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Kreis Büdingen.

Erniedanktag in Gießen

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Ost nach Steinbach

Mitie nach Wahenborn-Sieinberg

Süd nach Leihgestern, außerdem die Krastwagenstaffel I.

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Feuerschutzwoche wurden hier verschiedene Veranstaltungen durchgeführt. Während der ersten Tage der Woche wurden Broschüren verkauft, die mit großem Interesse gelesen wurden. Am Mitt­wochabend vereinigte ein Appell die Freiwillige und auch die Pslichtfeue-rwehr zu Len vorgeschrie­benen Fußübungen und dem Exerzieren an den Geräten. In der Nacht zum Freitag ertönte das Signal zu einem Brandangriff. In kürzester Frist konnte von mehreren Seiten der Brandherd ange­griffen werden. Feuerwehrmänner nutzten alle

Dienstwohnung ist vorhanden und frei. Eine Lehrer­stelle für einen evangelischen Lehrer an der Volks- schule in Schwarz, Kreis Alsfeld. Dienstwoh­nung ist vorhanden und frei. Meldungen von An­wärtern, die nicht feit mindestens 8 Jahren die Prüfung abgelegt und nicht eine Anwärterdienst­zeit von mindestens 5 Jahren zurückgelegt haben, sind zwecklos.

Stadt Lich"

Teilnahme der SA:

Folgende Stürme marschieren geschlossen mit den Ortsgruppen: 12/116 mit der O.-G. Nord nach Heuchelheim

Alle anderen Formationen, Gliederungen und Stürme können nicht ge- schlossen teilnehmen; jeder geht dorthin, wo er der Ortsgruppe nach hingehört. Alle bereits erlassenen Anordnungen, die dieser Ordnung widersprechen, find aufgehoben.

Treffpunkt der Ortsgruppen:

Gießen-Nord um 12.30 Uhr an der Turnhalle am Oswaldsgarten.

Gießen-Ost um 12.45 Uhr an derStadt Lich", Licher Straße. Gießen-Mitte um 12 Uhr in der Bahnhofstraße,Württemberger Hof". Gießen-Süd um 12 Uhr an der Gummifabrik poppe.

Flaggen: Fahnen heraus schon am Samstagnachmittag. Die Fahnen werden mit ftischen Blumen geschmückt.

Reichswehr: Oie Reichswehr wird hiermit zu dem Srntedanktag der Gießener Ortsgruppen eingeladen. Wir bitten Sie, sich nach Belieben auf die einzelnen Ortsgruppen zu verteilen.

Arbeitsdienst: Falls er geschlossen teilnimmt, bei der Ortsgruppe Ost um 12.45 Uhr

** Freie Lehrer st eilen. Erledigt sind: eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an

Volksschule in Münster, Kreis Gießen; mit Stelle war seither Organistendienst verbunden.

Kreisleitung Gießen der NSDAP. Kreispropagandaleiter.

tz. Nidda, 28. Sept. Mit Wirkung vom 1. Ob tober dieses Jahres tritt infolge eines im Weltkrieg und in englischer Kriegsgefangenschaft zugezogeim Leidens der seit 1925 hier tätige Oberamtsrichtei Krug vorzeitig in den Ruheftand. Er nimirf seinen ferneren Wohnsitz in Darmstadt. Zu seinen Nachfolger wurde Amtsgerichtsrat Dr. Han- Briegleb aus Worms ernannt.

X Wallernhausen, 28. Sept. Die Kar. toffelernte, die sowohl hier, als auch in da Umgegend fast beendet ist, kann als eine Rekord lernte bezeichnet werden. Man schätzt den Ertroz im Durchschnitt auf 90 bis 100 Zentner je Noi- malmorgen. Von der Sorte Edeltraut findet mm auf gut bebauten Aeckern durchgängig Riesenexem- plare, in fast gleicher Dicke sind die Sorten Jndv ftrie, Odenwälder Blaue u. a. Die Hackfrucht! haben sich in erfreulicher Weise noch zur Zufneder. heit entwickelt. Da die Grummet- und ©rünfutter. ernte ziemlich zu wünschen übrig lassen, so treitt I man hier und fast in allen Gemeinden der Uit< gegend das Vieh auf die Weide, um ba vorhandene Heu für den Winter aufzusparen.

Berges werden. Die Schaffung emer Wasserlei^ war schon mehrmals geplant, sie scheiterte fl­immer wieder an der Finanzierungsfrage. DM die Zuschußmaßnahmen der Reichsregierung W sich der Weg nun vielleicht eher beschreiten.

Nieder-Gemünden, 28. Sept, ©ep abend fand in der Wirtschaft Wilhelm De<W ein Filmabend statt. Zur Aufführung gelaH das historische DolksstückAndreas Hofer. W3' Einakter vervollständigten das Programm.

§ Bleidenrod, 2& Sept. Der Landwirts!^ Ludwig Becker von hier, der mit dem M schneiden der Strohseile bei der Dreschmas^ beschäftigt war, verunglückte dadurch schwer, oag ausglitt unb in bas Messer fiel, da-'« die 'linke Hand aufschnitt. Der Verunglückte W sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. " der hier stark auftretenden M ä u s e p l a geJ' gisch zu Leibe zu gehen, hat unsere einige Vergasungsapparate zur allgemeinen nutzung erworben. m0Ht'

st. Kirtorf, 27. Sept. Im Saale von fand eine Versammlung der Mitglieder * i ch en Arbeitsfront statt. Ortswalter J H. Gail leitete die Versammlung. Der Kreisw- - der DAF., Pg. Hartmann, hielt eine IW, Ansprache, in der er zunächst die Verhältnis dem Kriege schilderte, von dem tapferen deutschen Volkes während des Weltkrieges und dann die Verhältnisse nach dem Kriege . zeichnete. Er geißelte die zunehmende , .,fl nähme fremden Geistes innerhalb des ()l Volkes in den Nachkriegsjahren und umny u drucksvoller Weise die ungeheuren Schaden,^oi , durch dem deutschen Volke erwuchsen Der J kam dann auf den historischen ,, n b lii

dem der greise Feldmarschall von H i n j

; dem Führer der deutschen Freiheitsbewegung : Hitler das Schicksal des deutschen Bottes am i traute. Mit dem Gelöbnis der Treue zu 6 . Volk und Vaterland schloß der Redner diestn ^ , seiner Ausführungen. Sodann g g 1 > über den Aufbau der Deutschen Arbeitsfront,

*

** Arbeitsjubiläum bei der Firma H. Sch affst aedt G. m. b. H. Am Montag, dem 1. Oktober, kann Herr Gustav I ö r d e n s auf eine 25jährige Tätigkeit im Hause Schaffstaedt zuruck- blicken. Wenn auch so berichtet man uns mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse wohl von einer größeren Feier Abstand genommen wird, so werden es sich die Geschäftsführung und die Arbeitskamera­den nicht nehmen lassen, Herrn Jördens als äußeres Zeichen der Verbundenheit nut entsprechen­den Geschenken zu erfreuen. Bei dieser Gelegen­heit sei erwähnt, daß in dem fast 100 Jahre be­stehenden Betrieb der Firma Schaffstaedt bei einer Belegschaftsstärke von 150 Arbeitern und Angestell­ten sich nunmehr 30 Jubilare befinden, darunter ein Betriebsangehöriger mit über 50jahnger, vier mit über 35jähriger und 25 mit über 25jähnger Tätigkeit. Diese Tatsache darf wohl als ein Zeichen des guten Zusammenarbeitens zwischen Betriebs­führung und Gefolgschaft gewertet werden.

** Mieterjubiläum. Am nächsten Montag, 1. Oktober, wohnt Herr Karl Grün, Rangier­meister i.R., 30 Jahre im Hause Bruchstraße 11. Am 1. Mai 1906 erwarb Herr Dachdeckermeister Kraus köpf dieses Anwesen käuflich, beide woh­nen fchon über 28 Jahre zusammen. Das langjährige Mietsverhältnis ist ein Zeichen guten Einverneh­mens zwischen beiden Familien. Beide sind auch schon mehrere Jahrzehnte Bezieher desGießener Anzeigers".

** Goldene Hochzeit. Der Schriftsteller Hermann K i e h n e und Frau, Friedrichstraße 57 I, feiern am morgigen Sonntag, 30. September, das Fest der goldenen Hochzeit.

** Eine Zweiundachtzigjährige. Frau Marie Walter Wwe., Kaplansgaffe 25, kann am heutigen Samstag, 29. September, ihren 82. Ge­burtstag feiern. Die Jubilarin ist feit 1. Juni 1875, also seit 59 Jahren, treue Abonnentin desGieße­ner Anzeigers".

**2 5 Jahre Stoffhaus Bernard & Sohn. Eine angesehene Firma unserer Stadt, das Staff-Spezialhaus Bernard & Sohn kann am über­morgigen 1. Oktober auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Aus kleinen Anfängen entwickelte sich die Firma zu einem Unternehmen, das in weiten Kreisen unserer Stadt und darüber hinaus besten Ruf besitzt. Das Geschäft wurde ursprünglich als ein Stoff-Etagengeschäft in einem Hause in der Bismarckstraße betrieben. Die Jahre des Weltkrieges konnte die Firma dank des Vertrauens ihrer Kund­schaft gut überstehen. Ihre Entwicklung nahm nach dem Kriege stetigen Fortgang, und bald erwiesen sich die Räume des Hauses in der Bismarckstraße zu klein, so daß man sich zu einer Verlegung des Geschäftes entschließen mußte. Im Hause Plockstraße Nr. 16 fanden sich geeignete Räumlichkeiten, die unter Hinzunahme der Parterreräume des Nachbarhauses Nr. 14 erweitert wurden. Die auch in den Abend­

stunden gut beleuchteten Verkaufsräume, in denen die Kundschaft heute bedient wird, zeichnen sich durch zweckmäßige Gestaltung aus. In klar getrenn­ten Abteilungen sind die einzelnen Stoffarten unter­gebracht, und hier wiederum so, daß mit einem einzigen Blick die vorhandenen Bestände zu über­sehen sind, wodurch schon die Auswahl außerordent­lich erleichtert wird. Ein umfangreiches Lager ist ebenfalls vorhanden. Die Firma kann mit Genug­tuung auf ihre bisherige Entwicklung zurückblicken und mit sicherlich ebenso großer Zuversicht der Zu­kunft entgegensehen. Die Grundsätze der Geschäfts­führung, die dem Unternehmen das Vertrauen der Kundschaft erwarben, dürften sich auch in Zukunft

? Lich, 29. Sept. Nach einer Veröffentlichung des Ortsgruppenleiters der NSDAP, wird der Tag des deutschen Bauern am morgiaen Sonntag in würdiger Weise im Rahmen der hie­sigen Ortsgruppe durchgeführt. Die Rundfunküber­tragung der Nationalfeier am Bückeberg mit der Rede des Führers erfolgt in der Turnhalle, der anschließend Konzert, Volksfest und Tanz folgt, ebenso findet abends in den übrigen Lokalen der Stabt Volksfest und Tanz statt. Der Festzug stellt sich um 14 Uhr am Bahnhofsplatz auf und mar­schiert um 14.15 Uhr durch die Stadt. In den Fest­zug werden Gruppen und Festwagen eingereiht, denen der Sinn des Erntedanktages zugrunde gelegt fein wird. Begünstigt durch das außerordentlich schöne Herbstwetter geht die Kartoffelernte in unserer Gemarkung ihrem Ende entgegen. In­folge der im Spätsommer einsetzenden Regenperiode ist fast überall eine besonders ergiebige Ernte fest­zustellen. Ebenso ist die Güte der Kartoffeln in diesem Jahr hervorragend. Von der hiesigen Orts- bauernschaft wurde der Verkaufspreis für gelb- fleischige Speisekartoffeln auf 3,50 RM. für den Zentner frei Keller festgesetzt.

Kreis Friedberg.

pb. B u tz b a ch, 27. Sept. Die hiesige Schützen- gesellschaft von 1410 hielt am Sonntag anläßlich der 50. Wiederkehr der Zeit der Erbau­ung der S ch ü tz e n h a l l e am Schrenzer ein Jubiläumspreisschießen auf ihren Stän­den ab, das sich eines guten Besuches erfreute. Es wurde auf 100 Meter mit Wehrmannsbüchse und

Mietwert des gesamten Hinterhauses in der Gegen­überstellung des Mieteinkommens in den Dorkriegs- \ jähren und in der Gegenwart fällte das Gericht fol­gendes Urteil: Die Klage wird als unbegründet kostenpflichtig abgewiesen. .

Ein weiterer Fall betraf die Erteilung einer i Konzession für den Betrieb einer Gastwirtschaft in \ Heimertshausen. Der Klage des Antragstellers ge- 5 gen den Bescheid des Kreisamtes Alsfeld wurde . stattgegeben.

Zuchtviehversteigerung in Lauterbach.

Das Tierzuchtamt Gießen veranstaltet am Mitt- ; woch, 10. Oktober, in Lauterbach eine Zucht­viehversteigerung, zu der 40 vorbesichtigte Bullen des hessischen Fleckviehs zum Auftrieb kommen werden. Der Versteigerung wird eine Prämiierung vorausgehen. Auf die heutige Anzeige sei hm- geroiefen.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 29. Sept. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,45 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,35 bis 1,40, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (aus­ländische 9 bis 11, (inländische, Kühlhaus) 9 bis 11, Wirsing (grün), das Pfund 12 bis 15, Weiß­kraut 8 bis 10, Rotkraut 12 bis 15, Gelbe Ruben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen (grün) 15 bis 20, (gelb) 15 bis 20, Unterkohlrabi 10, Erbsen 30 bis 35, Rosenkohl 30, Feldsalat 60 bis 80, Tomaten 10, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bis 50, Kürbis 5 bis 8, Pilze 30 bis 35, Kartoffeln, das Pfund 4 /- Pf-, der Zentner 4 Mark, Pfirsiche das Pfund 15 bis 20, Preiselbeeren 30 bis 35, Aepfel 6 bis 15, Bir­nen 8 bis 15, Zwetschen 8 bis 10, junge Hahne 80 bis 90, Suppenhühner 60 bis 70, Ganse 80 bij 85, Enten 80 bis 90, Tauben, das Stuck 50 dis 60, Nüsse, das Pfund 25 bis 45, Blumenkoh, das Stück 10 bis 40, Salat 8 bis 10, Salatgurfen 10 bis 20, Einmachgurken, 100 Stuck 0,80 bis 1,30 Mark, Endivien 5 bis 15 Pf., Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 20, Radieschen, Bündel 10 Pf., Aepfel, der Zentner 8 bis 12 Mark.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Charleys Tante . - Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Die Fabel von King-Kong^. -Rheingold", 20 Uhr, Konzert.

_ Tageskalender für Sonntag: Licht- fpielhaus, Bahnhofstraße:Charleys Tante". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Die Fabel von Kina-Kong". 20.30 Uhr, Saal der Landeskirch- lichen Gemeinschaft, Dolks-Missions-Vortrag. Liebigshöhe", 20 Uhr, Tanz anläßlich des Ernte­dankfestes. t ,

Eröffnungsabend der Berufs- bildungsarbeit der DA. Die Ortsgruppe Gießen der Deutschen Angestelltenschaft eröffnet am kommenden Montag, 1. Oktober, in feierlicher Form ihre Berufsbildungsarbeit 1934/35. Die Feier findet im Cafe Leib statt. (Siehe heutige Anzeige!)

Kreis Schotten.

Laubach, 28. Sept. Mitte Oktober finM hier eine Lokalob st schau des Bezirk; L a u b a ch statt, an deren Beschickung sich die te zehn Gemeinden (Altenhain, Babenhausen II, Freien- [een, Gonterskirchen, Groß-Eichen, Höckersdorf, Klei'» Eichen, Lardenbach, Laubach, Ruppertsburg, Selin« rod, Solms-Ilsdorf und Wetterfeld) beteiligen. Neben der Ortsschau soll auch der Verkauf von Obst vermittelt werden. Leiter der Ausstellung ist Ar- zirksobmann Lehrer D e b u s (Ruppertsburg). D Ausstellungsprogramm wurde von Obstbau-JnfpektF Metternich (Büdingen) festgelegt.

Kreis Alsfeld.

# Ober-Ohmen, 26. Sept. Gestern murli das Obst an der Ohmstraße und an der Strafe nach Ermenrod versteigert. Die Bäume zeigt.n durchweg einen guten Behang, es wurden auch dem­entsprechende Preise erzielt. Der Korb TafeläM stellte sich im Durchschnitt am Baum auf 3 Monk. Die an der Strecke RuppertenrodOber-Ohmsn zum Ausgebot gelangten Birnen erbrachten eben­falls recht befriedigende Preise. Je nach BehW } wurden pro Baum 2 bis 10 Mark geboten.

G Aus dem oberen Ohmtal, 26. SG Wenn man eine allgemeine Erntebilanz für dies«; j Jahr zieht, so kommt man für unser Tal zu folgst 1 den Ergebnissen: Die Heuernte muß als W\ ungenügend angesprochen werden. Bei der treibeernte ist im Durchschnitt gleichfalls ja

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 28. Sept. Entsprechend ihrer Bedeutung wurde hier auf die Durchführung der Feuerschutzwoche besonderer Wert gelegt. Die Freiwillige Feuerwehr, unter Leitung ihres ersten Kommandanten Fritz Müller, hatte sich für die ganze Woche in den Dienst der guten Sache gestellt. In Sprechchören wurde die Einwohner­schaft am Montagabend auf die Bedeutung des Feuerschutzwesens hingewiesen. Dienstag nacht und Donnerstag abend konnte sich die Einwohnerschaft bei den durchgeführten Brandangriffen von der Schlagfertigkeit unserer Wehr überzeugen. Am Samstagabend wurde in der GastwirtschaftZur Burg" durch Feuerwehrtruppführer Friedrich Hol­le r in einem Film die Bedeutung des Feuerlösch- schutzwesens vor Augen geführt. Bei dem an­schließenden gemütlichen Beisammensein hielten Bürgermeister Fischer, Ortsgruppenleiter Dr. Crößmann, erster Kommandant Fritz Mül­ler und zweiter Kommandant Wilhelm Lenz der Bedeutung der Feuerschutzwoche angepahte Anspra­chen. Am Sonntag sand gemeinsamer Kirchgang für die Feuerwehr statt. Mittags folgte die letzte Hebung auf dem Platz vor dem Spritzenhaus. Hier zeigte die Wehr in verschiedenartigen Hebungen, daß sie in allen Lagen ihre Schuldigkeit zu tun bereit ist. Die Feuerschutzwoche erbrachte aber auch den Beweis, wie nötig die Mitarbeit aller Ein­wohner an der sozialen Einrichtung der Feuer­wehr ist.

! Reiskirchen, 27. Sept. Im Rahmen der

der Burgersteuer. Es sei besonders daraus ausmerk-

N^utz^holzversteigerunaen der Stadt Gießen. Bei der gestrigen Nutzholzoersteigerung der Stadt Gießen wurden folgende Durchschnitts­erlöse erzielt: Fichtenlangholz N a 11 m. pro Festmeter, N Ib 14,40 Mk., N l a 19,60 Mk N 11b 25 Mk., N Illa 25 Mk. Kiefernlangholz ^ Ib 12^40 Mk je Festmeter, N Ila 12,30 Mk., Nllb 15,20 Mk., N Illa 22,30 Mk. N IHb 26,20 Mk, K.-f-rnanschmt Alllb 29 Mk.; Kiefernlanggrubenholz 11,20 Mk. je Festmeter; Fichtenpapierholz 1. bis 3. Klasse 8 Mk. je Raummeter. ,

** D i e Wochenmarkt-Verkaufszeit beginnt, wie aus einer Bekanntmachung im heuti­gen Anzeigenteil hervorgeht vom Dienstag, 2. Ok­tober, ab um 8 Hhr und endet um 14 Uhr.

** D i e Spendenscheine für das H i l f s- werkMutter und Kind''. Laut Schreiben des Reichsfchatzrneisters der Nationalsoziallftlfchen Deutschen Arbeiterpartei vom 24. August 1934 ist gegen den Vertrieb von Spendenschemen für das HilfswerkMutter und Kind" durch Werbe­schreiben nichts einzuwenden. Diese Art des Vertriebes fällt nicht unter das Sammelverbot nach Gesetz vom 3. Juli 1934. Auf Anweisung des Reichsschatzmeisters ist jedoch strengstens darauf zu achten, daß dieser Vertrieb von Spendenscheinen nicht von Haus zu Haus, auf öffentlichen Straßen und Plätzen, in Gast- ober Vergnügungsstätten ober an sonstigen öffentlichen Orten vorgenommen

-kNi. (Cnnnfnn mgr für die gesamte Wehr saus 50 Meter mit Kleinkaliberbuchse geschoffen, in Alarmbereitschaft angesetzt. Der Vormittag sah bie Serien zu je brei Schuß, auf bie (Belbpreife gut Aeiwwig- W-hr geschlossen am Kirchgang t-ilneh. Verteilung kamen Auherdem wurden dre,i Ehren, men Am Nachmittag sand ein W e r d e m a r s ch scheiden ausgeschassen, für die wertvolle Ehrenpreise tatt' Mch tarn Antteten der Pslichtseuerwehr er- gestiftet worden waren. Die besten Erfolge erzielten: tönte plöhlich^Feueralarm, der die ckehr schleunigst 100 Meter (Serie zu dre, SchuhsÄarl R-.ch- an die Brandstelle rief. Die nun folgende Hebung jun, mit 32 Ringen, Dabhau mit 32 Ringen nahm e^en in eresfan en Verlauf und bewies die und Eckhardt Samesreuther mit 31 Ringen; gute"Ausbildung der^Wehr. In einer Kundge- auf 50 Meter (Serie) Georg Mathaus mit b u n aivräch der 1. Brandmeister Pg, tzch. Damm 34 Ringen, Bachmann, E. Lust Gg tz en k e l< über flbie Bedeutung der Feuerschutzwoche. Zum mann mit je 32 Ringen. Die Ehrenschechen er. Schluß sprach noch der Bürgermeister und 2. Brand- hielten: 100 Meter ausgelegt 1-Schuß mit 12 Rm- meister Pg L a u n spach über die großen ideellen gen R. Eich (Eberstadt bei L.ch), SO-Meter-Ehren. ?iete der Wehren Sein Dank galt dem Führer scheibe: 1. Schuß mit 11 Ringen Gorgtz en kel. Adolf tzitler als dem Protektor der Feuerschutz, mann (Butzbach), 50 ° Meter-SA.- Ehrenscheibe: wache Damit sand die Feuerschutzwoche ihr Ende. 1. Schuh mit 12 Ringen Georg Mathaus woche. I>amu Illnu uie u ) o - s ., (Butzbach). Am Montag fand das Ausschießen der a /d?r° D Ä J L 'mb 'e^.°rn be Ko n^ntür Erstatt. E-U

enbet worben. Wahrend Die «trage oomziusga y i wiürhp bes ersten Ritters errano

Reiskirchen über Lindenstruth b.s an d,° Queck- Fr>^ck ° d.eWurde' die d«

börner Abfahrt °lphaltiert wurde, ist, durch die ^bnkan^R^ch ((f)e( Die Ehrew

Ortsdurchfahrt gepflastert worden. Die Arbeiten S °^u 100 Meter Fabrikat

Lrnommem bk z?ttwe°ifRbkr 4o' V^sgenL Sa m ° s r?u t h e r, auf 175 Meter Kaufmann k beschäftigen konnte. Durch bie Neuherrichtung bes Jiern.

Profils ist an vielen Stellen bie Straße hoher als bie Höfe, bie zum größten Teil gepflastert sind, geworben. Hier macht es sich notroenbig, biefe um- zupflastern unb höher zu legen.

* Hgrbach, 28. Sept. Gestern abend würben die Mitglieber ber NS. - F r a u e n s ch a f t e n von Harbach unb Hattenrob verpflichtet. Die Feier fanb im Schulsaale statt. Sie war von ent» sprechenben Musikstücken, Liebern unb Gebichten umrahmt. Die Führerin ber Harbacher Frauenschaft, Frau Decher, richtete beherzigenswerte Worte an

bewähren.

* Zahlungsanmahnung. Die Stabttaffe Gießen erinnert in einer Bekanntmachung im heu­tigen Anzeigenteil an bie Bezahlung ber Woh­nungsmieten aus stäbtischen Häusern (für August), des Schulgelbes für bie Stubienanstalt (August), ber a.-------- ,-e-

zweiten Rate der Hundesteuer unb der dritten Rate Chancen aus, das Feuer wirksam zu bekämpfen.

UHU ÖIUUI isilliniiuiliwv. V -- ------------lv. . , , , V

von dem Redner die Verpflichtung der Frauen- die der K 0 h l a r t e n ungenügend, schäst-mllglieder porgenommem Mit dem tzorst. ll. W ° t t s ° a f e n, 26. Sept. Im Anschluß.an k Wessel-Lied fand bie schöne Feier ihr Enbe. Sie Feuerschutzwoche bürste es ^r unsere Gerne war ein tiefes Erlebnis und zugleich ein Ansporn wichtig fein, die Frage der W af f e_r4 ' ttun«. ,ur tatkräftigen Mitarbeit am Aufbau des Dritten anlage erneut aufzuwerfen. Die Halste oer u Reiches. wohner muß das Wasser noch tm unteren

T ßid), 28. Sept? Noch selten war die pri- holen. Bei einem Brandunglück kann dieser Mo - vate Bautätigkeit in unserer Stabt so ge- zu einer Katastrophe für bie Bewohner bes gaj^ ring, wie in di-s-m Jahre. Es wurden nur zwei'--------- TOnIf»felM

Wohnhäuser errichtet, und zwar eins in ber ver­längerten Bahnhofstraße unb eins in ber Amts- ger'ichtsstraße. Nebenbei wurden noch mehrere kleinere Umbauten an Wohnhäusern, landwirtschaft­lich und gewerblich eingerichteten Gebäuden vor­genommen. Ferner wurde in der verlängerten Bahnhofstraße durch eine Maschinenfabrik eine große Schreinerei erbaut, die bis zum nächsten Jahr ihrer Bestimmung übergeben werden kann.

bedeutender Minderertrag zu verbuchen, der siih beim Stroh sowie bei den Körnern bemerfbcJ macht. Als einzige ©etreibeart, bei ber stellenweiir ber Ausfall geringer war, ist ber Roggen zu nennen Die Grummeternte hielt biesmal ber VW) Heuernte bie Waage. Die abgeernteten Wiesm konnten den Anforderungen als Weideland w genügen. Befriedigendere Ergebnisse brachte a'!

D b ft e r n t e. Hier sind es vor allen Dingen di- Anwesenden. Dann hielt Pfarrer Draut von Men, di- -inen guten Ertrag lieferten A-pf-l Lich eine zu Herzen gehende Ansprache, m wel- Birnen aaben ebenfalls eine gute Mitte ernte. M eher er dieO Pflichten der Frau gegenüber Familie Kartoffelernte kann als gut angefchen « und Staat kennzeichnete. Im Anschluß daran wurde den. Die R u n k e l r ü b e n e r n t e ist befriedig ink