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ReichSjugelldwM'mpfe in Oberhesien.

Großen-Linden.

* Groß en-Linden, 27. Juni. Am Samstag wurden hier die Jugendwettkämpfe durch­geführt. Einleitend wies Rektor Siegfried auf die Bedeutung der Kämpfe hin, die dann zunächst in Form von Einzelkämpfen und anschließend als Mannschaftskämpfe ausgetragen wurden. Am Nach­mittag bewegte sich ein farbenfroher Zug sämt­licher Schulklassen, der HI. und des BdM. durch die Ortsstraßen nach dem großen Platz an der neuen Schule. Hier führten nun die HI. und BdM. ebenfalls Wettkämpfe durch, die Schulklassen ver­anstalteten allerlei Spiele wie Ringwerfen, Eier­tragen, Sackhüpfen Wurstschnappen usw. Die Sieger im Dreikampf (Wurf, Lauf, Sprung) waren in der 1. Altersklasse: Knaben: 1. Karl Heinz Fischer, 2. Hermann Jung: 3. Helmut Gaß­mann: 4. Heinrich Wenzel: 5. Karl Spengler: 6. Reinhold Glaum: 7. Rudi Junker: 8. Artur Volk: 9. Willi Dietz: 10. Werner Sern; 11. Heinz Wei­nandt; 12. Heini Grimmelbein; 13. Paul Eisenhut; 14. Hans Braun; 15. Rich. Pfeifer; 16. Reinh. Spengler: 17. Reinh. Müller; 18, Willi Größer; 19. Otto Heß; 20. Erich Klaum. Mäd che n: 1. Edith Beinhorn: 2. Else Dietz; 3. Emmi Weigand. In der 2. Altersklasse: Knaben: 1. Otto Luh; 2. Walter Volk! 3. Ludw. Backes; 4. Hans Kolb; 5. Hans Weiß: 6. Alb. Schneidmüller; 7. Willi Luh; 8. Walter Amend; 9. Werner Weiß; 10. Heinz Luh; 11. Erwin Magnus. Mädchen: 1. Hilde Artz; 2. Thea Weiß; 3. Elfriede Krön er; 4. Else Fischer; 5. Elfriede Weiß; 6. Luise Weigand.

(Hroßen-Buseck

wg. Großen-Buseck, 26. Juni. Das I u - g e n d f e st nahm in unserem Dorfe einen guten Verlauf. Morgens marschierte die Schuljugend unter Vorantritt des Spielmannszuges der HI. von dem Schulhof auf den Sportplatz, um die Wettkämpfe durchzuführen. Nachdem die Flaggen gehißt waren, wurde mit dem Wettkampf begonnen. Dor der Sie­gerehrung hielt dann Unterbannführer Schneider eine kurze Ansprache über Zweck und Ziele des Tages. Anschließend verkündete Rektor Jnder- t h a l die Sieger.

1. A l t e r s k l a s s e : 11- und 12jähvige Knaben, 17 Bewerber: 1. Sieger Wilhelm Mattern, 66 P.; 2. Ernst Balser, 57 P.; 3. Ernst Gans, 56 P.; 4. Ernst Henß, 54 P.; 5. Karl Wagner, 53 P.; 6. Otto Demper und Ernst Euler, 47 P.; 7. Otto Wagner 45 P.; 8. Erich Wagner, 40 P.

2. Altersklasse: 13- und 14jährige Knaben, 20 Bewerber: 1. Sieger Erich Wagner, 69 P.; 2. Hch. Größer, 57 P.; 3. Wilhelm Hahn, 49 P.; 4. Otto Stephan und Alfred Stein 48 P.; 5. Karl Albach, 47 P.; 6. Wilhelm Wagner, 46 P.; 7. Heinrich Du- tenhöfer, 45 P.; 8. Helmut Wallenstein, 43 P.

1. A l t e r k l a s s e : 11- und 12jährige Mädchen: 26 Bewerberinnen: 1. Siegerin Marie. Rühl, 58 P.; 2. Erna Bonarius, 53 P.; 3. Elisabeths Schmidt und Kätchen Kunz, 46 P.; Agnes Reuber und Marie Reuter, 44 P.; 5. Eüsabethe Jost und Lina Weiß, 43 P.; 6. Helene Hahn und Gretchen Schäfer, 42 P.; 7. Ilse Sommerlad, 40 P.

^Altersklasse: 13- und 14jährige Mädchen: 24 Bewerberinnen: 1. Siegerin Marie Schäfer, 57 P.; 2. Frieda Wagner, 46 P.; 3. Marie Volk, 43 P.; 4. Margarethe Kloos und Anna Harbach, 42 P.; 5. Anna Müller, 40 P.

Am Abend fand eine eindrucksvolle Sonn­wendfeier auf dem Attenberg statt, an der HI.,

JV., BdM., NS.-Frauenschaft, SA. und SAR. so­wie die Ortsvereine und die übrige Einwohnerschaft teilnahmen. Zuvor wurde des so tragisch ums Leben gekommenen HI.-Kameraden Wilh. B e l l o f f aus Beuern gedacht. Eingeleitet wurde die Feier durch das gemeinsam gesungene LiedO Deutsch­land hoch in Ehren", dem ein Marsch des HJ-- Spielmannszuges folgte. Nachdem der Holzstoß an­gezündet war, hielt Unterbannführer Schneider die Woiherede. Er betonte, daß, wenn heute auf allen Höhen Deutschlands die Feuer brennen, dann sei es ein Zeichen der Verbundenheit des gesamten deutschen Volkes. Er forderte auf, sich in der Volks­gemeinschaft immer enger zusammenzuschließen. Die Feier wurde verschönt mit Liedern und Sprech­chören der HI. und des BdM. Mit einem dreifachen Sieg-Heil!" auf Deutschland, den Volkskanzler Adolf Hitler und den Reichsjugendführer Baldur von Schirach fand die Feier mit dem Gesang des LiedesVorwärts, vorwärts" und mit dem Horst-Wessel-Äed ihren Abschluß.

Daubringen.

* Daubringen, 27. Juni. Am Samstag fanden auf dem hiesigen Sportplatz die Reichs­jugendwettkämpfe unter reger Beteiligung der Daubringer und Mainzlarer Jugend statt. Am Morgen' kämpfte die Schuljugend, am Nachmittag HI. und die berufstätige Jugend. Bei den 11/12- jährigen siegten 12 Jungens, an der Spitze' mit 54 Punkten Erwin Hölzing, alle aus Daubringen. Bei den 13/14jährigen siegten 13 Jungens, zwölf aus Daubringen, einer aus Mainzlar, an der Spitze Otto Euler aus Daubringen mit 57 Punkten. Bei den Mannschaftskämpfen dieser beiden Stufen sieg­ten die beiden Daubringer Mannschaften gegen die Mainzlarer: 1. Mannschaft mit 46,9:35,8 Punkten, 2. Mannschaft mit 41,5:31,6 Punkten im Durch­schnitt. Bei den Mädchen siegte in der Gruppe der 10/lljähriqen Gertrud R o d t e , Mainzlar, mit 48 Punkten. Bei den 13/14jährigen Else D r e u t h , Daubringen, mit 55 Punkten. In den Mannschafts­kämpfen dieser Klasse siegte Mainzlar gegen Daubringen mit 43,8:39,0 Punkten. In den älteren Jahrgängen siegte Erna B ü t t e n d o r f, Mainz­lar, mit 56 Punkten.

Die als Sieger genannten Wettkämpfer und Mannschaften erhalten die Ehrenurkunde des Herrn Reichspräsidenten. Die Kämvse selbst wickelten sich dank der vorzüglichen Organisation und der exakten Arbeit der Kampfrichter aus beiden Orten vorbild­lich ab.

« Groß-Eichen.

ch Groß-Eichen, 27. Juni. Am Samstag­abend fand als Abschluß der' Reichsjugendwett­kämpfe in der Turnhalle eine Feier statt. Lieder der Kinder, Spechchöre und Volkstänze wechselten in bunter Reihe ab. Zum Schluß wurde noch ein Schwank von Hans Sachs:Der Roßdieb" auf- aeführt. Sodann stellte sich vor der Turnhalle ein Zug auf, um unter Vorantritt der Trommler und Pfeifer des Jungvolks und unter Gesängen von Liedern zur Sonnwendfeier zu marschieren. Bald loderten dann nach einem Lied des Männerchors die Flammen des Sonnwendfeuers empor zum nächtlichen Himmel. Nach einem Sprechchor hielt Junqvolkführer Wilhelm Eimer die Feuerrede. Er schloß mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer, den Reichsbauern- und den Reichsjugend- führer. Gemeinsam wurde das Horst-Wessel-Lied gesungen.

Das Langstrecken-Schwimmen der Michsschwimmwoche in Gießen.

Endgültige Ergebnisse.

Wie wir vom Ortsausschuß der Reichs-Schwimm- Woche erfahren, enthielt das bis jetzt veröffentlichte Ergebnis des Langstrecken-Schwimmens versehent­lich verschiedene Unstimmigkeiten. Die tatsächliche, endgültige Reihenfolge der Sieger geht aus der nachstehenden Aufstellung hervor.

Damen, A-Klasse.

Mitglieder von schwimmsporttreibenden Vereinen.

Jahrgang a (1903 und älter): 1, Cita Müller 19.32 Min. Jahrgang b (1914/1903): 1. Emmy Schlüter 19.10; 2. Margot Jäger 19.33; 3. Elisa­beth Sieck 21.30. Jahrgang c (1916/1915): Keine Meldung. Jahrgang d (1921/1917): 1. Helga von Düring 18.15 (beste Zeit der Damen); 2. Margot Köhlinger 19.30; 3 Rösli v. Deschwanden 20.45.

Damen, 8-klaffe.

Schwimmerinnen, die keinem schwimmsport­treibenden Verein angehören.

Jahrgang a keine Meldung. Jahrg. b 1. Wilma Schleenbecker 20.36 Min.; 2. Gertrud Lapp 20.42; 3. Ilse Mangold 21.40. Jahrg. c 1. Herta Schmitz 19.35 (beste Zeit der Damen-B-Klasse); 2. Elsbeth Möser 21.05; 3. Jngeborg Weil 21,55. Jahrgang d 1. Marta Fehn 20.26; 2. Liebmuth Wiegener 22.01; 3. Lieselotte Hofmann 22.06; 4. Marie Krause 22.25; 5 Irene Gail 24; 6. Emmi Arnold 24.05.

Herren, Aklaffe.

Mitglieder von schwimmsporttreibenden Vereinen.

Jahrgang a (1903 und älter): 1. Fritz Pascoe 17.05 Min Jahrgang b (1915/1904): 1. Fritz Wer- ner und Georg Herbert je 16.15 (beste Zeit der Herren und des Tages); 2. Artur Braun 16.20; 3. Wernhard Meyer 16.25; 4. Walter Brüning 17. Jahrgang c (1917/1916): 1. Walter Schraub 17.35;

2. H. Lautensach 17.36. Jahrgang d (1920/1918): 1 Ernst-Günther Krenzien 17.55: 2. Franzi Habrich 18.45; 3. Werner Albold 19.15; 4. Heinz Köhlinger 19.25.

Herren, 8-klasfe.

Schwimmer, die keinem schwimmsporttreibenden Verein angehören.

Jahrgang a 1. Paul Nebeling 20.20 Min.; 2. Jo­hann Nebeling 20.25: 3. Karl Fischer 20.55: 4. Wil­helm Haus 22-45; 5. Willi Schlesier 24.50; 6. Hein­rich Schäfer 24.55; 7. Peter Ensinger 26.50. Jahr­gang b 1. Helmut Reuning 17.43 (beste Zeit der 8-Klasse); 2. Heins Möser 1820; 3. Karl Klein 19.55. Jahrgang c 1. Alfred Rohrbach 20.30; 2. Heinz Wüschem 21; 3. Franz Wilhelm 23. Jahr­gang d 1. Heinz Lutze und Albert Müller je 21.45 Minuten.

Sie hier aufgeführten Sieger erhalten Urkunden der Reichs-Schwimm-Woche, die vom Samstag, dem 30. Juni ab, in der Müllerschen Badeanstalt zur Ausgabe gelangen.

Gießener Schwimmer erfolgreich.

Im Rahmen der Reichs - Schwimm - Woche in S a r m st a d t wurden große gutbesetzte Schwimm- Wettkämpfe durchgeführt, bei denen Karl Friedrich Mewes vom Gießener Schwimm-Verein vor bester Konkurrenz im 100-Meter- und 200-Meter- Brustschwimmen mit den Zeiten von 1:27,2 bzw. 3:16,4 Minuten erster Sieger werden konnte. Die- ser Erfolg ist um so beachtlicher, als Sarmstadt seit jeher als besondere Hochburg des Schwimmens in unserem Südwestdeutschen Gebiet gelten kann.

VfB.-Heichsbahn Gießen.

Sie Vereinsleitung sah sich gezwungen, das Spiel der Ligamannschaft gegen Watzenborn-Steinberg infolge technischer Schwierigkeiten in letzter Minute abzusagen.

Sportfreunde Wetzlar II. VfB.-Reichsbahn II. 2:2 (1:1).

Sas Rückspiel in Wetzlar wurde von selten Wetz­lars mit großer Härte ausgetragen. Sas Spiel be­gann mit Angriffen der Wetzlarer, die durch steiles Durchspiel immer wieder die Gießener Verteidigung überwinden konnten, aber an ihrem früheren Klub­

kameraden Janz scheiterten. Langsam machten sich die Gäste frei und erzwangen kurz hinterelnander zwei Ecken, die aber nichts einbrachten. Eine Vor­lage des Mittelstürmers erreicht den abseits stehen­den Rechtsaußen, der aus vollem Lauf einschießt. Gießen führt also mit 1:0. Aber die Freude war kurz. Ser Halbrechte der Gastgeber erzwang den Ausgleich. Nach der Pause stellten die Gießener um und wurden überlegener. Ein Freistoß aus 30

Spenden für die NSD.

werden eingezahlt auf Konto Nr. 4513 bei der Bezirkssparkasse Gießen.

Meter Entfernung, den die Stürmer verfehlten, führte durch'mißglückte Fußabwehr des Torwarts zum zweiten Tor. Ein Handspiel des linken Ver­teidigers führt zu einem Elfmeter, der aber erst im Nachschuß zum Ausgleich eingeschossen wurde.

VfB. III. Watzenborn-Steinberg II. 3:1 (2:1).

Sie dritte Mannschaft fügte ihren seitherigen Er­folgen einen weiteren hinzu, indem es ihr gelang, eine Mannschaft zik schlagen, die ihrer zweiten Mannschaft in den Derbandsspielen schwere Kampfe geliefert hatte. Zwei Tore Baldaufs stellten den Sieg der Mannschaft sicher.

Sportfreunde Wetzlar Jugend VfB.-Reichs- bahn Jugend 0:0 (0:0).

Sas Resultat ist für die ihrem Gegner körper» lich weit überlegenen Gießener beschämend und muß als die schlechteste Leistung angesprochen werden, die man in letzter Zeit von der Mannschaft gesehen hat. Sie zwingendsten Torchancen wurden vergeben. Iußballabteilung des Tv. Kinzenbach.

Sen letzten Spielsonntag vor der Sperre nützt die 1. Jugendmannschaft zu einem Rückspiel gegen die gleiche des VfB. Krofdorf-Gleiberg aus. Sas Vorspiel endete seinerzeit in Krofdorf mit 1:0 für die Gäste. Sie Hiesigen sollten in der Lage sein, diesmal ein anderes Ergebnis zu erzielen.

Das l.Vezirkslimisest im Turngau Aordheffen.

1000 Turner und Turnerinnen im Wettkampf. 200 Kampfrichter. Auch die Schützen sind dabei.

In mehreren der 16 deutschen Turngaue, so im Rheinland, in Westfalen, in Brandenburg, Bayern und in der Ostmark (Sanzig) werden in den kom­menden Wochen die ersten Gauturnfeste nach der Neueinteilung von Turnen und Sport zu großen Landesturnfesten gestaltet. Unser neuer Turngau Nordhessen wird erst im nächsten Jahre ein großes Gauturnfest durchführen. In diesem Jahre treten an seine Stelle zwei größere Bezirksturnfeste, die für den Bezirk Gießen in Friedberg und für den Bezirk Kassel in Bebra stattfinden.

Sie alte Turnerstadt Friedberg, in deren Mauern in den verflossenen sieben Jahrzehnten so manches Turnfest des ehemaligen Gaues Hessen durchgeführt worden ist (zuletzt das glanzvoll ver­laufene 52. Gauturnfest im Jahre 1925), hat die nicht leichte Aufgabe, das 1. Bezirksturnfest des Süd­bezirks des neuen Turngaues Hessen vorzubereiten, freudig au^ sich genommen. Sie wird den Beweis erbringen, daß sie auch eine turnerische Großver­anstaltung, die in ihren Ausmaßen weit über den Rahmen der früheren Gauturnfeste hinausgreift, zu gestalten und zu meistern weiß. Was dem Fried­berger Fest, das am nächsten Samstag und Sonn­tag durchgeführt wird, eine besondere Note verleiht, ist die erfreuliche Tatsache, daß hier Turner und Schützen sich zusammengetan, um eine alle Be- oölkerungskreise erfassendes Fest der Volksgemein­schaft zu gestalten. Ser Schützenverein der alten Reichsstadt hat in das große Turnfest sein 2 5 j ä h - riges Dereinsjubiläum eingebaut und da­mit das Kartellschießen des Gaues 15 und ein gut ausgestattetes Vereinsschießen verbunden.

Die rund 1000 Turner und Turnerinnen, die an den Wettkämpfen tellnehmen, sind eine Auslese aus den sechs Turnkreisen des Bezirks Gießen. Von der Lahn und Ohm, von der Dill, vom Westerwald, Taunus und Vogelsberg, aus der Wetterau und vom Wain und der Kinzig kommen die Vesten der Turnkreise, um bei den turnerischen Wettbewerben der verschiedensten Stufen und den Wassendarbietungen ihr Kön­nen unter Beweis zu stellen

und mit ihren Leistungen für den Gedanken der

alle Altersschichten erfassenden deutschen Leibes­übung zu werben.

Es läßt sich schwer voraussagen, wer in den Kämpfen, vor allem im Turner-Zwölfkampf, die besten Aussichten auf die ersten Plätze hat. Senn die Teilnehmer, die bei der früheren Gliederung der ST. verschiedenen Gauen angehört haben, turnen erstmals im neuen Verbände des Bezirks. Diele von ihnen waren Sieger beim letzten Mittelrheinischen Kreis­turnfest in Trier und auch beim Deutschen Turn­fest 1933 in Stuttgart. Zu ihnen stößt der Nach­wuchs, der an größeren Turnfesten noch nicht be­teiligt war, erfahrungsgemäß aber mit Ueber- rafchungen aufwarten kann.

Um die turnerische Arbeit flott abzuwickeln, hat Gau- und Bezirksturnwart R. Paul (Gießen), dem 200 Kampfrichter zur Verfügung stehen, um- fassende Vorbereitungen getroffen und einen Wett- karnpsplan entworfen, der sich bestimmt bewähren wird.

Schon am Samstagnachmittag werden nach der feierlichen Flaggenhissung die volkstüm­lichen Wettkämpfe der Turner und die Gemein­schaftskämpfe der Turnerinnen durchgeführt; außer­dem beginnt das Meisterschaftsturnen an den Ge­räten, das abends nach der feierlichen Fest­eröffnung feine Fortsetzung findet.

Ser Sonntagmorgen bringt nach einer Morgenfeier die turnerischen Haupt­kämpfe; den Zwölf- und Zehnkampf der Turner, den Sechskampf der Turnerinnen und das Vereins­riegenturnen der Turnkreise. Nach dem Festzug am Mittag findet das Riegenturnen der Vereine feine Fortsetzung. Sazu kommen Werbespiele, Staffeln der Kreise, Volkstänze, die hinüberleiten zum Höhe­punkt und Ausklang des Festes: zu den gemein­samen Frei- und Keulenübungen der Turnerinnen und Turner und zur feierlichen Siegerehrung.

Sie Turngemeinde und der Schützenverein der alten Reichsstadt in der Wetterau haben, freudig unterstützt von den parteiamtlichen und Behörden- > stellen und von der gesamten Bevölkerung, ein Fest gerüstet, das zu einem starken Bekenntnis zum Deutschtum, zu einem heiligen Schwur der Treue für Führer und Volk werden soll.

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