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scheu Jungvolk getragen wird, und der in dieser fi-orm erstmalig tn Gießen stattsindet.

Die Jüngsten in der HI., Jungvoltpimpfe, wollen in dieser Veranstaltung zeigen, wie vielseitig und abwechslungsreich schon ihr Wirken und ihre Arbeit ist. Neues wollen diese Jüngsten des Stammes Welfen bringen und gestalten, sie wollen sich wieder einmal durch dieses Herantreten an die Oefsentlich- teit die Gunst und das Wohlwollen der Bevölkerung erringen. Verschiedene Sprechchorspiele kommen zum Vortrag, harte Worte ihrer Ziele und ihres Be­kennens und noch ungchörte Jungenlieder werden sie singen, redlich bemüht, diese in kunstlerichen Neu- formen zu bringen. Ihr ganzes Wesen und Wollen tritt an diesem Abend in den Vordergrund. Dieser Abend der unter dem Leitwort der Trommel steht, diese Trommel mit dem Trommelbuben, ohne die man sich die jüngere deutsche Jugend heute gar nicht mehr oorstellen könnte, diese Trommel, die den Rhythmus für ihren Gleichschritt angibt, sie steht im Mittelpunkt ihres ganzen Jungenlebens, denn sie gibt den Takt an zu all ihrem Tun und Handeln.

Wer das Jungvolk in seiner Mannigfaltigkeit und seiner zwanglosen Art kennenlernen will, der darf an diesem Abend nicht fehlen, belohnt er doch durch sein Kommen gleichzeitig die Mühe und die Arbeit dieser Jungen.

** For st personal! e. Ernannt wurde der Forstmeister Karl Simon zu Laubach unter Be­lassung seiner Amtsbezeichnung zum Amtsvorstand des Forstamts Grebenhain mit Wirkung von 1. Ok­tober 1934 ab.

** Justizpersonalie. Versetzt wurde der Oberamtsrichter Rudolf Martin Homberger zu Vilbel auf Grund des § 5 des Gesetzes zur Wieder­herstellung des Berufsbeamtentums mit Wirkung vom 15. November 1934 ab in die Stelle eines Amtsgerichtsrats beim Amtsgericht Offenbach a. M.

** Saarländer als Gäste des Stadt- theaters. Die z. Zt. in Gießen weilenden Volks­genossen aus dem Saarland erhielten eine Einla­dung der Stadttheater-Jntendanz und werden der heutigen Aufführung von Verdis Meisteroper:Tra- Diaür als Gäste beiwohnen. Für den Donnerstag­vormittag hat die Intendanz die Gäste von der Saar zu einer Besichtigung des gesamten Theaters unter Führung des Dramaturgen eingeladen.

** Kun st gewerbliche Ausstellung Heinrich Küchel. Zu unserem gestrigen Bericht über diese Veranstaltung ist berichtigend zu bemer- kcn, daß der Name des Veranstalters nicht K ü ch - l e r, sondern Küchel lauten mußte.

Oberhessisches Schwurgericht.

Unter dem Vorsitz von Landgerichtsdirektor Schmäh! trat am gestrigen Dienstag das Ober­hessische Schwurgericht zusammen. Zur Verhand­lung standen zwei Verbrechen des Meineids.

Das Gericht befaßte sich zunächst mit der im Jahre 1902 geborenen B. M. aus Bieber. Die Angeklagte schenkte vor etwa zehn Jahren einem unehelichen Kind das Leben. In dem darauffolgen­den Unterhaltsprozeß sagte die Angeklagte, nach­dem der damalige Beklagte die Einrede des Mehr­verkehrs geltend machte, unter Eid aus, sie habe während der fraglichen Zeit nur mit dem damali­gen Beklagten verkehrt. Der Beklagte wurde dar­aufhin als unterhaltspflichtig verurteilt. Als die Angeklagte den Beklagten mehrmals zur Zahlung ermahnte, erstattete dieser Anzeige. In der gestrigen Verhandlung war die Angeklagte in vollem Um­fang geständig. Sowohl der Vertreter der Anklage, Staatsanwalt Dr. Finke, als auch der Vertei­diger der Angeklagten, Rechtsanwalt Dr. S p o h r, stellten in Anbetracht des umfassenden Geständnis­ses der Angeklagten, sowie ihrer zur Zeit der Tat bestehenden Jugendlichkeit dem Gericht anheim, diese für die Angeklagte sprechenden Umstände in der Urteilsbegründung besonders zu erwähnen, um der Angeklagten Gelegenheit zu geben, sich mit einem Gnadengesuch an die zuständige Stelle zu wenden. Entsprechend dem Antrag des Anklage­vertreters erkannte das Gericht auf die gesetzliche Mindeststrafe von einem Jahr Zuchthaus, Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von zwei Jahren, sowie Absprechung der Fähigkeit, Zeugin oder Sachverständige zu sein. In der Urteilsbegründung legte der Vorsitzende unter Würdigung vorstehender Umstände der Ange­klagten die Abfassung eines Gnadengesuchs nahe.

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelte sodann das Gericht gegen den H. W. aus Lauter. In einem Ehescheidungsprozeß zweier Einwohner aus Lauter bestritt der Angeklagte wider besseres Wissen unter seinem Eid, mit der Ehefrau verkehrt zu haben. Durch Beschluß des Zivilgerichts wurde bas Ehescheidungsverfahren bis zur Entscheidung des Strafverfahrens ausgesetzt. Die umfangreiche Beweisaufnahme, die sich bis in die späten 'Nach­mittagsstunden erstreckte, wurde durch das Plädoyer des Vertreters der Anklage, Staatsanwalt Dr. Trieb, abgelöst, der eine Zuchthausstrafe von einem Jahr ' sechs Monaten, sowie die Aberken­

nung der bürgerlichen Ehrenrechte beantragte. Außerdem stellte er in Anbetrackt der hohen Strafe den Antrag, Haftbefehl zu erlassen. Nach etwa ein­stündiger Beratung erkannte das Gericht wegen Verbrechens im Sinne der §§ 154 Abs.l, 157 Abs. 1 Z. 1 StGB, auf eine Gefängnis st rase von einem Jahr. Die Kosten des Verfahrens trägt

Am Samstag und Sonntag hatte die L a n d e s-1 leitung Hessen der Frauenortsgrup­pen des VDA. die Leiterinnen und engeren Ar-1 beitsgemeinschaften der Ortsgruppen zu einer Schu- lungstagung nach Darmstadt berufen. Die Dertre- terinnen erhielten durch den Schulungsleiter, Frei-j Herrn von Imhoff, Einblick in die Fülle der Aufgaben und Probleme, die die Arbeit für das Auslandsdeutschtum heute in sich schließt.

Die Erkenntnis, daß die Lage unserer Brüder und Schwestern außerhalb unserer Staatsgren- 3en schwerer denn je ist, unsere Arbeit daher immer dringender, aber auch immer schwieriger wird, wurde durch die auf tiefer Sachkenntnis beruhenden Ausführungen des Leiters vermit­telt, eine Erkenntnis, die ebenso erschütternd wie zu unermüdlichem und opferbereitem Ein­satz anspornend wirkte.

der Angeklagte. In der Begründung führte der Vorsitzende aus, daß strafmildernd für den Ange­klagten die evtl. Gefahr einer strafgerichtlichen Ver­folgung bestand, wenn er die Wahrheit gesagt hätte. Strafmildernd habe außerdem noch die Jugend des Angeklagten und die Verführung durch die Ehegattin mitgesprochen.

Deutschland zwischen Ost und West im Kampf um den deutschen Lebensraum in Mitteleuropa." Der Redner entwickelte den geopolitischen Begriff des mitteleuropäilchen Raumes, der von den drei großen Stromgebieten des Rheines, der Donau und der Weichsel umschlossen ist. In diesem Raum, dessen Besitz nach einem Worte Bismarcks die Herr­schaft* in Europa bedeute, spiele sich das deutsche Schicksal ab. Zwischen dem Liberalismus des We­stens und dem Zentralismus und Kommunismus des Ostens hätten wir unsere Idee des auf der lebendigen Volksgemeinschaft ruhen- den deutschen Staates zu behaupten. Aber wir teilten diesen Raum mit Polen, Tschechen, Süd- Slawen, Ungarn, die heute noch sehr starke, im Grunde künstliche Bindungen an Frankreich hätten. Das natürliche Schwergewicht der Dinge, der geisti­gen, politischen, wirtschaftlichen Interessen führe sie

aber an die Seite Deutschlands: ein Anfang zu die­sem Wege sei der Vertrag zwischen Polen und Deutschland.

Diese mitteleuropäische Idee fei zukunflslräch- tlger als andere plane zur Befriedung des Raumes, wie paneuropa, die polnische, die ungarische Reichsidee, oder die allgemeine Durchdringung mit demesprit fran^ais jeder dieser Gedanken sei unzulänglich.

Das autarke mitteleuropäische Wirt« schastsgebiet bleibe das Ziel der deutschen Staatspolitik. Dabei seien die über das ganze Ge­biet verstreuten deutschen Volksgruppen von hoher Wichtigkeit. Sie zu stützen, zu erhalten und ihnen zum Wiederaufstieg zu helfen, sei die große volks­politische Aufgabe des VDA. Sie seien die Träger deutscher Kultur, durch sie werde die deutsche Sprache verbreitet, sie seien die Vermittler zwischen Deutsch­land und den Fremdvölkern, politisch sowohl wie wirtschaftlich. Sie hätten in den Jahren nach dem Kriege viele Positionen verloren, die Kulturpropa­ganda der anderen arbeitete mit Zielbewußtsein und Opfersinn. Daran fehlte und fehle es bei uns noch sehr. Wenn jeder Pole im Durchschnitt 2 Mark, jeder Tscheche 2,50 Mark für Volkspropaganda gebe, so der Deutsche nur 6 Pfennige.

Der Gedanke der volkspolitifchen Aufgabe, ver­körpert im VDA-, müsse noch ganz anders Gemeingut aller Volksgenossen werden.

Die im Kriege geborene, im Dritten Reich verwirk­lichte neue deutsche Idee, das geistige Gut des Nationalsoziülismus, müsse in die deutschen Volksgruppen dringen und sich geistig in ihnen

SchulungMung der hessischen Frauengruppen des DDA. in Darmsiadi.

Bei allen hessischen DDA.-Frauen- und Jugend­gruppen herrschte reges Interesse für diese Tagung vor. Mainz, Worms, Offenbach, Gießen und Friedberg waren in zahlreicher Vertretung er- schienen.

Am Samstaanachmittag sprach Frau Dr. Koepke (Darmstadt) über d i e Aufgaben der Frauengruppen im VDA. Es komme heute hauptsächlich darauf an, jede Frau zur Mitar­beit zu gewinnen, um sie mit dem volksdeutschen Gedankengut vertraut zu machen. Entsprechende Ausstellungen und Feste, (die Volksfeste im wahr­sten Sinne des Wortes, aber keine gesellschaftlichen Veranstaltungen sein sollen), seien gute Werbemittel.

Die innige Verbindung zu den außendeutschen Frauen solle diesen stets das beruhigende Ge­fühl der Teilnahme und Mtarbeit ihrer Schwe­stern im Stammlande geben.

Die Hilfe für die auhendeutschen Volksgenossen (soweit sie von den Frauengruppen ausgeht) er­streckte sich hauptsächlich auf den Versand von deut­schen Büchern und Zeitschriften, Materialhilfe für deutsche Schulen und Kindergärten. Stipendienhilfe für außendeutsche Studenten (Mittagstisch), Be­rufsberatung, Unterbringung arbeitsloser Mädchen in Haus- und Landwirtschaft, Krankenpflege und andere Berufe. Zu den Pflichten der VDA.-Frauen- gruppen gehöre ferner die Erhaltung der volks­deutschen Kindergärten und Mütterschulen in den Sudeten und Polen, der DDA.-Mädchenschule in Stuttgart, desBoberhauses" (VDA.- Heim) in Schlesien und des VDA.-Schülerheims in Crossen. Die VDA.-Frauengruppe sei kein selbständiger Ver­band, sondern nur ein Teil der großen VDA.- Gruppe und dürfe in ihren Arbeiten und Bestre­bungen niemals getrennt werden.

Hierauf sprach Frl. Hildegard Stock (Karlruhe) über d i e Arbeit der weiblichen Jugend­gruppen. Bei den VDA.-Jugendgruppen komme es in erster Linie nicht so sehr auf materielle Hilfe, sondern mehr auf ideellen Gedankenaustausch mit der außendeutschen Jugend und praktisches Hinar­beiten auf gemeinsame Ziele an.

Freundschaftlicher Briefwechsel, Studienfahrten und Wanderungen der Jugend diesseits und jenseits der Grenze seien gute Verbindungs­mittel.

Durch Erhaltung und Pflege des deutschen Volks­liedes und -tanzes tragen die VDA.-Jugendgrup- pen auch einen großen Teil zur deutschen Kultur­arbeit bei.

Die Arbeitsberichte der einzelnen Gruppen, wobei die Ausführungen von Frl. Block (Darmstadt), die von einer VDA.-Jugendaruppe früherer Volks­schülerinnen berichtete, besonders interessant waren, bildeten den Abschluß des ersten Teiles der Schu­lungstagung.

Abends fand dann im großen, überfüllten Saale derKrone" einVolksdeutscher Abend" statt, der von der Ortsgruppe Darmstadt durch musikalische, dichterische und Volkstanzdarbietungen festlich und sinnig ausgestaltet war. Im Mittelpunkt des Abends, der von dem Leiter der Ortsgruppe mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer und Begrü­ßungsworten an die Gäste eröffnet wurde, stand die große Rede des Freiherrn von Imhoff:

Wirtschaft.

Frankfurter Börse.

Wittagsbörse: weiter still.

Frankfurt a. M., 30. Okt. Die Börse lag auch heute sehr still und hatte keine ausgesprochene Ten­denz, was zu einem gewissen Teil noch mit Ab­wicklungen zum Ultimo zusammenhing, wodurch zu­mindest die Unternehmungslust weiter gehemmt wurde. Daneben herrschte in Erwartung des An­leihestockgesetzes weiterhin starke Zurückhaltung. Die Ausführungen Dr. Schachts zur Rohstofffraye fanden zwar Beachtung und wurden auch günftig kommentiert, eine Geschäftsbelebung vermochten sie indessen nicht herbeizuführen. Obwohl sich die Kurs­veränderungen zumeist in engen Grenzen hielten und die Gestaltung vielfach von zufälligen Orders beeinflußt wurde, ergaben sich doch überwiegend Abschwächungen.

Erneut stärker abgeschwächt waren Rhein. Braun­kohlen mit minus 3 v. H., auch andere Braunkoh­lenwerte, wie Ilse wurden schwächer genannt. Far- beninbuftrie waren angeboten und um 0,75 v. H. niedriger, wobei die Auslassungen auf der Haupt­versammlung der Ruhrchemie-AG. über die Zukunft des Stickstoffgeschäftes von Einfluß waren; es ist aber bemerkenswert, daß das seit einigen Tagen herauskommende Angebot in Farbenindustrie im­mer ziemlich glatte Aufnahme findet. Scheideanstalt waren um 1,25 v. H. und Deutsche Erdöl um 1 v. H. gedrückt. Am Elektromarkt waren Siemens in An­passung an den schwachen Berliner Schlußkurs um 1,50 v. H. schwächer, während sonst nur unbedeu­tende Veränderungen eintraten. Fest lagen anderer­seits Lahmeyer mit plus 2 v. H. Von Montan- papieren büßten Stahlverein 1 v. H. ein, im übri­gen hielten sich die Rückgänge im Ausmaße von etwa 0,25 v. H. Gelsenkirchen und Harpener lagen behauptet. Schiffahrts- und Verkehrswerte sowie Kunstseideaktien lagen unverändert, ferner setzten Reichsbank, Deutsche Linoleum und Westdeutsche Kaufhof gehalten ein.

Der Rentenmarkt hatte bei kaum veränderten Kursen ebenfalls nur kleinstes Geschäft. Altbesitz lagen 0,13 v. H. höher, Kommunal-Umschuldung mit 85 und späte Reichsschuldbuchforderungen mit 95,50 lagen etwa behauptet. Von fremden Werten bröckel­ten Mexikaner geringprozentig ab.

Auch in der zweiten Börsenstunde blieb die Um­satztätigkeit allgemein gering, die Stimmung schien indessen etwas besser zu sein. Die Anfangskurse am Aktienmarkt blieben gut gehalten, vereinzelt trat etwas Nachfrage auf. Etwas fester notierten Man­nesmann mit 75,25 bis 75,65 (75) und auch die später notierten Werte lagen meist 0,13 bis 0,25 v. H. über gestern Abend. Akkumulatoren zogen um 1 v. H. auf 159 v. H. an.

Am Rentenmarkt konnten sich die variablen Pa­piere meist etwas erhöhen, so Altbesitz 104,50 (104,40), Kommunal-Umschuldung 85,15 (85). Gold­pfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen un­verändert, einzelne Liquidationspfandbriefe waren bis 0,75 v. H. fester. Auch Stadtanleihen zogen zu­meist etwas an. Staatsrenten lagen ruhig, ebenso fremde Werte.

Abendbörse: gut behauptet.

Da der Ultimo ohne Schwierigkeiten überwunden wurde und auch die Glattstellungen aufhörten, zeigte sich an der Abendbörse allgemein etwas Unter­nehmungslust, wenn auch das Geschäft kein nennens­wertes Ausmaß hatte.

Auf Basis der Berliner Schluhkurse zeigte sich etwas Nachfrage, so daß vielfach Erhöhungen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. eintraten, nur Reichsbank, AKU. und die meisten Montanwerke waren kaum behauptet. Farbenindustrie erhöhten sich von 141,50 bis 142.

Etwas mehr Geschäft hatte der Rentenmarkt, an dem Altbesitz auf 105 (104,50) anstieg, Kommunal- Umschuldung galten 85,25 (85,15), späte Reichs­schuldbuchforderungen 95,75 (95,65). Während Alt­besitz nachbörslich mit 105,13 v. H. genannt wurden, waren Kommunal-Umschuldung bei 85,20 eher an- geboten. Sonst traten keine Veränderungen ein. Fremde Werte lagen ruhig.

U. a. notierten: Altbesitz 105, 6 v. H. Stahlverein 79,75, 6 v. H. Stadt Darmstadt von 1928 89,90, Schutzgebietsanleihe 9,80, Commerzbank 70,50, Neichsdank 144,50, Rheinische Hypotheken-Bank 114, Buderus 85,25, Gelsenkirchen 61,50, Harpener 106, Phönix 48, Rheinstahl 90,25, Stahlverein 40,75, AKU. 60,25, AEG. 28, Daimler 49, Scheideanstalt 210,25, IG. Farben 141,50 bis 142, Gesfürel 111,75, Holzmann 76, Metallgesellschaft 83, Schuckert 93, Siemens 140, Aschaffenburger Zellstoff 65,50, Reichsbahn-DA. 113,65, Hapag 28,25, Norddeutscher Lloyd 31.

Frankfurter Obff- und Gernüsemarkf.

Frankfurt a. M., 30. Okt. G e m ü f e : An­gebot stark, besonders in Weißkraut, Wirsing, Spinat und Eskarol. Die Nachfrage für Blumen- kohl, Rosenkohl und Spinat ist befriedigend, im übrigen wird die allgemeine Marktlage als ungün­stig bezeichnet. Es notierten: Blumenkohl 15 bis 45, Eskarol 3 bis 8, Feldsalat, groß 20 bis 25, klein 50 bis 60, Salat-Gurken 15 bis 40, Karotten 3 bis 5, Kartoffeln, gelbe 50 kg 3,50 bis 3,60, Kopfsalat 4 bis 8, Meerrettich 25 bis 30, Pfifferlinge 48 bis 50, Steinpilze 40, Römischkohl 4 bis 5, Rosenkohl 16 bis 18, Rote Rüben 3 bis 4, Rotkraut 5 bis 6, Sellerie je nach Gröhe 5 bis 25, Spinat 4 bis 5, Schwarzwurzel 14 bis 18, Tomaten I 18 bis 20, II 8 bis 14, Weißkraut 2,5 bis 3, Wirsing 2,5 bis 4, Zwiebeln 5,5 bis 6,5.

Bei unbefriedigender Nachfrage und sehr starken Zufuhren lagen die Preise am Obstmarkt kaum verändert. Nur la Früchte sind leichter verkäuflich, für la Aepfel und Birnen wird 20 bis 25 v. H. mehr bezahlt. Apfel I 12 bis 14, II 8 bis 10, Wirt­schaftsäpfel 6 bis 9, Goldparmänen I 12 bis 14, II 8 bis 10, Schafsnasen 6 bis 8, Birnen I 12 bis 15, II 7 bis 10, Kochbirnen 3 bis 5, Mollebusch 12 bis 15, Pastoren 5 bis 8, Erdnüsse 18 bis 20, Haselnüsse 30 (italienische), Kastanien 9 bis 14, Preißelbeeren 25, Quitten 6 bis 10, Trauben, span. 25 bis 28, holländische 35 bis 38, Walnüsse, deutsche 20 bis 25, italienische 30 bis 40.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt bejchlosjenen Dividende an.

Berlin

Fronliun a. JJI.

börie

29 10 | 30 10

78,25

79

141,9

141,65

I 113 I

133 |

77

76,5

Banknoten.

29,75

01

186

8|

88,75

97,5

83

9 o (i

0

o| 0 ol

76,25

114,5

132

33,5

209,5

158

131,5

60,25

133,75

47,75

65,5

49

60

o

0 0

0 (I

7

0 0

0

0

10 0 0

. 48

213

90,25

40,75

12,75

109

60

133,5

48

65,5

49

59,75

109,9

60,75

134

47,9

65,25

120,25

48,75

59,75

89,75

33

209

159,25

131,25

142

210,25

88,5

38,75

83

33,4

207

159

131,13

78,4

95,25

48

218

90,5

40,9

12,25

109

110,25

154,75

47.75

216

90,25

41,25

12,75

112,65

115

154

Schluß- fürs

142

212,25

89

38,65

Mansselder Bergbau .. Kokswerke...........

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen Rheinstahl .........

Vereinigte Stahlwerke. Ltavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth

Gritzner ...

Matnkroftwerke Höchst a.M.

Süddeutscher Zucker......

Datum

....... 0

......; 0

.......0

10

.......0

.......o

.......0

.......5

....... 5

..... IVi

I. ®. Färben-Industrie Scheideanstalt........

Goldschmidt RütgerSwerke Metallgesellschaft

Philipp Holzmann ....

Zementwerk Heidelberg

Eementwerk Karlstadt..

109,9 I 60,4

134 48 65

119,5

48,5 60

89,13

32,75 207 157

131,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Reichsbankdiskont 4 o. H., Lvmbardzinsfuß 5 o. H.

89,5

97

83

29 10.

78?5"

95,5

48

215

90,5

41

12,4

112,5

112

154

Schultheis Patzenhoser . .... Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................

Zellstoff Waldbof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS .............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum .

Orenstein L Koppel .

Leonhard Tietz............

Chade........ .

Accumulatoren-Fabrti .

Eonti-Gummt.............

Schlußl. mittag« Hörle

! 30 IO-

29,51 29,5 1 30

83,4 83,5 -

1861 187 1 186,51

^rantrur. a. jji.

denii,

.yiantiun u. JJi.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend« hörst

Schluß« lurs

Schluß!, mittag- hörst

Schluß­kurs

Schlußl. Abend« hörst

Schluß­kurs

Schluß!, mittag» hörst.

Datum

29I0-

30 10

29 I0.

30 10.

Datum

29-10-

30 IO-

29-10-

30-10-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

6% ehem.7% Dt.Reichsanl. v. 1929

95,75

95,75

96,4

4% desgl. Serie 11 .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,5

4,4

4,6

4,13

5%% Doung-Anleihe von 1930 ..

95

95,25

95,25

95,5

S^r^Rumän.vereinh.Rentev.lSlv

6,5

6,5

6,6

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuid mit

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,05

4,05

4,05

4

104,25

105

104,25

2*4% Anatolier ...............

34,65

34

34

33,9

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......

28,5

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929

96,25

96

96,25

Hamburg-Amerika-Paket .....O

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

Hansa-Dampfschiff...........O

28

28,25

29

(ructzahlb. 102%)............

96

_

25

6% Hess. Landesbank Darmstadt

93

93

_

_

Gold R. 12....

93

Norddeutscher Lloyd .........O

A G- für Verkehrswesen Akt. .. O

30

80

30

31

&/:% Hess. Landes-Hypotheken- ^bank Darmstadt Liaui.........

93,5

79?4

79,75

79,13

93,9

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

95,25

95,5

96

96

vberhessen Provinz-Anleihe mit

Commerz, und Prioat-Bank ... O

71,5

70,5

71,5

70,5

Au-,lo>. ^Rechten

-

Deutsche Bank und TiSconto- Gesellschaft................ o

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

101,25

74

73,5

74

73,5

leihe Serie 1 mit Ausios.-Rechten

101

101

101,25

Dresdner Bank..............O

76

75,5

144,5

76

75,5

8.°<° 5r.an,f- Hhp -Bank

Reichsbank ................ 12

144,5

144,5

144 9

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl

93

93

93,5

27,9

28

Gvlopfe. 16 unkündbar bis 1936

93

93

.

81.®.®..................... 0

27,75

28

6Vt% ehem. 4'/2% Franks. Hyp,.

Bank-Ltqu.-Psandbriese......

Bekula................... 0

141

140,9

101,75

117

141,25

140,65

101,9

93,65

94,25

_

Eleklr. Lieferungsgesellscha'ft... «

Licht und Kraft ........... g

102

117,65

102,13

bVi% ehem. 4*4% Rheinische

117,75

117

Hyp.-Bank-Liou.-Goldpfe.....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

94,75

94,5

95

94,65

Felten L Guilleaume......... 0

75,25

74,5

75,13

74,5

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ....... 5

110,9

111,75

111,25

111,5

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

94,75

94,75

_

94,75

98 5

99

<% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-

Schuckert LCo............. ß

93

93

93

92,75

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

_

Siemens L Halske............7

141,5

117,5

140

139

140

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

102,13

102,13

102,13

102,13

Lahmeyer L Co.............

119,5

117,5

119,5

4% Oesterretchilche Goldrente... 4,20% Österreichische Silberrente

29

29,25

1,3

8,05

7,6

7,5

29,5 1,35 8,25

7,7 7,65 13,5

_

Buderus ...................0

85

85,25

85

85

1,3

1,3

Deutsche Erdöl ............. 4

104,25 61

103

103,75

103,5

8,25

7,6

7,6

8,15

Gelsenkirchener............. 0

61,5 106

61,25

61,75

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

7,7

Harpener................... 0

1Ö6

106,5

106,13

7,6

Hoesch EisenKöln-Neuesten .. 0

Ilse Bergbau ............... «

77

77,25

5% abgest. Goldmexikaner von 99

13,2

145

145

144

119

4% Türkische Zollanleihe von 1911

W

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

118,65

118,75

119

4% Türkische Bagdadbahn-Aniethe

Klöcknerwerke ............... 0

77

74,25

77,65

'754

Serie 1.....................

Mannesmann-Rohren........0

75

75,65

75,5

29-Oktober

30 Oktober

Amtliche .Notierung

Amtliche Notierung

G>eld

Srie-

Geld

Drte

Buenos Sitte.

0,642

0,646

0,642

0,646

Brüssel-----

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan.

0,204

0,206

0,204

0,206

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,94

55,06

55,24

55,36

Danzig.....

81,10

81,26

81,12

81,28

London .....

12,305

12,335

12,37

12,40

HelsingforS..

Paris ......

5,435

5,441

5,465

5,475

16,38

16,42

16,38

16,42

Holland ....

168,25

168,59

168,19

168,53

Italien.....

21,30

21,34

21,30

21,34

Jaoan ......

0,714

0,716

0,718

0,720

Jugoslawien

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo..... :

61,83

61,95

62,16

62,28

48,95

11,17

49,05

48,95

49,05

Lissabon ....

11,19

11,23

11,25

Stockholm...

63,46

63,58

63,80

63,92

Schweiz ....

80,97

81,13

81,04

81,20

Spanien....

33,97

34,03

33,97

34,03

10,375

10,395

10,375

10,395

Budapest ..

Reuyork...

2,485

2,489

2,488

2,490

Serlin, 30-Oktober

Selb

Äriel _

Amenkaniiche Roten..............

2,438

2,458

Ö?nfPTi ................

57,98

58,22

55,09

55,31

12,335

12,375

16,34

16,40

167,77

168,45

21,08

21,16

Norwegische Noten ..............

62,00

62,24

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,63

63,89

Schweizer Noten.................

80,86

81,18

Spanische Noten.................

33,83

33,97

Ungarische Noten................