Wirtschaft
'UV:
Frankfurter Getreidebörse.
schäft in ölhaltigen Futtermitteln bei knappem Ang^ bot befriedigend. Gute Nachfrage finden auch 1 Tr°cken,chmtz°l, doch hatten di- Abgeb-r wegen der
Am Nent'enmarkt wurde das Geschäft in deutschen
Schach-Ecke.
Bearbeitet von Otto Beutner.
sich von früheren Käufen gut eingedeckt. Am Futtermittelmarkt wird das wenige Angebot in Kleie zu
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 24. Sept. Auftrieb: Rinder insgesamt 1266 (gegen 1429 am ätzten Montagsmarkt) davon 419 Ochsen, 107 Bullen, 373 Kühe, 367 Färsen. Kälber 626 (494), Hammel 28 (45), Schafe 6 (10), Schweine 4490 (4103). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen b) 34 bis 36, c) 31 bis 33, d) 26 bis 30. Bullen a) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 24 bis 28. Kühe a) 33 bis 34, b) 29 bis 32, c) 24 bis 28, d) 14 bis 23. Färsen b) 35 bis 36, c) 31 bis 34, d) 25 bis 30. Kälber a) 50 bis 52, b) 42 bis 48 c) 33 bis 41, d) 25 bis 32. Lämmer und Hammel b2) 32 bis 33, c) 29 bis 31. Schafe nicht notiert. Schweine a) 53, b) 51 bis 53, c) 47 bis 53, d) 44 bis 51, gl) 48 bis 50, g2) 42 bis 47. Im Preisoergleich zum letzten Montagsmarkt zogen Rinder durchweg 1 bis 2, Kälber in besten Qualitäten 2 bis 4, im übrigen 1 bis 2 Mark an, Hammel und Schweine blieben unverändert. Marktverlauf: Rinder rege, nahezu ausverkauft. Kalber, Hämmel und Schafe ruhig, geräumt. Schweine anfangs rege, zum Schluß abflauend, geringer Ueber- stand.
100 Kilogramm) tn RM.: Weizen W IX 198, W XIII 202, WXVI 206, Roggen ir IX 158 R XII! 162 R XV 166, Futtergerste GIX 160, GXI 163, GXII
Sd5—c3+ und Sd5Xf4+ ufw.
Lösung des Problems 31r. 374.
Von J.J. Rietveld.
1. Dc2—e4! (droht Sc4Xa3+), Kb5Xa4. 2. Sc4
vH. Die Kundschaft und Kulisse geht ganz offen-, f 24 Sept. Für Weizen hielt
ShsSB fesESsas?
sri-dig-nd- Nachsrage gut dov, wogegen Futtergerste war Ms Ang-bo knapp, w B umrändert zum
bei starker Nachfrage kaum angeboten wirb. Brau- ™ “br'9cn 1
und Jndustriegerfte bleiben o-rnachlasstgt. Das Meh - ^tzt-n M ttwoch. Tonne, alles übrige je
«'M Ä Kilo ramm,'in RM.: Weizen WIX 198, W Xlil
von Belang. ...
Auch am Rentenmarkt herrschte sowohl für deutsche wie für ausländische Anleihen fast völlige Stagnation, wobei mexikanische Anleihen sowie Mazedonier etwas abbröckelten. Etwas höher waren Oesterr. Silberrente mit 1,30 (1,25), auch 4prozen- tige Schweiz. Bundesbahn v. 1912 zog um 0,90 auf 195,90 v. H. an. Goldpfandbriefe und einzelne Stadtanleihen konnten sich um 0,50 v. H. erhöhen.
Am Kassamarkt war das Geschäft ebenfalls minimal. U. a. notierten: Altbesitzanleihe 98,13, 6proz. Stahloereins-Bonds 80, 6proz. Stadt Frankfurt v. 26 81,75, 6proz. Franks. Hyp. Bank Gold R 1—15 91,75, Schutzgebietsanleihe 9,20, 5proz. innere Mexikaner 7,25, 4'^proz. Bewässerungsanleihe 10 90, Commerzbank 67, vv-Bank 72, Dresdner Bank 74,50, Reichsbank 145,75 bis 146, Gelsenkirchen 62,75, Harpener 104,90, Mansfeld 77,25, Rhein- siahl 92, Stahlverein 41,13, AKU. 65, AEG. 27,50, Bekula 148,13, Gement Heidelberg 118,25, Deutsche Erdöl 114, Scheideanstalt 217,50, JG.-Farben 142,25, Goldschmidt 93,75, Holzmann 81, Lahmeyer 122,50, Rheag 103, Schuckert 94,25, Reichsbahn-BA. 111,65
165, Hafer H XIII 158, H XIV 160, Weizenmehl W XIII 26,90, W XVI 26,90, Roggenmehl R IX 2d, R XIII 23,35, R XV 23,75 alle Mehlpreise mit Plus 0,50 RM, Frachtausgleich, Weizenkleie W XIII 10,du, WXVI 1050, Roggenkleie R XIII 9,48 RXV 9 72 Sojaschrot 12,80, Palmkuchen 13,10, Erdnußkuchen 14,30, Treber 17,25 bis 17,35 ^u 11, Weizen- mid Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 3,60 ms 3,75. Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 3,20 W JJ •, gelbfleischige hiesiger Gegend 3 RM. per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.
* Devisenbescheinigungen für unedle Metalle. Die Ueberwachungsstelle für un- edle Metalle macht darauf aufmerksam, daß bei Anträgen auf Devisenbescheinigungen außer den bei den Handelskammern erhältlichen Formblättern auch die von der Ueberwachungsstelle für unendle Metalle herausgegebenen Antragsvordrucke Nr. 1 betr. Einkaufsgenehmigung oder BedarfsbefcheiNl- gung, welche die für die metallwirtschaftliche Beurteilung des Antrages entscheidenden Fragen enthalten, zu verwenden sind. Mit Wirkung vom 24. September verlieren alle von der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle ausgestellten Einkaufsgenehmigungen ihre Gültigkeit und sind als verfallen zurückzureichen.
Frankfurter Börse.
Her und die anfangs schwächeren Ungarn waren etwas fester. — Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. unverändert. ^endbörse widerstandsfähig.
Die Abendbörse erwies sich gegenüber der außerordentlichen Geschäftsstille als recht widerstandsfähig. Der große Mangel an Aufträgen aus der Kundschaft verursachte bei der Kulisse starke Zuruckhaltung, so daß die Umsatztätigkeit auf keinem Marktgebiet ein nennenswertes Ausmaß annapm. Im Vergleich zum Berliner Schluß lagen die Kurse Zumeist gut behauptet; kleinen Abschwächungen bis etwa 0,25 v. H. standen ebensosche Besserungen gegenüber. In Reichsbankanteile schien das Angebot verebbt zu sein, jedenfalls zeigte sich auf dem ermäßigten Kurs Nachfrage, so daß insgesamt eine zwar mäßige Erholung um 0,50 v. H. auf 146 v. H. eintrat. Farbenindustrie lagen mit 142,25 v. H. unverändert, von anderen lokalen Werten konnten sich Scheideanstalt um erneut 0,50 v. H. erhöhen. Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille unvermindert an und die Kurse brachten keine Veränderungen
—c4, $5—14 und aewinnt.
Lösung des Problems TXx. 373.
Von Johann Berger.
1. Le8-c6, -Lfl-h3. 2. Sd5Xe3+, Ke4Xe3.
3. Da8—a3+ und matt. n
1 . , Tbl—al bzw. Lei—d2 oder e2—elD.
2 Sd5X$4+, Ke4—$4. 3. Da8—$84- und matt
1 Ke4—d3. 2. Lc6Xb54-, Kd3—c2. 3. Da8
bauen am Reiche Softes, ben Namen MugroBju machen als die Quelle unserer Kraft und w'tzuhel fen, daß das neue Reich den Geist finde, den es erwarte: die enge Verknüpfung der Keimzellen zur Gemeinschaft, gespeist aus dem Brunnen höheren
Mi?einem kurzen Hinweis auf die feierliche Einführung des Reichsbischofs in sein hohes Amt fand der Gemeindetag sein Ende. Die Gememde ist ihrem Gemeindepfarrer und feiner Gattin fow e all n Mithelfern und Mitwirkenden herzlich dankbarsur die Vorbereitung und Durchführung der schonen und erhebenden Feier des Gemeindetags.
De5—c7 24 Sc3—e4, S$6-d5. 25 Le3-g5, ThS -h2 26 Se4—f2, Sd5-$6. 27. De2-e3, Dc7-d7. 28. Lg5X$6, g7X$6. 29. d4—d5, Ke8—e7! (29. ...» c6Xd5 scheitert an 30. Lc4—b5.) 30. d5Xe6. (Dorzuziehen war S$2-g4, was noch zu einem ür beide Teile schweren Kampf geführt hatte.) !0. ..., Dd7—d4. (Der entscheidende Gewinnzug. Der Schachfreund erkennt jetzt aber auch die Notwendigkeit des 29. Zuges von Schwarz Weiß könnte sonst jetzt e6X$74- ufw. spielen 3L Oe3-b3 b7-b5! 32. Db3-b44-, Td^-d6 33. e6X$7, Dd4 Xc4+. (Nicht Dd4X$2 wegen 34. $7—$8D+, Ke7 X$8. 35. Db4Xd64- und Weiß gewinnt.) 34 Ob4 Xc4, b5Xc4. 35. S$2-e4, Td6-e6. 36. TglX$6, Ke7X$7. (Nunmehr folgt ein lehrreiches Endspiel mit mustergültiger Gewinnführung von feiten Schwarzen.) 37. Tg6-gl, a7-a5 38 Tgl-n, Kf7—gö. 39. Tgl—dl, Th2—g2. 40. Tdl—d4, $6 —$5. 41. Se4—d2, c6—c5! 42. Td4—d5. (Falls Td4Xc4, fo folgt Te6—e2 und der Springer d2 geht wegen der Mattdrohungen verloren.) 42 . ,
te6-el+. 43. Kcl-c2, Tg2-gl. 44. §d2Xc4, Tel—C14-. 45. Kc2—b3, Tgl—$1. 46 Td5-<13, Kg6-g5. 47. Sc4Xa5, Kg6-$4. 48 Sa5-c4 Til X$3. 49. Td3X$34-, K$4X$3. 50. a4-a5 K$3-e2 51. a5—a6, Tel—al. 52. Sc4—a3, Tal—hl. 53. Kb3
TNillagsbörfe: Renten fest, Aktien vernachlässigt.
F r a n k f u r t a. M., 24. Sept. Auch zum Wochenbeginn stand an der Börse der Rentenmm:kt wieder im Vordergrund, an dem sich sowohl die Kulisse, als auch die Kundschaft mit Vorkaufen auf den bevorstehenden Kupontermin beteiligte. Das Geschast in der Altbesitzanleihe (plus 0,40 o. H ) und in der 4-o H. Anleihe des Kommunal-Umschuldungsver- dandes (plus 0,25 o. H.) war recht lebhaft, auch Etahlverein-Bonds zogen bei etwas größeren Umsätzen 0,13 d. H. an. Dagegen waren spate Reichsschuldbuchforderungen vernachlässigt und mit 9a v. H. nur behauptet. Der Aktienmarkt war weiter sehr still und vernachlässigt. Offenbar hat die Enttäuschung über den Ausfall der Zwischendividende bei der Reichsbank (minus 0,90 v. H.) weiteres Desinteresse für Aktien, zumindest aber starke Zuruckhaltung bei gleichzeitiger Bevorzugung für den Rentenmarkt verursacht. Trotzdem war die Haltung relativ widerstandsfähig, wobei die weitere Besserung der Reichssteuereinnahmen und ein neuer türkischer Auftrag für die deutsche Industrie in Höhe von 22 Millionen Mark eine Stütze boten. Die Veränderungen nach beiden Seiten gingen nur selten über 0,50 bis 0,75 v. H. hinaus. Ueberdurchschnittlich gedrückt waren Farbenindustrie, die auf 142,50 (143,75) nachgaben, auch Deutsche Erdöl verloren 1 v. H., während Scheideanstalt 1 v. H. und Rut- gerswerke 0,40 v. H. gewannen. Am Elektromarkt überwogen die Abschwächungen, AEG. 0,13 v. H., Licht 8- Kraft 0,90 v. H., Gesfürel 0,75 v.H., Siemens 0,50 v. H. leichter, dagegen Rhein. Elektro und Schuckert gut behauptet. Der Montanmarkt brachte meist etwas festere Kurse, so für Gellfenkirchen (plus 0,75 v. H.), Klöckner (plus 0,50 v. H.), Harpener und Phönix je plus 0,25 v.H. Fester eröffneten außerdem Gement Heidelberg mit plus 1,25 v. H., AG. für Verkehrswesen (plus 1 v. H), Aku (plus 0,25 v. H.), Auch Zellstoffwerte und Daimler-Motoren läge bis 0,50 v. H. höher, während Schiffahrtswerte kaum behauptet blieben. Am Auslandrenten- markt setzten Mexikaner ihre Aufwärtsbewegung bei lebhaften Umsätzen bei bis zu 1 v. H. höheren Kursen fort, so 4,50 v. H. Irrigation 11,40 (10,50), 4-v. H. Gold von 1904 11,30 (10,25), 5-v. H. äußere Gold 15 (14,75), 5-v. H. Tehuantepec 9,13 (8,40), nur Silbermexikaner waren unverändert; 5-v.H. 7,25, 3-v. H. 6,65. Weiter erhöht waren außerdem Salonik Monastir mit 6 o. H. (5,25).
Im Verlaufe war der Aktienmarkt überwiegend schwach, besonders Reichsbank waren gedrückt und gingen auf 145,50 nach 147,65. Daneben verloren Farbenindustrie 0,75 v. H., Siemens 1 v. H., ferner Akkumulatoren 1,50 v. H. und Südd. Zucker 1,25
Problem Jlr. 375.
Von G.A.L. Bull, Durban.
Weiß 4 Steine: Kb2; Dh2; Ta6; Lg2 Schwarz 4 Steine: Kc5; Sbl; S$7; BbL Weiß zieht und fetzt in drei Zugen matt.
Problem Tlx. 376.
Von vr. Z. Mach, Prag.
Weiß 4 Steine: K$4; D$3; Td8; Sc8.
Schwarz 3 Steine: Kb8; Ta8; La6.
Weiß zieht und setzt in zwei Zugen matt.
Partie Tlx. 261.
Dem verstorbenen Meisterspieler Dr. Leo Grimm zum Gedächtnis.
Gespielt in der VII. Runde des Emser Osterturmers am 2. April 1934.
Weiß: O. Zentner, Frankfurt a.M. Schwarz: Dr. ßeo Stimm, Höchst a.M.
—a4+ und matt. t ,,
1 ...2...., Kd3—c4. 3. Sd5—e74- und matt.
1. ..., Ke4-^$5. 2. Da8—e8 mit der Drohung
d2+ und matt.
1 KbS—b4. 2. Sc4Xa5+ und matt.
1’ Sa5Xc4. 2. De4—b7+ und matt.
Aus der Schachwelt.
Arn 26.August d.I. ist Dr.ßeo Grimm, Höchst am Main, plötzlich verstorben. Er war Aus- landsdeutscher und 1901 in Petersburg geboren. Mit ihm verliert der Landesverband nicht nur einen Spitzenspieler von hervorragender Spielstarke, son- dem auch einen ebenso glänzenden Organisator. .Der Aufbau des Bezirkes Main-Taunus ist fast aus- schließlich sein Werk.
von bem ßetwnsmafl«, bas Jesu grifft anbiete in seinem Wort!
Pfarrer Trapp
als Seelsorger der Petrusgemeinde dankte in seinem Schlußwort herzlich allen Mithelfern an der schonen Veranstaltung, ferner den Bäckermeistern der Gemeinde, die durch die Stiftung von Brezeln der Jugend eine große Freude bereitet hätten. Weiter dankte er der Gemeinde Stumpertenrod, die in freundlicher Weise die Gewänder zur Aufführung des feierlichen Weihetanzes zur Verfügung gestellt hatte. Schließlich rief der Gemeindepfarrer die Gemeinde eindringlich auf, immer tatkräftig mitzu-
Renten etwas ruhiger, die Kurse bröckelten verschiedentlich etwas ob, so Altbefitz 93,40, Kommunal- Umschuldung 80,75 bis 81 nach 81,13 v. H. Stahl- verein-Bonds zogen aber erneut 0,13 v. H. an. Goldpfandbriefe lagen meist unverändert, Liguidati- onspfandbriefe etwas uneinheitlich, Kommunal-Obli- gationen und Stadtanleihen aber überwiegend bis 0,50 v. H. fester. Mexikaner setzten ihre' Steigerun-, uuncu.ium ™ “T“?; r"0'/" :r.
gen um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. fort, auch Anato- den Festpreisen gern gekauft, daneben ist das Ge-
1. C2-C4, c7—c6. 2. Sgl-f3, d7—'15. 3. d2—d4, Sg8—f6. (Aus Umwegen ist nunmehr üie slawiM Verteidigung des Damengambits entstanden Von Bedeutung hierbei ist, daß Weiß Sgl—$3 und nicht Sbl—c3 gezogen hat, da Schwarz sonst mit 67—eo ein Bauernopfer anbieten könnte und gleichäbittg jede Entwicklungsschwierigkeit überwunden hatte. Die Annahme des Bauernopfers erscheint wegen 4 d4 Xe5, d5—d4! 5. Dd8—a5+ nebst 0a5Xe5 nicht ratsam. Die Theorie empfiehlt als 4i. Zug c4Xd5 ) 4. Sbl—c3, d5Xc4. (Die moderne Behandlung dieser schwierigen Verteidigung.) 5. a2—a4 (Schwarz kann sonst den Rückgewinn des c-Bauern durch b7 b5 verhindern), 5. ..., Lc8-$5. 6. SfS-e5, Sbß-dd. (Ueblicher ist 6. ..., Sb8—d7, was den weißen Vorpostenspringer sofort zu einer Erklärung zwingt Man schlägt dann mit dem Springer auf c4.) 7.12 _f3, e7—e6. 8. e2—e4, L$5—g6. 9. U1XC4. (Dieser Zug gewinnt mit Tempovorteil den c^Sauern zurück und ermöglicht die sofortige weiße Rochade. Trotzdem wurde dieser Zug von anderer Seite getadelt, da er die Entwicklung der schwarzen Dame nach a5 zuläßt. Statt dessen wurde 9. Se5Xc4 empfohlen. Welchem von beiden Zugen der Vorzug einzuräumen ist, ist im Augenblick mcht zu beurteilen. Vielleicht untersucht der Schachfreund selbst einmal die Vor- und Nachteile der beiden Zuge^) 9 , Dd8—a5. 10. 0—0, Ta8—d8. 11. Lei—e3,
Sa6—b4. 12. Ddl—e2, L$8—d6! (Schwarz hat richtig erkannt, daß die strategische Lage seiner Truppe eine energische Maßnahme erforderte, da Weiß im Begriff war, sich eine Positionen überlegene Angriffsstellung aufzubauen, wobei der Vorpostenspringer e5 gute Unterstützungsdlenste leistete. Die Bedrohung des Springers geschieht im richtigen Moment; außerdem schafft dieser Zug eine Fülle von Möglichkeiten, die den Weißen vor emen schwerwiegenden Entschluß stellen.) 13. Se5Xg6!? (Hoppla! Weiß hat gewählt und stürzt sich in wilde Verwicklungen. Dieser Entschluß wird vielleicht der momentanen Kampflage nicht ganz gerecht; jedenfalls war der Rückzug Se5—d3 bedeutend sicherer, und Schwarz hätte in seiner beengten Stellung sehr vorsichtig spielen müssen und keine Gelegenheit zur Ergreifung der Jnitiattve gehabt.) 13. ..., Ldb Xh2+! (Halb beabsichtigt, halb erzwungen!) 14. KglXh2, h7Xg6+. 15. Kh2—gl, Da5—h5.
(Schwarz, bisher in der Verteidigung, hat plotzilch emen scharfen Angriff erhalten und zwingt Weiß in die Verteidigung.) 16. Kgl—$2! (Die einzige Möglichkeit zur sofortigen Klärung. 16. Le3—$4 hätte nur zu weiteren Unklarheiten geführt.) 16.
.., Dh5-h4+. 17. g2—g3! (Sonst konnte Schwarz sofort ein Remis erzwingen.) 17. .. Oh4-h2-i-. 18 K$2—el, Sb4—c2+. 19. Kel—d2, Sc2Xal. 2o" TflXal, Dh2Xg3. (Don der Beurteilung dieser Stellung wird es abhängen, ob der Entschluß dev Weißen im 13. Zug berechtigt war oder nicht- Weih kann einen kleinen Materialvorteil für sich buchen. Allerdings ist die weiße Königsstellung etwas unsicher, was Gefahrenmomente für die weiße Partie mit sich bringt.) 21. Tal-gl, Dg3-c7 22. e4-e5? (Ein bedauerliches Versehen! Weiß sollte hier 22 $3 —$4 spielen, worauf der Kampf noch sehr '^eressant geworden wäre.) 22. ...» Dc7Xe5. 23. Kd2 c ,
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Der Hahn.
Der Dichter Grabbe war zu seiner Zeit bekannt und gefürchtet wegen feiner scharfen Kritik. Daß er dabei witzig war, kann niemand leugnen. In Düsseldorf gastierte an drei Abenden ein berühmter Tenorist namens Hahn. Grabbe sollte als Korrespondent einer auswärtigen Zeitung über dieses Gastspiel kurz berichten. Sem Bericht lautete: „Und als der Hahn zum dritten Male krähte, ging Petrus hinaus und weinte bitterlich."
Der moderne Arzl.
Großvater erzählte mir: Ein Landwirt wird zur Zeit, da in Oberhessen das Schneeschuhlaufen noch ganz ungewöhnlich war, in eine einsame Gebirgsgegend zur Entbindung gerufen. Um fchnell hinzu- kommen, fährt er auf Skiern. Im Dörfchen angelangt, schnallt er die Schneeschuhe ab und nimmt sie auf den Rücken. Als die vor der Haustur stehende Mutter der Wöchnerin den Arzt kommen sieht, schlägt sie die Hände überm Kops zusammen unö bricht entsetzt in die Worte aus: „Ei, du leider Gott, wenn doas die Instrumenter sein, dann iS die Liesbeth verloren!"
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
— Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende am
ÄerNn
Zranksuri a.M.
$ranqun u. JJ(.
Zkrii.i
24-Sepiember
Schluß- ZL'lSchluß. AL 'urs börfe | fur,j börse
Amtliche Notierung
3rie'
Geld
Oatum
95,25
95,5
95,13
95,25
93,4
93,75
93
93,25
98,13
98,13
98,1
98,13
94
94
94
94
91,5
91,25
91,25
90,75
91
102
100,4
100
100,5
100,25
81
91,5
91
91,5
91
91,5
91,5
2,475
2,479
2,475
Banknoten.
91,25
91,4
91,5
Lerltn, 24-September
91,5
93
93
93
93
130,5
131
29,4
29,5
192
8
8
Berlin — Frankfurt a. M.
32,75
1,15
86,75
114
62,75
104,9
29,4
217,5
65
66,5
49,13
69,25
7,25
7,65
14,75
1,25
7,85
7,25
7,25
14,6
170
128
81
74,5
86,5 113,75 62,75
105
75,9 171,5 126,75
81,4
74,65
65,5
66,5
49
69
50,5
56,5
112,75
65,75 134,25
49,65
69,5 126,75
51,25
56,5
90,55
29,9
218
63,41
81,46
34,05
86,4
115
62,25
104,5
58,665 0,201
3,053
55,25
81,98
12,375
5,46 16,535 170,02
21,52
0,739
5,726
62,18
49,05
11,225
63,80
81,83
34,25
10,44
63,67
81,78
34,19
86
114,9
62,9
104,5
76,75
170,5
128,25
81,25
74,75
112
64,9 134,5
48,4 69,25
125 50,75 56,13
90,5
29,5
219,5
178 130,65
50,75 56
93
101,75
94
101,75
93
101,75
93
101,75
81
118,25
132,5
171,25
126,5
80,75
74,9
7,f
7,25
7,25
15
0,655 58,545
0,199
3,047
55,13
. 81,82
12,345
5,45 16,495 169,68
21,48
0,737
5,714
62,06
48,95
11,205
63,68
81,67
34,19
10,42
193,5 I 192,25 1 192,75 l
22 9. I 24.9. |,22-9. | 24.9.
82,13 117
132,5 I
0,654 58,545 0,199
3,047
55,04
81,77
12,33
5,44 16,495 169,68
21,47
0,737
5,714
61,96
48,95
11,19
63,58
81,64
34,19
10,42
32,5
1,2
7,9
7,15
7,13
14,8
Gritzner Ol
Mainlraftwerle Höchst a.M.... 4,
Süddeutscher Zucker.........8
Philipp Hotzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
2,447
58,625
55,11
12,335
16,515
169,94
21,43
62,04
Amerikanische Wüten
Belgische Noten..................
Dänische Noten
Englische Noten
Französische Noten
Holländische Noten
Italienische Noten
Norwegische Noten
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten...............
Schwedische Noten
Schweizer Noten
Spanische Noten
Ungarische Note»
0,658 58,665
0,201
3,053
55,16
81,93
12,36
5,45 16,535 170,02
21,51
0,739
5,726
62,08 49-05 11,21
63,70
81,80
34,25 10J4
2,479
Buenos Airee
Brüssel.....
Rio de Jan. .
Sofia......
Kopenhagen.
Danzig.....
London .....
Heljingfors..
Paris Holland ....
Italien
Japan ......
Jugoslawien
Oslo :
Wien.......
Lissabon....
Stockholm...
Schweiz ....
Spanien....
Prag.......
Budapest ...
Neuyork...
4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y,% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Zollanlcihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
Schultheis Pahenhofer 0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Beinberg...................0
Zellstoff Waldhof 0
Zellstoff Aschaffenburg O
Dessauer Gas...............7
Daimler Motoren O
Deutsche Linoleum O
Lrenstein & Koppel O
Leonhard Tietz..............0
Chade......................10
Accu niul atoren-Fabrü 0
Conti-Gummt...............O
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ehe in. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
6y2% ehem. 4*4% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Psandbriese.......
6Vi% ehem. 4'/,% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe
6% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand.
briesanstalt, Pfandbriefe R. 10
Eteuergutsch. Verrechnungskurs..
Geld 2,427 58,385 54,89 12,295 16,455 169,26 21,36 61,80
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 b'/r% Voung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos. -Rechten .............
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12..................
6y,% Hess. Lander-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui.........
Oberhesjen Provinz-Anleche mit
30 219 178
130,5 I
BuderuS O
Deutsche Erdöl 4
Gelsenkirchener O
Sarpener...................0
oesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0
Ilse Bergbau ............... 6
Ilse Bergbau Genüsse 6
Klvcknerwcrke ........ O
Mannesmann-Röhren 0
vranlfun
u.JH.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
Oatum
22.9.
24-9.
22-9.
24-9.
4% desgl. Serie 11 .............
5% Rumän. vereinh. Rente V.1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4»/«, Rumänische vereinh. Rente ..
2 y4% Anatolier...............
Hamburg-Amerika-Paket .....O
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hansa-Dampfjchiff...........O
Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O
Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Prtvat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft............... O
Dresdner Bank..............O
Reichsbank ................12
A.E.G......................O
Bekula.....................0
8
4,9
7,5
4,65
38
25,75
28,75
77,5
96,25
67,5
72,75
75
1 148,5
28,13
148,75
101,5
119,9
75,75
111
103
94
146,5
123
8
4,95
7,5
4,65
38,5
26
29,13
79
96,25
67
72
I 74,5
I 146
I 27,5
148,13
4,8
7,4
4,6
38,13
25,5
25
28,9 77,65
96,5
67,5
72,75
75
148
28,13
148,65
102 119,75 75,75 110,65
103 94.25 146,5 123,5
5
7,7
4,6 38,65
26,25
25
29,4
79 96,5 67,25
72 74,5 145,5
27,75 148,4
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............. 6
Felten & Guilleaume.........C
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung.
Rheinische Elektrizität ........
Schuckert LEo. . ............
Siemens L Halske............
Lahmeyer L Eo............. 1(
101
119
75,5
110
103
94,25
145,25
122
102
119
75,75
110
94 146 122
22-September
Amtliche Notierung (Seih I Srie'
Schlußkurs
Schlußk.!
Abend« I börse 1
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börle
Oatum
22.9. 1 24-9-
22.9.
24-9
77,25
77,25
77,5
77,25
—
—
100
100
48,25
48,4
48,5
48,4
Rheinische Braunkohlen
.....10
.......0
245
92,25
241
92
243
92,75
240
92,25
.......0
41,25
41,13
41,25
41,13
13,5
14
13,4
13,75
Kaliwerke Aschersleben.
.......5
—
127
127,25
126
126
126
127,25
.....7V3
157
157,5
Kaliwerke Salzdetfurth
I. G. Farben-Jndustrie
r
1143,75
142,25
143,75
142,25
.......9
216
217,5
—
—
94
93,75
94,5
93,5
1 42
43
42
43,25
Metallgesellschaft.............
1 90,75
91,65
90,5
92


