Einzelbild herunterladen

zur Aufgabe dieses Amtes gezwungen war. AlS Spielleiter wurde Turner Heinrich Kampfe bestellt. Turner Otto Zimmer lieh hierauf in kurzen Zügen die Geschichte der Handball­abteilung am geistigen Auge der Zuhörer vor­überziepen und ermahnte zugleich die Spieler, auch weiterhin in echtem Turnergeist zu wirken. 3m weiteren Verlaufe der Versammlung' wurde beschlossen, den diesjährigen Turngang nach G r ü n b c r a zu unternehmen. Am die turnerische Betätigung der Frauen und Mädchen zu fördern und auf eine breitere Vasis zu bringen, wurde auherdem noch beschlossen, unter der Leitung des Frauenturnwartes Volz cjjtc Werbe- turn stunde zu veranstalten. In diesem Zu­sammenhang wurde der Wunsch laut, int näch­sten Jahre auch eine Werbeveranstalttma für Turner und besonders für ältere Turner durch­zuführen.

Kreis Büdingen.

< Berstadt, 2.Aov. Aus Anlaß der gol­denen Hochzeit unseres Altbürgermeisters Wolff und seiner Gatin überreichte am Frei­tag unser Ortsgeistlicher ein Glückwunschschreiben des Landeskirchenamts mit einem Gedenkblatt und Gesangbuch, zugleich auch die Glück- und Segens­wünsche der evang. Kirchengemeinde, des Kirchen- vorstandes und der Kirchengemeinkevertretung übermittelnd. Dabei hob er die über 41jährige segensreiche Tätigkeit des Jubilars im Kirchen­vorstande hervor und betonte, daß sein ernstes und entschiedenes Urteil in kleinen, wie in großen kirchlichen Fragen für den Kirchenvorstand stets von größtem Werte war und demgemäß gewür­digt wurde. Aic kleinlich,' sondern immer groß­zügig, habe er das Verhältnis zwischen Gemeinde und Kirche harmonisch zu gestalten gewußt. Die Gattin des Jubilars feierte der Ortsgeistliche als treue Wandergenossin, als vorbildliche, tüchtige Hausfrau, als treubeforgte Mutter. Bürgermeister Alter brachte seinem Amtsvorgänger und dessen Gemahlin die Glückwünsche der Gemeinde dar und dankte dem Jubilar für seine fast 40jährige, er­sprießliche Tätigkeit als Bürgermeister: er über­gab im Aamen der Gemeinde und Kirch: Ber­stadt ein Lutherbild als bescheidenes Zeichen der Verehrung und Dankoarkeit. Schließlich würdigte auch Dekan S c r i b a. Aidda, die Verdienste des Jubilars als langjähriges Mitglied des Deka­natsausschusses des cd. Dekanat; Aidda und über­reichte unter herzlichen Datckeswvrten ein Aeues Testament in Großdruck. Unter den zahlreichen Glückwünschen von nah und fern befanden sich solche von Oberkirchenrat D. Wagner als dem Superintendenten der Provinz Oberhessen, vom Hess. Feldbereinigungskommissar in Fr'edberg und vom Hess. Ministerium für Arbeit und Wirtschaft. Abteilung für Ernährung und Landwirtschaft. Aachmiltags erschien Kreisdirek or Dr. Gaßner, um die Glückwünsche des Kreisamles Büdingen zu überbringen. Möchte unserem Altbürgermeister Wolff und seiner Gemahlin ein ungetrübter Le­bensabend beschießen sein!

Kreis Schotten.

* Schotten, 3. Aov. Ab 1. Aovember ist im Kreise Schotten durch Schaffung von drei Zwei­drittelstellen eine weitere Schul st eile ab- aebaut. Die drei Teilstellen befinden sich in Eichelsdorf, Lardenbach und Ober-Seemen. Es ist bedauerlich, daß das wenig entwickelte Schul­wesen des Vogelsberges durch diese erneuten Abbaumaßnahmen wiederum ein Stück zurückge­worfen wird, zumal die drei betroffenen Ge­meinden zu den wenigen Orlen unseres Kreises gehören, deren Devölk.'rungszahl infolge günsti- gcr Derkehrs'age und Arbeitsmöglichkeiten im Steigen begriffen ist. Auch im F o r t b i l - bjj ngsschulwesen wurden durch Zusam­menlegung kleiner Klassen mit den Klassen größerer Aachbarorte Vereinfachungen vorgenom­men. die z. T. Anmarschwege bis zu einer Stunde bedingen. Diese Maßnahme war erforderlich, weil der Etat für nebenamtlichen Anterricht in der Fortbildungsschule' nicht ausreicht, die Stunden­vergütung überall auszuwerfen, obgleich der größte Teil der Fortbildungsschulstunden von Lehrern, die weniger als 30 Wochenstunden Vollsschulunterricht in ihren Klassen haben, un­entgeltlich erteilt werden muß.

± Groß-Eichen, 3. Aov. Gestern fand hier eine Sitzung der K i r ch e n g e m e i n d e- Vertretung des Kirchspiels Groh- Eichen statt. Hauptpunkt der Tagesordnung war der Voranschlag für 1931 Aj. Der erste Teil schließt in Ausgabe und Einnahme ab mit 2739,91 Mk. An größeren Ausgaben sind 600 Mk. für eine Reparatur des Kirchendachs vorge­sehen. Der zweite Teil schließt in Einnahme und Ausgabe ab mit 1739,48 Mk.

Wirtschaft.

Ankauf gezogener Auslosungsscheine vor dem Fälligkeitstermin.

Berlin. 3. Aov. (DTR.) Die bei der Aus­losung am 6. Oktober 1930 gezogenen Aus- losungsrechte der A n l e i h e a b l ö f u n g s - schuld des Reiches sind bestimmungsgemäß am 31. Dezember 1930 einzulösen. Das Reichsfinanz- Ministerium hat sich jedoch entschlossen, diese Aus- losungsrechle vor dem ^älligkeilslage, und zwar vom 10. Aovember 1930 ab, unter Abzug eines zum jeweiligen Reichsbankdiskontsah zu be­rechnenden Diskonts frei von Provision ankausen zu lassen. Der Ankauf der freien Stücke erfolgt durch die Reichsbankanstalten.

Markt in Hungen.

l. Hungen, 4. Aov. Gestern fand hier der Allerheiligenmarkt (Krämer-, Schweine- und Schafmarkti statt. Der Markt, der erst seit einigen Jahren besteht, hat sich bereits sehr gut entwickelt. Der Besuch des Marktes war tm all­gemeinen sehr gut. Am Krämer markt waren etwa 60 bis 70 Verkaufsstände aufgebaut. Hier machte sich die schwierige wirtschaftliche Lage am deutlichsten bemerkbar, jedoch- waren Spitzen, Tuch­waren und ähnliche Gebrauchs^egenstände lebhaft begehrt, lediglich Luxusgegenstände traten in den Hintergrund. Am Schweinemarkt waren 582 Ferkel zum Verkauf angefahren. Es wurden be­zahlt für sechs Wochen alte Ferkel 18 bis 20 Mk., für sieben Wochen alte 20 b s 23 Mk., für acht Wochen alte 24 bis 26 Mk., für neun Wochen alte 26 bis 29 Mk., für zehn Wochen alte 30 bis 33 Mk. für Einleger bis zu 45 Mk. Das' Ge­schäft war im allgemeinen gut, infolge des großen Angebotes verblieb jedoch ein geringer lleDcr- stand. Auf dem S ch a f m a r k t waren 159 Stere zum Verkauf gestellt. Es kosteten Hammel-Lämmer 25 bis 35 Mark, Mutterschafe 40 bis 55 Mk., Schlachlhämmel 35 bis 50 Mk. und darüber, Docke 60 bis 70 Mark. Das Geschäft war sehr gut, der Markt wurde völlig ausverkauft.

*

* Die Preisermäßigung für Bau­glas. Wie WTB. Handelsdienst erfährt,schwanlt das Ausmaß der neuerlichen Preisermä.ngung für Bauglas, die der Verein deutscher Tafelglas­hütten Frankfurt a. M. mit Wirkung vom l.Ao- vember d. 3. vorgenommen hat, je nach der fracht- lichen Lage der einzelnen Absatzgebiete zwischen 10 und 20 Prozent.

Der Saaten stand in Preußen An­fang Aovember. Aach dem amtlichen Bericht lagen im Oktober die Temperaturen im allge­meinen noch über den langjährigen Mittelwerten. Infolgedessen sind Win'ergecste, Winterroggen und Winterweizen, soweit rechtzeitig gesät über­all befriedigend aufgelau en. Wenn 2 gleich gut, 3 gleich'ttel und 4 gleich gering bedeutet, so ergibt sich für Winterroggen die Äole 2,7 gegen­über 2,6 im 3ahre 1929 und 2,6 im 3ahre 1913. Winterweizen 2,7 2,7 3,7. Wintergerste 2,6 2,6 2,4, Gemenge aus Wintergetreide 2,8 2,7, Raps und Rübsen 2,7 - 3,1 2,4, junger Klee 2,7 3,1 2,4, Viehweiden 2,8 3 4. Die Kartoffelernte ist durchweg beendet. Die Rüben- ernte dürste Anfang Aovember beendet sein.

' Keine Stillegung der Franksche Eisenwerke-AG. Zu den beabsichtigten Ar­beiterentlassungen bei der Franksche Eiienwerke- AG., Adolfshütte bei Dillenburg, erfährt WTB- Handelsdienst von unterrichteter Seite, daß ledig­lich mit Rücksicht auf die gegen Jahresende üb- liche saisonmäßig verringerte Absatzmöglichkeit in Handelsgußerzeugnissen dem jeweiligen Bedarf angepaßte Detriebseinschränkungen durchgeführt werden. Die Ankündigung dieser Maßnahme bei den Behörden mußte, da mehr als fünf Prozent der Belegschaft voraussichtlich zur Entlassung kom­men sollen, nach der Stillegungsverordnung in die Form einer sogenannten ..Stillegungsanzeige" gekleidet werden. Eine Schließung der Betriebe ist nicht beabsichtigt.

Rhein. - Wests. Elektrizitätswerk AG. Aach dem Geschäftsbericht der Rheinisch- Westfälischen Elektrizitätswerk AG., Essen, für 1929/30 stieg die Stromabgabe von 2067.21 auf 2782.15 Mill. Kilowattstunden. Dabei betrug die Kraftabgabe 2637.81 (1935.26) Mill. Kilowatt- stunden, die Lichtabgabe 144.34 (131.95) Millio­nen Kilowattstunden. Die Stromabgabe des RWE. und der Konzernuntemehmungen stieg von rd. 2700 auf über 3500 Mill. Kilowattstunden.

Das Absatzgebiet habe sich nicht wesentlich er­weitert. Der in den letzten 3ahren planmäßig durchgeführte Ausbau des Hochspannungsnetzes mit dem Anschluß an die Wasserkräfte des Sü­dens und einer Verbindung sämtlicher Energie­quellen wurde fortgesetzt. Detriebsgewinne stie­gen auf 72.10 (60.67) Mill. Mk., wovon Ver­waltungskosten, Ausgaben und Zinsen 20.99 (18.74), Abschreibungen 24.62 (21.62) Mill. Mk. erforderten. Aus dem Reingewinn von 26.48 (20.32) Mill. Mk. werden wieder 10 Prozent Divi­dende auf das von 181 auf 243 Mill. Mk. er­höhte Aktienkapital verteilt. 56 390 Mk. werden vorgetragen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 4.Aov. Tendenz: schwä­cher. Die Börse eröffnete heute weiter in etwas schwächerer Haltung. Anregungen waren nicht vorhanden, so daß das Geschäft wieder nur kleinste Formen annahm. Verschiedentlich schritt die Kulisse unter dem Druck der schwankenden gestrigen Aeuyorker Börse zu Abgaben. Gegen­über der gestrigen Abendbörse ergaben sich meist Abschwächungen, die jebt>d> kaum über ein Prozent hinausgingen, da dringendes Angebot nicht zu bemerken war. Gleich nach den ersten Kursen machte sich eine gewisse Wider­standsfähigkeit bemerkbar. Die Kulisse schritt vereinzelt zu Deckungen. Einige Papiere lagen daher etwas gefragter. Das Geschäft erfuhr nur in einigen Papieren eine geringfügige Be­lebung. So waren am Elektromarkt AEG. und Elektrische Lieferungen um bis zu 0,5 Prozent höher, während Licht & Kraft und Felten bis zu 1 Prozent einbüßten. Siemens eröffneten behaup­tet. Am Montanmarkt waren Gelsenkirchen mit minus 3 Prozent stärker gedrückt. Von Kaliaktien gaben Westeregeln 2 Prozent nach. Chemiepapiere lagen nur knapp gehalten. Banken lagen unein­heitlich. Danatbank konnte sich nach der gestrigen stärkeren Abschwächung um 1 Prozent bessern. Commerzbank verloren 1 Prozent. Kunstseide­aktien lagen wenig verändert. Von Warenhaus­aktien gaben Karstadt 1 Prozent nach Etwas In­teresse bestand noch für Otavi Minen plus 0,75 Prozent, für Gesfüvel plus 1,25 Prozent und für Farbenaktien, die um Bruchteile eines Prozentes anzogen. Am Rentenmarkt waren deutsche An­leihen geschäftslos. Von Ausländern waren Tür­ken erneut ziemlich stark angeboten. Anatolier ver­loren z. B. erneut 1 Prozent. Pfandbriefe lagen still. Liquidationspfandbriefe lauteten etwas hoher, während Reichsschuldbuchforderunaen ge­drückt eröffneten. Im Verlaufe war die Tendenz etwas fester. Die Kulisse schritt zu Deckungen, und das Geschäft war besonders in Farben und Elektroaktien etwas lebhafter. Die Besserungen gingen bis zu 2 Prozent. Tagesgeld war mit 5 Pzt. etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1990; gegen Pfund 20,388; London gegen Kabel 4,8565; gegen Paris 123,78; gegen Mailand 92,77; gegen Madrid 43,25; gegen Holland 12,0660; gegen Schweiz 25,0313.

Berliner Börse.

Berlin, 4. Nov. Die schwache Haltung an der gestrigen Börse, die auch an der Abendbörse in Frankfurt anhielt, hatte im heutigen Vormittags- oerkehr Befürchtungen zur Folge, daß schwache Pakete an den Markt kommen konnten. Da es außer­dem an besonderen Anregungen fehlte, Neuyork einen ziemlich schwankenden Verlauf nahm, der Be­richt der Preußischen Handelskammern für Oktober nicht gerade ermutigend war und die Erklärung der Deutschen Volkspartei zum Regierungsprog^amm Verstimmung hinsichtlich der innerpolttischen öitua= tion auslöste, waren genügend Momente vorhanden, die schwächere Kurstaxen rechtfertigten. Die ersten Notierungen waren dann aber durchaus nicht so schwach, wie man vorbörslich noch befürch­tete. Es waren zwar überwiegend Nück- gänge im Ausmaße von bis z u 3 v. H. festzustellen gegenüber den Notierunaen der Frank- furter Abendbörse. Ein gewisses Publikumsinteresse war jedoch unverkennbar. Besonders eine am Schultheismarkt eingetretene Beruhigung machte einen guten Eindruck. Schultheis konnten sich um 2,5 o. H. erholen. Werte wie Schantungbahn, Deut­sche Kabel, Elektro Schlesien, Thüringer Gas waren bis zu 1,5 v. H. gebessert, und Chadeaktien gewan­nen auf festere Auslandmeldungen 3 Mark. Einen günstigen Einfluß hatte ohne Zweifel die gestrige Rebe Dr. Luthers in Dresden, die dieser anläß­lich der Einweihung des neuen Reichsbankgebäudes gehalten hatte. Deutsche Anleihen waren ruhig.

Ausländer behauptet. Nur Bosnier und Anatolier schwach. Letztere verloren 1,13 v. H. Der Pfandbrief­markt war still. Liguidationspfandbriese wieder eher freundlich. Reichsschuldbuchforderungen 0,5 bis 1 v. $)., besonders in den späteren Fälligkeiten, gedrückt. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgelo 6 bis 8 v. H.; Monatsgeld 6 bis 7,5 v. H.; Warenwechsel zirka 5,5 v. H. Nach den ersten Kursen wurde es auf Deckungen einheitlich f e ft e r. Farben hot­ten lebhafteres Geschäft. Aber auch Elektrowerte sanden im Verlaufe Beachtung und zogen bis 2 v. H. an. Die Färben-Bewegung übertrug sich auf den Rheinstahlmarkt, an dem ebenfalls Gewinne von 1,5 v. H. festzustellen waren.

Amtsgericht Gießen.

Ein nächllicher, durchEinschleichen in den Keller eines bewohnten Gebäudes versuchter Diebstahl, der zur Vorsicht mahnt, wurde lediglich durch das plötzliche Erscheinen eines Hausbewohners vereitelt. Der Dieb, der nach gewaltsamer Entfernung des Drahtgitters sich durch das Kellerfenster in den Keller geschlichen hatte, um von dort aus eine günstige THekegenheit zum Stehlen im Hause zu erspähen, verließ, als er sich gestört sah, fluchtartig den Keller, jedoch unter Zurücklassung seiner Aktenmappe, aus deren Inhalt der Eigentümer ermittelt werden konnte. Trotz des untrüglich vorliegenden Beweises leugnete dieser und behauptete, er habe am Tage vor dem Dieb­stahl die Mappe einem ihm unbekannten Manne einen Augenblick zum Halten gegeben, der Mann sei aber plötzlich verschwunden und müsse der Täter sein. Der Richter, dem gar oft das Märchen vom großen Unbekannten in allen möglichen Abarten ausgetischt zu werden pflegt, glaubte dem Angeklag­ten auch in diesem Falle nicht, zumal dem Verhaf­teten der angebotene Alibibeweis mißlang, er auch, obwohl Gelegenheit dazu vorhanden war, keinem Menschen von dem immerhin merkwürdigen Vor­kommnis etwas erzählt hatte. Zudem war der An­geklagte wegen Diebstahls mehrfach vorbestraft. Auch einen Einbruchsdiebstahl hatte er schon began­gen. Als rückfälliger Dieb erhielt er wegen des versuchten schweren Kellerdiebstahls im Sinne beS § 243 Z. 2 und 7 RStGB. eine Gefängnis­strafe von 7 Monaten.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Q Wetzlar, 2.Nov. Im Jahre 1931 finben hier folgende Märkte statt: 14. Januar Vieh­markt; 25. Februar Kram- und Viehmarkt; 4. März Viehmartt; 18. März. 29. April. 20. Mar und 24. Iuni Kram- und Viehmarkt; 8. Iuli Vieh­markt; 29. Juli, 19. August, 23. September, 28. Ok­tober, 4. Aovember, 2. Dezember und 16. Dezember Kram- und Viehmarkt.

Q Wetzlar, 2. Nov. Die Generalver­sammlung der Herbbuchgesellschastdes Kreises Wetzlar sand hier unter dem Vorsitz bes Landrats M i ß statt. Der Geschäftsführer, Kreis- ausschuß-Oberinfpektor Martin, gab den Ge­schäftsbericht, aus dem hervorging, daß der Herbbuchgesellschaft insgesamt 712 Tiere ange­schlossen sind. Neu ausgenommen würben im ver­gangenen Geschäftsjahr insgesamt 78 Tiere. Die Zahl der Mitglieder beträgt in 63 Orten 502. Es werden zwei Milchkontrollstellen unterhalten, denen 22 bzw. 35 Betriebe mit 90 bzw. 122 Kühen ange- schlossen sind. Eine dritte Kontrollstelle soll demnächst errichtet werden. Die Iahresrechnung die ebenfalls vom Geschäftsführer vorgetragen wurde, weift einen befriedigenden Bestand auf. Dem Rechner wurde Entlastung zuteil. Die Wahl des Vorstandes fand mit der Wiederwahl der bisherigen Herren schnelle Er­ledigung. Der Haushaltsplan für das kommende Ge­schäftsjahr fand nach Aufnahme einiger ergänzender Bestimmungen die Zustimmung der Versammlung. Es wurde weiter beschlossen, die nächste DLG -Aus- stellung, die in Hannover ftattfinben wird, mit drei bis vier Tieren zu beschicken. Zum Schluß der Ta­gung berichtete Geschäftsführer Kunz (Wetzlar) über die Vertreteroersammlung bes Rotviehzüchter­verbandes und über dessen letzte Zuchtviehversteige­rung in Norbhausen. ,

(D Krofborf, 2. Nov. An einigen Apfel- bäumen ber Gemeinde wurde kürzlich bas Auf­treten bes in unserer Gegend seltenen Weiden- b obrer 5 bemerkt. Um der Schädlinge habhaft zu werden und die weitere Ausbreitung zu verhindern, mußten die Bäume gefällt werden.

ch Krofdorf, 4. Aov. Bei ber gestern im Krofdorfer Homberg und im Launsbacher Wald abgehaltenen Hubertus-Treibjagd wur­den 48 Hasen und ein Fuchs zur Strecke gebracht.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe ber zuletzt beschlossenen Dioibenbe an. Retchsbankbiskont 5 o. H., Lombarbzinsfuß 6 v. H.

Banknoten.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß-! furd |

1-Uhr- fiurd

Schluß»! lurd |

tlnsang- Kure

Datum 1

3 11

4 11

3 11. !

4. 11

6% Deutsche Reichsanielhe

von 1927 . . ......

87

87,25

7% Drullche Reichsanielhe

von 1929 .........

99

98,6

_

Deutsche AnI.-AblSI.-Schlüd mll

Auslot..Rechten......

54,13

_

54,25

54,25

Desgi. ohne Auvlot.-Rechte - .

6,55

6,5

6,6

6% Hell. Bolküllaat von 1939

(rMiahlb 102%)......

89

89,25

-

Lverheilen Provinz Anleihe mit Auslol.-Ncchien.....

50,5

Deuilche Komm. Saminelabl.

Anleihe Serie 1 ....

51,05

51,5

_

6% Franks. Hnp.-Vank Goidpfe

XIII untünbbat 6U 1934 . . .

93,25

__

_

7% firanll. Hyp.-Bank Goldpfe

unlünbbar bis 1932 . . .

93,25

_

iy,% Rheinilche Hgp^Bank yiau. Äoldple........

85,2

_

__

8% Pr. LandeSpiandbriefansialt, Pfandbriefe R. I v

100

_

mn

8% Pr Landesrnanvbriefanltalt,

ftomm.-Cbl. 81. 20......

97

_

97

7% Pr. Landeouiandbriesan statt,

Pfandbriefe R 21 .....

97

_

97

A E G abg. BonnegS-Obligatio-

nen. rückzahlbar 1932 ...

94,75

4% Oesterreichische Goldrente . . 4,20% Oesterreichilche Stlberrente

26,5

26,7

4% Oesterreichilche Einheitliche Rente..........

4% Ungarilche Goldrente . . .

1.8

23.RS

4% Ungarilche SiaatSrentev. 191(

_

4%% beögi. von 1919

4% Ungarilche Kronenrente . .

1,85

1,8

4% Türkische Holianleihe von 101

4,13

4,25

_

4% Dürkiiche Bagdadbahn-Anl

4,25

Serie 1.....

4,25

4% deSgl. Serie II ..... -

4,25

6% Rumüniiche vereinh. Rente

von 1903 .....

8,75

_

4K% Rumänische vereinh. Renti von 1913 .........

14,13

| 14,13

4% Rumänisch« Verein». Rente

6,9

1 6,9

1 6,85

Frankfurt a. DI

Serlin

Schluß« kurd

l«Uhr« Kurs

Schluß-s kurd |

Anfang« fiuni

Dalum

3 11

4 11

3. 11

4 11

Hamdurg-Ämeriko Pale, . .

Hamburg-Südam. Dampfschiff

1

74

73,5

72,5

8

160

159

Hansa Dampfschiff.....

10

123,25

122

Norddeutscher Lloyd ....

Allgemeine DeutscheEreditanst.

8

74

73,65

73,25

10

96,5

96,9

96,75

Barmer Bantnercin ....

10

103

103

102

Berliner Handelogesellschaft .

12

128,5

128,9

128,25

(Sommeri- und Privat-Bank .

11

113,5

112,25

113,5

112,25

Dormltädier und Rationalbanl

12

144

145

145,25

144,25

Deuilche Bank und

DiSronto-GeleUIchall, . . .

10

110

110

110,13

110

Dresdner Bank......

10

110

110,25

109,5

Reichebank........

12

228

227

228

ä.tt.®...........

t

114,5

115

115

114,4

Bergmann........

9

134,25

iklektr. LieferungSgelelilchaft.

10

112

112,25

114,25

113

Licht und Krast......

10

122

121,75

122,75

122

Feiten & Guilleaume . . .

lYt

94

93

93

91,5

Keseüschalt für Elettriiche

Unternehmungen ....

10

121

122,25

121,75

120,25

Hamburger EieltrizttälS-Werke

10

114

Rheinilche Elektrizität . . .

. 9

Schlesische Elektrizität. . . .

10

115,5

115

Schuckert & (So.......

11

132

132

131,25

Siemens L Halske.....

16

177

177

177

177,5

TranSraoio........

. 8

Lahmeyer & (So.......

IC

145,25

146

Buderus.....

. b

54,5

53,25

Deutsche ErdSI

. 6

67,25

66,25

Essener Steinkohle

. 8

-

Gelsenkirchener ......

. 8

88

85

87,5

85,5

Harpener .......

. 0

87

86

85

Hocsch Eisen........

ey,

--

75,5

73,5

Ilse Bergbau.......

Klöcknerwerke . ......

io

222,5

. 7

70,5

69,5

Kbln-Ncuessen.......

. 7

78

77

ManneSmann.Nöbren .

. 1

72,25

72,5

71,75

ManSfelder Bergbau . . .

38,75

Obcrlchles Elscnbedarf . . .

.

40,75

40,25

Oberschlcs. Kokswerke....

.

75,75

75,5

Pluiniz Bergbau ....

«'/,

66,75

67,25

Rheinische Braunkohlen . .

U

173,5

174

172,25

Rheinstahl..... . .

. I

79,75

79.5

77,5

Riebeck Mont«, ......

7,5

--

Frankfurt a. M.

Benin

Schluß«

t'Uhr«

Schluß»

Anfang«

kurd

fiurd

lürd

fiurd

Odium

3 11

4 11

3 11

4 11

Bereinigte Stahlwerke ....

69

«

69

68,5

Otavi lvitnen......16'/,

33,5

32,75

32,75

Kaliwerke Aschersleben ... 10

191

-

192

189

Kaliwerke Westeregeln ... 10

193

191

193,5

191

Kaliwerke Salzdetfurth ... 16

259

261,5

258

I. G. flarben-Invustrie . . . 19

140,25

140

140,5

139,75

Dynamit Nobel.......6

66

Scheideanstalt........9

Goldschmidt........6

43,5

43,25

43,13

RÜtgerSwerke..... 6

49,13

48,5

48,75

49

Metaligeiellschast.......8

87,5

87,75

Philipp Holzmann......7

78

77,75

Zementwerk Heidelberg . . 10

86

-

Cementwerk Karlstadt. . . . 10

Wayb Ä srreytag......8

51,75

53

Schultheis Patzenhofer ... 16

170,5

173

Östtverke.........12

135,5

Atu......... - 18

67,25

67

67,13

66,5

Beinberg.........14

68,5

68,25

67,9

Zellstoff Waldhof .... 13'/.

108,5

108

108,75

Zellstoff Aichaslenburg . . . 18

80,25

79,5

Charlottenburger Wasser ... 8

-

83

83

Dessauer (Ma»........9

110

107,25

Daimler Motoren..... O

25

25,13

25

Deutsche Linoleum ......

127,5

126

125,5

34,65

Rat. Automobil . ...... O

Orcnlletn Ä Koppel . .... 6

48

47,13

Leonhard Dich ...... 10

116,5

Svenska ...... .

280,5

280

frankfurter Maschinen .... 4

17,75

17,5

Griyner ....... 6

29,5

29,25

HeyIIaensiaedt.......O

Iunghon«. ........6

25,25

75,65

Lechwerke..........8

86

1 d

Mainkrastwerke Höchst a. M. - .8

73

Miag...........10

71,25

ffiebr. Roeder ...... 10

93

BotatLHaessner......0

Süddeursche Zucker .... 10

149,75

149,75

134

133,75

Serlln, 3. November

Gelb

»rief

rlmertkanilche Noten . .

4,189

4,209

Vclgische Noten. . .

58,25

58,49

Dänische Noten ...

111,88

112,32

Lnglischc No len.....

20,3-1

20,42

z-raiizbjlsche Noten . . .

-

16,415

16,495

Holländische Noten . . . .

68,61

169,29

firaiienische Noten....

21,88

21,96

Norwegische Noten . . .

11,88

112,32

Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling

58,95

59,19

Rumänische Noten . . . .

2,47

2,49

Schwediiche Noten . . .

12,1»

112,62

Schweizer Noten.....

81,16

81,48

Spanische Noten . . . . .

Tichechosiowakische Noten.

46,46

12,40

46,64

12,46

Ungarische Noten

73,21

73,51

Devijenmarki Berlin^-

- Frankfurt

a. M.

3 November

4 November

llmtlnbi

(oderunq

Ulmihdir

Molirrunü

Geld |

»rle

Geld

25rle

Amst.«Noti.

168,82

169,16

168,80

169,14

Bu-ii «AireS

1,447

1,451

1,459

1,455

Brss.'Antw.

58,435

58,555

58,47

58,57

khristianta.

112,1/

112,39

112,16

112,38

Kop.'nhagen

112,17

112,39

112,16

112,28

Stockholm .

112,48

112,70

112,49

112,71

HelsiiigsorS-

10,55

10,57

10,552

10,572

ßkalien. . .

21,945

21.985

21,945

21,985

London. . .

20,37

20,41

20,367

20,407

Ncuyork . .

4,1935

4,2015

4,1945

4,2020

Paris....

16,435

16,457

16,453

16,493

Schweiz.

81,36

81,52

81,36

81,56

Spanten.

46,80

46.90

47,10

47,20

Japan . . .

2,082

2,086

2,082

2,086

Nio de Jan

0,428

0,430

0,428

0,430

Wien in D.«

Ceft. abgeft

59,095

59,115

59,085

59,205

Prag - - . .

12,435

12,455

12,439

12,459

Bel irad . .

7,430

7,444

7.429

7,443

'öubaveft. .

73,365

73,505

73,38

73,52

Bnl larien

3,039

3,045

3,038

3,044

Lissabon

18,82

18,86

18,80

18,84

Dalljig. .

81,48

81,64

81.45

81,61

Konst mtin-

1,784

1,789

1,784

1,789

Athen. .

5,435

5,445

5,435

5,445

Canuda

4,197

4,205

4,1985

4,2065

Uru uay.

3,337

3,343

3.337

3,343

Gatto - .

20,885

20,925

20,885

20,925