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Wirtschaft

Kilometer

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A.E.G.

Bekuia

eindeutigen Urteil gelangen. Vorteilen auf der einen Seite stehen Nachteile auf der anderen gegenüber. Für beide Teile ist schwerlich die Möglichkeit vorhan­den, ihre Gegner so niederzuwerfen, daß er Frieden um jeden Preis schließen muß. Japan ist als Jn- selreich für die Russen unangreifbar und ande- rerseits würde die riesige Ausdehnung von Sibirien die Japaner an der vollen Ausnutzung

4% Oesterreichtsche Goldrente.... 4,20% Oesterreicyische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4'/,% besgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie 1.....................

militärischer Erfolge gegen die Russen hindern. Wir möchten glauben, daß sich die beiderseitigen Regie­rungen ähnliche Gedanken machen und daher vor­läufig entscheidende Schritte, die zum Kriege führen müßten, scheuen. Beide rüsten mit aller Kraft, scheinen aber abwarten zu wollen, bis ihnen eine günstige politische Konstellation bessere Erfolgsmog- lichkeiten bietet als die jetzige Lage.

93

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tendierten. Fremde Werte lagen ziemlich still und nach den letzten Steigerungen meist nur knapp ge­halten. Valutapapiere zeigten heute nur wenig Ver­änderung. . v

Tagesgeld blieb zu 3,75 v. H. unverändert.

. Frankfurter Börse.

rNillagsbörfe: fest.

Frankfurt a. M., 28. Sept. Die Börse ver­kehrte auf der ganzen Linie in fester Haltung und hatte erstmals nach der langen Geschäftsstille wieder beachtliche Umsätze aufzuweisen. Man verwies auf die Ueberwindung des Ultimos, wodurch sowohl Kundschaft, als auch Kulisse im Hinblick auf das Anlagebedürfnis nach dem Quartals-Ultimo zu Ver­käufen angeregt wurden. Die feste Haltung erhielt daneben aus der Wirtschaft wieder eine kräftige Stütze, insbesondere fand die weitere Erhöhung der Einzelhandelsumsätze, sowie der bisher günstige Ge­schäftsverlauf bei der Dresdner Bank starke Beach­tung. Für den Elektromarkt regte offenbar der Sanierungsbericht der Preußischen Elektrizitäts-AG. (Preag) an, der eine starke Steigerung der Strom­erzeugung- und Abgabe feststellt. Besonders Felten

5,2 7,75 4,45 38,9

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Elektr. Lteferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 6

Felten & Guilleaume 0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........6

Preußen.

Kreis Wetzlar

0 Großrechtenbach, 27. Sept. In der jüngsten Gemeinderatssitzung befaßte man sich mit dem Bau einer Wasserleitung bzw. nut der Quellenfassung für diesen Zweck. Die Wasserleitung im Orte ist zwar schon gebaut, die Quellfassung und die Zuleitung fehlen aber noch. Diesen soll jetzt nähergetreten werden. Es wurde zunächst eine Ortsbesichtigung vorgenommen. Man kam zu dem Entschluß, die Quellen im Weidgraben, Glocken- brunnen und im Distrikt Füll fassen zu lassen. Mit den Arbeiten soll bald begonnen werden, -vas Landesarbeitsamt hat das Projekt arbeit anerkannt. Die Kosten belaufensich fl j 5900 Mark; die in Aussicht gestellte staatliche tfor derung beträgt etwa 2500 Mark. ,

BuderuS

Deutsche Erdöl

Gelsenkirchener

Harpener.....

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

112,5

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I -I

I 1921

schlagen. ,

Betrachten wir endlich zwei der wichtigsten Kom­ponenten des Krieges: Führung und Moral des Heeres. Daß beides im japanischen Heere auf voller Höhe steht, ist ohne weiteres an­zunehmen, allerdings mit der Einschränkung, daß man im Frieden nie wissen kann, ob ein Land einen Feldherrn ersten Ranges besitzt. Wie die Verhältnisse in der roten Armee sind, kann nur der Ernstfall zeigen, insbesondere ist es ganz ungewiß, ob der Rotarmist moralisch höher steht, als der zaristische Soldat im Weltkriege. Von den Truppen im europäischen Rußland sind als unbe­dingt zuverlässig nur die rein russischen Trup­penteile zu betrachten und auch bei diesen kann es nicht als sicher angenommen werden, ob die aus der geplagten bäurischen Bevölkerung stammende Mehrheit des Ersatzes sich mit Begeisterung für die Interessen der Sowjets im fernen Osten schlagen würde, lieber die Stellung der sibirischen Be­völkerung und der aus ihnen gebildeten Truppen­teile zu den bolschewistischenIdealen" sind die Meinungen sehr geteilt.

Für die Ausbildung von Führern aller Grade geschieht in der Sowjetunion viel. Uns scheint es aber für die Bewertung der russischen Offiziere bedenklich, daß ihre Auswahl in erster Linie nach innerpolitischen Gesichts punk­ten erfolgt, die militärische Begabung also nicht ent­scheidend ist. Ob Rußland in einem Zukunftskriege einen gottbegnadeten Feldherrn haben wird, der aller Schwierigkeiten Herr wird, wer will das weis­sagen? Im Allgemeinen weist der russische National­charakter nicht die Eigenschaften auf, die das wahre Feldherrntum begründen, und recht selten sind in der russischen Kriegsgeschichte die Männer, die man als Feldherrn von Rang oder auch nur als tüchtige Generäle ansehen kann.

Wenn wir die militärischen Aussichten der beiden Mächte in einem demnächstigen Kriege in ihrer Ge­samtheit betrachten, so können wir nicht zu einem

28.9

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Wmeritani)d)e Roten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten

Englische Noten

Französische Noten

Holländische Noten

Italienische Noten ..

Norwegische Noten .............

Deutsch Oesterrc. , ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten ..............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten

Ungarische Note«

Ilie Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke Mannesman n-Röhren

Mansselder Bergbau ... Kokswerke...........

Phönix Bergbau.......

Rheinische Braunkohlen Ryeinstahl............

Vereinigte Stahlwerke.. Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

I. G. Farben-Jndustrie Scheideanstalt........

Goldschmidt .........

Rütgerswerke........

Metallgesellschaft......

Philipp Holzmann . . .. Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 28. Sept. Die Gemüse- zufuhren blieben im allgemeinen stark, insbesondere von Blumenkohl, Spinat und alle Kohlgemüse. Für Tomaten hat das Angebot bei gebesserter Nachfrage und erhöhten Preisen nachgelassen. Im übrigen waren die Preise bei schleppendem Ge- schäft kaum verändert. Es notierten: Blumenkohl 10 bis 35, Buschbohnen 6 bis 8, Stangenbohnen 10 bis 12, Eskarol 5 bis 8, Gewürze!, Bündel, 20 bis 30, Salatgurken 3 bis 10, Karotten 4 bis 5, Kartoffeln, gelbe, per 50 Kilogramm 340 bis 360, Kohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat 5 bis 10, Meerrettich 35 bis 40, Pfifferlinge 35, Rote Rüben 4 bis 5, Rotkraut 4 bis 5, Sellerie je nach Große Stuck 8 bis 20, Spinat 3 bis 5, Tomaten I 5 bis 7, II-3 bis 4, Weißkraut 2% bis 3%, Wirsing, spitz, 4 bis 5%, rund 3 bis 4, Zwiebeln 580 bis 600 per 50 Kilogramm. t

Auch am Obstmarkt blieb das Angebot außer Zwetschen sehr reichlich. Allgemein beobachtet man aber eine bessere Sortierung der gangbarsten Sor­ten. Für gute Ware ist die Nachfrage bei höheren Preisen lebhafter, während minderwertige Fruchte unverkäuflich sind. Es notierten u. a.: Aepsel 1 10 bis 14, II 7 bis 9, Goldparmäne 10 bis 14, Herberth Reinette 7 bis 10, Birnen I 10 bis 14, II 6 bis 8, Kochbirnen 3 bis 4, Dr. Lucius I 9 bis 14, Mollebusch 7 bis 10, Erdnüsse 18 bis 20, Fei­gen 9 bis 9V4, Haselnüsse 28 bis 30 ital., Kasta­nien 14 bis 18, Pfirsiche 5 bis 10, Preiselbeeren 20 bis 28 Finnl., 28 bis 30 Schwed., Quitten 4

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 28. Sept. Im Buttergeschäft hat sich das Geschäft wieder etwas belebt, wobei die nunmehr kühlere Witterung von Einfluß ist. Das Angebot in deutscher, frischer Butter ist ziemlich knapp, so daß die angelieferten Mengen bei relativ guten Preisen glatt geräumt werden. Teilweise mußte zur Befriedigung der Nachfrage aus Kühl­haus- und Auslandbutter zurückgegriffen werden. In Erwartung einer weiteren Belebung nach dem Ultimo nahm auch der Einzelhandel an den Ein­deckungen lebhafteren Anteil.

Es notierten in RM. pro 50 im Großhandel an den Kleinhandel: Deutsche Markenbutter 145 ins 148, feine deutsche Molkereibutter 143, deutsche Mol­kereibutter 140, Landbutter 120 bis 130. Holländische Markenbutter 145, andere ausländische Butter 140 bis 145.

Frankfurter Eiermarkt.

Das Handwerk

im dritten Vierteljahr 1934.

Wie der Reichsstand des deutschen Handwerks mitteilt, war die Gesamtlage des Handwerks im dritten Vierteljahr 1934 nicht wesentlich anders als in den vorhergehenden Monaten. Die Beschäftigung war im allgemeinen bedeutend besser, als in der gleichen Dorjahrszeit. Besonders gut war die Lage in den Zweigen, denen die ArbeUsbeschaffungs- maßnahmen der Reichsregierung unmittelbar zugute tarnen, so im Bauhandwerk. Im übrigen Handwerk setzte sich die Konjunkturbesserung nur langsam durch, Handwerkszweige, die für kulturellen Bedarf und persönlichen Geschmack arbeiten, waren noch unzu­reichend beschäftigt. Das für die Landwirtschaft arbeitende Handwerk hatte in den Sommermonaten stärker zu tun, es hat aber noch unter den Aus­wirkungen der landwirtschaftlichen Schuldenreglung zu leiden. Soweit Preissteigerungen bei den Roh­stoffen eintraten, mußte das Handwerk sie gewöhn­lich selbst tragen, was nach wie vor zu Sorgen An­laß gab. Die Rohstoffversorgung des Handwerks war im allgemeinen ausreichend.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Auch in her letzten Septemberwoche blieb das Geschäft am Frankfurter Getreidegroßmarkt, soweit es Körnerfrüchte betraf, recht still. Die Ursachen hierfür sind weiterhin die gleichen: schwaches Mehl- aeschäft, daher nur minimale Kaufmeinung der Mühlen, zum andern die Tatsache, daß die Mühlen, besonders die Großmühlen, infolge der im Früh­jahr und Sommer vorgenommenen ziemlich großen Käufe mangels geeigneter Lagermöglichkeiten in ihrer Einlagerungsmöglichkeit behindert find.

Gegen Ende der Woche hat sich das Angebot zen aus der Landwirtschaft merklich ver­ringert, da man die im kommenden Monat höheren

mit 6,50 (6,40) v. H.

Im Verlaufe wurde das Geschäft allgemein etwas ruhiger, die Grundstimmung blieb aber trotz kleiner Abbröckelungen infolge von Gewinnsicherungen fest. Ziemlich lebhaft blieben AG. für Verkehrswesen (erneut plus 1 v. H.), auch Mannesmann und Far­benindustrie hatten bei gut behaupteten Kursen noch Nachfrage. Die später notierten Werte zeigten Be­festigungen bis zu 1 v.H. darüber hinaus setzten Westdeutsche Kaufhof ihre Steigerung um 1,25 auf 33,25 bis 33,50 v. H. fort.

Der Rentenmarkt hatte ebenfalls ruhigeres Ge­schäft, aber gut behauptete Kurse. Genußrechte lagen unsicher und unterlagen starken Schwankungen. Ge­nußrechte von Gesellschaften mit 4 bis 6 v. H. Divi­dende hielten sich zumeist zwischen 65 und 75 v.H. Goldpfandbriese lagen meist unverändert, Kommu- nal-Obligationen überwiegend fester, während Liqui- bationspfanbbriefe unb Stabtanleihen uneinheitlich lagen zunächst meist unveränbert, später ergaben sich aber Abschwächungen um burchschnittlich 1 bis 2 v. H. unb teilweise auch mehr. Frembe Werte lagen still, Mexikaner behauptet, neue Türken im Frei­verkehr etwas fester, Schweizer Dunbesbahn-An- leihen abbröckelnb.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 97,75, 6 v. H. Frankfurter Hypotheken-Bank Golb R 1 bis 4 91,75, 5 v. H. innere Mexikaner 6,50, 5 v. H. äußere Golb 13,75, 4 v.H. Schweizer Bunbesbahn 196,75, 3,50 v.H. 183, Buberus 87,25, Gelsenkirchen 63, Harpe­ner 106,25, Klöckner 80,50, Mannesmann 77,50, Rheinstahl 92, Stahlverein 41,75, AKU. 63,65, AEG. 30,40, Bekula 146,75, Chabe A 214, Daimler 50,90, Scheibeanstalt 221, Deutsche Linoleum 59,25, Licht unb Kraft 120, IG. Farben 144,75, Elektr. Lieferungen 101,75 bis 102, Gesiurel 110,75, Holz­mann 83, Junghans 62, Rheag 104, Schuckert 95,75, Siemens 149,50, Aschaffenburger Zell 69,50, AG. für Verkehrswesen 81, Hapag 25,50, Norbbeutscher i Lloyb 28,50.

6000 Kilometer bei Verlegung ber Flugbasis Manbschurei, aber einem solchen von 9000 Kil von ber Flugbasis auf ben japanischen Inseln ent­spricht. Dieser ist für Bombenflugzeuge viel zu groß. Im übrigen aber bietet bas bünn bevölkerte Ostsibirien keine lohnenben Angriffsobjekte für Bom- bengeschwaber. Erp ber Ernstfall wirb zeigen kön­nen, ob Luftangriffe auf Wohn- unb Jndustriezen- tren imftanbe finb, kriegsentscheibenb zu wirken. Bis bahin wirb man in ber Abschätzung ber mili­tärischen Lage in biefer Hinsicht vorsichtig sein müs­sen. Immerhin scheint uns hier ein Aktivum für Rußlanb in Rechnung zu stellen zu sein, währenb wir in ben Aussichten für bie Lanbkämpfe Japan größere Erfolgsmöglichkeiten zusprechen möchten.

Was nun bie Lage zur See betrifft, so ist hierin bie Ueberlegenheit Japans so überwältigenb, baß sich bie Russen auf einen offenen Kampf nicht einlassen können. Auch an II - B o o - ten besitzen bie Russen vorläufig so wenige, baß sie ben japanischen Handel ober Truppentransport nicht nennenswert beeinträchtigen können. Damit ist aber für bie Sowjetunion bie Lage sehr er­schwert, benn um Japan auf bie Knie zu zwingen, muß man bas Jnselreich zur See entscheibenb

Frankfurt a.M., 28.Sept. Angesichts bes in diese Woche faUenben Monatswechsels entwickelte sich im Frankfurter Eiergroßhanbel nur minimales Geschäft. Späterhin würbe es etwas lebhafter, ba ber Einzelhanbel in seinen Käufen weniger zurück- haltenb als seither war. Deutsche Eier in frischer Ware finb nur knapp angeboten unb bleiben stark gesucht, bie Zuteilungen ber Verteilungsstellen blei­ben aber klein. In verstärktem Umfange kommen schon Kühlhauseier an ben Markt. Auslandeier wer­ben in genügenben Mengen offeriert, aber weniger gern gekauft, ausgenommen die Spitzenqualitäten von Holländern und Flandern.

Die bereits am Wochenanfang höheren Preise zeigten heute keine Veränderung. Es notierten als Verkaufspreise des Großhandels an den Kleinhandel tn Pfennig pro Stück frei Frankfurt a.M.: Deutsche Markeneier, Klasse S 11% bis 12, Klasse A 11 bis 11X, Klasse B 10% bis 10%, Klasse C 9% bis 10, Klasse D 9% bis 9%. Holländer, Flandern unb Dänen, Klasse S 11% bis 11%, Klasse A 11, Klasse B 10%, Klasse C 10. Bulgaren und Rumänen 9% bis 9%. Jugoslawen, Klasse B 9%, Klasse C 9%.

Mainzer Getreidernartt.

Mainz, 28. Sept. Bei ruhiger Allgemeintenbenz notierten (Großhandelspreise je 100 kg loco Mainz) in RM.: Weizen 20,60, Roggen 16,60, Hafer 16 ab Station, Braugerste 19,25 bis 20, Jnbustriegerste 18,75, Malzkeime 15,50 bis 16, Weizenkleie 10,50 (Mühlenpreis), Roggenkleie 9,72 (Mühlenpreis), Weizenfuttermehl 12,90, Biertreber 17,25, Sojaschrot 12,80 ab süddeutsche Fabrikstation.

Festpreise ab wartet.

Roggen, der an sich schon wesentlich knapper offeriert wurde, war zuletzt kaum angeboten. Ein Mangel zeigte sich indessen nicht.

Für Brau - und Jndu st rieg erste blieben die Anlieferungen mehr als ausreichend, und nur bei kleinen Preiskonzessionen nach unten konnten einige Abschlüsse verzeichnet werden.

Das M e h l g e s ch ä f t stockt zur Zeit fast voll­kommen. Auch für spätere Lieferung zeigte sich kaum Nachfrage. Soweit noch Mehle zu ben alten Ausmahlungen zu haben waren, wurden sie gut verkauft und auch etwas höhere Preise bewilligt.

Am Futtermittelmarkt war bas Geschäft etwas lebhafter, es könnte noch besser sein, wären bie Angebote nur einigermaßen mit der starken Nachfrage in Einklang zu bringen. In Kleie und Nach mehlen ist ber Anfall burch das schwache Mehlgeschäft sehr gering, während in ölhaltigen Futtermitteln die Mühlen nur kleinste Mengen zu­teilen können. Daneben sind Trockenschnitzel stark begehrt, aber greifbare Ware liegt nicht vor. Auch für die neue Kampagne wird nicht offeriert, zumal die Produzenten erst die zu erwartende Festpreis­regelung abwarten wollen. Zur Erleichterung der Futtermittelversorgung sollen bis zum 31. März n. I. die Einfuhrzölle erheblich gesenkt werden. Wo die Einfuhr völlig zollfrei wird, ist aber eine Im­portgenehmigung erforderlich, die hauptsächlich au dem Wege des Warenaustausches zu bewerkstelligen sein wird. Von Rauhfuttermitteln zeigte sich bei an­ziehenden Preisen lebhafte Nachfrage für Stroh.

27-9.

78,9 99,75 47,75 239,5 91,75

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Me Lage für Japan ungünstig sein: hi ber ® e < fährdung durch Luftangriffe. Das äußerst dicht bevölkerte Land mit seinen eingebau­ten Großstädten und Industriezentren wie Tokio, Yokohama, Kioto, Osaka bietet natürlich eine für : Bombengeschwader ideale Angriffsfläche. Die Ent- 1 fernung von der russisch-sibirischen Hauptflugbasis : Wladiwostok bis zu den japanischen Hauptstädten 1 beträgt im Durchschnitt nur rund 1200 Kilometer, mit Rückflug also 2400 Kilometer oder im ungün­stigen Falle, bei etwa erforderlichen erheblichen Umwegen zum Ausweichen vor Luftangriffen von Kampfgeschwadern oder vor Schlechtwetterzonen etwa 2600 bis 2700 Kilometer. Für moderne Großflugzeuge ist ein solcher Aktionsradius nicht zu groß, wenn auch die Bombenflugzeuge die Bom­benzahl zugunsten der Mitnahme von Betriebsstoff etwas einfchränken müßten. Von den besonders ge­fährlichen und dabei leichten Brandbomben könnten jedenfalls genügende Mengen mitgeführt werden, um ausgedehnte Feuerbrünste zu verursachen. Die Sowjetunion soll nach japanischen Angaben schon | jetzt 600 Flugzeuge, darunter 200 schwere Bomber um Wladiwostok versammelt haben. Es würde ihr ein leichtes sein, diese Luftflotte aus dem europäi­schen Rußland auf dem Luftwege in wenigen Tagen erheblich zu verstärken.

Dagegen ist Japan nicht in der Lage, seinen vor­aussichtlichen Gegner durch ßuftanariffe wesentlich zu schädigen. Gewiß kann es Wladiwostok aus Der Lust angreifen, zumal da es in der Lage ist, durch Heranschieben von Flugzeugträ­gern und -mutterschiffen die Flugstrecke kurz zu halten. Aber mit Wladiwostok wird kein Lebensnerv der Russen getroffen, denn das Hauptrüstungszentrum für die sibirischen Truppen befindet sich in Kusnjetz Mich Tomsk, etwa 4500 Kilometer, von den japanischen Inseln und etwa 3000 Kilometer von Mukden und Kirin ent­fernt, was einem Aktionsradius von mindestens 6000 Kilometer bei Verleauna der Flugbasis in die

Schultheis Patzenhofer 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof 0

Zellstoff Aschaffenburg 0

Dessauer Gas...............7

Daimler Motoren 0

Deutsche Linoleum 0

Orenstein & Koppel 0

Leonhard Tietz..............0

Chade......................10

Accumulatoren-Fabrtk 0

Conti-Gumnu...............0

Grihner o|

Mainkraftwerke Höchst a.M...« 4

Süddeutscher Zucker.....

Abendbörse: freundlich.

Die Abendbörse hatte im Vergleich zum Mittags­verkehr zwar verringerte Umsätze, die Stimmung blieb aber fest. Kleinen Kundschaftskäufen schloß sich auch die Kulisse an, so daß die zumeist festen Ber­liner Schlußkurse noch leicht überschritten wurden, zumindest jedoch gut behauptet waren. Montan- und Elektroaktien traten etwas hervor, Farben­industrie waren ebenfalls wieder beachtet, ander- eits gaben Kunstseide AKU. etwas nach. Im Ver­laufe blieb das Geschäft bei unveränderten Kursen klein. Am Kassamarkt waren Gebr. Adt weiter gesucht; die Taxe stellte sich auf 58 (55) v. H.

Am Rentenmarkt fanden späte Reichsschuldbuch­orderungen und Kommunal-Umschuldung einiges Interesse zu Mittagskursen, Altbesitz lagen still, ebenso Pfandbriefe und Stadtanleihen. Genußrechte hatten einen wesentlich ruhigeren Markt; die Kurse mit plus 2,50 v.H. lagen fest, auch Siemens mit 1,75 v. H., AEG. mit 1,13 v. H. und Gesfürel mit 1,25 v. H. Steigerung ragten über die Durchschnitts­befestigungen von 0,50 bis 1 v. H. hinaus. Lebhaf­ter waren am Chemiemarkt Farbenindustrie mit 145 bis 145,50 (144,25), auch Scheideanstalt mit unverändert 221,50 wurden reger umgesetzt, Metall­gesellschaft gewannen 1 v. H. Am Montanmarkt tra­ten besonders Mannesmann mit 75,75 bis 77 (75,25) stark hervor, doch zeigten auch die übrigen Berg­werksaktien Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Fest eröffneten außerdem Reichsbankanteile (plus 2 v. H.), Holzmann (plus 1 v. H.), Gebr. Junghans (plus 1,50 v. H.). Lebhafter waren ferner AG. für Ver­kehrswesen (plus 0,75 v. H.), sonst setzten u. a. ein: AKU. 0,40 v. H., Hapag 0,13 v. H., Cement Heidel­berg 0,50 v. H., Hanfwerke Füssen 0,50 v. H., Zell- stofswerte 0,25 bis 0,50 v. H. fester, nur Nordd. Lloyd 0,40 v. H. leichter. Einen sehr breiten Markt nahmen die schon an der gestrigen Abendbörse stark hervorgetretenen industriellen Genußrechte auf die bekannte Neuregelung ein, die neuerlich Gewinne von etwa 5 bis 10 v. H. erzielten und seit gestern Mittag somit ihren Nominalwert um bis zu 20 v. H. erhöht haben. Das Geschäft war teilweise sehr leb­haft. Auch der übrige Rentenmarkt lag freundlich, wobei Altbesitz und Kommunal-Umschuldung mit je plus 0,25 v. H. lebhafter umgesetzt wurden. Von fremden Werten eröffneten 5 v. H. Silbermexikaner

börse

28-9.

Schlußl. Mittag- ' börse

28-9-

Datum

4% besgl. Serie II .............

5% Numan, veretnh. Rente v. 1903 4'/rA>Rumän.vereinh.Rentev.l918 4% Rumänische veretnh. Rente ..

2 y4% Anatolier...............

Hamburg-Amcrila-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschtff...........0

Norddeutscher Lloyd 0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Prioal-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank 0

Retchsbank ................12

'.yranliurt a.M. | Berlin

153

144,25

221,5

94,5

41,75

90,5

81 I

117,5

133 I

Datum

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 6% ehem.7% Tt.Reichsanl.v. 1929 6*/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit Auslos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

6%% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Ltant.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Baiik Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 16 unkündbar 6IS 1936

6%% ehem. 4>/r% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Psandbrtefe.......

5/2% ehem. 4>/r% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpse

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

Lteuergutsch. Verrechnungskurs..

6fSr Nend.

27-September

28-September__

Amtliche G>elb

Notierung Srio

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Buenos Aires Brüssel.....

Rio de Jan. . Sofia ....:. Kopenhagen. Danzig.....

London .....

HelsingforS.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Iavan ......

Jugoslawien Oslo.....:

Men.......

0,644 58,545

0,204 3,047

54,91

81,77

12,295

5,43

16,50

169,73

21,48 0-733

5,714

61,81

48,95

11,16 63,42

81,67

34,22 10-425

2-482

0,648

58,665 0,206

3,053

55,01

81,93

12,325

5,44

16,54

170,07

21,52

0,735

5,726

61,93

49,05

11,18

63,54

81,83

34-28

10,445

2,486

Bantnoten

0,649 58,34

0,204 3,047

55,01

81,67

12-325

5,44

16,48

169,65 21,46 0,725

5,714 61,94 48,95

11,18 63,54

81,60 34,19

10-415

2-482

0,653 58,46 0,206 3,053

55,13

81,83

12,355

5,45

16,52

169,99 21-50 0,727

5,726 62,06

49,05

11,20

63,66

81,76

34,25

10,435

2-486

TKiet

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanten....

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Neuyork...