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Weisse und gesunde Zähne

60 Jahre Reichsbahndireküon Frankfurt a. K

Kirchliche Nachrichten

Oberheffen

Evangelische Gemeinden.

1. Osterfeiertag, den 1. April.

Virklar. 13.30: Pfr. Draudt. Langsdorf. 11: Festgottesdienst; Mädchenchor; Kollekte; 14: Vor­stellung der Konfirmanden. Veilenhausen. 9: Festgottesdienst; anschließend Abendmahlsfeier; Kol-

verfügt.

Der Volkstag der Inneren Mission gibt der

Hanau eröffnet.

rnil Abschluß der Treuordnung der preußischen

Staats- und Privatbahnen am 1. April 1895 . vollen Mitaroeir auer erreichte die Lisenbahndirektlon Frankfurt ihre I Bezirkes zu verdanken.

Draudt. Langsdorf. 10.30: Konfirmationsfeier;

Kollekte. Bettenhausen. 9: Konfirmationsfeier; Kollekte.

größte Ausdehnung: sie war mit rund 1670 Kilometer Streckenlänge die größte der sieben Eisenbahndirektionen der Preußischen Staats-

bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

ständnisvollen Mitarbeit des zuständigen Gieße­ner Forstamts und der Bürgermeisterei Rödgen die Schutzeinrichtungen bedeutend ver­stärkt worden. Es wird eine ständige Beaufsichtigung durch beamtete und freiwillige Helfer eingerichtet und rücksichtslos gegen jeden Schädling und Frev­ler vorgegangen werden.

Wird Gießen bzw. Wiese ck Zurückbleiben wollen und nicht an einen besseren Schutz des Hangelst eins denken? Möchte Lollar den LoÜarer Kopf verlieren? H. S.

Arbeitsbeschaffung einer oberhessischen

Brauerei.

Lich, 29. März. Die Brauerei Ihring- Melchior in Butzbach-Lich hat sich entschlossen in diesem Jahr unter Bereitstellung von 100 000 RM. einen Mälzereianbau auszufuhren, des­sen Vorarbeiten bereits begonnen worden sind. Die Firma will in erstere Linie Gerste der hessischen Bauern zu Malz verarbeiten. Weiterhin hat die Firma, um ihre soziale Gesinnung zu bekunden, der Pensionskasse ihrer Arbeiter und Angestellten einen Betrag von 20 000 Mk. überwiesen.

Laudtreis Gietzen.

Der Wiederaufbau des Eisenbahnwesens aus dem Zusammenbruch der Kriegs- und Nachkriegsjahre stellte auch an das Personal der Reichsbahnmrek- tion Frankfurt hohe Ansprüche. Daß es gelungen ist, den Frankfurter Bezirk in verhältnismäßig kur- zer Zeit wieder zu einem gesunden und gleichwer­tigen Glied der Deutschen Reichsbahn zu machen, ist in erster Linie der opferwilligen und entsagungs- - vollen Mitarbeit aller Beamten und Arbeiter des H.

Lenz. Petruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp. Saal der Neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Jo- hannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. Wiefeck. 9.30: Hauptgottesdienst; Gemischter Chor; Kollekte; 10.45: Kinderkirche; 13.30: Beichte zum Konfirmations­abendmahl; Kollekte. Allen-Vuseck. 10: Festgottes­dienst: Kollekte; 13: Beichte. Grohen-Vufeck. 10.30: Gottesdienst; Gesangverein Heiterkeit-Sängerkranz; Kollekte: anschließend Beichte und hl. Abendmahl. Oppenrod. 8.30: Gottesdienst; Kollekte. Stein­bach 10: Gottesdienst; Kirchenchor; Kollekte; 2: Beichtgottesdienst. Albach. 12.30: Gottesdienst; Kollekte; anschließend Beichte. heuchelhrim. 10: Hauptgottesdienst unter Mitwirkung des Kirchen- chors; Kollekte für das Krüppelheim in Nieder- Ramstadt und die Wiederherstellung der Kirche zu Güttersbach; anschließend Beichte und Abendmahl für die 50- bis 60jährigen; 13: Kindergottesdienst für die vier obersten Jahrgänge. Kirchberg. 10; 11: hl. Abendmahl für die alten Gemeindeglieder von Staufenberg; Kollekte. Mainzlar. 13.30: hl. Abendmahl für die alten Gemeindeglieder von Mainzlar. Treis a.d. Lda. 10: Hauptgottesdienst mit hl. Abendmahl; Beichte vorher; 13.30: Beichte für das Konfirmationsabendmahl. Klein-Linden. 9- Gottesdienst; 13.30: Mittagsgottesdienst. Watzenborn-Steinberg. 10: Hauptgottesdienst: Po­saunenchor, Kirchenchor; 11: Kinderkirche; 14: Beichte zum Konfirmationsabendmahl. Garben­teich. 13: Gottesdienst; Mitwirkung des Gesangver­eins Viktoria. Haufen. 10.30: Gottesdienst; Mit­wirkung des Frauenchors. Lich. 6: Stiftspfarrer Draudt; Posaunenchor; Kollekte; 9.30: Stiftsdechant

bahnen.

Anfangs der 70er Jahre entschloß man sich, einen großzügigen Entwurf für die Umgestaltung der Frankfurter Bahnanlagen aufzustellen, der für alle einmündenden Linien einen gemeinichaftlichen Per- onen- und Güterbahnhof vorsehen sollte. Mit dem Bau wurde im Jahre 1880 begonnen. Die Eroft- nung der neuen Bahnanlagen des F r a n k s u r - ter Hauptbahnhofes fand am 18. August 1888 statt. Die gesamten Baukosten beliefen sich aus rund 35 Millionen Mark.

Die starke Derkehrsentwicklung der Jahre lovu bis 1910 hatte sich auf dem Frankfurter Hauptbahn­hof besonders nachteilig fühlbar gemacht.

Die Zahl der im Tagesdurchschnitt ein- und ausgehenden Züge, die bei der Eröffnung des Vahnhofs im Jahre 1888 etwa 190 betrug, er­höhte sich bis zum Jahre 1905 auf 440, bis zum

Jahre 1912 auf rund 600.

Während im Jahre 1888 sämtliche Züge in Frank­furt endeten oder begannen, war die Zahl der un­mittelbar aus andere Strecken übergehenden Zuge immer größer geworden. Die durchgehenden Zuge waren so lang, daß sie mit ihren Enden in den Weichenstraßen hielten und nur unter großen Schwierigkeiten abqefertigt werden konnten. UJtoit sah sich daher im Jahre 1905 genötigt, an eine Er­weiterung des Bahnhofs heranzugehen, die in den Jahren 1912 bis 1924 ausgeführt wurde. Durch diese Erweiterung steht

der Hauptbahnhof Frankfurt a. 7N. mit seinen 24 Vahnsteiggleisen heute an dritter Stelle hin­ter den Vahnhöfen Leipzig mit 26 und Mün­chen mit 36 Vahnsteiggleisen.

Veränderungen in den oberhessischen Kreisämtern.

Nach einer Bekanntmachung des Personalamts der Hessischen Staatsregierung wurden versetzt: der Regierungsrat bei dem Kreisamt in Alsfeld, Waller Strack, in die Stelle eines Regierungs- rats bei dem Kreisamt Bingen; der Oberassistent bei dem Kreisamt Schotten, Karl Wilhelm P f e i l, in die Stelle eines Oberassistenten bei dem Kreis- amt Alsfeld; der Verwaltungsoberfekretar bei dem Kreisamt Bingen, Wilhelm S ch e l d , in die Stelle eines Verwaltungsobersekretärs bei dem Kreisamt Gießen; die Derwaltungsfekretärin bei dem Kreis­amt Gießen, Paula Horn, in die Stelle einer Verwaltungssekretärin bei dem Kreisamt Friedberg.

Landespropagandaleiter Müller-Scheid in Bad-Nauheim.

LPD. Bad-Nauheim, 29. März. Am Mitt­woch weilte der Leiter der Landesstelle Hessen- Nassau des Reichsministeriums für Volksaufklarung und Propaganda Müller-Scheid in unserer Stadt. Er besichtigte unter Teilnahme des Kreis- leiters Seipel (M. d. R.), des hiesigen Ortsgrup­penleiters, sowie von Vertretern der Stadt bie Baustellen des neuen Krankenhauses und des Sport- und Festplatzes. Demnächst dürfte eine Besichtigung durch Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger folgen. ,

Ködgeri, eine vorbildliche Gemeinde.

Von berufener Seite wird uns geschrieben: Die Rödgener Wiesen sind berühmt Die Rod- E°r sind audh stolz auf ihre Wiesen. Memel §ßäd)ter dieser Wiesen muß es in Rodgen gegeben haben die nun in ihrer heimatlichen Erde aus­ruhen'? Sonst wären diese Schatze nicht mehr da. Die Nachkommen biefer Leute, die beute ßebcnben, sind sich durchaus bewußt, daß sie ein Kleinod zu betreuen haben. Mit der »ngabe, die dem Erd gebundenen eignet, unterziehen sie sich der Aus aabe erhalten zu helfen, was Di e -ö o r Fahr en gepflegt haben. Man muß nur ein­mal mit diesen prächtigen Menschen ihre Feldmar

Die nationale Revolution hat durch ihre Taten binnen Jahresfrist ein neues Deutschland geschaffen. Sie hat als größtes Werk unter der starken Hand des Führers dem deutschen Volke die so notwen­dige Einigkeit gegeben. Neue Gesetze beseitigten alte Hemmungen. In die erstarrte Wirtschaft brachten die Maßnahmen der Reichsregierung neues Leben. Auch den Berufsständen wurden neue Aufgaben zu-

Lpd. F r a n k f u r t a. M., 29. März. Obwohl Me Stadt Frankfurt durch ihre günstige geographische Lage und durch ihre Bedeutung als wichtige Han­delsstadt seit den Anfängen des Eisenbahnwesens ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt war, kann die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. am 1. April d. I. erst auf ein 60jährig e s Bestehen zurückblicken. Die frühere politische Zerrissenheit des rhein-mainischen Gebietes hatte auch eine völlige Zersplitterung des Eisenbahn­wesens im Gefolge. Jeder Staat baute seine Limen nach den eigenen Bedürfnissen, ohne die großen Gesichtspunkte des allgemeinen Verkehrs zu be­achten.

Erst bie Einverleibung von kurhesfen, Tlaffau, und Frankfurt gab Preußen die Möglichkeit, bie Derkehrsprobleme im rheinmainifchen Wirt­schaftsgebiet nach einheitlichen Gesichtspunkten zu lösen.

So entsprach die Einrichtung der Eisenbahn- Direktion Frankfurt, die am 1. April 1874 entstand, einem dringenden Bedürfnis. Die älteste Bahn des bei der Gründung der Eisenbahndirektion vorhan­denen Netzes war die sog. Taunusbahn zwi­schen Frankfurt und Wiesbaden. Neben der Tau­nusbahn endete in Frankfurt von Süden her die MainNeckar-Bahn. Die dritte Bahn­linie war die M a i n W e s e r - B a h n, die über Friedberg NauheimGießenMarburg Gun- tershausen nach Kassel führte. Zu erwähnen sind dann noch die Homburger Bahn und bie Cronber- ger Bahn.

Die MainWeser-Bahn, die Taunus-Bahn und die MainNeckar-Bahn endeten in drei Einzel­bahnhöfen, den sog. Westbahnhöfen. Ohne Zu­sammenhang mit den Weftbahnhöfen lag im Osten der Stadt der Ostbahnhof, der die in den 40er Jah­ren gebaute Bahnlinie über Hanau nach Aschaffen­burg aufnahm. Soweit war der Ausbau des Bahn­netzes gediehen, als die Eisenbahndirektion Frank­furt ihre Tätigkeit begann. Bereits in den ersten Jahren ihres Bestehens erfuhren die Bahnanlagen südlich des Mains eine wesentliche Umgestaltung. 1875 wurde die neue Linie FrankfurtOffenbach

EPH. Durch Verordnung vom 26. Februar haben die Herren Reichsarbeitsminister und Reichsminister des Innern für das Reichsgebiet und dementspre­chend das Hessische Staatsministerium unter dem 14. März für das ganze hessische Staatsgebiet die Genehmigung erteilt, daß der hessische Landesverein der Inneren Mission und alle ihm anaeschlossenen hessischen Vereine, Anstalten und Einrichtungen zu- gunften ihrer Ausgaben eine Haus- und Straßen­sammlung veranstalten. Die Straßensammlungen dürfen am 14. und 15. April und die Haussamm- lungen in der Zeit vom 14. bis einschließlich > 20. April stattfinden.

> Der Herr Reichsbrschof hat ungeordnet, baß die

Kahn; Kirchenchor; Kollekte; 11: Kindergottesdienst. Kirchenbehärben und Gemeinden, insbesondere die TUeber-Beffingen. 10: Pfr. Draudt; Abendmahl, kirchlichen Gemeindekörperschaften die Sammlung ~ " ---------- "des Volkstages der Inneren Mission durch rege

Mitarbeit (Stellung freiwilliger Helfer u. a.) unter­stützen. Ein gleiches hat der Herr Landesbischof

gewiesen. 1

Das Handwerk hat sich schon immer du einer i berufsständisch geordneten Wirt- ; schäft bekannt die dem einzelnen die notwendige I Freiheit läßt, der nur dort Grenzen gezogen wer- s den, wo es des Volkes Wohl erfordert. In diesem : Sinne hat das Handwerk auch festgehalten an seinen . überlieferten organisatorischen Einrichtungen, bie zum Teil in lückenloser Reihenfolge auf Jahrhun­derte zurückschauen. Das beweist u. a. ber Umftanb, daß bie Zahl ber Innungen mit 10802 im Jahre 1907 auf 17 720 im Jahre 1932 gestiegen ist. Diese Zunahme hat auch in ben Folgejahren ange­hallen, so baß zur Zeit ber Bestand ber Innungen mit etwa 19 000 angegeben werben kann.

Den Dank bes Hanbwerks hat sich die Reichs- regierung durch das Gesetz über ben vor­läufigen Aufbau bes deutschen Hand- Werks vom 29. November 1933 erworben, bas, einen alten Wunsch bes Berufsstandes erfüllend, nunmehr die Einführung allgemeiner Pflichtinnungen festlegt, Mit deren Errich­tung in Kürze zu rechnen ist. Im nationalsozialisti­schen Sinne kann es nur liegen, wenn ganz all­gemein dieses Gesetz für bie Organisation des Hand­werks das Führerprinzip bestimmt. Allerdings kann das Gesetz allein dem Handwerk wenig helfen, wenn nicht das Handwerk selbst in eigener Opferbereit­schaft und selbstloser Mitarbeit dem gesetzlichen Rahmen den lebendigen Inhalt gibt. Und so scheint mir die wichtigste und primärste Aufgabe für die Innungen die zu fein, ihre Mitglieder im nationalsozialistischen Sinne zu erziehen. Eine solche Erziehung die das Handwerk mit nationalem und sozialem Geist erfüllt, schließt eigentlich von selbst alle weitere Folgerungen in sich.

Stand im Mittelpunkt der liberalistischen Wirt­schaftsführung das herrschende Kapital und in feiner Gefolgschaft die s chrankenlofe Konkurrenz bzw. die Ausbeutung der Mitarbeiter, so stellt die nationalsozialistische Wirtschaftsauffassung bewußt den Menschen und sein Können in ben Vor­dergrund. Gewiß sollen sich in ben hanbwerklichen Betriebsstätten alle Hände regen im munteren Bund, aber die Einstellung des Betriebsführers zur Gefolgschaft muß von einer tiefgründigen sozia­len Gesinnung getragen werden. Eine neue Sozialmoral muß im Handwerk ihren Einzug hal­ten. Von ihr muß ergriffen werden die Regelung aller Lohn- und Arbeitsverhältnisse ber Gesellen und Lehrlinge. Es muß eben jener Geist herrschen, den auch das Gesetz zur Ordnung ber nationalen Arbeit kennt. Von derselben Gesinnung muß auch die Zusammenarbeit mit den Fachschaften der Deut­schen Arbeitsfront und mit den einzelnen Gesellen und Lehrlingen getragen werden wenn es gilt, mit etwa noch vorhandenen Mißständen im Kost- und Logiswesen aufzuräumen. Vor den neu zu bildenden Schiedsgerichten der Innungen haben Meister und Gesellen sowie Lehrlinge ihr Recht zu finden, wenn einmal Streitigkeiten, die das tägliche Leben immer mit sich bringt, ihrer Bereinigung und Erledigung zuzuführen sind. Grundsätzlich muß es die ganze handwerkliche Familie fein Meister, Gesellen und Lehrlinge, die der Geist des Nationalsozialismus als einigen-

buS»M

w-nLig. Erst mit d°r B°rstM«rung undCnwur- zelung der Menschen wurde er notlg. Der Stadter weiß ja nicht, daß man nur ernten kann, wenn man gesät hat. Er nimmt, was er findet. D e Ichsucht wird eine hervorstechende EigensSMe Id wie sie der Bauer trotz allen Wirk ichketts- uri) Erwerbssinns traditionsgemäß pflegt ^winden bei der Masse. Ein trauriges Ergebnis svö^ldemokrati scher Erziehung. Nur der Eigennutz triumphiert

Daher mußten einschneidende Maßnahmen er griffen werden, um das Erbgut d er 25 a ter zu retten. Das Vorjahr hat gezeigt, daß der Schutz unzureichend war. Deshalb sind dank der ver

Heue Aufgaben für das deutsche Handwerk

Don Reichchandwerksführer Präsident W. G. Schmidt, MdR, Wiesbaden.

Montag, den 2. April. Ostermontag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kom­munion; 9: Hochamt; 11: Messe; 14.30: Festandacht. Echzell. 11: Hochamt mit Predigt. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; Erstkommunion und Entlassungsfeier; 14: Festandacht. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Dienstag, den 3. April.

Lich. 8 Uhr: Dankamt ber Erstkommunikanten.

Der Volkstag der Inneren Mission.

Ostersonntag: Aerzte: Frau Dr.Marx, Dr. W. Klein. Zahnarzt: Dr. Kockerbeck. Apotheke: Pelikanapotheke.

Ostermontag: Aerzte: Frl. D. Gürtler, Dr. Malech. Zahnarzt: Dr. Wertheim. Apotheke: Hirschapotheke.

bes Bond und als zusammengehörende unb durch . nichts zu trennende Glieder umschließt. Eine solche ; Sozialmoral verbindet zugleich bie Pflege bes Ge- , meingeiftes unb ber Stcmbesehre mit ber Fürsorge für Gesellen unb Lehrlinge. .

Aus fachlich-beruflichem Gebiet möchte ich in erster Linie auf die Regelung bes Lehr- lingswesens eingehen. Wer als Lehrmeister einen Lehrling einstellt, übernimmt in erster Linie mit bie große Pflicht, junge Menschen in allgemei­ner Hinsicht zu brauchbaren Mitgliebern ber mensch­lichen Gesellschaft zu erziehen und sie in ben Hand­fertigkeiten und Fachkenntnissen bes Berufszweiges richtig zu unterweisen. So sicher Lehrjahre keine Herrenjahre sind, so hat doch die notwendige Aus­bildung seitens des Meisters mit liebevoller Sorg­falt zu erfolgen. Die Mühewaltung, die ein Lehr­ling seine Lehrzeit hindurch erfordert, darf keinen Meister verdrießen, Lehrlinge einzustellen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Gerade jetzt, wo die Reichsregierung mit allen Mit­teln einen neuen Generalangriff gegen die Arbeits­losigkeit unternommen hat, gilt es auch in dieser Hinsicht, die Maßnahmen ber Reichsregieruna zu unterstützen. Besonbere Lehrlingspfle­ger haben in ben Innungen bie Ausbilbung ber Lehrlinge zu überwachen. Die Erziehung ber Lehr­linge im nationalsozialistischen Sinne kann sich im übrigen nur im Zusammenwirken mit ber Hitler­jugend vollziehen.

Die Normativbestimmungen für Sehr- vertrüge über Fragen des Kostgeldes, des Ur­laubs usw. sind in einem Geiste zu regeln der nicht mehr bie früher vielfach anzutreffende kurzsichtige Auffassung kennt, die glaubte, mit dem Hinweis darauf, daß es früher auch nicht anders gewesen, jeglichen sozialen Fortschritt ablehnen zu sollen. Die Abhaltung von Zwischenprüfungen kann nur empfohlen werden, ebenso die Ausstellung von Lehrlingsarbeiten.

Auch für die Weiterbildung der Ge­sellen ist in ausreichender Weise zu sorgen. Ich denke hier in erster Linie an die Errichtung und Unterstützung von Fachschulen und an die For­derung durch besondere Fortbild u n g s -- : kurse. Zur Vertiefung des allgemeinen Wissens i unb ber besonderen Fachkenntnisse bleibt ber A u s- : tausch von Gesellen nach bem Ausland, t Erfreulicherweise ist es bem Reichsstand des Deut- . schen Handwerks gelungen, in Zusammenarbeit mit i dem italienischen Handwerk bie Voraussetzungen für einen regelmäßigen Austausch zu schaffen.

Die Lossprechung ber Lehrlinge aus Anlaß der Gesellenprüfung und bie L o s s p r e ° chung der Gese 11en aus Anlaß der Meister­prüfung hat in feierlicher Form vor sich 3" gehen, bedeutet doch die Ablegung ber Gesellen- und Mei­sterprüfung Im Leben eines jeben Handwerkers einen besonderen Lebensabschnitt, sind sie doch auch die Vorstufen Dafür, um, getragen von ehrlichem Wollen, die notwendigen Voraussetzungen für das spätere Selbständigwerden abzugeben. Die Wieder­einführung einer feierlich gehaltenen Lossprechung scheint mir auch deshalb geboten zu fein, weil sich in keinem Stand die soziale Verbundenheit so er­halten hat wie gerade im Handwerk

Ich habe mich im vorstehenden Aufsatz auf Die wichtigsten Aufgaben für das Handwerk he chrankt. Sie alle ergeben sich aus der nationalsozialistischen Haltung und Gesinnung. Unser Führer Adolf Hitler hat ben Aufbruch eines neuen Reiches vollzogen. In getreuer Gefolgschaft wollen wir alle Dafür sor­gen, Daß ein neuer Frühling Im Deut­schen Hanbw erk einzieht.

(effC Der Volkstag Der innerenJJtqpon gioi oer

2. Dfterfeiertag, den 2. April. Kirche Die bisher nicht bekannte und noch nicht er-

S,°dMrch°. 9.3° Uhr: Pf°rraM-nt B°lz: «EÄÄbSw Pfr. Becker; Vorstellung unb Prüfung der Kovftr- L g Bolksqanzen zu zeigen. Alle, Die sich für sie mit- 30n:^f^Ä'USoÄo7 bÄÄ fÜiM mÜ,,en b6 ,k

°«ch°r Sonntag*

und Prüfung der Konfirmanden der Lukasgemeinde, Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden 18- Pfarrassistent Balz. Kapelle des Allen Fried- Notfällen Telefon 01.

hass 9 30- Pfarrassistent Sucker; 14: Pfr. Lenz; Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele- Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden der fon 02.

Luthergemeinde. Petruskapelle. 9.30: Pfr. Mül- Hauptpostamt: Beschrankter Schalterdienst [er. Wiefeck. 9.30: Feier der Konfirmation (erste 8 bis 21 Uhr. , -

Abteilung); im Anschluß Feier des hl. Abendmahls, S t a d t p o st a m t: Für Schließfachabholer T Kollekte. Alten-Vufeck. 9.30: Konfirmation; Kol­lekte. Großen-Vufeck. 10: Konfirmation; Posau­nenchor; Kollekte; anschließend Beichte und hl. Abendmahl. Oppenrod. 8.30: Gottesdienst; Kol­lekte. Albach. 8: Konfirmation; Kollekte.' Steinbach. 10: Konfirmation; Kollekte. Heuchel­heim. 10: Konfirmation; Kollekte für die auslän­dische Diaspora; anschließend Beichte unb Abend­mahl; 13: Kindergottesdienst für die vier untersten Jahrgänge. Kirchberg. 9.30: Konfirmation; hl. Abendmahl; Kollekte. Treis a. d. Lda. 10: Konfir­mationsfeier mit hl. Abendmahl. (In allen Oster- gottesdiensten Kollekte für Die Mission.) Klein-Linden. 9: Konfirmation und hl. Abendmahl. Watzenborn-Steinberg. 9.15: Konfirmation und Feier des hl. Abendmahls; Kollekte. Garbenteich. 8: Konfirmation. hausen. 10.30: Konfirmation.

Lich. 9.30: StiftsDechant Kahn; Kollekte; 14: Vorstellung und Prüfung Der KonfirmanDen; Kol­lekte. Tlieder-Vefsingen. 8: Pfr. Draudt. Birk­lar. 9.30: Konfirmation mit hl. Abendmahl; Pfr.

Stadttirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinder- katholische Gemeinden,

kirche für irie Markusgemeinde; Pfr. Becker; 18: Samstag ben 3^9J^r3-

Pfarrassistent Balz. Jo Hannes kirche. 9.30: Pfr. Gießen. 16.30 und 19 Uhr: 8A Becktolsheimer- 11: Kinberkirche für Die Lukas-1 Sonntag, Den 1. April. Ostersonntag, gemeinde Pfr.Bechtolsheimer; 18: Pfr. Ausfeld; im Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommumon Anschluß Beichte für bie Konfirmanben ber Jo- der Männer und Junglinge, 8:

Hannes- und Militärgemeinde und Deren Angehö- Hochamt mit Predigt; 11: Meße mit Predigt, Ir ­rigen. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Feierliche Vesper; 16.30 und 19: Beichte. (0run- ßenr 11* Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfr. Iberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8.. $9^ S. - 9.30: Pfr?T?app. - Saat | amt mit Wt- M «: mit Pre­

digt; 14: Festandacht. Lich. 7: Kommunion; 10: Hochamt mit Predigt; 14: Vesper. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

00 Klein-Linden, 30. März. Im ver­flossenen Winter wurde an der hiesigen Volks- chule eine Schülerspeisung durchgefuhrt.

Sie begann am 4. Dezember 1933 und endete am 24. März 1934. Gespeist wurden auf allgemeine Kosten 35 Kinder an 84 Taaen. Jedes Kind erhielt 3um Frühstück einen viertel Liter Milch ober Kakao. Im ganzen würben 756 Liter verabreicht. Die Ge- samtkosten belaufen sich auf 153,06 RM., wozu ber hessische Lanbesausschuß für Kinberspelsung vor­läufig 56 RM. beigesteuert hat. Die übrigen Kosten würben vorerst von ber Gemeinbe vorgelegt.

® Lich, 30. März. Die Eiersammlung, bie vom Bund deutscher Mädchen h^r vorge­nommen wurde, ergab in unserer Stadt 1887 Gier.

-Burkhardsfelden, 30. Marz. Unser Mit­bürger Albrecht Schuhmacher wurde zum kommissarischen Beigeordneten unserer Gemeinde bestellt.

Kreis Friedberg.

Iw. Butzbach, 29. März. Vergangene Nacht brach hier in einer schon seit etwa 3ehn Jahren stilliegenden Gerberei Feuer aus. Der Brand konnte glücklicherweise noch rechtzeitig bemerkt wer­den so daß die zahlreichen dort eng aneinander- grenzenden Häuser vor der Einäscherung bewahrt werden konnten. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht geklärt werden.

Sprecbttunvcn der Redaktion.

11.30 bis 1230 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geWoRen.