Nr. 255 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)Mittwoch, Zl. Oktober
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schen Arbeiter die Augen geöffnet für den großen Reichtum unserer deutschen Kultur, für die Schönheiten unserer deutschen Heimat. Weil die SPD. auch auf diesem Gebiete dem deutschen Arbeiter aller versprochen, aber nichts gehalten, weil sie auch hier den deutschen Menschen betrogen und verraten hat, deshalb mußte sie zugrunde gehen.
Wir werden niemals das deutsche Volk verraten, wir werden uns immer als Treuhänder des deutschen Volkes fühlen, wir werden immer als höchstes für uns in Anspruch nehmen, daß wir lieber zum Sterben bereit sind, wenn nur das Volk leben kann. (Großer Beifall.)
Keiner von uns allen hat die Kraft besessen, das durchzuführen, was der Führer ganz allein geschaffen hat für das deutsche Volk. Daran müssen wir immer denken; wir dürfen niemals vergessen, daß dieser einzelne Mensch im deutschen Volke seine Lebensaufgabe darin sieht, alle deutschen Volksgenossen zusammenzuführen
Daraus müssen wir für uns die Verpflichtung entnehmen, daß wir nach diesen großen Gedankengängen leben müssen.
Bergarbeiter von der Buderus-Grube bei Hungen in der kleidsamen Tracht der Bergknappen als Zuhörer in der Versammlung. — (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
ihr gelungen ist, das Vermögen der deutschen Arbeiter in den Gewerkschaften zu retten. Heute ist die Möglichkeit wieder geschaffen, daß die Versorgung des einzelnen Menschen durch die DAF. wieder vorgenommen werden kann. Dabei muß es immer Ziel des Strebens bleiben, durch ein kleines Opfer des einzelnen dahin zu kommen, daß der Arbeitskamerad für die Tage seines Alters versorgt werden kann. Hierzu muß jeder einzelne bereit sein, opferfreudig für den anderen einzutreten. Hierbei müssen wir uns finden als Mensch zum Menschen.
Die Deutsche Arbeitsfront ist niemals eine Gewerkschaft im alten Sinne.
Wir machen restlos Schluß mit allem, was unnatürlich war. Die DAF. betrachtet ihre Aufgabe als Arbeit für das Volk. Die DAF. wird restlos alle Minderwertigkeitskomplexe bei den einzelnen Menschen vernichten, sie wird in jedem Volksgenossen das Bewußtsein der Ehre wecken und vertiefen, sie will die Verbindung von Mensch zu Mensch durchführen. Auf sozialpolitischem Gebiete wird sie alles tun, was früher von den einzelnen Verbänden wahrgenommen wurde, aber sie wird dabei jedes klassenkämpferische und jedes liberalistische Denken ausschal- t e n ; sie vertritt den Wirtschaftsführer und die Wirtschaftsgefolgschaft, sie will Vermittlerin zwischen diesen Volksgenossen sein und sie zusammenführen, sie will Treuhänderin sein des Opfergeistes des deutschen Volkes, sie will die weltanschaulichen Gedanken Adolf Hitlers in das deutsche Volk hineintragen und überall das Bewußtsein wecken, daß alle deutschen Menschen zusammengehören.
Der Arbeiter hat früher nie einzig und allein um materielle Dinge gekämpft, er ersehnte immer die Volksgemeinschaft. Was er am schmerzlichsten fühlte war, daß die anderen Volksgenossen ihn als minderwertig ansahen. Und dabei ist es doch so, daß die schwielige Hand des deutschen Arbeiters auch in der Vergangenheit wertvoller war, als die goldberingte Hand des ewigen Juden. (Großer Beifall.)
Hätten sich in der Vergangenheit die Wirt- schaftsführer und ihre Gefolgschaft die Hände gereicht, hätten wir 1918 das besessen, was wir heute besitzen, hätten wir damals schon Adolf Hitler gehabt, dann hätte das deutsche Volk niemals ein Diktat von Versailles bekommen. Der deutsche Arbeiter wäre auch damals voll Hingebung vor das deutsche Volk getreten, und dieses Volk wäre lieber gestorben, als das Sklavenlos auf sich zu nehmen.
In der DAF. haben wir nun die Volksgemeinschaft geschaffen. Ich möchte aller? Wirtschaftsführern und allen Gefolgschaften sagen: Handeln Sie nach dieser Volksgemeinschaft und nach den Hinweisen der DAF. Ich sehe in meinem Bezirk jeden Wirtschaftsführer als Amtswalter der D A F. an. Als Amtswalter muß er vorbildlich sein. Wenn der einzelne Amtswalter vorbildlich ist, gestaltet sich schließlich auch das ganze Volk so. Wir können stolz darauf sein, daß wir Mitarbeiten dürfen an dem großen Werke Adolf Hitlers.
Heber allem steht dabei immer nur eines: das deutsche Volk! Gemeinnutz geht vor Eigennutz!
Des Volkes Wohl ist oberstes Gesetz!
Diese Grundsätze müssen Richtschnur und Leitstern für die Handlungen jedes einzelnen sein. Wenn dieser Weg eingehalten wird, dann ist dem Wohle des ganzen Volkes und damit auch dem einzelnen gedient.
Wie falsch war es z. B. früher, den deutschen Arbeiter nicht teilnehmen zu lassen an den großen Werken unserer Dichter und Denker. Und wie richtig und gut ist es, was heute von der RS.-Ge- meinschaft „Kraft durch Freude" durchgeführt wird. Jetzt werden dem deutschen Menschen, dem deut-
Wenn wir so an unsere Aufgabe Herangehen, bann wird einst an unserem Grabe ein neues Geschlecht sagen: Diese haben ihre Pflicht und Schuldigkeit getan! Sie haben nicht versagt, sie haben eines geschaffen: Die Rettung unseres Volkes unter der Führung Adolf Hitlers! (Langanhaltender stürmischer Beifall.)
Nach dem gemeinsamen Gesang des ersten Verses des Deutschlandliedes sprach
Pg. Wagner, Gießen
ein kurzes Schlußwort, in dem er nach Dankeswor» ten an Pg. B e ck s r die Versammlung aufforderte, die Gedanken des Redners sich ins Herz einzugraben und in die Tat umzusetzen, um dadurch dem Führer die Treue zu bekunden.
Mit großer Begeisterung stimmte hierauf die Versammlung dem von Pg. Wagner als Treugelöbnis'für den Führer ausgebrachten dreimaligen Sieg- und Hitler-Heil zu. Anschließend wurde gemeinsam der erste Vers des Horst-Wessel- Liedes gesungen.
Mit dem feierlichen Ausmarsch der Fahnengruppen fand die Kundgebung ihren Abschluß.
Aus der Provinzialhauptsiadi.
Luihergeist.
Bon Pfarrer Seemann, Schwickartshausen.
Der 31. Oktober bleibt ein Markstein auf dem Schicksalsweg des deutschen Volkes. Es mag ja sein, daß er, von außen her betrachtet, eine Spaltung, eine Trennung bedeutete. Aber wenn das in Gott gebundene Gewissen aufschreit, so gibt es keine Rücksicht mehr auf äußere geschichtlich gewordene Bindungen. Aus dem Heroldsbuch wahrer Propheten ertönt die Stimme Gottes, die ein Einzelner, ein Volk, die Menschheit nicht ohne Schaden überhören darf. — Die kleine Biographie des „jungen Luther" (das Beste über Luther, was man jetzt lesen kann) beginnt mit den Worten: „Man kann Luther, sein Werk und seine Sendung nicht verstehen, wenn man ihn nicht als auerwähltes Rüstzeug des lebendigen Gottes, als religiösen Genius, als Deutschen begreift". Man macht sich diese Bezeichnungen aufs freudigste zu eigen. Selbstverständlich war Luther nicht ein zeitloser, blutloser Schriftgelehrter, sondern der deutsche Prophet, in dem die göttliche Sendung und die deutsche Volksseele sich zum religiösen Genius vereinigten. Aber daß wir seiner nach 400 Jahren noch so freudig hankbar, so wie gegenwärtig liebend gedenken, ja daß wir das kaum noch in Worten auszudrückende Gefühl haben, ihm durch Not und Größe der Letztzeit und Gegenwart nähergerückt zu sein, als es je ein deutsches Geschlecht vor uns war, ihm, der nach einem Wort Ernst Moritz Arndts „den Geist des Christentums gleichsam bei seiner leuchtenden Flammenspitze faßte" — alles in der Gesinnung und nichts in seinem Wert „und der diese Flammenspitze wie einen Feuerbrand hineinschleuderte nicht in einen Kirchenraum nur, sondern in sein Volk", — das wäre nicht, wenn er nicht das Rüstzeug des lebendigen Gottes gewesen wäre. Tote Götter, Bilder eines Zeitgeistes, schafft sich der Mensch selber aufs eifrigste als Beweise, wie gut und religiös er doch im Grunde ist, als letzte Sicherungen seiner diesseitigen Lebensanschauung, als letzte Bollwerke gegen den gefürchteten lebendigen Gott. Aber diesem, dem Einen und Wahren, kann niemand willkürlich nahen, sondern e r erzieht Menschen und Geschlechter, wann und wie er will. Er handelt mit den Menschen durch das Schicksal und er deutet das Schicks durch seine Propheten. Und einer dieser Propheten, der deutsche Prophet, der Verdeutscher der Bibel und des Evangeliums, war Luther. Er war kein bloßer Heber- setzer, kein sklavischer Nachahmer, auch kein auf-
Der Arbeiter im Aufbau des neuen Reiches.
Der Bezirkswalter der DAF. Pg. Becker-Frankfurt spricht in der Gießener Volkshalle.
Der Ruf der Kreiswaltung Gießen der Deutschen Arbeitsfront zu der Kundgebung am gestrigen Dienstagabend in der Gießener Volkshalle hatte ein starkes Echo ausgelöst. Die Volkshalle war so stark gefüllt wie wir sie nur bei ganz großen Gelegenheiten'gesehen haben. Es durste nicht zu hoch geschätzt sein, wenn wir die Zahl der Besucher auf rund 6000 beziffern, die aus Gießen und aus dem Kreise gekommen waren. Ein malerisches Bild kam dadurch in die Versammlung, daß eine große Gruppe von Bergleuten der Buderuswerke in der schmucken Tracht der Bergknappen erschien. Der Musikzug der SA.-Standarte 116 unter der Stabführung des Musikzugführers Herrmann erfreute die Volksgenossen bis zum Beginn der Versammlung mit seinem ausgezeichneten musikalischen Können, das ihm mit Recht den starken Beifall der Menge eintrug. Der Hauptredner des Abends, der Landesobmann der NSBO und Bezirkswalter der DAF., Pg. Becker, Frankfurt, erschien in Begleitung der Pg. Klostermann und Schimmel.
Der Kreiswalter der DAF.
Pg. Wagner, Gieren
eröffnete nach dem feierlichen Einmarsch der Fahnengruppen die Versammlung mit herzlichen Worten des Willkommens, der neben den Arbeitskameraden vor allem auch den Pg. Klo st ermann und Pg. Becker galt. Der Redner wies dann darauf hin, daß die zur Zeit in Gießen weilenden deutschen Brüder und Schwestern von der Saar in der Volkshalle anwesend seien und er bat die saardeutschen Gäste, in ihr schönes Land die Ueber- aeugung mitzunehmen, daß das Deutschland unseres Führers Adolf Hitler ein Land der Sauberkeit, der Ordnung, der Arbeit und der volksgemeinschaftlichen Verbundenheit sei. Hierauf sprach
Pg. Willi Becker, Frankfurt der von der Versammlung mit Beifall begrüßt wurde. Der Redner, der als Landesobmann der NSBO und Bezirkswalter der DAF. zum ersten Male in Gießen sprach, sagte in seiner Rede u. a.:
Der Führer sprach beim zweiten Arbeitskongreß in Berlin den Satz aus: „Die NSBO. und die DAF. haben bis heute alles richtig gemacht." In dieser Anerkennung kam zum Ausdruck, daß der Führer mit der Arbeit der NSBO. und der DAF. zufrieden war.
Der Führer hat nun durch feinen jüngsten Erlaß die Deutsche Arbeitsfront zu einem Glied der NSDAp. gemacht.
Der Erlaß des Führers ist eine Anerkennung für die Arbeit der Deutschen Arbeitsfront. Wir erinnern uns dabei der Tatsache, daß der Führer, der größte Deutsche unter uns, keinen größeren Ehrgeiz besitzt, als am Ende seines Lebens von seiner Arbeit
Einst waren die Betriebe die Stätten, an denen das schaffende deutsche Volk auseinandergerissen wurde, wo Betriebsführer und Arbeiterschaft gegeneinander standen. Einst war es auch schwer, Betriebspionier der NSBO. zu sein und die anderen Volksgenossen von der Richtigkeit der Idee Adolf Hitlers zu überzeugen. Die DAF. hat nun die Kluft zu schließen, die einst Marxismus und Liberalismus in unserem Volke gerissen haben. Ich bitte die Wirtschaftsführer, restlos zu brechen mit dem, was früher ihre Gedanken beherrschte, und bereitwilligst mit allen Volksgenossen mitzugehen. Und ich bitte die Wirtschaftsgefolgschaft, zu erkennen, daß der Marxismus den deutschen Menschen nur ins Elend brachte, ferner sich bewußt zu werden, daß heute auch für den deutschen Arbeiter wieder von dem Gesetz der Ehre gesprochen werden kann und keiner sich gegen dieses Gesetz vergehen darf, weiter zu bedenken,
daß wir alle gemeinsam den Weg gehen müssen, der zum Aufbau führt und daß nicht von heute auf morgen ein so großes Werk wie der Jlatio- nalsoziatismus verwirklicht werden kann,
daß ein Volk nur durch Opfer groß wird, wenn auch der einzelne bereit ist, zu opfern, daß der Mensch auf der anderen Seite, der Wirtschaftsführer, deshalb noch nicht ein schlechter Mensch zu sein braucht, daß wir alle miteinander verbunden sind auf Gedeih und Verderb. (Starker Beifall.) Wenn diese Erkenntnisse auf beiden Seiten herrschen, dann werden wir auch unser Ziel erreichen: Blühende Betriebe und ein zufriedenes Volk!
Wenn heute einzelne Kräfte wieder wach werden, die glauben, durch ihre Machenschaften das Vertrauen zu dem Führer der nationalsozialistischen Weltanschauung stören zu können, so kann ich ihnen nur sagen: Sie mögen sich nicht täuschen!
Unsere Bewegung ist willens, mit allen Mitteln die Seele des Volkes zu erobern, um die Seele des Wirtschaftsführers und des deutschen Arbeiters zu ringen. Wenn sie sieht, daß man dieses gewaltige Aufbauwerk des deutschen Volkes zu stören versucht, bann wird sie auch brutal und hart fein können und jeden zu treffen wissen, der diese Störung unternimmt. Wir werden es uns nicht gefallen taffen, daß dieses Werk gefährdet wird, wir werden die ganze Kraft der Bewegung dagegen einfehen.
Ich warne die Arbeiterschaft bewußt, etwa den Einflüsterungen der aus dem Auslände kommenden kommunistischen Emissäre nachzugehen. Ich warne aber auch einzelne Wirtschaftsführer, das Vertrauen des deutschen Volkes zu stören. Wer gegen uns steht, steht gegen das Volk! Wir sind stolz darauf, daß der deutsche Arbeiter derjenige ist, der begriffen hat, was die Weltanschauung Adolf Hitlers
In Erwartung des Einmarsches der Fahnengruppen; von links nach rechts: Landesobmann der NSBO. und Bezirkswalter der DAF. Pg. B e ck e r (Frankfurt); Pg. Klo st ermann; der Adjutant des Kreisleiters, Käppele; Pg. Schimmel; Pg. Wagner (Gießen). — (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
lagen zu dürfen: Ich habe dem deutschen Volke den Rutschen Arbeiter zurückerobert. Mit seinem jetzi- «n Erlaß hat der Führer den deutschen Arbeiter ds organisches Glied in sein Aufbauwerk einge- jügt. Diese Tat bedeutet für uns eine Verpflichtung dem Führer gegenüber, sie bedeutet, daß wir immer mehr an uns zu formen und umzugestalten l aben, damit auch der letzte Rest von liberalistischem tiber marxistischem Denken verschwindet.
Dieser Erlaß bedeutet, bah das einst Trennende nunmehr verschwindet und die deutschen Volksgenossen zusammengefügt werden zu einer Einheit, daß ein Volksgenosse sich zum andern finden muß, ein Band geschaffen wird zwischen Wirtschaflsführer und Wirtschaftsgefolgschaft, die zusammengehören als eine Einheit, die Bande der Blutsverbundenheit aller deutschen Menschen stärker fein müssen als alles materielle Denken.
2»ie Idee des Führers, von ihm geboren, selbst er- l.bt und in wunderbarer Kraft anderen Menschen mitgeteilt, muß nun auch innerhalb der Wirtschaft überall zur Tat werden und Gestalt gewinnen. Sarum müssen wir vor allem Schluß machen mit allen Dingen der Vergangenheit. Wenn der Führer großmütig dem ganzen Volke die Hand gereicht hat, [o hat der einzelne dem anderen Volksgenossen Nichts mehr nachzutragen.
Die Deutsche Arbeitsfront will die Volksgemeinschaft von unten herauf gestalten und formen.
für ihn bedeutet. Es gab eine Zeit, in der man den Arbeiter als minderwertig ansah. Jetzt ist damit Schluß gemacht worden. Beim deutschen Arbeiter wird das Minderwertigkeitsgefühl beseitigt, er ist auf dem Wege, den Adel der Nation darzustellen.
Wir erkennen nur einen Adel an, den Adel der Arbeit. Darum haben wir die Arbeit zum Ehrentitel der Nation erhoben. Wir haben bewußt von Hand- und Kopfarbeitern gesprochen, bewußt beide zusammengefügt, bewußt den Geistesarbeiter auch als Arbeiter bezeichnet.
Wer arbeitet und mit der Arbeit verbunden ist, trägt mit zum Leben dieses Volkes bei und hat darum einen Ehrenplatz in der Nation. Auch der Wirtschaftsführer ist Träger dieses Ehrentitels, wenn er mitarbeitet. Der Wirtschaftsführer muß diesen Ehrentitel aber auch dem Volksgenossen in seinem Betriebe zukommen lassen und den arbeitenden deutschen Menschen als Arbeiter gleichberechtigt ansehen.
Diese Umformung des Denkens bedeutet die Erkenntnis, daß durch die Deutsche Arbeitsfront und durch den neuen Erlaß des Führers ein geeintes Volk geschaffen wird, das gemeinfam den Weg geht, der zur Sonne emporführt.
Es ist kein Zufall, daß wir Zeitgenossen Adolf Hitlers sind und erleben, wie dieser 9r°Be Mensch fein Werk durchführt, das ist kein Zufall, sondern Gesetzmäßigkeit. Es ist auch kein Zufall,
daß dieser große Mann in der Klarheit und Stärke seines Willens das deutsche Volk nach oben führt. Der Name Adolf Hitlers wird für immer in der Weltgeschichte verzeichnet sein. Die nachkommenden Geschlechter werden uns beneiden, daß wir Zeitgenossen dieses größten Menschen waren.
Die Geschichtsforscher werden einmal von Adolf Hitler feftfteüen müssen, daß er unbestritten der größte politische Führer aller Zeiten und Völker ist. (Starker Beifall.)
Darum ist es auch nicht verwunderlich, daß vor allem die Jugend diesem großen Manne so bereitwillig zugeströmt ist und daß manche Eltern erst durch ihre Kinder ihm zugeführt wurden.
Wenn wir heute auf die Arbeit der DAF. zurück- blicken, so müssen wir vor allem feststellen, daß es


