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Nr.4<) ifrftes Blatt

184. Jahrgang

Freitag, 2<).)uni (034

ü i|d)euu lägt Id), aufter v onniaq» und Rftertag» Beilagen: Du 'Jlhiftricrte U'tc eitci t^amilknblätter .ijeimat in Bild Die Scholle Ulonati- lk*)iio»preli:

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Auch bei 'Jlld)ter|d)eiuen vo i einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

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Üranlfiirt am lllahi 11688

Metzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Drudi unö Verlag: vrllhl'sche ttniverftlülr vuch und Steindrii<fcrct N. Lange in (BljtbiiL $d)il|tlciliiiio miö Geschilsf stelle: Schnlstraste 7

riniinhine von Anzeigen Hh bie 'llllihiuuiiummer bluH ,,UUi hev'lknmlllnü* <hriiiiOprel|c fiirlmmPlhtz für Anzeigen uon V2 mm Breite 7 Npt. siir leit- unzeinen nun 70mm 'Breite OOVIpk?pki(|vni1<bvltt ober |d)iviei Iqei Va\\ 2f»"/n mehr

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«en h 'Hpf »Iaiiiilteiiaiizete nen.Büber., Unierricht»- n. stehdi bliche'.'liizekieiiti'Kvf. Bkngentibschlüsse 'Stössel H

Das Deutschland Adolf Hitlers steht unerschütterlich!

Vizekanzler von Popen und Veichsminister Heft sprechen vor den Vertretern der deutschen Auftenhandelskannnern. Das Ausland wird nachdrücklich vor dem Boykott deutscher Maren gewarnt.

Berlin, 28. Juni. (DWB.) Die auläftlld) bei Tagung her beut) d) e n 21 n » land v I) a nbelv r o m m e r n zur Beil in 'Berlin weilenden 'Bertie ter der deutschen Handelokamywrn und mlrl|d)ntt liehen Bereinigungen im 'Auslände Imsen sid) Don- nervtagnachlntttaa in Mroll» Festsälen zu einem Tee-Ü invsang, bei dem ihnen Gelegenheit gegeben wurde, nie führenden Persönlichkeiten des deutsd)e'n valitischen und wirtschaftlichen Gebens kenueuzu- lernen. Der Präsident des Deutfchen Inbuflrie- und Hanbelstageo Dr. v o n !A e ulcl n hie st die Gäste willkommen. Hieraus hielt

Vizekanzler von Popen

eine Webe, In der er sagte: Warnens den \\ il I) r e r s, der zu seinem austerordentlid)en 'Bedauern heule nld)l hier anwesend le In kann, heiste Id) Sie hi der 'Jleld)ol)(inplflubi herzlichst willkommen

Der heutige 1 ag, ben Sie In unserer Mitte ver­leben, birgt bitterste 0 r I n n e r u n g e n Die aus halbmast gesestten Hahnen Im ganzen Weid) zeigen Ahnen and; önszerlich, wie schicksalsschwer dieser 2 8. 3 n n l non allen Deutschen empsunden wird.

Kn diesen lag erinnern heisst, ans jenes Slö- riingvzculruni der weltpolitischen und weltwirt­schaftlichen Beziehungen der Völker Hinweisen, das bis aus die heutige Stunde seine verderb lichen Wirkungen auvstrahtt, denen kein Cant» sich Hut entstehen können, und die astzumildern oder gar zu beseitigen das leider fruchtlose Be- inlihen von 15 Jahren gewesen ist.

Statt einer in ihren Tiefen aufgewühlten Well einen wirklichen und dauerhaften Frieden und die Sicherung neuer Wohlsahrt zu bringen, Hal jener kulluroernld)iende Tag lost In ledern Volke die Grundlagen seines w ! r I | d) a f 111 d) e n u n h Jo­vialen Lebens erschüttert und die Völker gezwungen, sich immer mehr und mehr aus dem wechselseitigen Wirtschaftsverkehr zu lösen und aus fid) |etmt zu stellen.

Id) brauche die Auswirkungen dieses 21 u s - t ö s u n g s v r a z e s s e v nicht eingehender darzu­legen, sie sind Ihnen allen in Ihrer Tagesarbeit nur zu bekannt und geläufig. Heute gilt es, für jedes Volk unter (kinfast aller seiner geistigen und materiellen Kräfte einen n e neu s e (l e n 21 n s - gangspunkt feines nationalen Lebens zu linden.

Das gilt für kein Volk so zwingend und unerbltl- lich wie gerade für das deutsche

wenn es nicht gelingt, diesem 65-2nilllotini- Dolf Im Herzen Europas neuen gesicherten wirtschasttichen Anfstieg, politische Gleichberech- tigung iw Vale der Völker zu versd)asseu, dann glaube ich, ist da» 5d)l(ffal dieses ftonlinenlv unwiderruflich besiegelt.

Das deutsche Volk bemüht sich, In einem Umbruch ohnegleichen bie g e I st i g e und politische Einheit der Nation wiederherzustellen, da­mit die Voraussestung zu sd-assen für den Mampf um seinen Plast in Europa und der Well Ist es erstaunlich, wenn bei einem Geschehen von solch historischem 2luvmast sid) Verlchiebenheiten her Auffassung über Tempo ober Methodik, Über den besten und den |d)nellflen Wen zum Biel zeigen? Das Ausland Hai gerade In den lestlen Wocheli die innerpolitischen Auseinandersestungen Deutsch­lands mit erhöhter Aufmerksamkeit verfolgt und aus ihnen vielfach Schlüsse gezogen, die manch­mal auf Böswilligkeit, meist aber auf Un­ten n t n i 0 und MIstverslehen der talfäd)- lldjen Lage schNesten lassen. Daher möchte Id) ge­rade in Ahrem Streife auf eines Hinweisen:

Kein .Zweifel besteht in deutschen Landen, dast der ftanzler und Führer das Werk der geistigen und materiellen Wiedergeburt der Nation siegreich zu Ende flih- reu wird, dast das ganze und u n g e s d, m ä - lerte vertrauen der Nation ihm gehört. Jede Spekulation de» 'Auslandes auf innere beulfdK .Zwistigkeiten könnte nur zu einer sal- schen Politik Deutschland gegenüber verleiten und mühte auf diese weise die Gesundung

Europas verhängnisvoll verlangsamen.

Die deutsche Geschichte vieler Jahrhunderte hat uns und das ift vielleicht die grösste geistige Gr kenntnis dieser Tage gelehrt, dast ein Volk In der zentralen Lage O.uropas wie das unsrlge, nm bann etwas auszurichten vermag, wenn es sich über alle fragen des Alltag-, hinweg in seinem g r o he n -Ziele einig ist.

tt» ist nicht erstaunlich, dast In dem gewaltigen Prozest geistigen Umbruches der gesamten abendländischen Well die allen e w i g g e ft r, gen ,M r ä ft e gegen Öle neuen kämpfe a Bel diesem Zustand der Dinge ein einwandfreies Bild her deutsche,1 Lage zu gewinnen, vermag kein noch so aut geschriebener ?,eilungsartlkel zu ver­mitteln. Deshalb begrüstt der Bohrer ganz be sonders -ihre Anwesenheit In Berlin damit Sie mit eigenen Augen sehen, wie h e r ni | dj dieses k> eutfche Volk seine |d)ier unsastliche Lebenskraft daran sestt, aus den Fesseln eine- un-

!llüdlhl)cn Krieges, aus bei 'BUirnte d)uotljd)ei Wnd)frle00|«l) sich zu lösen, sein u n vergäll g- 11 d) e s V e b e n « i e d) I gell e n d zu madjeii und nach eigenen Ideen sid) ein neues Helm aufzubauen

Der Herr Zteichsauszenminlster hat gestern be­tont, wie sehr wir wünschen, in riehen und wedtseiseltlgem Anulunsd) mit allen Völkern zn leben. Indessen, wir allein vermögen der Welt nld)t jenes Gic ichgeivichl wieder zugeben, ohne dasz neue Wohlfahrt, neuer Ausstieg mög­lich ist.

Id; weist, hast hie Grundfrage dieses Problems bie 'N e i I r a u e n s s r a g e Ist, welche bie natür­liche 'Brülle für bas Wleberzueluanberfliiben her Völker bllbet. Selen Sie, meine Herren, bie Inter- vielen dieses geistigen S I ch w I e h e r f I n - beno, Sie, hie Sie fid) niemals von der allen Heimat lösen konnten, and) soweit (le treue Bür­ger eines anbei en Lande» geworden sind. O s Ist her tlellnnerlldje 'JUunfd) des M a n I e r>, ben Id) hie Obre habe, Ihnen zu übermitteln, hast unser 'Bemühen von vollem Orsolg gekrönt sei zum Segen Denl|d)lanb» niib zmu Hell her Well.

Dann ergriff der Stellvertreter des Itihrers

Veichsnünisser .Huhotf Heft

das Wort zu einer Wehe, In her er folgendes aus­führte:

Der Führer hdt mich beauftragt, Ihnen, meine deutschen Volksgenassen aus hem 'Ziuoliuibe, sein e G r u st zu übermitteln lind insbesondere and) bie au6länbl(cnen Gaste unter Ihnen hier will (om­ni e n zu heiszeu.

Wie bie meisten von Ihnen wohl miffen werden, bin Id, selbst Ausländsdeutsche! Wod) heule ver­binden mich 'Beziehungen and) persönlicher '-Mit mit hem Ausianbsbeutschtum, so dast Id) mist) wohl be- lechtlai sichle, zu sagen, ist) kenne hie Sorgen meiner deutschen Volksgenossen Im Auslände genauI Ich messt, In welcher schwierigen und umkämpsten Lage sid, bie meisten von Ihnen brmi|ien heflnben, Id; weist ubei and), Ivelihe graste beutsihe 'Ausgabe Ihnen gestellt Ist Id) sehe es ul» meine Pflicht an, hier In her Heimat 'B e r |l ä n h n I « für ha» 21 n p l n n b b e n i | d) t u m und seine 'Besonder­heiten zu wecken und da» Verstänbnlv nicht nur unter den 'Balksgenossen, fnnbern amh bei den mit her Führung her Partei und des Staates beauf­tragten Männern Immer Ivachzuhalten, soweit dies überhaupt notwendig ist, heim Im Grunde Ist her Bührer selbst ausgewachsen In hem Kampf be« Deutschtums austerhalb her Grenzen.

Sie wissen, wie Ich e« weist, hast ein versäum niv des früheren Miauten darin besteht, die blutvmästigeu Bande, die hat» Deutf<l>(iini in her Helmut mit hem Dciil|d)lum Im Anvkinde ocrblnben, lebenefrlfdj zn halten mih polltisd) zu einem für beide 1 eile den Deulfd)lumn ginnblegenben v « folg unoznwerten. Diese« Ver jäiimnlo nachzuholen und bie gemeinsame Ar­beit zn ermöglichen, sehe Id) ul» eine besondere pflicht des nationalsozialistischen -tagte» an. Dav neue Deutschland bruncht die Mitarbeit, bie seelische unb materielle Opferbereit,d)a|l aller seiner Volksgenossen im Auslände. Ihre postltve Mlltarbell soll eingeglieberl werben in bie grvsze deutsche votknzzenu'insd)aft.

Litauischer Gewaltstreich im Memelgebiet.

Oer tanbciipräfibeiif feined Amtes enthoben.

ft o iv u o , 28. Juni. (DJtö.) wie von tttaulfd-t'r amtlid-c r Seite bekanntgegeben wirb, l)<il her (h o u - v e r ii e ii r des TU e in eIgebIeIe » heute ben C a n b e 6 p r ä , I b e n I e n Dr. $ d) r e I i e r , e I n e v Amtes enthoben. Die TUustnuhme wirb damit begrünbet, dast er In feiner Elgensd)ast als Lanbevprä,Ident eine antlftaatllche national- f o z l a 11 st i s ch e v e w e g u n g Im TUemelueblel, die das Ziel verfolge, da» ZU e meine blei von Litauen abzutrennen, unterstützt habe. Darin bestehe eine ch, sahr für bie lll a n I f d) e $ <> U ö c r ä n 1 f ä t über bae ZU emeIgebIeI, unb fomlt habe sid) der Gouverneur entfchlofsen, bie Absetzung b<« Can- d, «Präsidenten zu verfügen.

Oer Verlauf des (Gewaltaktes.

gowNo, 28. Juni. (D'JVIV) wie zu der Ab feizung des Vanhe«prä|lbeideii Dr Schreiber in gowno bekannt wird, soll sich her 'Vorgang fnk

gendermaszeu abgespielt haben: In heu Wachmii- lagefliinbeii liest her (ß o u v e r n e u r heu Lan - h e s p r ä 11 b e u I e u zu fid) kommen, um Ihm lull- zuteil en, dasz sein w eile r e o 'B e r b I e I b e u I m 21 m t lu 2lnbelrad)l her Vorgänge Im Memetgebiet für bie I I I a ii 11 d) e hl e g I e r u n g u n I r a g - b a r sei. Dr. S d) r e I b e r Hai hieraus geantuwi tet, er fei sid; n I dj I t> e w u sz I, dasz ur sich Im Jiiue her im Haager Urteil vorgesehenen Mözzliihkeileii vergangen habe, und dasz er v o n sid) au» nicht z u r ü <f i r e I e u könne, sondern an den Auftrag be« m e ui e 11 ä u b 11 d) e n V u u d I a g e s nad) dem M e in e 1 statut gebunden sei. Auf diese unzweideutige 'Zlbleynung verordnete her (üouuei - nein burd) einen Akt die Amtsenthebung ÖHeld)- zeitig ernannte er zum neuen V a n h eupräfl- beulen beu Im Memelgeblet bekannten G rosz- II tau er Welzgi)«, der bereit« früher Lande »- bl re Mar In einem IUaul|d)en Direktorium gerne sen ist-

Der Führer in Essen.

affen, 28. Juni. (DW'B.) In Offen fanb heute bie 1 ruminq de» Gauleiters Staatsrat Tert, o ne u mit Bräu lein Ilse Stahl statt Der B ü I) r e r hatte es sich nicht nehmen lassen, seinem alten Mit­kämpfer unb Gauleiter die Ohre zu geben, ziifoni- uien mit dein Minislerpröflbenlen Göring ol-.-, Trauzeuge an dem feierlichen Akt lellzunehmen. Die 2tachrichl von her Ankunft des Iübrers Halle fid, wie ein Laulseuer verbreitet, und Überall, nm her Vlkiflen dec, Führers fid) zeigte, sammelten sich die Menschen zu dlchleiu Spalier, und überall wurde der Führer mit begeifterleni Jubel bearüfzl.

Bei her standesamtlichen Trauung burd) Dber- bürgermeifler Dr. W e I o m a n n - 0) r o n wandte fid) dieser auch an ben Y (ihrer unb an ben Mini­sterpräsidenten G bring und gab seiner 'Breube Darüber Ausdruck, die beiden lk h r e n b ü r fl e r der grössten Metallstadt Deutschland« gleichzeitig begrüben zu dürfen. Da« bedeute |in die Audi Offen neuen Wuhm unb für ihre Geschichte ein <'r- eignis. Ilm biese Sluube festzuhalten, habe die Stadt allen heule rin Goldene» Buch be- (lonnen, da» ein Ausdruck dafür (ein solle, dast heute mit hem Dritten Welch unb diesem Vosttch eine neue G p 0 ch e der Stadt eingeleit'I werbe Wach bem feierliche,, Aki her Tr.'itUNg >>ug (ich her ,Z (ihrer als Erster in bas Goldene 'Bud) o.-r Stabt Essen ein. Erneuter Jubel bind) »us, al» bas 'Brautpaar, her IüHrer unb her Wmilflerprdfl bent bas Wuthaus verliesteu.

Au einer erhebenden Feier menschlicher 'Anteil­nahme, her Kameradschaft unb her Treue wurde bie Trauung des Gauleiterim Sillulsratv 'A- v r b u u e n in her altehrwürdigen M.Ünfterkirch' , an der auch der B (ihrer und Ministerpräsident <> r i n g teltnah- men, linier ben Hochzeitsgästen sah man viele alle Mitkämpfer des Gaulell.-rs die Spike» der Be­hörden unb die Bührer der Park'lvrga>"|'diouen und -formallonen aus bem ganzen Gaugebiel. Gedämpft

drang von brau,fen her In hie weihevolle Stille he« Gotteshauses bei brausende Jubel bei nm der Kirche auf dem Abvls-Hill' I Plast <iufmur|d)lerlen Hille, sagend unb bei Im mellen Ilmhel.» Slrasten unb Plaste füllenden Menschenmenge, al« hm» 'Braulpmn mH dem Führer unb dem Wllhlflerpräflbenlen burd) da« bld)le Spalter der 'Bartelfnrmatlotien unb -»ran- nifatlonen unb her Vevötkerung suhr 'Jlud) bei schlichten würdigen 'Beier empfing beim 'Zierlassen oe<» Münster« neuer Jubel den Hvchzt'ltezng,

'Bel bem Hod)ze|l uwhl gab her alle Mitkämpfer de« Eiauletierv '1 erbnu.a Aed) seiner «Sraube iiber bie enge Verbundenheit Ausdruck, bk- hier an der Tuset offenbar werde, nw gute »11.- M.impferlnme- radsdrast den A -Mann mH hem Arbeiter b<-r Stirn unb her Baust verbinde. Ministerpräsident G v - rinn tiegltickwünschle ha« -Brülltpam Im Warnen der P»।lei herzlichst unh feierte auch hie 'Braut de« (Bauleiter« 3 erbauen al« olle Walloucilsiizlatlsliu unb Mitstreiterin. Ministerpröstdent Göring schlos, seine Webe mit einem breivichenSieg-HeilI" auf ben Führer und da« 'Braurpnar.

Vcsuch bei «nipp

ZIiii Wachmittag stattete her 'Bührer In 'Beglei­tung seines 'Zlblutanien Gruppen FührerB r li ck - ner, he« Weid;«pressechef« Dr eD l.-1 r I d) unh be» Oberführer» Schaub ben Kruppwerken einen 'Be|ud) «di Ja der ülirenlmlle des Hauptverwul lum.r'dptüiibe« wurde der Führer von Herrn unb ifrau ftrupp vonB o () I e n unb Halbach unb Bräufeln Irmgard von Nahten begrtisti Un­ter Führung von Herrn von tbupp von 'Bohlen unb Halbach unb Herrn Pros (Boe re ni wurden da» Schmtedeprestwerk, das Grobbleck)malzmeik, einige nied)anlsche 'ZV.erZfltillen unb bie Laslkraft- wogensobrlk beflditlat Der Isührer mürbe von her 2ten«schäft überall begeistert unb stürmisch begrüstt

Co schauten sie den 1 Mai. 'ZtllHt« iillllst stanVtldernHessen-Nalsantscher .stiinstii'l Im Li'idrl.

Die wieberlzolt In der Presse cuzarkündlgte Au«- slellung von 'Bildern he« I Mui llnhel während be» Monats Igil in hem Slädlischen Muiiftlnftllut «HanksUlt a. M. statt

Die feierliche Eröffnung himh ben Weich»statthal« lei uuh (ümileltei s z» enger ist am

Donnerstag, h. Juli, i I Hin

21 Ile fübieiihen Persönlichkeiten im Gau Hessen- Wu||au find dazu nehmen, t'le 2lm'|leUiiii« Ist eilte In ganz Deutschland einzig dasleheube Mulliirheimm- strntion unh wird bem nallmialsciztallslisthen Knust» zieslnllungsnüiten In unserem Gau einen nueihör­ten Austrieb «eben

1118 Künstler mi« allen leiten he« (Bauen Hessen» Wclfsau buben J74 'Bilder aller 21 rt angeinelbet

Die fchrlftstchen uuh telephonischen Anfragen las­sen |d)un jetzt e, kennen, dast mit einer ungewöhn. lichen Anletluahnie der gesamten iuterestierien 'Be» vlülerung Iruuksurts zu rechnen ist

Weitere Veröffenlltd)ungeii erscheinen In ben näch­sten Tagen

Heil HitlerI

gez. M ü 11 e i - <8 ch e I h , Gunpravugaubuleiter unh Leiter der Lanbenstellß Hessen-'Anfson be» Welchsiulnisterluiu« für Volk»» uusllurung und Propaganda.

Die Deutschen lu fremden Welchen hasten nach den volklichen G.s'Pen her Gustiiuticm zu leben ü« Ist nicht Immer leicht, Im Wuhuien dieser Grenzen hem Deutschtum zu bienen v >» gehören eine befonber» po|lll|d)e Disziplin, eine bc sviidere n czlehnng und ein besonderer l akt dazu, In fremden Weid)en ein Velien zu führen, bu« s ü r D e 111 [ <b land w hüt unh Deut ililunb zugute somint Ith weist, meine Volksgenossen, hast Sie hiese, pnllll|il)eii Disziplin unb Dieses t,ikk" nicht ermangeln unh Ipiedje Ihnen dafür ben D u n r I li i e s H v I m n 11 n n d e » «ui«. Ium 1 eil sind Sie selbst, zum 1 eil waren Ihre Vorgänger Planiere für nie deutsche Wirt­schaft, die deutsche I e.hiclk unh hie deutsche Kultur überhaupt Heule flnh Sie darüber hinan« hin W e p r ä | e ii I u n len d e « null o nuls 0 z > ' - (1)11 | ch e n W e I d) e s I m 21 u « land e * lc» werben Überull In her 'JUell ul» solche ungesehen. Au« Ihrem Handeln unh au« Ihre, Lebensfüh­rung, um» Ihrer Vorbildlichkeit zieht da« Ausland seine Wüd'|d)lül|e uuf unseren Juul unh hie Idee unseres Itshrer». Ilnh deshalb müffen " le and)

ben Abwehrkcimps brccuszeu mit dem Sinn für Ihre persönlich, vchre uub für die deutsche (Ihre führen.

Selen Sie Imiuei darauf bedacht, dasz nld)l da« geringste 'Jßort, nicht die geringste Bestlhanhlung her 'Zlplhilloii zzegen Deuls.Hlunh zu Hilfe klimmen möge, unb wenn IHuen hrüben hie Tonart gewisser deutscher 'BinIIer ul« 'Beweismittel>heulsch«'» Barparenluiii" vorgehulien mlrb, |n können * -I* ruhig argumentieren, dasz hie Männe,, hie biese Keilschriften unh hiese IeltUNgen iiuidjen, II), e Methodik bei heu Di jpiiilfnloieii brr. u n H b e u i - I d) e ii V ü (| e n f e I D z II g e » w .i h r e n d d e s Weltkriege« gelernt husten, -le, meine Volk»- genoffen, stehen im 'ZHIIIelpiinn eines von un« hier In her Helmut keine»megs unterscstästten Kampfes, in dem Den lldjlun h mehr und) als früher Im Will lei» punkt sowohl polltlsihe, als amlj wlrtsd)astlbl).r Angriffe stehl

Bur 21 u ft e n p n 1111 f u n | e r e i 2K I r t - f d) ii f I kommt heute ein neuen Angriffsziel: unsere 2K e 11 a n s diu u u n g Unh deshalb ist her Kampf besonder» hart. Die Übrige Well fühlt, haft au« Dein d)lunh heraus eine n e u e W eit» a n | d) ii u u n ( geboren wurde, bie an ben Biinba« menten he« ge amten Denkens unsere, Jett rüttelt. Die 'Gelt fühlt, hast diese Weliait-fdjiiUUHfl so slaik in unserer I-il verwurzelt, zugleiih aliei In Wulur- aefesten von so ullgeineinei Gültigkeit suszt, busz die Gefahr eine« llesterfpringenv wohl gegeben sein könnte

Tatsächlich sind atkrort« bem )((ill<iii<ilfo)lull»- miin oder dem '|<i|d)lnmiiu »erwundte Veivegun- geu bereit« entstanden, '-ie sind entstanden ohne das geringste aktive Zutun D e n t s d) I a ii d « oder etwa seiner iiuIIoikiI- sozialistisd)en Dertretnngen Im 2in«land, die Im Gegenteil, wie bk wissen, den strikten Beseht hasten, sich »ns den inneren Verhältnissen ihrer Gaststaaten f e r n , n h a I t e n. Mm so mehr kann und mufi Deutschlond aber amh erwarten, dasz and) die Umwelt sid) frei hält von j e d e in Versuch, sich in die inneren Verhältnisse Deutschlands elnzu- mischen, oder ans die Cntwtcklnng In Deutsch­land (Linslnsz zu nehmen Als einen solchen versnd), der in»besondere auch mit den einst so taut verkündeten Grundsätzen de« ' - e I b st t» e - st I in mu n gerechte« und der 's r e i h e l t der Ballonen in sd)rvssem Widersprach steht, sehen mir den Boykott deutsche» Maren im 2i u » l a n d e an: denn dieser Boykott sott doch einen Druck anntiben, dafz wir unsere inneren v e r h ä l t n I f f e und) dem Milten de» Ausl a ade» regeln, entgegen dem eigenen Motten. Meile ftreise int Anstande haben Im übrigen bereite erkannt, dafz der v v y k o l l eine zweischneidige TB n f f r ist, und dflfz die ausländischen Juden,