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hmgewiesen. und aus dem Aufkommen der Wcch- selstempelsteuer läßt sich schließen, dah der 3a- nuar 1930 Wechselziehungen im ‘Betrage von nur 3.8 Milliarden (das sind rund 800 Mrllionen weniger als im Januar 1929) gebracht hat: die Wechselziehungen sind also inzwischen weiter stark zurückgegangen. Der Kreditspielraum der Reichsbank ist sehr grob, und selbst wenn das Frühjahrsgeschäft zu einer stärkeren ‘Beanspruchung führen sollte, genügt er, um trotzdem eine D i s k on t se n k u n g vorzunehmen, die allerdingl erst für den Monat März zu erwarten wäre, sobald sich die Abwicklung des Februar-Llltirnos von der Reichsbank überblicken läßt
Verschlechterung der Wir schastslage im Z bruar.
Aach ‘Berichten der preußischen Industrie- und Handelskammern hat sich die Lage in der Industrie, Handel und Handwerk im Februar verschlechtert. 3m Bergbau weist nur die Kali- industrie einen vermehrten Absatz auf. Der Stein- kohlenabsatz ging besonders in Oberschlesien ganz erheblich zurück. Die Gründe hierfür lagen nicht nur in der Verschlechterung der allgemeinen Konjunktur, sondern vor allem auch darin, dah sich die Händler nach den Erfahrungen des letzten Winters im Laufe des 3ahres stark ein- gedeckt haben. Die Geschäftslosigkeit an der Börse nahm trotz größerer Flüssigkeit des Geldmarktes au. Die älrsachen dürften ebensosehr in der immer noch ungeklärten Lage der Reichs-, Ländern und Kommunalfinanzen, wie in der Konjunkturdepression zu suchen sein. Der Daumarlt lag darnieder. Die hohe Arbeitslosenziffer zeigt, daß Deutschland sich in einer Wirtschaftslage befindet. die trotz der Zusammenhänge mit der verschlechterten Lage auf dem Weltmärkte doch ihre ganz besondere Rote hat.
Rach Mitteilungen des Statistischen Reichsamts wurden im Februar durch den „Reichsanzeiger" 1103 (im Januar 1106) neue Konkurse — ohne die wegen WassemangelS abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 576 (521) eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben.
• Eh rungen für Komme rzienrat Kleher. Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. W. hat Kommerzienrat Dr.-Ing. e. h. Heinrich Kleyer aus Anlaß des 50-jährigen Bestehens der Adlerwerke vormals Heinrich Kleyer A.G. die silberne Plakette der Stadt Frankfurt verliehen. Oberbürgermeister Dr. Landmann sprach am Samstagvormittag persönlich im Ramen des Magistrats der Stadt Frankfurt den Adlerwerken die herzlichsten Glückwünsche der Stadt zu dem 50jährigen Bestehen der Adlerwerke, dieses mit Frankfurts Entwicklung zur Industriestadt so eng verbundenen Weltunternehmens, aus.
• Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 26. Februar berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber der Vorwoche von 129,1 auf 128,1 oder um OB v. H gesunken. Don den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 15 v. H. auf 113.8 (116,0) und die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,3 v. H. auf 126,0 (126,4) zurückgrgangen. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren hat um 0,3 v. H- auf 153,8 (1545) nachgegeben.
* Verurteilung oerDe utschen Dank. In dem gestrigen Verkündungstermin vor dem Landgericht Berlin in der Anfechtungsklage gegen die D. D.-Dank wurde, wie die „B.-Z." meldet, verkündet, daß das Institut seinen bei der Fusion angenommenen Ramen „Deutsche Dank und Dis- conto-Cesellschaft" aus formellen und materiellen Gründen ändern muh. Das Gericht hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß die Addition der beiden Danknamen in Verbindung mit dem Wörtchen „und" der Gründung einer neuen Firma gleichkommt. Infolgedessen sriht die Bank- Icltung nun vor der Frage, entweder ihren Ramen noch weiter durch den Zusatz „A. G." zu vergrößern, oder zu einem der alten Ramen aus der Zeit vor der Fusion zurückzukehren. Dies würde bedeuten, dah der Rame „Disconto- Gesellschaft" aus dem Firmenschild verschwindet.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 3. März. Tendenz: widerstandsfähig. — Im Dormittagsverkehr der neuen Woche war die Stimmung lustlos im Zusammenhang mit der Zuspitzung der inner- politischen Lage. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs machte sich jedoch eine nicht z u verkennende Widerstandskraft bemerkbar,
Oie Leipziger Messe.
Betrachtungen am Vorabend.
Leipzig, 1. März. (WTB.) Am Dortage der Leipziger Messe bietet Leipzig ba8_gewohnte belebte Bild. Der große Auslände r b e s u ch macht sich stark bemerkbar. Rach der letzten Zählung, die bis aus wenige Tage zurück- reicht, ist die Zahl der Aussteller mit 95iO fast dieselbe, wie die endgültige Ziffer des Dorjahres, die 10 170 betrug, die von ihnen in Anspruch genommene Ausstellungslläche entspricht aber mit 192 000 Quadratmetern schon jetzt der endgültigen der Frühjahrsmesse 1929. Das ergibt ein entschiedenes Hervortreten der Grobaussteller und eine Verringerung der Zahl kleiner Firmen, was auch besonders die Textilmesse betrifft, wo 87 Prozent der Aussteller Fabrikanten find, Der Handel also mehr und mehr verschwindet. Von den Ausstellern entfallen 7300 auf die Mustermesse, 2270 auf die große Technische und Daumesse. Das Ausland ist mit 1250 Ausstellern vertreten. Von den reichsdeutschrn Ausstellern kommen aus Mitteldeutschland annähernd 3000, aus Berlin 1420, aus dem süddeutschen Wirtschaftsgebiet 1730 und aus dem industrie- reichen Westen 1220 Firmen.
Die Textilmesse hat mit der Kun st - industrieabteilung einen wertvollen Zuwachs von großer internationaler Bedeutung und Zugkraft erhalten. Außerordentliches bietet auch die Große Technische Messe, die imponierende Ausstellung der Werkzeugmaschinen mit sehr vielen technischen Reuheiten und überraschenden Fortschritten in der Vereinfachung des Arbeitsprozesses. Die Rationalisierungsmöglichkeiten scheinen also noch keineswegs erschöpft zu sein. Auf der Ausstellung der Textilmaschinen lassen sich vor allem die Leistungen des zum ersten Male in Betrieb vorgeführten japanischen Tojodo-Webstuhles mit denen der automatischen Webstühle deutscher und schweizerischer Fabriken vergleichen.
Angesichts der eindrucksvollen Gesamtschau der Leistungen der deutschen Qualitätsarbeit sieht man trotz Der gedrückten wirtschaftlichen Lage dem Messegeschäft mit einer gewissen Zuversicht entgegen. Jedenfalls finden die ausländischer Einkäufer eine Auswahl deutscher Fabrikate und Maschinen, wie bisher auf keiner Frühjahrsmesse-
Der Messe Sonntag.
Leipzig, 2. März. (WTB.) Da am Messe- Sonntag das Schaupublikum und die Besucher aus der weiteren Umgebung Leipzigs, die
wozu Rückdeckungen der Spekulation und die vorteilhaften Geldmarktverhältnisse beitrugen. Der Auftragseingang war aber auch heute nur minimal, so dah das Geschäft nicht groß war. Rur Spezialwerte konnten etwas hervorrieten. Ungünstig bee.nflu.s.nd wi.kte die Verschlechte ung der Wirtschaftslage und die schwankende Reuhor- ker Börse vom Samstag. Gegenüber den letzten Schlußkursen ergaben sich zumeist kleine Gewinne. Im Vordergrund des Interesses standen weiter Schiffahrtsaktien, aus den betamxten Gründen. Hapag gewannen 1,75 v. H. und Rorddeutscher Lloyd 1 v. H. Montanwerte lagen vorläufig fast vollkommen umsatzlos. Banken leicht anziehend. Am Elektromarkt tarn eher etwas Material an den Markt-, AEG. verloören 1 v. H., Schuckert 1,5 v. H. Siemens blieben gut behauptet. Am Chemiemarkt waren Farben 1 v. H. schwächer. Scheideanstalt knapp behauptet. Danken vernachlässigt. Einige Rachfrage machte sich noch vereinzelt für Dauunternehmungen geltend. Holz- mann lagen 1 v. H. fester. Wayß & Frehtag waren gut behauptet. Interesse bestand auch für Zellstoffwerte, die bis 2 v. H. gewannen. Von internationalen Werten eröffneten Chadeaktien minus 3,50 Mark stärker gedrückt. Renten still. Deutsche Anleihen uneinhrillich. Im Verlaufe war das Geschäft unter Bevorzugung einiger Spezialwerte etwas lebhafter. Die Spekulation schritt zu Rückdeckungen. Die politische Lage wurde ruhiger beurteilt. AEG. gewannen 1,5 v. H., Farben 2 v. H. und Siemens 1 v. H. Die anfangs gedrückten Werte traten etwas mehr hervor. Zellstoffwerte weiter gebessert. Am Wontanmarkt war die Llmsah- tätigkeit weiter bescheiden, da Aufträge auch später kaum eingetroffen waren. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar
sich nur auf einen Tag freimachen können, vielfach überwiegt, ist ein Urteil darüber, wie sich der geschäftliche Verkehr entwickelt, noch nicht möglich. Bei der T e x t i l m e s s e, die am leisesten auf jede Schwankung der Konjunktur reagiert, setzte der Verkehr anfangs nur schwach ein, um dann gegen Mittag kräftig aufzuholen. Damit begannen auch die geschäftlichen Verhandlungen an den Messeständen. Ansprechende Reuheiten fesselten vielfach das Interesse, das sich vornehmlich auf eine ganz neue 21 r t von Kunstseide konzentrierte, die sogar die Kochtempera- tur aushält und der damit die bekannten Rachtelle der Kunstseide nicht mehr anhaften. 2lparte Reuheiten an Gebrauchsporzellan und an Spielwaren mittlerer Preislage und eben- olcher Kunst gläser führten in den Messe- jäusern der Altstadt schon zu allerhand Ab- chlüssen. Das Ausland tritt erfahrungsgemäß noch wenig in die Erscheinung und pflegt sich erst am Montag oder Dienstag ernsthaft zu orientieren. Gut besucht waren die beträchtlich erweiterte M ö b e l m e s s e und auch die B u g r a - Maschinen messe. Mit einer Bücher- messe in beschränktem Unfang hat man wieder einen Versuch gemacht. Sehr gut und mindestens ebenso zahlreich wie im Vorjahr war der Besuch der Technischen Messe. In der großen Halle für Werkzeugmaschinen herrschte zeitweise, ebenso wie auf der Daumesse und im Haus der Elektrotechnik, ein gewaltiger Andrang, wobei geschäflliche Verhandlungen natürlich kaum möglich waren. Anderseits läßt er erkennen, wie lebhaft die fachlich an Maschinen und Motoren interessierten Besucher alle technischen Fortschritte verfolgen. In dieser Beziehung erweist sich gerade der Messe-Sonntag als ein sehr wichtiger Faktor. Das bunt bewegte Bild der Technischen Messe mit ihren zahllosen Maschinen in den Hallen und auf dem freien Gelände hat bei jedem Beschauer einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen. Am Montag wird das Kauf- publikum zu seinem Recht kommen. Dieser Tag wird vorwiegend dem ernsthaften Geschäft gewidmet sein, dessen Anhänger bereits zu aller- fjanb Hoffnung berechtigen. Zu erwähnen ist, dah von feiten der Türkei, die mit großen Plänen für den Ausbau ihrer Landstraßen umgeht, schon zahlreiche Straßenbaumaschinen bestellt worden sind. Die völkerverbindende Macht der Messe kommt in dem Besuch von mehr als 300 ausländischen und inländischen Vertretern Der Tages- und Fachpresse markant zum Ausdruck.
4,1913, gegen Pfund 20,361, London gegen Kabel 4,859 750, gegen Paris 124,25, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 40,00, gegen Schweiz 25,19, gegen Holland 12,1225.
Berliner Börse.
Berlin, 3. März. Der Beginn des neuen Derichtsabschnittes brachte eine Verstärkung der politischen Unsicherheit, und es ließ sich un Dormittagsverkehr noch nicht erkennen, inwieweit sich die Zuspitzung der Situation auf die Börse auswirken werde. An Der Vorbörse erkannte man jedoch schon, daß keineswegs größeres Angebot zum offiziellen Beginn vorliegen werde: auch rein stimmungsmähig bemerkte man eine beachtliche Widerstandsfähigkeit. Ungünstigen Nachrichten aus Der Kunstseide- industrie und einem ziemlich pessimistisch gehaltenen Bericht Der HanDelskammem für Februar standen Rachrichten w e die eventuelle Dividendenerhöhung bei Mannesmann, günstige Kaliabschähungen und vor allem Meldungen über die bevorstehende Freigabe in Reuyork gegenüber. So konnten nur Schiffahrtsaktien werter recht erheblich gewinnen. Hapag gewannen 1,75 Prozent, Rorddeutscher Lloyd 0,5 Prozent. Von Auslandwerten waren Otavi mit 1 Mk. etwas höher. 2luch Harpener, Draubank, Akkumulatoren waren bis etwa 1 Prozent höher. An Den übrigen Märkten überwogen kleine Rückgänge, Die aber nur vereinzelt über 1 bis 3 Prozent hinausgingen. Als schwächer sind zu nennen Augsburg-Rürnberg minus 3,75 Prozent, RWE. minus 3 Prozent, Reichsbank minus 2,5 Prozent, Svenska minus 3 Mk. Vereinigte Stahlwerke würben heute exklusive 6 Prozent Divi- DenDe zur Crstnotiz gebracht. Deutsche Anleihen unverändert. 2lusländer ruhig. Der Pfandbrief- markt war behauptet. Gegenüber Samstag war Der Geldmarkt weiter leichter. Tagesgeld 7 bis
9 Prozent, Wonatsgeld 6,75 bis 8.5 Prozent. Warenwechsel ohne Umsatz. Der Rcichsbank- ausweis per Ultimo Februar zeigt eine relativ geringe Entspannung an. Rach den ersten Kursen war für Farben und Elektroaktien etwas Interesse vorhanden, so daß das Kursniveau etwa 1 Prozent gebessert war. Siemens plus etwa 2 Prozent. Für Schiffährtswerte, RWE., Oberkoks, 21.-©. für Verkehrswesen usw. blieb die Tendenz ebenfalls freundlich. Die Vertagung der Kabinettssitzung auf morgen wurde dahingehend Interpretiert, daß man ui Den Ausschüssen versuchen wolle, eine Einigung zu erzielen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. W., 3. Febr. Auch zu Beginn der neuen Woche war Die Stimmung am Frankfurter Produktenmarkt lustlos. Anregungen fehlten, so dah Die Händler äußerste Zurückhaltung bekundeten. Das Angebot von Auslandseite blieb gering. 3m Verlaufe stellte sich einige Rachfrage ein und einige Getreidesorten lagen anziehend. Schwächer lagen Sommergerste. Weizenmehl konnte 0,25 Mk. anziehen. Am Futtermittelmarkt konnte Weizenkleie etwas &erberrieten. Es wurden notiert: Weizen 25,75—23,85, Roggen 17,00, Sommergerste für Brauzwecke 17,50, Hafer, inländischer, 15,50—15,75, Mais (gelb) für andere Zwecke. 15,25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 38,25-39,00, Roggenmehl 24,75-26,00, Weizenkleie 8,25, Roggenktcie 8,25. Erbsen, je nach Qualität für Spe sezwecke, 22—23, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 35—80, Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken. tz75, Weizen» und Roggenstroh, drahtgepreht, 4,80, Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 5,00, Treber, getrocknet, 12,00. Tendenz: lustlos.
Frankfurter Cicrmarkt.
Frankfurt a.M., l.März. Tendenz: flau. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, 3n- lanöeier ab Station.) Preise in Pfennigen vev Stück Italiener 8 bis 8,5, bulgarische ( 75 bis 7, jugoslawische 6,75 bis 7. rumänische 6,5 bis 6,75, polnische 5,25 bis 5,5, holländische 7,75 bis 10, dänische 7,75 bis 10, belgisch-flandrische 7,75 bis 8,5, schlesische 9 bis 9,75, bayerische 7,5 bis 8,5, norddeutsche 9 bis 9,5.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a.M., 3.März. Auftrieb: 1259 Rinder (Darunter 342 Ochsen, 64 Dullen, 501 Kühe, 318 Färsen), 453 Kälber, 55 Schafe. 5423 Schweine. Es wurden notiert: Rinder (Ochsen): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 54 bis 57 Mk., (ältere) 50 bis 53, sonstige vollfleischige (jüngere) 46 bis 49; (Dullen): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 54 bis 56, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 49 bis 53; (Kühe): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bis 48, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 41 bis 44, fleischige 34 bis 40, gering genährte 28 bis 33; (Färsen — Kalbinnen, Iungrinder —): voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59, vollflerschige 52 bis 55, fleischige 48 bis 51. — Kälber: beste Mast- und Saugkälber 73 bis 76, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 72, geringe Kälber 60 bis 67. — Schweine: Fett- schweme über 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76. vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 74 bis 76, von etwa 160 bis 240 Pfund 74 bis 77, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 72 bis 75 Mk. — Marktverkauf: Rinder ruhig, ausverkauft; Schweine schleppend, Ueberstand; Kälber und Schafe ruhig, geräumt.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber 'einerlei Verantwortung.)
Mehr Ruh« in Der Nacht!
In der letzten Zeit häufen sich Die Fälle, in Denen Die Rachtruhe der Bewohner des mittleren Neuenwegs durch Schlägereien und andere Lärmszenen gestört wird. In der Nacht vom Freitag auf Samstag (28. Februar zum 1. März- wurden die Bewohner morgens um 3.30 Llhr durch laute Hilfe- und Schmerzensschreie eines Mannes aus dem Schlafe geschreckt, der von einem anderen schwer mißhandelt wurde. Stundenlang geht Der 2ärm, und man fragt sich, ob es in Gießen keine Polizei gibt, die diesem Unfug steuert und einmal mit Dem Gummiknüppel Dazwischenfährt. In Der betreffenden Nacht war das die dritte Lärmszene. Die Anwohner erheben Die Forderung auf mehr Ruhe in Der Nacht, Die um so mehr berechtigt ist, als es sich um Menschen handelt, die tagsüber beruflich tätig sind. Ein Anwohner.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 v. H., Lombardzinsfuß 7 v. H.
Frankfun a. M.
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12
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Commerz- und Prioat-Bank .
11
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—
—
—
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10
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—
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Pfandbriefe DL 17 - - -
97
—
97
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—
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10
—
—
132
—
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94
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11
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16
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Serlin
Schluß« 1 t»Uhr, iure | ffur»
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Anfanq« flurd
Datum
3
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Bereinigie Stahlwerte .... Ltavi Minen......16’/.
Kaliwerke AlcherSIeben ... 1' Kaliwerke 2. . steregelu ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
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Bhtlipv Hollman»......7
Zementwerk Heidelberg . . 10 Eementwerk Karlstadt. ... 10 Wan» & Freytag......8
Schultheis Patzenhofer ... 15 Cftroecfe.........12
Alu...........18
Bemberg.........1<
Zellstoff Waldhos .... 18'/. Zellstoff Afckaffcnbura ... 12 Charlottenburger Wasfer ... 8
Tesfauer Kar........9
Taimler Motoren ...... O Deutsche Linoleum ......
Maschinenbau A.-G. . • • • . 0 Nat. Automobil ...... O Lrenllein & Koppel.....6
Leonhard Tiey ...... 10 Svenkka...........
rrrankfurter Maichtnea .... 4 Griyner ..... 6
Hevligensiaedt ....... C Junghan«.........f
Leckwerke..........8
Mainkrostwerke Höchst a.M>. - 8 Miag IC
Gebr. Roeder . ...... 10 Boigt & Haessner......9
Süddeutsch« Zucker • • • • 10
102
57 210,75 213,25
360
165,25
69 77,25 109,5
96 125,5
84,9
108,5
208,5 150,75
244
159 340
40
40
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107
130
118,5
220 158,75
164.13
146.75
97
84.5
209.5
152.75
38,25
158.5
41
E
102,13 57.4
211
214
359.5
165,25
70,25 77,5
109.5
83,75
272 210
109
158
M.25
106,25
172.75
38,5
245
15,25
158.75
340
36.5 41
40,5
130
218 157,25
96.5
58 9
214
358.9
163.75
69.5
76,5
96
272
210
108,25
208,25
105,5
172
38,5
45,25
158.5
338
130
; -
Banknoten.
Leolfenmartt Berlin — Frankfurt a. M.
Berltn. 1. März
Geld
SHef
Amerttanucke Noten.....
Belgische Noten........
Tänilcke Noten........
Englische Noten ...... Französische Noten......
Holländische Noten......
Ht, licniscke Noten......
Norwegische Noten......
Deutsch Lcsterr,5100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten ......
4.165 58,23
111.80
20.31
16.375
167,56
22,01
111,68
58,80 2.455
112,13
80,62
51,40 12,345
72.94
4.185 58,47
112,24
20.39 16 435 168,24
22.09
112,12
59,04 2.475
112.57 80,94 51,60
12,405
73.24
l.März
3-Mörz
Amtlich.- Notierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
3 rief
Am't.-Rotr.
167,83
168.17
167.83
168.17
Bu.n-.AtreS
1,578
1.582
1.576
1.580
Brss.-Äntw.
58,31
58.43
58.30
58.42
Cbriftiania.
111.96
112,18
111.95
112.17
.üoprnbagrn
112,02
112.24
112.03
112.25
Stoekdolm .
12,37
112,59
112.39
112.61
Hclüngsors.
10.526
10.546
10 527
10.547
Italien. . .
21,945
21,985
21.935
21.975
London. . .
20,346
20,386
20 346
20 386
Neuvork . .
4,187
4,195
4.1875
4.1955
Paris....
16,37
16,41
16.37
16.41
Schweiz . .
30,76
10.92
80.80
80.96
Spa ien.
50.95
51.05
50.60
50.70
Japan . . .
2.059
2,063
2.060
2.064
Rio de Jan.
1.467
0,469
0.467
0 469
Wien in T--
Ceft. abgcst
38,96
59,08
58.96
59.08
Prag . . .
i2.40
12,42
12.401
12.421
Bel irad . .
7.363
7,377
7.373
7.387
Budapest. .
73.135
73,.75
73.15
73.29
Bul -arten
3,037
3,043
3.02
3 03
Lissabon .
18,83
18,87
18 85
18.89
Tan;'g. . .
81,37
81,53
81.36
81.52
Konst ntin.
1,77.
1,782
1.778
1.782
Athen. . .
5.425
5,435
5.415
5 425
Canada
4.163
4,171
4.165
4.173
Uru uat). .
3.666
3,674
3.666
3 674
Cairo • . .
20.857
20.897
20-857
20.897


