Ausgabe 
3.3.1930
 
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hmgewiesen. und aus dem Aufkommen der Wcch- selstempelsteuer läßt sich schließen, dah der 3a- nuar 1930 Wechselziehungen imBetrage von nur 3.8 Milliarden (das sind rund 800 Mrllionen weniger als im Januar 1929) gebracht hat: die Wechselziehungen sind also inzwischen weiter stark zurückgegangen. Der Kreditspielraum der Reichsbank ist sehr grob, und selbst wenn das Frühjahrsgeschäft zu einer stärkeren Beanspruchung führen sollte, genügt er, um trotzdem eine D i s k on t se n k u n g vorzuneh­men, die allerdingl erst für den Monat März zu erwarten wäre, sobald sich die Abwicklung des Februar-Llltirnos von der Reichsbank über­blicken läßt

Verschlechterung der Wir schastslage im Z bruar.

AachBerichten der preußischen Industrie- und Handelskammern hat sich die Lage in der In­dustrie, Handel und Handwerk im Februar ver­schlechtert. 3m Bergbau weist nur die Kali- industrie einen vermehrten Absatz auf. Der Stein- kohlenabsatz ging besonders in Oberschlesien ganz erheblich zurück. Die Gründe hierfür lagen nicht nur in der Verschlechterung der allgemeinen Konjunktur, sondern vor allem auch darin, dah sich die Händler nach den Erfahrungen des letz­ten Winters im Laufe des 3ahres stark ein- gedeckt haben. Die Geschäftslosigkeit an der Börse nahm trotz größerer Flüssigkeit des Geldmarktes au. Die älrsachen dürften ebensosehr in der immer noch ungeklärten Lage der Reichs-, Län­dern und Kommunalfinanzen, wie in der Kon­junkturdepression zu suchen sein. Der Daumarlt lag darnieder. Die hohe Arbeitslosenziffer zeigt, daß Deutschland sich in einer Wirtschaftslage be­findet. die trotz der Zusammenhänge mit der verschlechterten Lage auf dem Weltmärkte doch ihre ganz besondere Rote hat.

Rach Mitteilungen des Statistischen Reichs­amts wurden im Februar durch denReichs­anzeiger" 1103 (im Januar 1106) neue Kon­kurse ohne die wegen WassemangelS ab­gelehnten Anträge auf Konkurseröffnung und 576 (521) eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben.

Eh rungen für Komme rzienrat Kleher. Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. W. hat Kommerzienrat Dr.-Ing. e. h. Hein­rich Kleyer aus Anlaß des 50-jährigen Bestehens der Adlerwerke vormals Heinrich Kleyer A.G. die silberne Plakette der Stadt Frankfurt verliehen. Oberbürgermeister Dr. Landmann sprach am Samstagvormittag persönlich im Ramen des Magistrats der Stadt Frankfurt den Adlerwerken die herzlichsten Glück­wünsche der Stadt zu dem 50jährigen Bestehen der Adlerwerke, dieses mit Frankfurts Entwick­lung zur Industriestadt so eng verbundenen Welt­unternehmens, aus.

Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 26. Februar berechnete Groß­handelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber der Vorwoche von 129,1 auf 128,1 oder um OB v. H gesunken. Don den Hauptgrup­pen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 15 v. H. auf 113.8 (116,0) und die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,3 v. H. auf 126,0 (126,4) zurückgrgangen. Die In­dexziffer für industrielle Fertigwaren hat um 0,3 v. H- auf 153,8 (1545) nachgegeben.

* Verurteilung oerDe utschen Dank. In dem gestrigen Verkündungstermin vor dem Landgericht Berlin in der Anfechtungsklage gegen die D. D.-Dank wurde, wie dieB.-Z." meldet, verkündet, daß das Institut seinen bei der Fusion angenommenen RamenDeutsche Dank und Dis- conto-Cesellschaft" aus formellen und materiellen Gründen ändern muh. Das Gericht hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß die Addition der beiden Danknamen in Verbindung mit dem Wörtchenund" der Gründung einer neuen Firma gleichkommt. Infolgedessen sriht die Bank- Icltung nun vor der Frage, entweder ihren Ramen noch weiter durch den ZusatzA. G." zu vergrößern, oder zu einem der alten Ramen aus der Zeit vor der Fusion zurückzukehren. Dies würde bedeuten, dah der RameDisconto- Gesellschaft" aus dem Firmenschild verschwindet.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 3. März. Tendenz: wider­standsfähig. Im Dormittagsverkehr der neuen Woche war die Stimmung lustlos im Zusam­menhang mit der Zuspitzung der inner- politischen Lage. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs machte sich jedoch eine nicht z u ver­kennende Widerstandskraft bemerkbar,

Oie Leipziger Messe.

Betrachtungen am Vorabend.

Leipzig, 1. März. (WTB.) Am Dortage der Leipziger Messe bietet Leipzig ba8_ge­wohnte belebte Bild. Der große Auslän­de r b e s u ch macht sich stark bemerkbar. Rach der letzten Zählung, die bis aus wenige Tage zurück- reicht, ist die Zahl der Aussteller mit 95iO fast dieselbe, wie die endgültige Ziffer des Dorjahres, die 10 170 betrug, die von ihnen in Anspruch ge­nommene Ausstellungslläche entspricht aber mit 192 000 Quadratmetern schon jetzt der endgültigen der Frühjahrsmesse 1929. Das ergibt ein ent­schiedenes Hervortreten der Grobaussteller und eine Verringerung der Zahl kleiner Firmen, was auch besonders die Textilmesse betrifft, wo 87 Prozent der Aussteller Fabrikanten find, Der Handel also mehr und mehr verschwindet. Von den Ausstellern entfallen 7300 auf die Mu­stermesse, 2270 auf die große Technische und Daumesse. Das Ausland ist mit 1250 Aus­stellern vertreten. Von den reichsdeutschrn Aus­stellern kommen aus Mitteldeutschland annähernd 3000, aus Berlin 1420, aus dem süddeutschen Wirtschaftsgebiet 1730 und aus dem industrie- reichen Westen 1220 Firmen.

Die Textilmesse hat mit der Kun st - industrieabteilung einen wertvollen Zu­wachs von großer internationaler Bedeutung und Zugkraft erhalten. Außerordentliches bietet auch die Große Technische Messe, die impo­nierende Ausstellung der Werkzeugmaschinen mit sehr vielen technischen Reuheiten und über­raschenden Fortschritten in der Vereinfachung des Arbeitsprozesses. Die Rationalisierungs­möglichkeiten scheinen also noch keineswegs er­schöpft zu sein. Auf der Ausstellung der Textil­maschinen lassen sich vor allem die Leistungen des zum ersten Male in Betrieb vorgeführten japanischen Tojodo-Webstuhles mit denen der automatischen Webstühle deutscher und schwei­zerischer Fabriken vergleichen.

Angesichts der eindrucksvollen Gesamtschau der Leistungen der deutschen Qualitätsarbeit sieht man trotz Der gedrückten wirtschaftlichen Lage dem Messegeschäft mit einer gewissen Zu­versicht entgegen. Jedenfalls finden die aus­ländischer Einkäufer eine Auswahl deutscher Fa­brikate und Maschinen, wie bisher auf keiner Frühjahrsmesse-

Der Messe Sonntag.

Leipzig, 2. März. (WTB.) Da am Messe- Sonntag das Schaupublikum und die Be­sucher aus der weiteren Umgebung Leipzigs, die

wozu Rückdeckungen der Spekulation und die vor­teilhaften Geldmarktverhältnisse beitrugen. Der Auftragseingang war aber auch heute nur mini­mal, so dah das Geschäft nicht groß war. Rur Spezialwerte konnten etwas hervorrieten. Ungünstig bee.nflu.s.nd wi.kte die Verschlechte ung der Wirtschaftslage und die schwankende Reuhor- ker Börse vom Samstag. Gegenüber den letzten Schlußkursen ergaben sich zumeist kleine Gewinne. Im Vordergrund des Interesses standen weiter Schiffahrtsaktien, aus den betamxten Gründen. Hapag gewannen 1,75 v. H. und Rorddeutscher Lloyd 1 v. H. Montanwerte lagen vorläufig fast vollkommen umsatzlos. Banken leicht anziehend. Am Elektromarkt tarn eher etwas Material an den Markt-, AEG. verloören 1 v. H., Schuckert 1,5 v. H. Siemens blieben gut behauptet. Am Chemiemarkt waren Farben 1 v. H. schwächer. Scheideanstalt knapp behauptet. Danken vernach­lässigt. Einige Rachfrage machte sich noch ver­einzelt für Dauunternehmungen geltend. Holz- mann lagen 1 v. H. fester. Wayß & Frehtag waren gut behauptet. Interesse bestand auch für Zellstoffwerte, die bis 2 v. H. gewannen. Von internationalen Werten eröffneten Chadeaktien minus 3,50 Mark stärker gedrückt. Renten still. Deutsche Anleihen uneinhrillich. Im Verlaufe war das Geschäft unter Bevorzugung einiger Spezialwerte etwas lebhaf­ter. Die Spekulation schritt zu Rückdeckungen. Die politische Lage wurde ruhiger beurteilt. AEG. gewannen 1,5 v. H., Farben 2 v. H. und Sie­mens 1 v. H. Die anfangs gedrückten Werte traten etwas mehr hervor. Zellstoffwerte weiter gebessert. Am Wontanmarkt war die Llmsah- tätigkeit weiter bescheiden, da Aufträge auch später kaum eingetroffen waren. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar

sich nur auf einen Tag freimachen können, vielfach überwiegt, ist ein Urteil darüber, wie sich der geschäftliche Verkehr entwickelt, noch nicht möglich. Bei der T e x t i l m e s s e, die am leisesten auf jede Schwankung der Konjunktur reagiert, setzte der Verkehr anfangs nur schwach ein, um dann gegen Mittag kräftig aufzuholen. Damit begannen auch die geschäftlichen Verhandlungen an den Messeständen. Ansprechende Reuheiten fesselten vielfach das Interesse, das sich vornehm­lich auf eine ganz neue 21 r t von Kunst­seide konzentrierte, die sogar die Kochtempera- tur aushält und der damit die bekannten Rach­telle der Kunstseide nicht mehr anhaften. 2lparte Reuheiten an Gebrauchsporzellan und an Spielwaren mittlerer Preislage und eben- olcher Kunst gläser führten in den Messe- jäusern der Altstadt schon zu allerhand Ab- chlüssen. Das Ausland tritt erfahrungsgemäß noch wenig in die Erscheinung und pflegt sich erst am Montag oder Dienstag ernsthaft zu orien­tieren. Gut besucht waren die beträchtlich er­weiterte M ö b e l m e s s e und auch die B u g r a - Maschinen messe. Mit einer Bücher- messe in beschränktem Unfang hat man wieder einen Versuch gemacht. Sehr gut und mindestens ebenso zahlreich wie im Vorjahr war der Besuch der Technischen Messe. In der großen Halle für Werkzeugmaschinen herrschte zeitweise, ebenso wie auf der Daumesse und im Haus der Elektrotechnik, ein gewaltiger An­drang, wobei geschäflliche Verhandlungen natür­lich kaum möglich waren. Anderseits läßt er er­kennen, wie lebhaft die fachlich an Maschinen und Motoren interessierten Besucher alle technischen Fortschritte verfolgen. In dieser Beziehung er­weist sich gerade der Messe-Sonntag als ein sehr wichtiger Faktor. Das bunt bewegte Bild der Technischen Messe mit ihren zahllosen Maschinen in den Hallen und auf dem freien Gelände hat bei jedem Beschauer einen unvergeßlichen Ein­druck hinterlassen. Am Montag wird das Kauf- publikum zu seinem Recht kommen. Dieser Tag wird vorwiegend dem ernsthaften Geschäft ge­widmet sein, dessen Anhänger bereits zu aller- fjanb Hoffnung berechtigen. Zu erwähnen ist, dah von feiten der Türkei, die mit großen Plänen für den Ausbau ihrer Landstraßen umgeht, schon zahlreiche Straßenbaumaschinen be­stellt worden sind. Die völkerverbindende Macht der Messe kommt in dem Besuch von mehr als 300 ausländischen und inländischen Vertretern Der Tages- und Fach­presse markant zum Ausdruck.

4,1913, gegen Pfund 20,361, London gegen Kabel 4,859 750, gegen Paris 124,25, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 40,00, gegen Schweiz 25,19, gegen Holland 12,1225.

Berliner Börse.

Berlin, 3. März. Der Beginn des neuen Derichtsabschnittes brachte eine Verstärkung der politischen Unsicherheit, und es ließ sich un Dormittagsverkehr noch nicht er­kennen, inwieweit sich die Zuspitzung der Situa­tion auf die Börse auswirken werde. An Der Vorbörse erkannte man jedoch schon, daß keines­wegs größeres Angebot zum offiziellen Beginn vorliegen werde: auch rein stimmungsmähig be­merkte man eine beachtliche Widerstandsfähig­keit. Ungünstigen Nachrichten aus Der Kunstseide- industrie und einem ziemlich pessimistisch ge­haltenen Bericht Der HanDelskammem für Fe­bruar standen Rachrichten w e die eventuelle Dividendenerhöhung bei Mannesmann, günstige Kaliabschähungen und vor allem Meldungen über die bevorstehende Freigabe in Reuyork gegenüber. So konnten nur Schiffahrtsaktien werter recht erheblich gewinnen. Hapag gewannen 1,75 Pro­zent, Rorddeutscher Lloyd 0,5 Prozent. Von Auslandwerten waren Otavi mit 1 Mk. etwas höher. 2luch Harpener, Draubank, Akkumula­toren waren bis etwa 1 Prozent höher. An Den übrigen Märkten überwogen kleine Rückgänge, Die aber nur vereinzelt über 1 bis 3 Prozent hinausgingen. Als schwächer sind zu nennen Augsburg-Rürnberg minus 3,75 Prozent, RWE. minus 3 Prozent, Reichsbank minus 2,5 Pro­zent, Svenska minus 3 Mk. Vereinigte Stahl­werke würben heute exklusive 6 Prozent Divi- DenDe zur Crstnotiz gebracht. Deutsche Anleihen unverändert. 2lusländer ruhig. Der Pfandbrief- markt war behauptet. Gegenüber Samstag war Der Geldmarkt weiter leichter. Tagesgeld 7 bis

9 Prozent, Wonatsgeld 6,75 bis 8.5 Prozent. Warenwechsel ohne Umsatz. Der Rcichsbank- ausweis per Ultimo Februar zeigt eine relativ geringe Entspannung an. Rach den ersten Kur­sen war für Farben und Elektroaktien etwas Interesse vorhanden, so daß das Kursniveau etwa 1 Prozent gebessert war. Siemens plus etwa 2 Prozent. Für Schiffährtswerte, RWE., Oberkoks, 21.-©. für Verkehrswesen usw. blieb die Tendenz ebenfalls freundlich. Die Vertagung der Kabinettssitzung auf morgen wurde dahin­gehend Interpretiert, daß man ui Den Ausschüssen versuchen wolle, eine Einigung zu erzielen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. W., 3. Febr. Auch zu Beginn der neuen Woche war Die Stimmung am Frank­furter Produktenmarkt lustlos. Anregungen fehl­ten, so dah Die Händler äußerste Zurückhaltung bekundeten. Das Angebot von Auslandseite blieb gering. 3m Verlaufe stellte sich einige Rach­frage ein und einige Getreidesorten lagen an­ziehend. Schwächer lagen Sommergerste. Wei­zenmehl konnte 0,25 Mk. anziehen. Am Futter­mittelmarkt konnte Weizenkleie etwas &erber­rieten. Es wurden notiert: Weizen 25,7523,85, Roggen 17,00, Sommergerste für Brauzwecke 17,50, Hafer, inländischer, 15,5015,75, Mais (gelb) für andere Zwecke. 15,25, Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 38,25-39,00, Roggenmehl 24,75-26,00, Weizenkleie 8,25, Roggenktcie 8,25. Erbsen, je nach Qualität für Spe sezwecke, 2223, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 3580, Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken. tz75, Wei­zen» und Roggenstroh, drahtgepreht, 4,80, Wei­zen- und Roggenstroh, gebündelt, 5,00, Treber, getrocknet, 12,00. Tendenz: lustlos.

Frankfurter Cicrmarkt.

Frankfurt a.M., l.März. Tendenz: flau. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, 3n- lanöeier ab Station.) Preise in Pfennigen vev Stück Italiener 8 bis 8,5, bulgarische ( 75 bis 7, jugoslawische 6,75 bis 7. rumänische 6,5 bis 6,75, polnische 5,25 bis 5,5, holländische 7,75 bis 10, dänische 7,75 bis 10, belgisch-flandrische 7,75 bis 8,5, schlesische 9 bis 9,75, bayerische 7,5 bis 8,5, norddeutsche 9 bis 9,5.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 3.März. Auftrieb: 1259 Rinder (Darunter 342 Ochsen, 64 Dullen, 501 Kühe, 318 Färsen), 453 Kälber, 55 Schafe. 5423 Schweine. Es wurden notiert: Rinder (Ochsen): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 54 bis 57 Mk., (ältere) 50 bis 53, sonstige vollfleischige (jüngere) 46 bis 49; (Dullen): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 54 bis 56, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 49 bis 53; (Kühe): jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bis 48, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 41 bis 44, fleischige 34 bis 40, gering genährte 28 bis 33; (Färsen Kalbinnen, Iungrinder): voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59, vollflerschige 52 bis 55, fleischige 48 bis 51. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 73 bis 76, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 72, geringe Kälber 60 bis 67. Schweine: Fett- schweme über 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76. vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 74 bis 76, von etwa 160 bis 240 Pfund 74 bis 77, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 72 bis 75 Mk. Marktverkauf: Rinder ruhig, ausverkauft; Schweine schleppend, Ueberstand; Kälber und Schafe ruhig, geräumt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber 'einerlei Verantwortung.)

Mehr Ruh« in Der Nacht!

In der letzten Zeit häufen sich Die Fälle, in Denen Die Rachtruhe der Bewohner des mitt­leren Neuenwegs durch Schlägereien und andere Lärmszenen gestört wird. In der Nacht vom Freitag auf Samstag (28. Februar zum 1. März- wurden die Bewohner morgens um 3.30 Llhr durch laute Hilfe- und Schmerzensschreie eines Mannes aus dem Schlafe geschreckt, der von einem anderen schwer mißhandelt wurde. Stundenlang geht Der 2ärm, und man fragt sich, ob es in Gießen keine Polizei gibt, die diesem Unfug steuert und einmal mit Dem Gummi­knüppel Dazwischenfährt. In Der betreffenden Nacht war das die dritte Lärmszene. Die Anwohner erheben Die Forderung auf mehr Ruhe in Der Nacht, Die um so mehr berech­tigt ist, als es sich um Menschen handelt, die tagsüber beruflich tätig sind. Ein Anwohner.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 v. H., Lombardzinsfuß 7 v. H.

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EckeideanstaU9 Goldlckmtdt ........ 5 NütgerSwerke ........ 6 Metallgelellfchaft.......8

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Zementwerk Heidelberg . . 10 Eementwerk Karlstadt. ... 10 Wan» & Freytag......8

Schultheis Patzenhofer ... 15 Cftroecfe.........12

Alu...........18

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Zellstoff Waldhos .... 18'/. Zellstoff Afckaffcnbura ... 12 Charlottenburger Wasfer ... 8

Tesfauer Kar........9

Taimler Motoren ...... O Deutsche Linoleum ......

Maschinenbau A.-G. . . 0 Nat. Automobil ...... O Lrenllein & Koppel.....6

Leonhard Tiey ...... 10 Svenkka...........

rrrankfurter Maichtnea .... 4 Griyner ..... 6

Hevligensiaedt ....... C Junghan«.........f

Leckwerke..........8

Mainkrostwerke Höchst a.M>. - 8 Miag IC

Gebr. Roeder . ...... 10 Boigt & Haessner......9

Süddeutsch« Zucker 10

102

57 210,75 213,25

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69 77,25 109,5

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359.5

165,25

70,25 77,5

109.5

83,75

272 210

109

158

M.25

106,25

172.75

38,5

245

15,25

158.75

340

36.5 41

40,5

130

218 157,25

96.5

58 9

214

358.9

163.75

69.5

76,5

96

272

210

108,25

208,25

105,5

172

38,5

45,25

158.5

338

130

; -

Banknoten.

Leolfenmartt Berlin Frankfurt a. M.

Berltn. 1. März

Geld

SHef

Amerttanucke Noten.....

Belgische Noten........

Tänilcke Noten........

Englische Noten ...... Französische Noten......

Holländische Noten......

Ht, licniscke Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch Lcsterr,5100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten ......

4.165 58,23

111.80

20.31

16.375

167,56

22,01

111,68

58,80 2.455

112,13

80,62

51,40 12,345

72.94

4.185 58,47

112,24

20.39 16 435 168,24

22.09

112,12

59,04 2.475

112.57 80,94 51,60

12,405

73.24

l.März

3-Mörz

Amtlich.- Notierung

Amtliche Notierung

Geld

»rief

Geld

3 rief

Am't.-Rotr.

167,83

168.17

167.83

168.17

Bu.n-.AtreS

1,578

1.582

1.576

1.580

Brss.-Äntw.

58,31

58.43

58.30

58.42

Cbriftiania.

111.96

112,18

111.95

112.17

.üoprnbagrn

112,02

112.24

112.03

112.25

Stoekdolm .

12,37

112,59

112.39

112.61

Hclüngsors.

10.526

10.546

10 527

10.547

Italien. . .

21,945

21,985

21.935

21.975

London. . .

20,346

20,386

20 346

20 386

Neuvork . .

4,187

4,195

4.1875

4.1955

Paris....

16,37

16,41

16.37

16.41

Schweiz . .

30,76

10.92

80.80

80.96

Spa ien.

50.95

51.05

50.60

50.70

Japan . . .

2.059

2,063

2.060

2.064

Rio de Jan.

1.467

0,469

0.467

0 469

Wien in T--

Ceft. abgcst

38,96

59,08

58.96

59.08

Prag . . .

i2.40

12,42

12.401

12.421

Bel irad . .

7.363

7,377

7.373

7.387

Budapest. .

73.135

73,.75

73.15

73.29

Bul -arten

3,037

3,043

3.02

3 03

Lissabon .

18,83

18,87

18 85

18.89

Tan;'g. . .

81,37

81,53

81.36

81.52

Konst ntin.

1,77.

1,782

1.778

1.782

Athen. . .

5.425

5,435

5.415

5 425

Canada

4.163

4,171

4.165

4.173

Uru uat). .

3.666

3,674

3.666

3 674

Cairo . .

20.857

20.897

20-857

20.897