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Neues Bauprojekt der Gagfah in Gießen

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Das Wirtschaftsleben unserer Stadt erfährt in Kürze eine weitere erfreuliche Belebung durch die Inangriffnahme eines großen Bauprojek - tes der Gagfah (Gemeinnützige Aktien-Gesell- schaft für Angestellten-Heimstätten) zu Berlin. Be­kanntlich hat die Gagfah vor einigen Jahren schon einen ansehnlichen Wohnhausblock an der Feuer­bachstraße in Richtung Wieseck errichten lassen. Die­sem ersten Baublock will sie nun einen weiteren auf dem Eckgrundstück Lessingstraße-Stephanstraße, ge­genüber dem Finanzamt, folgen lassen. Es handelt sich dabei um die Errichtung von 6 Etagen- Wohnhäusern mit insgesamt 4 2 Woh­nungen, für die in einer Anzeige in unserem heutigen Blatte zur Abgabe von Angeboten für die

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 29. Okt. Zu der Kund­gebung der NSDAP, am Samstagabend im Saale des GasthausesZur deutschen Eiche" war Pg. Pfarrer D r a u d t - Lich, der Schulungsleiter der dortigen Ortsgruppe, als Redner gewonnen worden. Er sprach über die Themen:Deine Stel­lung zum Dritten Reiche" undNationalsozialistische Selbstverständlichkeiten". Es gelte immer wieder zum Nationalsozialismus hinzuführen, um bewußte Nationalsozialisten zu erziehen. Weil es um das ganze deutsche Volk gehe, müsse jeder einzelne Volks­genosse für die Idee des Nationalsozialismus ge­wonnen werden. Heute heiße es, mitzumarschieren, um den Zielen des Nationalsozialismus näherzu­kommen. In seinen weiteren Ausführungen behan­delte der Redner die Schäden des Liberalismus auf allen Gebieten des kulturellen Lebens unseres Vol-

durchsetzen, nicht in der äußeren Form, die ihren Bestand inmitten der Fremdvölker in Frage stelle. Adolf Hitlers Reich erkenne die Dringlichkeit der Aufgaben im Kampf für das Volkstum. Davon zeugten die vier neuen pädagogischen Akademien, die besondere Pflege von Bühne, Film und Rund­funk im Osten, die Oeffnung der deutschen Universi­täten für die Außendeutschen. Einer der wichtigsten Punkte bleibe die biologische Aufgabe der Geburten­vermehrung auch für die Volksgruppen.

Der groß angelegte und vom Anfang bis zum Ende zwingend fesselnde Vortrag klang aus in dem Satze:

VDA.-Arbeit kann nie aufhören ober erseht werden. Die Staatspolitik hört an den Grenzen des Reiches auf, bie Volkstums- Politik kümmert sich um keine Grenzen, unb

sie bauert so lange, wie bas Volk selber."

Mit dem Gesang der ersten Strophen des Deutsch­land- und des Horst-Wessel-Liedes fand der Abend seinen Abschluß.

Der Sonntag sah in mehrstündiger Arbeit am Morgen und am Nachmittag wieder den Schulungs­kreis vereint. Der Leiter behandelte im logischen Aufbau Grundfragen der VDA.-Arbeit in den ver­schiedenen Gebieten auf Grund der jeweiligen be­sonderen Struktur der Volksgruppe. Dabei ergab sich, daß ein möglichst reicher ständischer Aufbau den stärksten Schutz bedeutet (jahrhundertelange Blüte des siebenbürgisch-sächsischen Volkstums), daß aber auch der beste Organismus dem Wandel unter­worfen und gefährdet ist.

Die Tagung erforderte vollen Einsatz von Kraft und Denken, gewährte dafür auch reichen Gewinn an neuen Gesichtspunkten und Erkenntnissen. Der Landesleiterin, Frau Dr. Koepke, und dem Schulungsleiter, Herrn v. Imhoff, wurde begeh sterter und wärmster Dank zuteil. -

Oberhessen.

Rudolf Herzog Ite4 in Alsfeld

£ Alsfeld, 29. Okt. Am Sonntagabend ver­anstaltete die N S. ° K u l t u r g e m e i n d e im gro­ßen Saal desDeutschen Hauses" einenDeut­schen Dichteraben d", der für unsere Stadt zu einem seltenen künstlerischen Erlebnis wurde. Der bedeutende und vielgelesene deutsche Dichter und Romanschriftsteller R u d o l f H e r z o g las aus eigenen Werken. Nach einem einleitenden Musik- vortraq begrüßte Bürgermeister Dr. D ö l s i n q in herzlichen und dankbaren Worten den Gast namens d"r Stadt Alsfeld. Dann las Rudolf Herzog das Einganaskapitel seines Freischärler-RomansHor­rido Lützow!", das eine literarisch bedeutsame und ungemein farbige Gestaltung der für Preußen so unglücklichen Schlachten bei Jena und Auerstädt zum Inhalt hat-, die Gestalten des Generals Blü­cher und des jugendlichen Feuergeistes, des Leut­nants Lützow, stehen im Vordergrund der drama­tischen Handlung. Der Dichter war seinem Werk ein meisterhafter Interpret: mit seinem sehr leben­digen, von stärkstem inneren Miterleben getragenen Vortrag, der durch knappe, aber eindringliche Gesten unterstützt wurde, erzielte Rudolf Herzog eine mit­reißende Wirkung. Die begeisterten Zuhörer, die in erfreulich stattlicher Zahl erschienen waren, dank­ten mit langanhaltendem, herzlichem Beifall. Nach einem weiteren musikalischen Vortrag las Rudolf Herzog zum Schluß eine Anzahl eigener, von poeti­scher Kraft erfüllter Gedichte. Der Kreisobmann der NS.-Kulturgemeinde, Lehrer Schmoll« Elpen­rod, dankte dem Dichter herzlich für den erlebnis­reichen, unvergeßlichen Abend und kündigte für die kommenden Monate weitere hochstehende Veran­staltungen an, die alle wertvolle Kulturarbeit brin­gen sollen.

kes. Weiter ging Pfarrer D r a u d t auf die Stel­lung des Nationalsozialismus zur christlichen Reli­gion ein und betonte, daß die Kirche nicht die Kraft gehabt habe, den Bolschewismus aus dem deutschen Volke fernzuhalten. Allein schon aus diesem Grunde müßten alle, die den Anspruch erheben, sich Chri­sten zu nennen, sich hinter unfern Führer stellen, den uns Gott gesandt habe. Die Kirche müsse sich voll und ganz in den neuen Staat hineinstellen und fest auf dem Boden des Dritten Reiches stehen. Alle Volksgenossen seien verpflichtet, verantwor­tungsvoll am Aufbau des Reiches mitzuarbeiten. Der Redner schilderte noch den Begriff der Kame­radschaft, der sich bei der Durchführung des Win­terhilfswerks zeigen könne und legte weiter einige nationalsozialistische Selbstverständlichkeiten klar. Er schloß mit der Aufforderung, unsere Stellung zum Dritten Reich damit zu bezeugen, daß wir in

Erd-, Maurer- und Zimmerarbeiten aufgefordert wird. Von den 42 Wohnungen werden 39 aus je zwei Zimmern, Wohnküche und Bad und drei Wohnungen aus je 2 Zimmern, Küche und Bad bestehen. Die Häuser sollen dreigeschossig werden. Die Entwürfe für den neuen Wohnhausblock stam­men von der Gagfah, die auch die Bauleitung hat. Die Kosten des Projektes sind auf rund 250 000 Mk. veranschlagt. Unser Gießener Baugewerbe und Handwerk wird dieses neue ansehnliche Arbeits- beschaffungsprojekt begrüßen, außerdem ist es aber auch vom Standpunkt der Wohnungsbeschaffung aus willkommen zu heißen. Unser Bild zeigt im oberen Teil eine Skizze des neuen Wohnhausblocks, der untere Teil veranschaulicht den Grundriß.

Reih und Glied mitmarschieren in treuer Kamerad« schäft und wahrer Volksgemeinschaft, pflichtbewußt mitarbeiten am Aufbau unseres Vaterlandes und immer das eine Ziele im Auge zu haben, das heißtr Deutschland und immer wieder Deutschland! Star« ker Beifall lohnte die Ausführungen des Redners. Ortsgruppenleiter Dr. Crößrnann, der auch die einleitenden Worte zur Kundgebung gesprochen hatte, dankte Pfarrer Draudt für ferne vortreff, lichen Worte und forderte die Anwesenden auf, die Gedanken des Redners hinauszutragen zu den nicht anwesenden Volksgenossen, aufklarend tn diesem Sinne zu wirken und mitzuarbeiten an den großen Aufgaben, die unser Führer auf sich genommen habe. Die Kundgebung schloß mit demSieg-Hell" auf den Führer und mit dem gemeinsam gesunge. nen Horst-Wessel-Lied.

y Großen-Linden, 29. Okt. Heute trafen hier die Urlaubskinder von der Saar ein. Das hiesige Jungvolk unter Führung des Stamm- führers Weber holte die Kinder mit Musik von der Bahn ab. Stammführer Weber bot ihnen herzlichen Willkommengruß, strahlenden Auges mar­schierten sie dann in den Reihen des Jungvolkes zu ihren Pflegeeltern.

ck. Heuchelheim, 29. Okt. Einen wohlge- lungenen Heimatabend veranstaltete am Sams- tag in der Turnhalle die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", Ortsgruppe Heuchelheim, unter Mitwirkung des Mufikzuges der SA.-Standarte 116, des Heimatdichters Georg H e ß (Leihgestern), des Mainzer PuppentheatersRadirullala" und der hiesigen GesangvereineGermania",Teutonia undLiederkranz". Welchen Anklang diese erste Veranstaltung der Deutschen Arbeitsfront in unte­rer Gemeinde fand, bewies der überfüllte große Saal. Nach einigen flotten Märschen des Musik- zuges unter Leitung des Musikzugführers Herr« mann begrüßte Ortsgruppenleiter Wobker die Gäste und wies auf die Bedeutung des Abends hin. Großen Beifall fand unser Heimatdichter Georg Heß, der aus eigenen Dichtungen vortrug. Auch die Darbietungen des Mainzer Puppentheaters Radirullala" wurden beifällig ausgenommen. Die drei Gesangvereine wetteiferten um den schönsten Vortrag ihrer Lieder, und die herrlichen Weisen des SA.-Musikzuges 116 halfen den Abend weiter- hin in harmonischer Weise verschönern. Die Orts­gruppe der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" kann ihren ersten Abend als wohlgelungen bezeichnen.

Y Lollar, 30. Okt. Die auf Veranlassung des VDA. für bie deutschen Schulen im Aus­land durchgeführte Geldsammlung ergab in der hiesigen Schule den ansehnlichen Betrag von 58,10 RM. Gestern trafen auch hier 15 Kinder aus dem Saargebiet ein, die fünf Wochen zur Erholung hier bleiben. Jungvolk und BdM. sowie Vertreter der NS.-Dolkswohlfahrt bereiteten ihnen am Bahnhof einen herzlichen Empfang.

Kreis Alsfeld.

n. Flensungen, 29. Okt. Am Sonntagabend fand im Bibelheim Flensungerhof eine Refor­mationsfeier zum Gedenken an das 400jährige Bestehen der Bibel statt. Durch ein Schsrgespräch der Jugend wurde den Zuhörern die Mststehung der Bibel und unserer deutschen Sprache vor Augen geführt. Zur weiteren Verschönerung des Abends trugen ein Gedickt unb zwei Gitarrenlieber her Ju­gend bei. Nach einer kurzen Ansprache von Jugend- sekretär G a u b a tz , in der er die Besucher zum fleißigen Lesen der Bibel aufforderte, schloß die Feierstunde. Heute mittag trafen hier wieder erholungsbedürftige Saarkinder ein.

n. Mücke, 30. Oft. Am Mittwoch, 31. Oktober, kann das Ehepaar Heinrich Hörle und Frau Elisabeth, geb. Seng, fein 25jähriges Ehe­jubiläum feiern.

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Die Einäscherung fand in Freiburg statt.

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Gießen Seltersweg 44 476qa

im 84. Lebensjahr

Gießen, Hinterzarten, den 30 Oktober 1934

Die Hinterbliebenen:

Dr. Hans Gmelin, Universitätsprofessor

Martha Gmelin, geb Meili

Ulrich Gmelin

Günther Gmelin

Todesanzeige

In der Nacht zum 26 Oktober verschied in Hinterzarten nach kurzem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Johanna Gmelin, geb. Gmelin

Archivratswitwe

Anmachholz

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Die Beerdigung findet Donnerstag, den 1. November, nachm. 2.30 Uhr, vom Trauerhause, Lahnstr. 9, aus statt.

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Der Herr über Leben und Tod nahm heute früh meine liebe Frau und Mutter, unsere treue Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Marie Klein, geb. Lenz

nach schwerer Krankheit im Alter von 45 Jahren in sein himmlisches Reich.

In tiefer Trauer:

Im Namen der Hinterbliebenen:

Ph. Klein V. und Tochter.

Klein-Linden, den 30. Oktober 1934.

Die Gagfah Gemeinnützige Akiien-Gesellschast für Angestellten -Heimstätten zu Berlin beab­sichtigt, auf dem (Zckgrundstuck Teffing- und Stephanstr. in Gießen 6 Etagen-Wohnhäuser mit insgesamt 42 Wohnungen zu errichten. An­gebotsunterlagen für die 6394 d

Erd-, Maurer- und Zimmerarbeiten sind bei der Gagfah, Frankfurt a. M, Eschers- Heimer Landstraße 378, schriftlich anzufordern.

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Donnerstag, l.Aov., nachm. 2 Uhr, ver­steigere ich im Löwen,Aeuenweg 28 da­hier, zwangsweise gegen Barzahlung: 1 Klavier, 1 Kredenz, 1 Badeofen m. Wanne, 3 Gläserschranke, 1 Di­wan, 1 Grammophon, 1 Nähma­schine, 1 Chaiselongues, 1 Korb­möbelgarnitur, 1 Wanduhr,- ferner an Ort und Stelle (Bekannt­gabe erfolgt i.Versteigerungsloka!): 1 Klubsessel, 1 Vertikow, 2 Chaise­longues, 2 Kühlschränke, 1 Kautsch, 3 Grammophone, 2Bücherschränke, 3 Schreibtische, 2 Rauchtische, 3 Di­wans, 1 Registrierkasse, 2 Waren­schränke, 3 Ladentheken, 2 Buketts, 1 Tisch, 2 Schweine, 1 Huvfeld- Piano, 1 Vermessungsinstrument, 1 Klavier, 1 Standuhr, 60 Gieß­kannen, 39 Kohlenkasten, 15 Brot­büchsen, 4 51üchenwaagen, 8Wand- kaneemühlen, 24 Ofenschirme, 100 svuhrleinen, 70 Kuchenformen, 2 Kessel, 1 Kachelofen, 20 Heugabeln, 40 Kartonelauetschen, 1 Räucker- avvarat, 27 Zinkeimer, 25 Zink­wannen, 5 Cinkochavvar., 10 Zink­eimer,10 Fleischmaschinen, 40 Feld­flaschen, Sargbeschläge, Gehrungs­stoßlagen, Milchkannen,llllllchtäpfe, Kaffeekannen, Brotbüchsen. 6116d Aus freier Hand: 30 Rodelschlitten.

Gerichtsvollzieherin Gießen. hIUU Ludwigstr. 33, Telefon 3239.

Verlosung

von Auslosungsrechten der Ablöfungsanleihe der Stadt Gießen.

V. Ziehung: 26. Oktober 1934. Auszahlung: 2. Januar 1935.

Gezogen wurden:

Gruppe A, zu nom. 1000, K2TI. = 2 Stück: Nr. 15, 42.

Gruppe B, zu nom. 500, RIN. = 3 Stuck: Nr. 10, 39, 65. .

Gruppe C, zu nom. 200, Kill. - 12 Stuck: Nr. 16, 40, 112, 177, 197, 206, 228, 241, 277, 319, 347, 352.

Gruppe D, zu nom. 100, R2N. = 28 Stück: Nr. 17, 55, 105, 204, 211, 245, 264, 276, 317, 318, 323, 340, 437, 444, 449, 513, 522, 563, 568, 570, 635, 642, 675, 704, 712, 718, 785, 828.

Gruppe E, zu nom. 50, R2N. = 64 Stück: Nr. 11, 53, 108, 126, 146, 176, 178, 216, 217, 237, 240, 276, 428, 473, 495, 509, 559, 563, 596, 610, 624, 627, 724, 747, 761, 783, 831, 832, 868, 885, 948, 1037, 1061, 1088, 1150, 1165, 1167, 1176, 1205,

1256, 1276, 1287, 1305, 1358, 1408, 1409, 1410,

1456, 1463, 1560, 1567, 1576, 1590, 1644, 1645,

1669, 1686, 1722, 1745, 1778, 1796, 1844, 1870,

1879.

Gruppe F, zu nom. 25 R7N. = 98 Stück: Nr. 23, 26, 118, 165, 168, 210, 217, 286, 374, 458, 474, 478, 487, 682, 698, 754, 784, 837, 856, 864, 878, 885, 934, 935, 941, 961, 998, 1001, 1029, 1066, 1079, 1104, 1109, 1121, 1127, 1169, 1188, 1220,

1237, 1265, 1325, 1338, 1381, 1416, 1509, 1521,

1524, 1541, 1566, 1580, 1581, 1594, 1617, 1667,

1678, 1697, 1739, 1798, 1842, 1851, 1903, 1980,

1981, 1982, 1992, 2031, 2055, 2067, 2107 2161,

2167, 2421, 2452, 2493, 2528, 2604, 2621' 2622,

2659, 2677, 2702, 2705, 2719, 2743, 2772, 2812,

2821, 2833, 2844, 2851, 2865, 2867, 2875 2904,

2905, 2919, 2929, 2936.

Gruppe G, zu nom. 12,50 RM. = 80 Stück: Nr. 58,

172, 189, 209, 266, 272, 282, 331, 388, 404, 420,

453, 482, 509, 511, 639, 668, 675, 692, 703, 729,

743, 748, 774, 796, 900, 935, 944, 960, 964, 993,

997, 1074, 1079, 1085, 1162, 1250, 1283, 1288, 1325, 1344, 1351, 1352, 1501, 1551, 1563, 1586,

1605, 1608, 1643, 1663, 1685, 1705, 1712, 1715,

1815, 1829, 1831, 1872, 1887, 1937, 1968, 1970,

1981, 1994, 1999, 2050, 2082, 2108, 2140, 2178,

2184, 2238, 2275, 2306, 2320, 2391, 2398 2404,

2415.

Die ausgelosten Stücke werden zum Sechseinhalb- fachen ihres Nennbetrages eingelöst. Außerdem wer­den bei der Einlösung Zinsen in Höhe von 5 vom Hundert des Einlösungsbetrages für die Zeit vom 1 Januar 1926 bis 31. Dezember 1934 vergütet.

Beispiel:

Bei der Einlösung werden gezahlt für je RM. 100 RM. Nennwert der Auslosungs- scheine 650,

dazu 5 vom Hundert Zinsen für 9 Jahre

- 45 v. H. 292,50

Zusammen 942,50

Die Einlösung erfolgt bei der Stadtkaffe Gießen, und zwar vom 2. Januar 1935 ab gegen Rückgabe der gezogenen Auslosungsrechte nebst Schuldver­schreibungen der Ablösungsanleihe im gleichen Nenn­beträge.

Gleichzeitig wird noch bemerkt, daß von den frühe­ren Ziehungen die nachstehenden Stücke bisher nicht eingelöst worden sind:

Gruppe C, Nennwert = 200, R2N.: Nr. 140, 292,

Gruppe D, Nennwert = 100, RRl.: Nr. 79, 97, 99, 341, 342, 441, 827.

Gruppe E, Nennwert = 50, RM.: Nr. 52, 434, 827, 837, 995, 1012, 1200, 1225, 1379, 1488, 1655, 1706.

Gruppe F, Nennwert = 25, R2N.: Nr. 71, 83, 90, 270, 276, 278, 292, 321, 332, 336, 345, 414, 548, 617, 642, 645, 850, 1072, 1173, 1333, 1449, 1515, 1595, 1660, 1665, 2112, 2280, 2304, 2652, 2893, 2903, 2938, 2939.

Gruppe G, Nennwert = 12,50 R2N.: Nr. 51, 144, 152, 165, 179, 181, 185, 187, 202, 220, 223, 244, 1411, 1416, 147ti, 1614, 1719, 1723, 1732, 1785, 2371, 2395, 2411. 6402C

Gießen, den 27. Oktober 1934.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 22. bzw. 29. Oktober 1934 bei der Firma Dresdner Bank, Zweigniederlassung Gießen, in Gießen folgen­des eingetragen: Die Prokura von Arthur Schu­macher und Alfred Hahn ist erloschen. Den Herren a) Georg Butz, Kurt Claus, Erich Kühne, Bedo Panner und Kurt liebe, sämtlich in Berlin, und b) Georg Burkholz in Gießen wird Prokura dahin erteilt, daß sie berechtigt sind, die Gesellschaft zu­sammen mit einem Vorstandsmitglied oder einem zweiten Prokuristen zu vertreten. Die Prokura des Herrn Burkholz ist auf die Zweigniederlassung in Gießen beschränkt, während die Prokura der fünf Herren zu a unbeschränkt ist, d. h. für Hauptnieder­lassung und sämtliche Zweigniederlassungen gilt.

Gießen, den 30. Oktober 1934. 6418D

Hessisches Amtsgericht.

Der pr. Forstmeister, Forstamt Krofdorf, verkauft auf Schriftgebot vor dem Einschlag: 6407D

Los 1. Revierförsterei Krofdorf, Tel. Gießen 4146:

Buchen-dl-Stämme Kl. 2, 3 und 4 zirka 150 fm.

Los 2. Revierförsterei Waidhaus, öffentliche Fern« fpred)ft.:

Buchen-dl-Stämme Kl. 2 und 3 zirka 300 fm.

Verladestationen Gießen, Abendstern, Fuhrlohn etwa 4 RM., Allgem. Bedingungen Vordruck D.

Gebote losweise je fm jeder Klasse, mit der Aus' schriftHolzverkauf Krofdorf" unter Anerkennung der allgem. und besonderen Bedingungen sind bis zum 9.11.34, 10 Uhr, an das Forstamt Krofdorf einzureichen. Bekanntgabe der Höchstgebote an dem­selben Tage um 11 Uhr.

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