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aus-

schluß.

Kreis Alsfeld.

Oberheffen

Bericht einer

neue Freunde

gesagt.

Kreis Friedberg.

LPD. Friedberg, 28.Juni. Ein Beamter, der bei Bekannten eingeladen war, lehnte sich an das Treppengeländer, bekam Uebergewicht und stürzte zwei Stockwerke tief in den Hausflur.

Versammlung der Ortsgruppen Gießen Mte undSöd derASDAp.

aus, in unserer Volksgemeinschaft harte Gegensätze bemerkbar. Unterschiede gesellschaftlicher Art seien so schnell nicht zu beseitigen. Es habe noch nie eine Bewegung gegeben, die so viele Freunde und Feinde gehabt habe, wie die Bewegung des Natio­nalsozialismus. Das habe sich mit dem 30. Januar des vergangenen Jahres auch nicht mit einem Male in dem Sinn ändern können, daß alle Volksgenos­sen Freunde des Nationalsozialismus sein konnten. Das liege aber daran, daß sich Menschen, die jahr­zehntelang in einer bestimmten Geistesrichtung be­fangen gewesen seien, nicht plötzlich umstellen könn­ten. Aber jene, die einstmals im marxistischen Lager standen und erkannten, daß sie falsch geführt wor­den seien, seien zu zuverlässigsten Kämpfern der 'nationalsozialistischen Bewegung geworden.

Der Nationalsozialismus müsse heule noch eine harte Sprache sprechen. Er müsse auch kämpfe­risch bleiben wie in den Jahren von 1925 bis 1933.

Um diese Notwendigkeit zu verstehen, sei es not­wendig, sich die Entwicklung der Dinge vor Augen zu halten.

Es habe einmal eine Zeit gegeben, in der man es für selbstverständlich erachtet habe, sich seinen Lebensunterhalt durch seiner Hände Arbeit und auf anständige Weise zu erarbeiten, in der man denke nur an hanseatischen Geist der Gemeinnutz vor Eigennutz gegangen sei. Aber im Laufe der Jahre habe ein Ungeist Einzug gehalten und mit dem gesteigerten erarbeiteten und ererbten Besitz sei der Standesdünkel groß geworden. Jch-Menschen- tum sei an Stelle des BegriffsGemeinnutz geht vor Eibennutz!" getreten. Reich-werden sei Wunsch und Ziel gewesen, gleichgültig in welcher Form das Ziel erreicht werden sollte. Geboren seien wir Deutsche alle gleicher Art, seien gleichen Blutes, glei­chen Stammes, geboren in unserem Vaterland, das Heimat sein solle, verpflichtet alle, dem Vaterlande zu dienen.

So müsse jedem unserer Volksgenossen Lebens­raum zugestanden werden, wenn er feine Pflich­ten gegen Volk und Vaterland erfülle.

Der Einzelne dürfe sich keine Vorrechte anmaßen. Ehrgefühl sei auch nicht das Vorrecht einer bestimm­ten Schicht unseres Volkes, sondern auch die selbst­verständliche Eigenschaft des einfachen Arbeiters.

Der Standesdünkel aus der Vorkriegszeit fei noch nicht überwunden. In den Jahren nach dem Kriege habe der Standesdünkel sogar noch dazu führen können, daß sich der Brudermord aus politischen

N. Flensungen, 28. Juni. Dieser Tage fand auf hiesigem Sportplatz ein großer Aufmarsch des .-Sturmbannes 1/254 statt. Um 10 Uhr rückten die einzelnen Stürme ein. Im Schulhofe wurde ihnen von der NS.-Frauenschaft gestifteter Bohnen- taffee verabreicht. Mittags begann der Aufmarsch auf dem Sportplatz, zu dem Standartenführer Münch erschienen war. Der Zweck des Aufmarsches war die Vereidigung von SA.-Männern aus allen Stürmen. Nach einer Ansprache des Sturmbann­führers Kämpf, der die junge SA. auch auf ihre weiteren Pflichten dem Führer gegenüber aufmerk­sam machte, erfolgte die Vereidigung mit der Fahne Nr. 35, einer der ältesten Sturmfahnen Oberhessens. Im weiteren Verlauf der Feier hielt der Standar­tenführer eine Ansprache an 40 alte Kämpfer des Sturmbannes und überreichte ihnen den Ehren- dolch. Hierauf erklangen ein dreifachesSieg-Heil?" auf den Führer und das Horst-Wessel-Lied. Den Abschluß der Feier bildete der Vorbeimarsch an Standarten, und Sturmbannführer.

ch Burg-Gemünden, 28. Juni. Unter Dor­antritt der hiesigen Feuerwehrkapelle bewegte sich am Tag der Sonnwende ein stattlicher Zug von unserem Dorfe aus nach demKammoerg", wo die Sonnwendfeier abgehalten wurde. Auf dem Kammberg hatte bereits morgens der Arbeitsdienst einen Holzhaufen aufgeschichtet. Bürgermeister Hermann eröffnete die Feier und wies auf die von den Vätern ererbte Sitte der Sonnwendfeier hin. Darauf sangen alle Teilnehmer ein Lied. Nach einem schönen, alten, von dem Leiter der Veranstal- tung, Lehrer S t r e ck f u ß, eingeübten Gesang der Schulkinder wurde der Holzstoß angezündet. Pfar­rer Becker hielt die Feuerrede. Anschließend wurde von ihm zum Andenken an die gefallenen Helden unseres Volkes ein Kranz in die Flammen geworfen. Frau Pfarrer Becker begleitete die ge­meinsam gesungenen Lieder mit der Laute.

. Homberg,- 28. Juni. Im Rahmen der Reichsschwimmwoche fand am Sonntag hier ein Schwimmfest statt. Boi dieser Gelegenheit legte Bür­germeister S ch w e i k e r den Grund st ein zu einer Schwimmhalle, die in nächster Zeit vollendet werden wird. Durch diese Maßnahme wer­den günstigere Möglichkeiten für den Schwimmsport geschaffen.

, Homberg, 28. Juni. Am Tag der Sonn­wende hatte die Hitler-Jugend amRondinchen" einen großen Holzstoß aufgerichtet, an dem am Abend das Fe st der Sonnwende gefeiert wurde. Jungens und Mkldchon, Männer und Frauen fanden sich zahlreich zur Feier ein. Pg. Geißer hielt eine markige Ansprache. Dann lohten die Flammen empor, und die Jugend sang begeistert das Flammenlied. Die Mädchen brachten Feuer­sprüche zum Vortrag und warfen ihre brennenden Fackeln in die Flammen. Don den umliegenden Bergen leuchteten ebenfalls Sonnwendfeuer in die Nacht. Mit dem Gedenken an den Führer Adolf Hitler fand die erhebende Feier ihren Abschluß.

Gegen das Denunziantentum.

LPD. Dillenburg, 28. Juni. Der Landrat des Dillkreises stellt eine erhebliche Zunahme des Denunziantentums fest. Vielfach wür­den Anzeigen wegen angeblich staatsfeindlicher Aeußerungen erstattet, bei Deren Nachprüfung sich aber ergebe, daß sie fast ausschließlich auf persön­liche Streitigkeiten und Gehässigkeiten zurückzuführen seien. Der Landrat kündigt an, daß er die leicht­fertige Erstattung ungerechtfertigter Anzeigen straf­rechtlich ahnden werde. Es müsse mit allem Nach­druck dafür gesorgt werden, daß die des deutschen und nationalsozialistischen Staates unwürdige Er­scheinung des Denunziantentums verschwinde.

bürgermeister a. D. Rahn, und als Vertreter der Hessischen Girozentrale Bankdirektor Seipp- Darmstadt anwesend. Von Seiten der Aufsichts­behörde war an Stelle des verhinderten Kreisdirek­tors Regierungsassessor Seibert erschienen. Nach einleitenden Begrühungsworten des Direktors er­stattete Rechner Krieger den Bericht über das Geschäftsjahr 19 33. Diesem war zu entnehmen, daß die Kasse im Geschäftsjahr 1933 eine gesteigerte Geschäftstätigkeit aufzuweisen hatte, die auch im abgelaufenen Halbjahr 1934 anhielt. Der Umsatz ist auf der einen Seite um rund 10 Millionen RM., d. h. um 18 Millionen RM. auf rund 28 Millionen RM. gestiegen. Der Gesamt­umsatz der Einnahmen und Ausgaben beträgt dem­gemäß rund 56 Millionen RM. Die Spareinlagen sind von 4111080 RM. auf 4 878163 RM. ge- stiegen, unter Berücksichtigung von 172 226 RM. kapitalisierter Zinsen und des Zuwachses von 336 118 RM. durch den Uebergang des Spar- und Vorschußvereins Groß-Felda auf die Bezirksspar­kasse Alsfeld. Der Nettozugang an Einlagen betrug rund 250 000 RM. im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die gesamten Rücklagen der Kasse haben sich um 242 599 RM. auf 296 274 RM. erhöht, die einen beachtlichen Rückhalt zum Schutze der Sparer und Mitgliedsgemeinden darstellen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Zinsen sowohl auf Der Aktiv- wie auf der Passivseite gesenkt worden. Sobald es die Wirtschaftlichkeit der Kasse gestattet, werden weitere Zinsermäßigungen für die Schuldner vor­genommen werden. Zu der auf der Tagesordnung stehenden Aufnahme neuer Mitglied s- gemeinden wurden elf Gemeinden des Kreises Alsfeld als neue Mitglieder der Kasse durch Beschluß der Mitgliederversammlung ausgenommen, so daß der Kasse nunmehr 61 Garantiegemeinden insgesamt angehören. Eine Satzungsänderung, welche die Erhöhung der Zahl der Mitglieder des Verwaltungsrates von 6 auf 7 vorsieht, wurde, vorbehaltlich der Genehmi­gung des Ministeriums des Innern, von der Ver­sammlung gutgeheihen. Als neues Mitglied des Verwaltungsrates wurde Otto S e m m l e r von Groß-Felda gewählt.

Nach Erledigung der Tagesordnung ergriff Ober­bürgermeister a. D. Rahn das Wort zu einer Ansprache, in welcher er auf die stattgefundene Bankenquete einging, auf Grund deren die Zu­ständigkeit der Arbeitsgebiete der Banken, der öffentlichen Sparkassen und der Genossenschaften untereinander abgegrenzt werden soll. Er betonte für die Sparkasse besonders den Grundsatz der Sicherheit und wies dabei darauf hin, daß die öffentlichen Sparkassen schon von jeher gemein­nützige Institute seien mit dem Zwecke, dem Gemein­wohl zu dienen. Er wünschte der Bezirkssparkasse Alsfeld, die im Jahre 1935 ihr 100jähriges Bestehen feiern kann, weiteres Blühen und Gedechen.

In seinem Schlußworte richtete Direktor Trips an die Gemeindevertreter die Aufforderung, die Arbeit der Kasse tatkräftig zu unterstützen und das yllgemeine .Vertrauen zu ihr weiter zu festigen

Grünberg rüstet zum großen Sängertreffen.

4- Grünberg, 28. Juni. Nachdem nun die Meldungen fast alle eingegangen sind, läßt sich ein Ueberblick über das Ausmaß dieses ersten Treffens des Kreises Ohm-Lumdatal, verbunden mit der Wiedersehensfeier der Vereine des ehemaligen Lahntal-Sängerbundes und der Hundertjahrfeier des Männerchors Grünberg gewinnen. Die Zahl der Meldungen beträgt über 2500 Sänger, dazu kommen noch einige Gastoereine. Während am Samstagabend in der neuen, geräumigen Turn­halle die Hundertjahrfeier in Gestalt eines großen Festabends vor sich geht, ist für den Sonntagmorgen ebenfalls in der Halle das Grup­pe n f i n g e n der Vereine des Kreises Ohm- Lumdatal vorgesehen mit anschließender großen vaterländischen Kundgebung auf dem Marktplatz, wobei Ministerialrat Ringshausen (Darmstadt) sprechen wird. Nach einem Festzug wird sich dann bas Fest auf der Käswiese, auf der sonst der Gallus- markt abgehalten wird, abspielev. Hier ist ein großes Festzelt für schätzungsweise 3000 Personen aufaeschlagen.

Auch die Einwohnerschaft hat züm Feste ge­rüstet. Wohl kaum anderswo sind die Jnstand- setzungsarbeiten an den Häusern in solchem Maße vorgenommen worden wie in Grünberg, es will sich seinen zahlreichen Gästen im schönsten Gewände zeigen.

Als Einleitung seiner Jubelfeier war am ver- aangenen Sonntag ein besonderer Festgottes- dienst, an dem sich der Verein geschlossen be­teiligte und den er durch den Vortrag zweier Chore verschönte. Pfarrer Matthäus wies in der Predigt auf die Bedeutung des deutschen Manner- assanges hin. Anschließend nahm der Verein am Gefallenendenkmal eine Ehrung f ein er fl e faHenen Sangesbrüder vor. Von Inter- esse dürfte noch sein, daß während der Festtage im Schaufenster der Buchdruckerei Robert eine A u s - stellung von geschichtlichen Urkunden, die den Verein betreffen, zu sehen ist. Darunter be­finden sich handgeschriebene Notenbucher aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts, eine Urkunde über eine Ehrenmttgliedschaft aus der­selben Zeit, ein Weihespruch zur Weihe der zweiten Fahne aus dem Jahre 1863 eine Anzahl alter Festprogramme von Festen des Lahntal-Sanger- bundes u.a. das vom Grünberger Fest im Jahre 1870 und dergleichen. Das Fest verspricht für Grun- berg ein großes Ereignis zu werden.

Bezirkssparkaffe Alsfeld.

A l s f e l d , 25. Juni. Am vergangenen Sams­tag fand im Sitzungssaals des Rathauses die dies- jährige ordentliche Mitglieder- Versammlung der Bezirkslvarka-sse Alsfeld unter dem Vorsitz von Direktor Trips statt. Die Vertreter der 50 Garantiegemeinden waren nahezu vollzählig erschienen. Als Vertreter des Hessischen Sparkasien- und Giroverbandes war dessen Direktor, Ober»

das Feuer.

--Lich, 28. Juni. Am Dienstagabend hielt der Vorstand des hiesigen Verkehrs- und Ver- schönerungsvereins unter dem Vorsitz von Lehrer Hild im GasthausZum goldenen Engel" eine größere Dorftandssitzung ab. Der Sitzung ging eine Besichtigung des neu eingerichteten Heimat- m u s e u m s voraus. Die Stadt hat in entgegen­kommender Weise in der früheren Landwirtschafts­schule einen Raum für das Museum zur Verfügung gestellt. Damit ist ein von allen Freunden der Heimat seit langer Zeit gehegter Wunsch in Erfül­lung gegangen. Innerhalb kurzer Zeit wurden be­reits mehrere wertvolle Stiftungen gemacht, die die Vorstandsmitglieder unter Führung von Lehrer Hild einer eingehenden Besichtigung unterzogen. Es wurde der Hoffnung und dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß weitere Stiftungen erfolgen. Das Mu­seum wird für den Besuch und zur Besichtigung zu bestimmten Stunden, die noch veröffentlicht werden, geöffnet sein. Lehrer Sarnes hat in entgegenkom­mender Weise auf einstimmigen Wunsch des Vor­standes das Amt eines Museumsleiters übernom­men. In der Sitzung konnte der Vorsitzende von weiterer erfolreicher Tätigkeit des Vereins berichten. Es wurden vier neue Ruhebänke ausgestellt, eine in der Nähe der 300jährigen Linde auf der Hardt, eine am Jägerpfädchen und zwei unter der bekannten Baumgruppe beim Kollnhäuser Hof. Dank der Förderung des Vereins durch die im Der- lag Volkmann erscheinenden Licher Bekanntmachung macht die Werbung für unser Städtchen erfreuliche Fortschritte, ein neuer Prospekt mit schönen Bildern von Lich und Umgegend und entsprechen­dem Text wird in größerer Auflage in Kürze er- scheinen und derStadt der schönen Bäume', wie sie kürzlich treffend von Pressebesuchern in einem ~ großen Zeitung genannt wurde, sicher

_____ u______2 und Besucher zuführen. Mehrere größere Tagungen, so die Hauptversamm­lung des. DHC. anläßlich des 50jährigen Jubiläums des hiesigen VHC., sind für nächstes Jahr bereits an- gemeldet. Voraussichtlich wird auch das schon so fange von allen Freunden des Schwimmsportes ge­wünschte Schwimmbad an landschaftlich hervor- ragend gelegener Stelle erbaut werden. Der B l u- menschmuckwettbewerb soll auch in diesem Jahre wieder zur Durchführung gelangen, wenn auch von größeren Preisen aus Mangel an Mitteln abgesehen werden muß. Die Generalversammlung wird, wie alljährlich, im Herbst stattfinden und jedenfalls mit einem Vortrag des bekannten und mit unserer Stadt eng verbundenen Heimatdichters Dietz- Wiesbaden verbunden werden. Zum Schluß wurden noch mancherlei wertvolle Anregungen für die weitere Arbeit des DDL. gegeben vor allen Dingen wurde mit Recht gewünscht, daß die Arbeit des Vereins noch ganz anders wie bisher von allen Seiten unterstützt wird. Justizinspektor Lahl, der nach Aufhebung des Amtsgerichts Lich nach Nidda versetzt worden ist, wurde von feiten des Vereins für feine Arbeit als Schriftführer herzlich Dank

Der Tod trat sofort dn. Der Verunglückte hinter­läßt Frau und fünf Kinder.

§ Münzenberg, 27. Juni. Auch in Münzen- berg fand am Samstag eine Sonnwendfeier statt, die von der Ortsgruppe der NSDAP, im Burghof veranstaltet wurde. Nach dem Ein­marsch aller Organisationen eröffnete der Stütz­punktleiter Ludwig Metzger die Feier mit Gruß und kurzer, klarer Darlegung des Sinnes der Sonn­wendfeier. Die Hauptrede hielt der Bezirksschulungs­leiter Werner Weih von hier, dann prasselte das Feuer zum nächtlichen Sternenhimmel, Lieder wech­selten mit Feuersprüchen und Feuerspringen. Wäh­renddessen flammten die feurigen Lohen ringsum am Horizont. Schon seit vielen, vielen Jahren trafen sich an Sonnwend die des Volkes Erwachen und Befreiung ersehnenden Kreise unserer näheren und weiteren Umgegend in unserer Burg, und nun hielt zum ersten Male das ganze Volk seine Sonnen­wende. Die ringsum flackernden Feuer auf deutschen Bergen riefenDeutschland ist erwacht!" Die Be­teiligung der nichtorganisierten Bevölkerung hätte besser sein können.

§ Münzenberg, 28. Juni. Der schon in vielen Gemeinden gelaufene FilmHitlerjunge Q u e x" lief nun auch hier im Saale des Gast­hausesZur Burg" vor einer recht zahlreichen Ver­sammlung. Der Film machte einen tiefen Eindruck auf alle Anwesenden und zeigte ihnen den grauen­haften Abgrund, an dem Deutschland gestanden, den heldenhaften Kampf der Bewegung, der Deutsch­land oorrn Abgrund bewahrte und zu den Höhen des Sieges führte. Stützpunktleiter Ludwig Metz­ger schloß die Versammlung mit kurzem Schluß­wort und mit von der Versammlung aufgenomme­nen Horst-Wessel-Lied und Heil Hitler!

Kreis Büdingen.

LPD. Büdingen, 28. Juni. Hier berührte ein Kind an einer Schaubude auf dem Marktplatz die Drähte der elektrischen Leitung und wurde vom Strom so getroffen, daß es anderLeitung hängen blieb. Nach Abschaltung der Strom­zufuhr konnte das Kind, das mittlerweile schon be­wußtlos geworden war, mit verbrannten Händen geborgen und in ärztliche Behandlung gebracht werden. Die Ursache des Unglücksfalls ist noch unbekannt.

Kreis Schotte«.

Laubach, 27. Juni. Am Samstagabend veranstaltete die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, ihre Sonnwendfeier auf dem nahegelegenen Ramsberg, wozu sich viele Volksge­nossen etngefunben hatten. Nach der Begrüßung durch OG.-Leiter Braun wurde beim Anzünden des FeuersFlamme empor" gejungen. Pa. Pfar­rer Scriba (Wetterfeld) hielt die Feuerrede. Fer­ner wurden einige Feuersprüche von Angehörigen des BdM. vorgetragen. Sturmführer Bücher hielt zum Schluß noch eine kurze Ansprache an die SA. Eine besondere Note erhielt die Feier durch die Anwesenheit des Gießener Sturmbannes der SA. VI/116, der unter Führung des Standartenadjutanten M ü n k e r einen Fußmarsch nach Laubach unter­nommen hatte. Mit dreifachemSieg-Heil!" auf den Führer, dem Gesang des Horst-Wessel- und Deutsch­landliedes fand die denkwürdige Feier ihren Av-

Meinungsverschiedenheiten heraus habe breit machen können. Lediglich im Schützengraben in den Jahren von 1914 bis 1918 habe sich das deutsche Volk ge­funden in wahrer Volksgemeinschaft, in wah­rem Sozialismus, in der Kameradschaft.

Bisher sei die Verwirklichung der Volksgemein­schaft bewußt hintertrieben worden, und zwar von Elementen, die nicht unserem Volke zugehörten. Jene seien es auch gewesen, die hinter der Front des Weltkrieges wühlten, so daß der Krieg für Deutschland verloren gemacht worden sei. Das dürfe vom deutschen Volke nie vergessen werden. Auch heute seien jene Kräfte wieder dabei mit dem Versuch, das von Adolf Hiller geschaffene Werk zu unterwühlen.

Die Sklaverei in fremdem Geiste, der das deut­sche Volk lange Zeit Opfer gewesen sei, habe auch dazu geführt, daß der Versailler Vertrag unterschrieben wurde.

Gegen jenen Ungeist und seine verheerenden Aus­wirkungen für Gut und Leben des deutschen Volkes sei durch den Nationalsozialismus 14 Jahre lang angefämpft worden. Der Kampf fei geführt wor­den im Vertrauen auf den Führer, auf das deutsche Volk und sein rechtzeitiges Erwachen. Und eines Tages reichten sich dann der greife Reichspräsident und der Gefreite des Weltkrieges die Hände.

Am deutschen Volke werde es liegen, daß volks­fremder Geist nicht wieder Einzug halte. Der deut­sche Mensch müsse sich auf Blut und Boden besin­nen und stets bestrebt sein, sich Raum und Lebens- möglichkeit zu erhalten. Und ebenso notwendig sei es, daß Unterschiede konfessioneller Art innerhalb unseres deutschen Volkes überbrückt würden. Gott sei uns allen gemeinsam. Ein Volk, das nicht an Gott glaube, sei ein verlorenes Volk. Die Politik gehöre aber dem Staat. Die Seelsorge sei Aufgabe des Priesters. Es sei nicht daran zu denken, daß jemals wieder eine Zentrumspartei Einfluß gewin­nen könne. Auch der Monarchist werde feine Träume vergeblich träumen.

Die Nörgler der Gegenwart feien weit entfernt vom Nationalsozialismus, sie würden sonst begrei­fen, worum es in Deutschland gehe. Die Revolution werde erst beendet sein, wenn 90 Prozent unserer Volksgenossen aus sich heraus zum Nationalsozialis­mus gefunden hätten. Und hier müsse der Inland- deutsche dem Deutschen über den Grenzen mit gutem Beispiel vorangehen. Die Handlungsweise der Nörg­ler und Kritiker sei nicht in Einklang zu bringen mit dem, was heute in Deutschland erstrebt werde. Es gehe nicht nur um das deutsche Volk der Gegen­wart, sondern um die deutsche Nation der Zukunft. Der neue Geist werde weitergetragen und das Dritte Reich werde weiterbestehen, getragen von jenen, die heute im Jungvolk und in der HI. stün­den, von der jungen Generation. Die Jugend müsse in nationalsozialistischem Geiste erzogen werden. Der Führer Adolf Hitler habe uns unser Väterland neu gegeben, habe uns neuen Geist vermittelt, und wr Volksgemeinschaft aufgerufen. Deutschland wer­de ewig bestehen, wenn es das deutsche Volk nur wolle. (Lebhafter anhaltender Beifall!)

Ortsgruppenleiter pg. Schwarz

I beschloß die Kundgebung mit Worten des Dankes an den Redner und mit einem dreifachenSieg- Heil!" auf den Führer Adolf Hitler. Vor dem Fahnenausmarsch wurde gemeinsam der erste Vers des Horst-Wessel-LieLes gesungen.

und den Miesmachern und Nörglern energisch ent­gegenzutreten.

Landtreis (Kietzen.

wg. Großen-Drrseck, 28. Juni. Die Spar- und Leihkasse Großen-Buseck hielt die- er Tage ihre Generalversammlung ab. Der Dor- itzende des Auftichtsrates, Lehrer O r t w e i n, prach in klaren Ausführungen über nationalsozia­listische Politik und über den Geldverkehr im Drit­ten Reiche. Anschließend gab Direktor Damm den Tätigkeitsbericht des Vorstandes im Geschäfts­jahr 1933 bekannt. Der Rechner Ernst Roll ver­las die Bilanz, der zu entnehmen war, daß der Umsatz bei der Kasse sich gegenüber dem Vorjahr um 280 520,96 Mark erhöht hat. Desgleichen haben sich die Buchungen um 1200 erhöht. Die Sparkasse hatte also im Jahre 1933 eine wesentliche Besserung zu verzeichnen. Im Jahre 1933 wurden 47 Stück neue Spareinlagebücher ausgegeben. Infolge Er­höhung der Liquidationsreseroe wurden im Jahre 1933 keine neuen Kredite gewährt. Die Haupt- reoision, welche anfangs 1934 von zwei Beamten des ländlichen Genossenschaftsverbandes Rhein- Main-Neckar in Frankfurt a. M. vorgenommen wurde, ergab keine wesentliche Beanstandungen. Laut Revisionsbericht sind die Bücher in muster­gültiger Weise geführt worden. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde einstimmig Entlastung zu­teil. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf Führer und Vaterland wurde die Versammlung geschlossen.

> Holzheim, 28. Juni. Dieser Tage fand hier eine Versammlung d e r Deutschen Arbeitsfront im Rathause statt, die sehr gut besucht war. Thema des Abends war dieNeu­organisierung in der Deutschen Arbeitsfront". Zel­lenleiter Pg. Sander hielt einen eingehenden Vortrag über die Neugestaltung in der DAF. Die Mitglieder der NS.-Hago wurden in die DAF. übergeführt. Die Zelle Holzheim wurde in sieben Blocks eingeteilt und die Blockwarte bestimmt. Zur Zeit zählt die hiesige Zelle 154 Mitglieder.

> Holzhei m, 28. Juni. Die hiesige Hitler­jugend feierte ihre Sonnwendfeier auf dem hochgelegenen Sportplatz. Nachdem der Holzstoß angezündet war, sangen die Teilnehmer das Flam­menlied. Der landwirtschaftliche Ortsfachberater hielt die Feuerrede. Es folgten noch Reigen des BdM. und Lieder der Hitlerjugend. Der Führer der hiesigen Hitlerjungen hielt eine kurze Ansprache. Mit dem Horst-Wessel-Liede fand die Feier ihren Abschluß.

* Dorf - Gi11, 28. Juni. Am Abend des Tages des deutschen Jugendfestes versammelten sich AI., BDM., Jungvolk, Jungmädel an der Hitlerlinde, marschierten durchs Dorf auf den Sportplatz zur Sonnwendfeier. Bald fand sich auch der größte Teil der Einwohnerschaft ein, um der Sonnwend­feier, dessen Gestaltung in den Händen der Führung des BDM. lag, beizuwohnen. Nach einem gemein­samen Lied richtete die BdM.-Führerin E. Jung einige Worte an ihre Kameraden und Kameradin­nen. Sie mahnte, sich aus den reinen Flammen neuen Antrieb zu holen und neue Kraft zu schöpfen. Nach einem Vorspruch, von G. Lautz vorgetragen, wurde das Feuer entzündet. Jrn Scheine der Flam­men kamen dann Sprechchöre, Gedichte und Lieder des BDM., der Jungmädel und der Kindergruppe zum Vortrag. Die Führerin hielt die Feuerrede, in der sie an Fichtes14. Rede an die deutsche Nation" anknüpfte. Das Schlußwort sprach Ortsbauernführer G. Sarnes, der vor allem betonte, daß die Sonn­wendfeier auch ein Dank- und ein Siegesfest der Bauern sei. Nach einemSieg-Heil!" auf den Führer und Reichsjugendführer fand die Feier ihren Abschluß mit dem Lied der HitlerjugendVorwärts, vorwärts ...". Bei luftigen Liedern, Spielen und Volkstänzen blieb die Jugend noch längere Zeit um

Jrn Saale des Caf6 Leib fand gestern abend eine Versammlung der Ortsgruppen Gießen-Mitte und Giehen-Süd statt. Mit Musik und mit der feier­lichen Einbringung der Fahnen der beiden Orts­gruppen wurde die Kundgebung eröffnet. Der Lei­ter der Ortsgruppe Süd, Pg. Schwarz, begrüßte die Teilnehmer. Sodann hielt

Kreisschulungsleiter pg. Borchert-Darmstadt

eine längere Ansprache, in der er zunächst führte, daß verschiedene Parteigenossen glaubten, sie hätten es schon nicht mehr nötig, Versammlun­gen zu besuchen. Jenen, die sich schon hochprozentig genug dünkten, habe aber der wahre Kämpfer noch vieles zu sagen. Der wahre Nationalsozialist würde in der Versammlung zu sehen sein.

Noch machten sich, so führte der Redner u. a.