Ausgabe 
2.8.1930
 
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Das KräflespSel im Semen Osten.

T«ie öffentliche Meinung Europas vergißt über den verwirrenden Einzelheiten in den Meldungen über den Verlauf des chinesischen Bürgerkrieges allzuleicht, daß es sich bei denGenerälen", die sich die Macht über die einzelnen Provinzen des fernöstlichen Riesenreiches streitig machen, in der Hauptsache nur um Schachfiguren handelt, die unsichtbar von fremden Mächten ge­schoben werden. Die modernen Chinesen haben zwar einen gewissen freien Spielraum für eine unabhängige Entwicklung ihres Landes erlangt, aber die fremden Mächte, die sie aus gegenseiti­ger Eifersucht dabei gewähren lassen, machen ihren Einfluß zum Teil für, zum Teil gegen eine einheitliche Entwicklung modernen Staatswesens in China geltend. Japan. England und

Hankou

Lagekarte von Hankou. Der Pfeil zeigt den Vormarsch der chinesischen Kommunisten auf Hankou. Die chinesischen Kommunisten haben nach der Brand, fchatzung Tschangschas, der Hauptstadt der Provinz Honan, den Marsch auf Hankou angctreten. Hankou ist die größte Binnenhafenstadt Chinas und von einer großen Zahl Europäer bewohnt zu deren Schuß amerikanische und japanische Kriegsschiffe den Jangtsekiang bis Hankou befahren.

Frankreich begünstigen die partikular i- stischen Bestrebungen örtlicher Macht­haber in ihren besonderen Interessensphären, während nur die Vereinigten Staaten und Rußland freilich in polar gegensählichem Sinne, eine das gesamte Reich zusammenfassende Zentralgewalt organisieren zu helfen suchen.

Den jeweiligen Feinden der Reichseinhcit in den Küstcnprovinzen kommt es zustatten, daß sich die Hauptpunkte moderner Entwicklung dort im­mer noch unter fremder Herrschaft be­finden. Für die Südprovinzen: Kwantung (Kan­ton), Kwangsi, Fukien, Kiangsi, den unteren Teil von Hunan und benachbarte Gegenden, ein Ge­biet mit einer Bevölkerung von im ganzen 80 Millionen, bildet Hongkong, eine britische Kolonie, das gemeinsame Ausfalltor des Außen­handels. Weite Kreise der Bevölkerung, beson­ders des Handelsstances, sind daher an der Fort­dauer des britischen Einflusses, der jeder Ab­lenkung südlichen Außenhandels von Hongkong entgegenwirkt, unmittelbar interessiert. Sie wol­len sich daher auch einer von Ranking aus­geübten Diktatur um so weniger fügen, als sie mit dem Iangtsebecken nicht einmal eine Eisen­bahn verbindet. Gegen die Neigung von Kom­promissen mit England in den bessergestcllten Kreisen lehnt sich im Süden freilich um so un- V gestümer eine revolutionäre Massenbewegung auf, . die heute den besten Nährboden für den Bol- ' schewismus, wie einst für den ursprüng­lichen, radikalen Sunjatsenismus, abgibt.

Eine besondere Bewandtnis hat es mit den regionalen Interessen Bunnans, weil diese Provinz geopolitisch ein Anhängsel von I n d o ch i n a , das Frankreich gehört, bildet. Das Heerwesen ist daher in Bunnan nach fran­zösischem Vorbilde organisiert und mit französi­schen Waffen ausgerüstet. Opium ist dec Haupt­ausfuhrartikel der Provinz: es nimmt seinen Weg zu fremden Märkten über Indochina. Die nationale Einheitsbewegung findet in Bunnan wenig Anklang. Seine Armut läßt es den reiche­ren benachbarten südlichen Provinzen teils Landsknechte, teils Arbeiter und Angestellte liefern.

Der äußerste Norden Groß-Chinas, die Mand­

schurei und Teile der Mongolei bilden teils russische teils japanische Einflußsphäre. Der chinesische Machthaber in Mukden muß zwischen beiden fremden Mächten lavieren. Japan läßt ihm am meisten freien Spielraum, je weniger er sich um die Vorgänge im eigentlichen China überhaupt kümmert, während man ihn von Moskau aus zu wohlwollender Neutralität gegenüber einer revolu­tionären, mehr oder weniger bolschewistischen, chine­sischen Einheitsbewegung zu bestimmen sucht.

In Mittel-China kommen in den gegenwärtigen Kämpfen im bcsondern die gegensätzlichen Interessen der Bevölkerung zweier Stromgebiete zum Aus- druck, des Jantsekiang und des Hoangho oder gelben Flusses. Die K u o M i n - T a n g -Partei unter der Militärdiktatur Tschiangkaischeks konnte, nachdem sie sich für Nanking statt Pe­king als Regierungssitz entschieden hatte, eine lockere Autorität nicht lange über mehr als fünf Provin­zen behaupten: Steuern vermochte sie überhaupt nur in zwei Provinzen, Tschekiang und Anwhei, regelmäßig einzuziehen. Das Kraftzentrum, von dem Tschiangkaischek abhängt, ist Schanghai, das unter vorwiegend englischem Einfluß steht. Wenn Tschiangkaischek versucht, seinen Machtbereich am Pangtse aufwärts vorzustrecken, so läuft er Ge­fahr, die schon recht lockere Kontrolle über Kan­ton zu verlieren. Stößt er in der Richtung auf Peiping (Peking) vor, so beunruhigen ihn japanische Einmischungsmöglichkeiten in Schantung, während er zugleich darauf gefaßt sein muß, von chinesischen Rivalen in der Flanke oder im Rücken bedroht zu werden. Seine Hauptrivalen, I e n h s i s ch a n und Fcngyuhsiang, gebieten vor allem über die vom mittleren und oberen Hoangho durchströmenden Provinzen, und dort hat sich in den größeren Städten mit der Zeit ein fortschrittliches Bürger­tum entwickelt, das sich durch eigene Ausfalltore an der Küste von Schanghai als Hauptverteilungs- Zentrum für den chinesischen Außenhandel unab- hängig machen möchte. Das ist der Sinn des gegen­wärtigen Bürgerkrieges, der nach unentschiedenen Kämpfen an der Lunghaibahn in der Besitzergrei­fung des Scezollamtes in Tientsin durch dieNord­militaristen" gipfelte.

Offenbar ist der nachhaltige Widerstand, den die Heere Ienhsischans und Fengyuhsangs den auf das modernste bewaffneten Truppen Tschiang- koischeks entgegenzusehen vermochten, einer heim­lichen Begünstigung sowohl durch japanische wie sowjetrussische Einflüsse zu danken. Japan wie Rußland haben ein Interesse daran, daß sich der Schwerpunkt der Machtverhältnisse in China wie­der nach Norden verschiebt, da sich diese dann leichter sowohl von Tokio wie von Moskau

aus kontrollieren lassen. In Schanghai traut man Fengyushiang xu, daß er den Sowjetrussen sein Wort für zwei gewaltige Bahnkonzessio­nen verpfändet habe, mit denen er sie, wenn seine Macht ausreiche, für ihre verschiedenen Dienste belohnen werde. Die eine dieser Linien würden die transsibirische Dahn mit iltga, der Hauptstadt der äußeren Mongolei, verbinden, von dort aus südwärts die Wüste Gobi durchqueren und Anschluß an die chine­sische Bahn finden, die nordwestlich von Pe­king nach Peitoschen führt. Deren Verlängerung bis Tientsin würde dann den Russen den lange ersehnten Zugang zu einemwarmen Hafen" am Stillen Ozean verschaffen. Bei dem zweiten Projekt, das dasselbe Ziel verfolgt, würde es sich um eine Fortführung der neuen türke st anisch-sibirischen Bahn handeln, die, über Chinesisch-Turkestan oder Sin- kiang, Kansu und Schensi bis zur Grenze von Honan verlängert, Anschluß an die Lunghai- Bahn gewinnen würde, die bei dem neuen Hafen Haitschow das Gelbe Meer erreicht.

Mit wachsender Beunruhigung beobachtet man von Washington aus das seit Monaten vor sich gehende Zusammenspiel zwischen russischen und japanischen Einflüssen und den Bestrebungen nord- und mittelchinesischer Machthaber, die auf den Sturz der MilitärdiktaturTschiang- k a i s ch e k s hinarbeiten. Im Sinne der Washing­toner Diplomatie sollte der Dreimächtepakt eine angelsächsisch-japanische Einheits­front im Fernen Osten vorbereiten, aber es peigt sich immer deutlicher, daß man in Tokio nicht im Traum daran denkt, dem Vankee-Kapital zuliebe auf eine gewisse Rückversicherung durch ein bedingt freundschaftliches Ver­hältnis mit den Sowjetrussen zu ver­zichten. Japan kann vermöge seiner Tlebcrlegen- heit zur See aus jedem Zusammenprall zwischen einer bolschewistischen und einer angelsächsisch­imperialistischen Front in China Ruhen ziehen, und die Entwicklung eines russisch-chinesischen Bahnnehes in Innerasien kann den Absahbedürf- nissen der japanischen industriellen Massenerzeu­gung die besten Dienste leisten. Andererseits bildet die Vorherrschaft auf dem chinesischen Markte eines der Hauptziele der Handelspolitik der Union, die daher nach wie. vor alles daran­sehen muß, die politische Einheitsbewegung in China unter seine Kontrolle zu bringen. China entwickelt sich auf diese Weise immer mehr zu einem Riesen-Balkan, von wo aus die ganze Kulturmenschheit in einen zweitenWelt­krieg" verwickelt werden kam^.

Wirtschaft.

Handel und Gewerbe im Zuli.

Nach der auf Grund von Berichten preußischer Industrie- und Handelskammern und des Deut­schen Handwerk- und Gewerbekammertages im preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe zusammengestellten Plebersicht über Handel und Gewerbe im Juli war die wirt­schaftliche Lage sehr gedrückt. Sowohl in den Schlüsselindustrien, wie in denDerbrauchs- gütcrindustrien, aber auch im Großhandel, im Handwerk und im Einzelhandel wirkte sich die allgemeine Depression aus. Die geringe Belebung in der Textilindustrie wie in der Draunkohlen- industrie ließ nach; nur in der Margarine­industrie zeigte sich eine Besserung der Lage. Das Kursniveau ging noch weiter zurück. Am Kapital­markt trat keine wesentliche Erleichterung ein. Die Arbeitslosigkeit betrug Ende Juni 2,6 Mil­lionen Mann. In der Weltdepression zeigten sich keine Veränderungen. Von ihr blieben in Europa Frankreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, so­wie Irland bisher im wesentlichen verschont. In Aebersee zeigten nur Chile und Neuseeland eine verhältnismäßig günstige Wirtschaftslage.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

Auch in dieser Woche wurde die Börse von den schon lange Zeit bestehenden ungünstigen Faktoren beherrscht. Die Lustlosigkeit verstärkte sich noch mehr, da der Ordereingang immer mehr zusammengeschrumpft war. Aber auch die wirtschaftliche Lage hatte sich weiter ver­schlechtert, so daß das Geschäft an Umfang weiter stark zurückging. Die an der Börse inter­essierten Kreise zeigten nicht den geringsten Mut, zu Neuanschaffungen zu schreiten. Man war ab­

wartend gestimmt, und zwar richtete sich das Hauptaugenmerk auf die bevorstehenden Reichs­tagswahlen. Obwohl die damiederlieaende Wirt­schaft, der weiter fortschreitende Produktions­rückgang in fast allen Branchen, die zumeist schwächeren Auslandbörsen und vor allem die wieder zunehmende Arbeitslosigkeit im Reiche einen sehr nachteiligen Eindruck machten, erhofft man doch nach Beseitigung der innerpolitischen Reibereien und von den durchgreifenden Wirt- schaftsankurbelungsversuchen eine Belebung der deutschen Wirtschaft. Viel beachtet wurde das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsbahn, wovon schon etwa 180 000 Ar­beiter beschäftigt werden sollen.

Das Geschäft blieb an der Börse troh aller guten Voraussagen ziemlich gering. Ein Teil der Schuld war jedoch noch auf den dazwischentreten­den Ultimo zu schieben. Anfangs befürchtete man in dieser Beziehung Schwierigkeiten. Es kam aus diesem Grunde, teilweise zu Geldbeschaffungs­zwecken, erheblich Material an den Markt und stieß auf gerade kein aufnahmefreudiges Publi­kum. Doch haben diese Abgaben bald wieder auf­gehört, und im Grundton der Börse war von diesem Moment an eine kräftige Wider­standsfähigkeit zu erkennen, was man schon aus einem Kursvergleich mit der vergangenen Woche ersehen konnte. Teilweise ergaben sich noch Kursbesserungen. Man muh aber den Report­geldaufschlag berücksichtigen. Etwas mehr Inter­esse bestand für Draubank, die 7 Prozent fester lagen. Dis 3 Prozent gewannen Schiffahrtswerte, Daimler, Reichsbank, Deutsche Linoleum, Licht & Kraft, Salzdetfurth und ZeMoff Waldhof. Etwas mehr Interesse bestand für Montanaktien, die bis zu vierprozentige Gewinne erzielen konnten, aber Die Umsatztätigkeit war auch hier bescheiden

Stärker gedrückt lagen von Elektroaktien Siemens mit minus 5 Prozent und Schuckert mit minus 3 Prozent. Bei diesen Werten gab das Ausland verschiedentlich noch Material an den Markt. Kunstseidewerte tagen anfangs der Woche fester, gaben jedoch später im Kurse nach. Renten waren teilweise etwas höher. Mexikaner und Türken waren zeitweise gesucht. Am Geldmarkt machte sich im Zusammenhang mit dem Ultimo mit 4,5 Prozent eine Versteifung bemerkbar. Am Devisenmarkt lag das Pfund international fest.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schlachtviehmarki.

Bei im allgemeinen nur wenig veränderten Preisen war das Geschäft am Frankfurter Schlacht- viehmärkt weiterhin recht klein. Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb geringer als in der Vorwoche, jedoch für die Jahreszeit und mit Rücksicht auf die Ferien normal. Bei durch­weg ruhigem Handel konnte der Markt geräumt werden. Die Preise zogen bei Kühen und Färsen etwas an, erfuhren aber im übrigen keine Ver­änderung. Das angetriebene Vieh war von mitt­lerer Qualität. Etwa 45 Prozent des Auftriebs wurden wieder ausgeführt, hauptsächlich nach Hessen, Hessen-Nassau und der Rheinprovinz. Auch auf dem Schweinemarkt war die Beschickung geringer als in der Vorwoche. Das Geschäft war anfangs rege, flaute aber später stark ab. Bei stark anziehenden Preisen wurde nahezu ausverkauft. Kälber hatten anfangs reges Geschäft, flauten jedoch zum Schluß eben­falls stark ab. Die Preise konnten leicht anziehen. Schafe ruhig bei unveränderten Preisen. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1435 Rindern, darunter 362 Ochsen, 132 Bullen, 445 Kühen, 321 Färsen, ferner aus 1217 Kälbern, 293 Schafen und 5414 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb der letzten Woche waren 648 Schweine, 189 Rin­der, 184 Kälber und 8 Schafe weniger am Markt.

Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 58 bis 61, a2) 54 bis 57; bl) 50 bis 53: Bullen a) 53 bis 57, b) 48 bis 52; Kühe a) 48 bis 51, b) 43 bis 47, c) 39 bis 42.

d) 32 bis 38: Färsen a) 60 bis 63, b) 56 bis 59.

c) 50 bis 55; Kälber b) 74 bis 78, c) 68 bis 73,

d) 62 bis 67; Schafe al) 49 bis 53, b) 42 bis 48,"

Schweine b) 71 bis 73, c) 73 bis 75, d) 73 bis 75. e) 71 bis 73. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche notierten Schweine unt 5 Mk., Kühe um 2 Mk., Färsen und Kälber um je 1 Mk. höher, Ochsen, Bullen und Schafe un­verändert.

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Der Frankfurter Prvduktenrnarkt stand weiter Im Zeichen der Wetterlage und damit der Ernte- ausfichten für dieses Jahr. Während in anderen Ländern, namentlich in älSA. und Kanada, bisher meist günstiges Wetter für die Gedeihung der Sommergetreidearten war, gestalteten sich die Witterungsverhältnifse in Deutschland für die Ernten insofern ungünstiger, als allgemein zu diel Niederschläge erfolgten, die zumindest eine Verzögerung der Ernte und verschiedentlich auch schon Schäden nach sich zogen. Ein größerer äln- sicherheitsfaktor ist jedoch in diesem Jahr wie­derum Rußland, da die Meldungen von dort sehr zuversichtlich lauten, auch wurden ver­schiedentlich schon Exportabschlüsse nach Deutsch­land getätigt.

Der Frankfurter Markt eröffnete die Woche stetig bis fest, wobei in der Hauptsache die enttäuschenden Aussichten der neuen Ernte mit­sprachen. Die von neuem Weizen und Roggen gezeigten Muster zeigten fast durchweg ein leichtes und zum Teil qualitativ nicht ganz einwandfreies Korn. Neuer Weizen und Roggen wurde erst­mals notiert. Zu Geldbeschaffungszwecken kam von feiten der Landwirtschaft ziemlich Material an den Markt, was auch meist glatt ausgenommen wurde. Preisveränderungen von Belang traten nicht ein. Etwas schwächer waren Futtermittel.

Am Weizen markt kam nur neuer Weizen zur Notiz, der sich gegen Ende der Woche leicht befestigen konnte. 2m Terminhandel waren die späteren Sichten ziemlich schwächer. Am Roggenmarkt war die' Lage nur wenig ver­ändert. Während in alter Ware noch ziemlich viel Material an den Markt kam, war Neu- roggen nur vorsichtig angeboten. Da aber auch Aufnahmeneigung bestand, blieben die Preise gut behauptet. Am Terminmarkt war Roggen gut gehalten. Hafer hatte bei stetigen Preisen ruhiges Geschäft. Vereinzelt gaben die Preise leicht nach. Feine Qualitäten waren gesucht.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Sranffun a. Dl.

Berlin

Schluß« kur«

Schluß!. Abend« bflrff

Schluß« furd

Schluß!. Millag« bflrfc

Dalum

31. /

1 8

J1 -

1 8

U% vteuy»aiueUji'

von 1027 .........

7% Seutfdje ReichSanlcihe

88

88

88,25

88

von 1020 .........

101,75

102

102,1

102,1

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mH

Auelos.Rechten.......

59,8

-

59,7

59,5

Deögl. ohne Au-los.«Rechte . . 8% He», Bolk-staal von 1029 trückzahlv. 102%)......

7,9

7,9

8,25

96

96,25

96,76

CbctlKlIm Provinz» Anleihe ml:

Au-Ios.-Rechten......

Deutsche Komm. Sammclabl.

58,75

58,75

Anleihe Serie 1......

8% stsranks. Hyp.-Bank Aoldpse

59,1

58,75

59

59,2

XIII unkündbar bl« 1931 . .

7% ffranks. Hyp.-Bank Boldpse

101,5

101,5

unkündbar ble 1032 .....

1K*% Rheinische Hyp.-Bank

96

96

Llqu. Äoldpse........

8% Pr. Landespfandbriesanstatt,

87,9

87,65

Psandbriese R. 17......

8% Pr. eanbrOflnnibdcfanfiall,

101,25

101,25

101,25

101,25

Romm.-Cbl. SL 20......

7% Pr. Danbctivlanbbrlcfanflall,

98

98

98

98

Psandbriese R. 10......

97

97

97

97

A.E.Ä. abfi. BorMeg«.Obllgatio nen, rückzahlbar 1932 ....

92

4% Oesterretchtsche Golvrrntc . .

26,4

26,5

26,5

3,13

4,20% Oesterrelchlsche Gllbcrrcnlc 4% Ocslerreichliche Einheitliche

3,25

3,25

3,25

Rente..........

2,05

2,05

2,|

2,13

i% Ungarische Soldrente ....

'3,65

23,65

23,75

73,7

4% Ungarische Staal-rente V. 1010

70,25

4Ki% desgl. von 101» . .

20,5

20,5

20,8

20,65

4% Ungarische Kroncnrente . .

,175

2,175

2,15

2,15

4% Dürlische Zollanlcihe von 1911

4% Dürkischc Bagdadbahn-Anl

4,9

3,25

4,95

5,2

Serie 1...........

4% bfffll. Serie II .

6% Rumänische verelnh. Mente

4,9

4,9

5,25

5,25

4,95

5,2

4,95

5,2

von 1008 ..........

AK% Rumänische veretnh. Rente

9,45

9,7

9,3

9,7

von 1918 ..........

15,2

15,6

15,5

15,R

1% «rumänische vereinh. Rente

7,45

7,4

7,4

7,4

Frankfurt a. 371.

Berlin

Schluß« furd

Schluß!. Abend« bSrse

Schluß« furd

Schlugt. Mittag« dürfe

Dalum

31 /

1 8

31 /

1 8

vamburg-Amertta Patei ...» Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8 Hansa Dampsschiss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine Deutsche Ercditanst. 10 Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12 Eommerz« und Prtvat-Bank . 11 Darmstädter und Naiionalbank 12 Deutsche Bank und

DiSconto-Gesellschaft,... 10 Dresdner Bant ...... 10 Nctchobank........12

91,25

107,25

115,5

146,5

132

185,5

126,75

126,75

90,5

90

114,5

146,5

132

185

126,5

126,25

245

91,4 151,25

126 91,25 107,75

115

146,5

132

185

126,5

126,25

244

90,4

90,4

107,75

114,5

146,5

132

184,5

126,5

126,25

245

Bergmann........

Elcktr. Licferung-gesellschast. Licht und Kraft......

Felten & Guilleaume . . . Äesellschasl für Elektrische

Untcmehmungrn .... Hamburger ElektrizlliltS-Werke Rheinische Elektrizität . . . Schlesische Elektrizität. . . . Lchuckert & (Io.......

Siemens & Halske ..... Transradio . ....... Lahmeycr s Co.. .....

. 9 10 10

IVi

10 10

. 0 10 11 16

. 8 10

140

128

137

99,5

137

190,5

155

140,5

186,5

99,5

137

191

155

139,13

172,5 128

137 99

137,5

130,5

131

152,75 190,5

154,9

140,75

173,5

128,5

136,25

137,25

131

132

152,25

191

154

k'

a v

3 1

S1 i

1

v 9

uderus .........

)eulsche ErdSI......

sscnrr Steinkohle ..... eiienkirchener ...... arpeucr.........

oesch Eisen........

ise Bergbau ....... Ibckuerwerke ....... öln-Neucssen.....

staune-mann-RSHrea . lansselder Bergbau .... )berschles. Eisenbcdarf ... Berichtes. KokSwerke . . . . ihönlr Bergbau......

thelnische Braunkohlen . . ihelnslahl........

ilebeck Montan ......

. b . 6 . 8 . 8 . 0 6V.

10

. 7 . 7 . 7 . 6 . 7 6K

10 . 6 7,2

61,75

108,5

100

'14

4,75

78

215

91

109

99

85,75

77,75

218,5

91,75

62,5

73

108,4

100

85

223

83

82

84,5

59,5

51

86,9

78

215 11,5 15,75

73,25

108

98

86

223

82,75

82,5

86

54,4

51

88,13

78,13

219

90,25

96,13

Frankfurt a. Dl.

Berlin

Schluß« furd

Schlußf. Abend« bürse

Schluß« furd

Schlußf. Mittag« bürse

Datum

31 7

1 8

31 /

1 8

Bereungie Stahlwerke.....

78

77,5

78

77,4

Olavi Minen......16'/,

40,25

39,65

Kaliwerke Aschersleben . . . 10

187

188

186,75

187

Kaliwerke Westeregeln . . . 10

195

194

195

193

Kaliwerke Salzdetfurth ...

319

318

319,5

318,5

3. ®. Farben-Indusirie ... 12

150,13

150,5

150,13

150,5

Dynamit Nobel.......6

72,25

Schetdcanstalt........ 9

138,25

138,5

-

Goldschmidt ........6

57

57

56,9

56,75

RÜtgerswcrke........6

50,75

51

50,4

50,5

Metallgesellschaft. ...... 8

105,25

105

105,75

Philipp Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

76,5

76,5

76

75

102

102

Cemcntwerk Karlstadt. ... 10

125

125

Waytz & streytag......8

70

70

70

70

Schultheis Pahenyofer ... 16

263

261

Ost werke.........12

212

210,5

Vlku...........18

90,5

90

90,5

90,25

89,5

Bemberg.........14

91

91,25

130

91,25

Bcllftolf Waldbof .... 18'/,

128,75

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

97,5

97,25

100

97,13

Eharlollenbtrrger Wasser ... 8

94,13

94

Dessauer Gas..... 9

130

130,13

Daimler Motoren ...... 0

28

28

27,75

27,75

Deutsche Linoleum ......

185

184

184,5

10,65

41,65

Not. Automobil ....... 0

11

11

Orenslcin & Koppel.....6

60,5

60,25

Leonhard Dich ...... 10

130

130

131,5

131,4

SvcnSka...........

302,5

303

.frankfurter Mafchtneu . . . . 4

21,5

21,5

22

21,5

Grlßncr....... 6

31

33

32

32.

Hcyttgenstaedt ....... o

Iunghantt..........6

32

32

32,5

32

Lcchwerke..........8

93,5

93,5

Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8

81,25

82

-

Miag...........10

88

-

87

85,5

Gebr. Roeder ....... 10

100

100

Boigt S Hacssner ...... fi

Süddeutsche Zucker .... 10

156

150,25

150,25

156

150,25

156

152,25

Banknoten?

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin, 1. August

Selb

Bries

Amerikanische Noten......

4,164

4,184

Belgische Noten. .......

58,435

58,675

Dänische Noten ........

111,88

112,32

Englische Noten........

20,317

20,397

Französische Noten .......

16,442

16,502

Holländische Noten ....>..

168,06

168,74

Italienische Noten........

21,96

22,04

Norwegische Noten.......

111,(3-

112,27

Deutsch-Oesterreich, A 1OO Schilling

59,045

59,285

Rumänische Noten.......

2,465

2,485

Schwedische Noten .......

112,25

112,69

Schweizer Noten ........

81,34

81,66

Spanische Noten ........

46,71

46,89

Tschechoslowakische Noten.....

12,40

12,46

Ungarische Noten . .......

73,15

73,45

31-Iutt

1. August

Amtliche Geld

Neuerung Brie,

Amtliche Geld

Notierung Brief

Amst.« St ott.

168,32

168,66

168,32

168,66

Bueii.-AireS

1,505

1,509

1,503

58,495

1,507

Brss.-Antw

58,495

58,615

58,615

Christiania.

112,05

112,27

112,05

112,27

.Kopenhagen

112,10

112,46

112,32

112,11

112,33

Stockholm -

112,68

112,44

112,66

HclsingforS-

10,52

10,54

10,516

10,536

(Vlatten . . .

21,905

20,355

21,945

21,895

21,935

London. . .

20,394

20,357

20,397

Weunort . .

4,180

4,188

4,179

4,i 87

Pari»....

Schweiz . .

16,45

16,49

16,44

16,48

81,235

81,395

81,225

81,305

Spanten .

47,05

47,15

47,10

47,20

Japan . - .

2,063

2,067

2,064

2,068

0,436

Rio de $nn-

0,435

0,437

0,434

Wien in D.« Ceft. abgcst

59,105

59,225

59,105

59,225

Prag . - - -

12,393

12,413

12,39

12,41

Bclirad . .

7,418

7,432

7,418

7,432

Budapest. .

73,30

73,44

73,29

73,43

Bulgarien.

2,032

3,038

3,032

3,038

Lissabon . .

18,79

18,83

18,79

18,83

Danzig. . .

81,42

81,58

81,39

81,55

.Koustantin.

1,784

1,789

1,784

1,789

Athen. . .

5,135

5,445

5,43

5,44

Canada . .

4,185

4,193

4,185

4,193

llrn uat). .

3,418

3,425

3,417

3,423

Cairo . . .

'0,865

20,905

20,865

20,905