Einzelbild herunterladen

jabrc keine Einnahme mehr vorgesehen. An i Rücklagen für die bei Llebernahme der Straßen entstehenden ersten Kosten waren im vorigen Jahre 33 000 Mk. Einnahmen verzeichnet, für | das Jahr 1930 sind es nur noch 5000 Mk. Die Ausgaben dieses Titels, die sich im vorigen Jahre auf 4 996 500 Mk. beliefen, sind für das Jahr 1930 mit 3 151 000 veranschlagt. Es entfallen auf Verwaltungskosten im neuen Rechnungsjahre 256 500 Mk. (Vorjahr 252 000 Mark): allgemeine Unterhaltungskosten für B- und v-Strahen 642 100 Mk. (Vorjahr 611 500 Mark). B-Straßen 758 400 Mk. (Vorjahr 831 000 Mark): O°Straßen 254 000 Mk. (Vorjahr 211 500 Mark): besondere Herstellung auf l)-Strahen 1 200 000 Mk. (Vorjahr 3000 000 Mk.): Daum- pflanzungcn 40 000 Mk. wie im Vorjahre: Reu­bau und il- 'au von Provinzstraßen und Drücken für 1 nichts (Vorjahr 47 500 Mk.): Rücklagen für die bei Plebernahmc der Straßen entstehenden ersten Kosten für 1930 nichts (Vor-

Die Mißtrauensantrage abgelehnt.

Berlins. -1 p r i 1 (WrB. Drahtmcld.) In der heutigen Rcichstagsfitzung wurden nm 13 Nhrdic Mitztraucnsanträgegegen das Rcichskabinett mit 252 gcqen 187 stimmen abgelchnt.

jahr 3000 Mk.). Abschluß des Titels: für 1930 Einnahmen 1 786 300 Mk. (Vor­jahr 3 666 800 Mk.), Ausgaben 3 151 000 Mk. (Vorjahr 4 996 500 Mk.).

Allgemeine Förderung der Wirt­schaft: Keine Einnahmen, Ausgaben 23 390 Mark (im Vorjahr 23 450 Mark).

Wohlfahrtspflege und Gesund­heitswesen (Soziale Fürsorge): Keine Einnahmen, Ausgaben 7007 Mark (im Vorjahr 10 007 Mark).

Anstalten und Einrichtungen: Für 1930 Einnahmen 232 040 Mark (im Vorjahre 229 640 Mark): Ausgaben 299 740 Mark (im Vorjahre 297 340 Mark). Die Rechnungen der Provinzial-Pflegeanstalt und des Provinzial­kinderheims sind gegenüber dem Vorjahre in Einnahme und Ausgabe unverändert geblieben, die Steigerung in der Einnahme und Ausgabe dieses Titels ist lediglich beim Chemischen Unter* suchungsamt auf der Einnahme- und Ausgabeseite in gleicher Weise in Erscheinung getreten.

Finanz- und Steuerwesen: Für 1930 Einnahmen 1 496 648 Mark (im Vorjahre 1 447 533 Mark): Ausgaben für 1930 insgesamt 165 129 Mark (im Vorjahre 153 176 Mark). An Provinzialumlagen sollen für das Jahr 1930 insgesamt 946 700 Mark (im Vorjahre 941 700 Mark) erhoben werden. Dabei sollen die abgerundeten Stcuerausschlagssähe, wie sie für das Vorjahr festgesetzt waren, bei Annahme der 1929er vorläufigen Steuerwerte beibehalten werden.

Betriebs - und Vermögensverwal­tung: Hier ist für 1930 wieder ein Zuschuß in Höhe von 250 000 Mark (wie im Vorjahre) aus dem Wasserwerk Inheiden vorgesehen.

Vermögensrechnung.

Reste- und Ausgleichs st ock: Für 1930 Einnahmen 301 094 Mark (im Vorjahre 247136 , Mark), Ausgaben in der gleichen Höhe. Der Be­trag von 301 094 Mark seht sich wie folgt zu­sammen: Bestand aus früheren Jahren 218 192 Mark, Rechnungsabschluß von 1928 82 902 Mark.

Vermögensvoranschlag W: Einnah­men und Ausgaben 571 605 Mark (im Vor­jahre 615 565 Mark).

Taten für Freitag, 4. April.

Sonnenaufgang 5.31 Plhr, Sonnenuntergang 18.36 älhr. Mondaufgang 7.38 Plhr, Mond­untergang 0.17 Plhr.

1823: der Ingenieur K. W. v. Siemens in Lenthe geboren (gestorben 1883); 1826: der Verleger und Philanthrop Herm. K. Julius Meyer in Gotha geboren (gestorben 1909): 1926: der Industrielle August Thyssen gestorben (geboren 1840); 1919: der Ingenieur Karl Benz in Mannheim gestorben (geboren 1844).

Wirischastsopiimismus der Verwaltung der Opelwerke.

Rüsselsheim, 2.April. (WTB.) Der Ge­neraldirektor der Adam Opel A.-G., Rüs­selsheim. Keith Wood, äußerte sich bei einer Besichtigung der Opelwerke durch die Frankfurter Presse sehr optimistisch über die Aus­sicht e n des Automobilgeschäfts in Deutschland. Er sei davon überzeugt, daß die in Deutschland erreichten Fortschritte gesunder seien, als die irgend eines anderen Landes. Bei dem Ausbau des Produktionsapparates und der Durch­führung moderner Arbeitsmethoden sei im Aus­lande vielfach Ueberexpansion und Ueberproduktion eingetreten. Diese Gefahr habe man in Deutschland vermieden, was der deutschen Wirtschaft einen dauernden Vorsprung vor den ausländischen Wett­bewerbern sichere.

Das deutsche Produktionsvolumen steige und die Produktionskosten pro Produkteinheit sän­ken. während die ausländischen Konkurrenten sinkende Produktmengen mit steigenden Kosten erzeugten.

Wort) der Meinung Mr. Woods sollte die finan­zielle Beteiligung des Auslandes an deutschen Unternehmungen mit Freude betrachtet werden. Es sei eine unbestreitbare Tat­

sache, daß Deutschland mährend seiner Wiederauf­bau-Periode mehr Kapital brauche, als die deutsche Volkswirtschaft selbst bilden könne. Das Interesse des Auslandes an dem Bezug der Zinsen aus dem in Deutschland investierten Kapital werde die Vor­teile einer wesentlich erhöhten Produktion für den Absatz der Güter in den an der deutschen Industrie finanziell interessierten Ländern sichern. Mr. Wood ist ferner davon überzeugt, daß

die deutsche Ausfuhr die aufwärts gerichtete Entwicklung beibehalten und einen noch schnel­leren Aufschwung nehmen werde. Dahin werde das finanzielle Interesse der großen ausländi-

, schen Konzerne wirken.

Dem Jylandabsatz könne eine starke Förderung durch engere Zusammenarbeit der Produzenten zu­teil werden. Es müsse ein stärkerer Austausch der Geschäftsmethoden und Ideen eintreten, wenn auch das gesundeste Prinzip des Wirtschaftslebens, der Wettbewerb, aufrechterhalten werde müsse. Die Ver­besserung der Herstellungsmethoden werde zur Sen­kung der Produktionskosten führen und in die Lage versetzen, höhere Löhne zu zahlen, die eine größere Kaufkraft für die Erzeugnisse schaffen würden.

Wirtschaft.

OasSparkaffengeschäfiimZahreil9r9

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband und seine Bankanstalt, die Deutsche Girozentrale Deutsche Kommunaloank - legen jetzt ihre Geschäftsberichte für das Jahr 1929 vor, die einerseits einen Tieberblick über die Entwicklung der Spareinlagen und des Sparkassengeschäftes im Jahre 1929, anderseits über die Tätigkeit der genannten Bankanstalt als der zentralen Geld- ousgleichstelle des gesamten deutschen Spar­kassenwesens bieten. Die Spareinlagen ha­ben danach im Jahre 1929 eine rückgängige Entwicklung aufzuweisen; der absolute Zu­wachs beträgt nur 2,02 Milliarden Mk. gegen 2,5 im Jahre 1928, nach Abzug der Zinsen und Aufwertungsbeträge sogar nur 1,5 gegen 2,3 in 1928. Die Sparkassen machen für diese ungün­stige Entwicklung eine Reihe von psychologischen Faktoren verantwortlich, vor allem Repara- tions- und sozialpolitische Momente, die in dem außergewöhnlichen Jahre 1929 auf die "Psyche des Sparers eingewirkt und zum erstenmal auch in diesen Kreisen die Kapitalflucht begün­stigt haben. Dabei ist interessant, daß diese rückgängige Entwicklung, die im übrigen auch bei den Konsumvereinen festzustellen ist, keine ein­heitliche, sondern in den verschiedenen Bezirken Deutschlands einzigartige ist. Während in Rhein­land-Westfalen der Umfang des Rückgangs, wahrscheinlich infolge der Rähe der Grenze, und die Kapitalflucht besonders ausgeprägt sind, ist in Hannover und Schleswig-Holstein das Ge­genteil eingetreten. Selbstverständlich darf man bei der Beurteilung der Spareinlagenentwicklung in 1929 auch nicht unerwähnt lassen, daß der Zu­wachs den Kulminationspunkt er­reicht bzw. überschritten hat, wodurch sich na­turgemäß die psychologischen Faktoren noch stär­ker bemerkbar gemacht haben.

Wenn infolgedessen der Sparkassenverband die Ginlagenenttoidlung als im ganzen be­friedigend bezeichnet, obgleich sich die geschilder­ten Umstände erheblich ausgewirkt haben, so ist dem beizupflichten, zumal den Sparkassen durch den 8prozentigen Pfandbrief, durch die Ausdehnung des Zwecksparens und durch das Spargeschäft der Großbanken eine schwere Konkurrenz erwachsen ist. Die Sparkassen sind der Auffassung, daß auch heute noch trotz des inzwischen eingetretenen schnellen und scharfen Diskontabbaues der Spareinlagenzins von 5 Prozent seine volle Berechtigung hat. Zweifellos liegt in diesem Zinsfuß für die Spar­kassen eine Rotwendigkeit, um angesichts der bestehenden Konkurrenz einen Anreiz zum Sparen zu bieten, und es ist ja trotz des 5prozentigen Äeichsbankdiskonts von einem 5prozentigen Lan­deszinsfuß nicht zu sprechen, wie auch die Reichs­bank zugibt. Daß die Sparkassen trotzdem an einem Abbau des Zinsniveaus auch am Kapital­markt großes Interesse haben und sich somit ihrer volkswirtschaftlichen Funktion im Rahmen der

Gesamtwirtschaft bewußt sind, geht aus Ver­handlungen hervor, die, wie wir erfahren, mit den Banken und Genossenschaften eingeleitet wor­den sind, um wegen einer Ermäßigung we­nigstens der Termingelder, die heute bis zu einem Jahr befristet gegeben werden und in der Wirtschaft eine große Rolle spielen, in Füh­lung zu treten.

Die etwas krisenhafte Entwicklung der kom­munalen Kr editverhältnis f e hat im Jahre 1929, besonders zum Ende, auch die Sparkassen und Girozentralen stark in Mitleiden­schaft gezogen, und die Belastungsprobe, der ge­rade die Girozentralen als Geldausgleichsstellen ausgesetzt waren, war eine schwere. Wenn sie überstanden worden ist, so ist das ein Zeichen für die Kraft und Stabilität der deutschen Spar­kassen.

*

* Aceta G. m. b. H., Berlin-Lichten­berg. Ausscheiden von Glanz ft off. Auf Grund freundschaftlichen Einverständnisses mit der Vereinigte Glanzstoss-Fabriken A.-G., Elberfeld, ist diese aus der Aceta G. m. b. $). Berlin-Lichtenberg, ausgeschieden, so daß nunmehr die J.-G.-Farben- industrie A.-G. alleinige Inhaberin dieses Unter­nehmens ist. Der Verkauf der Aceta-Produkte wird von der J.-G.-Farbenindustrie durchgeführt.

* Diskontherabsetzung in Schweden. Der Diskont der schwedischen Reichsbank wird mit Wirkung vom 3. April von 4 auf 3,5 v. H. herab­gesetzt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 3. April. Tendenz: freund­lich. Rachdem an der gestrigen Abendbörse in Anbetracht der innerpolitisch noch nicht klar ersichtlichen Lage eine merkliche Abschwächung eingetreten war. machte sich kurz vor Beginn des offiziellen Marktes wieder eine feste Ten­denz bemerkbar. Das Geschäft nahm teilweise einen stürmischen Charakter an. Man war be­friedigt darüber, daß bei der Deutschnationalen Volkspartei der Wille besteht, gegen den ein­gebrachten Mihtrauensantrag zu stimmen, so daß doch mit einer Anerkennung des neuen Kabinetts zu rechnen ist. Cs ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse teilweise ganz er­hebliche Gewinne. Farben wurden mit 181 gegen 177 genannt. Siemens eröffneten mit 263 gegen 261,5 Prozent. Bei Festsetzung der ersten Kurse griff plötzlich wieder eine Zurückhaltung um sich, da verschiedentlich in Börsenkreisen ver­lautete, daß die Abstimmung im Reichstage ver­schoben sei. Aber auch einige ungünstige Wirt­schaftsnachrichten wurden jetzt etwas mehr in den Vordergrund geschoben. Besonders besprochen wurde der ungünstige Bericht des Stahlwerks­verbandes über die Marktlage im März. Bei. einem Vergleich der Kurse mit denen der gestri­gen Abendbörse waren jetzt die Gewinne nicht mehr so groß. Dessenungeachtet hielt die' Rach­frage nach Farbenaktien an, die, obwohl zwischendurch Gewinnsicherungen vorgenommen wurden, doch wieder zu einem Kursgewinn von

2 v. H. führte. Am Elektromarkt war die KurL- geftaltung nicht ganz einheitlich. AEG., Schuko tert und Siemens eröffneten bis zu 1,5 v. H. fester. Chadeaktien gewannen 3 Mark, Berg­mann und Licht & Kraft verloren dagegen bis zu 1,5 v. H. Montanwerte waren wieder vernachläs­sigt, doch hielten sich die Gewinne und Verluste die Waage. Kaliaktien verloren bis zu 1,5 v. H. Zellstoffwerte bis zu 1,5 v.H. hoher. Am Ban­kenmarkt konnten Reichsbankanteile mit plus 1,5 v. H. etwas mehr hervortreten. Ebenso waren am Verkehrsmarkt A.-G. für Verkehrswesen etwas bevorzugt (plus 1,5 v. H.). Lebhafter gehandelt wurden noch Conti Gummi, die auf 175 v. H. fest­gesetzt wurden und plötzlich bis zu 179 v. H. an­zogen, so daß sich ein Gewinn von etwa 6 v. H. ergab. Renten still. Deutsche Anleihen etwas höher. Im Verlaufe war das Geschäft nicht um­fangreich. Die Grundftimmung war nicht un­freundlich, nur verhielt sich die Spekulation abwartend, so daß das Geschäft fast zum Still­stand kam. Für Spezialwerte machte sich aber später etwas Rachfrage geltend, so daß sich das Kusniveau gegen Anfang bis zu 1,5 v. H. heben konnte. Cent! Gummi lagen nochmals 1 v. H fester. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 v. H. er­neut etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1904; gegen Pfund 20,377; London gegen Kabel 4,8645; gegen Paris 124,28; gegen Mailand 92,80; gegen Madrid 38,75; gegen Schweiz 25,1350;**g6gen Holland 12,1140.

Berliner Börse.

Berlin, 3. April. Auch heute waren es di» politischen Vorgänge, die die Börse maßgebend beeinflußten. Rachdem die gestrige Abendbörf» unsicher und bis zu 3 Proz. schwächer geworden war^ lag der heutige Vormittagsverkehr natur­gemäß sehr st i l l, da sowohl das Publikum, als auch die Spekulation abwartende Haltung einnahmen. An der Vorbörse wurden die Aus­sichten für das Kabinett Brüning schon günstiger beurteilt, und die Stimmung wurde freund­licher. Zu Beginn des offiziellen Verkehr- machte sich das Fehlen neuer Orders bemerkbar: die Kursgestaltung war nicht einheitlich. Der auf die starke Zunahme der Reuhorker Dörsenkredit» matte Schluß der dortigen Börse Verstimmt­etwas, und auch die wenig günstigen Veröffent­lichungen des Langnam-Vereins fanden einig» Beachtung. So lag die Mehrzahl der Kurse bis zu 2 Proz. unter gestrigem Schluß. Sprit- und Kunstseidewerte, ferner Rheinische Braun­kohlen, Dessauer Gas, Rütgerswerke schwächten sich etwas stärker ab. Bei letzteren wies man auf eine Zeitungsmeldung hin, die von einer 6pro- zentigen Dividende wissen wollte. Auf der andern Seite eröffneten Fahlberg, List, Deutsche Telephon. Wiking, Stohr und Schubert & Salzer zirka 2 bis 3 Proz. fester. Auch Rordwolle lagen etwas fester und lebhafter gefragt. Körting er­schienen auf die Dividendenhoffnungen mit Plus- Plus-Zeichen und wurden bis zum Kassakurs, den man zirka 5 Proz. höher fef>ät}te, ausgesetzt. Deutsche Anleihen freundlich. Ausländer ge­schäftslos. Pfandbriefmarkt unentwickelt. Der Geldmarkt war leichter. Tagesgeld 5,25 bis 7,25 Prozent; Monatsgeld 6 bis 7,50 Proz.; Waren­wechsel zirka 5,13 Proz. Als kurz nach den ersten Kursen ein Mittagsblatt meldete, die Deutsch- nationalen würden sich bei der Abstimmung über das sozialdemokratische Mißtrauensvotum der Stimme enthalten, wurde es allgemein l e b- haster und fest. Führend waren Spritwerte, von denen Schultheis und Ostwerke bis zu 6 Proz. gewannen. Konti Gummi und A.-G. für Ver­kehrswesen lagen bei lebhaftem Geschäft eben­falls mehrprozentig gebessert. Salzdetfurth, Bem- berg und Polyphon gewannen je 2,5 Proz. Elektrowerte, Montan- und Bankaktien waren gleichfalls 1 bis 2 Proz. erhöht. Später wurde es ruhiger und die Höchstkurse konnten sich nicht behaupten. Rur Polyphon zogen weiter um 2,5 Prozent gegen Anfang an. Man erwartet mit ziemlicher Nervosität die Entscheidung im Reichs­tag.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 3. April. Auftrieb: 106 Rin­der, 1097 Kälber, 207 Schafe, 671 Schweine. Es wur­den notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 78 bis 81 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 73 bis 77, geringe .Kälber 64 bis 72. Schafe: Mastlärniner und jüngere Mafthärnmel (Weidemast) 50 bis 52; mittlere Mastlämmer, ältere Mafthärnmel und gut genährte Schafe 42 bis 44 Mark. Markt­verkauf: Kälber lebhaft, Schafe ruhig, ausverkauft. Norddeutsche Kälber über Notiz. Schweine mittet- mäßig, geräumt.

' - !t

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H., Lomdardzinsfuß 6 o. H.

ranffurf a. 2)1.

Berlin

:?ronlfurl a. "2)1,

Berlin

Schluß- Iure i

1-Uhr- Kur»

Schluß» Anfang-

Schluß« s für» |

i-Uyr- «urd

«Schluß-s für» |

Ansang- Kurd

turd '

Kurs

'Datum

2. 4. !

3 4-

3. 4

Datum

2 4

3. 4.

2. 4.

3 4.

6% Deutsche Sieichsameihe von 1927 .......

87

87.1

_

Hamburg-Amerika Pater ... 7

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

111,5

-

112

111,25

166

in

7% Deutsche ReickMnIeihe von 1929 ..........

98.75 1

99

Hansa Dampfschiff.....10

Norddeutscher Lloud.....8

106

106.25

106

Deutsche Aul.-Ablös,-Schuld mit Ausloi.-Rechten.......

54,9

55

Allgemeine Deutsche Creditanst. 10

Barmer Bankverein .... 10

117,75

135

135

118,25

135

118

134.5

Tecgl. ohne Ausloi.-Rechte . . .

9 95

10

10

10,1

Berliner Handelsgesellschaft . 12

174

174 25

8% Heil. Bolksktaat von 1929 (rüd)ahlb. 102%).....

92

92

Commerz und Privatbank . 11

Darmstädter und Nanonalbauk 12

161,5

240,5

161,5

162,4

240.5

161,5

240,25

Oberhesfen Provinz-Anleihe mit

Auswi. Rechten.......

50,75

Deutsche Bank und

Tisconto-Gefeillchaft, ... 10

151,25

151,75

151,75

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1 ...

53,5

53,25

Dresdner Bank......10

Reichsbant........12

154,5

288

154,5

289 4

154,5

289,5

154,5

288,5

8% Hrankf. Hnv.-Bank (Dolböfc.

XIII unkündbar bis 1931 . . .

A.E.G............«

171

172

173

172

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe unkündbar bis 1932 ....

89,5

Bergmann.........9

Eiekir. Lieferungsgefellichaft. 10

m

207,5

209

173,25

208,25

172.75

4'/3% Rheinische Hvp.-Lank Liau. Goldpfe.......

84,75

Licht und Straft......10

gelten & Guilleaume . - . 7%

132

178,5

179,25

132,5

178.5

132,5

8% Pr. Landedpsandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 17.....

97

97

Gesellschaft für Elektrische Unternehmungen ... 10

184

1859

185

8% Pr Lanvespsandbriesanstall, Komm.-Lbl. R. 16.....

94,5

94,5

Hamburger Elektrizitäts-Werke io

Rheinische Elektrizität .... 9

149

149

138

150

137,25

149

7% Pr. Landespfandbriefanslalt, Pfandbriefe 81.10......

89

89

Schlesische Elektrizität. ... io

Schuckert L Co. ......11

195,5

197

173

198

172,25

196,9

A.E.G. abg. Vorkriegs-Obligatio »en. rückzahlbar 1932 .

94

-

Siemens & Halske . 16

Transradio . .... 8

261,5

263

264

263

4% vettenetanidie Gowrente .

29

29.13

Lahme ner L Co.. ..... io

171,5

81,5

I I

72

82

81,25

4,20% ^österreichische Silberrente

4,25

-

4,4

106

106

104,75

4% Qelterreichiiche Einheitliche Rente ..........

Gelsenkirchener ....... 8

143

145

143.5

143,25

143.25

4% Unaprische Goldrente . . . .

4% UnMchche Staatsrcnte v. 1910

25 8

26

26

Harvcner.......... 0

Hoesch Eisen. ... 6%

130,5

131.65

131

22,13

22,4

113 5

113,25

4'/r% veSgl.von 1913 . -

-

3i(e Bergbau ....... 10

249

249

4% Ungarische Kronenrente . .

2,65

-

2,65

Älöcknerwerke ....... 7

107

107.5

4% Türkische Zollanleihe von 1911

7,13

7,3

Köln-Neuesten........ 7

111,25

110,5

4% Türkische Bagdadbahn-An!.

Serie 1...........

7

7,4

Mannesmann-Röhrca 7

Mansfeldcr Bergbau.....7

109,25

108.25

109

-

110,13

108,5

109,5

108

4% bedgl. Serie II.......

7,1

7,3

Lberschles. Eisenbedarf .... 6

-

75 5

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ..........

10,15

10,3

Oberschles. Kokswerke.....7

Phönix Bergbau. ..... 6'/-

104,5

108,65

104.75

108,25

104.4

1%% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........

4

16,7

Rheinische Braunkohlen . . 10

Rdeinstahl.........6

119,25

119,75

237,5

120

235

120,13

1% Rumänische vereinh. Mente .

8,35

l

8,45

1

Riebeck Montan.........

^ranffurt a. M. Strfin

Schluß- furd

1-ilhr. Kur»

Schluß-s für» |

Anfang- Kurd

Dalum

2. 4.

3. 4.

2. 4.

3 4

Bereinigte Stahlwerke ....

99

99,13

98,5

L-tavi Minen......16'/,

59,6

60

59,6

Kaliwerke Aschersleben ... 10

221

219,5

222

220

Kaliwerke Westeregeln ... 10

224

223,5

224,75

223,5

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

375

379

378

3. G. Warben Hnvustne ... 12

177

178,75

179,5

179 4

Dnnamit Nobel ....... 6

84,5

Ccheideanstalt..... 9

154

Goldschmidt ........ 5

72.5

72,25

MutgcrSwerke ........ 6

81,25

80,9

82,4

80,25

Metallgesellichaft.......8

110,5

112

Philipp Holzmann......'«

108

108,25

108,25

Zementwerk Heidelberg . . 10

132,65

132,5

-

Cemcntwerk Karlstadt. ... 10

141,25

Watch & Rreutag......8

93 5

90,75

Schultdets Payenhofer ... 15

298,5

296

Ostwerke.........12

246,65

243

Aku...........18

99,5

101,25

98,75

Bemberg...... 14

148

149

146,5

Zellstoff Waldhof .... 13','.

215

216,25

217,25

215,25

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

157,75

157,25

158

157,5

Charlottenburger Wasser ... 8

>

108,65

108

Dessauer Gaö..... 9

-

178.5

176

Daimler Motoren . ..... 0

42

41,5

42.5

41,75

Deutsche Linoleum ......

256

256.5

257,75

51,75

51,25

Nut. Automobil . . ..... 0

-

20.4

Orenstein & Koppel . .... 6

79,25

78.4

Leonhard Tietz ...... 10

158

158

EvenSko...........

355

355

frankfurter M-Nchtnen .... 4

37,5

37,5

Griyner .......... 6

39,5

39,5

Henligenstaedt ....... 0

ZunghanS..........6

Lechwerke..........8

38

108

_

Mainkrastwerke Höchst a. M.. .8

106

Mag. . . . ......10

133,25

-

133,5

132,75

Gebr. Roeder . ...... 10

103

Boigi & Haesfner ...... 9

218

218

Süddeutsche Zucker io

159,5

160

Banknoten.

Berlin, 2. April

Geld

Brief

Amerikanische Violen.....

4,171

4,191

58,28

58,52

Dänische Noten ........

111.78

112.22

20 327

20.407

Französische Noten ......

16,39

16,45

167,66

168.34

Italienische Noten......

22 06

22,14

Norwegische Noten......

Deutsch.Oestcrr,2100 Kronen

111,75

112.19

58,88

59,12

Rumänische Noten......

2,47

2,49

Schwedische Noten ......

112,18

112,62

Schweizer Noten.......

Spanische Noten .......

Tschechoslowakische Noten . .

80,92

81.24

52,89

53,11

12,367

12,427

Ungarische Noten.......

72,85

73,15

Devi

enrnart Berlin Frankfurt a. 2TL

2. April

3. April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Bries

Geld

Briet

Anvt.-Rott.

168,01

168 35

168,07

168,41

Buen.-Äires

1,609

1.613

1,642

1.646

Brss.-Antw.

58,385

58,505

58.37

58.49

Christiania.

112.01

112,23

112-03

112,25

.Kopenhagen

112,06

112 28

112,08

112,30

Stockholm .

112.46

112,68

112.49

112.71

HelsingforS. Italien. . .

10,525

21.93

10.545

21,97

10.525

21.945

10 545

21,985

London. ..

20,358

20,398

20,359

20.399

Neu York . »

4.1845

4,1925

4.1855

4,1935

Paris....

Schweiz ..

16,375

16,415

16,375

16.415

81.02

81.18

81,00

81,16

Spanien . .

52,28

52,38

52,50

52,60

Japan . . .

2.068

2,072

2,068

2,072

Rio de Jan.

0,492

0,494

0,490

0,492

Wien in D- Ceft. abgest.

58,98

59,10

58,975

59,095

Prag . . . .

12.393

12,413

12,394

12,414

Belgrad . -

7,399

7,413

7,399

7.413

Budapest. .

73,04

73.18

73,07

73 21

Bulgarien.

3.037

3,043

3,037

3,043

Lissabon . .

18.78

18,82

18 78

18 82

Danzig.. Konstantin.

81,305

81,555

81.395

81,555

1.785

1.789

1,784

1.788

Athen. . .

5,425

5,435

5.425

5,435

Tanada . .

4,183

4,191

4,185

4.193

Uruguay. .

3,776

3.784

3,776

3,784

Cairo . - .

20,875

20,915

20,875

20,915