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Besinn «sieuer

am 22. Oktober 1934

1.Alöhtlge SousWitungMuie

2. V.löbrlger SoiDlutfus

Anmeldungen:2lliceschule,Stein- straße 10, werktags von 11-13 Uhr.

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Bezug

Iugendrennen

diese

den heftigen Wind ging wohl über ihre Kräfte.

Sie waren in der zweiten Halbzeit, wo

Rückenwind zum Bundesgenossen hatten, lang nicht

Mt ^e!°'ünd'7nmL-n 'LL7°n,°°b°r j^dkr j-d°7A wnang-b^nd und konnte unbchmbert, wenn die w°hlg°.ungen° B°r°nst°,.ung bef^toffen.

mene Umstellung wirkte sich sehr günstig aus.

Der treten vollen

HeuchelheimVfB. II * LollarKrofdorf WieseckLeihgestern

Sportverein 1920 Heuchelheim

Heuchelheim I DfV.-Reichsbahn II 1:1 (0:0).

Fuhballabteilung des Turnvereins Wieseck.

Wieseck I Leihgestern I 6:2 (2 :2).

Grünberg1900 II

VetzbergHohensolms

TreisWißmar Großen-BuseckLich Lich IISteinberg II Grünberg II1900 III Wieseck IILeihgestern II

Gauamt für Handball, Kreis 8 Lahn-Dill.

Fußball-Ergebnisse aus den Kreis klaffen im Bezirk Gießen-Oill.

Das Bezirksjugend-Ra-sportfest

-es Bezirks Gießen.

Bei schönstem Herbstwetter standen sich Gegner am vergangenen Sonntag zum fälligen Derbandsspiel in Wieseck gegenüber. Dem Unpartei­ischen (Willer-Wetzlar) stellten sich beide Mann­schaften in stärkster Aufstellung. Es wurde hart ge­kämpft. Mit der Sonne im Rücken legten die Gäste mit Spielbeginn mächtig los und Wieseck mußte starke Abwehrarbeit leisten. Bereits nach sechs Mi­nuten konnte Leihgestern im Anschluß an eine gut hereingegebene Ecke in Führung gehen. Rach Wie- deranstoß machte sich Wieseck frei, und der gute Hüter der Gäste muhte oft eingreifen. Rach etlichen schönen Angriffen gelang Wieseck der Ausgleich. Kurz darauf konnte der Hakblinke der Gastgeber eine schöne Flanke blitzschnell zum Führungstor einsenden. Dann batte wieder Leihgestern mehr vom Spiel und glich bis Halbzeit abermals aus.

Rach dem Wechsel wurde im gleichen Tempo weitergespielt. Wieseck drückte nun etwas mehr und kam nach zehn Minuten wieder zur Führung, stellte kurz darauf das Resultat gar auf 4 :2. Die Gäste gaben den Kampf jedoch noch nicht auf. Ihre gut öorgelegten Angriffe zerschellten jedoch an dem Schlußtrio der Platzbesitzer. Auf der Gegenseite wurden die Angriffe gefährlicher. Bis Schluß gelang es jedoch Wieseck noch zweimal erfolgreich zu fein.

Wieseck II Leihgestern II 7:1 (3:0).

Wieseck Jugend DfB.-Reichsbahn Jugend 4:1.

Wiederholt bewiesen die Blauweißen, daß sie auswärts mehr leisten, so auch dieses Mal. Die Elf spielte sehr gut. Bis zum Seitenwechsel leistete der Gastgeber noch heftigen Widerstand, aber dann wurde auch der gebrochen. Rauch, Enders und Gath schossen drei schöne Tore, die den verdienten Sieg sicherten. Schiedsrichter Volkmar (Wetzlar) leitete sehr gut.

Grünberg II 1900 III 3 :0.

kränze vor. ___ x

Mit einemSieg-Heil!" auf den Führer und Kanzler Adolf Hitler, durch dessen Maßnahmen nun­mehr der Sport Sache des ganzen Volkes geworden All-Heil!" für die Sieger wurde

Bezirk Gießen hatte mit feinem ersten Auf- der Jugend vor der Oeffentlichkeit einen sportlichen Erfolg zu verzeichnen, sowohl m vezug auf die Teilnehmerzahl rote auf den ge­botenen Sport selbst. Hatte das 35 - km - ^ugend- rennen noch recht zahlreiche Zuschauer angelockt o muß von den Saalsportwettberoerben rm Cafö Lew leider das Gegenteil behauptet werden, was um jo bedauerlicher ist, da in allen Disziplinen ganz x5e* achtliches geleistet wurde. Zum

Sportverein 1933 nieder-Ohmen.

Am Sonntag fuhr die erste Mannschaft des Spv. Nieder-Ohmen nach Dillingen, um ihr erstes V-r» bandsspiel in der Serie 1934/35 auszutragen. D,l- lingen trat jedoch nicht an, so daß die Punkte Nieder-Ohmen kampflos zugejprochen wurden.

Die erste Jugend spielte in Hungen gegen d.e dortige erste Jugend und verlor mit 3:1 Toren Halbzeit 1:0 für Nieder-Ohmen. Da die hiesige erste Jugend in diesem Jahre zum ersten Male an den Verbandsspielen teilnimmt, muß sie noch manche Spielerfahrung sammeln.

das Ergebnis: Ä __ ,t

Sieger: 1885 Gießen 169,3 Punkte, 2. Wetzlar- Niedergirmes (Mädchen) 165,6 Punkte, 3. Anspach 164,8 Punkte, 4. Wetzlar - Niedergirmes (Knaben) 159,9 Punkte, 5. Krofdorf 152,5 Punkte 6. Wieseck 139,9 Punkte. Wenn sich die Vereinsfahrwarte erst mit dem neuen Wertungssystem recht vertraut ge- macht haben, werden hier für die Folge die Ent­scheidungen noch knapper ausfallen.

Ganz besonderes Interesse beanspruchte das Liner- und Zweier-Kunstfahren.

und was hier in erster Linie von Franken- Limburg geboten wurde, verdient die Bezeichnung erstklassig". Durch sein jahrelanges Fahren war er wie mit seinem Rad verwachsen und spielend leicht fuhr er seine Hebungen zu Ende und konnte stärksten Befall entgegennehmen. Leicht-Krofdors,

stellten sich von den gemeldeten 18 Fahrern 13 dem Starter. Der am frühen Morgen niedergegangene Regen hatte die Straßen staubfrei gemacht, doch machte sich unangenehmer Gegenwind auf einem Teil der Strecke bemerkbar. Schon sehr bald setzten sich die drei stärksten Fahrer des Feldes an die Spitze, um diese nicht wieder abzugeben. Wteseck wurde im 30er-Tempo durcheilt, Riegel kam leicht zu Fall, konnte jedoch bald wieder zu Will und Baum aufrücken. Immer mehr lichtete sich das übrige Feld. Pfeiffer-Gießen wurde durch einen Sturz leider zur Aufgabe gezwungen, kam jedoch sonst glimpflich davon. Die zweite Gruppe, Lotz und Grau - Niedergirmes, Schneider - Niederbrechen ließen nichts unversucht, zu den Ausreißern auf- zufchließen, mußten jedoch bald einfehen, daß ihre Bemühungen vergebens waren. Hatte es in den kleinen Steigungen der Strecke den Anschein, daß Will abfallen sollte, so war er aber doch immer wieder dabei, und Baum, Will und Riegel beendig­ten auch die erste Runde zusammen. Auf der zweiten Runde wurde Baum in Alten-Buseck von einem Kettenschaden ereilt, mußte Will und Riegel ziehen lassen. Doch diese mäßigten nunmehr das Tempo, und so konnte Baum hinter Großen- Buseck wieder Anschluß finden. Bald hatten sie je­doch bemerkt, daß die zweite Gruppe näherkam und wieder wurde auf das Tempo gedrückt. Mit fast 3 Minuten Vorsprung näherten sie sich dem Ziel, und Will holte dann am Professoreneck zum ent­scheidenden Schlag aus. Immer größer wurde fern Abstand und mit 9 Sekunden Vorsprung passierte er vor Riegel-Anspach das Ziel. Als Dritter lief R. Baum-Gießen ein und mit weiteren 3 Minuten

Hammer, Dörr.

Von Anbeginn an war 1900 feldüberlegen. Die Hiesigen hatten mit dem Wind und mit der Sonne gewählt und lagen sogleich in des Gegners Spiel- hölfte Angriff auf Angriff rollte gegen das Tor der Teutonen. Die Gießener Verteidigung hatte an der Mittelfeldlinie Stellung gefaßt und ließ die Gäste überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, zumal der Steinberger Halbrechte Lang ständig als dritter Verteidiger in der Abwehr mitwirkte. Es war deshalb für die Gießener Stürmerreihe sehr! schwer, diese massierte Abwehr zu überwinden, um, freies Schußfeld zu schaffen. Trotzdem gab es auch diese Gelegenheiten in großer Anzahl, Fehlschüsse und Schüsse auf den Mann wechselten aber ab. Zudem hatte Happel im Steinberger Tor einen ganz großen Tag. Drei-, viermal glaubte man den Ball schon im Netz, aber immer wieder gelang ihm die Abwehr. Endlich brach der Bann. Aus einem Getümmel vor dem Gästetor erwischte nach mehr­facher Abwehr der Gießener Linksaußen Dörr den Ball und schoß entschlossen über den fallenden Gästehüter hinweg ein. 1900 hatte sich mit 1:0 die Führung erkämpft und so wechselte man auch die Seiten.

Der scharfe Abwehrkampf der Steinberger gegen

auch manchesmal schwer kämpfend, zum Siege kommen.

Zum $ed)fer-3ugenbreigen

traten sechs Bewerber an, und hier gab es wieder­um einen Sieg der 1885er, die durch größere Schwierigkeit und Hebungszahl einen knappen Sieg gegen dieJüngsten" des Wettbewerbs, die Mädchen von Wetzlar-Niederairmes, errangen. Was gerade diese in bezug auf Ausführung und Exaktheit trotz ihrer Jugend boten, war erstaunlich. Daß auch die übrigen Teilnehmer nicht viel nachstanden, besagt

wohlgemeinten Schüsse ging entweder daneben oder wurde von dem flinken Torwart der Gaste gehal- ten. Gegen Mitte der zweiten Spielhakfte gelang es den Gästen bei einem Durchbruch in Führung zu gehen. Die Platzmannschaft spielte von jetzt ab mit doppeltem Eifer und konnte kurze Zeit darauf durch einen wuchtigen Schuh des Halbrechten den Ausgleich erzielen. Weitere Erfolge blieben aber trotz des energischen Endspurts der Gastgeber au , was nicht zuletzt auf die recht zahlreiche Derteidl gung der Gießener zuruckzufuhren war. Die Ent- Reibungen des Schiedsrichters waren manchmal anfechtbar.

Franken, Limburg.

der auch im Zweier-Kunstfahren mit feinem Äame- raben Heyer zum ersten Male zum Wettbewerb kam, verriet recht gute Veranlagung und er sowie Heyer werden, wenn sie die Sache weiter ernst nehmen, noch zu sehr großen Leistungen befähigt sein. Dafür, daß sie zum ersten Male sich vor die Oeffentlichkeit in einen Wettbewerb wagten, mutz man ihre Leistungen als sehr gut bezeichnen. Franken-Limburg wartete noch außer Konkurrenz mit einem sehr gut bargebotenenEinradkunst- fahren" auf. P1 c ,

Ergebnis im Einer - Kunstfahren. Sieger: Georg Franken (Limburg) 195,3 Punkte, 2. Karl Leicht (Krofdorf) 166,7 Punkte. ImZweier wurden Leicht und Heyer (Krofdorf) mit 124,3 Punkten Sieger. r v .

Der Bezirksführer Stammel-Gießen, der auch am Mittag die aufmarschierte Jugend, Freunde des schönen Radsportes, Vertreter der Presse unb Der Standarte 116 begrüßt und auf Zweck und Ziele des Sportes und Ertüchtigung der Jugend hm- gewiesen hatte, nahm die Verteilung der Sieger-

Abstand folgten die Nächsten.

Das Ergebnis: 1. Horst Will (Limburg) 1-1310: 2. W. Riegel (Anspach) 1:13,19; 3. R. Baum (1885 Gießen) 1:13,21; 4. W. Lotz (Wetzlar- Niedergirmes) 1:16,02; 5. I. Gg. Schneider (Nieder- brechen) 1:16,05; 6. W. Gemmer (1885 Gießen) 1:20,55; 7. K. Grau (Wetzlar-Niedergirmes) 1:20,57; 8. K. Faust (Germania Gießen) 1:20,59; 9. K. Preis (Germania Gießen) 1:23,40 Std.

Schon bald nach Beendigung des Straßenfahrens fetzten die

Dorroertberoerbe )um Zweier-Radballspiel

AlbshausenLeun

AllendorfLollar II (Lollar nicht angetreten) LaunsbachKrofdorf II (Krofdorf nicht angetr.) BraunfelsLeun II

AllendorfHolzhausen ^:1

HlmBissenderg II Z:U I gn dieser Begegnung drehte der Gastgeber den

1900 I. gegen Spieß um und sicherte sich selbst den Sieg, und

.ekinter» 1.4:1 <1:O). g-

Das dritte Meisterschaftsspiel sah die Gießener Gießener Dritten mehr Chancen als der Zweiten. Dlauweißen wieder in ausgezeichneter Verfassung. Mit einem solchen Ernst und Eifer, gepaart mit wirklich hervorragenden Leistungen, hat man wohl selten die Ligaelf 1900s ein Meisterschaftsspiel be­streiten sehen. Der Gegner, die Stemberger Teu­tonen, gaben sich die erdenklichste Mühe, aber gegen diesen technisch und taktisch, sowie auch kämpferisch überlegenen Partner mußten sie notgedrungen un­terliegen. Nur ihrem zähen Willen ist es zuzuschrei­ben, daß die Niederlage nicht höher ausgefallen ,st. Das Spiel wurde beiderseits temperamentvoll ge>] führt, hatte aber in Schiedsrichter Deiß (Nau- born) einen überragenden Leiter, der es stets in den Grenzen des Erlaubten hielt. Aber gerade wegen des Kampfcharakters war das Treffen sport­lich' sehr wertvoll und interessant anzusehen. Der Platzverein dürfte daher endlich die richtige Mann­schaftsaufstellung herausgefunden haben. Unb die lautete in der zweiten Spielhälfte: Balser (der sich mit Schlarb ablösen wird); Zeiler, Lippert; Mank, Roth, Hainbach; Wilhelmi, Heilmann, Schmelz,

ein, galt es doch, aus 13 Bewerbern die besten vier herauszuschälen. Für die Endrunde wurden als die drei Gruppensieger 1885 Gießen, Wetzlar-Nieder- girmes und Wiesecks 1. Mannschaft ermittelt, wah­rend die punktgleichen 2. Mannschaften von Gießen und Wiefeck als beste der Gruppenzweiten noch em Ausscheidungsspiel, um den Teilnehmer an der End­runde zu ermitteln, austragen mußten. Wieseck er­wies sich schließlich als besser.

Die Ergebnisse der Enorunde: Glrmes Wieseck I 8:2, Wieseck II 1885 3:8, Girmes 1885 2:5, Wieseck I Wieseck II 6:3, Girmes Wieseck II 3:1, 1885 Wieseck I 7:1.

Sieger: 1885 Gießen I 8 Punkte, 2. Wetzlar- Niedergirmes I 4 Punkte, 3. Wieseck I 2 Punkte, 4 Wieseck II 0 Punkte. Die Erste von 1885 war ist, und einem

großer Energie wurde Angriff auf Angriff ein geleitet. Die Gäste hatten viel Abwehrorbelt zu leisten. Der Platzverein bevorzugte jetzt die Fluge, Durcb die angesetzten ernteDantfeft-5eierIid)teiten Iin^der^Mtte'allein durch und § am kommenden Sonntag können die Rundenspiele v unhaltbar in die rechte Ecke zum 2:0 Nach nicht zur vorgesehenen Zeit ausgetragen werden, '^raievollem Spurt erhöhte Schmelz (1900) .auf Die Vereine werden deshalb aufgefordert, sofort die * ... ba(b ^reihende 4. Treffer war tn seiner

notwendigen Schritte wegen Vorverlegung soweit . ^b Ausführung das schönste Tor des möglich auf den Vormittag einzuleiten. Sollten »es Aus dem eigenen Strafraum trieben die sich Schwierigkeiten ergeben, fo haben sich die topieb Qieac,ener den Ball in flacher Kombination bis vor warte wegen Absetzung des Spieles mit mir Jnnt bas Säftetor unb, ohne baß ein gegnerijcher Spieler Verbindung zu setzen. Ein allgemeines Spielverbot berührte, landete er hinter dem durch

wurde nicht erlassen, da wir an sich schon mit Ter-- aei[marm geschickt herausgelockten Gästehüter im minschwierigkeiten zu kämpfen haben. b ^örr hatte den letzten Rest besorgt. Damit

L u h, Kreisspielwart. | ba9 Spiel entschieden, und die Blauweißen mürben etwas sorgloser. Watzenborn - Ste.nberg hatte dies bald heraus und machte einige Mehr- anftrengungen. Als man im Gießener Strafraum den Ball unbekümmert hin und her schob, waren die Gäste blitzschnell dazwischen und hatten zum verdienten Ehrentor eingelenkt. Der Sieg 1900s war redlich verdient. Die Gäste hinterliehen einen sehr sympathischen Eindruck.

Grünberg I 1900 II 0:3.

Noch nie hat man in Heuchelheim ein Spiel ge­sehen, wobei die Platzmannschaft von einem der­artigen Pech verfolgt war, wie die diesem. Die Hiesigen lagen, bis auf einige gelegentliche Durch­brüche der Gäste, dauernd vor dem Tor der Geg­ner. Die Heberlegenheit der Heuchelheimer machte sich schon sofort nach Anstoß bemerkbar. Torschuß auf Torschuß wurde abgegeben, jedoch keiner ging zunächst ins Tor. Nach etwa 20 Minuten Spiel­dauer fiel der erste Treffer, das Tor wurde von jtrane. dem Schiedsrichter aus Lollar jedoch nicht gewertet, sie den Beim Stand von 0:0 ging es in die Pause.

,luulllwulu lul.b ..'.cht Nach der Halbzeit waren die Heuchelheimer wie-

mehr so widerstandsfähig. Die bei 1900 vorgenom- der sofort tonangebend, sie schossen aus allen mög-

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Zubereitung: Den Weißkohl putzen, hobeln oder feinschneiden, im heißqemachten Fett aufs Feuer sehen. Die Fleischbrühe dazugießen, Gewürze, Essig und Zwiebel beifügen und 'wgeschloffendn Top bei kleinem Feuer 1 Stunde qardämpfen. Das Mehl mit etwas kaltem Waffer anrühren, dazugeben und gut durchkochen lasten. Oann nut Zucker abschmecken. Beilage: Kaßler Rippespeer.

Lw. E. °7 (a) /1934.

Beschluß.

Heber den landwirtschaftlichen Betrieb des Phi­lipp Hofmann und dessen Ehefrau Elisabethe, geb. Vonarius, in Trohe wird das Entschuldungsver­fahren gemäß dem Gesek zur Regelung der land­wirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 9 Hhr 50 Minuten vormittags eröffnet.

Die Landesbauernkaffe Rhein-INain-Neckar in Frankfurt am Main wird zur Entschuldungsstelle ernannt. 55480

Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre An­sprüche bis zum 10. November 1934 bei dem unter­zeichneten Amtsgericht anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen' bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.

Gießen, den 18. September 1934.

Hessisches Amtsgericht.

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