teilte sie mit dem Gegner Leihgestern die Punkte. Garbenteichs zweite und Dutenhofens zweite Mannschaft überließen der BfB.-Elf kampflos die Punkte. Wenn die BfB.-Elf, die schon seit Fahren die beständigste ihres Bereins ist, die Spiele der Nachrunde noch mit mehr Eifer aus­trägt und vor allen Dingen stets vollzählig an­tritt, sollte sie nicht ohne Chance sein, sich auch diesmal wieder die Meisterschaft zu sichern.

Die Tabelle:

Berein Gew. Verl.

Sp. Vag. 1900 III 7 1

VfB. Gießen III 5 1

Leihgestern I 4 1

Garbenteich I 4 2

Sp.Vyg. 1900 IV 4i 2

Daubrtngen II 4 4

Bieber I 1 5

Garbenteich II 1 7

Dutenhofen II 0 7

Zusammenfassend kann Berein für Bewegungsspiele seiner Mannschaften in der lährigen Saison, mit Spiele der Ligaelf, d

Unentsch. Tore Punkte

0 28:8 14:2

2 21:14 12:4

3 42:11 11:5

1 41:18 9:5

1 21:15 9:5

0 14:23 8:8

2 7:19 4:12

0 10:42 2:14

1 5:39 1:15

nan sagen, daß der mit dem Abschneiden Borrunde der d:es- aßme der letzten vier s zufrieden sein darf.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

(h Krofdorf, 1. Dez. Bei der T r e i b j a g d am vergangenen Freitag und Samstag wurden in dem Feldtreiben am ersten Tag 51, am folgenden Tage in den Waldtreiben 55 Hasen zur Strecke gebracht.

> Wißmar, 3.Dez. Der Bolksunter- Haltungs-Abend am vorigen Sonntag er­hielt eine besondere Note dadurch, daß sein Ber- anstalter, der hiesige Bolksbildungsausschuß, an diesem Tage aus eine fünfjährige Tätigkeit zurück- bliden konnte. Die reichhaltige Bortragdfolge hielt die zahlreiche Zuhörerschaft lange in Bann. Es wirkten mit der Gesangverein Eintracht Wißmar, der Mandolinenklub, Frl. C. H o f m a n n, Wiß­mar (Sopran), der erblindete Schauspieler Mül- ler-Bary (Marburg), der sich als Meister der Bortragskunst erwies. Was in den fünf Fahren geleistet wurde und was auch fernerhin Aufgabe fein soll, tarn in den Ansprachen zum Ausdruck. Der Borsihende, Rektor Görnert, sprach es in seiner Begrüßungsansprache aus, der als Gast anwesende Leiter der Bolkshochschule Oberyessen, H e g a r (Gießen), sprach über die FrageWas ist BiLung? in eindringlichen, allgemeinver­ständlichen Worten, und der Landrat des Kreises Wetzlar sprach über die hohe Aufgabe der Bolks- bildungsarbeit. Am 14. Dezember findet eine Aus­stellung graphischer Kunstwerke und guter Fu­gendschriften statt. Die hiesigen Zigarren­fabriken haben ihren Arbeitern zum 24. De­zember gekündigt. 200 Ortsansässige, meist Frauen und Mädchen, werden davon betroffen.

-5 - Lützellinden. 1. Dez. Der hiesige Kaninchen» und Geflügelzüchterver­ein hielt in der Gastwirtschaft Franz eine lo­kale Kaninchen- und Geflügelaus­stellung ab, die bei einer Beschickung von rund 120 Nummern eine reichhaltige Auswahl guten Zuchtmaterials aufwies. Das Ergebnis der Prämiierung, die von den Preisrichtern Sodler, Burg-Niedergemunden (Geflügel) und Gerhard, Kirch-Göns (Kaninchen) vorgenom­men wurde, geben wir nachfolgend wieder: t. K a-

ninchen: ChinchUIa, Richard Ludwig, Ehren­preis. Schwarzloh, Georg Pfaff, Ehrenpreis; Richard Ludwig, 1. Preis. 11. Geflügel: Orpington, gelb, Frau Spruck (Bauernmühle), zwei Ehrenpreise; Wyandottes, weiß, Fohannes Franz, Ehrenpreis; Wyandottes, rebhuhnfarbig, Fritz Schäfer, Ehrenpreis; Sussex, hell, Friedr. Andermann, Ehrenpreis; Rhodeländer, Fritz Schäfer, Ehrenpreis; Minorka, schwarz, Frau Spruck (Bauernmüßle), zwei Ehrenpreise; Ftalie- ner, rebhuhnfarbig, Friedr. Bogt, Ehrenpreis und , 1. Preis; Italiener, schwarz, Wilhelm Altenhei- mer, Ehrenpreis und 1. Preis; Fohannes Engel, Ehrenpreis; 3taliener, gelb, Friedr. Andermann, Ehrenpreis und 1. Preis; Rheinländer, schwarz, Frau Spruck (Bauernmühle), zwei Ehrenpreise; Richard Hederich, 1. .Preis; Amerikanisches Leg­horn, weiß, Fohcumes Engel, Ehrenpreis; Wil­helm Müller, 1. Preis, lli. Enten: Peking­enten, Frau Spruck (Bauernmühle), Ehrenpreis. IV. Tauben: Steiger-Kröpfer, Fritz Allendör- fer, zwei zweite Preise. V. Großgeflügel: Bronzeputen, Frau Spruck (Bauernmühle), zwei erste Preise. Die nächste Berbandsaus- st e 11 u n g des Bereins, die noch von den Kanin­chen- und Geflügelzuchtvereinen Wetzlar, Hochel­heim und Hörnsheim beschickt wird, findet am kommenden Samstag und Sonntag in Wetzlar statt.

< > Hochelheim, 2. Dez. Gestern ist im hiesigen Gemeindewald mit den Holz- fällungdarbeiten begonnen worden. Die Zahl der beschäftigten Holzhauer beträgt 60.

<> Niederkleen, 2. Dez. Die Holz­fällungsarbeiten im hiesigen Gemeinde­wald sind seit einigen Tagen im Gange. Insgesamt werden 50 Holzhauer beschäftigt, darunter eine Anzahl Arbeitslose aus der Gemeinde.

AMOL

7 Tldlff.., DltU.-.ORUr.., b fiintt- und SaDenbel-ßd, 18,U M-Nihol, «00 Mass., 600 Spirit.

schmerzlindernd

und betebent> bei Rheuma, Irchia«, Kopf-, Nerven- unb Erkältung«, schmerzen, Ermüdung u. Strapazen.

In Npothktm und Trogrrlrn.

Schöne weiße Zähne: Chlorodont WH