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Wirtschaft

Devisenmarkt Berlin Frankfurt clBI.

Berlin

Berlin

Sranffuri o. JJl

Datum 127-6 | 28-6

28.6.

27,5

27,25

89,25

89,25

91

101,1

0

0

ici

Die hinter den Papieren

Deuttche LrdR Gellen kiiche«.

Äi RI

2,481

58,65

56,61

12,67

16,52

169,99

21,49

63,68

93,75 99,8

90,75

94,4

GchlüHk. Mittag« bSrse

93,75

99,75

90,25

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64,25

89

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63 65,75 154,25

32,75

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100

92,5 150,75

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Schluß- kmS

78,75

93,5

47,13

233,5

97

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38

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65,07

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34,15

23,65 141,65

81,75

109

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107 101,25 92,13

150

122

76,65 119,75

60

107

74,5

174

129,25 71,25 64,75

23,9 142,5 82,25 111,5 67,75

108,25 100

92 150,25

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76,6 121,25

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130,5 71,5

66

24 141,65 82,25

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67,5 107,25

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92

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76,4 120,25

60

107

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130,25

71 65,13

112,75

63,9

69 50,75 54,25 134,25

49,75 62,75

66 19.65 184,75 193,75

134

Grttzner vratnkraftwerk Höchst 6.DU. Süddeutscher Zacher

65,33

81,62

34,29

94,5

88,75

7,3

7,1

7,05

8,13

7,65

7,75

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7,75

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7,2

I4 WMhueffai.. o

Bergbau ............. -

89,25

89

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91

n 92

101,1

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91

92 101,1

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7,35

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MU

Mlnag. bZL.

90

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92,5

101,1

94 99,75 90,5

94,75

Otavi Minen Raltroerie Aschersleben. Kaliwerk Westeregeln .

Kaliwerk Salzdetfurth

g.«. Yarden-Jnbustrt, Scheide anstatt........

Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen .lheinstahl ...........

Bereinigte Stahlwerk.

Slektr. LkferungSgesellschaft... 6

Licht und Kraft . ..... 6

Selten Ä Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Dektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Schucken L Eo...............5

Siemen« L Hak-ke............7

LahmeverSEo............. 10

Hrfe 1-

27.6 | 28~

vamvurg-Amertka-Pakt 0

Hamburg-Südam. Dampfschist - 0

Hansa-Dampfschiff...........0

Norddeuftcher Lloyd 0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Prioat-Banl ... 0

Deuttche Bank und D iS conto»

Gesellschaft................0

Dresdner Bank 0

Reichsbank ......... 12

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

(offenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. f).

len Jungarbeitern und Jungarbeiterinnen gar keine Erholungsmöglichkeit gegeben ist. Häufig erhalt der Jungarbeiter kaum sechs Taae Urlaub im Jahr, während einem Schüler 70 Ferientage zugebilugt werden. Ja, es gibt ganze Berufsgruppen, deren jugendliche Angehörige im Jahre nur ein oder zwei Tage, manchmal sogar überhaupt keine Ferien Haden. Hier wird Raubbau an unserer I u - gend, an bester Volkskraft getrieben. Das muß anders werden.

Deutscher Betriebsführer, deutscher Meister! Wir appellieren an euer Verantwortungsgefühl gegen­über Volk und Staat! Gebt euern Lehrlingen, die ja mitten in ihrer Wachstumsperiode stehen, soviel Frei, und Ferienzeit, als sie zur Förderung ihrer körperlichen und geistigen Ausbildung benötigen. Gebt ihnen mehr Urlaub! So wie die deutsche Jugend im Reichsberufswettkampf durch die Tat ein überwältigendes Bekenntnis zum A r- beitsdeutschland Adolf Hitlers abge­legt hat, so beweist nun auch ihr, daß ihr Ratio- nalsozialisten der Tat seid!

Heil Hitler!

Führer des Gebietes 13 der Hitlerjugendr gez. Kramer, MdR.

Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront, Bezirk Hessen/Hessen-Rassau:

gez. Becker, MdR.

betrag der Barzuteilung für Auswanderer von 10 000 Reichsmark auf 2000 Reicksmark herabge­setzt. Bereits erteilte verbindliche Zusagen für Be­träge, die über 2000 Reichsmark hinausgehen, find aufrechterhalten worden. Die Bestimmungen für die Genehmigung des für die (Einmanberung nach Palästina erforderlichen Dorzeigegeldes sowie das der Förderung der Ausfuhr von deutschen Waren nach Palästina in Verbindung mit der -Auswan­derung dienende sogenannte Palästina-Abkommen bleiben unberührt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 28. Juni. Zu Beainn der heutigen Börse herrschte recht ruhiges Geschäft und die Tendenz neigte zur Schwäche. Die Kundschaft und die Kulisse schreitet in Anbetracht des Halb­jahresultimos zu einigen Glattstellungen, denen die günftigen Motive keinen Einhalt bieten konnten. Als anregende Faktoren wurden die Festigkeit der Mark im Ausland, ferner die Aussichten über einen guten Beginn der Transferverhandlungen mit Eng­land und der bevorstehenden übrigen Gläubiger­länder bezeichnet. Störend wirkte sich die erwähnte Ultimoabwickluna aus, zumal morgen die letzte Börse dieser Woche ist. Bei kleinsten Umsätzen waren Farbenindustrie mit 149,90 behauptet, Scheideanstalt gewannen 1,50 v. H. Größer waren die Umsätze bei Zellstoffwerten; Aschaffenburger zogen 0,75 v. H. und Waldhof 0,25 v. H. an. Offen­bar regen die augenblicklichen Verhandlungen in der Papierindustrie an. Elektrowerte teilweise leid), ter, so Gesfürel mit0,75 v. H. und auch Lah. rneyer auf Erörterungen über die Dividenbenaus- sichten um etwa 5 v. H. niedriger taxiert. Siemens und AEG. dagegen je 0,13 v. H. höher. Montan- werte uneinheitlich, aber ohne wesentliche Kursver- schiebungen. Mansfeld auf die Neuordnung 0,65 v. H. höher, Harpener und Phönix behauptet, Gel­senkirchen, Klöckner, Mannesmann und Stahlverein 0,25 bis 0,50 v. H. schwächer. Schiffahrtswerte bc» hauptet. Reichsbahn-Vorzugsaktien, Reichsbankan­teile, AKU., Holzmann und Daimler bis 0,75 v. H. fester.

Erneut schwächer tendierte der Rentenmarkt, wo­bei die Umsätze auf Minimum beschränkt blieben. Stahlvereinbonds im Zusammenhang mit der Ver­schiebung des Urteils auf den 18. Juli um 1,13 v. H. schwächer. Altbesitz, Reichsschuldbuchforderungen und Umtausch-Dollarbonds büßten bis 0,50 v. H. ein. Am Pfandbriefmarkt lag durchweg weiteres Ange­bot vor, so daß durchschnittlich Kurseinbußen von 0,25 bis 0,50 v. H. zu verzeichnen waren. Rheinische Hypotheken Goldpfandbriefe und deren Liquis lagen widerstandsfähig. Stadtanleihen hatten sehr ruhiges Geschäft und wiesen auch nur unwesentliche Ver­

änderungen auf. Staatsanleihen sehr still.

©ofum

M ans seid» Bergbau Kokrwerk ..........

Kreissynodalfest der Inneren Mission.

0 Wetzlar, 26. Juni. Das Synodalfest für Innere Mission der Kreissynode Wetzlar fand am Sonntag in Volpertshausen statt. Im Pfarrgarten hatten sich aus den drei Gemeinden des Kirchspiels viele Teilnehmer versammelt. Das Fest wurde ein- geleitet mit einem Festgottesdienst in dem der Lei­ter der Kreuznacher Diakoniewerke, Pfarrer Hahnke, die Festpredigt hielt. Die Rachver« ammlung wurde eingeleitet mit einem Posaunen­vortrag der Ehöre Weidenhausen, Groß-Rechten­bach und Niederwetz. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Essen, begrüßte die Festgemeinde und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß so viele hier zusam­mengekommen in dem stillen Dorf, das im Volks­mund zu den Heckendörfern zähle, das keine Bahn besitze und bis vor kurzem auch noch fein Auto, aber Wälder und Felder und natürliches Leben und wie er glaube, auch viele treffliche Menschen. Nach dem Gesang des Mädchenchores Volpertshausen unter Leitung von Lehrer Müller, berichtete bann Pfarrer Hahnke über bic Arbeit der Inneren Mission. Der Gemischte Chor Weidenhausen (Lei- tung Lehrer Schneider) trug bann ein weiteres Lieb vor. Der Synobalvertreter für bie Innere Mission, Pfarrer K o ch - Lützellinben, rief auf zur barmherzigen Tat. Auch an Schwestern fehle es. Der Ortsgeistliche bankte in feinem Schlußwort allen, bie mitgeholfen haben zum Gelingen bes Festes. Mit bem Schlußgesang unb mit bem (Be­bet von Pfarrer Hahnke würbe die eindrucksvolle Feier geschlossen.

Kleine Strafkammer Giehen.

Wegen Überschreitung bes Gaststättengesetzes würbe ber H. H. aus Gießen zu einer Gelb- (trafe von 25 Mark verurteilt. Gegen biefes Urteil legte der Angeklagte Berufung ein. Die Hauptverhandlung ergab, daß der Angeklagte im Stahlhelmheim ohne die erforderliche behördliche Genehmigung Bier ausschenkte, trotzdem er wieder- holt von der Polizei auf sein strafbares Tun auf. merksam gemacht wurde. Das Berufungsgericht er­kannte auf eine Geldstrafe von 10 Mark und be­lastete insoweit den Angeklagten mit den Kosten des Verfahrens.

Der Chr. L. aus Mittelseemen wurde vom Amts­gericht in Ortenberg zu 30 Mark Geldstrafe ver­urteilt. Der Angeklagte stellte in einem anonymen Brief an die Statsanwaltschaft einen Mitbürger als Kommunisten bar. Die Strafkammer wies die gegen das vorinstanzliche Urteil eingelegte Berufung kostenpflichtig zurück.

Große Strafkammer Gießen.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit sprach bie Kammer auf Antrag ber Staatsanwaltschaft gegen den Karl Aletter aus Bab-Nauheim, z. Z. tm Zuchthaus Marienschloß. die Entmannung aus. Der Angeklagte hatte sich mehrfach im Sinne bes § 176 Z. 3 RStGB. vergangen. Die Kosten bes Versah- rens würben gemäß gesetzlicher Vorschrift dem An­geklagten aufgebürbet.

ben. Kurze Zeit danach glückte es ihm, als Ange- stellter bei der sibirischen Eisenbahn unterzukom- men. Da er sich dann den Weißgardisten anschlotz, mußte er aber auch diese Stellung wieder verlas­sen und fliehen. Zwei Kinder hatte ihm inzwischen seine Frau geschenkt: bettelnd und hunaernd, m steter Sorge, von den Rotgardisten entdeckt zu wer­den, zog er mit seiner Familie kreuz und quer durch Rußland, bis er im Jahre 1933 in Odessa eintraf Dort wurden ihm dann vom italienischen Konsul die weiteren Wege geebnet. Im Juni 1934, nach fast 20jähriger Abwesenheit, ist Johann Wisin nun nach Görz zurückgekehrt, woselbst er nun das kleine Bauernwesen seines Vaters verwalten wird.

Operation eines 1200 jährigen.

(i) Rom.

Bei Sommo Lombards in der Lombardei steht eine uralte riesige Zypresse von einer sonst in Jta- lien unbekannten Art. Zweifellos der älteste Baum ganz Italiens, unter dessen Schatten schon Napoleon bewundernd gestanden hat, und der nach wissen­schaftlichen Theorien vor zwölfhundert Jahren zum Gedächtnis irgendeines hervorragenden Mannes ge­pflanzt wurde. Dieser Riesenbaum befand sich feit einiger Zeit in einem kläglichen Zustande: nicht nur, weil er vor einigen Jahren vom Blitz schwer getroffen worden war, sondern auch, weil seine Bewunderer sich in seinem Stamme dadurch ver­ewigt hatten, daß sie überall Nägel ins Holz trieben. Denn der Italienerschneidet es nicht gern in alle Rinden ein", er nagelt dafür. Und ba bas Leben bes Baumes baburch bebroht er- schien, würbe feine Operation beschlossen. Der Mai­länder Botaniker Prof. Cormio erschien mit dem Bürgermeister von Sommo ßombarbo und der Feuerwehr des Ortes, die dann den Baum erstei­gen unb sämtliche Nägel entfernen mußte. Nicht weniger als vierzehn Kilo Eisen kamen babei zu­sammen. Die Nagelmäler des Baumes wurden oesinfiziert und bann mit Teer unb Zement ver­schmiert. Saburd) hofft man das Leben des Bau­mes noch lange Zeit zu erhalten.

% Deuttche Reichsanlethe v. 1927 % eöem.7% Dt. NeichSanl. v. 1929 6Fi% Doung-Anlethe von 1980 ..

Deutsche Anl.-Ablöl^Schuld mit

AuSlos.-Rechten ............

Desgt. ohne AuSlol.-Rechte 6% ehem.8% He«. BottSltaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

6% Heft Landesbank Darmstadt Gold UL 12................

6%% Heft Landes-Hypotheken» bank Darmstadt Qlqui.........

Oberhessen Provinz«Anleihe mit Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An.

leihe Serie 1 mit AuSlol.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bi» 1936

y,% ehem. 4Yi% Franks. Hyp^ Bank-LtglU-Psandbriese.......

ehem. 4yt% Rheinische

Hyp.«Bank»Ltau.«Goldpse

% ehem. 8% Pr. Landespfand, briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

% ehem. 7% Pr. Landespfand. briesanstalt, Pfandbriefe 9L 10

Steuergutsch. Berre chnuugSdu»

4% Oesterretchttche Goldren».... 4,20% Oesterretchttche Silberreut» 4% Ungarische Goldrente .....

4% Ungarische StaatSrento v. 1910 ty,% beSgL oon 1919 .......-

6% abgest. Goldmexikaner von 99

Im Verlaufe herrschte weitgehendste Ge­schäftsstille unb bie Kurse gaben überwiegend weiter etwas nach. Gesfürel 0,25, Daimler 0,40 unb Rheinstahl0,65 v. H. Andererseits zogen Deutsche Linoleum, Lechwerke unb Phönix im gleichen Aus- maß an. Eine Ausnahme machten Zellstoffpapiere, die Kurse lagen erneut um je 0,75 v. H. fester. Rhein. Braunkohlen kamen mit 233,25 nach gestern 235 verspätet zur Notiz. Deutsche Anleihen lagen ruhig unb behauptet.

Der Gelbmarkt hatte zum Halbjahresultimo stärkere Nachfrage aufzuweisen unb ber Satz würbe um 0,25 v. H. auf 3,50 v. H. erhöht.

Frankfurter Abendbörse gefchäftslos.

Die heutige Abendbörse war auf der ganzen Linie geschäftslos, zumal Anregungen und Kunden- orders völlig fehlten. Die Grundstimmung ist in­dessen aber nicht unfreundlich und Aktien zeigten gegenüber dem Berliner Schluß gut behauptete Tendenz. Farben, Kali Aschersleben und Rheinstahl büßten von 0,13 bis 0,75 v. H. ein, dagegen zogen Mannesmann um 0,13 v. H., Gesfürel und Reichs- bahn-Vorzüge bis 0,25 v. H. an. Zellstoff Aschaffen­burg waren nach der Steigerung von heute mittag zunächst um 0,25 v.H. rückgängig und büßten im weiteren Verlauf erneut 0,25 v. H. ein. Im übrigen blieben die Schlußkurse unverändert. Von Renten waren Altbesitz, Reichsschuldbuchforderungen und Umtausch-Dollar-Bonds bis 0,40 v. H. rückgängig. Mannheimer Altbesitz wurden nach Pause mit 88 nach 90,25 wieder notiert. In Pfandbriefen war das Geschäft gleichfalls recht still. Altbesitz 94,40, Stahlbonds 77,50, Harpener 106,90, Kali Aschers- (eben 126,75, Mannesmann 65,13, Rheinstahl 96,75, Stahlverein 40,25, Aku 63,65, Zement Heidelberg 108, Daimler 49,65, Scheibeanstalt 208, Farben 149,25 bis 149, Gesfürel 107,25, Lahmeyer 122, Siemens 150, Zellstoff Aschaffenburg 54 bis 53,75, Nordd. Lloyd 32,75, Reichsbahn-Vorzüge 1.11,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 28. Juni. Auftrieb: 150 Rin­der (44 Ochsen, 31 Bullen, 45 Kühe 40 Färsen), 772 Kälber, 35 Hämmel. 5 Schafe, 745 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: fleischige 23 bis 25 Mark, gering genährte 19 bis 22; Kühe: fleischige 18 bis 20, gering genährte 9 bis 14; Färsen (Kal­binnen): fleischige 25 bis 26, gering genährte 17 bis 23; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 42 bis 45, mittlere Mast- und Saugkälber 37 bis 41, ge­ringere Saugkälber 31 bis 36, geringe Kälber 20 bis 30; Hämmel: beste jüngere Masthämmel (Stall­mast) 32 bis 34, mittlere Mastlämmer und ältere Masthämmel 28 bis 31, geringere Lämmer und 1 Hämmel 25 bis 26; Schweine: vollsleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 36 bis 40, von etwa 200 bis 240 Pfund 35 bis 40, von etwa 160 bis 200 Pfund 33 bis 39 Mark. Marktver- ; lauf: Rinder ruhig, Ueberftanb; Kälber ruhig, Häm- mel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft; Schweine ' schleppend. Ueberstand.

Mehr Urlaub Den Lehrlingen!

Aufruf an olle Organisationen der Industrie, des Handwerks, des Handels, an alle Betriebsführer und Meister!

Die Jugend ist die Zukunft eines Volkes. Darum bat jedes Volk die Pflicht, alles zu tun, damit feine Jugend körperlich und geiftia gesund erhalten wird. Bleibt diese Pflicht unerfüllt, dann muß das in feiner Jugend weiterlebende Volk, Naturgesetzen zufolge, im Kampf um das Dasein erliegen und zugrunde gehen.

Der Nationalsozialismus hat diese Tatsache klar erkannt und sieht es darum als seine wichtigste Ausgabe an, die Jugend zum Fundament des nationalsozialistischen Staates zu machen. Gelingt dies, dann wird der Bestand des Staates auf weite Sicht gewährleistet fein. Denn wer die Ju­gend hat, der hat die Zukunft.

Leider ist diese Erkenntnis noch nicht Allgemein­gut des deutschen Volkes geworden. Immer noch versündigen sich einzelne Dolkskreise an der Zukunft unseres Volkes, indem sie der Jugend nicht den ihr gebührenden Platz einräumen und deren körper­liche und geistige Ausbildung hemmen. Dies trifft ganz besonders auf die Urlaubs« und ^rei = zeitgewährungfürunserewerktätige Jugend zu. Auf diesem Gebiet herrschen vielfach noch Zustände, die an die schlimmsten Erscheinun- gen der Zeiten liberalistisch-kapitalistischer Ausbeu­tung erinnern. Die werktätigen Jugendlichen haben täglich ungefähr neun Stunden körperliche Arbeit zu verrichten. In vielen Fällen jedoch ist die Ar­beitszeit der Jugendlichen noch großer. Die Frei­zeit und Ferienzeit ist so knapp bemessen, daß Die­

Schwedische Not» Schweizer Note«.. Spanische Nota».. 180 Ungarische Note» .

1895 also überführte der Dalai Lama, ein Heller Kopf und aufgeweckter junger Mann, wenn auch im Banne tibetanischen Aberglaubens, einen alten Abt eines Lhasa-Klosters, der einige Zeit die ver­tretende Herrschaft innegehabt hat, der schwarzen Magie. Der Abt nämlich hatte dem Dalai Lama einen Zettel in den Schuh geklebt, auf dem nicht nur der Name des Dalai Lama stand, sondern auch noch ein Fluch und einiges mehr. Ob nun ein anderer den Namen dessen tritt, der da sterben soll oder der betreffende seinen eigenen Fluchbetritt", istgleich in der Wirkung" ... Man verhaftete den Abt, warf ihn ins Gefängnis und reichte ihm die übliche Quantität Gift. . Erst nachdem der Zaude­rer tot und die Schuhe verbrannt waren, konnte der Dalai Lama seine Herrschaft antreten...

Odyssee eines ehemaligenKriegsgefangenen

(bi) Mailand.

In diesen Tagen ist der ehemalige österreichische Kriegsfreiwillige Johann Wisin, der 19 Jahre lang feiner Heimat fern war, nach Görz, seiner Vaterstadt, zurückgekehrt. Er hatte sie verlassen, als sie, im Jahre 1914, mit Blumen und den Fah­nen der Verbündeten geschmückt war. Und als er heimkehrte, nach 19 langen Jahren, war Görz eine italienische Stadt geworden. Die Geschichte des Kriegsfreiwilligen Johann Wisin ist eine Odyssee: Im Jahre 1916 wurde sein Regiment an der russi­schen Front fast gänzlich aufgerieben. Er selbst ge­riet in Kriegsgefangenschaft und galt in der Heimat als vermißt. Zunächst in einem Gefangenenlager in Kiew untergebracht, wurde er später einer Holz- fällerabteilung zugewiesen, mit der er über zwei Jahre in den staatlichen Domänen des östlichen Rußlands Dienst tat. Daraufhin schickte man ihn nach Sibirien, in die Nähe von Jekaterinburg. Hier glückte ihm ein Fluchtversuch. Nach langem Umher- irren fand er Aufnahme und Arbeit bei einer rei­chen Grundbesitzerin, die er später heiratete. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. Denn in­zwischen kam die russische Revolution und Wisin wurde mit seiner Frau von Heim und Hof vertrie-

Oie einheitliche Kennzeichnung für die deutschen Buttersorten.

Durch die Butterverordnuna vom 20. Februar 1934 ist bestimmt, daß ab 1. April 1934 nur noch Butter in den Verkehr gebracht wird, die den ge- setzlichen Vorschriften entsprechend gezeichnet ist.

Alle Butter, die angeboten, zum Verkaufe vor- rätig gehalten, feilgehalten, verkauft oder sonst in den Verkehr gebracht wird, muß nach ihrer Sorte gekennzeichnet sein. Als Sortenbezeichnung sind nur zugelassen die Bezeichnungen: Deutsche Marken- butter, Deutsche feine Molkereibutter, Deutsche Molkereibutter, Deutsche Landbutter, Deutsche Koch- butter. Andere Bezeichnungen wie die vorgenann- ten, darf und wird es auch künftig nicht mehr geben. Phantasiebezeichnungen, wiela Tafelbutter, allerfeinste Tafelbutter, Teebutter, erstklassige ©ute- butter, hochfeine Grasbutter usw. , z. T. Deck­namen, unter denen ausländische Buttersorten als deutsche verkauft oder mindere einheimische quali­tativ besser dargestellt werden, sind untersagt.

Deutsche Markenbutter ist äußerlich ge- kennzeichnet durch den AufdruckDeutsche Marken­butter" in roter Farbe, sowie das Einsteitszeichen für deutsche landwirtschaftliche Markenware. Dieses Güteabzeichen ist gesetzlich geschützt und verbürgt über hervorragende Qualität und deutsche Herkunft. Jeder Verbraucher achte auf dieses Güteabzeichen! Deutsche feine M o l k e r e i b u 11 e r ist durck blauen, Deutsche Molkereibutter durch grünen, Deutsche Land- und Kockbutter durch schwarzen Aufdruck gekennzeichnet. Neben der Sortenbezeichnung muß noch das Milchwirtschafts­verbandsgebiet, sowie die Herstellerfirma ober Aus­formstelle ersichtlich sein.

Die deutsche Hausfrau und mit ihr jeder andere Verbraucher wissen durch diese Art der Kennzeich­nung künftig genau, welche Sorte zum Verkaufe kommt. Hierzu ist es aber unbedingt notwendig, daß nicht nur die amtlich hierfür eingesetzten Stel­len den Kampf gegen die Nichtbeachtung der im Interesse der Verbraucher erlassenen Anordnungen aufnehmen, sondern daß diese auch durch den Ver­braucher selbst durch eine sachgemäße Einstellung beim Einkauf unterstützt werden. Alle anderen Kennzeichnungen, als bie vorstehend) angeführten, müssen rücksichtslos zurückgewiesen werben. Der Verkäufer ist barauf aufmerksam zu machen, baß er sich bei Nichtbeachtung ber Anorbnungen einer straf­baren Verfehlung schulbig macht.

* Beschränkung ber Devisenzutei­lung für Auswanberer. Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung hat burch Runderlaß an sämtliche Devisenstellen ben bisher geltenben Höchst-

Soldschmidt

SiütQciöroede ... Metallgesellschast

Phtttpp Hott mann .... Zementwerk Heidelberg Lementwerk Karlstadt..

SchntthetS Patzenhofer .......

Aku sWlgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Ga» ........ ......

Daimler Motoren Deutsche Linoleum . .. ...

Orensteiu L Koppel ..........

Leonhard Tietz ..............

Tbade ......................

Sttumulatoren-Fabeü........

tonMhnnmt...............

«.S.G. Betula

8 Ilse Bergbau Genüsse........6

I Kl öckn erwecke ............. 0

1 ü?annelmann-5t6äera ........ 0

Frankfurt a. m.

SSt-

kur» kXH»

Belgische Noten ....

Dänische Noten ...........

Englische Noten ...........

Französische Noteu .......

Holländische Noten ........

Italienische Noten. ...........

Norwegische Noten

Deuts» Oesterreich, * 100 Schilling

Rumänische Noteu...............

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kur«!

Schluß!. Abend- börse

Schluß- furd

Schlußk. Mittag.

Wrfe

Datum

27.6.

28.6.

27.6.

28.6.

4% betfll. Serie II ............

7,8

7,8

7,8

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,3

4,3

4,45

4^%Rumän.vereinh.Rentev.1S13

7

6,8

4% Rumänische vereinh. Rente ..

3,95

3,9

3,95

3,85

ey4% Anatolier ..............

35,13

35

34,75

35

27-Juni

28.Juni

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

CÄelh

Brie'

Geld

Brie'

Buenos Aires

0,603

0,607

0,603

0,607

Brüssel.....

58,57

58,69

58,57

58,69

Rio de Jan. .

0,179

0,181

0,189

0,191

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,39

56,51

56,54

50,66

Danzig.....

81,67

81,83

81,97

81,83

London .....

12,625

12,655

12,655

12,685

HelsingsorS..

Paris ......

5,584

5,596

5,594

5,606

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,73

170,07

169,73

170,07

Italien.....

21,51

21,55

21,53

21,57

Japan......

0,747

0,749

0,749

0,751

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Oslo.....:

63,44

63,56

63,59

63,71

Wien.......

48,45

48,55

48,45

48,55

Lissabon....

11,49

11,51

11,52

11,54

Stockholm...

65,08

65,22

65,23

65,37

Schweiz ....

81,44

81,60

81,48

81,64

Spanien....

34,29

34,35

34,29

34,35

Prag.......

10,44

10,46

10,44

10,46

Budapest ...

»

Neuyork...

2,509

2,515

Banknoten

2,508

2,514

27.6

28.6-

27-6-

O

78

78

78,75

0

93,25

0

47,25

47,25

47,5

10

234

233,25

235

0

97,65

96,75

97,9

0

40,75

40,25

40,75

0

14,5

14,5

14,25

6

127,5

127,5

5

126,5

127,5

127

¥.

171

172

170,75

1

149,75

149

149,65

9

207,5

808

O

69,5

69

69

0

39,5

38,75

39

0

78,5

86

0

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61,5

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0

108

108

-

0

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125,5

-I

0

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0

64

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63,75

0

69,5

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69,75

0

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0

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<

133

0

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49,65

49,£

0

60

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0

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20

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10

186

-

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195

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134

134,75

c

| -

1 21

4

c

1 178,75

1 177,95

1 179

________ Berlin, 28-Juni ______

Geld