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S.jl-tfpor/

Handball im Gau XII der OT.

Mit einer großen Ueberraschung endete das am Sonntag in Hochelheim entscheidende Spiel zwischen dem Tv. Hochelheim und dem Tv. Krosdorf. Die Gastgeber wurden klar und verdient mit 8:5 ge­schlagen. Damit hat sich Krofdorf wieder an die Spitze der Tabelle gesetzt und wird aller Voraus­sicht nach nicht mehr zu verdrängen sein. Einen gleichfalls recht klaren Erfolg errang auch die nun­mehr wieder an zweiter Stelle stehende Mannschaft von Atzbach über Heuchelheim.

Hochelheim I Krofdorf I 5:8 (1:6).

Der Ausgang dieses Spieles bedeutet eine große Ueberraschung. Trotzdem ist der Sieg der Gäste­mannschaft vollauf verdient und auf Grund der besseren Leistungen errungen. Die Mannschaft bot eine sehr gute Gesamtleistung, demgegenüber der Gastgeber vornehmlich in der ersten Hälfte zu keiner einheitlichen Aktion fähig war. Das Spiel begann in schnellem Tempo und zeigte sofort die Gästemannschaft überlegen. Die Platzmannschaft wurde völlig zurückgedrängt und mußte bis zur Pause sechs Erfolge der Gäste zulassen wahrend ihnen selbst nur ein Tor gelang. Nach der Pause kam Hochelheim zunächst auf und verbesserte die Tordifferenz. Der Erfolg blieb auf feiten der Gaste, die bis zum Schluß auf 8:5 erhöhten.

Heuchelheim I Ahbach I 0:4 (0:3).

Beide Mannschaften kämpften mit restlosem Kräfteeinsatz um die Punkte. Die Entscheidung brachte das bessere Stehvermögen und die etwas besseren Stürmerleistungen, sowie die erstklassigen Leistungen des Torhüters der Gaste Das Spiel war im Feld bis auf einige überlegen durchgefuhrte Kampfphasen der Gäste gleichverteilt. Die Gastgeber

drängten sogar einige Zeit, scheiterten aber immer wieder an der starken Hintermannschaft des Gastes. Mit drei Toren der Gäste wurde die erste Hälfte beschlossen. Nach dem Wechsel gelang den Gasten bei verteilten Feldleistungen nur noch ein Erfolg. Atzbach hat durch diesen Sieg die zweite Stelle in der Tabelle wieder eingenommen.

Heuchelheim II Erda I 3:5 (0:1).

Dor dem Hauptspiel trafen sich beide Mann­schaften in einem wechselvollen Spiel. Die Gaste waren vor allem körperlich überlegen und spielten auch besser zusammen. Der Sieg war verdient und entsprach den gezeigten Leistungen.

OSE. Gießen Beuern I 5:3.

Die Gäste zeigten nicht die Leistungen, die sie im Vorspiel zu einem 4:4 befähigten. Die Mannschaft des Siegers konnte bei einigermaßen Glück noch höher gewinnen, schoß aber mitunter etwas ungenau.

Die weiter angesetzten Spiele Hörnsheim gegen Lützellinden und Gießener Turnerschaft Burk­hardsfelden kamen nicht zur Durchführung. Berns­feld trat gegen Burggemünden nicht an und ver­lor kampflos die Punkte.

Karl Schäfer Europakunstlaufmeister

Immer noch ist Weltmeister Karl Schäfer (Wien) im Eiskunstläufen eine Klasse für sich. Er bewies das wieder durch seinen überlegenen Sieg bei den Europa- Kunstlaufmeisterschaften in Innsbruck. In den Kür­übungen vergrößerte er seinen Punktvorsprung aus den Pflichtübungen noch weiter. Zweiter wurde der junge Ungar P a t a k y , der durch seine blendende Kür auffiel. Am 27. und 28. Januar finden die Meisterschaften mit den Wettbewerben der Damen und Paare ihre Fortsetzung in Prag.

Olympia-Kundgebung der Leichiaihleien.

Ium Abschluß der Arbeitstagung des Reichssport- Führerrings waren alle Teilnehmer am Dienstag beim er ft en Olympia-Werbeabend des Deutschen Leichtathletik-Verbandes im dichtgefüllten großen Plenarsaal des ehemaligen Herrenhauses in Berlin versammelt. Reichs- und Staatsregierungen waren stark vertreten. Nach Re­feraten von Dr' Ritter von Halt, dem Reichstrai- ner Josef Waitzer und dem Leiter der Reichs­führerschule, Georg Brechenmacher gab zum Schluß der Kundgebung Reichssportfuhrer von Tschammer-Osten einen neuen interessanten Plan bekannt, der darauf hinausläuft,

Talent-Suche stärker als bisher zu unterstützen.

Es soll einePrüfung des unbekannten Sportman­nes" geschaffen werden. An bestimmten Sonntagen kommen im ganzen Reich solche Olympiaprüfungen zur Durchführung. An ihnen können alle Deutschen ohne Rücksicht auf ihre Verbands­oder Vereinszuge Hörigkeit teilnehmen. Verantwortlich für die Durchführung find die Gou- beauftragten. Die erste Prüfung findet bereits am 15. April für die Langstreckenläufer und

Radfahrer statt. Am 29. April folgt der Tag des K r a f t f p o r t e s, am 20. Mai der Tag der Mittelstreckenläufer und Wurfathle­ten, am 27. Mai der Tag des R a d s p o r t e s, am 10. Juni der Tag der Kurzstreckenläufer und Ringer, sowie am 10. und 24. Juni die Tage der Schwimme r. Die Sieger dieser Veranstaltun­gen werden vom Reichssportführer eine besondere Auszeichnung erhalten.

Der Reichssportführer gab dann noch bekannt, daß Reichsminister Dr. G ö b b e l s die Leitung der Pro­paganda für die Olympiern Spiele übernommen habe und daß die oberste SA.-Führung erklärt habe, die Olympia-Vorbereitungen weitgehendst zu unterstützen.

Die Vertreter der deutschen Presse forderte der Reichssportführer dann auf, bei den Kämpfern Selbstvertrauen und freudige Unterstellung unter das große Ziel zu wecken und ihnen die nötige mo­ralische Unterstützung im Kampf zuteil werden zu lassen.

Die Kundgebung schloß mit dem Deutschland- und dem Horst-Wessel-Lied.

Großes nationales Reitturnier in Frankfurt a. M.

Auch Frankfurt, die alte Reiterstadt, in der die Wiege des heute zu so ungeahnter Blüte gewachsenen modernen deutschen Turniersportes stand, tritt zum erstenmal im neuen Deutschland mit einer Veran­staltung ganz großen Ausmaßes am 10. März in die Reihe der turnierveranstaltenden Großstädte ein.

Dem ganzen Unternehmen liegt der Gedanke zu­grunde, auch der breitesten Oeffentlichkeit einmal Ge­legenheit zu geben, sich mit dem edelsten aller Sports in allen seinen Zweigen einmal näher bekannt zu machen und sich von der außerordentlichen Aufbau­arbeit zu überzeugen, die hier geleistet worden ist.

Für diese Zwecke waren die den bisherigen Äer- anstaltungen im Hippodrom gezogenen Grenzen zu eng, da hier nach dem Einbau des Vorführungsfeldes nur eine so beschränkte Zahl von Zuschauerplätzen zur Verfügung stand, daß eine wirkliche volkstüm­liche Veranstaltung zu den hierfür gebotenen niedri­gen Eintrittspreisen nicht möglich war. Der Turnier­platz wird daher, trotz der Notwendigkeit, große tech­nische Schwierigkeiten zu Überwinden, nach der Fest- Halle verlegt, in der sich nun die Möglichkeit bietet, neben einem wesentlich vergrößerten Dorführungs- feld eine um ein vielfaches so große Zuschauerzahl unterbringen zu können und dementsprechend die Eintrittspreise so erheblich zu senken, daß eine im wahrsten Sinne volkstümliche Veranstaltung zu- standekommt.

Der Reitsport hat einen ganz ungewöhnlichen

Aufstieg genommen und in einer Reihe von

deutschen Großstädten gehören heute die großen Reitturniere zu den bedeutendsten stehenden Veranstaltungen des Jahres.

An her Spitze steht Berlin, das auch in diesem Jahre wieder mit seinem Internationalen Turnier eine Ver­anstaltung bietet, der Weltinteresse zu kommt. Nicht zuletzt diese großen Hallenturniere sind es gewesen, die den Reitsport vorwärts getrieben und so befruch­tet haben, daß er heute auf dem besten Wege ist, ein wahrer Volkssport zu werden. UeberaU auf dem flachen Lande und mehr und mehr auch in den Städten wird geritten, und überall sind die Reiter­stürme der SA. und SS. die Träger der ganzen großen Bewegung.

Viele hunderttausend traben" heute bei uns im wahrsten Sinne des Wortes.

Es soll nun die Hauptaufgabe des Frankfurter Turniers neben den allgemein reiterlichen Kon­kurrenzen fein, dem breiten Publikum einmal ein Bild von dem Stande und von der Geschlossenheit der in den SA.- und SS.-Reiterstürmen gepflegten Reiterei zu geben und ihr auch in wuchtigen Schaubildern einen Eindruck von der Kraft und Stärke zu vermitteln, die in dieser jugendfri­schen Bewegung stecken. Hier treffen sich junger neuer Geist und alte Tradition.

Die Jahrhunderte alte Erfahrung vieler Reiter­generationen findet ihren Niederschlag in der modernen Reitausbildung

und von den Heutigen finden sich Junge und Alte freudig in der Arbeit an der Ausgestaltung der geliebten Reiterei zusammen.

Frankfurt ist in der glücklichen Lage, über eine Reihe von Fachleuten zu verfügen, die an den An­fängen des Turniersports vor vielen Jahren bereits mitgearbeitet haben und die heute, freudig bewegt über den Aufschwung ihres Sports, zusammen mit den Jungen sich für die Aufbauarbeit zur Verfü­gung stellen.

Dem Turnier, das auch die volle Unterstützung der Berliner Regierungsstellen, der Behörden und der SA. und SS. findet, kann demnach nur eine in allen Teilen günstige Prognose gestellt werden.

Kurze Eportnotizen.

G u ft l Müller (Bayrischzell) wurde zum Füh­rer der Deutschen Winterkampfspiele im Harz be­stimmt.

Die d e u t s ch e S k i - M a n n s ch a f t, die vom 1. bis 4. Februar an den Ungarischen Meisterschaften teilnimmt, setzt sich aus Gustl Müller (Bayrischzell), Alfred Stoll (Berchtesgaden), Franz Reiser und An­ton Eisgruber (beide Partenkirchen), zusammen.

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Ungarn hat offiziell die Einladung Deutschlands zu den Olympischen Spielen 1936 angenommen.

Der Deutsche Amateur-Bo xsportver. band hält seinen 13. ordentlichen Verbandstag am 10. März in Stuttgart ab.

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Aus der Olympia-Bobbahn am Rießer- fee kam am Mittwoch ein Viererbobrennen um den Wanderpreis des Deutschen Bobverbandes zum Austrag. Meister Kilian erreichte mit feinem Bob Olympia" mit 1:18,7 Minuten einen neuen Bahn­rekord und siegte in der Gesamtzeit von 2:38,9 Mi- nuten vor dem Hannoveraner BobWispo".

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Nach Budapest eingeladen wurde die südbayerische Fußballelf, die vor einigen Wochen gegen Hungaria Budapest 5:1 gewinnen konnte. Sie soll in Budapest zwei Spiele gegen eine Stadtelf austragen.

Gottfried von (Tramm, der deutsche Ten­nismeister, schlug bei den internationalen Hallen­meisterschaften von Deutschland in Bremen am Mittwoch den Italiener Quintavalle 7:5, 5:7, 6:3.

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Die Sechstagemannschaft Ehmer- Funda hat sich wieder getrennt. Funda fährt zu- künftig mit Pützfeldt zusammen, während Ehmer sein Standquartier nach Kopenhagen verlegt hat, um dort Fliegerrennen zu bestreiten.

Aus aller Welt.

Autounglück bei Siegen. Ein SS-Mann verbrannt, zwei weitere lebensgefährlich verletzt.

Auf der Landstraße zwischen Siegen und Eiser- feld geriet infolge der glatten Straßendecke ein von Siegen kommendes SS.-Sturmbannauto ins Schleu­dern und stieß mit einem Kraftomnibus zusammen. Der Sturmbannwagen wurde gegen ein eisernes Schuhgeländer geschleudert, dabei entzündete sich das Benzin und der Wagen stand sofort in Flam­men. Der Führer des Autos, SS.-Hlann Willi Schumacher aus Siegen, erlitt bei dem Anprall derartige Verletzungen, daß es ihm nicht mehr möglich war, aus dem brennenden Auto herauszu­kommen. Er verbrannte vor den Augen der entsetzten Augenzeugen. Einer der beiden andern Insassen, SS.-IUann meiner, wurde bei dem Zusammenstoß aus dem Wagen geschleudert. Er er­litt Verbrennungen und Schenkelbrüche. Der andere Mitfahrer, SS.-lftann Daub, wurde von dem Führer des Omnibusses mit großer Mühe aus dem brennenden Wagen gezogen; er trug ebenfalls schwere Brandwunden und schwere Kno­chenbrüche davon. Die beiden SS.-Männer kamen in lebensgefährlichem Zustand ins Siegener Krankenhaus. Der Omnibus wurde ebenfalls erheb­lich beschädigt, doch blieben die Fahrgäste unverletzt.

Aufklärung eines Motorradunglücks.

D-s Motorradunglück, das, wie bereits gemeldet, auf der Chaussee OsterburgWittenberge zwei Todesopfer forderte, hat seine Aufklä­rung gefunden. Wie erinnerlich, wurde in der Nähe von Seehausen der 21jährige Sohn des Viehhänd­lers Beyer aus Aken (Elbe) tot neben seinem zertrümmerten Motorrad aufgefunden. Sein Be­gleiter starb auf dem Transport ins Krankenhaus. Die polizeiliche Untersuchung ergab, daß Beyer von seinem Vater beauftragt worden war, auf dem Schweinemarkt Ferkel aufzukaufen und, gegen das Verbot seines Vaters, seinen gleichaltrigen Freund mitgenommen hatte. Aus bisher noch unbekannter Ursache fuhr Beyer gegen einen Baum. Während sein Begleiter schwer verletzt wurde, erlitt Beyer selbst nur leichte Verletzungen. Aus Verzweiflung über den Unfall brachte sich Beyer einen töd­lichen Kopfschuß bei.

Die Aufzeichnungen der Baseler Mörder.

Wie die Kriminalabteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart mitteilt, haben die beiden Baseler Mör­der Waldemar Veite und Kurt S a n d w e g aus Wuppertal, wie jetzt feststeht, auch den Raub- überfall auf die Stuttgarter Bank in Gablen- berg am 18. November 1933 verübt. Es ist damals gelungen, an dem von den Tätern gestohlenen Kleinkraftwagen eine Fingerspur abzunehmen, die einwandfrei vom rechten Zeigefinger des Raub­mörders Veite verursacht wurde. In einem bei Veite aufgefundenen Taschennotizbuch befinden sich u. a. folgende Aufzeichnungen: 18. 11. 33. (Atü) stu., 5. 1. 34 (13) (atü ba.). Die Abkürzung bedeutet ohne ZweifelAutoüberfall". Die beiden angegebe­nen Daten stimmen mit den Ueberfällen in Stutt­gart und Basel überein. Es steht fest, daß die Täter, nachdem sie Stuttgart verlassen hatten, nach Hause fuhren und sich in Düsseldorf und Köln das fran­zösische und belgische Visum besorgten. Sie sind

dann über Brüssel und Antwerpen nach Paris ge­reist. Dort haben sie sich einige Zeit aufgehalten und sich dann über Marseille nach Basel begeben. Auch nach dem Baseler Banküberfall sind sie vor­übergehend wieder in Marseille gewesen, bald dar­auf aber wieder nach Basel zurückgekehrt. Bei den Tätern fand man außer ihren Selbstladepistolen noch 28 Schuß Munition, Kaliber 7,65 Millimeter. Die Tagebuchaufzeichnungen werden durch die Kri­minalpolizei noch weiterhin genau geprüft. Es ist nicht ausgeschlossen, daß sich anhand der Notizen Anhaltspunkte für die Aufklärung weiterer ähn­licher Straftaten ergeben.

Verbrecherjagd im Saargebiet. Ein Landjäger schwerverletzt.

Eine Abteilung von sechs Landjägern und zwei Kriminalbeamten umstellte dieser Tage das Gelände am sogenannten Steiger-Haus bei Merchweiler (Saar), nachdem gemeldet worden war, daß sich dort der steckbrieflich bgesuchte Franz Zwinger aufhalte, der im Oktober in Karlsruhe einen Kri­minalkommissar erschossen und einen anderen Kriminalbeamten verletzt hatte. Nach der Auf­forderung, die verschlossene Tür zu öffnen, sprang Zwinger aus dem Fenster und gab auf die Beam­ten drei Schüsse ab, von Lenen einer den Land­jäger Weißgerber traf, der durch Bauch­schuß schwer verletzt wurde. Zwinger konnte in der Dunkelheit im Walde entkommen, obwohl ihm noch einige Schüsse nachgesandt wurden.

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LPD. Darmstadt, 24. Jan. Das in Darm­stadt stationierte Sportflugzeug D 2921 erlitt heute bei der Landung einen kleinen Unfall. Die Maschine landete unfreiwillig in einer Baum­krone imEschollbrücker WaId in der Nähe der Autobahn. Der Apparat wurde v o 11 st ä n d i g zertrümmert, während der Pilot Reccius mit leichten Verletzungen davonkam.

Schwätzer kommen nach Osthofen.

LPD. Offenbach, 24. Jan. Die Pressestelle der Polizeidirektion teilt mit: Der bei der Allge­meinen Ortskrankenkasse tätig gewesene frühere Ortsgruppenleiter der NSDAP., Ortsgruppe Buch- rain, Paul Hammer, wurde wegen Schwätze- r e i e n , die das Ansehen der nationalen Bewegung erheblich schädigen konnten, und wegen Verächtlich­machung höherer nationalsozialistischer Führer in Schutzhaft genommen und in das Konzen­trationslager Osthofen überführt. Das gleiche Schicksal traf den ehemaligen Vorsitzenden des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Ortsgruppe Sprendlingen, Ludwig Keim (Sprendlingen), der in herausfordernder Weise die SA. beleidigte und Einrichtungen der NSDAP, herabwürdigte.

Anna Altendorf, geb. Vogt

Gießen, im Januar 1934.

493 0

Gießen, den 25. Januar 1934.

0417

Im Namen der Hinterbliebenen:

Frau Jenny Joseph nebst Kindern.

Danksagung.

Für die vielen Beweise innigster Teilnahme bei unserem so schmerzlichen Verluste sagen wir herzlichsten Dank

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Auskunft durch Herrn Förster Bing zu Treis (Lumda) und das Forstamt.

Gießen, den 23. Januar 1934.

Hessisches Forstamt Gießen.

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Ettingshausen, den 24. Januar 1934.

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