Ausgabe 
4.11.1930
 
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S.Jl.-ifport

Aus dem Tmugau Hessen der DT

VfL. Metzlar II 1900 II 4:2 (3:2).

Das Tressen der zweiten Garnituren sah zunächst die Wetzlarer in der Offensive, in deren Verlauf sie zwei Tore erzielten. Dann fanden sich die Gießener besser zusammen und gestalteten das Spiel bis zum Schluß leicht überlegen. Daß die VfL.-Leute trotz­dem den Vorsprung halten konnten, lag an der schlechten Treffsicherheit und dem mangelnden Ver­ständnis im 1900er-Sturm.

Daten für Mittwoch, 5. November.

1414: Konzil zu Konstanz. 1494: der Dichter Hans Sachs in Nürnberg geboren. 1879: der englische Physiker James Clerk Maxwell in Edin- burg gestorben. k

Fernando Noronha heißt die merkwürdigste Insel der Welt Ihr seltsam gestalteter Felsblock steht wie eine Schildwache eine Tagereise entfernt von der brasilianischer* Küste. Jeder Dampfer, der, mit Kaffeesäcken bei laden, dieses größte Kaffeeland verlaßt, muß anr diesem Felsen vorbei; kein Sack Kaffee, den e* nicht überwacht.

Ebenso wachen in allen wichtigen Kaffeeländerm Vertrauensleute darüber, daß die feinsten Quali-< täten für Kaffee Hag, den coffeinfreien Bohnen^ kaffee, gesichert werden.

Diesen erlesenen Spitzenqualitäten verdankt Kaffed Hag seinen wundervollen Wohlgeschmack und sein herrliches Aroma.

Neben seinen geschmacklichen Vorzügen ist Kaffee? Hag dadurch ausgezeichnet, daß er niemals Schlaf-J Störungen oder irgendwelche Schäden an Herz^ Nerven, Nieren hervorrufen kann, Kaffee Hag ist eine sichere Schildwacht für Ihr cf Gesundheit

Blum, Mtv. Gießen; 6. Hanni Pfeiffer, Tv. Wetzlar; als weitere Siegerinnen wurden u. a. noch angesprochen: 7. Paula Hofmann, M t 0 Gie­ßen; Marie Kretzschmar, Mtv. Gießen, Gretel Otto, Mtv. Gießen; 8. Erika Fehr, Tv 1846 Gießen.

Die Grüße des Gaues überbrachte zweiter Gau­vertreter Schneider (Butzbach) an die Fechter- chaft. Er fand warme und anerkennende Worte ür die aufstrebende Bewegung des schönen Fecht­ports innerhalb der DT.

Wettkämpfe im Zechten.

Neue Altmannen. Schöne Gießener Erfolge.

Die 3. Gaugruppe Mittelrhein, das ist die Fechter- schäft des Turngaues Hessen, führte am Sonn- tag in Butzbach ein I u n g m a n n e n - F e cht e n unter der Leitung von Gaufechtwart Kühn (Fried­berg), dem als Obmänner L. Gerhardt (Gießen), K Mulch (Wetzlar) und B e r l i ch (Bad-Nau- heim) zur Seite standen, bei starkem Wettbewerb reibungslos und eindrucksvoll durch. Es wurde auf zwei Bahnen gefochten, vormittags für Fechter, nachmittags für Fechterinnen. Beidesmal sah man recht spannende und scharfe Kämpfe mit zum Teil sehr schönem fechterischen Können, wie man es bisher bei Iungmannen in der Gaugruppe wohl nur selten gesehen hat.

Bei den Fechtern kamen im Florett von 17 Bewerbern 6, im Säbel von 10 Iungmannen 4 in die spannende Endrunde. In den ^slorett- kämpfen der Fechterinnen schafften sich 6 von 17 Teilnehmerinnen in die Endrunde. Die Besten jeder Klasse rücken in die Altmannen-Klasse auf und zwar (siehe unten folgende Siegerliste) im Florett der Fechter die ersten fünf, im Säbel der Fechter die ersten drei und im Florett der Fechterinnen die ersten sechs Sieger. Die überaus hohe Ueberschreibung von 6 Fechterinnen in die höhere Klasse ist gerechtfertigt durch die wirklich guten Leistungen, die gezeigt wurden.

Die Ergebnisse.

Fechter: Florett: 1. K. Enßlin, T v. 1846 Gießen; 2. C. Hoffmann, Tv. Wetzlar; 3. W. Krick, To. 1860 Bad-Nauheim; 4. K. Gerih, To. 1860 Bad-Nauheim; 5. E Naumann, Tv. 1860 Bad- Nauheim; 6. Hugo Baumann, Mtv. Gießen. Als weitere Sieger seien u. a. noch genannt: 8. Bruno Schneider, To. 18 46 Gießen; 9. Theo Vaubel, Tv. 1 846 Gießen. Säbel: 1. Richard Weber, T v. 1846 Gießen; 2. R. Schauß, Tv. Wetzlar; 3. Hans Leonhard, Tv. 1 8 4 6 Gießen; 4. K. Gerth, To. 1860 Bad-Nauheim.

Fechterinnen: Florett: 1. Gretel Heyer, Tv. 1860 Bad-Nauheim; 2. Else Wirth, To. 18 46 Gießen; 3. Lisette Frankenberger, Tgm. Fried- horn- 4 P.uifp Kübn. Tarn. Friedberg; 5. Betti

Tagung der Vereinsvorsihenden. M.-Tvill-Staffel.

d. In anregender und ausgiebiger Aussprache beschäftigte sich die Iahrestagung der Vorsitzen­den der Gauvereine am Sonntag zu Gießen mit der Klärung der vielen Fragen bei der Er­bauung von Turnhallen, mit der starken Entwick­lung des Spielbetriebcs, mit der Pflege der Schülerabteilungen, mit verschiedmen Verwal- tungskragen im Vereins leben und der Ein­schränkung von Festlichkeiten. Das allgemeine Gauturnsest will in dankenswerter Weise_ die Gießener Turnerschaft für den 12. Juli über­nehmen .Den Höhepunkt der Tagung bildete der Einzug der sechs Schlußläufer der Wilhelm- Will-Gaustasfel. Stehend und unter lebhaftem Beifall hörte die Versammlung die Würdigung, die der erste Gauvertreter Arthur Pfeiffer (Wetzlar) unter Unterbrechung der Verhandlun­gen dem langjährigen und er.'olgreichcn Wirken des Gauoberturnwarles Will angedeihrn lieh, worauf dieser in kurzen, bewegten Worten für die Ehrung durch die Gauturnerschaft dankte. Lieber 2COO Läufer haben in sechs sternförmigen Lauf­strecken rund 325 Kilometer Weges in guter Zeit bis nach Gießen durcheilt, von Altenlotheim (Eder) über Münchhausen und Lollar, von Pfordt über Mücke, vom Hoherodskopf über Lich, von Rieder-Wöllstadt und von Burgsolms. Als er­freulicher Erfolg zäher turnerischer Ausbildungs­arbeit wurde die Plakette dargereicht, die der Staatspräsident der hessischen Turnerschaft als Wanderpreis gestiftet hat und die der Gau Hessen am 15. März in Mainz im zweiten Hessen-Wett­kampf im Kunstturnen zu verteidigen haben wird.

zwei M l t g I l e 0 e r , Die mehrmals uen oiguii«- unentschuldigt fernblieben, a u s z u s ch l i e ß e n Der Bürgermeister wurde beauftragt, die Ersatz- männer zu benachrichtigen. Die Einführung der Bürger st euer und der B i e r st e u e r oder einer diesen beiden Steuern wurde abgelehnt mit der Begründung, daß nur der vollzählige Gemeinde- rat die Verantwortung dafür übernehmen könne. Die Revision der elektrischen Anlagen in der Gemeinde wurde aus finanziellen Gründen zurückgestellt.- Der Händler fl,nton Dörr von hier geriet arst der regennassen Straße zwischen Klein-Rechtenbach und Hochelheim mit seinem Motor r a d 1 n s Rutschen und tarn z u Fall. Er erlitt einen Bruch des rechten Schlüstelbeins und eine Verletzung am Kopf, die nach erster Hilfeleistung durch den hiesigen Arzt seine Ueberführung in die Chirurgische Klinik zu Gießen nötig machte.

ch Erda 3. Nov. Der hiesige D a r l e h n s - kassenverein beschloß in seiner kürzlich statt­gehabten Mitgliederversammlung ener­gische Maßnahmen zur Bekämpfung der über­

zeichnen kann.

Die Ligareseroe verlor gegen Nieder-Weisels erste Mannschaft 1:3. Die Schuld tragen ober die Spie­ler, die bei Beginn noch nicht zur Stelle waren und bann zum Zusehen verurteilt waren, da sich der Spielführer zur Ergänzung schon Spieler aus der vorher tätigen vierten Mannschaft genommen hotte.

Ein schönes Spiel lieferten sich 1900s dritte Mannschaft und der Neuling, die Sportabteilung des Turnvereins Wiefeck. Die (Säfte, hinterließen einen vorzüglichen Eindruck. Ihr topiel war recht gut. Die Mannschaft dürfte noch einigen Spielen einen gefährlichen Gegner abgeben. Ueberragenö war die Leistung des Torwarts. 1900 Hegte 5:1 (Halbzeit 4:0) Trotzdem hielt Wiefeck das Spiel stets offen.

Mit einem großen Sieg überraschte 1900s vierte Elf, indem sie die zweite Mannschaft Dutenhofens mit 6:0 geschlagen noch House schickte.

Die erste Jugend weilte zu einem Gesellschofts- spiel in Wetzlar und wurde dort von der ersten Jugend des FC. 05 mit 2:1 geschlagen. Durch die mangelnde Schußkraft und die Unentschlofsenheit der Stürmer kam 1900 um den Sieg.

VfB. Gießen.

Die Ligamannschaft hat das Derbandsspiel gegenSport" Kassel mit 1:3 verloren. Der Ver­lust der beiden wertvollen Punkte ist insofern recht bedeutungsvoll, als er das Ausscheiden der Mannschaft aus der Spitzengruppe der Tabelle zur Folge hat. (immerhin ist damit noch lange nicht jede Möglichkeit für die VfB.-Elf. sich wie­der nach vorne zu arbeiten, ausgeschaltet. Daß die Hiesigen eine auch beim Gegner Anerkennung findende Partie lieferten, ja zeitweise glänzende Leistungen zeigten, darf als erfreuliche Tatsache gebucht werden. Die Mannschaft war allerdrngs von vornherein gehandikapt durch die Notwendig- feit, zwei Mann Ersah einstellen zu müssen.

Der Spielverlauf: Kassel fand sich auf eigenem Platze schnell zusammen und hat anfänglich etwas mehr vom Spiel. Gießeirs Hintermannschaft kam vorerst nicht recht in Fahrt. Ein Mißverständnis und ein Fehler des VfB.-Tormanns verhilft der Platzmannschaft zu zwei Erfolgen. Gießen Dämpft mit verdoppelter Energie und gestal et das Tressen offen. Etwa eine Viertelstunde vor der Paus" kann Haupt durch prächtigen Schuß auf 1:2 verkürzen. Ängespomt durch diesen Er 0 g und die nckhelic- gende Möglichkeit, dem Spiel eine Wendung zu geben, ging VfB. stark aus sich heraus und drängt Kassel in die Defensive. Auch kurze Zeit noch nach dem Wechsel lag Gießen im Angriff, ohne jedoch K _ n C t 1 L * \ « r < 1 X ah *11 nrR a t ha«*m ai f\a

ßingefonbf.

(Für Form und Inhalt oller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Nochmals der Lamps um den Milchpreis.

Zu den Erklärung endes Milchhändlerverban» des, die der Verbraucherschaft gegenüber den Vorzug des .wahren Sachverhalts" tn Anspruch nehmen, haben wir zu bemerken: .

Bereits seit Jahren wurde der Milchprcrs ut Gießen gemeinsam von den Vertretern der Land­wirtschaft und des Handels festgesetzt. Anfang August traten die Milchhändler an den Milch­erzeugerverband e. V. heran, unter allen Um* standen die in Gießen die Milch billiger ver­kaufenden neuen Händler von Albach und Alten* Buseck zu beseitigen, und sie stellten hierfür Gelder zum Ankauf der Milch in Aussicht. Dies geschah iedoch nicht, um der Verbraucher* schaft von Gießen billige Milch zu verschaffen, sondern um die seit Jahren üb­liche Verkaufsspanne der Händler von 11 bis 13 Pf. in einem Teil der Dörfer aufrechtzuerhal­ten, zumal die neuen Händler den Beweis er­bracht hatten, daß bei gleichbleibenden Preisen der Landwirtschaft der Milchpreis in Gießen um 4 Pf. gesenkt werden kann. . .

Da ein großer Teil der bei der Molkerei Grieb anfallenbcn Milch «zirka 6500 Liter) heute schon zu Preisen von 13,5 bis 14,5 Pf. pro Liter ab­gerechnet wird, aiso den Vorlriegspreis erreicht bat. sollte die Verkürzung der übersetzten Han­delsspanne dazu verwandt werden, den Preis der an die Molkerei liefernden Ortsgruppen durch Schaffung eines Ausgleichsfonds aufzubessern. Hier begann der Streit mit den Milchhändlern, da hierdurch die empfind.ichste S.elle eines Milch­händlers, die Handelsspanne, getroffen wurde, während der Landwirtschaft schon jahrelang zu* gemutet wird, alle in der Stadt eintretenden Abschläge auf ihr Konto zu buchen.

Es ist unrichtig, daß der Abschlag von 4 Pf. von dem Handel und der Landwirtschaft zu gleichen Teilen getragen wurde. Wahrend die« zwar in einigen Dörfern der Fall war, bekamen die Milcherzeuger von Wiefeck, die täglich etwa 2000 Liter produzieren, 4 Pf. weniger als seither, die Milcherzeuger der Dörfer Alten-Buseck, Trohe. Rödgen 3 Pf. weniger, in einem Dorf wurden sogar bei einem Verkaufspreis von 28 Pf. nup 15 Pf. pro Liter ausbezahlt.

Da eine Einigung mit den Milchhändlern nicht erzielt werden konnte, entschloß sich die Landwirt-' schäft zum Selbstvertrieb in der Stadt Gießen, zumal zur Rationalisierung im Handel die ohne­dies schon schwergeschädigte Landwirtschaft kein Interesse mehr daran hat, unter Beibehaltung der seitherigen Zustände auf Kosten der All­gemeinheit einigen Herren die Taschen zu füllen. Die Gemeinde Alten-Buseck hat den Stein in« Rollen gebracht, andere Gemeinden werden in den nächsten Tagen folgen.

Kein vernünftig denkender Mensch wird es verständlich finden, daß z. B. für die Milch von Heuchelheim, das 3 Kilometer von Gießen entfernt liegt, 11 Pf. Differenz zwischen Erzeuger- unk> Verbraucherpreis, wie es seither war, in Zukunft bestehen können, ja sogar den Landwirten tne Milch dort stehen bleibt, weil sie von den Händ­lern aus weiterer Entfernung billiger heran­geholt werden kann. Milch ist ein Produkt, km« täglich erzeugt und abgesetzt werden muß, und bet dem schon im volkswirtschaftlichen Interesse al« Nahrungsmittel eine möglichst geringe Handels­spanne mehr als bei allen anderen landwirtschaft­lichen Produkten am Platze ist.

Richt Vormachtstellung der Landwirtschaft, wie von dem Händlerverein im wohlverstandenen Interesse der Verbraucher" befürchtet wird, hat ! die Veranlassung zu dem Preiskampf in Gießen > gegeben, sondern einzig und allein die Forde­rung eines gerechten Lohnes für die geleistete Arbeit und die Sorge um den Absatz des heimi­schen Produktes.

Milcherzeuger-Verband e.B.. Friedberg.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Spielvereinigung 1900 Frohnhausen 2:1.

Die 1. Mannschaft des Sportvereins Frohnhausen weilte allerdings zwangsläufig, am Sonntag bei der Spieloereinigung 1900 zu Gast und trug gegen die 1. Mannschaft des Platzbesitzers das fällige 23er- bandsfpiel aus. Die Gäste hinterließen einen sehr guten Eindruck und waren auch sichtlich darauf be­dacht, keinerlei Anlaß zu Klagen zu geben. Das Spiel wurde überaus fair durchgeführi. Der Schieds­richter hatte deshalb ein leichtes Amt. Frohnhausen stellte eine kleine flinke Mannschaft ins Feld, die allerdings in technischer Hinsicht dem Gegner des Tages unterlegen war. Merklich vermißte man jebe Initiative, die man vom Sturmführer oder vom Mittelläufer erwartet hätte. Allerdings, die Hiesigen zeigten in dieser Hinsicht auch nichts Ueberragendes, denn sonst hätte das Ergebnis weitaus anders lauten müssen.

Der Spielverlauf stand im Zeichen eines flotten Beginns. Beide Mannschaften forcierten das Tempo und schufen in der ersten Halbzeit eine Reihe von kritischen Situationen, so daß die beiden Tor­hüter einige Male eingreifen mußten. Verschiedene Torchancen auf beiden Seiten wurden allerdings nicht energisch genug ausgewertet. In der 10. Mi­nute gelang es dem Platzbesitzer nach kurzem Ge­plänkel vor dem gegnerischen Tor das erstemal er­folgreich zu sein. Die Gäste ließen sich jedoch dadurch nicht entmutigen, strengten sich um so mehr an und drängten auf Ausgleich, der auch tatsächlich in der 35 Minute fällig wurde. Die Frohnhausener konn­ten sich nichi lange freuen, denn in der 43. Minute verschafften sich die 1900er nach sauberer Kombina­tion und Entschlossenheit des Rechtsaußen abermals die Führung. Mit 2:1, zugleich dem Schlußergebrns, ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit verlies bei einer ständigen leichten Überlegenheit der Blauweißen ebenfalls sehr abwechslungsreich, jedoch torlos, obwohl aus mancher Gelegenheit Nutzen hätte gezogen werden müssen. Die Frohnhausener wurden allerdings auch verschiedentlich gefährlich, so daß Brambach stets auf dem Posten sein mußte. Der Ausgleich lag dabei gar nicht außerhalb des Möglichen. Für die Frohn- haufener ist das Ergebnis recht schmeichelhaft, wah­rend man den Sieger 1900, wenn auch als voll ver­dient so doch nicht als besonders eindrucksvoll be-

handnehmenden Mäuseplaae tn die Wege zu leiten. Der Verein hat deshalb zweiLepit"- Apparate beschafft, die er den Landwirten un­entgeltlich zur Verfügung stellt. Um die Frage zu klären, ob geteilter oder unge­teilter Unterricht im Lause des Winter­halbjahres durchgeführt werden soll, beriefen die Lehrer der hiesigen Schule eine Elternver­sammlung ein, die von den meisten Ellern der schulpflichttgen Kinder besucht wurde. Die Eltern entschieden sich in großer Mehrheit für ungeteilten, also durchgehenden Unterricht.

Dillkreis.

WSR. Herborn, 3.Rov. Durch eine außer­ordentlich hohe Zahl von Di Ph t her ie -Er­krankungen in Herborn hat die Polizeibe­hörde schon seit längerer Zeit zu besonderen Schutzmaßnahmen greifen müssen. Trotzdem ist es nicht gelungen, die Zahl der Erkrankungen zu mindern. Dis heute waren 85 Erkrankungs­fälle zu verzeichnen. Durchschnittlich sind stets 25 Personen von der Krankheit ergriffen. Drei Fälle verliefen bisher tödlich.

<> Hirnsheim, 1.Rov. Der Gemeinde» faßte in feiner jüngsten Sitzung den Beschluß, i M i t g l i e d e r, die mehrmals den Sitzungen ' i. a u szus ch l i e ße n.

wechselnder Angriffe, bei denen auf beiden Seiten Torgelegenheiten ausgelaisen werden, übernahm Sport" das Kommando und diktiert die Ge cheh- nisse. Die VfD.-Verteibigung schlägt sich ausge­zeichnet, kann aber nicht verhindern, daß der Geg­ner noch einmal erfolgreich ist.

Auf eigenem Platz hatte die Ligareserve den Tabellenführer, die erste Mannschaft Steinbergs, im Derbandsspiel zum Gegner. Daß VsD. einen schweren Stand haben würde, war vorauszu- sehen. Die Platzelf setzte jedoch gleich von De- ginn an alles daran, sich einen möglichst großen Vorsprung zu sichern. Sie war ihrem Gegner im Spielaufbau und in der Dalibehandlung über­legen und lag trotz dessen eifriger Gegenwehr bei Halbzeit mit 3:0 in Führung. Rach dem Wechsel tarn Steinberg auf und es gelang der Mannschaft, wenigstens das Schluhergebnis auf 1:3 zu stellen. Das Spiel der dritten Mann­schaft gegen Garbenteichs zweite kam durch Richt- anlreten der Gegner nicht zum Austrag. Während die Al-Iuaendels gegen die gleiche des Sportvereins Heuchelheim auf dortigem Platz 0:0 spielte, unterlag die A2-3ugeni) der Al-Jugend Lich« mit hoher Torzahl.

Handball der Sp.-Vg. 1900

VfL. Wetzlar I 1900 I 3:2 (1:1).

Die 1900er konnten in Wetzlar nicht zu Gewinn- Punkten kommen. Allerdings muß zur Ehre der Spielvereinigungsleute sowohl der ersten wie zweiten Mannschaft gesagt werden, daß sie ihren Gegner zu keinesfalls überzeugenden Siegen fern- men ließen. Die Leistung der ersten Mannschaft muß unbedingt als ein Fortschritt gegenüber dem seither Gezeigten gewertet werden. Leider hatte fte das Mißgeschick, in der Mitte der zweiten Halbzeit den rechten Läufer infolge Verletzung zu verlieren, was den Wetzlarern Gelegenheit zum Führungstor gab. Zur Mannschaftskritik ist kurz zu sagen, daß der VfL. aufgrund besserer Stürmerleistungen ge- wann. 1900 verfügte über eine in der Gesamtheit bessere Hintermannschaft.

VfL. Wetzlar 3gb. 1900 3gb. 3:3 (0:2).

Die Jugend mußte sich ihrem Gegner mit nur neun Mann stellen. Trotzdem hatte sie zunächst das Spiel in der Hand, bann blieb es allerdings nicht aus, daß die Wetzlarer ausgleichen konnten.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Ergebnisse des letzten Sonntags.

Meisterklasse:

Tv. Bad-Nauheim Tv. Grvßen-Buseck 5:1; T. u. SpD. Marburg Tv. Lauterbach 9:1; Tv. Niedergirmes Tv. Alsfeld 10:2; Mtv. Gießen Tgm. Friedberg 2:1.

A-klaffe:

Tv. Münchholzhausen Tv. Großen-Linden 3:5; Mtv. Gießen Tv. Heuchelheim 3:6; Tgm. Fried- berg T. u. SpD. Butzbach 1:1.

B-fUaffc:

Tv. Niedergirmes Tv. Lützellinden 7:1; Tv. Münchholzhausen Tv. Allendorf 1:3; Tv. Krof­dorf Tv. Lich 3:3; Tv. Grohen-Buseck Tv. Treis 1:2; Tv. Ortenberg Tv. Gedern 1:0; Tv. Hirzenhain Tv. Dorheim 0:6; Tv. Brauerschwend Tv. Alsfeld 4:2; Tv. Lauterbach Tv. Maar 1:1.

Sport in den Gießener Schulen. Gnmnasium-Realgymnasium komb. Oberrealschule 1:1 (1:1).

Die Mannschaften trafen sich auf dem DfD- Plah zu einem Fußballspiel. Die Gymnasiasten buchten, trotzdem sie mit Ersah und nur 10 Mann spielten, einen schönen Achtungserfolg gegen die spielstarken Oberrealschüler. Bei beiden Mann­schaften waren Läuferreihe und Verteidigung^ in guter Form, während die Stürmerreihen zu wün­schen übrig ließen. Schiedsrichter leitete einwand­frei.

Ski-Klub Gießen

Vor einigen Tagen fand eine gut besuchte Mit­gliederversammlung des Ski-Klubs Gießen statt. Der seitherige Vorstand wurde wiedergewählt. Die wichtigsten sportlichen Unter­nehmungen sind nunmehr auf den Ski-Gau Vogels- berg übergegangen, der vor einem Jahre durch den Ski-Klub Gießen gegründet worden ist. Das Gau- Rennen auf dem Hoherodskopf soll am 11. Januar 1931 stattfinden. An der Sprung- schanze werden weitere Verbesserungen vorgenom­men, die die Sprungweite vergrößern. Der Ver- band Mitteldeutscher Ski-Vereine stellt dem Gau DSV.-Ski-Lehrer zur Verfügung. Die Mitglieder der Gauvereine können infolgedessen an jedem Schneesonntag auf dem Hoherodstopf kostenlosen Ski-Unterricht genießen. Außerdem finden um Weih­nachten und Neujahr mehrtägige Ski-Kurse statt. Großes Interesse erregte eine geplante, sehr preis­werte Hochgebirgsfahrt, die als Gesell- schaftsfahrt ins Samnauntal unternommen werden oll. Mit dem Vogelsberger Höhen-Klub wird Hand in Hand gearbeitet. Ein Mitglied des Gesamtvor- standes des VHC., Lehrer L i n ck - Schotten, der zu- gleich dem Vorstand des Klubs angehört, war er- schienen und befestigte die guten Beziehungen. Der Versammlungsleiter wies ferner auf den am 5. Nov. vorzuführenden FilmSonne über Piz Palü" hin.

Der Deutsche Ski-Verband (DSV.), dem der Ski- Klub angehört, hat sein 25. Jubiläum aefeiert. Aus diesem Anlaß gedachte der DSD. besonders ver- dienter Pioniere des deutschen Ski-Laufs. Auch einem Mitglied des Ski-Klubs Gießen wurde diese Ehrung zuteil, nämlich Zahnarzt Jaeger, Gie- ßen, dem der Vorsitzende, Dr. W o d a e g e, das Ehren-Diplom des DSD. überreichte. Er hob dabei unter Zustimmung der Versammlung die Verdienste des Ausgezeichneten um den oberhessischen Skilauf hervor. Bereits in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat Zahnarzt Jaeger im Vogelsberg als einer der ersten die weiße Kunst geübt, und ist ihr bis auf den heutigen Tag treu geblieben.

Schöne weiße Zähne: Chlorodont