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Opekta

Aus Früchten gewonnen

TCohm, 4K-oh xtenigeb jtäcke* Bei der Opekta-Koch*

methode muß man auf jedes Pfund Frucht auch 1 Pfund Zucker nehmen, Trotz eindringlichster Warnung gibt es immer noch Hausfrauen, welche etwas Zuckersparen" möchten. Aber das sollte man bei Opekta nicht tun; denn das Weglassen eines Pfündchens Zucker ist kein Gewinn, sondern eirt erheblicher Verlust nicht nur an Marmelade sondern auch an Geld. Nach der» Opekta-Rezepten erhält man mit einer Normalflasche Opekta zu 8S Pfennig

aus 4 Pfund Früchten 4- 4 Pfund Zucker etwa 8 Pfund Marmelade dagegen aus 4 Pfund Früchten -4- 3 Pfund Zucker nur etwa 6 Pfund Marmelade Der Verlust an fertiger Marmelade beträgt also nicht nur 1 Pfund, sondern sogar etwa 2 Pfund. Wie kommt das wohl? Ganz einfachI Wenn man nämlich 1 Pfund Zucker weniger nimmt, muß es ja natürlich auch 1 Pfund Marmelade weniger geben. Ferner muß man dann aber auch 5 bis 10 Minuten länger kochen, damit die Marmelade fest wird, wodurch gut und gerne noch ein weiteres halbes Pfund einkocht Schließlich trocknet diezuck ersparende" Marmelade auch nachher noch besonders stark ein, selbst wenn die Gläser mit Pergament oder Glashaut verschlossen sind. Nach einigen Wochen sind dann im ganzen kaum noch 6 Pfund Marmelade, vielfach sogar noch weniger, übriggeblieben. Dort, wo man also glaubte, ein Pfund Zucker eparett m können, hat man in Wirklichkeit zwei Pfund Marmelade weniges*

Rezept

Z Pfd. emsrerm gewogene dunkle süße Kirschen urut 1 Pfd. Johannis- oder reife Stachelbeeren sehr gut zer* kleinern und mit 4 Pfd. Zucker zum Kochen bringen Hierauf 10 Minuten durchkochen, dann 1 Normalflasche Opekta zu 86 Pfg. hinzurühren und in Gläser füllen. Ausführliche, illustrierte Rezepte für alle Früchte und Etü> ketten für Ihre Marmeladengläser liegen jeder Flasche beti

Trocken-Opekta (Pulverform) wird gerne für kleine Mengen Marmelade, Gelee und für Tortenübergüsse verwende^ Päckchen für Pfc Pfd. Marmelade 45 Pfennig, für Torteiw überguß 23 Pfennig. Genaue Rezepte sind aufgedrucklt Achtung! Rundfunk! Sie hören während der Einmachzeit über alle deutschen Sender jede Woche den interessanten Lehrvortrag aus der Opekta-Küche10 Minuten für die forte schriftliche Hausfrau". Rezeptdurchgabel Die genauen Sendezeiten ersehen Sie aus den Rundfunk-Zeitungen

Kirsch- (p Johannisbeer- Marmelade bereiten SieÄ

Sonnenwendseier auf dem Schiffenberg.

Ein eindrucksvolles nächtliches Erlebnis.

Die Kreisleitung Gießen der NSDAP, veran­staltete am Samstagabend eine Sonnenwend­feier auf dem Schiffenberg. Der Ein­ladung zu dieser schönen nächtlichen Veranstaltung waren die Volksgenossen aus Stadt und Land in sehr großer Zahl gefolgt. Es mögen wohl vier­tausend Menschen gewesen sein, die sich in dem weiten Hofe und in den Gaststuben des Schiffen- bergs vereinigten, um in der 23. Stunde sich um das mächtig lodernde Sonnenwendfeuer zu ver­sammeln. Viele pilgerten zu Fuße hinauf zum Berge, andere kamen mit den großen Kraftomni­bussen der Reichspost, oder in Personenwagen. Die Gießener SS. unter dem Kommando des SS.-

setzten Gebiet eine Sonnenwendseier unter den Bajonetten der Franzosen und dem Gummiknüppel unserer eigenen Polizei. Damals war es unsere Auf­gabe, dem deutschen Volke immer wieder zuzurufen: Deutsches Volk in deiner N 0 t erkenne deine Schmach, deutsches Volk erwache! Dieser RufDeutschland erwache!" hat Widerhall gefunden.

heute hat sich das deutsche Volk wieder zusammengefunden.

Und heute wollen wir uns nach alter Sitte wieder vereinigen, um uns das ins Gedächtnis einzuprägen, was unsere Aufgabe ist, unseren Mut für den

Blick auf das Sonnenwendfeuer im Hose des Schiffenbergs. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

heil

zu ordnen, die

als Vorkämpfer befähigt find.

dem Volke!

einer neuen Welt­sanschauung

Adolf Hitler

weiteren Kampf zu stählen. Leiter gibt es immer noch Menschen, die nur allzu schnell ver­gessen, wie groß die Not unseres Volkes war und was unser Führer seit dem vorigen Jahre alles für uns getan und erreicht hat. Im vorigen Jahre arbeitete noch die internationale Macht gegen das deutsche Volk, sein unsichtbarer Feind, das Judentum. Als diese Macht unser Land beherrschte, war das alte deutsche Erbübel wach: Sie Uneinigkeit des Volkes. Als das deutsche Volk vor dem Abgrund stand, haben wir es vor dem Untergang zurückgehalten und dem Riesen­prozeß der Selb st Vernichtung eine Ende gemacht.

Adolf Hitler hat unser deutsches Volk wieder zusammengeführt. Dafür müssen wir unserem Führer Dank bezeugen und uns zusammen­finden über alle kleinlichen Widerstände hinweg. Wir sind alle in einem Schiss und haben alle die Pflicht, uns in die Ruder zu legen und dem Lenker dieses Schiffes in Vertrauen und Treue zu folgen.

Es ist bedauerlich, daß Menschen, die sich früher immer als Hüter des Nationalbewußtseins bezeich­neten, heute noch beiseite stehen, wo es doch unser aller Pflicht ist, alles zu tun, was dem deutschen Volke frommt und seinem Wiederaufbau förderlich ist. Für die Zukunft unseres deutschen Volkes müssen wir unser ganzes Sein einsetzen und da­bei zu jedem Opfer bereit sein. Das ist unsere höchste Pflicht, das ist unsere Aufgabe, die wir von den Vätern übernommen haben. Seien wir

6V2 Millionen Menschen waren hoffnungslos, dem Elend preisgegeben, sie hatten den Glauben an das Vaterland fast verloren. Da kam der Mann, der das Unheil von unserem Volke abgewandt hat: Adolf Hitler. Ihm sind wir zu unauslöschlichem Dank verpflichtet. Er gab uns den Glauben an Deutschland, an die Größe unserer Nation und den Glauben an das Recht des deutschen Volkes wie­der. Wir glauben, daß unser Volk berufen ist, den Platz an der Sonne wieder einzunehmen, auf den es ein Recht hat.

Wir find bereit, treu dem Führer zu folgen, der unser Volk aus der Rot geführt hat und es auch zur Freiheit führen wird. Wir glauben an die Zukunft des deutschen Volkes. Wir hof­fen und glauben, daß dieses Volk sich allezeit treu, machtvoll und stark zeigen wird. Dann wird auch die deutsche Eiche wieder grünen, wenn wir bereit sind, die Volkgemeinschaft bis zum Letzten zu erleben und zu halten.

Wir wissen, wie groß die Liebe des Führers z u unserem deutschen Volke ist. An uns liegt es nun, ihm diese Liebe aus ganzem Her­zen z u erwidern. Wir wollen uns an dieser Flamme läutern und erneut den Schwur ablegen: Alles für unser geliebtes deutsches Volk und Vaterland ! Wir wollen uns immer wieder erneut auf unsere Pflicht besinnen und mit­helfen, daß das Werk Adolf Hitlers vollendet werde.

Treu zum Führer, treu zum Volk für alle Zeiten!

Begeistert stimmte die Menschenmenge in das dreimalige Sieg-Heil ein, das der Redner als Treu- gelöbnis auf unser deutsches Volk und seinen Füh­rer Adolf Hitler ausbrachte. Hierauf folgte das Horst-Wesfel-Lied.

Die SA.-Reservekapelle spielte hierauf die Me­lodie des LiedesFlamme empor!", das von der Menge mitgesungen wurde. Gleichzeitig loderte das Feuer des großen Holzstoßes hell auf in die dunkele Nacht hinein. Angesichts der riesigen Flamme wandte sich

Kreispropagandaleiter pg. Schmelz mit folgenden Feuersprüchen an die Fest­versammlung:

Bekenntnis.

Wer diese Zeit,

die innerlich krank und faul ist, heilen will, muß zunächst den Mut aufbringen, die Ursachen dieses Leides klarzulegen.

Das aber soll die Sorge

der nationalsozialistischen Bewegung sein: lieber alle Hindernisse hinweg aus unserem Volkstum heraus diejenigen Kräfte zu sammeln und

Oberbürgermeister Ritter (auf dem Tische stehend) bei der Feuerrede. Von rechts nach links: Kreispropagandaleiter Schmelz, Bürgermeister Dr. Hamm, der Führer der NS.- Stadtratsfraktion Kaufmann Sudheime r. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

die Feuerrede, in der er u. a. sagte: Heute lodern auf allen Bergen des deutschen Vaterlandes die Flammen empor. Es ist das ewig junge Feuer der Sommersonnenwende, um das mir uns scharen, an dem sich unsere Herzen läutern sollen, an 'dem sich die ganze Nation zusammen- sindet, um sich erneut z u unserem Führer Adolf Hitler zu bekennen.

Sturmbannführers Hainbach, eine Abteilung des Arbeitsdienstes und die politischen Leiter kamen gemeinsam in geschlossener Kolonne anmarschiert, bald darauf rückte der SA.-Sturmbann II unter dem Kommando des SA.- Sturmbannführers Walther an. Inmitten der frohgestimmten Menschenmenge sah man u. a. den Gießener Ober­bürgermeister und Kreisinspekteur für Gießen-Stadt Pg. Ritter, Brigadeführer Schmidt und Standartenführer Lutter mit ihrem engeren Stab. Die Gebäude des Schiffenbergs am Platze der Feier waren mit Hakenkreuzfahnen in festlicher Weife geschmückt. Vor dem Brunnen war ein großer Holzstoß aufgeschichtet, dessen Scheite ein langandauerndes Feuer boten.

Zu Beginn der Feierstunde ertönte das Geläut der auf Veranlassung des .Kreispropagandaleiters Pg. Schmelz wiederhergestellten Glocke des Schif­fenbergs, während gleichzeitig die Menschenmasse sich in weitem Kreis um den Holzstoß vor dem Brunnen aufstellte. Der Musikzug der Gießener SA.-Reserve unter Leitung des Musikzugführers Herrmann leitete die Feier mit demAve Maria" von Schubert ein. Anschließend sang der Sängerkreis Gießen unter Leitung des Chormeisters Schüttler den schönen ChorMahnung". So­dann hielt

Oberbürgermeister pg. Ritter

Das Feuer brennt.

Alle Lebendigen und alle Toten sind im Ring um das Feuer oereint Heiliger Wille brennt in uns allen.

Wir fühlen, daß wir Gemeinschaft sind und daß diese Gemeinschaft uns zu neuen Taten stark macht.

Dies ist der Anfang.

Aus den Wurzeln von Volkstum und Heimat, aus dem großen Beginn unserer nationalsozialistischen

Revolution

werden wir Volk werden.

Wir wollen Volk werden!

Volk zu sein ist unsere Sendung.

Wir haben die Sonne gegrüßt, die unser Leben erhält.

Wir haben den Führer gegrüßt, der uns den Weg zur Dolkswerdung freigemacht hat. Nun grüßen wir die große Aufgabe unseres Lebens: Heil dem Volk und unserer Revolution!

Oer AuSklang

Nach den Feuersprüchen brachte der Sängerkreis Gießen den ChorWo gen Himmel Eichen ragen" zum Vortrag. Anschließend wurde als Schluß bet Feier gemeinsam der erste Vers des Deutschland­liedes gesungen.

Der weitere Verlauf des Abends war der froh­gestimmten Geselligkeit gewidmet. Die SA.-Reserve- Kapelle erfreute die tanzlustigen Besucher mit flot­ter Tanzmusik, zu der sich die Paare auf einem Tanzpodium im Hofe des Schiffenbergs wacker drehten. Die übrigen Besucher unterhielten sich, bei der angenehmen Temperatur der lauen Sommer­nacht im Freien sitzend, aber auch die Gastzimmer des Schiffenberghauses bis zum letzten Platze fül­lend, in angeregter Weise bis weit über Mitternacht hinaus. Die Reichspost hatte für die Heimfahrt mit ihren Kraftomnibussen gut gesorgt, daneben zogen es viele vor, die Heimkehr durch einen schö­nen Spaziergang in der Nacht zu bewerkstelligen.

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Kein zweites Todesopfer des Flugzeugunfalls im Taunus.

LPD. Frankfurt a. M., 23. Juni. Erfreulicher­weise bestätigt sich die Nachricht nicht, daß der Flugzeugabsturz im Taunus noch ein zweites Todesopfer gefordert habe. Der Flugzeug­führer Gottfried Haindel aus Düsseldorf wurde wohl sehr schwer, aber nicht tödlich verletzt. Falls keine Komplikationen eintreten, hoffen die Aerzte, ihn am Leben zu erhalten.

uns dieser Verpflichtung immer bewußt!

Wir haben in den letzten Jahren uns oft mit ..... o............. | banger Sorge die Frage vorgelegt: Wird d i e

Zum ersten Ma^le"erlebte ich vor Jahren im be-!deutsche Eiche jemals wieder grünen?

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Montag®25.Juni 0^5

Dienstag. 26. Juni Hfl wjr

Mittwoch, 27. Juni

üöilerMminernnß im Germanealum 11. Indenta

(Baldur und Johannes der Täufer)

Oeöenti. Vortrag von Waldemar Michisch

Pfarrer der Christengemeinschaft

(Bewegung zur religiösen Erneuerung) am Dienstag, dem 26. Juni, 20.30 Uhr pünktlich Universität, Hörsaal 39

Eintritt 0.501.00 Mk., je nach Möglichkeit. [03213

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