fäos+ma ric,
Rosemarie...
Roman von Käthe Metzner.
2. Fortsetzung. Nachdruck verboten!
Rosemarie standen die Tränen in den Augen. Ihr Mund zuckte in verhaltenem Schluchzen, aber über ihre Lippen kam kein Wort der Erwiderung. Ahnte die Lobe etwas?
Schnell setzte sie sich an ihren Platz und le-gte ihre Arbeit zurecht. Als sie aber den Deckel ihrer Schreibmaschine hob, flatterte ihr lustig Wangenheims zärtlicher Morgengrutz entgegen.
Mit listigen Blicken überflog sie ihn und steckte ihn in Angst und Eile schnell in den Brustausschnitt ihres Kleides.
Wieder überstrahlte die Sonne ihrer jungen Liebe alles und ließ das lähmende Entsetzen, das Anna Lobes Worte heute früh in ihr hervorgerufen hatten, schrsinden.
Es ist süß, um dich zu leiden, mein Wolf!, dachte sie. Ihr Groll gegen die Lobe schien schon wieder zu verblassen vor der Uebermacht der heiligen Gefühle der Liebe, die für alle Dinge und Menschen ein so über alle Begriffe großes Verständnis erschließen.
Wußte Wangenheim, was seine zärtlichen Worte und Blicke in Rosemaries Herzen erweckt hatten? Was bedeutete sie ihm?
Wenn die Lobe ehrlich gewesen wäre, so hätte sie an Rosemarie während der letzten Wochen auch nicht das Geringste auszusetzen gehabt. Sie ging mit einem Feuereifer an die Arbeit, der sie erstaunlich viel schaffen ließ, und entlastete als Anfängerin die älteren Kollegen in der Korrespondenzabteilung dadurch ganz gewaltig.
Aber die Lobe wollte das nicht sehen. Sie wollte Rosemarie nur kränken, nur demütigen, wollte so oft wie möglich in den schäbigen Genuß kommen, das glückliche Leuchten der schönen Augen erlöschen zu sehen. Aber seit heute morgen befriedigte selbst das alles Ihre Rachsucht nicht mehr. Tückisch sann sie auf Neues, um Rosemarie unmöglich, besonders aber in Wangenheims Augen unmöglich zu machen. Und der Zufall half.
In Wangenheim war seit jener Nacht, da er Rosemarie nach Hause begleitet und ihre Lippen mit unzähligen Küssen bedeckt hatte, eine seltsame Veränderung vor sich gegangen. Er, der die Frauen kannte, fühlte, daß Liebe doch etwas anderes sein konnte, als er es visher kennengelernt hatte.
Er kam sich manchmal wie ein Primaner vor, wenn er das kleine Tippfräulein so ganz wie eine große Dame behandelte, aber das schrankenlose Vertrauen, mit dem sie ihm entgegenkam, entwaffnete ihn.
„Don dir muß mir immer nur Gutes kommen?" sagte sie manchmal verträumt. „Ich kann mir gar nicht denken, daß ich dich mit irgendeinem unreinen Gedanken in Verbindung bringen könnte. Ich glaube, ich ging zugrunde daran."
Wie anders war das Verhältnis der beiden geworden, als es sich Wangenheim nach jener wundervollen Ballnacht ausgemalt hatte. Wie jede andere hatte er Rosemarie nehmen wollen, ohne viel danach zu fragen, was daraus wurde. Und einmal, als sie an einem stillen Sonntagmorgen durch den herbstlichen Stadtpark schritten, hatte er vorsichtig sondierend gesagt:
„Wir haben uns doch schon recht aneinander gewöhnt — nicht wahr, meine kleine Freundin?"
Da hatte Rosemaries liebliches Gesicht alles Strahlende verloren, und mit schwerer Stimme hatte sie gesagt:
„Wolfgang, weiter bin ich dir nichts als ... deine kleine Freundin? Das kann ich nicht, Wolfgang. Und wenn ich dich noch so lieb habe, deine kleine Freundin kann ich nicht sein."
Er hatte Mühe gehabt, sie zu beruhigen — viel Mühe.
Genau so war es ihm auch gegangen, wenn in seine zärtlichen Bezeichnungen einmal das Wort „Püppchen" oder „Mäuschen" mit unterschlüpfte. Da hatte ihn Rosemarie jedesmal ganz traurig angesehen und geahnt, daß er schon viele vor ihr mit diesen leichtwiegenden Beweisen seiner Zärtlichkeit bedacht hatte.
Aber Wangenheim staunte immer wieder. Er, der so viel in der großen Welt verkehrte, der in den Salons der bedeutendsten Großindustriellen ein und aus ging, war immer wieder entzückt über die feine Art, mit der Rosemarie bei jedem Zusammensein die Schranke der Achtung in ihrem Verkehr aufrechtzuerhalten wußte.
Wohnte sie wirklich in diesem unansehnlichen Hause, das er nun schon so genau kannte, und noch dazu ganz oben im dritten Stock?
Heute war Mittwoch. Das hieß: freier Nachmittag für die Angestellten der Firma Bachstedt & Co. Um halb vier Uhr wollte er sich mit Rosemarie treffen, um mit ihr die Gemäldegalerie zu besuchen.
An der verabredeten Stelle trafen sie sich. Rosemarie hatte Angst, in Verruf zu kommen, wenn einer der Angestellten von Bachstedt sie zusammen sah. Und Doktor Wangenheim respektierte ihren Ruf.
Er wartete schon einige Minuten, ehe er Rosemaries schlanke, biegsame Gestalt über die Straße huschen sah. In seine Augen trat ein warmer Schein von Stolz und Freude. Wie viele bewundernde Männerblicke waren dem ausfallend schönen Mädchen an seiner Seite stets gefolgt, die er mit der Sicherheit des Besitzenden hingenommen hatte und die von Rosemarie gänzlich unbemerkt geblieben waren.
Strahlend kam ihm Rosemarie entgegen. Hörst du, wie mein Herz schlägt? fragten ihre Gedanken, als sie ihm die Hand reichte.
Fühlst du, wie ich dich küsse, mein blonder Lieb- ling? fragten seine dunklen Augen.
Schweigend schritten sie nebeneinander her und fühlten nur, wie sich die Bande der Liebe immer fester um ihre Herzen woben.
In der Gemäldegalerie war es an diesem empfindlich kühlen Spätherbsttage nicht sehr voll. Rosemarie, die Bilder so liebte, u* die es in einem unnennbaren Drang schon oft b‘ trieben hatte, ihre freien Stunden hier zu verbringen, schien es, als sei sie bisher nur im Traum durch die hohen Säle geschritten und schaue erst heute, an des Geliebten Seite, zum ersten Male die Kunst von Angesicht zu Angesicht.
Wangenheim war aufs höchste überrascht von Rosemaries Art, über die Gemälde zu sprechen. Wie sie mit sicherem Blick kritische Vergleiche zog und ihn auf ganz feine Schönheiten aufmerksam machte, setzte ihn in höchstes Staunen.
Woher, woher nur, fragte er sich imnjer wieder, hat diese kleine Stenotypistin dieses Feingefühl? Diesen großen künstlerischen Blick? Ja, hier wohnt wirklich in einem schönen Körper eine feine Seele. Mit diesem Mädchen würde er sich nirgends bloß- stellen. Langsam und unmerklich reifte in Wangen- Heim der Entschluß, Rosemarie zu feiner Frau zu machen.
Sie standen inzwischen vor einem großen Gemälde, das einen herrlichen alten Park in Abendstimmung zeigte. Rotgolden fingen sich die Strahlen der scheidenden Sonne in den Kronen der Bäume, während unten schon der Abend seine leisen Schleier breitete.
Eine selige Versunkenheit strömte von dem Bilde aus, die auf die Schauenden überging. Das war der Park, wußte Rosemarie mit einem Male, von dessen Dasein sie in Traum oder Wirklichkeit irgendwo schon einmal erfahren hatte. Das war die Umgebung, in der sie sich als Kind sah, und in der sie ihre schöne Mutter noch mit dunkler Erinnerung ahnte.
„Don wem ist das Bild?" Rosemarie hörte jetzt Wangenheims Stimme wie aus der Ferne.
„Von Ehrenhard Neuß?" klangen Wangenheims Worte schon wieder. „Wahrscheinlich ein großer Verwandter von dir?" sagte Wolfgang in ihr versonnenes Betrachten hinein mit leisem Lachen.
Aber Rosemarie hatte Mühe, ihre Erschütterung zu verbergen:
„Seltsam! Genau so hieß mein Vater!" sagte sie wie zu sich selbst, aber Wangenheim hatte es doch gehört.
„Das ist allerdings ein merkwürdiges Spiel des Zufalls!" Wangenheim nahm sie liebevoll beim Arm und führte sie weiter, aber es schien ihm, als bliebe ihre Seele noch lange bei diesem Bilde zurück.
Eine Stunde später saßen sie in einem lauschigen Cass. Gedämpfte Musik klang durch den Raum. Von Zeit zu Zeit fang einer der Musikanten mit weichem Bariton den Text der neuesten Schlager.
Rosemarie schmiegte sich in den Sessel und lauschte.
Ach, möchte die Zeit doch stillstehen!, dachte sie immer und immer wieder. Sie wußte, daß sie Wan- genheim niemals in ihrem Leben vergessen könnte, daß er ihr Schicksal geworden war.
Alle die glücklichen schönen Stunden mit ihm famen ihr wieder in Erinnerung und erfüllten sie mit höchster Seligkeit. Kaum hörte sie, daß der Sänger „auf Wunsch" Löns-Lieder anfunbigte.
Aber plötzlich, nach stimmungsvoll einleitenden Akkorden, drang eine wunderbare Stimme durch den Raum. Und von Wehmut und Leid durchzittert erklangen die wundersamen Worte des Lönsschen Liedes: r
Rosemarie, Rosemarie, sieben Jahre mein Herz nach dir schrie, aber du hörtest es nie...
Ein jäher Schauer durchzitterte Doktor Wangenheim. Alles, was sich in langen Jahren an Er- ahruna mit Frauen in ihm angesammelt und ihn zu einem überlegenen Spötter gemacht hatte, fiel von ihm ab. Ernst, grüblerischer Ernst trat m fern vornehmes Gesicht. Aber ein Blick auf Rosemarie erschreckte ihn. Sie hatte den Ausdruck einer Sehe- rin in ihren großen, weit geöffneten Augen, die jetzt starr in die Ferne sahen. Aber was sie erblichen, das war nicht eine glückliche Zukunft. Schreckhafte Angst lag über ihren lieblichen Zugen.
„Wolfgang, Wolfgang!" flüsterte sie wie nach Hilfe suchend.
Da umschloß er ihre feinen kühlen Hande mit festem Druck, und seine Worte klangen wie ein Gelöbnis:
„Wir werden immer zusammenbleiben, Rosemarie — „immer!"
Dicht aneinandergeschmiegt traten die Liebenden den Heimweg an.
Immer wieder blickte Rosemarie in das regelmäßig geschnittene Gesicht des Mannes Aller Spott, alle Ueberlegenheit waren daraus gewichen. Noch nie hatte sie Wolfgang so geliebt wie in dieser Stunde.
Langsam, wie nur die Erfüllung schreitet, gingen sie durch den immer mehr sich verdichtenden Nebel.
Als sie sich zum Abschied küßten, war es Rosemarie, als müsse sie Wolfgang festhalten. Brennende Angst und Schmerz waren plötzlich in ihr, über die sie sich keine Rechenschaft geben konnte.
Wenige Schritte vor ihrem Hause trennten sie sich.
Hastig schloß Rosemarie die Haustüre auf. Ihr war, als ob aus dem dichten Nebel tückische Gestalten auf sie zuschlichen. Erst als sie das elektrische Treppenlicht eingeschaltet hatte, wurde sie ruhiger und schalt sich ihrer lächerlichen Vorstellungen wegen.
„Lieber Gott, ich wußte nicht, daß Glück so schmerzhaft ist!" sagte sie schwer und drückte die Hand gegen ihr heftig klopfendes Herz.
(Fortsetzung folgt.)
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Am Donnerstag, dem 1. März 1934, kommen aus den Waldungen der Stadt Allcndorf a. d. Lda. nachstehende Holzsortimente aus dem Forstort Kinn- wald 4a, an Ort und Stelle zur Versteigerung:
1. Nutzholz.
Stämme: Eiche: 3. Kl. = 1 Stück mit 0,58 fm
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Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr am Lon- dorfer Weg bei Brennholz-Nummer 557. 1232V
Allendorf a. d. Lda., den 26. Februar 1934.
Hessische Bürgermeisterei.
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Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern
150 eigene Naturaufnahmen aus dem Tier- und Püanzenleben des heimatlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdrucktafeln, dazu ein lebendiger und aufschlußreicher Einführungstext von
K. Gerhard und G. Wolff
Der Wald ist der Gesundbrunnen unseres Volkes, ist die Stätte, wo jedermann nach des Alltags Mühen und Sorgen Ruhe und Erholung findet. Seine große Lunge spendet dem erschlafften Körper neue Kraft und Frische. Sein geheimes Weben und sein stiller Zauber erheben die Seele zu Reinheit, Schönheit und Lebensfreude. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Gaben des Waldes, die sich dem Naturfreund in einer unvergleichlich vielgestaltigen Lebensgemeinschaft bieten. Der Wald ist nicht nur eine Ansammlung von Bäumen, ein Stück Landschaft schlechthin. Er ist die Einheit eines mannigfaltigen Lebens und Webens. Ledes der ungezählten Wesen, vom stolzen Hirsch bis zum kleinsten Waldvöglein, von der ragenden Tanne bis zum taufrischen Pfeifengras, bietet dem offenen Auge und Ohr eine Fülle von Schönheit. Man muß sie nur erschauen und erlauschen. Zu solchem Schauen und Lauschen führt dieses wunderbare Buch, das Jedem Menschen mit gesundem Sinn viel Freude bereiten wird und deshalb vor altem in der Bibliothek eines jeden Naturfreundes nicht fehlen darf.
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Am Donnerstag, dem 1. März 1934, 20 Uhr, findet im Saale des „Hindenburg“ die
27. Hauptversammlung
statt—Tagesordnung:
1. Jahresbericht
2. Rechnungsablage
3. Bericht der Rechnungsprüfungskommission
4; Neuwahl der Rechnungsprüfer
5. Satzungsänderung
Anschließend hieran Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Wämser über „Testament und eheliches Güterrecht“.
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Zweck ausgesetzt. Für jedes zur Ver-
nach Bildaufnahmen umzusehen, die den Gießener Anzeiger in der Welt der Familie zeigen. Wir bitten um Bilder, die entweder die ganze Familie oder das einzelne Mitglied der Familie in irgendeine Beziehung zum Gießener Anzeiger bringen. Ernst und Scherz dürfen dabei zu ihrem Rechte kommen. Unsere Leser wollen solche Aufnahmen zur Veröffentlichung zu Nutz und Frommen der Allgemeinheit einsenden. Für gelungene Bilder wird eine angemessene Vergütung gewährt. Wir wünschen also Familienbilder, auf denen auch der Gießener Anzeiger zu sehen ist in der Hand des einzelnen ober in einzelnen Blättern auf mehrere Mitglieder der Familie verteilt. Die Zeitung kann auch auf dem Tisch liegen oder an der Wand hängen; Hauptsache
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Donnerstag, 8. 3.: Julius Cäsar; Samstag, 10.3.: Das Konzert- Donnerstag, 22.3.: Die goldne Meisterin; i223d
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Donnerst.-Mitgl. Donnerst., 1.3.; Samstag-Mitglied. Samstag, 3.3. ieweilsl6-19Uhra.d.Theaterkasse. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auf der Berliner Ausstellung „Die Kamera" lud unter vielen Tausenden von Bildaufnahmen besonders eine zu andächtigem Derweilen ein: Auf einem Zeitungsblatt lagen die gefalteten Hände eines alten Mannes. Die Hände schützten die Zeitung wie einen köstlichen Besitz. Man sah nur die Hände und die Zeitung, aber man ahnte auch den Menschen und Zeitungsleser.
Wohl noch niemals wurde das Verhältnis des Menschen zu „seiner" Zeitung so künstlerisch dar- gestellt wie in diesem Bilde. Man sah aber auch Aufnahmen, die in manchen Einzelheiten zeigten, welche Rolle eine gute Zeitung im Hause und im Kreise der Familie spielt. Schon dem Abcschützen flößt sie Achtung vor dem gedruckten Wort ein. Sie ist es, die den Feierabend des Tages und des Lebens verschönt.
Unermeßlich groß ist der Einfluß, den die Zeitung auf unsere Lebensanschauung und Lebensgestaltung ausübt. Wie manche wertvolle Anregung gibt sie uns! Wie oft beeinflußt sie unsere Entscheidungen. Als Familienzeitung unterrichtet sie die Oefsentlichkeit über Geburt und Tod, Verlobung und Vermählung, Gründungen und Jubelfeiern. Ungezählten Lesern hat sie in ihrer beruflichen Laufbahn geholfen durch eine wichtige Nachricht ober Anzeige.
Nur wenn bie Zeitung über ihre Aufgabe als Nachrichten- und Unterhaltungsblatt weit hinaus- wächft und zur Familienzeitung wirb, lebt sie sich in bas Vertrauen ihrer Leser ein. Sie gehört bann gewissermaßen selbst zur Familie.
Der Gießener Anzeiger ist in diesem Sinne eine vorbildliche Zeitung, ein überragendes Beispiel der boden- und familienoerbunbenen Heimatpresse. Dieser Gruppe von Zeitungen wünscht der neue otaat Bestand und weitere Entwicklung.
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Gießen. utbD Mittwoch, 28.2., 20—22 Uhr:
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öffentlichung erworbene Bild werden mindestens 5 Reichsmark vergütet werden. Die Beurteilung der Bildaufnahmen wird vom Verlag und von der Schriftleitung gemeinsam vorgenommen. Durch den Ankauf erwirbt der Verlag das Verfügungsrecht über bie Bilder. Wir erbitten die Aufnahmen bis zum 15. März.
Es ist zu hoffen, daß die lichtbilbnerischen Leistungen unserer Leser unb Leserinnen viel Gutes stiften werben. Die Aufnahmen sollen einen sinnfälligen unb überzeugenben Beweis für bie Verbundenheit ber heimatlichen Zeitung mit ihren Lesern führen. Sie werben veranschaulichen bie einzigartige Stellung des Gießener Anzeigers als vertrauten Begleiter, Ratgeber und Mitstrebenden im Leben des einzelnen und der Familie.
Mittwoch, d. 28. Se6r. 34, nachm. 2llbr, versteigere ich dahier, Neuenweg 28, „ZuinLvwcn" zwangsweise gegen Barzahlung.
1 Kassenschrank, 1 Warenschrank, 1 Gewehrschrank, 1 Eisschrank, 1 Spiegel- u. 1 Weißzeugschrank, 2 Schreibtische, 2 Büfetts, 1 Kredenz, 2 Pianinos, 1 Vertiko, 1 Waschkommode, 1 vollst. Rett, 1 Sofa, 1 Chaiselongue, 1 Tisch, 6 Stühle, 1 Trumeausviegel, 1 Standuhr, 1 Teppich, 1 Näh- mcnchme, 1 Kaffeemaschine, 1 Radioapparat, 1 Grammophon, 1 Dauerwellenapparat, 1200 Nummer Reclam Universal- Bibliothek und eine große Partie andere Bücher. 1127d
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Gerichtsvollzieher in Gießen, Wretecker Weg 16, Televbon 3383
Giebener Konzertverein
Donnerstag, den l.HIärz 1934, 20 Uhr, Universitäts-Aula
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Symphonie - Konzert
Leitung: Prof. Dr. Stefan Temesvary.
Solisten: Elisabeth Dieffenbach, Darmstadt, und üannemarie Spamer, Frankfurt (Violine), der Gießener Konzertverein.
Beethoven Leonoren-Onvertnre 2 — Bach Konzert in D-Moll für 2 Violinen und Orchester — Beethoven Vierte Symphonie in B-Dnr.
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Verlag des Gießener Anzeigers
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Unsere Leser werden eingeladen, Bildaufnahmen einzusenden, die den Gießener Anzeiger als ,$ur Familie gehörend" zeigen. Für gelungene Aufnahmen sind L00RM. als Vergütungen ausgesetzt.
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