Pension Fichera sind Sie für 85 Lire in einem Zimmer mit Aussicht aufs Meer (für 30 Lire ohne Aussicht), gut untergebracht und verpflegt. Sie erhalten abends fünf Gänge vorgesetzt, mittags fehlt die Suppe. Aber sehen Sie nicht im Dädeker nach: das Haus ist wie andere Pensionen grundsätzlich nicht darin vermerkt. Die Rechnung für die erste Woche betrug 293 Lire, ist Ihr Bedarf an Postkarten, Zeitungen, Kaffee ein großer, so kommen noch 70 Lire hinzu, so daß Sic für diese Woche Sizilien rund 75 Mark auf- dringen müssen.
Italien: Wunsch, Traum, Sehnsucht der Deutschen! Möge es vielen, wie einst unserem größten Dichter, vergönnt sein (und ich denke besonders an die, denen der Beruf nur ein freudearmes Leben gewährt), diese köstliche Bereicherung ihres Daseins au erfahren. — Glückauf zur Italiensahrt, ihr bescheidenen Leute!
Wanderfahrten.
Bieber — Hohensolms —
Allenberg — Hermannstein — Wetzlar.
Wir verfolgen von Bieber die Landstraße über Königsberg nach Hohensolms (Wirtschaft Führer). Don hier leiten uns rote Striche hinüber zum be- waldeten, von eirtcm Aussichtsturm bekrönten Altenberg der von altgermanischen Riimwällen umgeben ist. Leider ist die Besteigung des Turmes, von dem man einen entzückenden Rundblick hat, nicht ganz ungefährlich. Am Fuße des Berges treffen wir gelbe, liegende Kreuze, denen wir nach rechts folgen. Wir kommen vorerst durch Wald, später über die große Heide und darauf wieder durch schönen Buchenhochwald bis zum Schnittpunkt mit gelben Dreiecken. Dielen folgen wir nach links und wandern auf einem zwischei zwei lieblichen Tälchen hinziehenden Waldrücken weiter. Beim Austritt aus dem Walde herrliche Aussicht in das Lahn- und Dilltal. Auf Feldwegen gelangen wir nach Hermannstein, dessen Burg, ruine mit ihren zwei hochragenden Schornsteinen uns schon von weitem entgegenwinkt. Auf guter Land- straße kommen wir alsbald nach unserem Endziel W'tzla Dauer der Wanderung 4% Stunden.
Stockheim — Glauburg — Lindheim — Büdingen.
Don unserem Ausgangspunkt Stockheim gehen wir in einer halben Stunde nach der 270 Meter hoch liegenden Glauburg. Auf dem Gipfel erhebt sich ein überaus hoher und steiler Ringwall aus altgermanischer Zeit, dem noch ein niedriger Wall vorgelagert ist. Im Innern der Wälle hat im frühen Mittelalter urkundlich die gewaltige Reichsburg Glauburg gestanden, von der allerdings nichts mehr zu erkennen ist. Wir verlassen die Glauburg auf der Südwestseite und gelangen auf einem Feldweg zur Staatsstraße dicht vor Enzheim (% Stunde). Don hier kommen wir in einer Viertelstunde nach Lindheim (Gasthaus „Zur Post"). Der Ort, der eine reizende Lage hat, ist in weiten Kreisen bekannt geworden durch die treffliche Erzählung „Die Schreckensjahre von Lindheim" von O. Glaubrecht, der hier 24 Jahre als Pfarrer wirkte und auch in Lindheim begraben ist. Der Schauplatz der Erzählung, der Hexenturm, steht, noch. Wir gehen jetzt durch dos schöne Seemenbächtal in weiteren 2% Stunden über Düdelsheim und Büches, zu unserer Rechten die bewaldete hardeck und die stattliche Ronneburg, nach unserem Endziel Büdingen, dem hessischen Rothenburg.
Reisewinke.
Ferien an der Bnnsteinküste der Ostsee.
Besuch der masurischen Seen, Tannenbergdenkmal, Urwälder mit Riesen-Elchhirschen der Nehrung, Vogelwarte Rossitten, Danzig, die historischen Städte und Stätten von Marienburg bis Memel, das malerische, farbenprächtige Hügelland mit seinen Herr- lichen Seebädern an der Bernsteinküste bringen ge- sundheitlich größten Gewinn mit geringen Kosten, denn in Ostpreußen lebt man billlger wie ander- rckärts. Besonders für Schulkinder und junge Mädchen, nervöse, bleichsüchtige, skrofulöse und drüsen- kkanke, deshalb zurückgebliebene, nicht versetzte Sorgenkinder tut ein Ostseeaufenthalt an der Bernsteinküste Wunder. Sie holen dort in Schulen aller Art, mit ihren Schülerheimen und Pensionen oft alles nach und verlieren kein Schuljahr, finden unter ärztlicher Aufsicht, liebevoller Betreuung und bester Verpflegung ^ür ein Sommerhalbjahr oder ganzjährig in den Bade- und Kurorten idealen Aufenthalt. Darum geht selbst und schickt auch eure Kinder nach dem wirtschaftlich und national hartbedrängten Ostpreußen. Im Ostseebad Rauschen finden auch Feriengruppen hessischer Schulen mit Begleitung billig Aufnahme im Schulheim zu mäßigen Preisen, junge Mädchen, weibliche Angestellte, Beamte usw. im Ferienheim Baldur bei guter Verpflegung während ihres Erhdlungsaufenthalts.
Spielplan ver Frankfurter Theater.
Opernhaus. Dom 1. bis einschließlich 14. August geschlossen. Am 15. August Wiedereröffnung: Das Land des Lächelns.
Schauspielhaus. Dienstag, 5., und Mittwoch, 6. August, von 20 bis gegen 22.30 Uhr: Gastspiel der Berliner Rotterbühnen: Meine Schwester und ich.
Oie Jagd im August.
Der Rothirsch fegt, und die hohe Zeit der hirschgerechten Jägerei steht vor der Tür, die Jagd auf den Feisthirsch, von dem es heißt: „Der Feisthirsch ist ein Rachtgespenst, das du nur ahnst und niemals kennst." Heimlich und mißtrauisch steckt der starke Hirsch allein, oder mit einem oder zwei Beihirschen in verschwiegener Dickung, um sie meist erst nach Schwinden des Düchsenlichtes zu verlassen und auch vor Tau und Tag wieder aus Haferschlag und Wicsengrnnd dorthin zurückzutrollen. Ihn zu jagen, gilt heute noch als die Krone des Weidwerks, während die Jagd auf den Drunfthirsch früher verpönt war. Rur der galt als „hirsch- gerecht", der die Birschzeichen kannte und den edlen Schweißhund zu führen verstand, mit dem man das „Rachtgespenst" „bestätigen" und vor die Schützen „lanzieren" konnte. Wenn die Augustsonne recht heiß brennt, dann übt die Suhle auf den Hirsch eine große Anziehungskraft, und häufig wird der Ansitz an ihr zum jagdlichen Erfolg führen.
Das Schwarzwild findet in Haferäckern und Kartoffelfeldern reich gedeckten Tisch.
In der ersten Hälfte des Monats erreicht die Brunft des Rehwildes ihren Höhepunkt. In der Nachahmung der verschiedenen Lautäuhe- rungen des Rehes bieten sich nun dem Jäger Möglichkeiten, noch diesen oder jenen braven Bock auf die rote Decke zu legen. Die Blattjagd gibt ihm die Gelegenheit, einen großen Teil seines Wildstandcs kennenzulernen und mit Auswahl abzuschießen, was reif oder abkömmlich ist. Gegen Monatsende Pflegen dann die Böcke nach den Anstrengungen der Brunstzeit meist recht heimlich zu sein.
Der F u ch s ist auch wieder in den Wald übergesiedelt, während sich die alte Fähe vorher im Getreidefeld, wo sich beim M4hen mancher Rotbau findet, mit ihrem Geheck am sichersten fühlte. Dort haben auch die Jungfüchse es gelernt, sich selbst durchs Leben zu schlagen.
Der Dachs unternimmt weite nächtliche Wanderungen und findet am Fallobst besonderen Geschmack.
In Kartoffel- und Rübenäckern hat der Hase seine Kinderstube aufgeschlagen. Vielfach sind es schon Häsinnen vom ersten Sah, die dort jetzt setzen.
Rebhühner wird man jetzt, wo die Deckung draußen immer weniger wird, häufiger beobachten können. Leider sind nicht wenige Gelege vermäht worden. Man beobachtet auffallend viel Paarhühner ohne Junge. Daneben sind aber andere Ketten schon so wohl entwickelt, daß man mit gut schußreifen Hühnern zu Jagdbeginn rechnen kann. Wer sich später manche ermüdende und verdrießliche Sucherei ersparen will, benutzt nach dem Abschluß der Getreideernte die Gelegenheit, sich über seine Ketten zu orientieren. Diese Tätigkeit stellt auch eine ausgezeichnete Vorübung für den Hund dar, zumal wenn Herr und Hund noch nicht durch das Schießen beeinflußt werden. Wie mancher heitzersehnte erste Hühnerjagdtag ist doch schon zu einem Tag größten Aergers geworden, weil Herrn und Hund die Rerven durchgingen!
Auch die Jungfasanen sind schon gut entwickelt. Ihnen dürfte, wie allem Riederwild, das trockene Wetter des Juni zugute gekommen sein.
Enten beobachtet man in diesem Jahre wieder mehr, als im letzten. Rach dem riesigen Verlust im Winter 1928/29 scheint eine Erholung eingetreten zu sein, woran die Verkürzung der Schuhzeiten nicht unbeteiligt sein dürfte. An Flüssen. Bächen, Seen und Tümpeln, aber auch auf Stoppeläckern bieten sich mancherlei Möglichkeiten zu ihrer Jagd.
Schuh seines Wildes vor zwei- und vierbeinigem Raubzeug aller Art muh immer wieder erstes Gebot des Hegers bleiben.
Hubertus.
Rundfunkprogramm.
Sonnte August.
7 Uhr: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.15 bis 9.15: Morgenfeier, veranstaltet von der Evangelischen Landeskirche Frankfurt a. M. 10: Von Biebrich: „Die Frontkämpfer- und Kriegsgefangenenverbände der ehemaligen Feindstaaten und ihre Beziehungen zu den deutschen Verbänden", Vortrag von Dr. Joachim Givens, Berlin. 10.30: Von Biblis: Stunde des Chorgesangs. 11.30: „Ein musikalischer Streifzug durch China", Vortrag mit Schallplattenbeispielen von Dr. W. Hei- nitz, Hamburg. 12.30: Von Breslau: Mittagskonzert der Schles. Philharmonie/ 14 bis 15: Stunde der Jugend. 15: Stunde des Landes. 16: Konzert des Berliner Mozartchors. 17: Von Darmstadt: Akademische Weltmeisterschast. Fuß- ballauftakt. Anschließend: Zeppelinlandung. 17.50: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: „I. M. Sailer als religiöser Erzieher", Vortrag von Dr. I. M. Rielen, Frankfurt a. Olt. 18.50: „Der Welfenschah in Frankfurt", Vortrag von Prof. Dr. Georg Swar- zenski. 19.30: Heitere Wahrheiten aus dem Alltag. 20.15: Rach Stuttgart: Der Detter aus Dingsda. 23.15 bis 0.30: Unterhaltungsmusik.
Montag, 4. August.
7.30 bis 8.30 Uhr: Von Bad Kreuznach: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkonzert: Unterhaltungskonzert. 15.15 bis 15.45: Vortragszyklus des Frauenverbandes Hessen-Rassau und Waldeck: „Frauen und Politik", Vortrag von Dr. Rosa Kempf. 16: Aus dem Kurhaus Bad Kreuznach: Konzert des Kurorchesters. 17.55: „Musik im Lande der weißen Elefanten (6iam)", Vortrag mit Schallplattenbeispielen von Dr. W. Heinitz, Hamburg. 18.35: „Selbstanzeige", zu seinem 50. Geburtstag vorgetragen von Hermann Kesser. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Von Bad Kreuznach: Unterhaltungskonzert. 21: Spiritistische Sitzung im Senderaum.
Dienstag, 5. August.
7.30 bis 8.30 Uhr: Von Bad Kreuznach: Konzert des Kurorchesters. 12.20; Von Schlangenbad: Konzert. 13: Schallplattenkonzert: Unterhaltungskonzert. 15: Hausfrauennachmittag. 16: Von Stuttgart: Rachmittags-Konzert des Rundfunkorchesters. 18.05: „Was verstehen wir unter Asthma?" Vortrag von Dr. med. Isserlin, Bad Soden i. Ts. 18.35: Von Stuttgart: „Die Landler", Vortrag von Mathias Muh. 19.05: Von Stuttgart: „Was nennen wir Zeitgeist?", Vortrag von Oskar von Wertheimer, Berlin. 19.30: Von Stuttgart: Sinfonie Rr. 7 in E-Dur von Franz Schubert. 20.15: Von Stuttgart: Bunter Abend. 21.30: Von Stuttgart: Kammermusik.
Mittwoch, 6. August.
7.30 bis 8.30 Uhr: Von Bad Orb: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Don Stuttgart: Promenadenkonzert. 13: Schallplattenkonzert: Kirchenszenen. 15: Don Stuttgart: Stunde der Jugend. 15.50: Don Darmstadt: Akademische Weltmelster- schaft. Entscheidung im Schwimmen. 16.20: Von Stuttgart: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: „Der neue Westen", Bericht vom Wiederaufbau auf den Kriegsschauplätzen von Paul Edmund Hahn. 18.35: Von Freiburg: „Zur Stellung der Musik in der heutigen Gesellschaft", Vortrag von Dr. Edelstein. 19.05: „Auf unbetretenen Pfaden durch Borneo II", Vortrag von Dr. Hans Erath, Ravensburg. 19.30: Ehe. Dialoge für Rundfunk. 20: Von Bad Homburg: Wagner- Abend. 21.15: Von Stuttgart: Große Kleinkunst. Vortragsfolge in Prosa, Gedichten und Platten.
Donnerstag, 7. August.
8 bis 9 Uhr: Von Bad Münster am Stein: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkonzert: Lieder zur Laute. 15: Rach Stuttgart: Stunde der Jugend. 16: Don Bad Kreuznach: Konzert des Kurorchesters. 18.05: Zeitfragen. 18.35: „Der Student der Gegenwart", Vortrag von Dr. I. M. Rielen, Frankfurt a. Ölt. 19.05: Französischer Sprachunterricht. 19.30: Don Stuttgart: Wiener Musik. 20.30: Don Stuttgart: „Das Deutschtum in Amerika", Vortrag von George Seibel, Pittsburgh (Pennsylvania), Präsident des Amerikanischen Turnerbundes. 21: Von Salzburg: Serenade. 22: Von Koblenz: Großes Mili- tärkonzert.
Jreifag, 8. August.
8 bis 9 Uhr: Von Bad Münster am Stein: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkonzert: Franz Schubert. 15.15: Don Kassel: Erziehung und Bildung: „Arbeitsschulmähige Methode im physikalischen Unterricht", Vortrag von Oberstudienrat Gaß, Kassel. 16.10: Don Darmstadt: Akademische Weltmeisterschaften. Leicht- athltztikentscheidung. 16.40: Don Bad Münster am Stein. Konzert des Kurorchesters. 18.05: Buch und Film. 18.35: Don Freiburg: Aerzie- vortrag: „Sportschäden". 19.05: Don Stuttgart: ,. Das neuzeitliche Kunfträtsel", Vortrag von Geh. Archivrat Dr. R. Krauß. 19.30: Von Stuttgart: Populäres Konzert des Philharmonischen Orchesters. 20.30: Don Stuttgart: Die deutschen Kleinstädter. Lustspiel in vier Akten von August v. Kotzebue. 21.30: Don Stuttgart: Streifzug durch den Aether. 23 bis 24: Von Stuttgart: Tanzmusik. 0.30 bis 1.30: Rur für Frankfurt und den Deutschlandsender: Rachtkonzext.
Samstag, 9. August.
7.30 bis 8.30 Uhr: Don Bad Homburg: zert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkvn- zeit: Spanien. 14: Hundebörse. 14.30: Von Stuttgart: Stunde der Jugend. 15.40: Von Darmstadt: Akademische Weltmeisterschaften: Leichtathletik- entscheidung. 16: Von Stuttgart: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: StundG des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Gertrud Hermes und ihr Werk über die Psychologie des Proletariers . 18.35: Stunde der Arbeit: „Fabrikgeschichten", Vortrag von H. de Kort. 19.05: Spanischer Sprachunterricht. 19.30: Blasmusik. 20.30: 20 Jahre Conference. 22.30 bis 0.30: Tanzmusik.
Starkenburg.
(p Darmstadt, l.Aug. Der von dem Diakonissenhaus Elisabethen st ist errichtete R e u b a u eines mit allen modernen Einrichtungen versehenen chirurgischen Krankenhauses ist jetzt soweit fertiggestellt, datz die Einweihung am 10. August erfolgen kann. Der kirchliche Weiheakt wird durch hetf Prälaten der Hessischen Evangelischen Landeskirche D. Dr. Diehl vorgenommen werden. An der Aufbringung der erheblichen Mittel für jben Bau und die Einrichtung haben sich die loeiteften Kreise des Landes beteiligt; auch das Landeskirchenamt hatte eine allgemeine Landeskirchenkollekte angeordnet, die im ersten Halbjahr 1930 zur Erhebung kam und schöne Beträge ergab.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der ’ Schriftleitung.)
L. D. Wenn Sie als Witwe ein Stück Land auf eine bestimmte Reihe von Jahren verpachtet haben, so müssen Sie nach ihrer Wiederoerheiratung doch die Pachtzeit aushalten, es sei denn, daß sich der Pächter mit einer Abkürzung der Pachtdauer einverstanden erklärt. Versuchen Sic eine gütliche Rege- lung; eine Kündigung ist unzulässig, wenn seinerzeit nichts anderes ausbedungen worden ist.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 3. August. 7. Sonntag nach Trinitatis.
Sladtkirche. 8 Uhr: Pfr. Mahr; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäus- gemeinde; 9.30: Pfarrer Becker. — Iohanueskirche. 8: Pfr. Bechtolsheimer; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Lukasgölneinde; 9.30: Pfr. Schlaudraff; 20: Bibelbesprechung im Jobannessaal; Pfr. Lic. Waas. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Luthergemeinde. — Llisabelhklein- kinderschule. 8.15: Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petrusgemeinde; 9.45: Pfr. Lic. Waas.—- Klein-Linden. 8: Hauptgottesdienst; anschließend Christenlehre für die weibliche Jugend; 10: Kindergottesdienst. — wiefeck. 9.30: Pfr. Hartmann, Alten- Duseck. — Allen-Buseck. 10: Alten-Buseck; 14: Trohe. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die konfirmierte weibliche Jugend; 13.30: Lollar. — hausen-Garbenleich. 10: Hausen; Pfr. Staubach, Watzenborn; 13.15: Garbenteich; Pfr. Krämer, Stein- bach. — Watzenborn-Steinberg. 13: Hauptgottesdienst mit Christenlehre. — Lich. 9.15: Beichte; 9.30: Pfr. Wunsch, Zöpen; hl. Abendmahl; 12.45: Kinder- gottesdienst; 14: Stiftsdechant Kahn.
Katholische Gemeinden.
Samstag, den 2. August.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 3. August. 8. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte;^?: Messe; Kommunion der Männer; 8: Stommunlon; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. — Grün- berg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 12.30: Christenlehre und Andacht. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrcm und Andacht. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schollen. 10.30: Hochamt mit Predigt.______________
Sonntagsdienstd.Aerrtcu. Avotbeken am3. 8. 30 S.-R. Dr. Schltephake. Dr. Schäffer. Engelapotbeke .iabnarzt: Dr. Fischer.____________D
Hanomag jetzt vlersihig. Der neue Hanomag, ein 4°Zylinder-Automobil mit vier sehr breiten und bequemen Sitzen, hat viele Verbesserungen auhuroei« sen. U. a. wird der neue Wagen mit einem 16-PS- Motor in der niedrigsten Steuerklasse (800 can) bzw. mit einem 20-?8-Motor in der nächst höheren Steuerklasse (1100 ccm) herausgebracht. Je nach Geldbeutel und Ansprüchen kann also jetzt jeder den viersitzigen Honomag-Wagen wählen, der ihm paßt.
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Korpulenz im Gommer
Uebermäßige Körperfülle ist besonders in der warmen Jahreszeit lästig. Korpulente oder zum Ansatz veranlagte nehmen dreimal täglich 2 bis 3 Toluba- Kerne, die in Apotheken erhältlich sind. 3488v
Kennen 0ie schon das jüngste Erzeugnis -er persitwerte: ® Hentel's Aufwasch-, Spül- und Reinigungsmittel?
Aber das ist natürlich, sie ist klug und nimmt Persil!
Beachten Sie stets einen wichtigen Punkt: die richttge Menge! . . —
Auf je 3 Eimer Wasser kommt 3 Paket Perfil. J
Für jeden Kessel wird die Lauge neu in kalte« f V ?
Wasser bereitet.


