und muhte sich mit knapper Drustbreite von Schäfer (Echzell) geschlagen bekennen.
Die 4xl(X)°Meter°Staffel war durch das Fehlen Völkers stark aehvndicapt. Ein verunglückter Wechsel tat das übrige, um sie trotz aufopfernden Laufens von Vogt, Richtberg, Schwab und Guhot als knappester Zweiter (Vrustbreite) hinter Polizei Butzbach, jedoch klar vor Tv. Dad-Rauheim und Polizei Friedberg, einkommen zu lassen.
Beim Speerwerfen kam Vogt zwar an die 46-Meter--Grenze, seine Leistung reichte jedoch in der Entscheidung, in der der Dritte über 48 Meter warf, nicht zur Placierung hin.
OT.-Rekorde im Kugelstoßen.
2m Rahmen des Volkstum-Wettkampfes zwischen den Turnkreisen Westfalen und Rheinland, der am Sonntag in Mühlheim mit 73: 69 Punkten von den Rheinländern gewonnen wurde, stellte der DT.-Meister Lingnau mit 14,96 Meter im einarmigen und $6,96 Meter im beidarmigen Kugelstoßen neue DT.°Rekorde auf.
D. f. B.
Die Ligamannschaft schlug am Sonntag im ersten Verbandspiel der Saison „H e r - mania" Kassel mit 3:1 und sicherte sich damit die beiden ersten Punkte. Man hatte ihr zu diesem Treffen kaum eine Chance eingeräumt, da sie mit vier Mann Ersatz antreten muhte, während „Herrnania" als sehr spielstark eingeschäht wurde. Die VfB.°Elf enttäuschte nach der angenehmen Seite. Sie kämpfte mit bewundernswerter Energie und legte grohe Ausdauer an den Tag. Wenn es auch spieltechnisch noch an manchem mangelte, so kann man angesichts der besonderen Llmslände im allgemeinen mit ihr doch zufrieden sein. Ihr Sieg war vollauf verdient. Von den Gästen hatte man sich etwas mehr versprochen. Im Feldspiel waren sie recht gut, vor dem Tor versagten sie jedoch. Ihr Tormann, der als der beste des Bezirks gilt, konnte die drei Tore nicht verhindern. Das Spiel wurde anfänglich von beiden Seiten weich durchgeführt und hatte gar nichts von dem typischen Charakter eines Punktkampfes: erst als auf beiden Seiten ein Tor gefallen war, spielten beide Mannschaften härter, jedoch nicht unfair. Schiedsrichter E n g e l t e r (Marburg) zeigte sich wieder als ein vorzüglicher Spielleiter. — Der Spielverlauf: Die Plahelf hat gegen die Sonne zu spielen. Ihr Spiel ist nervös und dadurch zusammenhanglos. Die Gäste finden sich schnell zusammen, ohne aber überlegen zu werden. Rach sechs Minuten schon können sie zum Führungstor einschiehen. Das Spiel wird jetzt flüssiger. Die beiderseits wuchtig vorgetragenen Angriffe folgen rasch aufeinander und lassen vor
den Toren spannende Momente ent
stehen. Der Kampf nimmt an Tempo zu. In der 20. Minute kann Giehen seinen ersten Treffer buchen und damit den Ausgleich erzielen. Es hat weiterhin etwas mehr vom Spiel und vermag eine Viertelstunde später auf 2:1 zu erhöhen. Die Spielweise der Kasseler wird härter, sie bieten alles auf, das Resultat zu verbessern, jedoch ohne Erfolg. Halbzeitergebnis: 2:1 für die Plahelf. Rach dem Wechsel drängen die „Hermanen" auf den Ausgleich: sie komme nauch etwas in Vorteil, sind aber nicht in der Lage, die einheimische Hintermannschaft zu schlagen. VfB. führt energische Gegenangriffe und kann in deren Verlauf durch ein weiteres Tor das Resultat auf 3:1 und damit seinen Sieg sicherstellen. Wegen eines Regelverstoßes eines Kasseler Verteidigers erhält Gießen einen Elfmeter zugesprochen, der präzis geschossen, vom Tormann gerade noch gehalten wird. VfB. ist noch einige Zeit überlegen, kann aber nur noch zwei Ecken • erzielen. Kassel kommt dann noch einigemale nach vorne, kann aber keine zählbaren Erfolge mehr erringen. Es bleibt beim 3:1 für VfB.
Die Ligareserve stand im ersten Verbandsspiel der ersten Mannschaft Dau- bringens auf dortigem Platz gegenüber. Durch den aus ihr entnommenen Ersatz für die Liga mußte auch sie stark ersatzgeschwächt antreten und verlor nach scharfem Kampf mit 2:0 Sieg und Punkte. Dis zur Halbzeit konnte sie dem spielstarken Gegner noch eine gleichwertige Partie liefern, vermochte aber nachher dem Tempo nicht mehr ganz zu folgen.
r Dagen gelang es der dritten Mannschaft, ihren ersten Kampf um die Punkte gegen die zweite Daubringens mit 5:1 überlegen zu gewinnen. Dank der Mitwirkung einiger älterer Spieler war sie dem Gegner an Spielaufbau um einiges voraus und gewann verdient. Das Resultat entspricht dem Spielverlauf.
Die erste Iugendmannschaft hatte im
Gesellschaftsspiel die gleiche des V f R. L i ch zu Gast. Rach flottem Spiel, in dem beiderseits gute Leistungen gezeigt wurden, gewann sie verdient mit 3:0.
Sportverein 1928 Garbenteich.
Garbenteich I — Leihgestern I 2:2 (2:1). Garbenteich II — Spvg. 1900 Giehen IV. 3:6 (1:3).
Zum ersten Berbandsspiel standen sich am Sonntag aus dem Garbenteicher Sportplatz die 1. Mannschaft des Sportvereins 1928 und die der Spog. 1926 Leihgestern gegenüber. Garbenteich ging schon nach 10 Minuten mit 1:0 in Führung. Einige Minuten später mußte sich die Spielvereinigung ein zweites Tor gefallen lassen. Kurz vor Halbzeit errangen die Gäste ein Gegentor. Halbzeit 2:1 für Garbenteich. Nach Seitenwechsel erzielte Leihgestern das Ausgleichtor. Im weiteren Verlauf sah man beiderseits große Torgelegenheiten, die jedoch ohne Erfolg blieben. Schiri Kreiling VfB. Gießen war ein gerechter Leiter.
Die zweite Mannschaft des Sportvereins, die erstmalig aus den Plan trat, mußte sich im Punktespiel gegen eine stark verstärkte vierte Mannschaft von 1900 Gießen eine 6:3-Niederlage gefalle nlassen.
$. C Teutonia Steinberg.
Steinbach I — Steinberg I 1:11 (1:4).
Am Sonntag trug die 1. Mannschaft des Fußballklubs „Teutonia" Steinberg ihr erstes Verbandsspiel der -V-KIasse in Steinbach aus. Die Teutonen haben sich zu einer Mannschaft heran» gebild^t, die zu den besten Hoffnungen Anlaß gibt. Die Gäste waren dem Platzbesiher in allen Punkten überlegen. In den ersten zehn Minuten konnte sich Steinberg infolge der unzulänglichen Platzverhältnisse nicht recht finden. Die Steinbacher gingen in der achten Minute in Führung. Dann übernahm Steinberg das Kommando, und in der 14. Minute fiel durch Elfmeter der Ausgleich. Dis zur Halbzeit folgten dann noch drei weitere Tore. In der zweiten Halbzeit gelang es dem Gastgeber kaum noch, die Mittellinie zu überschreiten. In regelmäßigen Abständen folgten noch sieben Tore für Steinberg. Schiri Kömpel (Gießen) konnte gefallen.
Turn- und Sport-Abzeichen.
Eine Abnahme für das Turn- und Sportabzeichen im Schwimmen findet am nächsten Donnerstagnachmittag in der Müllerschen Dade- anstalt statt.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Bockenheim I — Giehen I 1:1.
Gießens 1. Mannschaft, die ursprünglich Wetzlar I am Sonntag im Serienspiel zu Gast haben sollte,
hatte eine Spieloerpflichtung mit Bockenheim abgeschlossen und trat daher in Bockenheim gegen die dortige 1. Mannschaft an. Gießen lieferte den Frankfurtern ein völlig gleichwertiges, zeitweise sogar besseres Spiel.
Heuchelheim I — Kinzenbach I 7:0.
Während die Gäste in Heuchelheim komplett antraten, stellten sich die Einheimischen mit reichlichem Ersatz. Heuchelheim war seinem Gegner technisch und taktisch überlegen und kam bald zum Führungstor. Obwohl die Gäste alles hergaben, kamen sie nicht an der guten Hintermannschaft der Einheimischen vorbei: diese jedoch erhöhte in gleichmäßigen Abständen die Torzahl.
Daubringen I — Wiefeck I 3:6.
Wieseck war am Sonntag in Daubringen zu Gast. Bereits in der ersten Minute konnte Daubringen in Führung gehen. Erst allmählich fanden sich die Gäste und konnten den Ausgleich herstellen. Dann blieb Wieseck weiter überlegen, kurz vor Halbzeit gelang es aber Daubringen, erneut die Führung zu übernehmen. Halbzeit 2:1. Nach Seitenwechsel stellten die Gäste in wenigen Minuten den Ausgleich her und übernahmen die Führung. Wieseck erhöhte auf 6:2, dann konnten die Einheimischen das Resultat auf 6:3 stellen.
Gießen II — Marburg I 1:3.
Auf dem Trieb standen sich diese Gegner im Serienspiel gegenüber. Die Gaste lieferten den Einheimischen ein schönes Spiel.
hachhorn — Frohnhausen 3:3.
Ein flottes, schönes Spiel in Hachborn brachte die Einheimischen mit 2:0 Toren in Führung. Bis zur Pause konnten die Gäste ein Tor aufholen. Nach Seitenwechsel waren die Einheimischen noch einmal erfolgreich, jedoch stellte Fronhausen den Ausgleich her.
Rüddingshausen I — Wißmar I 4:1.
In Rüddingshausen lieferten sich diese Mannschaften ein scharfes Spiel. Die Einheimischen waren an Technik und Schnelligkeit den Gästen voraus.
Leun Jugend — Wieseck 1. Jugend 2:9.
Wiesecks Jugend gelang es, mit nur neun Mann die Einheimischen mit obigem Resultat abzufertigen.
Wieseck 3. Jugend mußte sich im Spiel gegen die körperlich weit überlegene Jugend Gießens auf eigenem Platze eine 6:0-Niederlage gefallen lassen.
Handball.
Am Sonntagvormittag standen sich auf dem Trieb die Handballelf Gießens und die Elf Wiesecks in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Wieseck, das mit nur zehn Mann antrat, konnte infolge feiner größeren Spielerfahrung das Spiel mit 3:1 Toren für sich entscheiden.
Wirtschaft.
Oie Leipziger Herbstmesse.
Der Besuch der Leipziger Herbstmesse, die am Sonntag begonnen hat, übertrifft vielfach die Erwartungen. Die Beschickung entspricht durchschnittlich der der vorjährigen Herbstmesse, weist aber auf der Möbelmesse, der Sportartikel- und der Süßwarenmesse sogar eine Steigerung auf. Sehr lebhaft war von Anfang an der Besuch der Textil- messe. Gegen Mittag begann sich der Geschäftsverkehr besonders da zu entwickeln, wo zugkräftige Neuheiten das Interesse der Kundschaft erwecken. Weniger stark erwies sich die Nachfrage nach Normalwaren.
In Porzellan und Glaswaren konzentriert sich das Interesse auf billige Gebrauchsware. In preiswerter Qualitätsware liegt in allen Branchen ein sehr reichhaltiges Angebot vor, und eine überraschende Menge guter Neuheiten beweist, daß sich die deutsche Industrie grundsätzlich nach dieser Richtung umgestellt hat. Ob bei der geringen Kaufkraft der deutschen und der ausländischen Kundschaft der Umsatz den Erwartungen entsprechen wird, können erst die nächsten Tage erweisen. Da die Kleinarbeit bei der Kundenwerbung immer entscheidender wird, vollzieht sich eine Abkehr von der schematischen Reklame nach Methoden, die durch Die stete Wiederholung an Zugkraft verlieren, und eine Hinwendung zur speziellen Werbung. Die Sonderabteilung der Reklamemesse „Jedermann werben", die hier wertvolle Anleitungen vermittelt, erfreut sich diesmal eines sehr guten Besuches.
Die Technische Messe hatte bei schönem Sommerwetter einen außerordentlich guten Besuch. Das Bauprogramm des Reiches und vieler Gemeinden
führt der Baumeffe und den dem Bauwesen zu- arbeitenden Industrien einen erfreulich starken Besuch von Fachleuten und allen bautechnisch interessierten Messebesuchern zu.
* Von der Frankfurter Dürfe. Dom September ab findet die Wertpapierbörse an Samstagen wieder wie üblich statt. Dörsenzeit von 11 bis 13 Alljr.
* Schlechte Wirtschaftslage im Dillgebiet. Aus dem Dillgebiet häufen sich die Rachrichten über Stillegungen, Kurzarbeit und Detriebseinschränkungen. Reuerdings berichten die Frankschen Eisenwerke aus Riederscheld, daß sie wegen Lagerüberfüllung und Absatzstockungen genötigt seien, Stillegungsantrag zu stellen. Durch diese Maßnahme werden einige hundert Arbeiter erwerbslos. Ferner sieht sich die Verwaltung der Burger Eisenwerke (Oefen und Herde) gezwungen, einem Drittel der De- legschaft, d. h. etwa 250 Mann, zu kündigen.
Hinbermarff in Gießen.
Der heutige Gießener Rindermarkt war mit 772 Stück Großvieh und 127 Stück Kälbern beschickt. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe: 1. Qualität 600 bis 700 Mk., 2. Qualität 350 bis 550 Mk., 3. Qualität 200 bis 350 Mk.: Schlachtkühe: 150 bis 500 Mk.: Rinder (halb- bis dreivierteljährig) 100 bis 250 Mk., (dreiviertel- bis zweijährig) 200 bis 400 Mk., (tragend) 380 bis 600 Mk.: Kälber (das Pfund Lebendgewicht): 0.50 bis 0,65 Mk. Ausgesuchte Tiere über Rotz. Martverlauf: schleppend.
Frankfurter Börse. „ .
Frankfurt a. M., 2. Sept. Tendenz: geschäftslos. — Auch heute kam zu Beginn der Börse nur schleppend Geschäft zustande, da sich der Auftragseingang weiter verringert hat. Auch das Ausland blieb dem Geschäft fast vollkommen fern. Die Zunahme der Spareinlagen im Reiche blieben ganz ohne Einfluß, wozu auf der anderen Seite nicht gerade günstige Wirtschaftsnachrichten beitrugen. Die Grundstimmung der Börse war aber nicht unfreundlich. Das Geschäft war anfangs so gering, daß Erstnotierungen nur in ganz geringem .Umfange zustande kamen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung im allgemeinen nicht ganz einheitlich. Der veröffentlichte Tlltirno-Aeichsbankausweis war mit seiner normalen Anspannung nicht tendenzbeeinflussend. Rur Clektroaktien eröffneten zumeist mit etwas niedrigeren Kursen. So waren Siemens 0,5 Prozent, Gesfürel 1,5 Prozent, und Licht <k K r a f t 1 Prozent abgeschwächt. AEG. lagen dagegen anfangs gut behauptet. Am Chemiemarkt waren I.-G.- Fa r b en knapp gehalten. R ü t ge r 3 to.er f e lagen ebenfalls leicht gedrückt. Etwas Interesse bestand für Daimler, mit plus-A5 Prozent. Bei geringster Umsahtätigkeit lagen Montan- werte wenig verändert. Von B a u u n - ternehmungen lagen Watzh & Freytag 1,5 Proz. niedriger. S ch i s s a h r t s p a p i er e und Bankaktien eröffneten bis 1 Prozent schwächer. Für Renten machte sich etwas mehr Interesse bemerkbar, doch war das Geschäft auch hier nicht umfangreich. Es traten bei deutschen sowie ausländischen Renten zumeist kleine Kurssteigerungen ein. Im Verlaufe stagnierte das Geschäft fast vollkommen. Die Kurse blieben jedoch gegen den Anfang zumeist gut behauptet. I. -G. -Farben lagen um Bruchteile eines Prozentes höher. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1882, gegen Pfund 20,29, London gegen Kabel 4,8682, gegen Paris 123,76, gegen Mailand 92,96, gegen Madrid 46,10, gegen Schweiz 25,04, gegen Holland 12,0830.
Berliner Börse.
Berlin, 2. Sept. Cs ist erstaunlich, wie gut sich das Kursniveau trotz der herrschenden Ge- fchäftslosigkeit behaupten kann. Eigentlich erübrigt es sich, die vorliegenden Momente der Wirtschaft zu erwähnen, denn weder nach oben noch nach unten wird die Börse von ihnen im Augenblick stärker beeinflußt. Während die Zunahme der Spareinlagen in den ersten sieben Monaten dieses Iahres auf über 10 Milliarden, der Ultimoausweis dev Reichsbank mit einer relativ geringen Anspannung um zirka 545 Millionen als Anregungen zu bezeichnen wären, müßten allerdings die weniger günstigen Berichte über die Wirtschaftslage, sei es nun der Bericht der Preußischen Industrie- und Handelskammer, seien es die Meldungen von der Leipziger Messe: oder über einen anhaltenden Beschäftigungsrückgang in der Metallindustrie und im Röhrengeschäft deprimierend wirken. Die ersten Rotierungen lagön meist behauptet oder nach oben und unten nur unbedeutend verändert. Die Geschäftstätigkeit war aber wieder sehr klein, und die Mehrzahl der Kurse basierte: auf Mindestumsätzen. Bemerkenswert fest eröffneten Rheinische Braunkohlen plus 3 Proz. Auch Reichsbankanteile waren 3A Proz. höher. Dagegen verloren Papiere wie Deutsche Linoleum, Gesfürel, Zell- stoffaktien, Schubert & Salzer 2 bis 3 Proz. Deutsche Anleihen waren ruhig. Altbesitz etwas fester. Von Ausländern konzentrierte sich das Interesse besonders auf Bosnier und Mexikaner. Für letztere regte die Meldung an, daß sich der am 1. September zusammentretende Kongreß mit einer Regelung der Schulden beschäftigen werde. Pfandbriefe konnten sich etwa auf letzter Basis behaupten. Der Geldmarkt zeigte erst geringe Erleichterung Tagesgeld weiter 5 bis 7 Proz. und nur vereinzelt schon 4,75 Proz., Monatsgeld 4,25 bis 5,5 Proz., Warenwechsel 3,60 Proz. Auch der Verlauf lag im allgemeinen bei starker Zurückhaltung der Spekulation geschäftslos und nicht ganz einheitlich. Deutsche Linoleum holten ihren Anfangsverlust zum Teil wieder ein: Licht und Kraft bis 1 Proz. höher, Svenska im Einklang mit London etwas gebessert. Anderseits waren aber auch Kursabbröckelungen bis 0,5 Prozent festzustellen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Ole hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
1
$ranf(un a. M. |
Berlin
Schluß«! turd |
1 «Uhr- Ku rS
Echluß- kurs
Anfang« Kurs
Datum
1 9.
2. 9
1. 9
2. 9
6% Druliaie:neiajsameiqc
Von 1927 .........
87.75
88
7% 'Deutsche ReichSanleihe
101,5
102,1
Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit
60,65
7.8
60,85
60,6
7,8
60,9
7,75
Desgl. ohne Auslos.-Rechte . . 8% Hell. Volksstaal von 1929
94,5
93,8
Oberhessen Provinz • Anleihe ml'
59
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1......
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
59,6
—
59,3
—
XIII unkündbar bis 1934 . . . 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
101
—
—
—
unkündbar bis 1932 .....
96
4 y.% Rheinische Hyp.-Bank
87,5
8% Pr. LandeSpfandbrtesanstalt,
Psondbriese Di. 17......
101
101
8% Pr LandeSplandbriesanliall
Komm^Obl. R. 20......
7% Pr. Landespfandbriesonstalt
98
—
98
—
97
97,5
A.E.G. abg. BorkriegS-Obligatto
—
nen, rückzahlbar 1932 ...
93
—
-
—
4% Oesterreichische Golbreine .
26,5
4,20% Oesterreichische Silberrente
4% Oesterreichische Einheitliche
—
3,45"
—
Rente..........
2,025
_
«% Ungarische Goldrente ....
24,7
—
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4% Ungarische StaatSrente v. 1910
19,8
—
20
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_
4% Ungarische Kronenrente . .
2,15
—
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■4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl
5.15
5,3
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—
Serie I...........
—
—
—
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5% Rumänische Verein-. Rente
5,3
9,5
—
5,2
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von 1903 ..........
9,5
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15,75
von 1913 ..........
15,8
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Rumänische vereinh. Reute .
7,35
—
—
Frankfurt a. M.
Berlin
Schiuß- turs
1-Uhr« Kurs
Schluß« kurs
Anfang- Kurs
Datum
1. 9
2 9
1- 9
2 9
oomvurg-Ämerito Palet . .
. /
—
90,13
90,9
90,6
Hamburg-Südam. Dampsschiss
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—
—
156
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Hansa Dampsschiss.....
10
—
—
126
Norddeutscher Lloyd ....
. 8
91,13
—
91,13
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Allgemeine Deutsche Credltanst. 10
107,75
——
107,9
108
Barmer Bankverein ....
10
116,13
116
116,13
116
Berliner Handelsgesellschaft .
12
143
143,5
143,5
Commerz- und Privat-Bank.
11
128,75
128,25
128,75
128,25
Darmstädter und Nationalbank
Deutsche Bank und
12
179,25
—
179
178,5
Tlsconto-Gesellschaft, . . .
10
124
124,25
123,75
123,5
Dresdner Bank......
10
124,25
124,25
Reichsbank........
12
—
—
249,5
A.E.G...........
. 8
138
138
138,25
138,25
Bergmann........
. 9
—
—
167
Elektr. LieserungSgesellschaft.
10
—
—
128,75
—
Licht und Krast......
10
139,75
138,75
139,9
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Felten & Guilleaume . . . Gesellschasi für Elektrische
7
109
—
109,5
109,5
Unternehmungen ....
Hamburger ElektrtzitätS-Werke
10
141,5
140
142
—
10
—
132
—
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
—
—
_
Schlesische Elektrizität. . . .
10
—
—
138,5
138,5
Schurken & Go. ..... .
11
—
—
152,5
151,9
Siemens & Halske .....
16
_
193,5
194
193,5
TranSradio . .......
. 8
—
Lahmeyer S Co.. .....
10
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Buderus.........
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—
59
_
Deutsche Erdöl ......
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—
—
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Essener Steinkohle .....
. 8
—
—
—
Gelsenkirchener ......
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—
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—
87
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10
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229
Klöcknerwerke ......
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—
—
79,5
79
Köln-Neuesten.......
. 7
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—
85
85
Manneimann-Röhren ...
. 1
83,25
_
83,25
83,13
ManSselder Bergbau ....
. 7
53
—
53,5
53
Oberschles. Eilenbedarf . , .
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Oberschles. Kokswerke....
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Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen . .
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76,5
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76,65
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10
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—
—
Rh ein stahl........
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—
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86
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Riebeck Montan ......
7,2
—
—
Frankfurt a. 371.
Berlin
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Schluß« lurs
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Datum
1. 9
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1. 9
2. 9
Bereungle Stahlwerke Olavi Minen ....
—
—
77,65
77,6
6'/,
—
_
36,65
36,9
Kaliwerke Aschersleben
■
■
10
192
192,5
Kaliwerke Westeregeln
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■
10
198
—
198,5
—
Kaliwerke Salzdetfurth
•
•
15
314
—
314,5
313,5
I. G. Forben-Industrte
12
150,9
150,5
151
151,5
Dynamit Nobel ...
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—
—
70,75
Scheidcanstalt....
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—
—
—
Goldschmidt ....
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56,5
—
57
57,5
Rütgerswerke ....
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54
53,5
54,75
53,75
Metällgesellschafk. . .
. 8
103
—
103,25
—
Philipp Holzmann . .
. 7
81,5
81,9
80,75
Zementwerk Heidelberg
•
10
103
—
Cementwerk Karlstadt.
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e
10
—
—
—
—
Wavß & Frcytag . .
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61
59,5
59,5
—
Schultheis Patzenhofer
15
—
252
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Ostwerke......
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•
12
—
—
202
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18
78,25
—
78,25
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14
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—
—
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Zellstoss Waldhos . .
•
•
13'/,
—
—
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Zellstoff Aschaffenburg
•
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—
95
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Charlottenburger Wasser
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Dessauer Aas ....
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—
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Daimler Motoren . .
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27,75
Deutsche Linoleum .
176
—
174,9
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Maschinenbau A.-G. .
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—
—
38,75
Nat. Automobll . . .
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—
——
—
—
Orenstetn & Koppel .
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—
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Leonhard Tietz . . •
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132
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Mainkrastwerkc Höchst a. M
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—
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Botgt & Haesfner . .
Süddeutsche Zucker .
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4
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151,75
146
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Banknoten.
Deoifcnmarkl Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin, 1. September
Geld
Bries
Amerikanische No len......
4,172
4,192
Belgische Noten. .......
58,38
58,62
Dänische Noten ........
111,90
112,34
Englische Noten . .......
20,34
20,42
Französische Noten .......
16,44
16,50
Holländische Noten .......
168,31
168,99
Italienische Noten........
21,99
22,07
Norwegische Noten.......
111,83
112,27
Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling
59,10
59,34
Rumänische Noten..... .
2,47
2,49
Schwedische Noten .......
112,23
112,67
Schweizer Noten ........
81,39
81,71
Spanische Noten ........
44,01
44,19
Tschechoslowakische Noten.....
12,37
12,43
Ungarische Noten ........
73.20
73,50
1. September
2. September
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld ! Briet
Geld
Briet
Amst.-Nott.
168,59
168,93
168,56
168,90
Bucn--Aires
1,487
1,489
1,464
1,466
Brss.-Antw.
58,47
58,59
58,455
58,575
Christiania.
112,13
112,35
112,09
112,32
Kopenhagen
112,18
112,40
112,16
112,38
Stockholm .
112,50
112,72
112,49
10,531
112,71
Helsingfors.
10,53
10,55
10,551
Italien. . .
21,91
21,95
21,91
21,95
London. . .
20,371 -
20,411
20,37
20,41
Neuyork . .
4,185
4,193
4,184
4,192
Poris....
Schwei; ..
16,46
16,50
16,485
16,495
81,355
81,515
81,34
81,50
Spanien .
44,41
44,49
44,26
44,34
Japan . - .
2,066 0,398
2,070
2,066
2,070
• >Hio de Jan. Wien in D.«
0,400
0,409
0,411
Oest. abgest.
59,16
59,28
59,15
59,27
Prag Belgrad . .
12,422
7,427
12,442
12,431
12,441
7,441
7,527
7,441
Budapest. . Bulgarien.
73,395
3,032
73,535
3,038
73,385
3,032
73,525
3,038
Lissabon . .
18,82
18,86
18,82
18,86
Danzig. . . KonftanklL
81,48
81,64
81,47
81,63
1,784
1,789
1,784
1,789
5,455
Athen. . .
5,445
5,455
5,445
Kanada . .
4,188
4,196
4,188
3,377
4,196
UrnauaU. .
3,397
3,403
3,383
Cairo . . -
20,88
20,92
20,88
20,92


