Ausgabe 
3.2.1930
 
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Wirtschaft.

Glatte Lleberwindung des Ultimo.

Die Verflüssigung am Geldmarkt, die nun schon seit Anfang Januar besteht, hat- auch in der abgclausenen Berichtswoche angehalten. Selbst das Bevorstehen des Januar-Ultimo hat die Entwicklung der Geldsähe nicht beeinflussen können. Ultimovorbcreitungen seitens der Pro­vinz, die in den letzten Tagen einsehten, mach­ten sich bei dem großen Geldangebot kaum be­merkbar. Der Ultimo hat diesmal irgendwelche wesentlichen Veränderungen am Geldmarkt nicht hervorgcrufen. Die starke Ermäßigung des Aeportgeldsahes um IV« Pro-, auf 73/1 Proz. ist ein besonderes Zeichen für die Rückkehr zu normalen Verhältnissen. Am Tages- gcldmorkt blieben trotz lebhafteren Geschäftes die Sätze unverändert und zogen nur zum Schluß der Bcrichtswoche leicht um etwa Vz. fßr°j. an. Auch Monatsgeld befindet sich in leichter Hal­tung Der Sah von 6 Proz. am Privatdiskont- martt, der nur eine geringe Geschäftstätigkeit aufzuweisen hatte, blieb unverändert, obwohl Umsätze zu diesem Sah in nennenswerter Höhe überhaupt nicht stattsanden. Die Entwicklung des Geldmarktes in der Woche vor dem Ultimo, die normalerweise eine Versteifung zeigen muß. zeigt mithin, wie stark der Geldmarkt entlastet ist. Diese Entlastung ist nicht nur aus saisonmähigc Einflüsse, die infolge der rück­gängigen Konjunktur hervorgerufcne verringerte Geschäftstätigkeit zurückzuführen, sondern vor allem auf den Rückgang des öffentlichen Geld­bedarfs, insbesondere der Kommunen, dessen Druck bis zum Zahresultimo 1929 auf dem Geldmarkt gelegen hat. Die Lage der Reichs- iassc hat sich infolge der guten Aufnahme, die die siebenprozentigen Rcichsschahanweisunqen, auch im Auslände, gesunden haben, gebessert, um so mehr, als durch diese Emission schon Vor­sorge für die Abdeckung des nach Aufzehrung der Ersparnisse des Voungplanes noch verbleiben­den Restbetrages des Zahresdefizits für 1928 29 in Höhe von 90 Mill. Mark getroffen ist. Die Reichsfinanzverwaltung beabsichtigt daher, noch einjährige Schahanweisungen in mäßigen Be­trägen auch per 15. Februar und per 15. März 1931 an den Markt zu bringen, wobei zu wün­schen ist. daß die Emission dieser Schahanwei­sungen in größeren Abständen erfolgt, um eine zinssteigernde Wirkung aus den Geldmarkt zu verhindern. 3n der internationalen Geldmarkt­lage ist eine weitere Klärung eingetreten, eine neue Diskontsenkungswelle hat ein­gesetzt. Bemerkenswert ist vor allem die Herab­setzung des Diskontsatzes der Bank von Frank­reich auf 3 Droz., wodurch Frankreich jetzt den billigsten Eeldsah der Welt hat. Der Grund für diese Diskontherabsetzung ist in erster Linie die außerordentliche Flüssigkeit am Pariser Geld­märkte. die auf das Preisniveau einzuwirken drohte. Frankreich will einen Anreiz zur Kapi­talausfuhr schaffen. Damit ist die Herabsetzung des französischen Diskontsatzes eine Maßnahme von nicht zu unterschätzender Bedeutung für die europäischen Geldmärkte. Es ist damit zu rech­nen. daß der Schritt der Dank von Frankreich auch die Bank von England veranlassen wird, nunmehr die erwartete Diskontsenkung vorzuneh­men. Da sich also anscheinend ein neuer Zins- cibbau in Europa durchsetzt, so wird der Weg für eine abermalige Diskontsenkung der Reichsbank frei. Es ist anzunehmen, daß die Reichsbank eine weitere Ermäßigung um V» Proz. vornehmen wird, sobald der äleberblick über die Abwicklung des Ultimo vorliegt, die nach der Entwicklung des Geldmarktes in der Berichts- Woche sich leicht und glatt vollzogen hat.

Abschluß der Siemens-Anleihe.

Die neue Anleihe der Siemens-L- H a l s k e - A. - G. ist mit dem Bankhause Dil- lon, Read & Co., Neuyork, und der Deutschen Bank- und Disconto-Gesellschast, Berlin, abge­schlossen. Sie zerfällt in zwei Teile. Der ameri­kanische Teil im Nominalbeträge von 14 Mill. Dollar, entsprechend einem ausmachenden Betrag von etwa 32 Mill. Dollar, wird zu 233 Prozent aufgelegt. Er Wird verzinst in Höhe der Dividende mit einer Mindestverzinsung von 6 Prozent auf den Nominalbetrag. Der deutsche Teil auf Feingoldbasis im Nominalbetrag von 10 Mill. Mark im ausmachenden Betrag von 17.5 Mill. Mark wird den Aktionären zu 175 Prozent im Verhältnis von 10:1 zum Bezüge angÄboten.

Das neue Kapital soll zur Verstärkung der Betriebsmittel dienen und zur L ö - ung derzahlreichen Finanzierungs­aufgaben, die die Gesci.ichaft in der nächsten Zukunft erwartet. 3n Aussicht genommen ist, daß ein erheblicher Teil der amerikanischen Ob­ligationen von der General Electric Company in Neuyork übernommen wird, worin ein bedeu­tungsvoller Schritt auf dem Wege zur Lösung der großen Ausgaben erblickt wird, die der Elektrotechnik noch in der Welt gestellt sind. Die Anfrage des amerikanischen Bankhauses Sil- Ion, Read & Co., ob es Siemens & Halske ge­nehm wäre, wenn ein erheblicher Posten der neuen Schuldverschreibungen von der General Electric Co., Neuyork, übernommen würde, hat Siemens & Halske begrüßt, da die aus eiper sol­chen Uebernahme sich ergebenden freundschaft­lichen Beziehungen zu einem so großen und an­gesehenen Weltunternehmen durchaus in der Rich­tung der Geschäftspolitik der Siemens-L-Halske- A -G. und der Siemens-Schuckert-Werke liegen. Cs wird erwartet, daß die neue Fühlungnahme auch auf die weitere Entwicklung der Beziehun­gen zu anderen hervorragenden Firmen der Elektro-Industrie sich günstig auswirken wird.

* Zunahme der Konkurse im Januar. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wur­den im Januar durch denReichsanzeiger" 1106 (Dezember 1929: 881) neue Konkurse, ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurs­eröffnung, und 521 (459) eröffnete Vergleichsver­fahren bekanntgegeben.

* Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 29. Januar berechnete Grobhandels­indexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegen­über der Vorwoche von 131,7 auf 131,1 oder um 0,5 v. H. gesunken. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,1 v. H. auf 118,9 (Vorwoche 120,2) und die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,3 v. H. auf 127,8 (128,2) zurückgegangen. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren war mit 155,9 unverändert.

* Von der Frankfurter Börse. Vom 3. Februar ab sind 5 Millionen Goldmark 8proz. Gold-Hypothekenpfandbriefe, Reihe 11, der Hessi­schen Landesbank Staatsbank Darmstadt, Zinstermine 1. Januar und 1. Juli, zum Handel und zur Notierung zugelassen.

* V 0 l k s b a n k e. G. m. b. H., Darmstadt. In der Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, der Generalversammlung am 11. Februar die Aus­schüttung einer Dividende von 10 v. H. vorzuschla­gen und den offenen Reserven wieder 100 000 Mark zuzuführen.

* Stillegungsantrag bei Klöckner in Haspe. Die Klöcknerwerke A.-G., Abteilung Has- p-cr Eisen- und Stahlwerk, Haspe, hat den Antrag auf Genehmigung der Entlassung von 250 Arbei­tern gestellt. Die Produktion im Walzwerk und Stahlwerk soll eingeschränkt werden. Der Demobil­machungskommissar erteilte die Ermächtigung zur Entlassung.

* Bisher kein Moratoriumsgesuch der Türkei. Zu einer Meldung derTimes" aus Stambul über ein angebliches Moratoriums­gesuch der türkischen Negierung erfährt WTB.- Handelsdienst aus Berliner Dankkreisen, daß bei den maßgebenden Stellen weder in Berlin, noch in Paris irgendwelche Mitteilungen über eine Einstellung dcS Zinsendienstes der türkischen An­leihen seitens der türkischen Negierung vorliegen. Die Anschaffungen für die Auszahlung des Mai- Coupons sind vollständig vorhanden, so daß der Mai-Coupon bezahlt werden wird.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 3. Febr. Tendenz: fest. Obwohl entgegen den Erwartungen der Zentral­ausschuß der Neichsbank heute nicht einberufen wurde, eröffnete die Börse in fcftcrer Hal­tung. Ein besonderes Gesprächsthema gab der Börse die Siemenstransaktion, und hiervon aus­gehend war das Geschäft in Spezialwerten zu den ersten Kursen lebhaft. Die bekanntgeworde­nen Einzelheiten der Siemenstransaktion waren in der Hauptsache auch mitbestimmend für die Kursgestaltung. Die Derussspekulation schritt in größerem Umfange zu Deckungskäufen. Auch konnte man eine lebhaftere Beteiligung des Auslandes feststellen. Ausgehend vorn Siemensmarkt wurden die übrigen Märkte spä­ter ebenfalls lebhafter. Die Geldmarktverhält­nisse lagen günstig und man rechnet alsbald mit

einer neuen D i s k on t se n ku n g der Reichsbank. Zur Besserung der allgemeinen Lage trugen noch der seste Schluß der Neuyorker Börse vom Samstag und die Publikumsbetei­ligung am Geschäft bei. Gegenüber den Schluß- kursen vorn Samstag stand Siemens mit plus 11 Prozent an der Spitze. AEG. gewannen 5,5 Prozent, Bergmann 5 Proz., Licht & Kraft 3,5 Proz., Elektrische Lieferungen 7 Proz., Gessürel 4 Proz., Lahmeycr 2 Proz. und Schuckert 4,5 Prozent. Die Festigkeit übertrug sich auch aus die übrigen Märkte. Am Chemiemarkt lagen J.-G. - Farben 3 Prozent und Goldschmidt 5 Prozent sester. Äm Montanmarlt war die UmfafotäticLit g: ringer. Rheinische Braunkohlen konnten jedoch eine Erhöhung um 3 Proz. er­zielen. Im übrigen gingen hier die Besserungen bis zu 1,5 Prozent. Deutsche Linoleum zogen 3 Proz. an. Kaliaktien lagen nur geringfügig gebessert. Am Bankenmarkt traten Commerzbank mit plus 3 Proz. und Dresdner Dank mit plus 2,5 Proz. etwas mehr hervor. Am Nentenmarkt war die Tendenz ebenfalls fester. Türken lagen, nachdem Befürchtungen sich als haltlos heraus- stelltcn, gebessert und reger gefragt. Deutsche An­leihen weiter steigend. 3m Verlaufe blieb die Tendenz fest, das Geschäft erfuhr aber eine Ein­schränkung. Nur Spezialwerte beanspruchten noch regeres Sntcrcffe. Die Kursgestaltung war nicht mehr ganz einheitlich. Einige Werte gaben etwas nach, andere konnten dagegen etwas weiter an­ziehen. Die Veränderungen gingen aber nicht über 1,5 Proz. hinaus nach beiden Seiten. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Proz. unver­ändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1869, gegen Pfund 20,364, London gegen Kabel 4,8648, gegen Paris 123.97, gegen Mailand 92,98, gegen Madrid 36,95, gegen Schweiz 25,2175, gegen Holland 12,1225.

Berliner Börse.

Berlin. 3. Febr. Die neue Woche begann, wie schon vormittags zu erkennen war, ausge­sprochen freundlich; obwohl die erwartete Einberufung des Zentralausschusses der Reichs­bank ausblieb und das Geschäft sehr gering war, nannte man im Frühverkehr recht freund­liche Kurse. Eine kräftige Anregung bot die Siemenstransaktion, bei der besonders die Be­teiligung der General Electric begrüßt wurde. Hinzu kam ein günstiger Neichsoankausweis, dessen Anspannung um etwa 700 Millionen als relativ gering bezeichnet werden muß. So ließ man sich denn an den übrigen Märkten, an denen das Geschäft sich in ziemlich mäßigen Grenzen hielt, gern von der Elektrobewegung beeinflussen, und es kam überwiegend zu Besserun­gen v 0 n 1 bis 3 v. H. Am Montanmarkt wurde vielfach eine Abwanderung nach dem Elektromarkt bemerkt. So kaufte heute das Rheinland in erster Linie RWE., Nheag, Schlesische Gas. Das Aus­landinteresse konzentrierte sich auf die schwereren Werte, wie Farben, Siemens, AEG. usw. Dis zu 6 v. H. gebessert lagen Siemens, Licht & Kraft, AEG, Rheinische Braunkohlen, Schultheis Patzen- Hofer, Berger, Deutsche Atlantische. Bon Aus­landwerten gewannen Chadeakcien 8 Mark. Deut­sche Anleihen fester. Bon Ausländern Türken erholt. Der Pfandbriefmarkt war uneinheitlich. Der Geldmarkt /war bei unveränderten Sähen ruhig. 3m Verlaufe wurde es bei kleinen Ge­winnen überwiegend etwas leichter, auch wurden die einzelnen Zahlen des Reichsbankausweises, die inzwischen bekanntgcworden waren, stärker kommentiert. Später wurde es am Bankenmarkt lebhafter und bis zu 2 v. H. fester. Am Sprit­markt machten sich Gewinne bis zu 4,25 v. H. bemerkbar, bei umfangreichen Deckungen. Die Stimw"-a blieb freundlich, lediglich die zu De- beginn besonders bevorzugten Werte büßten ge­ringfügig ein.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 3. Febr. Auftrieb: Rin­der 1235 Stück: darunter 290 Ochsen, 70 Bullen, 503 Kühe, 327 Färsen: Kälber 402; Schafe 97; Schweine 5058. Rinder: Ochsen, vollfleifchige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 57 bis 59, ältere 53 bis 56, sonstige vollfleischige: jüngere 48 bis 52; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 54 bis 56, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 46 bis 53; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bis 47, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 40 bis 44, fleischige 34 bis 39, gering genährte 28 bis 33; Färsen (Kalbinnen, 3ungrinber): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59, vollfleischige 52 bis 59, fleischige 48 bis 51. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 69 bis 73, mittlere Mast- und Saugkälber 64 bis

68. geringe Kälber 56 bis 63. Schweine. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 76 bis 78, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 76 bis 79, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 78 bis 80, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 77 bis 80; von etwa 120 bis 160 Pfund Lebend­gewicht 75 bis 78. Marktverlauf: Niick>er ruhig, ausverkaust. Schweine schleppend, äleber- stand. Kälber und Schafe, ruhig, geräumt

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M. 3. Febr. Am Produkten­markt war die Grundstimmung in Hinsicht auf die höheren Schlußkurse von Hcberfee etwa- freundlicher. Liverpool wurde jedoch fchwächer gemeldet, so daß im Verlaufe mindestens eine Verstimmung eintrat. Das Geschäft bewegte sich in kleinem Rahmen. Sie Forderungen von Pro­vinzseite waren niedriger, konnten aber auch nur schwer erzielt werden. Bis zu 0,50 Mk. gedrückt lag Roggen. Weizen mußte ebenfalls etwas nach­geben. Sas Mehlgeschäft war ebenfalls nicht nennenswert groß. Weizenmehl gab bis zu 0,25 Mark nach. Am Futtermittelmarkt gab MaiS für Futterzwecke. Roggen- und 'Weizenkleie blS 0.50 Mk. nach. Es wurden notiert: Weizen 26,60 bis 26,75. Roggen 18. Sommergerste für Brau- zwecke 19.25 bis 19,50, Hafer, inländischer, 16,50 bis 16,75, Mais (gelb) für Futterzwecke 16, Wei­zenmehl, süddeutsches Spezial 0, 39,50 bis 40,50, Noggcnmehl 26.50 bis 27,50, Weizenkleie 8,25, Noggenkleie 8.75 bis 9. Erbsen 29 bis 42. Lin­sen 50 bis 90. Heu 10, Weizen- und Roggen­stroh, drahtgcprcßt, 5.30 bis 5.50, Weizen- und Noggenstroh, gebündelt, 5,30 bis 5,50, Treber, getrocknet, 12,50. Tendenz: matt.

Frankfurter Eiermarkt.

Tendenz: etwas sreundlicher. (Auslandeier un­verzollt ab Grenzstation, 3nlandcier ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: italienische 10 bis 10,5, bulgarische 8,75 bis 9, jugoslawische 8,75 bis 9, rumänische 8,75 bis 9, polnische 6,75 bis 7, holländische 9,5 bis 12, dänische 9,5 bis 12, belgisch-flandrische 11 bis 11,50, französische 9,5 bis 10,5, schlesische 10 bis 10.5, bayerische 9 bi« 9,25. norddeutsche 10.5 bis 11, Kühlhauseier 7 bis 10 Pfennig per Stück.

Büchertisch.

3ohannes Lehrmann: Fidele Weltgeschichte. Weltgeschichtliche Personen und Begebenheiten in lustigen Bildern. (Lustige Karikaturenbücher. Band 6). 79 Seiten. Brosch. 2 Mk.. Leinen 3 Mk. 3ohannes Lehrmann Ver­lag, Berlin W 62, 1929. (613)

HartmutPiper. Ser gesetzmäßige Lebenslauf der Völker Chinas und Japans. 8°. kart. 3,50 Mk., Leipzig, Theodor Weicher, Verlag. (509)

Hermann Bahr: Labyrinth der Gegenwart. Aufsätze. 184 Seiten, drosch. 6, Ganzlbd. 7,50 Mk. Verlag Franz Dorgmeyer, Hildesheim. (714)

Otto Bernhard Wandler: (Sol* daten-Marieen. Roman. 238 Seiten 8°. Geh. 3,50, Seinen 5,50 Mk. G. P. Tal & Co., Verlag, Leipzig, Wien, 1929. (631)

Peter Purzelbaum: Landser und Muschkoten (Kaczmarek IV). Drosch. 2.80, Leinen 4 Mk. Drunnen-Verlag, Karl Winckler, Derlin SW 48. (630)

(Sm i i Marius Req uark. Vor Troja nichts Neues. Brunnen-Verlag. Karl Winckler, Berlin WS 48. Kart. 2,50 Mk.

(516)

1000 Tage Westfront. Sie Erlebnisse eines einfachen Soldaten. Don Franz Wal- lenbon. Leipzig, Hesse & Tecker Verlag. 280S. Geh. 4 Mk.; Ganzleinen 6 Mk. (637.) (Ullstein, Berlin. 645/46.)

Paul Emil Carpenter: Ser Sank des Vaterlandes! Erlebnisse eines Kriegs­teilnehmers. 505 Seiten 8°. Brosch. 4.50 Mk., geb. 6 Mk. Aufbau-Verlag, Berlin N 4, 1929. (582.) -

Heinz Bleibe r: 3m Osten steht die Feuerwehr. Erinnerungen an 1914/15. 99 Seiten 8°. Preis 2,50 Mk. Linden-Verlag, Sresden-A. 24. (648).

Pfarrer Lic. A. Bruckner: Sie zehn Gebote im Lichte der Moraltheolv- gie des Heiligen Alphons von Li- g u 0 r i. 173 Seiten 8°. 2. Auflage. Verlag von W. Schäfer, Schkeuditz, 1930. (655)

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 v. H., Lombardzinsfuß 7,5 v. H.

Datum

Xronlfuti o M

Berlin

Datum

.'ranllurt a M

Berli'

Datum

^renlhirt a M |

Berlin

Banknoten.

-chtub-s ffiire ,

12

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3 2

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Schluß 1

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3 2

Berlin, 1 Februar

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12

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3 2

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12

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3 2

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12

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3 2

Amerikanische Roten ...

Belgische Noten ....... Dänische Noten ........

Englische Noten ....... französische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten. . ......

Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

Schweizer Noten . ...... Spanische Noten ....... Tschechoslowakische Noten..... Ungarische Noten .....

Deoifenmarkt Berlin

4,162

58,13

111,58

20.317

16,42

167,61

21,91

111,43

58,73

2,46

111,96

80,74

55,09

12.34

72.97

Jrantfur

4.182

58,37

112,02 20,397

16,48

168,29 21,99

111,87 58,97

2,48

112,14 81,06 55.31 12,40 73,27

a. 2H.

no Seu Ich« jieidpanietoe ron 1T27 ........

7% Deutsche Rrlchranleihe von 1929 .........

St. Slnl.-eiblSs.-Schulo mit Au: los.-Rechten........

5tenl ebn: Au »los. Rechte

6% Hell. BolUNaat von 1929 (rückjahlb. 102%) . . .

Cberbcllcn Provinz.Anleihe mii Aueloj.'Rechten . ...

Deutsche fluinm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1

6% Franks. Hnp.-Bank Goldpsc XIII unkündbar bis 1931.

7% Franks. Hnp.-Bank Koldpse unkündbar bla 1932.....

4Vt% Rheinische Hyp.-Bauk Üiqu. öoloure........

8% Pr. Landeöpsandbriesaustalt Psandbriese 91. 17.....

8% Pr. Landcovsandbriesanslalt Komm.-Lbl. R- 16.....

7% Pr. LandeepsandbUesankait, Psandbriese R. 10

e.ü Ä. Obfl. BorkriegL-Obligatton rückzahlbar 1932 ......

4% Oesterreich«che »olbtte..

4,20% Oelterr. Silbern-

4% Oeslcrrelchiiche Einheitliche

4% Ungarische Äoldrte.. .

4% Ungar«die Staat«!, o. 1910

4y,% Ceifll. von 1913 . . .

4% Ungariiche stronenrte.. -

4% türt. Hollantcihe v. 1911 -

4% Türkische Bagvavbahir-An Serie I.

4% t-eegl. S--ri. II

6% Rumänische vereinh Rente von 1908 . . . .

4y,% ifi.imänlldif vereinh Rentc «on 1913 .......

t% Rumänische vereinh. Rente .

87,5

96.4

>2,65

8,6

48,75

50,13

96

85

83,25

97

94 5

88,5

90

3,7

23,25

2.3

10,25

16,1

8,4

II 1 || $ 1 I 1 1 1 II 1 1 1 1 1 1 1 1 I 1-^2 1 |

87,5

96,7

52 75

8 65

50,13

97

94

89

3,5

2,25

23 4

22

23

2,25 ',95

7,95

7,9

10,25

16-75

8,4

53

8.75

26

23.4

21.8

2,25

7,9

7,8

7.8

Hamvurg-Amerika Palet .

Hamb.-Südam. Tampslch. - . e

Hanta Damvslchill.....1(

Rorddeurscher Ulotjö.....t

Allg Deutsche Ereditanst. . . 1<

Barmer Bankverein .... 1'

Berliner Hanvel-geiellich. . - 1-

Eommerz- und Privat-Bank . 11

Dar in st. u. Natwnalbant . . 1

Deuuche Lank......1

Dleconto-Geieillchast, Ant. . 1'

Dresdner Bank......1

Reichtdam........1

A.E.S...........

Bergmann ...

Elekn. LielerungSgeieMchast i

Licht und Statt l1

sielten » Guilleaume. ... 7)4

Sei. s. Eleltr. Untern.. . . . 10

Hamb, ölehr -Werke .... 1

Rhein. Elektr.........

Schiel. Eleln ......11

Siemens L Halske ..... 16

Transrabio ......... 8

Lahmever 4 So.......1°

Buderus...... 8

Deutsche Erddl.......6

Ihlmer Steinkohle ......

Gelsenkirchener ....... k

Haroener...... . . 0

Hoclck Eilen........

Hile Bergbau.......1°

Klöcknerwerke .......

Köln-Ncuelien ..... 7

Mannesman Möhren .... 7

Maitsseldei B.tgbau.....-

Cbendt'et. ih -eoark . . .

Lberlchlei Kolswerke.....7

Phönix Bergbau......6Vi

Mhe niiche Braunkohlen... 1°

Niebeck Montau......U

106,5

105,75

124,5 128

187

158

241,3

151,25

151,25

152

309,25

176.5

211,75 169

174

129

175

142,5

192,5 '80,5

171

7',75

108,25

144

142

Z47.5

106

108.5

111

81

106,75

252,5

122,5

106.75

106,5

127.75

161

153

153

154 5

310

182

217

176

177.25

131,75

178.75

197

291

173 5

79

108,9

144

143

107,75

110

111.75

107.75

255.5

124

106.25

170

154 106,25

126 127,5

187 158,75

241 151,5 151,5 153,5 307,5

177

212.5

171

173,5 129,5 176.5

136

145 171,25

193

283,5 132

171,9

78 108 139 143.25

142 117,75 247,25 -J6.25 115,25

108

114

105.4 106.5 249,5

122,75

107

155.9

107 25

126

127.75

188.75

160

242 5

152.75

152,75

154 25

311

182.75 217,25

174,25

177 75

131

179.5

138

148

174.25

197,25

290

133.5

174

79,75

109 25

141

144,75

143

118

249,5

107.5

115.75

111.5

114,25

105,6

107,9

i 254.5

123.9

Bereinigte Stahl» . . .

Ctaoi Minen . . 16'/,

Kai werke -ckicher«leben . . . i

Ka werke iBefteregeln ... 10

Salima e SaUdeuurth ... 15

3. @ Farben.IndUstrte ... 12 Tvnamit Nobel ....... 6 Schetdeanllall........ 'J Goldichmtdt ........5 Rütgeteroerfe ........ 6 Metallgeiellichasl ...... 8

Philivv Ho ,mann .... 7

Leuten werk Heidelberg ... 10

Cementwerk starlltavt ... 10

Waag <t ,rt # ag .... 8

Schultheis Patzenhofer ... 15

Ostwerie ........18

Ler. Glan,stoss......18

Lemberg........."

Mfllftob Waldboi .... 18% flellfloii Sichaii-nbura ... a Charlottenburger Waller ... 8 Deiiauer Gas 9

Daimler Motoren . ..... 0 Deulsche Linoleum.....

Maschinenbau Ü.-0. ..... O

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