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Wirtschaft
daß er unentwegt hin-
„llM .,WVI|V..... _________lon nach Paris und
umgekehrt, um seinen vielen Kundinnen gerecht zu
Reichsstatchalter Sprenger weiht das Wormser Festspielhaus
reichen. Viele dieser Kostüme sind wahre Museum-, stücke. Besonders fallen einem sechs davon auf. Das eine ist das K l e i d d e r l e tz t e n Z a r r n gewesen ein anderes ist von der berühmtesten englischen Schauspielerin, Ellen Terrn, getragen worden; auch ist das Originalkostum des großen englischen Tragöden Herbert Irving, in dem er den Shy- lock spielte, zu bewundern.
Es gab aber auch viel zu lachen bei Willie Clarkson. Unter vielen anderen Anekdoten existiert eine, die in ganz England schallendes Gelachter hervor- A rufen n-imlich die Geschichte von dem chumo- rjten Vere Col, der sich, als gerade der Sultan in London weilte, °°n Clarkson so t”mQ'}= dein ließ, daß er dem Sultan sprechend ähnlich sah. Dann fuhr er zur Universität Cambridge hinaus da er gehört hatte, daß der Sultan die Universität in den nächsten Tagen besuchen wollte. Als er seinem Wagen entstieg, begrüßte ihn der Leiter von
Willie Clarkson ging in Paris zur Schule, als ganz plötzlich seine Mutter starb und ihn mit seinen 12 Jahren mutterseelenallein und der großen Welt zurückließ. Aber es dauerte nicht lange — und er hatte bereits einen Namen, machte Karriere und wurde bekannt. Noch nicht ganz 14 Jahre alt, frisierte er bereits die große P a t t i und andere Primadonnen des Covent Garden in London nut einer solchen Geschicklichkeit, daß und Herreisen mußte, von Londi
London, im Oktober.
Willie Clarkson, der „wichtigste" Mann Londons und Paris, ist nicht mehr. Der genialste Perückenmacher, der Mann, der Könige, Königinnen, Schauspieler, Grafen und Gräfinnen — den ganzen Hochadel frisierte und anzog, ist plötzlich in seinem Laden in der Warwoud Street in London g e ft o r b e n. Inmitten der Perücken und Kostüme, an der Stelle, da er Hunderte und Hunderte von berühmten „Köpfen" unter seinen Händen gehabt hat, ist er dahingegangen. 65 Jahre alt ist er nur geworden, einer der berühmtesten Männer, die London besaß.
W o r m s, 28. DEL (LPD.) Nach nicht ganz einjähriger Bauzeit konnte der Bau des Stad tuchen Festspielhauses in Worms soweit fertiggestellt werden, daß er am heutigen Sonntag emgeweiht werden konnte. Worms hat durch den Wiederaufbau eine der größten und modernsten Bühnen Deutschlands erhalten. Neben dem Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger nahmen als Vertreter des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, der Präsident der Reichstheaterkammer, Ministerialrat Otto Laubin- ger, und der Hessische Staatsminister Jung an der Morgenfeier teil. Das Haus war dicht besetzt.
Der feierliche Akt wurde eingeleitet mit einem Musikvortrag des großen Orchesters des Mainzer Stadttheaters. Dann ging ein von Staatskommissar Dr. Jllert verfaßtes Spiel „Weihe des Hauses" in Szene, das tiefen Eindruck hinterließ. Es zeigte den Zug der Toten aus der vieltausendjährigen Geschichte der Stadt Worms.
Der kommissarische Oberbürgermeister der Stadt Worms, Bartholomäus, hielt die Begrüßungsansprache und betonte, daß der Opfersinn der Wormser Bürgerschaft einen herrlichen Bau errichtet habe, der sich stolz und bewußt neben die
Oer Mann der tausend Masken
Einer der populärsten Männer von London ist gestorben.
142,50 knapp behauptet, Deutsche Erdöl gaben 0,50 v. H. nach. Montanwerte lagen nahezu unverändert, nur Harpener und Rheinstnhl gaben um je 0,50 v. H. nach. Am Elektromarkt gingen AEG. um 0,13 v. H., Gesfürel um 0,50 v. H., Schuckert um 0,25 v. H. zurück, während Bekula 0,13 v. H. höher lagen. Bankaktien lagen schwächer, fo Reichsbank und Bank für Brauindustrie um je 1 v. H. Im einzelnen eröffneten Westdeutsche Kaufhof 0,40 v. H., Hapag 0,13 v. H. höher, Bemberg 0,25 v. H. niedriger, Dt. Linoleum behauptet.
Am Rentenmarkt erhielt sich angesichts der am 3. Dezember stattfindenden Auslosung für Altbesitz weiter einiges Interesse mit vlus 0,25 v. H. Spate Reichsschuldbuchforderungen lagen behauptet, wogegen Gemeinde-Umschuldung und Reichsmark-Anleihen um etwa 0,13 bis 0,25 v. H. abbrockelten.
Im Verlaufe hielt die Gefchäftsstille auf allen Marktgebieten an, die Kurse laaen aber gegen den Anfang kaum verändert. Einzelne Tarifwerte, wie Bekula, Lahmeyer und Elektr. Lieferungen, waren jedoch etwas angeboten und etwa 0,50 v. H. fchwä-. eher. Anderseits zogen Schuckert um 1 v. H. auf 93,25 v. H. an. Niedriger notierten u. a. Nordd. Llond (—0,40 v. H.), AG. für Verkehrswesen (— 0,75 v. H.), Kunstseide Aku (— 0,50 v. H.). Sehr schwach lagen Rhein. Braunkohlen mit 224,50 bis 220,50 (226).
Am Rentenmarkt waren Altbesitz später angeboten und mit 104,40 v. H. Brief 0,25 v. H. niedriger, die übrigen variablen Werte blieben bei kleinsten Umsätzen behauptet. Der Pfandbriefmarkt zeigte auf .der ganzen Linie unveränderte Kurse, Preuß. Landesbrief-Anstalt waren weiter gesucht und mürben mangels entsprechenden Angebots überwiegend gestrichen Geld notiert. Stadtanleihen waren gefragt und bis 0,65 v. H. fester. Von Reichsanleihen konnten sich 6prozentlge Dollarschatzanweisungen weiter erholen. Industrie-Obligationen lagen still.
größten Theater Deutschlands stellen könne. Sein Dank galt allen, die dazu beitrugen, daß das gemeinsame Werk gelingen konnte.
Reichsstatthalter Sprenger hielt die Weiherede, wobei er daran erinnerte, daß Worms im Gau Hessen-Nassau stets der südwestlichste Pfeiler gewesen sei, ein Brennpunkt, wie kaum eine andere Stadt, lieber seine große, vieltausendjährige Geschichte hinaus solle es bleiben die deutscheste der deutschen Städte, der Eckpfeiler am Rhein, der Eckpfeiler deutscher Kultur und ein Träger deutschen Kulturlebens.
Nachdem der Reichsstatthalter das Haus geweiht hatte, überbrachte Ministerialrat Laubinger die Grüße des Reichsministers für Volkaufklärung und Prgpaganda und teilte mit, daß der Minister für das Wormser Theater 25 000 Mark zur Verfügung gestellt habe. Mit herzlichem und dankbarem Beifall nahmen die Besucher von dieser erfreulichen Mitteilung Kenntnis.
Die Feier klang aus mit einem Sieg-Heil auf Volk und Führer und dem Gesang des Deutfchland- und Horst-Wessel-Liedes. Abends fand eine Festaufführung der „Meistersinger von Nürnberg" als Gastspiel oes Mainzer Stadttheaters statt.
Frankfurter Börse.
Frankfurter Börse sehr ruhig.
Frankfurt a.M., 27.Okt. Auch zum Wochen- schluß verkehrte die Wertpapierbörse in außerordentlich stiller Haltung. Der Mangel an besonderen Anregungen und vor allem die nur minimale Beteiligung der Privatkundschaft am Börsengeschäft ist für die starke Zurückhaltung der Kulisse ebenso wie der Ultimo in erster Linie maßgebend. Eine ausgesprochene Tendenz war auch heute nicht vorhanden, doch ist die starke Widerstandskraft bemerkenswert.
Die Kurse zeigten gegenüber der Abendbörse nur sehr kleine Veränderungen. Lediglich Lahmeyer- Aktien gingen um 1,13 v. H. auf 117,90 v. H. zuruck, offenbar eine Folge der allzu raschen Erholung. Von chemischen Werten lagen JG.-Farben mit
werden.
Mit 20 Jahren wurde er von der K o n l g t n Viktoria von England aufgefordert, die historischen Kostüme und Perücken zu erneuern, die zur alljährlichen Uniform- und Kostümschau im Schloße Dalmoral benötigt wurden. Bald wurde er dann der bevorzugteste Kostüm- und Perückenmacher des englischen Königshofes, und es dauerte nicht mehr lange, da konme man auch schon in der Zeitunas- spalte „Was gibt es Neues am englischen Hof die Notiz lesen: „Herr Clarksen ist mit seinen Perücken und Kostümen angekommen."
An Abenden, an denen große Festlichkeiten stattfanden, konnte man beobachten, daß em Wagen vom Buckingham Palace ins York House, vom Kensington Palais ins Marlborough House fuhr, daß diesem Wagen ein Mann vorsichtig mit vielen Tüten und Paketen entstieg, um dann eilends m den Schlössern zu verschwinden. Das war Clarkson mit den Kostümen für die Maskenbälle und den Kleidern und Frisuren für die Hof- und Gesell- fchaftsbälle.
Er frisierte, rasierte — verschönte unter anderen den Exkaiser, die Könige Eduard VII. und Georg V. von England und die Prinzessin Ena, die später einmal Königin von Spanien war. Er war es, der beinahe alle Verkleidungen für die berühmten Kostüm- und Maskenbälle im Covent Garden des Londons der Vorkriegszeit beschaffte. Dort war es auch, wo Clarkson den größten Erfolg feiner ganzen Karriere erleben durste. Er hatte einen seiner Kunden in ein Kostüm gesteckt, das er den „Fauteuil" nannte. Mit einem Wort, der Mann war zum Stuhl geworden. Das originelle Kostüm, das ganz aus Seide war, gewann den ersten Preis. Doch der Träger wurde bald so müde auf diesem Ball, daß er am liebsten gestorben wäre — denn immerzu setzten sich Leute auf ihn ... aus Versehen natürlich, denn er sah einem Stuhl zum Verwechseln ähnlich...
Es gibt wohl kaum einen Schauspieler, der sich nicht von Herrn Clarkson anziehen, schminken und frisieren ließ. Sein Laden in der Warwoud Street sieht aus wie ein richtiges Museum, soviel Erinnerungsstücke liegen und hängen dort herum. Man sieht Bilder mit persönlichen Widmungen von Sarah Bernhardt, von der Düse, von Ir.- Ding und Herbert Tree und vielen anderen großen Tragödien der Vor- und Nachkriegszeit.
Aber nicht nur Könige, Königinnen und die Beherrscher der Bretter, die die Welt bedeuten, sind in feinen Salon gekommen, um seine Geschicklichkeit als Maskenbildner in Anspruch zu nehmen, nein, auch viele Verbrecher waren bei ihm!
Berühmt geworden ist dieser Fall: der Mörder Charles Peace ließ sich von Clarkson so verwandeln, daß die Polizei ihn nicht erwischen konnte. Natürlich kamen diese „feinen" Herren nicht mit dem Originalanliegen, sondern zogen es vor, auch hier zu fügen und von Bällen zu erzählen, die dann nie stattgefunden haben. Doch auch Die größte Konkurrenz dieser „feinen" Herren, nämlich unendlich viele berühmte Kriminalisten und Detektive, sind in den Salon gegangen, um dort ein wenig ihr Aeuße- res verändern zu lassen. Nicht selten kam es vor, daß ein forscher junger Mann, Detektiv von Scotland P a r d, in den Laden in der Warwoud Street hineinging — aber ein altes Mütterchen mieden den Salon verlieh.
In den Riesenräumen seines Salons in der Warwoud Street hat Willie Clarkson eine der schönsten und wertvollsten Kostüm -, Uniform- unb Waffenfammlungen gehabt, die bis zum Zeitalter von William dem Eroberer zurück-
Cambridge ehrfurchtsvoll, viele Reden wurden geschwungen, der falsche Sultan wurde überall umher geführt, die Schüler brachen in begeisterte Hochrufe <ms — und als alle Zeremonien vorbei waren, gestand de Vere Col, wer er fei.
Es war ungefähr zwei Jahre spater, da erlaubte sich dieser de Vere Col nod) einmal einen Scherz mit Hilfe von Clarkson, auf den wieder alle Leute hereinfielen. Er ließ sich täuschend ähnlich die Maske des indischen Attaches machen — und besuchte so ein neues Kriegsschiff Englands, die „Dreadnought", um sie zu besichtigen. Ihm würben alle Ehren zuteil, und als der letzte Salutschuß fiel, lachte er verlegen — und nach kurzen Erklärungsworten, nach einigen Peinlichkeiten lachten dann alle — und bald das ganze englische Volk!
Jetzt hört man nicht mehr hinter den Kulissen der Theater die helle, etwas schneidende Stimme Willie Clarksons, und wird sie auch nie wieder hören — man wird nie mehr den roten Schnurrbart und die roten Haare sehen, von denen Clarkson immer sagte: „Das ist die einziae Reklame, die ich je für mein Geschäft gemacht habe — anscheinend hat sie gewirkt." Ja, Willie Clarkson ist tot — aber sein Bei- , nome „Tout-London“ und feine Perücken werden I ihn unvergeßlich machen.
Süddeutscher Holzmarkt.
Fwd. In Südbeutschland machte der Einschlag von neuem Rundholz rasche Fortschritte. Die Nachfrage war anhaltend groß. Die ersten Verkäufe wurden bei festen Preisen getätigt. Auch die Schnittholzpreise lagen fest. Der Absatz in Dielen und sortierten Brettern gestaltete sich weiterhin sehr lebhaft. Die Aufnahmefähigkeit des süddeutschen Marktes für geschnittenes Tannen- und Fichtenbauholz besserte sich. Seitens der Sägewerkindustrie herrschte zunehmende Nachfrage, so daß die staatlichen Forsten beträchtliche Mengen Tannenholz abzusetzen vermochten. Die verarbeitende Industrie hat fortgesetzt erheblichen Bedarf. Die Sägeindustrie nahm bei starker Kaufneigung alles auf, was an geeignetem Material angeboten wurde. Es ist anzunehmen, daß der Markt weiterhin stabil bleibt angesichts des vorhandenen erheblichen Bedarfs. Am Schnittholzmarkt blieb die Nachfrage unverändert stetig. Die Preise für Bauholz blieben fast unverändert.
Am Auslandsrentenmarkt gaben Mexikaner etwa 0,13 v. H. nach. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. un- verändert.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 29. Okt. Vorbericht. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1450 Rinder (472 Ochsen, 111 Bullen, 450 Kühe, 417 Färsen), 420 Kälber, 94 Schafe, 4458 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 26 bis 39 Mark, Bullen 26 bis 37, Kühe 12 bis 35, Färsen 25 bis 39; Kalber 28 bis 54; Hammel 32 bis 36; Schweine 41 bis 53 Mark. — Marktverlauf: Rinder ruhig, Kalber, Hämmel, Schafe und Schweine mittelmäßig.
Tagung der Landesgruppe Hessen im Oeutschen Forstverein.
LPD. Bensheim, 27. Okt. Im „Deutschen Haus" tagte hier die Landesgruppe Hessen i m D e u t s ch e n F o r st o e r e i n. An der Tagung, die in regelmäßigem zweijährigen Turnus stattsln- bet, nahmen etwa 200 Vertreter teil. Landeskulturrat Reich sprach über das „Hessische Siedlungswesen im Meliorationsgebiet im hessischen Ried . Weitere Vorträge hielten Oberforstrat L ö b e r über die „Reichsautobahn in Hessen" und Professor Dr. Baader über „Forstliche Versuchsaufgaben . Ein kameradschaftlicher Abend schloß sich den Verhandlungen des ersten Tages an. Der zweite Tag brachte eine gemeinsame Fahrt in das Siedlungsgebiet im Lorscher Wald bei Bürstadt, der sich eine Wanderung durch das Staatswaldgebiet Jägersburg anschloß.
pflichtfortbiidungsschu'.en für Mävchrn im Kreise Wehlar.
Wetzlar, 27. Okt. (LPD.) Die Kreisverwaltuna Wetzlar hat sich zu einem bedeutsamen Schritt auf dem Gebiete der Erziehung der weiblichen Jugend zur Lebenstüchtigkeit entschlossen. Der Kreisausschuß hat heute unter dem Vorsitz von Landrat G r i l l o die Errichtung von Fortbildungsschulen für Mädchen beschlossen. Der Besuch ist Pflicht für die weibliche Jugend des Kreises im Alter von 14 bis 17 Jahren. Der Kreis wird in 28 Fortbildungsschulbezirke eingeteilt, die je einem Schulleiter — dem Leiter der örtlichen Volksschule — unterstehen und von elf jüngeren Lehrerinnen betreut werden. Infolge der verkehrsgünstigen Lage konnten durchweg zwei Gemeinden zu einem Fortbildungsschulbezirk vereinigt werden. Der Unterricht soll — abgesehen von einigen Ausnahmen — in der ersten Woche des November beginnen. Er umfaßt vier Stunden in der Woche, die nach den örtlichen Bedürfnissen an einem Vormittag ober Nachmittag abqehalten werden. Am Freitag fand im Kreishaus die Einführung der Lehrerinnen und Schulleiter statt. Dazu waren auch die Gemeindeschulzen der als Schulleiter in Betracht kommenden Gemeinden erschienen, außerdem Vertreter der Deutschen Arbeitsfront, der HI. wie des BdM.
Tödlicher Unfall am Kochherd
LPD. Westerburg, 27. Okt. Die jugendliche Emma F e r g e r aus Westerburg wurde, als sie am Kochherd die Mahlzeit zubereitete, von einem plötzlichen Unwohlsein befallen und brach zusammen. Dabei fiel das Mädchen so unglücklich, daß sie sich mit einem Messer, das sie tn der Hand hatte, die Halsschlagader d u r ch st i e ß. Infolge des starken Blutverlustes trat der Tod nach kurzer Zeit ein. Die Veruglückte stand kurz vor der Hochzeit.
Rundfunkvr^ramm
Dienstag, 30. Oktober.
6 Uhr: Bauernfunk: 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgenspruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.30 bis 8.45: Gymnastik. 9.15: Nachrichten. 9.20: „Elsässische Stunde". 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I, des Philharmonischen Orchesters. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert I. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Für die Frau. 15.50: Kunstbericht bet Woche. 16: Nachmittagskonzert des kleinen Funk-Orchesters. 18: Italienischer Sprachunterricht. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit. Kurzbericht aus dem Reich und von der Saar. 18.30: Luther als Schöpfer der deutschen Schriftsprache. Ein Vortrag zum deutschen Bibeltag 1934. Von Hochschulpfarrer Heinrich Falk, Frankfurt a. M. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Der Zeitpunkt bringt: Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Leichte Kavallerie. Operette in 2. Akten. 22: Nachrichten. 22.15: Nach- richten aus dem Sendebezirk. 22.30: Klavier-Musik. 23: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Sprcchftnnven der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
Berlin
lurs börlc für« f'örse
27 Oktober
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die hohe Ser zuletzt defchioffenen Dividende an. - Reichsdankdistont 4 v. $). Lambardzinsfutz 5 o. h.
85,4 |
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13,6
Sritzner Mainkrastwerke Höchst S.M.. Süddeutscher Zucker
767,251 186
I. ®. Farben-Jndustrte Scheideanstalt Goldschmidt . RütgerSwerle Metallgesellschaft
29
1,3
7,4
7,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2TL
4% Oesterrelchische Goldrente.... 4,20% Oesterrelchische Ctlbcrrente 4% Ungarische Goldrente ...
4% Ungarische Sraatsrente v. 1910 4! 2% desgl. von 1918..........
6% abgclt. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I...............
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
Bemberg
Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS Daimler Motoren..
Deutsche Linoleum .
Orenstein & Koppel Leonhard Tietz .... Ebade............
Acenmula toren-Fabrü Conti-Gummt
6% Deutsche RetchSanieihe v. 1927 6°„ ehe ni.7% Dt.ReichSanI.v. 1929 6' 2 % 9)oun(|,ynlcll).? von 1930 ..
Deiusche Nnl.-Ablös.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten .............
Dcögl. ohne Auslof -Rechte......
6% elu-m.8% Hess. Boiksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
6% Hess. LandeLbank Dannstadt Gold fll. 18..................
6*/i% -ess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Ltnut.........
Oberbcssen Provinz-Anleihe mit Auslvs.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mitAuolvs.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar biü 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
b¥i% ehem. 4Vt% Franks. Hyp.- Bank-Liyu.-Pfandbrtese......
6h% ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Liail.-Goldpfe. ...
6% eliem. 8% Pr. Landcöpfand- brtesanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ebent. 7% Pr. Landespfand- brtesanstalt, Pfandbriefe R. 10
Eteuergutsch. Verrechnungskurs..
Buderus
Deutsche Erdöl ..
Gelsenkirchener Harpener .................
Hoesch Elsen—Köln-Neuessen Ilse Bergbau .............
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ...........
ManneSmann-Röhren .....
Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hanja-Dampfschiff..........
Norddeutscher Lloyd A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Prlval-Bank ... Deutsche Bank und Discvnto-
Gefell,chast................
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Reichsbank ....... ;
E'ektr. LieferungSgesettschaft' Licht und Kraft ........
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26-10-
27-10-
26-10.
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Rheinische Braunkohlen .....10
Rheinstahl..................0
Vereinigte Stahlwerke........0
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Kaliwerke Aschersleben........5
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Schlußkurs
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Schlußkurs
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Datum
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| 26 10.
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Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
55,07
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55,04
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Danzig.....
London .....
81.10
12,335
81,26
12,365
81,10
12,325
81.26
12,355
HeljingsorS..
Paris ......
5,445
5,455
5,445
5,455
16,38
16,42
16,38
16,42
Holland ....
168,30
168,64
168,25
168.59
Italien.....
21,45
21,49
21,45
21,49
Japan ......
0,713
0,715
0,713
0.715
Jugoslawien
5,694
61,97
5,706
5,694
5,708
Calo..... :
62,09
61,94
62,06
Wien.......
18.95
49,05
48,95
49.05
Lissabon ....
11,195
11.215
11,19
11,21
Stockholm...
63,60
63,72
63,57
63,69
Schweiz ....
81,05
81,21
81,01
81,17
Spanien....
33,97
34,03
34,00
34.06
Prag.......
10,375
10,395
10,375
10,395
Budapest ...
—
—
Neuyor! ...
2,482
2,486
2,487
2,491
Lerlin,27-Oktober |
Meld
ärl?
Amerilanifche Roten..............
2,439
2,459
Belgische Noten..................
58,01
58,25
Dänische Noten .................
54,89
55,11
Englische Noten .................
12,29
12,33
Französische Noten...............
16,34
16.40
Holländische Noten...............
167,83
168,51
Italienische Noten................
21,23
21,31
Norwegische Noten ..............
61,78
62.02
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
—
—
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Noten...............
63,40
63,66
Schweizer Noten.................
80,83
81,15
Spanische Noten.................
Ungarische Noten ................
33,86
34,00
%
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