gehol- Stolz,
f e n habe. Jawohl, dies ist der höchste
Oie Feinde -es Staates
Gegen die Konjunkturritter
vorgenommene Sortierung der
Staat und Kirchen
einschneidend ist die Ausein-
nau so infam besudelt, wie die geschichtliche Zukunft unbekümmert abgeleugnet. Und während die Millionenmasse mittlerer und bäuerlicher Existenzen dem bewußt geförderten Ruin verfallen, hilft ein gut- mütig-dumm-gewordenes Bürgertum in eifrigen Handlangerdiensten mit, den allerletzten Einsturz vorzubreiten.
Aus dem allgemeinen Verfall aller Grundauf- fassungen über die wesentlichsten Bedingungen unseres nationalen und gesellschaftlichen Gemeinschaftsvertrages ergab sich ein Sinken des Vertrauens und damit aber auch zwangsläufig des Glaubens an eine noch mögliche bessere Zukunft. Ls ist ein einzigartiges und ausschließlich der nationalsozialistischen Bewegung zuzuschreibendes Verdienst, wenn der wirtschaftliche Verfall mit seiner grauenhaften Verelendung der Massen nicht fortfolgend ein weiterer Antrieb für die Beschleunigung der politischen Katastrophen wurde, sondern vielmehr zu einer Sammlung der bewußten Kämpfer für eine neue
3m übrigen mögen in der Zukunft die Differenzen zwischen den beiden Ländern sein wie sie wollen: Der versuch, sie durch kriegerische Aktionen zu beheben, würde in feinen katastrophalen Auswirkungen in keinem Verhältnis liehen zu dem irgendwie möglichen Gewinn. Die deutsche Regierung war daher glücklich, bei dem Führer des heutigen polnischen Staates, Marschall Pilsudski, die gleiche großzügige Auf- taffung zu finden. Die deutsche Regierung ist
Es sind dies erstens jene politischen Wandervögel, die stets dort auftauchen, wo Sommerszeit gerade geerntet wird. (Heiterkeit.) Charakterlich schwache Subjekte, die sich als wahre Konjunkturfanatiker auf jede erfolgreiche Bewegung stürzen und durch überlautes Geschrei und llvprozentiges Betragen die Frage nach ihrer früheren Herkunft und Tätigkeit von vornherein zu verhindern oder zu beantworten trachten. Von diesen aufdringlichen Parasiten den Staat und die Partei zu säubern, wird besonders für die Zukunft eine wichtige Aufgabe sein. (Jubelnde Zustimmung.) Dann werden auch viele innerlich anständige Menschen, die aus oft verständlichen, ja zwingenden Gründen früher nicht zur Bewegung kommen konnten, denWegzuihr finden, ohne befürchten zu müssen, mit solchen obskuren Elementen verwechselt zu werden.
Arbeit schmälern zu müssen durch die Bemerkung, daß ja das ganze Volk dabei mit
Das vöWhe Prinzip die gesunde Grundlage für eine Befriedung der Well.
jeder Diskussion. Wie immer auch die Ration und ihre Führer dereinst die Entscheidung treffen mögen, eines sollen sie nie vergessen: Wer Deutschlands letzte Spitze verkörpert, erhält seine Berufung durch das deutsche Volk und ist ihnen allein ausschließlich verpflichtet. (Stürmischer jubelnder Beifall.) Ich selbst fühle mich nur als Beauftragter der Ration zur Durchführung jener Reformen, die es ihm einst ermöglichen werden, die letzte Entscheidung über die endgültige Verfassung des Reiches zu treffen.
Zu diesen Feinden des neuen Regiments müßte ich auch die Clique jener unoerbeffer = lichen Rückwärtsschauer rechnen, in deren Augen die Bölter nichts anderes sind als besitzlose Faktoreien, die nur auf einen Herrn warten, um unter solch gottesgnädiger Führung dann die einzig mögliche innere Befriedigung zu finden. Und endlich rechne ich dazu noch jenes Grüppchen völkischer Ideologen, das glaubt, die Nation wäre nur dann glücklich zu machen, wenn sie die Erfahrungen und die Ergebnisse einer zweitausendjährigen Geschichte vertilgt, um im vermeintlichen Bärenfell aufs neue ihre Wanderung anzutre- ten. (Beifall: Heiterkeit.) Alle diese Gegner zusammen umfassen in Deutschland ziffernmäßig noch keine 2Vz Millionen gegenüber mehr als 40 Millionen, die sich zu dem neuen Staat und seinem Regiment bekennen. Gefährlicher als diese sind aber zwei Kategorien von Menschen, in denen wir eine Belastung des heutigen und künftigen Reiches erblicken müssen.
anlagung von vornherein auf der negativen Seite des völkischen Lebens geboren wurden. Hier wird der Staat zu wahrhaft revolutionären Maßnahmen greifen müssen. Wenn dabei besonders von konfessionellen Seiten Bedenken vorgebracht werden und gegen diese Gesetzgebung opponiert wird, so habe ich daraus folgendes zu antworten: Es wäre zweckmäßiger, auch richtiger und vor allem christlicher gewesen, in den vergangenen Jahrzehnten nicht zu denen zu halten, die das gesunde Leben bewußt vernichteten, statt gegen jene zu meutern, die nichts anderes wollen, als das Kranke vermeiden. Wenn sich die Kirchen bereiterklären sollten, die Erbkranken in ihre Pflege und Obsorge zu nehmen, sind wir gern bereit, auf ihre Unfruchtbarmachung Verzicht zu leisten. Solange aber der Staat dazu verdammt ist, hierfür von seinen Bürgern jährlich steigende Riesenbeträge aufzubringen, die heute bereits die Summe von 350 Millionen insgesamt jährlich über-
Dank an die Gefolgschaft Die Treue der Reichswehr ermöglichte erst den Erfolg.
aufbauende und damit wahrhaft positive Weltanschauung führte.
Seit dem Jahre 1930 konnte es daher nur mehr ein „Entweder oder" geben: Entweder der Sieg fiel in logischer Fortsetzung der angebahnten Entwicklung dem Kommunismus zu, oder es gelang dem Nationalsozialismus noch in letzter Stunde, feinen internationalen Gegner zu bezwingen. Es bewies nur die Verständnislosigkeit der bürgerlichen Welt für das Wesen dieses Kampfes, daß sie noch bis vor 12 Monaten in Deutschland ernstlich alaubte, aus diesem vom äußersten Vernichtungswillen erfüllten Ringen zweier Weltanschauungen miteinander am Ende selbst als stiller Neutraler siegreich hervorgehen zu können. Aus den Kämpfen erwuchs die unerschütterliche Garde der natio- nalsozialistischen Revolution, die Millionenschar der politischen Organisationen der Partei, die SA. und SS. Ihnen allein verdankt das deutsche Volk seine Befreiung aus einem Wahnsinn, der, wäre ihm der Sieg zugefallen, nicht nur sieben Millionen in der Erwerbslosigkeit erhalten, sondern bald 30 Millionen dem Verhungern ausgeliefert hätte.
(Jubelnder, sich immer wiederholender Beifall.) Die nationalsozialistische Partei hat ferner von allem ritxr? nu.r1 die Bedingungen anerkannt, die sich sachlich gesehen aus den öebenserfordernissen des deutschen Volkes ableiten. Sie kann daher heute unter keinen Umständen vergangene ? 9 n a ff.! J $.e. $ ” *e r J f f c n und die Ergebnisse der Politik dieser Interessen als für alle Zukunft zu respektierende Verpflichtungen des deutschen Volkes
Der nationalsozialistifche Raffengedanke führt nicht zu einer Geringschätzung oder Min- , derbewerlung anderer Volker, sondern vielmehr zur Erkenntnis der gestellten Aufgabe einer allein zweckmäßigen Lebensbejahung und Lebensforterhaltung des eigenen Volkes. (Beifall.) Er ' führt damit zwangsläufig zu einer natürlichen Respektierung des Lebens und des Wesens anderer Volker. Er erlöst damit die außenpolitischen Handlungen von jenen Versuchen, fremde Menschen zu unterwerfen, um sie regieren zu können oder um sie gar als eine reine Zahlenmasse durch sprachlichen Zwang dem eigenen Volke einzuverleiben. Dieser neue Gedanke verpflichtet zu einer ebenso großen und fanatischen Hingabe an das Leben und damit an die Ehre und Freiheit des eigenen Volkes wiezurAchtungderEhreund Freiheit anderer. Dieser Gedanke kann
eine wesentlich bessere Basis abgeben für das Streben nach einer wahren Befriedung der Welt, als die rein machtmäßiq gedachte und -------- - - 9
fchen Reichsheeres und der Marine andererseits. (Beifall.) Wenn der Stahlhelm in diesen zwölf Monaten mehr und mehr zum Ra- tionalsoziatismus stieß, um endlich in einer Verschmelzung dieser Verbrüderung den schönsten Ausdruck zu geben, dann hatdieAr - m ee und ihre Führung in der gleichen Zeit in bedingungsloserTreue und Gefolgschaft zum neuen Staat gestanden, und uns vor der Geschichte überhaupt er st den Erfolg unserer Arbeit ermöglicht. Ich darf zum Abschluß dieses Iahres der größten innerpolitischen Revolution und als besonderes Zeichen der gewaltigen einigenden Kraft unseres Ideals noch dar- auf Hinweisen, daß in einem Kabinett, dem im Ianuar 1933 nur drei Rationalsozialisten angehörten, auch heute noch alle Minister in Tätigkeit sind, ausgenommen einen Mann, der aus eigenem Willen ging und den ich zu meiner großen Freude als wirklichen deutschen Patrioten auf unsere Liste gewählt weiß.
Die weiteren Ausführungen des Reichskanzlers galten Fragen der Außenpolitik. Als ich am 30. Januar von dem Reichspräsidenten mit der Führung der neuen Regierung betraut wurde, bewegte mich und mit mir nicht nur die Mitglieder des Kabinetts, sondern das ganze deutsche Volk das einzig brennend heiße Gebet, der allmächtige Gott möge es uns geben, dem deutschen Volke die Ehre und Gleichberechtigung vor der Welt wieder zu erringen. Als aufrichtige Anhänger einer wirklichen Politik der Versöhnung glaubten wir dadurch am besten beitragen zu können zu einem wahrhaften Frieden der Völker. Diese Gedanken haben wir z u m P r i n z i p unseres ganzen außenpolitischen Handelns gemacht.
Richt weniger andersetzung des neuen Staates mit den beiden christlichen Konfession e n. Erfüllt von dem Wunsche, die in den beiden christlichen Konfessionen verankerten großen religiösen, moralischen und sittlichen Werte dem deutschen Volke zu sichern, haben w.r die politischen Organisationen beseitigt, die religiösen Institution e n a b e r g e st ä r k t. Wir alle leben da- be, in der Erwartung, daß der Zusammenschluß der evangelischen Landeskirchen und Bekenntnisse zu einer deutschen evangelisch e n R e i ch s k i r ch e dem Sehnen jener eine wirkliche Befriedigung geben möge, die in der Zerfahrenheit des evangelischen Lebens eine Schwächung der Kraft des evangelischen Glaubens an sich befürchten zu müssen glaubten. Indem so der nationalsozialistische Staat in diesem Iahre der Stärke der christlichen Bekenntnisse seine Achtung erwiesen hat, erwartet er dieselbe Achtung der Bekenntnisse vor der Starke des nationalsozialistischen Staates.
Schuldlos am Kriege.
Der Wahnwitz von Versailles als Sturmbock des Kommunismus.
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Braoo. Händeklatschen.) Und eine weitere schwere schreiten, dann ist er gezwungen, Abhilfe zu Belastung ist das Heer jener, die aus Erbver- schaffen. 1 ' ö
unö feiner Organisationen des staatlichen Lebens anerkennen. Die deutschen Stämme sind gottgewollte Bausteine unseres Volkes. Die politi- schen Gebilde der Einzelstaaten aber sind Ergebnisse eines zum Teil guten, zum Teil sehr schlech-
A"."delns von Menschen vergangener Zeiten. Lie sind M e n s ch e n w e r k und daher vergänglich. Auch wenn sich die Hausmachtpolitik schlummernder Stammeseigenschaften bediente, hat sie damit die Stamme nahezu immer, im großen gesehen, zu einer entwürdigenden Bedeutungs- l o s i g k e i t verdammt. Der Nationalsozialismus stellt diesen Prinzipien einer nur fürstlichen Hausmachtpolitik gegenüber da s Prinzip der 'Jroaftung des deutschen Volkes.
Ich möchte daher an dieser Stelle Protest ein- legen gegen die jüngst erneut vertretene These, Deutschland nur wieder glücklich fein könne unter feinem angestammten Bundesfürsten.
sich wiederholender Beifall.) Rein!
nm J Jinb und i n einem Beidje
roollen mit (eben! wir haben daher in diesem M»^HcC,rosU6l»'E Mufoti,äf d°- Reiches und die oJkhf aLbet ?e9IErung ’cnen gegenüber durch- Krh«n ? e ^wachN-he Nachfahren und
. " der Poliiik der vergangenheil glaubten Ädfanha"°"alf°3iaIif(e" ihren traditionellen BmÄ? xon’agcn 3“ konLn. (Beifall und
X™ L’J'J1 Würdigung der Werte
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schen wurden aber dadurch zwangsläufig Gefühle des Hasses gegen eine Weltordnung überhaupt geschürt, in der die dauernde Diffamierung eines großen Volkes einfach deshalb möglich sein sott, weil es einmal das Unglück hatte, in einem ihm aufgezwungenen Krieg nach heroischem Widerstand zu unterliegen. Ohne weiteres erkannten die Drahtzieher der kommunistischen R e v o l u i t i o n die unerhörten Möglichkeiten, die sich aus diesem Vertrag und seinen praktischen Auswirkungen fürdie Revolutionierung des deutschen Volkes ergaben. Die Welt aber schien nicht zu bemerken, daß, während sie verblendet auf der buchstabenmäßigen Erfüllung unbegreiflicher, ja geradezu toller Unmöglichkeiten bestand, sich in Deutschland eine Entwicklung vollzog, die als Auftakt zur kommunistischen Weltrevolution den sogenannten Siegermächten in kurzer Zeit an Stelle eines nutzbringenden Vertragssklaven einen pe st kranken Bazillenträger vorstellen mußte. (Beifall.)
So hat die nationalsozialistische Bewegung nicht nur gegenüber dem deutschen Volk, fonoern auch gegenüber der europäischen und außereuropäischen Umwelt sich ein Verdienst erworben, indem sie durch ihren Sieg eine Entwicklung verhinderte, die den letzten Hoffnungen auf eine Heilung der Leiden unserer Zeit ansonsten endgültig den Todesstoß gegeben haben würde.
Grundsätzlich geht die deutsche Regierung von dem Gedanken aus, daß es für die Gestaltung unferer Beziehungen zu anderen Ländern selbsl- verständttch belanglos ist, welcher Art die Verfassung und Regierungsform sein mag, die die Dölker sich zu geben belieben. Es ist daher aber auch die eigenste Angelegenheit des deutschen Volkes, den geistigen Gehalt und die konstruktive Form feiner Sfaatsorganifafion und Staatsführung nach eigener Empfindung zu wählen.
Nur so war es verständlich und möglich, daß troiz S^ßen Differenzen der beiden berrschenden Weltanschauungen das Deutsche Reich sich auch in d esem Äahre bemühte, seine freund schäft" lichen Beziehungen Rußland gegenüber roeiter zu pflegen. Wenn Herr Stal in'in seiner letzten großen Rede der Befürchtung Ausdruck gab, es mochten sowjetfeindliche Kräfte tätig sein, so muß ich an dieser Stelle diese Meinunng dahin korrigieren, daß, g e n au s o wenig, wie in R u ß- nfhurs Z'ne Deutsche nationalsozialistische Tendenz geduldet werde, Deutschland eine kommu- Nisti sche Tendenz oder gar Propa - bxC5 roJ r b ' (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Je klarer und eindeutiger diese Tat- sache m Erscheinung tritt und von beiden Staaten respektiert wird um so natürlicher kann die Pflege der Interessen fein, die den beiden Ländern gemein- sam find. Wir begrüßen daher auch das Bestreben nach einer Stabilisierung der Verhältnisse im Osten durch ein System von Pakten, wenn die leitenden (Be- slchtspunkte dabei weniger taktisch-politischer Natur sind als vielmehr der Verstärkung des Friedens die- nen sollen In diesem Zusammenhang sprach der Kanzler über das Verhältnis z u Polen. Deutsche und Polen werden sich mit der Tatsache ihrer Existenz gegenseitig abfinden müssen. Es ist daher zweckmäßiger, einen Zustand, den tausend Jahre vorher nicht zu beseitigen vermochten iind nach uns ebensowenig beseitigen werden, so zu gestal- ten, daß aus ihm für beide Nationen ein möglichst hoher Nutzen gezogen werden kann. Es schien mir nötiger zu sein, zu versuchen, durch eine freimütige und offene Aussprache zu zweit die nun einmal öu beiden Lander betreffenden Probleme zu behandeln, als dauernd Dritte und Vierte mit dieser Auf- gäbe zu betrauen. 1
Daß unsere Tätigkeit trotzdem von zahllosen Fe inben angegriffen wurde, ist selbstverständlich. Wir haben diese Belastung ertragen und werden sie auch in Zukunft zu ertragen wissen. Wenn verkommene Emigranten gegen Deutschland mit echter Sitzbubengemeinheit und Verbrecher- ittenlosigkeit eine leichtgläubige Welt zu mobilisieren versuchen, so werden deren Lügen um so kürzere Beine haben, als steigend aus den übrigen Ländern Zehntausende achtungs- und ehrenwerter Männer und Frauen nach Deutschland kommen und mit eigenen Augen die tatsächliche Wirklichkeit sehen können. Daß weiter auch noch ein Teil kommunistischer Ideologen glaubt, das Rad der Geschichte zurückdrehen zu müssen und sich dabei eines Untermenschentums bedient, wird uns desgleichen wenig bekümmern. Auch ein Teil unseres bürgerlichen Intellektualismus glaubt sich mit den harten Tatsachen nicht abfinden zu kön-1 nen. Allein es ist wirklich nützlicher, diese wurzellose Geistigkeit als Feind zu besitzen, denn als Anhänger. (Lachen und Beifall.)
Angesichts dieser Tatsache des völligen Zusammenbruchs ergaben sich von selbst Aufgaben von einer wahrhaft geschichtlichen Große. Der vom Zerfall bedrohte Bolkskörper mußte durch einen neuen Gesellschaftsvertrag die Voraussetzung zur Bildung einer neuen Gemeinschaft erhalten. Heber alles Nebensächliche mußte man die Bedeutung der völkischen Sub- stanz an sich und ihrer Erhaltung stellen.
Rationen in Sieger und Besiegte, in berechtigte und rechtlose Unterworfene.
Der Reichskanzler erinnerte dann daran, wie er am 30. Januar vor einem Jahre vorn Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten von Hindenburg mit der Bildung und Führung der Reichsregierung betraut, mit nur zwei Ministern in einem ü)ni persönlich und der Bewegung zunächst fremd gegenüberstehenden Kabinett vor die Nation trat, sich aber nur immer als Vertreter und Kämpfer seines Volkes gefühlt habe. Ich habe auch niemals in der reinen äußeren Macht einen irgendwie möglichen Ersatz für das Vertrauen der Nation gesehen, sondern mich redlich bemüht, die in der Macht liegende Autorität i n d i e Stärke des Vertrauens zu verwandeln. Ich darf daher mit Stolz bekennen, daß so wie die Nationalsozialistische Partei ausschließlich ihre Wurzeln im Volke hatte, wir auch als Regierung niemals anders dachten als im Volk mit dem Volk und für das Volk. (Lebhafter Beifall und Bravo-Rufe.)
Der Führer sprach bann im einzelnen über die nun im großen abgeschlossene Gesetzgebung zur Niederlegung der Grundzüge eines Zustandes, in dem an Stelle des Faustrechtes des wirtschaftlich Stärkeren die höheren Interessen der Gemeinschaft aller schaffenden Menschen ausschlaggebend treten werden. Dieses gewaltige Werk der Ueberwindung der politischen und wirtschaftlichen Klassenorganisationen hat keineswegs feinen inneren Abschluß gefunden, sondern wird uns als lebendige Aufgabe genau so erfüllen wie in den zwölf Monaten hinter uns.
Der Führer wandte sich dann an die Partei, an öie glänzend organisierte Bewegung mit ihren in langen Jahren disziplinierten Anhängern, der es Zu verdanken sei, daß diese nationale Erhebung im Großen so mustergültig habe durchgeführt werden können. Dieses Wunder war weiter nur denkbar burcf) die freiwillige und restlose Zustimmung derer, die als Führer ähnlicher Organisationen gleiche Ziele anstrebten oder als Offiziere die deutsche Wehrmacht repräsentierten.
Es ist ein einzigartiger geschichtlicher Vorgang, daß zwischen den Kräften der Revolution
Außenpolitisch: Als das Volk im November 1918 ergriffen und befangen von den ihm gegebenen Zusicherungen des Präsidenten Wilson im Vertrag von Eompiegne die Waffen senkte, lebte es genau so wie heute noch in der inneren, durch nichts zu erschütternden Heber- zeugung, daß es am Ausbruch dieses Kriegesschuldlos war. Auch die schwachen Menschen gegen ihr eigenes besseres Wissen abgepreßte Unterschrift zu einem behaupteten deutschen Schuldbekenntnis ändert nichts an dieser
Tatsache.
Würde dieses eine Mal der Haß die Vernunft gebeugt haben, so hätte das zurückliegende grauenhafte Erleben für alle eine heilsame Lehre sein müssen, in der Zukunft durch eine bessere gemeinsame Zusammenarbeit eine Wiederholung von ähnlichem zu verhüten. Und dann allein wären am Ende die ungemessenen Opfer dieses furchtbaren Krieges aller Zetten wenigstens für spätere Geschlechter noch von Segen gewesen. Der Friedensvertrag von Versailles hat diese Hoffnungen gründlich und brutal zerstört. Die wahnwitzigen politischen und wirtschaftlichen Lasten dieses Vertrages haben das Vertrauen des deutschen Volkes in jede instanzielle Gerechtigkeit dieser Welt gründlich zerstört. (Stürmischer Beifall.) Bei vielen Milionen anderen Men-
, Der Führer gab dann einen Ueberblick über die bisher geleistete und in Angriff genommene Reform- und Aufbauarbeit auf allen Gebieten. In einem Viertel der Zeit, die ich mir vor der Märzwahl
der uns erfüllen kann, daß es uns wirklich gelungen ist, das ganze Volk zusammenzufassen und in den Dienst seiner eigenen Erneuerung zu stellen. So wurde es auch möglich, durch Mittel der steuerlichen Entlastung und durch klug angewendete staatliche Zuschüsse auch die natürliche Produktion zu einem Umfang anzureizen, die noch vor zwölf Monaten die meisten unserer Kritiker für vollkommen ausgeschlossen hielten. Bei alledem wurde versucht, das vollkommen zerrüttete Finanzleben des Reiches, der Länder und Gemeinden durch großzügige Maßnahmen einerseits und durch stärkste Sparsamkeit andererseits in Ordnung zu bringen. Der Umfang des wirtschaftlichen Wiederaufstiegs ergibt sich am I eindeutigsten durch die gewaltige Verminderung unserer Arbeitslosenzahl und durch die nunmehr statistisch feststehende nicht minder bedeutsame Erhöhung des gesamten Volkseinkommens.
und den verantwortlichen Führern einer aufs äußerste disziplinierten Wehrmacht solch herzliche Verbundenheit im Dienste des Volkes in Erscheinung trat, wie zwischen der nationalsozialistischen Partei und ihrem Führer einerseits und den Offizieren und Soldaten des deut


