Das KräflespSel im Semen Osten.
T«ie öffentliche Meinung Europas vergißt über den verwirrenden Einzelheiten in den Meldungen über den Verlauf des chinesischen Bürgerkrieges allzuleicht, daß es sich bei den „Generälen", die sich die Macht über die einzelnen Provinzen des fernöstlichen Riesenreiches streitig machen, in der Hauptsache nur um Schachfiguren handelt, die unsichtbar von fremden Mächten geschoben werden. Die modernen Chinesen haben zwar einen gewissen freien Spielraum für eine unabhängige Entwicklung ihres Landes erlangt, aber die fremden Mächte, die sie aus gegenseitiger Eifersucht dabei gewähren lassen, machen ihren Einfluß zum Teil für, zum Teil gegen eine einheitliche Entwicklung modernen Staatswesens in China geltend. Japan. England und
Hankou
Lagekarte von Hankou. Der Pfeil zeigt den Vormarsch der chinesischen Kommunisten auf Hankou. Die chinesischen Kommunisten haben nach der Brand, fchatzung Tschangschas, der Hauptstadt der Provinz Honan, den Marsch auf Hankou angctreten. Hankou ist die größte Binnenhafenstadt Chinas und von einer großen Zahl Europäer bewohnt zu deren Schuß amerikanische und japanische Kriegsschiffe den Jangtsekiang bis Hankou befahren.
Frankreich begünstigen die partikular i- stischen Bestrebungen örtlicher Machthaber in ihren besonderen Interessensphären, während nur die Vereinigten Staaten und Rußland freilich in polar gegensählichem Sinne, eine das gesamte Reich zusammenfassende Zentralgewalt organisieren zu helfen suchen.
Den jeweiligen Feinden der Reichseinhcit in den Küstcnprovinzen kommt es zustatten, daß sich die Hauptpunkte moderner Entwicklung dort immer noch unter fremder Herrschaft befinden. Für die Südprovinzen: Kwantung (Kanton), Kwangsi, Fukien, Kiangsi, den unteren Teil von Hunan und benachbarte Gegenden, ein Gebiet mit einer Bevölkerung von im ganzen 80 Millionen, bildet Hongkong, eine britische Kolonie, das gemeinsame Ausfalltor des Außenhandels. Weite Kreise der Bevölkerung, besonders des Handelsstances, sind daher an der Fortdauer des britischen Einflusses, der jeder Ablenkung südlichen Außenhandels von Hongkong entgegenwirkt, unmittelbar interessiert. Sie wollen sich daher auch einer von Ranking ausgeübten Diktatur um so weniger fügen, als sie mit dem Iangtsebecken nicht einmal eine Eisenbahn verbindet. Gegen die Neigung von Kompromissen mit England in den bessergestcllten Kreisen lehnt sich im Süden freilich um so un- V gestümer eine revolutionäre Massenbewegung auf, . die heute den besten Nährboden für den Bol- ' schewismus, wie einst für den ursprünglichen, radikalen Sunjatsenismus, abgibt.
Eine besondere Bewandtnis hat es mit den regionalen Interessen Bunnans, weil diese Provinz geopolitisch ein Anhängsel von I n d o ch i n a , das Frankreich gehört, bildet. Das Heerwesen ist daher in Bunnan nach französischem Vorbilde organisiert und mit französischen Waffen ausgerüstet. Opium ist dec Hauptausfuhrartikel der Provinz: es nimmt seinen Weg zu fremden Märkten über Indochina. Die nationale Einheitsbewegung findet in Bunnan wenig Anklang. Seine Armut läßt es den reicheren benachbarten südlichen Provinzen teils Landsknechte, teils Arbeiter und Angestellte liefern.
Der äußerste Norden Groß-Chinas, die Mand
schurei und Teile der Mongolei bilden teils russische teils japanische Einflußsphäre. Der chinesische Machthaber in Mukden muß zwischen beiden fremden Mächten lavieren. Japan läßt ihm am meisten freien Spielraum, je weniger er sich um die Vorgänge im eigentlichen China überhaupt kümmert, während man ihn von Moskau aus zu wohlwollender Neutralität gegenüber einer revolutionären, mehr oder weniger bolschewistischen, chinesischen Einheitsbewegung zu bestimmen sucht.
In Mittel-China kommen in den gegenwärtigen Kämpfen im bcsondern die gegensätzlichen Interessen der Bevölkerung zweier Stromgebiete zum Aus- druck, des Jantsekiang und des Hoangho oder gelben Flusses. Die K u o M i n - T a n g -Partei unter der Militärdiktatur Tschiangkaischeks konnte, nachdem sie sich für Nanking statt Peking als Regierungssitz entschieden hatte, eine lockere Autorität nicht lange über mehr als fünf Provinzen behaupten: Steuern vermochte sie überhaupt nur in zwei Provinzen, Tschekiang und Anwhei, regelmäßig einzuziehen. Das Kraftzentrum, von dem Tschiangkaischek abhängt, ist Schanghai, das unter vorwiegend englischem Einfluß steht. Wenn Tschiangkaischek versucht, seinen Machtbereich am Pangtse aufwärts vorzustrecken, so läuft er Gefahr, die schon recht lockere Kontrolle über Kanton zu verlieren. Stößt er in der Richtung auf Peiping (Peking) vor, so beunruhigen ihn japanische Einmischungsmöglichkeiten in Schantung, während er zugleich darauf gefaßt sein muß, von chinesischen Rivalen in der Flanke oder im Rücken bedroht zu werden. Seine Hauptrivalen, I e n h s i s ch a n und Fcngyuhsiang, gebieten vor allem über die vom mittleren und oberen Hoangho durchströmenden Provinzen, und dort hat sich in den größeren Städten mit der Zeit ein fortschrittliches Bürgertum entwickelt, das sich durch eigene Ausfalltore an der Küste von Schanghai als Hauptverteilungs- Zentrum für den chinesischen Außenhandel unab- hängig machen möchte. Das ist der Sinn des gegenwärtigen Bürgerkrieges, der nach unentschiedenen Kämpfen an der Lunghaibahn in der Besitzergreifung des Scezollamtes in Tientsin durch die „Nordmilitaristen" gipfelte.
Offenbar ist der nachhaltige Widerstand, den die Heere Ienhsischans und Fengyuhsangs den auf das modernste bewaffneten Truppen Tschiang- koischeks entgegenzusehen vermochten, einer heimlichen Begünstigung sowohl durch japanische wie sowjetrussische Einflüsse zu danken. Japan wie Rußland haben ein Interesse daran, daß sich der Schwerpunkt der Machtverhältnisse in China wieder nach Norden verschiebt, da sich diese dann leichter sowohl von Tokio wie von Moskau
aus kontrollieren lassen. In Schanghai traut man Fengyushiang xu, daß er den Sowjetrussen sein Wort für zwei gewaltige Bahnkonzessionen verpfändet habe, mit denen er sie, wenn seine Macht ausreiche, für ihre verschiedenen Dienste belohnen werde. Die eine dieser Linien würden die transsibirische Dahn mit iltga, der Hauptstadt der äußeren Mongolei, verbinden, von dort aus südwärts die Wüste Gobi durchqueren und Anschluß an die chinesische Bahn finden, die nordwestlich von Peking nach Peitoschen führt. Deren Verlängerung bis Tientsin würde dann den Russen den lange ersehnten Zugang zu einem „warmen Hafen" am Stillen Ozean verschaffen. Bei dem zweiten Projekt, das dasselbe Ziel verfolgt, würde es sich um eine Fortführung der neuen türke st anisch-sibirischen Bahn handeln, die, über Chinesisch-Turkestan oder Sin- kiang, Kansu und Schensi bis zur Grenze von Honan verlängert, Anschluß an die Lunghai- Bahn gewinnen würde, die bei dem neuen Hafen Haitschow das Gelbe Meer erreicht.
Mit wachsender Beunruhigung beobachtet man von Washington aus das seit Monaten vor sich gehende Zusammenspiel zwischen russischen und japanischen Einflüssen und den Bestrebungen nord- und mittelchinesischer Machthaber, die auf den Sturz der MilitärdiktaturTschiang- k a i s ch e k s hinarbeiten. Im Sinne der Washingtoner Diplomatie sollte der Dreimächtepakt eine angelsächsisch-japanische Einheitsfront im Fernen Osten vorbereiten, aber es peigt sich immer deutlicher, daß man in Tokio nicht im Traum daran denkt, dem Vankee-Kapital zuliebe auf eine gewisse Rückversicherung durch ein bedingt freundschaftliches Verhältnis mit den Sowjetrussen zu verzichten. Japan kann vermöge seiner Tlebcrlegen- heit zur See aus jedem Zusammenprall zwischen einer bolschewistischen und einer angelsächsischimperialistischen Front in China Ruhen ziehen, und die Entwicklung eines russisch-chinesischen Bahnnehes in Innerasien kann den Absahbedürf- nissen der japanischen industriellen Massenerzeugung die besten Dienste leisten. Andererseits bildet die Vorherrschaft auf dem chinesischen Markte eines der Hauptziele der Handelspolitik der Union, die daher nach wie. vor alles daransehen muß, die politische Einheitsbewegung in China unter seine Kontrolle zu bringen. China entwickelt sich auf diese Weise immer mehr zu einem Riesen-Balkan, von wo aus die ganze Kulturmenschheit in einen zweiten „Weltkrieg" verwickelt werden kam^.
Wirtschaft.
Handel und Gewerbe im Zuli.
Nach der auf Grund von Berichten preußischer Industrie- und Handelskammern und des Deutschen Handwerk- und Gewerbekammertages im preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe zusammengestellten Plebersicht über Handel und Gewerbe im Juli war die wirtschaftliche Lage sehr gedrückt. Sowohl in den Schlüsselindustrien, wie in denDerbrauchs- gütcrindustrien, aber auch im Großhandel, im Handwerk und im Einzelhandel wirkte sich die allgemeine Depression aus. Die geringe Belebung in der Textilindustrie wie in der Draunkohlen- industrie ließ nach; nur in der Margarineindustrie zeigte sich eine Besserung der Lage. Das Kursniveau ging noch weiter zurück. Am Kapitalmarkt trat keine wesentliche Erleichterung ein. Die Arbeitslosigkeit betrug Ende Juni 2,6 Millionen Mann. In der Weltdepression zeigten sich keine Veränderungen. Von ihr blieben in Europa Frankreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, sowie Irland bisher im wesentlichen verschont. In Aebersee zeigten nur Chile und Neuseeland eine verhältnismäßig günstige Wirtschaftslage.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Auch in dieser Woche wurde die Börse von den schon lange Zeit bestehenden ungünstigen Faktoren beherrscht. Die Lustlosigkeit verstärkte sich noch mehr, da der Ordereingang immer mehr zusammengeschrumpft war. Aber auch die wirtschaftliche Lage hatte sich weiter verschlechtert, so daß das Geschäft an Umfang weiter stark zurückging. Die an der Börse interessierten Kreise zeigten nicht den geringsten Mut, zu Neuanschaffungen zu schreiten. Man war ab
wartend gestimmt, und zwar richtete sich das Hauptaugenmerk auf die bevorstehenden Reichstagswahlen. Obwohl die damiederlieaende Wirtschaft, der weiter fortschreitende Produktionsrückgang in fast allen Branchen, die zumeist schwächeren Auslandbörsen und vor allem die wieder zunehmende Arbeitslosigkeit im Reiche einen sehr nachteiligen Eindruck machten, erhofft man doch nach Beseitigung der innerpolitischen Reibereien und von den durchgreifenden Wirt- schaftsankurbelungsversuchen eine Belebung der deutschen Wirtschaft. Viel beachtet wurde das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsbahn, wovon schon etwa 180 000 Arbeiter beschäftigt werden sollen.
Das Geschäft blieb an der Börse troh aller guten Voraussagen ziemlich gering. Ein Teil der Schuld war jedoch noch auf den dazwischentretenden Ultimo zu schieben. Anfangs befürchtete man in dieser Beziehung Schwierigkeiten. Es kam aus diesem Grunde, teilweise zu Geldbeschaffungszwecken, erheblich Material an den Markt und stieß auf gerade kein aufnahmefreudiges Publikum. Doch haben diese Abgaben bald wieder aufgehört, und im Grundton der Börse war von diesem Moment an eine kräftige Widerstandsfähigkeit zu erkennen, was man schon aus einem Kursvergleich mit der vergangenen Woche ersehen konnte. Teilweise ergaben sich noch Kursbesserungen. Man muh aber den Reportgeldaufschlag berücksichtigen. Etwas mehr Interesse bestand für Draubank, die 7 Prozent fester lagen. Dis 3 Prozent gewannen Schiffahrtswerte, Daimler, Reichsbank, Deutsche Linoleum, Licht & Kraft, Salzdetfurth und ZeMoff Waldhof. Etwas mehr Interesse bestand für Montanaktien, die bis zu vierprozentige Gewinne erzielen konnten, aber Die Umsatztätigkeit war auch hier bescheiden
Stärker gedrückt lagen von Elektroaktien Siemens mit minus 5 Prozent und Schuckert mit minus 3 Prozent. Bei diesen Werten gab das Ausland verschiedentlich noch Material an den Markt. Kunstseidewerte tagen anfangs der Woche fester, gaben jedoch später im Kurse nach. Renten waren teilweise etwas höher. Mexikaner und Türken waren zeitweise gesucht. Am Geldmarkt machte sich im Zusammenhang mit dem Ultimo mit 4,5 Prozent eine Versteifung bemerkbar. Am Devisenmarkt lag das Pfund international fest.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarki.
Bei im allgemeinen nur wenig veränderten Preisen war das Geschäft am Frankfurter Schlacht- viehmärkt weiterhin recht klein. Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb geringer als in der Vorwoche, jedoch für die Jahreszeit und mit Rücksicht auf die Ferien normal. Bei durchweg ruhigem Handel konnte der Markt geräumt werden. Die Preise zogen bei Kühen und Färsen etwas an, erfuhren aber im übrigen keine Veränderung. Das angetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Etwa 45 Prozent des Auftriebs wurden wieder ausgeführt, hauptsächlich nach Hessen, Hessen-Nassau und der Rheinprovinz. — Auch auf dem Schweinemarkt war die Beschickung geringer als in der Vorwoche. Das Geschäft war anfangs rege, flaute aber später stark ab. Bei stark anziehenden Preisen wurde nahezu ausverkauft. — Kälber hatten anfangs reges Geschäft, flauten jedoch zum Schluß ebenfalls stark ab. Die Preise konnten leicht anziehen. — Schafe ruhig bei unveränderten Preisen. — Der Gesamtauftrieb bestand aus 1435 Rindern, darunter 362 Ochsen, 132 Bullen, 445 Kühen, 321 Färsen, ferner aus 1217 Kälbern, 293 Schafen und 5414 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb der letzten Woche waren 648 Schweine, 189 Rinder, 184 Kälber und 8 Schafe weniger am Markt.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 58 bis 61, a2) 54 bis 57; bl) 50 bis 53: Bullen a) 53 bis 57, b) 48 bis 52; Kühe a) 48 bis 51, b) 43 bis 47, c) 39 bis 42.
d) 32 bis 38: Färsen a) 60 bis 63, b) 56 bis 59.
c) 50 bis 55; Kälber b) 74 bis 78, c) 68 bis 73,
d) 62 bis 67; Schafe al) 49 bis 53, b) 42 bis 48,"
Schweine b) 71 bis 73, c) 73 bis 75, d) 73 bis 75. e) 71 bis 73. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche notierten Schweine unt 5 Mk., Kühe um 2 Mk., Färsen und Kälber um je 1 Mk. höher, Ochsen, Bullen und Schafe unverändert.
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Der Frankfurter Prvduktenrnarkt stand weiter Im Zeichen der Wetterlage und damit der Ernte- ausfichten für dieses Jahr. Während in anderen Ländern, namentlich in älSA. und Kanada, bisher meist günstiges Wetter für die Gedeihung der Sommergetreidearten war, gestalteten sich die Witterungsverhältnifse in Deutschland für die Ernten insofern ungünstiger, als allgemein zu diel Niederschläge erfolgten, die zumindest eine Verzögerung der Ernte und verschiedentlich auch schon Schäden nach sich zogen. Ein größerer äln- sicherheitsfaktor ist jedoch in diesem Jahr wiederum Rußland, da die Meldungen von dort sehr zuversichtlich lauten, auch wurden verschiedentlich schon Exportabschlüsse nach Deutschland getätigt.
Der Frankfurter Markt eröffnete die Woche stetig bis fest, wobei in der Hauptsache die enttäuschenden Aussichten der neuen Ernte mitsprachen. Die von neuem Weizen und Roggen gezeigten Muster zeigten fast durchweg ein leichtes und zum Teil qualitativ nicht ganz einwandfreies Korn. Neuer Weizen und Roggen wurde erstmals notiert. Zu Geldbeschaffungszwecken kam von feiten der Landwirtschaft ziemlich Material an den Markt, was auch meist glatt ausgenommen wurde. Preisveränderungen von Belang traten nicht ein. Etwas schwächer waren Futtermittel.
Am Weizen markt kam nur neuer Weizen zur Notiz, der sich gegen Ende der Woche leicht befestigen konnte. 2m Terminhandel waren die späteren Sichten ziemlich schwächer. — Am Roggenmarkt war die' Lage nur wenig verändert. Während in alter Ware noch ziemlich viel Material an den Markt kam, war Neu- roggen nur vorsichtig angeboten. Da aber auch Aufnahmeneigung bestand, blieben die Preise gut behauptet. Am Terminmarkt war Roggen gut gehalten. — Hafer hatte bei stetigen Preisen ruhiges Geschäft. Vereinzelt gaben die Preise leicht nach. Feine Qualitäten waren gesucht. —
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Sranffun a. Dl.
Berlin
Schluß« kur«
Schluß!. Abend« bflrff
Schluß« furd
Schluß!. Millag« bflrfc
Dalum
31. /
1 8
J1 -
1 8
U% vteuy»aiueUji'
von 1027 .........
7% Seutfdje ReichSanlcihe
88
88
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88
von 1020 .........
101,75
102
102,1
102,1
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mH
Auelos.Rechten.......
59,8
—-
59,7
59,5
Deögl. ohne Au-los.«Rechte . . 8% He», Bolk-staal von 1029 trückzahlv. 102%)......
7,9
—
7,9
8,25
96
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—
CbctlKlIm Provinz» Anleihe ml:
Au-Ios.-Rechten......
Deutsche Komm. Sammclabl.
58,75
58,75
—
—
Anleihe Serie 1......
8% stsranks. Hyp.-Bank Aoldpse
59,1
58,75
59
59,2
XIII unkündbar bl« 1931 . .
7% ffranks. Hyp.-Bank Boldpse
101,5
101,5
—
—
unkündbar ble 1032 .....
1K*% Rheinische Hyp.-Bank
96
96
—
—
Llqu. Äoldpse........
8% Pr. Landespfandbriesanstatt,
87,9
87,65
—
—
Psandbriese R. 17......
8% Pr. eanbrOflnnibdcfanfiall,
101,25
101,25
101,25
101,25
Romm.-Cbl. SL 20......
7% Pr. Danbctivlanbbrlcfanflall,
98
98
98
98
Psandbriese R. 10......
97
97
97
97
A.E.Ä. abfi. BorMeg«.Obllgatio nen, rückzahlbar 1932 ....
92
4% Oesterretchtsche Golvrrntc . .
26,4
26,5
26,5
3,13
4,20% Oesterrelchlsche Gllbcrrcnlc 4% Ocslerreichliche Einheitliche
3,25
3,25
3,25
Rente..........
2,05
2,05
2,|
2,13
■i% Ungarische Soldrente ....
'3,65
23,65
23,75
73,7
4% Ungarische Staal-rente V. 1010
——
70,25
4Ki% desgl. von 101» . .
20,5
20,5
20,8
20,65
4% Ungarische Kroncnrente . .
,175
2,175
2,15
2,15
4% Dürlische Zollanlcihe von 1911
4% Dürkischc Bagdadbahn-Anl
4,9
3,25
4,95
5,2
Serie 1...........
4% bfffll. Serie II . • • • ■ • ■
6% Rumänische verelnh. Mente
4,9
4,9
5,25
5,25
4,95
5,2
4,95
5,2
von 1008 ..........
AK% Rumänische veretnh. Rente
9,45
9,7
9,3
9,7
von 1918 ..........
15,2
15,6
15,5
15,R
1% «rumänische vereinh. Rente
7,45
7,4
7,4
7,4
Frankfurt a. 371.
Berlin
Schluß« furd
Schluß!. Abend« bSrse
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Schlugt. Mittag« dürfe
Dalum
31 /
1 8
31 /
1 8
vamburg-Amertta Patei ...» Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8 Hansa Dampsschiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine Deutsche Ercditanst. 10 Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12 Eommerz« und Prtvat-Bank . 11 Darmstädter und Naiionalbank 12 Deutsche Bank und
DiSconto-Gesellschaft,... 10 Dresdner Bant ...... 10 Nctchobank........12
91,25
107,25
115,5
146,5
132
185,5
126,75
126,75
90,5
90
114,5
146,5
132
185
126,5
126,25
245
91,4 151,25
126 91,25 107,75
115
146,5
132
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126,5
126,25
244
90,4
90,4
107,75
114,5
146,5
132
184,5
126,5
126,25
245
Bergmann........
Elcktr. Licferung-gesellschast. Licht und Kraft......
Felten & Guilleaume . . . Äesellschasl für Elektrische
Untcmehmungrn .... Hamburger ElektrizlliltS-Werke Rheinische Elektrizität . . . Schlesische Elektrizität. . . . Lchuckert & (Io.......
Siemens & Halske ..... Transradio . ....... Lahmeycr s Co.. .....
. 9 10 10
IVi
10 10
. 0 10 11 16
. 8 10
140
128
137
99,5
137
190,5
155
140,5
186,5
99,5
137
191
155
139,13
172,5 128
137 99
137,5
130,5
131
152,75 190,5
154,9
140,75
173,5
128,5
136,25
137,25
131
132
152,25
191
154
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3 1
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sscnrr Steinkohle ..... eiienkirchener ...... arpeucr.........
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ise Bergbau ....... Ibckuerwerke ....... öln-Neucssen..... •
staune-mann-RSHrea . • • lansselder Bergbau .... )berschles. Eisenbcdarf ... Berichtes. KokSwerke . . . . ihönlr Bergbau......
thelnische Braunkohlen . . ihelnslahl........
ilebeck Montan ......
. b . 6 . 8 . 8 . 0 6V.
10
. 7 . 7 . 7 . 6 . 7 6K
10 . 6 7,2
61,75
108,5
100
'14
4,75
78
215
91
109
99
85,75
77,75
218,5
91,75
62,5
73
108,4
100
85
223
83
82
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59,5
51
86,9
78
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108
98
86
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82,5
86
54,4
51
88,13
78,13
219
90,25
96,13
Frankfurt a. Dl.
Berlin
Schluß« furd
Schlußf. Abend« bürse
Schluß« furd
Schlußf. Mittag« bürse
Datum
31 7
1 8
31 /
1 8
Bereungie Stahlwerke.....
78
77,5
78
77,4
Olavi Minen......16'/,
40,25
39,65
Kaliwerke Aschersleben . . . 10
187
188
186,75
187
Kaliwerke Westeregeln . . . 10
195
194
195
193
Kaliwerke Salzdetfurth ... Iß
319
318
319,5
318,5
3. ®. Farben-Indusirie ... 12
150,13
150,5
150,13
150,5
Dynamit Nobel.......6
—
—
72,25
Schetdcanstalt........ 9
138,25
138,5
—
—-
Goldschmidt ........6
57
57
56,9
56,75
RÜtgerswcrke........6
50,75
51
50,4
50,5
Metallgesellschaft. ...... 8
105,25
105
105,75
—
Philipp Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10
76,5
76,5
76
75
102
102
Cemcntwerk Karlstadt. ... 10
125
125
—
—
Waytz & streytag......8
70
70
70
70
Schultheis Pahenyofer ... 16
—
263
261
Ost werke.........12
—
——
212
210,5
Vlku...........18
90,5
90
90,5
90,25
89,5
Bemberg.........14
91
91,25
130
91,25
Bcllftolf Waldbof .... 18'/,
——
——
128,75
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
97,5
97,25
100
97,13
Eharlollenbtrrger Wasser ... 8
—
—
94,13
94
Dessauer Gas..... 9
—
—
130
130,13
Daimler Motoren ...... 0
28
28
27,75
27,75
Deutsche Linoleum ......
185
—
184
184,5
—
—
10,65
41,65
Not. Automobil ....... 0
—
—
11
11
Orenslcin & Koppel.....6
——
——
60,5
60,25
Leonhard Dich ...... 10
130
130
131,5
131,4
SvcnSka...........
—
—
302,5
303
.frankfurter Mafchtneu . . . . 4
21,5
21,5
22
21,5
Grlßncr....... 6
31
33
32
32.
Hcyttgenstaedt ....... o
Iunghantt..........6
32
32
32,5
32
Lcchwerke..........8
93,5
93,5
—
——
Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8
81,25
82
—
—-
Miag...........10
88
—-
87
85,5
Gebr. Roeder ....... 10
100
100
—
—
Boigt S Hacssner ...... fi
Süddeutsche Zucker .... 10
156
150,25
150,25
156
150,25
156
152,25
Banknoten?
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin, 1. August
Selb
Bries
Amerikanische Noten......
4,164
4,184
Belgische Noten. .......
58,435
58,675
Dänische Noten ........
111,88
112,32
Englische Noten........
20,317
20,397
Französische Noten .......
16,442
16,502
Holländische Noten ....>..
168,06
168,74
Italienische Noten........
21,96
22,04
Norwegische Noten.......
111,(3-
112,27
Deutsch-Oesterreich, A 1OO Schilling
59,045
59,285
Rumänische Noten.......
2,465
2,485
Schwedische Noten .......
112,25
112,69
Schweizer Noten ........
81,34
81,66
Spanische Noten ........
46,71
46,89
Tschechoslowakische Noten.....
12,40
12,46
Ungarische Noten . .......
73,15
73,45
31-Iutt
1. August
Amtliche Geld
Neuerung Brie,
Amtliche Geld
Notierung Brief
Amst.« St ott.
168,32
168,66
168,32
168,66
Bueii.-AireS
1,505
1,509
1,503
58,495
1,507
Brss.-Antw
58,495
58,615
58,615
Christiania.
112,05
112,27
112,05
112,27
.Kopenhagen
112,10
112,46
112,32
112,11
112,33
Stockholm -
112,68
112,44
112,66
HclsingforS-
10,52
10,54
10,516
10,536
(Vlatten . . .
21,905
20,355
21,945
21,895
21,935
London. . .
20,394
20,357
20,397
Weunort . .
4,180
4,188
4,179
4,i 87
Pari»....
Schweiz . .
16,45
16,49
16,44
16,48
81,235
81,395
81,225
81,305
Spanten • .
47,05
47,15
47,10
47,20
Japan . - .
2,063
2,067
2,064
2,068
0,436
Rio de $nn-
0,435
0,437
0,434
Wien in D.« Ceft. abgcst
59,105
59,225
59,105
59,225
Prag . - - -
12,393
12,413
12,39
12,41
Bclirad . .
7,418
7,432
7,418
7,432
Budapest. .
73,30
73,44
73,29
73,43
Bulgarien.
2,032
3,038
3,032
3,038
Lissabon . .
18,79
18,83
18,79
18,83
Danzig. . .
81,42
81,58
81,39
81,55
.Koustantin.
1,784
1,789
1,784
1,789
Athen. . .
5,135
5,445
5,43
5,44
Canada . .
4,185
4,193
4,185
4,193
llrn uat). .
3,418
3,425
3,417
3,423
Cairo . . .
'0,865
20,905
20,865
20,905


