Ausgabe 
3.9.1930
 
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zum Schluß eines Monats unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden können. Die Ruhegehälter sollen unter bestimmten Voraussetzungen gekürzt werden. Don den Beamten erhebt man als Sondersteuer ein Rotopfer, eineReichshilfe" und eine Ledigen­steuer, in Hessen entzieht man den Beamten Kin­derzuschläge kurz: Man bröckelt von der Mole der wohlerworbenen Rechte Stück um Stück, Stein um Stein ab und scheint sich erst dann zufrieden zu geben, wenn die Wogen auch das Schiff des Berufsbeamtentums in Stücke geschlagen haben, ob damit ein anderer Stand, ein anderer Volks- teil etwas gewinnt oder nicht.

Wer das Derufsbeamtentum zerstört, nimmt dem Volkskörper ein notwendiges, verbindendes, fürsorgendeS Organi Wenn der Beamte sich wehrt, so tut er daS nicht nur aus Gründen der

Selbstbehauptung, sondern auch, weil er der festen ilcber^eugung ist, daß Volk und Staat das Be- rufSbcamtentum nicht entbehren können. Die De- ,amten und ihre Verbände, Vereine und Bünde haben von sich aus noch nie einen anderen Stand angegriffen, sie haben nur immer aus der Ver­teidigungsstellung heraus gekämpft. Darum dürfen sie wünschen, ja fordern, daß auch von der Gegen­seite die Angriffe aufhören. Von einer Gegenseite sollte man eigentlich nicht zu reden brauchen, denn wir ziehen doch alle am gleichen Strang. Wir alle haben Sorgen, und jeder hat sein Päck­chen zu tragen. Gemeinsame Rot aber sollte zu­sammenführen. Richt gegenseitige Zerfleischung, nur wechselseitiges Verstehenwollen kann helfen, damit der alte Spruch sich bewahrheite:Friede ernähr t.

Wirtschaft.

Oie hessische Landwirischastskammer zur Wirtschaftslage.

Der Vorstand der Landwirtschaftskammer für Hessen befaßte sich in einer VorstandSsihung mit der derzeitigen Lage der Landwirt­schaft. 3n großer Sorge sieht er der Ent­wicklung der Verhältnisse in der Landwirtschaft entgegen. Die Getreideerträge bleiben weit hinter den Erwartungen zu­rück, und ein Teil der Ernte ist durch daS Regenwetter qualitativ verschlechtert. Dazu kommt, daß 1930 noch niedrigere Preis e wie im Vorjahr geboten werden. Eine weitere Verschuldung ist die unausbleibliche Folge. Der Vorstand bedauert, daß deutsche Vereini­gungen der Industrie und deS Handels Stellung genommen haben gegen die die Landwirtschaft begünstigenden Zollsätze. Der Vorstand ist ferner der Auffassung, daß der Bedeutung deS inneren Marktes eine größere Auf­merksamkeit geschenkt werden müsse. Die Stellungnahme verschiedener Vereinigungen von Industrie und Handel gegen die Forderung der Landwirtschaft auf Kündigung deS deutsch- finnischen Handelsvertrages bedauert der Vorstand, weil durch seine Aufrechterhal­tung die Umstellung der deutschen Landwirte auf Milchwirtschaft gefährdet wird. Ebenso be­dauert der Vorstand die mangelnde Unter­stützung der übrigen deutschen Wirtschaft an­läßlich deS Boykotts der Riederlande, deren Gemüseeinfuhr den Preisstand auf dem deutschen Markt unheilvoll beeinflusse. Die mono­polartige Stellung der Grvßmühlen an den Getreidebörsen Südwestdeutschlands, insbesondere Frankfurts und Mannheims, wirke sich zum Rach­teil der Landwirtschaft in den Getreidepreisen auS. Im Interesse der gesamten deutschen Wirt­schaft sollten die Großmühlen die Herstellung und den Absatz von Weizenmehl auS inländi­schem Weizen unterstützen.

Handel und Gewerbe im August.

Rach den Berichten preußischer Industrie- und Handelskammern und deS Deutschen HandwerkS- utu) GewerbekammertagS blieb d ie Wirt­schaftslage im August gedrückt. Wenn auch bisher in kaum einem Industriezweig An­zeichen auf baldige Lieberwindung deS Tief­standes Vorlagen, so kann doch die in absehbarer Zeit notwendig werdende Auffüllung der Lager, die Herausgabe öffentlicher Aufträge und die einsetzende Ordnung der öffentlichen Finanzen zu einer Festigung deS Vertrauens führen. Die Zahl der LknterstühungSempfänger betrug in der Mitte deS Monats 1 915 000, d. h. rund 1 000 000 mehr als zur gleichen Zeit deS Vorjahres. Teil­weise setzte eine Bewegung auf Reuregelung der Löhne in Anpassung der Wirtschaftslage ein. Einige Anzeichen sprechen dafür, daß die der Ausdehnung der Preissenkung bei den Agrar­und Rohstoffen auf die Einzelhandelsprodukte entgegenstehenden Hemmungen abnehmen. Der Außenhandel hielt sich im Iuli auf der Höhe deS Vormonats. Doch verminderte sich der Lleberseehandel gegenüber dem Handel mit den europäischen Ländern. Die Grundstimmung an der Börse wurde zum MonatSschluh freundlicher.

*

* Der Saaten ft and in Preußen A n - ja n g S e p t e m b e r. Nach dem Bericht des Preußi­schen Statistischen Landesamts in derStatistischen Korrespondenz" werden im preußischen Staatsgebiet wenn 1 = sehr gut, 2 = gut, 3 = mittel (durch­

schnittlich), 4 = gering, 5 = sehr gering bedeuten die Hackfrüchte und das Grünland folgendermaßen begutachtet: Spätkartoffeln 2,7 (Anfang August 2,9, Anfang September 1929 3,1), Zuckerrüben 2,5 (2,7, 3,1), Futterrüben 2,6 (2,8, 3,0), Kohlrüben 3,2 (, 3,3) Klee 2,8 (3,2, 2,4), Luzerne 2,6 (2,9, 3,5), Riesel- miesen 2,6 (2,8, 3,3) andere Wiesen 2,9 (3,3, 3,7), Viehweiden 2,8 (,).

* 10,008 Milliarden Reichsmark Spar, kassenein lagen im Deutschen Reiche. Ende Juli 1930 beliefen sich die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen auf 10 000,42 Millionen Reichsmark gegen 9911,81 Millionen Reichsmark Ende Juni 1930. Der Berichtsmonat weist mithin eine Zunahme von 96,61 Millionen Reichsmark auf. .Im einzelnen betrugen die Einzahlungen 631,75 Mil­lionen Reichsmark (davon aus Aufwertung 1,83 Mil. Honen Reichsmark und aus Zinsgutschriften 3,53 Millionen Reichsmark), die Auszahlungen 535,25 Millionen Reichsmark. Die Depositen-, Giro- und Kontokorrenteinlagen stellten sich Ende Juli auf 1 522,36 Millionen Reichsmark gegen 1509,75 Mil­lionen Reichsmark Ende Juni 1930.

* Preissenkung für Linoleum. An­scheinend in Anwirkung der von der Regierung mit der Linoleumindustrie getroffenen Verein­barung auf Preissenkung und Aufhebung der Händlerbindungen zeigt jetzt die Rheinische Lino­leumwerke AG. in einer Mitteilung an die Händlerschaft eine Ermäßigung ihrer Fabrikpreise an. Rein rechnungsmäßig wird allerdings die Preissenkung vom Standpunkt der Produktion als nicht gerechtfertigt bezeichnet. Man hofft jedoch, dem Linoleumgeschäft durch diese Ver­billigung eine Anregung zu geben. Gleichzeitig wird jedoch der Händlerschutz für Bauquali- täten aufgehoben.

Gchweinemarki in Gießen.

Der heutige Gießener Schweinemarkt war mit 168 Ferkeln und Läufern beschickt. EL kosteten Ferkel bis 6 Wochen alt 25 bis 30 Mk., 6 bis 8 Wochen alt 30 bis 36 Mk., 8 bis 13 Wochen alt 36 bis 50 Mk., Läuferschweine 50 bis 75 Mk. DaS Geschäft war anfangs langsam, später gut.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 3. Sept. Tendenz: freund­licher. Die Börse konnte sich heute vom Drucke etwas befreien, da sich, hervorgerufen durch einige ein'refsende Orders, die Stim­mung etwas bessern konnte. Auch war die LlntemehmungSlust der Spekulation wieder etwas größer, wozu festere Auslandkurse ver­schiedener AuSlandbörsen beigetragen haben dürf­ten. Aber nur Spitzenwerte waren zeitweise leb­hafter gehandelt, während daS GroS der Pa­piere nach wie vor kein Interesse auf sich lenken konnte. In den Vordergrund traten von Kali­aktien Aschersleben, die 3,5' Prozent fester er­öffneten. Auch am Chemiemarkt machte sich leb­haftere Rachfrage geltend. RütgerSwerke waren 2,50 Proz. höher und bevorzugt, Deutsche Erdöl gewannen 1,75 Proz., Petroleum lagen 1,50 Pro­zent fester, während I.-G.-Farben bei kleinsten Erholungen anhaltend kleinstes Geschäft hatten. Elektropapiere standen im Hintergründe. Rur Siemens traten mit plus 1 Proz. etwas mehr in Erscheinung. Montanwerte hatten auch nur schlep­pendes Geschäft. ManSselder lagen gedrückt. , SchisfahrtSaktien uneinheitlich. Aschaffenburger Zellstoff waren nach der kleinen Erholung an der gestrigen Abendbörse erneut angeboten und etwa 2 Prozent schwächer, während Zellstoff Waldhof 1 Prozent gewannen. Dauuntcmehmungen nach­

gebend. Banken zumeist leicht abgeschwächt. Mehr Interesse bestand noch für Aku, nachdem von Ver- waltungSseite 6ctanntgcgebcn wurde, daß, ent­gegen einer Zeitungsnotiz, keine neuen Aktien auSgegeben werden sollen, do die finanzielle Lage ausdrücklich als gesund bezeichnet wird. Dieses Papier lag etwa 2,5 Prozent höher. Am Rentenmarkt bestand bei weiter anziehenden Kur­sen für Mexikaner weiterhin Interesse. Auch deutsche Anleihen unverändert etwaS fester. Im Verlaufe waren die anfangs schon bevorzugten Aktien weiter ettoaS gesucht, bei unverändert freundlicher Tendenz. TageSgeld war mit 3,5 Prozent wieder leichter. Am Devisenmarkt war die Marr -ettoaS schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1898, gegen Pfund 20,393, Lon­don gegen Kabel (schwächer) 4,8516, gegen Paris 123,72, gegen Mailand 92,93, gegen Madrid 45,90, gegen Holland 12,0825.

Berliner Börse.

Berlin, 3. Sept. Auch heute war zu Beginn der Börse trotz nicht einheitlicher Kursgestaltung eine freundlichere Grund st immung un­verkennbar. Die Baissepartei war, da sie lang­sam merkt, daß die nun schon tagelang anhaltende Stagnation keine wesentlichen Kursrückgänge zur Folge hatte, weiter zu Deckungen geneigt, wäh­rend sich daS Publikum, von kleinen KassaorderS abgesehen, immer noch zurückhielt. Die ettoaS schwächer lautenden Meldungen von der heutigen Londoner und Amsterdamer Börse, einige un­günstige Nachrichten auS der Wirt­schaft (Roheisenmarkt, Arbeiterkrise im Ruhr­bergbau, der Fehlschlag der Leipziger Messe, flaue internationale Getreidemärkte usw.) wirk­ten sich kaum auS. So konnten Salzdetfurth auf Deckungen um weitere 1,5 Prozent anziehen, Svenska sogar 5 Prozent gewinnen. Auch Tietz besserten sich um 2 Prozent. RütgerS­werke waren auf die Vorgänge und die Kurs­gewinne bei den Deuts chen Petroleum (man spricht sie jetzt im Freiverkehr mit 69 Pro­zent) beachtet und, ebenso wie Deutsche Erdöl, etwa 1,5 Prozent höher. Die Ausnahme nach unten waren Polyphon, die 2,5 Prozent ein­büßten, und Felten, die 1,13 Prozent nach­gaben. Wesentlich lebhafter ging eS dagegen am Anleihemarkt zu. Während die deut­schen Renten bei ruhigem Geschäft freundlich lagen, setzte sich in mexikanischen Werten die stürmische AuswärtSbewegung der letzten Tage fort, zumal inzwischen Einzelheiten über die beab­sichtigte Schuldenregelung bekannt geworden sind. Rachdem sie teilweise mit PluS-PluS-Zeichen er­schienen waren, notierten die 5prozentigen Mexi­kaner 1,9 Prozent, die 4prozentigen sogar 2,1 Prozent und die 4,5prozentigen BewüsserungS- Mexikaner 1,25 Prozent höher. Auch die 5- und 4,5prozentigen Tehuantepek waren 1,4 resp. 1 Prozent höher notiert. Von den übrigen aus­ländischen Renten bleibt noch die Festigkeit der bosnischen Anleihen zu erwähnen, die ebenfalls je 1,5 Prozent gewannen. Der Pfand­briefmarkt tag völlig geschäftSloS. Bei ge­ringer Unternehmungslust der Spekulation schie­nen die Kurse eher zur Schwäche zu neigen. Am Geldmarkt stellte sich der Sah für TageS­geld auf 4,5 bis 5,5 Prozent. Die übrigen Sähe waren unverändert. Im Verlaufe erfuhren die Kurse bei allerdings nur geringer Geschäfts­belebung kleine Besserungen, die bei einzelnen Papieren, wie bei Siemens, Reichsbank und Erdöl bis zu 1,5 Prozent betrugen. Salzdetfurth waren zeitweise bis zu 3 Pro­zent erhöht. Auch Kunstseideaktien konn­ten Erhöhungen bis zu 2,5 Prozent buchen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. Sept. Am Produkten­markt war die Stimmung infolge niedrigerer Auslandnotierungen flau. In Weizen war daS Angebot ziemlich reichlich, dem kaum Nachfrage gegenüberstand, so daß sich ein Preisverlust von nahezu 4 Mk. ergab. Roggen war dagegen wei­terhin gesucht und auf StühungSkäufe eher etwas fester notiert. Auch Hafer alter Ernte war ver­nachlässigt und niedriger, Hafer neuer Ernte war gut behauptet. Am Mehlmarkt war Weizen­mehl im Einklang mit der schwachen Veranla­gung deS WeizenmarkteS bis zu 0,75 Mk. nied­riger. Rvggenmehl dagegen gehalten. Futtermittel fast ohne Geschäft und eher nachgebend. ES wur­den notiert (Getreide je Tonne, die übrigen Waren je 100 Kilogramm): Weizen 256 bis 257,50, Roggen 170 bis 171, Hafer, inländ. 195 bis 197,50, auSländ. 170 bis 172,50, Weizenmehl, südd. Spezial 0 41,25 bis 42, Roggenmehl 27,75 bis 28,75, Weizenkleie 7,25, Roggenkleie 7 Mk. Tendenz flau, Roggen gut behauptet.

Kunst unv Wissenschaft.

Das Schicksal des Welfenschahes.

WSN. Frankfurt o. M., 2. Sept. Wie jetzt nach den letzten Dispositionen feststeht, wird sich das Schicksal des W e l f e n s ch a tz e s endgültig in Berlin entscheiden. Die Ausstellung iin Frankfurter Städel» Institut wird nur noch bis Mitte September dauern. Hierauf kommt der Schatz nach Berlin und wird dort im Schloßmuseum öffentlich zur Ausstellung gebracht. Die Dauer dieser Berliner Ausstellung ich auf sechs Wochen vorgesehen. Es handelt sich hierbei um die definitiv letzte Ausstellung, so daß sich also das Schicksal des Schatzes in Berlin entscheiden wird. Bekanntlich sind sechs bedeutende Stücke bereits nach Cleveland an das dortige Museum verkauft. Die Berliner Ausstellung wird aber noch die sämtlichen 82 Stücke des Schatzes umfassen. Außer diesen ist es bisher noch nicht zu weiteren Verkäufen gekommen. In Berlin wird der Welfenschatz zweifellos im Mittel, punkt der großen Herbst-Kunstausstellung stehen, die die Preußische Akademie der Künste gemeinsam mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser aus Mei­sterwerken und künstlerischen und kunstgewerblichen Kostbarkeiten der preußischen Schlösser veranstalten wird.

Gcwinnouszvg

6. Klasse 35. Preutzisch-Süddeulsche (261. Preuß.) Klassen-Lollerie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

20. Ziehungstag 1. September 1930

Ön der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinn« au 25000 M. 113245

16 Gewinn« zu 3000 M. 4139 5662 31669 146306 153519 250091 300149 316517

16 Gewinn- zu 2000 M. 130521 167787 167795 171680 173631 245581 272290 347819

44 Gewinne ,n 1000 M. 460 66300 98536 118233

136785 177391 190563 211898 238945 244146

254172 275293 294472 296610 308386 309842

315237 335514 337773 369261 372139 384432

52 Gewinn, zu 500 M. 31430 36905 37888 46849 66176 58754 61835 72323 80185 114742 115385 121309 121697 128807 129045 131021 160917 167468 182959 214063 228034 244794 279790 324738 328473 391816

220 Dewmne zu 300 M. 11642 14272 19620 25368

29224 29733 35018 44818» 46688 53481 69622

61964 65047 67200 70359 71750 74535 74921

75649 78933 80535 80561 80691 81436 83080

86039 86820 91227 96129 96287 98952 103830 107239 110999 115570 120042 120714 122645

143787 144847 145186 146162 147800 164812

156432 167230 160931 161842 168536 171676

190996 193360 194203 199562 201211 202847

205006 213333 213734 214160 241232 243362

246331 248182 250513 252400 257897 263967

266733 277627 279009 286028 286644 292240

298125 300316 304332 305079 307673 313032

317183 322822 323653 326987 339571 341906

341982 342292 349046 349711 356865 360664

362814 364455 366354 369758 370093 373674

374337 379662 381124 383825 387566 388772

391385 392783 393974 394114 395052 398280

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne

über 150 M. gezogen

4 Gewinn« au 10000 M. 114897 322319

4 Q.-rolnne zu 5000 M. 144752 182659

2 Gewinn» zu 3000 M. 2468

10 Gewinne zu 2000 M. 199585 326905 347450 373003 897935

36 Gewinn.' zu 1000 M. 28272 30166 43557 100030 109156 130263 143049 153933 156068 170442 176835 177344 183570 217829 228185 236258 274160 323685

54 Gewinne zu 600 M. 4859 5245 20696 29154 35062 70099 74328 83234 91906 106353 119371

121569 169368 173479 193088 214643 250542

252533 261114 268161 306432 309517 316826

326759 383737 388666 389595

192 Gewinn« zu 300 M. 74 9107 10658 12367 30230 39503 48892 49353 53362 65316 65766 63366 81380 86687 86999 103333 103660 104444 114518 118002 118670 119360 126600 133821 140400

140466 143196 146316 150066 150925 187867

188631 168965 170019 170054 176997 177410

177652 185269 185309 188524 192993 196226

201816 209158 213970 214379 221363 221770

226035 226037 227934 228361 242766 243199

245162 246562 249262 252126 262563 263143

264571 264586 268766 265245 268929 271469

274678 274983 275870 278371 286100 286390

289971 290316 294644 303055 307786 308118

314461 316360 320012 324023 337192 362012

367484 368248 370700 372128 373717 378937

382065 390538 392640 392786 393483

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 2 Gewinne zu je 50000, 6 zu je 25000, 80 zu je 10000, 48 zu je 5000, 116 zu je 8000, 246 zu je 2000, 568 zu je 1000, 1460 zu je 500, 8644 zu je 800.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Sranffuri a. DI |

Berlin

Schluß»! furrf |

1-UH» 1

Kurs |

Schluß» furd

Anfang» Kurs

Datum

r- 9.

3. 9

2. 9.

3. 9.

6% Deunche iHcidjuameUjc

von 1927 .........

87,75

_

88

_

7% Deutsche RcichSanleihe

von 1929 ..........

102,1

102

_

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

AuLlos.-Rechten.......

61,3

61,65

61,25

61,6

DeSgi. ohne AuSws.-Rechte . .

7,9

7,825

7,9

6% He«. BolkSstaat von 1929

trückzahlb. 102%)......

94

Oberhesscn Provinz Anleihe mli

AuSlos.-Rechten.......

59

Deutsche Komm. GammelabL

Anleihe Serie 1 . .....

60,1

60

6% Frankl. Hyp.-Bank Goldpsc

XIII unkündbar bis 1934 . . .

101

_

7% Frankj. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bi» 1932 .....

96

_

<y3% Rbetnilche Hyp.-Bank

ßlqu. Goldpse.........

88,5

_

6% Pr. LandeSpfandbriesanstall,

Pfandbriefe R. 17......

101

101

8% Pr LandeSPIandbttfsanstalt,

Komm^Obl. 01. 20......

98

98

7% Pr. LandeSpfandbriesanstall,

Pfandbrtese R. 10......

97

_

97,5

A.E.G. abg. BortriegS-Obligatio-

nen, rückzahlbar 1932 .....

93

4% Oesterreichilche Goldrente . .

27

4,20% Oesterreichilche SUbcrrcntc 4% Oesterreichilche Einheitliche

3,4

3,5

-T

Rente...........

«% Ungarische Goldrente ....

2,025

_

2,1

25

25

25.1

4% Ungarische StaatSrcnte V. 1910

19,85

20

20

4V»% deSgi.von 1913.....

20,75

4% Ungarische Kronenrente . . .

2,15

2,13

2,1

4% Türkische Zollanleihe von 1911

i,3

5,2

5,1

5,05

4% Türkilche Bagdadbahn-Anl

5,3

Serie ............

-

5,13

5,2

4% de«gl. Serie II . . ... 5% Rumänische veretnh. Rente

5,3

9,4

E

4y,% Rumänische veretnh. Rente

15,7

15,75

von 1918 ..........

t% Rumänische veretnh. Rente

7,3

7,35

7,3

Frankfurt a. 2)1.

»erlin

Schluß­kurs

1-Uhr» Kurs

Schluß» kurs

Anfang- Kurs

Dalum

2. 9

3. 9.

2. 9

3. 9.

Hamburg-Amerika Pale, . - Hamburg-Südam. Dampfschiff

. i

90,5

90,75

90,9

. 8

158

Hansa Dampsschiss.....

10

Norddeutscher Lloyd ....

. 8

91,25

91,25

Allgemeine DcutscheCreditanst.

10

107,75

108

108

Barmer Bankverein ....

10

116,25

115,75

116,25

115,75

Berliner Handelsgesellschaft .

12

143

143

143

Commerz- und Privat-Bank.

11

128

127,75

128

127,5

Darmstädter und Rationalbank

Deutsche Bank und

12

179

179

179

Disconto-Gesellschaft, - . .

10

124

123,5

123,5

Dresdner Bank......

10

124,25

124,25

124,25

124,25

RctchSbank........

12

250,5

249,5

A.E.G...........

. 8

138,75

139

138,75

138,25

Bergmann........

. 9

166,75

167,25

Elektr. LteferungSgesellschast.

10

129

Licht und Krast......

10

140,5

140,25

140,75

Felten & Guilleaume . . . Gesellschaft für Elektrische

1Y1

109

109,25

108,13

Unternehmungen ....

Hamburger ElektrizitätS-Werke

10

140,5

140,4

140,5

10

133,5

135

Rheinische Elektrizität . . .

Schlesische Elektrizität. . . .

. 9

10

138,25

Schuckerl & Co. . . . . . .

11

153,25

153

Siemens & Halske . . .

16

195

194

193,5

. 8

Lahmcyer L Co.. .....

10

158,5

158,75

Buderus.........

. 6

59,5

_

_

Deutsche Erdöl......

. 6

72

70,25

71,5

Essener Steinkohle . . .

. 8

-

Gelsenkirchener......

. 8

109,5

109,5

109,5

Harpener.....

. 0

97

97,25

Hoejch Eisen. ......

«K

«7

Ilse Bergbau.......

10

222

_

222

_

Klöcknerwerke .......

. 7

79

79,5

Köln-Reuessen.....

. 7

_

85

85,25

Manneümann-Röhren . . .

. 7

83,5

83,25

83,5

ManSselder Bergbau ....

. 7

53,5

52,75

53,25

Oberschles. Eilenbedarf ...

. 6

53

Oberschles. KokSwerke....

. 7

85,5

Phönix Bergbau...... Rheinische Braunkohlen .

6V.

76,75

77,13

77,5

10

201,5

201,5

202

Rhetnstahl...... .

. 6

86

86,25

85,5

Ricbeck Montan ......

7,2

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß»! kurs |

t.ichr» Kurs

Schluß» kurs

Anfang- KurS

Datum

2. 9

3. 9

2. 9

3. 9

Bereinigte Stahlwerke.....

Otavt Mnen......16'/.

Kaliwerke Aschersleben . . . 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

g. G. Farben-Industrte ... 12

Dynamit Nobel.......6

Scheideanstall....... .9

Goldschmidt ........6

RütgerSwerke ...... 6

Metallgefellschaft.......8

Philipp Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

Cementwerk Karlstadt. ... 10

Wayß L Freytag......8

Schultheis Patzenhofer ... 15

Ostwerke...... 12

Aku...........18

Bemberg.........14

gellstoll Waldhos .... 13'/, gellstoll Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

Dessauer GaS........9

Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ......

Rat. Automobil . ...... 0

Oren stein & Koppel.....6

Leonhard Tietz ...... 10 SvcnSka...........

Frankfurter Maschinen .... 4

Grihner...........

Heyltaenstaedt. o

IunghanS..........6

Lechwerke..........8

Mainkrastwerke Höchst a.M.. .8

Mag..........10

Loigt & Haefsner ...... s

Süddeutsche Zucker .... io

77,75

195

200

318

151,65

141

56

53,5

103

80,5

103

59

78,25

83,5

92,75

27,5

305

21,13

30,25

33

96

80

85

98

151,75

198,75

151,9

141

55,5

104,9

58,5

80

133,5 91

85

77,65 37

196 201

318

151,25

56,75 53,9

103

80,75

59,5

250,5 200,5

78,5 84,5

132,5

87,5 94,5

133,75

28 175

59,5

300

22

34

150 146

877,9

36,9 198,75

203,5

320

151,6

56,5

55,6

80,5

250,5

200

78,5 . 83,5

133,5

95,25

133

29

176

58,9

135

305

Banknoten.

Berlin, 2. September

Geld

Brief

Amerikanische Noten......

Belgische Noten. .......

Dänische Noten ........

Französische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........ Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten ...... Schweizer Noten ........ Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten. .... Ungarische Noten...... .

Devisenmarkt Berlin

4,17

58,37

111,92

20,34

16,435

168,34

21,97

111,83

59,18

2,47

112,23

81,39

44,06

12,40

73,25

- Frankfurt

4,19 58,61

112,36 20,42

16,495 169,02

22,05 112,27

59,42

2,49 112,67

81,71 44,24

12,46 73,55

a.rn.

2. September

3. September

Amtliche Notierung Geld | Sriri

Amtliche

Geld

Notierung »rlti

Amst.-Rotl. Buen.-AircS Brff.-Antw- Christiania. Kopenhagen Stockholm . HclsingforS. Italien. . . London. .. Neuyork .. Paris.... Schweiz .. Spanien. . Japan . . . Mo de Jan. Wien in D.» Oeft. abgest. Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Canada . . Uruguay. . Cairo . . .

168,56 1,464

58,455 112,09 112,16 112,49 10,531

21,91 20,37

4,184 16,485

81,34 44,26

2,066 0,409

59,15 12,431

7,527 73,385

3,032 18,82

81,47 1,784

5,445 4,188

3,377 20,88

168,90 1,466

58,575 112,32 112,38 112,71 10,551

21,95 20,41

4,192 16,495

81,50 44,34

2,070 0,411

59,27 12,441

7,441 73,525

3,038 18,86 81,63

1,789 5,455 4,196 3,383 20,97

68,58 1,467 58,46

12,12 12,15

12,50 0,533

1,925 0,371

4,186 6,455

81,35 44,31

2,066 0,405

59,16 2,425

7,403 3,395

3,032 18,82

81,48 1,784 5,445 4,190

3,367 20,88

168,92 1,469 58,58

112,34 112,37 112,73 10,553 21,965

20,411 4,194

16,495 81,51 44,39 2,070 0,407

59,28 12,445

7,444 73,535

3,038 18,86 81,64 1,789

5,455 4,198 3,373 20,92