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Gaues erschienenen 24 Teilnehmern ein anschau­liches Bild zeichnete von der Stellung und der Bedeutung des Fechtens im Reichsbuno für Lei­besübungen. Die Aufgaben der Fachschaft Fechten im Reichsbund und die Betätigung der DT. auf dem von ihr schon lange mit Erfolg gepflegten Sportgebiete wurden klar aufgezeigt, und neben den organisatorischen fanden auch die technischen Fragen eingehende Behandlung. Die sehr aufschluß- und lehrreichen Ausführungen wurden mit dank­barem Beifall ausgenommen.

Die praktische Kampfrichterbelehrung wurde der­gestalt durchgeführt, daß aus den Teilnehmern des Lehrganges zwei Mannschaften gebildet wurden, die zunächst einen Florettkampf austrugen. Das Kampfgericht hatte jede einzelne fechterische Hand­lung zu beurteilen, was der Leitung (TD.-Fecht- wart Stassen und Gaufechtwart Reuter) immer wieder Gelegenheit zu grundlegender Belehrung und Anweisung gab. Es schloß sich daran ein Säbelfechten, und auch der Degen kam nicht zu kurz.

Dankbar ausgenommen wurden einige sehr wert­volle Schulübungen im Florett, die von L. Stassen zusammengestellt sind und deren Anwendung von ihm gründlich erläutert wurden. Hierbei gab der Fechtwart der DT. in meisterlicher Klingenführung Proben seines reifen und sicheren Könnens, das bei Teilnehmern und Zuschauern Anerkennung und Beifall auslöste. Die schriftliche Ausarbeitung der von L. Stassen gezeigten Florettbewegungen, die für die Schulung in den Vereinen wertvolle Unterlagen bieten, wurden sämtlichen Fechterabtei­lungen des Gaues ausgehändigt.

Gaufechtwart Reuter schloß den anregend ver­laufenen Lehrgang mit einem Ausblick auf die zu­künftige Arbeit und mit einem herzlichen Dankes- wort an DT.-Fechtwart Staffen für die gewährte Unterstützung und freudige Mitarbeit.

Abturnen im Turnverein Londorf.

Am vergangenen Sonntag hielt der obengenannte Verein sein diesjähriges Abturnen ab, das aus einem leichtathletischen Wettkampf bestand. Mit den Leistungen der Turner, besonders der Jugendlichen, konnte man sehr zufrieden sein. Die Führung hofft, den Verein auf noch höhere Stufen turnerischen Könnens führen zu können. Ferner wird der Ver­ein am ersten Weihnachtstag mit dem Tonfilm (Treu unserem Volke) vom Deutschen Turnfest in Stuttgart vor die Oeffentlichkeit treten, um noch manchem Volksgenossen klar zu machen, was die DT. bedeutet und daß die Juaendertuchtlgung not tue. Wir wollen hoffen, daß dieses so gut durch­dachte Werk seinen Zweck nicht verfehlt. Mit einer Siegerehrung und einem gemütlichen Beisammen­sein im Vereinslokal fand die Veranstaltung ihren Abschluß.

Kurze Sportnotizen.

Riebschläger-Zeitz, der Europameister im Kunstspringen, erhielt vom Deutschen Schwimm- Verband in Anerkennung seiner großen Verdienste die Verbands-Ehrennadel.

Das Internationale Ringer-Tur­nier in Malmö brachte den deutschen Teilneh­mer keine besonderen Erfolge. Lediglich Schäfer (Schifferstadt) placierte sich im Weltergewicht als Dritter. In den übrigen Klassen blieben jeweils die Schweden in Front. *

In einem Aufruf wendet sich die Deutsche Turnerschaft an ihre Vereine mit der Aufforde­rung, das große Winterhilfswerk in diesem Winter mit allen Kräften und Mitteln zu unterstützen.

Wirtschaft.

Oie Erzeugermindestpreise für Hühnerpreise.

LPD. Der Bezirksbeauftragte und Vorsitzende des Eierverwertungsoerbandes Hessen teilt mit:

Die Erzeugermindestpreise für Hühnereier werden mit Wirkung vom 22. Oktober 1934 auf Grund der 2. Verordnung über die Regelung des Eiermarktes vom 3. Mai 1934 im Einvernehmen mit dem Reichs­kommissariat für die Vieh-, Milch- und Fettwirt­schaft für das Wirtschaftsgebiet des Eierverwertungs­verbandes Hessen auf 1,65 RM. je Kilogramm fest­gesetzt. Der Preis versteht sich ab Hof des Erzeu­gers. Der festgesetzte Preis ist Erzeugermindestpreis und darf seitens der Aufkäufer nicht unterboten, wohl aber Überboten werden. Stückweises Aufkäufen ist nicht gestattet. Die Preisfestsetzung vom 8. Oktober 1934 wird durch diese Anordnung aufgehoben.

Frankfurter Börse.

Milkagsbörfe lustlos.

Frankfurt a. M., 24. Okt. Die Börse er­öffnete bei außerordentlich ruhigem Geschäft nicht ganz einheitlich, aber doch überwiegend etwas schwächer, die Haltung war ausgesprochen lustlos. Die schwache Beteiligung der Kundschaft löste bei der Kulisse Zurückhaltung aus, und auch seitens der Banken bestand kaum Unternehmungslust zu neuen Käufen. Der bevorstehende Ultimo mag hier­bei schon mitgewirkt haben. Deshalb kam auch ver­schiedentlich kleines Angebot heraus, das bei der herrschenden Geschäftsstille die Kurse zumeist leicht drückte. Im ganzen war die Grundhaltung aber ziemlich widerstandsfähig, wobei die vorliegenden günstigen Industrie-Nachrichten eine Stütze boten.

Ein ausschlaggebendes Moment für die starke Zu­rückhaltung war auch die weitere Abschwächung der Altbesitzanleihe auf 103,75 bis 103,50 nach 104,13. Die übrigen variablen Rentenpapiere gingen gleich­falls um 0,25 bis 0,50 v. H. zurück. Im Freiver­kehr blieben russische Vorkriegsanleihen und War­schau-Wiener behauptet.

Am Aktienmarkt lagen Montanaktien trotz des lebhaften Roheisengeschäftes und der weiteren Stei­gerung des Ruhrkohlenabsatzes schwächer, und zwar verloren Gelsenkirchen und Harpener je 1 v. H., die übrigen Werte zumeist bis 0,50 o. H. Farbenindu­strie notierten mit 142,75 bis 142,90 um 0,25 v. H. niedriger, Deutsche Erdöl gaben 1 v. H. nach, wäh­rend Scheideanstalt behauptet waren. Elektropapiere bröckelten überwiegend um 0,25 bis 0,50 v. H. ab, Betula allerdings lagen 0,65 v. H. höher. Schiff­fahrtswerte gingen bis 0,40 v. H. zurück, AG. für Verkehrswesen wichen nach festerem Beginn (plus 0,90 v. H.) später ebenfalls um 0,50 v. H. Sonst eröffneten u. a. Reichsbankanteile behauptet, Ce- ment Heidelberg 1,50 v. H. fester, anderseits Daim­ler 0,65 v. H., Westdeutsche Kaufhof, Zellstoff Wald­hof und Conti Gummi bis 0,25 v. H niedriger.

Bei sehr kleinem Geschäft zeigte der Rentenmarkt I im Verlaufe eher etwas höhere Kurse, so z. B. für.

Altbesitz 103,75 nach 103,40 und späte Reichsschuld­buchforderungen 95,25 nach 95,13. Im übrigen blie­ben die Anfangskurse etwa behauptet. Am Pfand­briefmarkt bröckelten die Kurse allgemein um 0,25 bis 0,50 v. H. ab, Preuß. Landespfandbrief-Anstalt, Berlin, blieben aber unverändert. Stadtanleihen lagen nicht ganz einheitlich, die Veränderungen hiel­ten sich mit 0,50 d. H. nach beiden Seiten jedoch in engen Grenzen. 6proz. Darmstadt v. 1928 waren zu 90 nach 88 v. H. gesucht. Staatsanleihen lagen sehr ruhig und auch Industrie-Obligationen wiesen keine stärkeren Veränderungen auf. Von fremden Werten notierten Ungarn mäßig fester.

Auch am Aktienmarkt blieb die Umsatztätigkeit minimal, die Kurse zeigten aber nur geringfügige Veränderungen, wobei Schiffahrtspapiere bis 0,50 und auch Betula 0,50 v. H nachgaben. Farbenin­dustrie blieben mit 142,75 bis 143 gut gehalten. Fester waren Rhein. Braunkohlen mit plus 1 v. H. Die heute erstmals zur Notiz gekommenen neuen Bemberg-Aktien lagen mit 133,50 gegen Bln. unv. Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unverändert.

Abendbörfe: ruhig.

Gleich dem Mittagsverkehr zeigte auch die Abend­börse nur sehr kleines Geschäft, da die Zurückhal­tung aller im Börsengeschäft beteiligten Kreise an­hielt. Die Stimmung war nicht unfreundlich, und die Mittagsschlußkurse blieben zumeist behauptet, hier und da wurden die Berliner Schlußkurse aller­dings auch um 0,25 bis 0,50 v. H. unterschritten, insbesondere bei Montanwerten und Reichsbank. Auch am Schiffahrtsaktienmarkt gaben Hapag er­neut 0,40 v. H. nach, während Bemberg leicht an­zogen und Lahmeyer auf der stark ermäßigten Basis von 113,50 v. H. behauptet blieben.

Am Rentenmarkt ergaben sich bei ebenfalls klein­sten Umsätzen keine Veränderungen von Belang. Von Kassarenten allerdings kamen 6prozentige Schatzanweisungen des Deutschen Reiches 10 bis 1000 $ mit 68 (nach zuletzt am 22. Okt. 78,25) in Anpassung an Brelin sehr schwach zur Notiz. Im Frciverkehr erhielt sich etwas Interesse für Russen- Prioritäten und Warschau-Wiener.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 103,40, 6 v. H. Stahlverein 80,65, Commerzbank 72,50, Ov-Bank 74,50, Dresdner Bank 77, Reichsbank 145, Gelsen­kirchen 62, Harpener 106,25, Rheinstahl 90.25, Stahlverein 41,25, AKU. 62,25, Bemberg 133,75, Cement Heidelberg 115,65, Scheideanstalt 212,50, Deutsche Linoleum 59,75, IG. Farben 142,75, Ges- fürel 111, Holzmann 78, Lahmeyer 113,50, Schuckert 92, AG. für Verkehrswesen 80,25, Hapag 28,75, Nordd. Lloyd 30,75.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 24. Okt. Am Getreidegroß­markt herrschte weitgehendste Geschäftsstille. Das Angebot in Körnerfrüchten blieb infolge der starken Beanspruchung der Landwirtschaft mit Feldarbeiten weiter klein, in Weizen ist es allerdings mehr als ausreichend. Roggen, Hafer und Futtergerste begeg­nen weiterhin guter Nachfrage und sind schlank ab-

Oie Fleisch- und

urstpreise in Hessen.

Das Staatspresseamt teilt nachstehende Bekannt­machung des Hessischen Staatsministeriums mit:

In den letzten Tagen ist eine fühlbare Beun­ruhigung in der Bevölkerung wegen der Bildung der Fleisch- und Wurstpreise eingetreten. Zur Aufklärung der Bevölkerung habe ich daher veranlaßt, daß der nunmehr kraft Reichs­gesetzgebung für die Bildung der Fleisch- und Wurst­preise verantwortliche Bezirksbeauftragte für die Schlachtviehverwertung in Hessen zu der Neurege­lung ausführlich Stellung nimmt. Diese Stellung­nahme lautet:

Der Verkaufserlös der Landwirtschaft aus Schlachtvieh hat vor der Machtübernahme durch die nationalsozialistische Regierung derartig niedrig gelegen, daß der weitaus größte Teil aller bäuer­lichen Betriebe an den Rand ihrer Existenz ge­kommen war. Die geltenden Preise für Schlacht­vieh deckten in den meisten Fällen nicht mehr die Produktionskosten eines verkauften Tieres, ge­schweige denn die Aufwendungen an Arbeit. Sollte die deutsche Volkswirtschaft wieder gesunden, so müßte hier eine Angleichung der Verkaufspreise an die Erzeugungskosten erfolgen.

Die nationalsozialistische Regierung hat daher in planvoller Weise eine langsame und stetige Besse­rung der Schlachtviehpreise angestrebt. Hierbei war der oberste Grundsatz, daß eine Steigerung der Verkaufspreise nach Möglichkeit zu vernieiden war. Nur dort, wo bereits aus Grund der niedrigen Ein­kaufspreise auch die Ladenverkaufspreise für Fleisch und Fleischwaren gesenkt worden waren, müßte eine Angleichung an vertretbare Ladenoerkaufs­preise erfolgen.

Von feiten des Hessischen Ministeriums wurden mit Wirkung vom 25. Oktober 1933 für Fleisch­und Wurstwaren Preise festgelegt. Diese Laden­verkaufspreise waren aus einem Lebenügewichtpreis aufgebaut, der dem Bauer zur damaligen Zeit zum Teil keine ausreichende Existenzmöglichkeit be­ließ. Die Preisanordnung ist demzufolge von dem Hessischen Ministerium mit Wirkung vom 7. Oktober 1934 aufgehoben worden. Mit der Aufhebung der Höchstpreisanordnung mußte selbstverständlich im Bezirk Hessen dafür gesorgt werden, daß nicytver- tretbare Erhöhungen der Ladenpreise vermieden werden. Der Bezirksbeauftragte des Reichskommis­sars für die Vieh-, Milch- und Fettwirtschaft hat demzufolge der Landesinnung der Metzger genaue Vorschriften über die zu fordernden Höchstpreise gegeben, die sich wie folgt gliedern:

RIN.

Schweinefleisch la Qualität (Bratenfleisch)

mit Knochen, Höchstpreise auf dem Lande 0,90 Schweinefleisch la Qualität (Bratenfleifch)

mit Knochen, Höchstpreise in der Stadt 0,95 Ochsenfleisch la Qualität mit Knochen, Höchst­

preise auf dem Lande 0,75

Ochsenfleisch la Qualität mit Knochen, Höchst­preise in der Stadt 0,80

Kalbfleisch la Qualität mit Knochen, zum

Braten, Höchstpreise auf dem Lande 0,85

Kalbfleisch la Qualität mit Knochen, zum

Braten, Höchstpreise in der Stadt 0,90

Diese Preise stellen Höchstpreise dar und muh

Fleisch aus Schlachtungen geringerer Qualität entsprechend niedriger gehalten werden.

Um hier die notwendigen Vergleichsmöglichkeiten zu haben, ist gleichzeitig von der Bezirksvereini- Sfür Schlachtviehverwertung Hessen angeordnet en, daß mit Wirkung vom 1. November 1934 der Kennzeichnungszwang in den Ver­kaufsläden der Metzger für Fleischwaren durchzuführen ist. Es muß also in Zukunft der Ladenfleischer deutlich sichtbar angeben, ob es sich um

I. Qualität Ochsenfleisch oder um II., um

I. Qualität Schweinefleisch oder um IL Qualität handelt usw. Für die Kontrolle dieser Anordnung sind die Kreis- oder Landratsämter bzw. ihre nach, geordneten Organe beauftragt.

Gleichzeitig ist angeordnet worden, daß die Laden. Verkaufspreise für einfache Blut- und Leberwurst auf dem Lande pro Pfund 0,75 RM. und in der Stadt 0,80 RM. nicht übersteigen dürfen. Preis- festsetzungen für die übrigen Wurstwaren dürften zwecklos sein, da die Qualitäten der Wurstwaren je nach den Wünschen der Kundschaft von selten der Metzger außerordentlich verschieden hergestellt werden.

Mit der Aufhebung der Höchstpreisanordnung vom 25. Oktober 1933 sind sich alle beteiligten Stellen darüber im klaren gewesen, daß nach Mög­lichkeit eine Preissteigerung derjenigen Fleisch­qualitäten, die ganz besonders von feiten der min­derbemittelten Bevölkerung gekauft werden, unter allen Umständen zu vermeiden sind.

Der Bezirksbeauftragte für Schlachtviehverwertung Hessen." Nach den vorstehenden Erklärungen des Bezirks­beauftragten haben die Kreisämter die Weisung, die Durchführung der neuen Preisbildung aufs peinlichste zu überwachen. Gemäß dem Wortlaut der Bekanntmachung des Bezirksbeauftragten be­zieht sich die erfolgte Höchstpreisfestsetzung nur auf la Qualitäten.

Aus dieser Regelung gehl einwandfrei hervor, daß der Verkauf der für den allgemeinen Ver­braucher wichtigen Durchschnitlsware nicht zu diesen Höchstpreisen erfolgen darf, vielmehr muh sich die Preisgestaltung bezüglich dieser Durchschnittsqualität auf einer entsprechend niedrigeren höhe halten. Dadurch ist die Ge­währ dafür geboten, dah nicht ein schematischer und einheitlicher verkauf aller Fleischsorten zu dem Höchstpreis erfolgt. Die Preisüberwa­chungsstelle wird mit aller Konsequenz im Einvernehmen mit dem Bezirksbeauftragten da­für sorgen, dah die Durchfchnittsware dem Verbraucher im wesentlichen zu den gleichen Preisen wie bisher zur Verfügung stehen wird. Sofern sich hier Mhbräuche Herausstellen soll­ten, etwa dahingehend, dah die nötige Menge an Durchschnittsware künstlich nicht zur Ver­fügung gestellt wird oder künstlich als nicht vorhanden vorgetäuschl wird, werde ich die schärfsten Maßnahmen gegen die ergreifen, die den Verbrauchern die Möglichkeit nehmen, ihr Fleisch und ihre Wurst für den täglichen Lebens­bedarf zu einem tragbaren Preis zu erwerben.

Um die obigen Grundsätze der neuen Preisgestal­tung durchzuführen, habe ich daneben noch folgende Anordnungen getroffen:

1. Die Kreisämter und Polizeidirektionen werden mit sofortiger Wirkung angewiesen, die strik­teste Durchführung der Einführung der Quali­tätsbezeichnungen, die der BezirksbeauftraAte mit Wirkung vom 1. November 1934 verfugt hat, zu überwachen.

2. Die Kreisveterinärämter erhalten die zlnroei- hing, die anzubringenden Qualitätsbezeichnun­gen auf die Richtigkeit hin laufend zu über. prüfen.

Stellen sich anläßlich dieser Ueberwachung Der- fehlungen heraus, so bietet das Gesetz die schärssten Mittel, um solchen Schädlingen an dem Dolksgan- zen ihr Handwerk zu legen.

Ich bin auch bereit, die äußerste Konsequenz zu ziehen und zur Geschäftsschließung neben der Zu­führung zu dem ordentlichen Strafrichter zu schreiten.

Gez.: Jung, Staatsminister.

zusetzen. Am Kraftfuttermittel hält die lebhafte Nach­frage des Konsums für ölhaltige Artikel an, wäh­rend das Angebot weiterhin unzureichend ist. Das Mehlgeschäft zeigte keinerlei Belebung.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen V? IX 200, W XIII 204, W XVI 208, Roggen R IX 160, R XIII 164, R XV 168, Futtergerste G IX 162, G XI 165, G XII 167, Hafer H XIII 160, H XIV 162, Weizenmehl Type 790 W XIII 27,15, W XVI 27,15, Roggenmehl Type 997 R XIII 23,60, R XV 24,00, Weizennachmehl 16,25, Weizenfuttermehl 12,50, Weizenkleie W XIII 10,40, W XVI 10,60, Roggenkleie R XIII 9,60, R XV 9,84, Soyaschrot 13,00 Palmkuchen 13,30, Erdnuß­kuchen 14,50, Treber 16,75 bis 16,50, Heu 11,00.

Gchweinemarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 157 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Fer­kel bis 6 Wochen alt 10 bis 12 RM., 6 bis 8 Wo­

chen alt 12 bis 14 RM., 8 bis 13 Wochen alt 14 bis 16 RM. Tendenz gut; geringer Ueberftand.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 16 Rinder (8 Ochsen, 2 Kühe, 6 Färsen), 836 Kälber, 330 Schafe, 412 Schweine. Es kosteten: Kälber 28 bis 54 Mark, Härnrnel 26 bis 38, Schafe 22 bis 36, Schweine 44 bis 53 Mark. Marktoerlauf: Kälber langsam, Schafe rege, Schweine anfangs rege, später abflauend.

Schwelnemarkt in Friedberg.

LPD. Friedberg, 24. Okt. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 422 Jungtiere auf- getrieben. Es wurden bezahlt: für bis sechs Wochen alte Tiere 7 bis 8 Mark, sechs bis acht Wochen alte Tiere 8 bis 12 Mark, acht bis zwölf Wochen alte Tiere 12 bis 16 Mark. Der Handel war leb­haft. Es verblieb nur geringer Ueberftand.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

Banknoten.

1,3

7

14

7.75

Die hinter den Papieren a

enen Dividende an. Reichsvankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

die

der

28,5

1,3

7,9

7,13

<% Oesterretchljche Goldrente.... 4,20% Oeslcrreichlsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *ya% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie I

29

1,3

7,6

7,25

7,2

13,5

29,25 1,3

7,65

7,25

7

13,6

.yrantiu;. u. Dl.

Berlin

Trankiun a. Di.

Berlin

Schluß­kurs

Gchlußk. Abcnd- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- börse

Schluß- kurs

Schluß:. Abend­börse

Schluß« kurs

Schluß!. Mittag­börse

Oatum

23-10

24 11'

23-10

24 10.

Datum

23-10

24-IO-

23-10-

24-10-

4% desgl. Serie 11 .............

7,75

Mansfelder Bergbau.......

.. 0

79

79

79,25

79,13

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,5

4,5

4,45

Kokswerke ................

.. 0

96,9

97,4

4^r°X>Rumän.vereinh.Rentev.l9i3

6,65

Phönix Bergbau...........

.. 0

49

48,75

49

48,5

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,05

4,1

34,5

4

4,1

Rheinische Braunkohlen ....

. 10

227,5

228,5

228

228

2^% Anatolier ...............

34,55

35

35

Rheinstahl................

.. 0

90,25

90,25

90

90,4

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

42

41,25

41,75

41,4

amburg-Amertka-Paket ..... 0

-amburg-Südam. Dampfschiff. 0

wnsa-Dampfschiff........... 0

Norddeutscher Lloyd ........ 0

29,75

31,9

28,75

30,75

29,75

25

31,9

29,13

26

30,75

Ltavi Minen .............

Kaliwerke Aschersleben......

Kaliwerke Westeregeln......

Kaliwerke Salzdetfurth.....

.. 0 .. 5 .. 5 1V1

13

117,5

118

13

117

116

155

13

118

116,5

155,25

13

117

116

155,5

«.(9. für Verkehrswesen Akt. .. 0

80

80,25

80,4

80,25

I. G. Farben-Jndustrie.....

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

95,25

96

96

.. 7

143,25

142,75

143,4

143

Kommerz, und Privat-Bank ... 0

72,25

72,5

72

72,5

Scheideanstalt.............

.. 9

212,5

212,5

Deutsche Bank und Disconto.

Goldschmidt ..............

.. 0

91,25

90,5

91,13

90,5

. Gesellschaft................n

75

74,5

74,75

74,5

Rütgerswerke ............

.. 0

39,4

39,13

99,25

98,25

Dresdner Bank..............o

77

77

77

77

Meiallgesellschaft...........

.. 0

83,65

85,5

Reichsbank ................ 12

146

145

145,9

145,4

Philipp Holzmann.........

.. 0

79,25

78

79,25

78,13

A.E.G................ 0

Bekula............ o

fflettt. Lieferungsgesellschaft''' 6

28,75

142,75

104,25

28,4

143,13

104

28,9 142,25 104,25

28,5

143,4

104

Zementwerk Heidelberg ....

Cementwelk Karlstadt.......

.. 0

.. 0

114,5 133

115,65

133

-

Licht und Kraft ........... R

119

118,75

118,75

118,5

SchultbetS Patzenhoser .....

.. 0

109,75

109,75

teilen öc lyUIUedllTTie .. n

75,75

75,5

76

75,5

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

62,25

62,25

62,9

62,65

N"!L-^ ^bktr.Unternehmung. 6

Nheinische Elektrizität .....u 5

111,65

111

111,9

111,65

Bemberg.................

.. 0

67

133,65

134

134,25

101,75

101,75

102

102

Zellstoff Waldhof..........

.. 0

48,75

48,25

48,65

48

\2u)Uu£u öc ViO........ . k

Siemens L Halske............ 7

92,65

92

93

92,5

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

65,5

65,5

66,25

66,25

141

141,5

141,5

141

Dessauer Gas .............

.. V

123,5

123

LahmeyerLEo........ jq

113,5

113,5

Daimler Motoren..........

.. 0

49,65

48,5

49,65

48,75

Deutsche Linoleum.........

.. 0

59,75

59,75

60

60

Buderus ....................

86,5

86

86,5

85,25

Orenstein L Koppel ........

.. 0

-

90,75

91,75

Deutsche Erdöl .............. 4

1Ö7

106

106,75

105,9

Leonhard Tietz............

.. 0

33,4

33,13

32,9

32,65

Selsenkirchener...............

63,25

62

63,4

62,13

Chade ....................

..10

216

214

215,5

216

harpener...................ö

107,65

106,25

108

106,65

Accumulatoren-Fabrik......

.. 0

165

165

165

ioesch ElsenKöln-Neuessen .. 0

78

77,65

Conti-Gummi.............

.. 0

132,75

132,25

133

133

Ilse Bergbau ...............e

149,25

150

152

Ilse Bergbau Genüsse........6

ilödnerroerte ...............0

119,25

119,5

119,75

119,75

Gritzner..................

.. 0

I 29,5

21,75

30

77.13

76,75

76,75

76,5

Mainkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

83,75

83

29,9

Mannesmann-Röhren........0

7P

75,25

76

75,75

Süddeutscher Zucker.......

.. 8

1RP

1RR

189

Frau.'un a. DL

Äer

nii

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börst

Schluß- lurs

Schluß! Mittag, börsc

Datum

23-10-

24-10

23 10.

24-10-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

96

95,75

96.25

6% ehe m.7% Dt.Reichsanl.v.1929

6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

93,65

93,5

93,75

93,75

AuSios.-Rechten .............

104,13

103,4

104

103,4

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929

(rückzahlb. 102%)............

95,75

96

96

96

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12..................

6¥i% Hess. Landes-Hypolheken-

93,5

93,25

93,25

93,25

bank Darmstadt Ligui.........

93,5

93,75

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

110,5

102

Deutsche Komm. Sammelabl. An»

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

101,75

101,13

101,5

101,4

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

93,25

93

93,5

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

93,25

93

ehem. 4%% Franks. Hyp.- Banl-Liqu.-Pfandbriefe.......

93,5

93,5

6y,% ehem. 4y,% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....

94,75

94

»

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

94,75

94,75

94,75

94,75

6% ehem. 7% Pr. Landespsand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

94,75

94,75

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

101,9

101,9

101.9

101.9

23-Oktober

24-Oktober

Amtliche Dotierung

Amtliche Dotierung

Seid

| 3rie-

Geld

Urte

Buenos Sitte

0,643

0,647

0,644

0,648

Brüssel ...

58,17

58,29

58,17

58,29

Rio de Jan.

0,204

0,206

0,204

0,206

Sofia ....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,10

55,22

55,19

55,31

Danzig ...

81.10

81,26

81,10

81,26

London ...

12,34

12,37

12,36

12,39

HelstngforS Paris ....

5,45

5,46

5,46

5.47

16,38

16,42

16,38

16,42

Holland ..

168,38

168,72

168,43

168,77

Italien...

21,45

21,49

21,45

21,49

Japan....

0,713

0,715

0,714

0,716

Jugoslawien

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo.....

62,01

62,13

62,10

62,22

Wien.....

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..

11,20

11,22

11,22

11,24

Stockholm.

63,65

63,77

63,74

63,86

Schweiz ..

81,05

81,21

81,12

81,28

Spanien..

Prag.....

33,99

34,05

34,02

34,08

10,375

10,395

10,375

10,395

Budapest .

Reuyork..

2,483

2,487

2,484

2,488

Serlin, 24.Oktober

Geld

M

Amerikanische Roten..............

2,436

2,456

Belgische Roten..................

58,01

58,25

Dänische Roten .................

55,04

55,26

Englische Roten .................

12.325

12,365

Französische Roten...............

Holländische Roten...............

16,34

168,01

16,40

168,69

Italienische Roten................

21,23

21,31

Norwegische Noten ..............

61,94

62,18

Deutsch Oesterreich, 6 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,57

63,83

Schweizer Noten.................

80,94

81.26

Spanische Noten.................

33,88

34,02

Ungarische Noten ................