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Ein Gespräch mit Reichswirtschastsminister Schmitt.
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Vankgesehes, die der Reichsbank erlaubt, 0 f - fene - Markt. Politik zu treiben, sind zunächst wenigstens Voraussetzungen dafür geschaffen, daß der Kapitalmarkt ergiebiger wird. Auch die Gemeindeum-
fange für die Arbeitsbeschaffung eingefeht worden, und zwar teils dadurch, dah Kreditmittel als Zuschüsse oder als Kredite für Investitionen der privaten Wirtschaft, namentlich auf dem Gebiete der Vauwirtschaft zur Verfügung gestellt wurden. — Auf verschiedene Weise wurde der Steuerdruck erleichtert. Lrsahanlagen Investitionen usw. auf den verschiedensten Gebieten sind von der Steuer befreit worden. Das System der Steuergulscheine wurde bis zum September 1933 .beibehalten, hinzu kamen besondere Steuersenkungen fürdiekraft- fahrzeug- und die Landwirtschaft. Schliehlich hat die Reichsregierung neuerdings auch die Steuerrückstände zur Arbeitsbeschaffung
Im Waldorf-Astoria-Hotel in Neuyork, einem der größten der Stadt, traten wegen der Entlassung eines Unterkochs plötzlich ungefähr 600 Kellner, Köche und weiteres Küchenpersonal in den Streik. Die
Gästen in den Eßsälen versammelt waren und Speisen bestellt hatten. Alles Einwirken der Hotel-Leitung auf das Personal blieb erfolglos, so daß die drei großen Hauptrestaurants des Hotels geschlossen werden mußten. Später konnte ein Teil des Betrie-
m e r i t e, die sich zu ihrem ersten Kameradschaftstreffen in Deutschland zusammengefunden hatte, versammelte sich am Geburtstag Friedrichs des Großen im Lichthof des Zeughauses in Berlin, wo Ehrenstürme der SA. und SS. Aufstellung genommen hatten. Anschließend zogen die Ordensritter in geschlossenem Zuge zum Ehrenmal und dann zum Denkmal Friedrichs des Großen, wo Kränze niedergelegt wurden.
Plötzlicher kellnerflreik in einem grohen Reuyorker Hotel.
schuld«ng soll u. a. die Lage am Kapltal- markl bereinigen. — Die grundlegende Ilm* Heilung der Agrarwirtschaft hat Bauerntum und Landwirtschaft vor der Gefahr des Zusammenbruchs bewahrt und sie zugleich aufnahmefähiger für Jndustrieerzeugnisse gemacht. — Der Verbrauch ist direkt angeregt worden durch Ehestandsdarlehen, Bedarfdeckungsscheine und Steuerbefreiung einma
liger Zuwendungen an Arbeitnehmer.
Das Schwergewicht aller dieser Maßnahmen liegt einmal darin, die Investitionstätigkeit an allen mög- lichen Stellen der Wirtschaft anzuregen und nament- lich d t e B a utätigkeit wieder in Gang zu bringen Es ist klar, daß der Einsatz konjunkturpoli- tlicher Maßnahmen in einem Teil der Wirtschaft z u n ä ch st nichtalleGebietegleichmäßig befruchten kann. Es wird daher vor allem für die nächsten Monate darauf ankommen, daß der Aufschwung sich möglichst über alle Teile der Wirtschaft gleichmäßig ausbreitet.
bes wieder ausgenommen werden.
Streikunruhen in Spanien. — Eine Tote, vier Schwerverletzte.
In einem spanischen Dorfe in der Nähe von Co- runa wurden Arbeiter, die mit der Verlegung einer elektrischen Hochspannungsleitung beschäftigt waren,
von Gruppen st reitender Bauarbeiter, unter denen sich zahlreiche Frauen befanden, tätlich angegriffen und als Streikbrecher beschimpft. Die Polizei, die bei ihrem Erscheinen von der Menge mit Steinen beworfen wurde, versuchte, die Angreifer mit Schreckschüssen zu vertreiben. Als dies nichts nützte, schoß sie auf die Menge; eine Frau wurde getötet, drei Frauen und ein Mann schwer verletzt.
Erdbeben in Rordchina.
Wie Reuter aus Schanghai meldet, wurden die nordchinesischen Provinzen Schansi und Suijuan von einem Erdbeben heimgesucht, das zwei bis drei Minuten dauerte. Im Bezirk von Wujuan im Süden der Provinz Uijan stürzten zahlreiche Gebäude ein und begruben die Bewohner unter den Trümmern. Man befürchtet, daß zahlreiche Tote und Verletzte zu verzeichnen sind.
Zwei Töchter des Königs von Nepal beim Erdbeben getötet.
Zwei Töchter des Königs von Nepal sowie die jüngste Tochter des Premierministers wurden während des Erdbebens, als ein Teil des Königspalastes umstürzte, getötet.
Aufgehobenes Todesurteil.
Das Reichsgericht in Leipzig hob auf die Revision des 21jährigen Schmiedes Georg K a s p a r i k das Urteil des Chemnitzer Schwurgerichtes vom 20. Oktober 1933 auf unter gleichzeitiger Zurückverweisung der Sache an die Vorinstanz. Durch das angefochtene Urteil war der Angeklagte wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Er hatte am 7. November 1932 den SA.-Scharführer Oskar M i l d- n e r in Chemnitz durch drei Messerstiche getötet. Das höchste Gericht sah durch die bisherigen Urteilsfeststellungen als nicht restlos bedenkenfrei erwiesen an, daß der Angeklagte die Tat mit lieber» legung ausgeführt, also einen Mord verübt hatte.
Senkung der Angestetttenverbands- beiträge.
Berlin, 24. San. (DNB.) Am 1. Februar 1934 tritt eine wesentliche Senkung der Beiträge zu den Angestelltenverbänden ein, die vor allem durch eine großzügige Staffelung der Beitragssätze ermöglicht wurde. Künftig gelten für alle Angestelltenverbände einheitliche Beitragssätze. Einschließlich der Lehrlinge und Arbeitslosen sind im ganzen neun verschiedene Beitragssätze vorgesehen. Für 70 v. h. sämtlicher Mitglieder der Angestelltenverbände bedeutet die Neuregelung eine erhebliche Beitragssenkung. Wenn ein Kaufmannsgehilfe beispielsweise 150 Mark verdient, zahlt er in Zukunft statt 4,60 Mk. nur noch 2 Mark Verbandsbeitrag. Für 20 v. h. der Mitglieder bleibt der Beitrag unverändert, und für 10 v. h., nämlich für die Mitglieder mit einem Einkommen über 4 0 0 Mark, tritt eine geringe Erhöhung ein.
Handel und Gewerbe in Oesterreich fordern Verständigung mit dem Reich.
Gegen übermäßige Beanspruchung der Schuljugend.
Berlin, 24. Jan. (Vdz.) In den „Leitgedanken zur Schulordnung" sind die Ansprüche der Schule und der Hitler-Jugend auf die Schüler und die Rechte des Elternhauses auf Erhaltung des Familienlebens in der erforderlichen Weise abgegrenzt worden. Aus verschiedenen Vorstellungen entnimmt jedoch der R e i ch s i n n e n-
Aus aller Welt.
Die Ritterschaft des Ordens Pour le mSrite am Geburtstage Friedrichs des Grohen.
Die Ritterschaft des Ordens Pour
Suvich gab, plötzlich in den Prunkräumen des Bundeskanzleramtes die Musik einer Gpielbofe, die den versammelten Diplomaten und deren Damen das Hör st- Wessel- Lied in Erinnerung brachte. Der Bundeskanzler gab sofort Anweisung, bei den Gästen nach dem Besitzer der Spieldose zu suchen. Es gelang auch schließlich die Spieluhr zu finden, aber erst, nachdem die vier Verse des Horst-Wessel-Liedes abgespielt waren. Die Spieldose steckte in der großen Standuhr, die das Büfett des Speisesaales des Bundeskanzleramtes ziert.
Kiesige Waffenfunde bei Sozialdemokraten in Niederösterreich.
Wien, 24. Jan. (DNB.) Die Sicherheitsbehörden von Niederösterreich haben verschiedene vertrauliche Anzeigen erhalten, daß in Gebäuden, die der sozialdemokratischen S t a d t g e m e i n d e Schwechat bei Wien gehören, so im städtischen Bad und in Wirtschaftsgebäuden Waffen des aufgelösten Republikanischen Schutzbundes verborgen sind, der bekanntlich die Wehr- formation der Sozialdemokraten war. Bei einer den ganzen Mittwochvormittag anbauerben Haussuchung würben in Schwechat 40 Maschinengewehre, 70 Gewehre, 200 bis 300 Handgranaten, bavon 100 scharf geloben, runb 38 000 Schuß Jnfanterie- munition unb sonstiges Material gefunden unb beschlagnahmt. Bisher sind 30 Personen verhaftet worden, sämtlich Funktionäre des Schutzbundes und Gemeindeangestellte.
halb von Schule und Jugendbund von den verschiedensten Organisationen und Vereinen i n einer oft geradezu gesundheitsschädigenden Weise in Anspruch genommen i wird. Die Schüler werden dabei zu öffentlichen Kundgebungen, Vereinsfesten, Theaterausführungen usw. bis in die späten Nacht st unden herangezogen. Der Reichsinnenminister erklärt in einem Schreiben an die Landesregierungen dies für einen Raubbau an der Gesundheit der Schüler. Er bittet daher, einer solchen mißbräuchlichen Ausnutzung der Schuljugend ohne Rücksicht auf die betreffende Organisation entschieden entgegen» 3 u t r e t e n.
Oer Schuldienst darf nicht leiden.
Berlin, 24. Jan. (VdZ.) Wiederholt ist darüber
Salzburg, 25. Jan. (DNB.) Auf der Tagung des Reichs-Hagobundes, der ältesten überparteilichen Spitzenorganisation des freien Handels und Gewerbes in Oesterreich, wurde eine Entschließung gefaßt, in der erklärt wird, daß die von der Regierung erlassenen Verordnungen zum wirtschaftlichen Neuaufbau Stückwerk bleiben müßten, wenn nicht d i e Voraussetzungen für eine wirkliche Aufbauarbeit geschaffen werden. Diese Voraussetzungen seien aber nur dann gegeben, wenn Oesterreich mit allen Nachbarstaaten im freundschaftlichen Verhältnis lebt. „Wir fordern", heißt es in der Entschließung, „die Wiederherstellung der freundschaftlichen Beziehungen m i t dem Deutschen Reiche. Bei Zurückstellung jeder Prestigepolitik sind die Voraussetzungen hierzu gegeben. Es wird erwartet, daß kein Mittel unversucht bleibt, um diese notwendige Grundlage für einen gesicherten Wirtschafts-Neuausbau zu schassen."
, Die Zeitungen, die diese Entschließung veröffentlichen, u. a. das Süddeutsche Tageblatt in Graz und die Grazer Tagespost, sind beschlagnahmt worden, und zwar wegen des Satzes von der Wiederherstellung des freundschaftlichen Verhältnisses mit dem Deutschen Reiche.
Das Horst-Weffel-Lied im Bundeskanzleramt.
Berlin, 25. Jan. (DNB.) Nach Blättermeldungen aus Wien ertönte bei dem Empfang, den der Bundeskanzler dem italienischen Staatssekretär
gen selbst für unwahr gehalten zu haben. Das Gericht verkennt nicht, daß es im dienstlichen Interesse wesentlich sein kann, daß der Pfarrer seine Ka- pläne über die Stimmung in Kommunistenkreisen unterrichtet, doch hätte er den Kaplänen ein Schweigegebot auferlegen und sie davon unterrichten müssen, daß er selbst die ihm mitgeteilten Behauptungen für unwahr halte. Strafmildernd wurde berücksichtigt, einmal sein Geständnis, dann die Tatsache, daß er als Kriegsteilnehmer voll seine Pflicht getan habe und innerhalb seines Pflichtenkreises dem Marxismus entgegengetreten sei. Erschwerend dagegen wirke die Ungeheuerlichkeit der Behauptungen und die Tatsache, daß Muhler in seinem Amt z u einer besonderen Zurückhaltung verpflichtet gewesen wäre.
bewährt haben, Gelegenheit, sich für das ganze Volk zu betätigen.
Nachdem dann Reichswirtschaftsminister Schmitt in Wiederholung früherer Aeutzerungen Preis- i e r wü n [ch t be- ' iftung
ofsbann stehen alle Lohnbewegungen mter der Kontrolle des Treuhänders nd damit des Staates. Sie wissen, fuhr der Reichs- rinifter fort, daß die Reichsregierung die Anwei- iitg gegeben hat, daß, solange um die Wiederher- !>llung der deutschen Wirtschaft und die Beseitigung liT Arbeitslosigkeit gekämpft wird, wir keine lenderung des Lohn- und Preisni- ]|eaus dulden können. An diesen Leitsatz wird die Reichsregierung auch nach dem 1. Mai fest - jia 11 e n.
Auf die Frage, ob die Entlohnung in der starren T eise wie bisher für alle Zukunft bleiben solle, er» to berte ber Reichsminister: Das ist bamit feines» W’gs gesagt. Im Gegenteil, mir erscheint eine Auf - Lieferung — hoffentlich imZusammenhang n i t einer anfteigenben Konjunktur — d rchaus erwünscht.
Der Besucher erfunbigte sich bann, ob nicht Ge- •icEjr bestehe, baß bie Unternehmer einzelner Grup- lin, bie sich ja doch alle mehr ober weniger kennen, brabrebungen über Maßnahmen in allen Betr.eben ber betreffenben Branche treffen. Demgegen- i: er verwies ber Reichsminister auf bie in bas tz.-setz eingebauten Sicherungen, insbesondre ben T euhänder, unb fuhr bann fort: Wir müssen aber d-zu kommen, baß wir biese Fragen von beiben Seiten aus vom Stanbpunkt bes an» ftinbigen Menschen möglich st ohne Eingriff des Staates regeln. Es muß «In Zug von Kameradschaft und Verständnis zwi- |»en den Männern in der Wirtschaft Platz greifen. Str Unternehmer muß sich auch einmal mit den Arbeitern seines Betriebes an einen Tisch setzen, nicht nur bei schönen Festen, sondern darüber hin» dU5 zu ernster kameradschaftlicher Aussprache. Die nationalsozialistische Gesinnung muß sich durch- schen. Dann besinnt sich auch jeder auf seine Pflicht unö ist bereit, am gemeinsamen Ziel und et ne Hintergedanken freudig mitzu- d b e i t e n. .....
Zu einer Erkundigung über bas künftige Schickste der Verbänbe führte ber Minister aus: Wenn mi- wirklich in unserem Volke ben Klassenkampf «nbqültiq ausrotten wollen, so scheinen mir Ar - leitqeb er= unb A r b e i t n e h m e r v e r - Hnbe für bie Zukunft unerträglich. Nr brauchen für bie Zukunft Einrichtungen m deren sich bie schasfenben Menschen zusammenftnben, richt um ihre materiellen Dinge im Streit aus» guhanbeln, fonbern um das Gedankengut unserer miionalsozialistischen Staatsauffassung m gemein» tomer Besprechung zu vertiefen Gerade da haben die tüchtigen Mitarbeiter aus ben Verbanden, bie sch im letzten Jahr im nationalsozialistischen Sinne
?r Lage sei, Löhne herabzusetzen, erinnerte ber i eichsminister baran, baß zunächst burch bas Gesetz i e jetzigen Tarifverträge bis zum! . . r. ~ s r-^ <•' k v c.
0. A p 7 il verl <jNg ° rt werden Nur der Treu- Minister, daß d,e Schullugend auch außer inber kann in ganz besondreren Fällen 3bere Anordnungen treffen. Vom 1. Mai treten « Regelungen bes neuen Gesetzes in Kraft unb
erhöhungen als höchst unerwünscht bezeichnet unb jeben Versuch, bie Belastung bes Konsumenten herabzuminbern, als äußerst begrüßenswert gekennzeichnet hatte, gab er zum Schluß ber festen Zuversicht Ausbruck, baß alles gut gehen werbe, wenn alle, besonbers aber bie Menschen in ber Wirtschaft, immer so hanbeln, baß sie jebe Sekunbe bem Führer mit reinem Gewissen in bie Augen sehen können.
Klage geführt worben, baß Lehrkräfte burch ben übertriebenen Zwang, Versammlungen, Besprechungen unb dergleichen zu besuchen, derart in Anspruch genommen sind, daß sie selbst beim besten Willen ihren Amtspflichten nicht mehr in ber gebotenen Weise nachkommen können. So sehr ber preußische Kultusmini st er von ben Lehrkräften erwartet, baß sie sich willig neben ihrem Amte bem Dienst in ber Bewegung roibmen, so verlangt er boch in einem Erlaß unter allen Umstänben, baß bie außerschulische Tätigkeit ben Lehrern ben vollen Einsatz ihrer Kraft für bie Schule nicht unmöglich macht.
Drei katholische Geistliche vom Gondergericht verurteilt.
München, 24. Jan. (DNB.) Vor bem Sonber-
gericht München würbe gegen bie brei vor längerer Zeit in Schutzhaft genommenen Geistlichen Stabt- pfarrer Emil Muhler, Kaplan Oskar T h a l e r unb Kathechet So11acher verhanbelt. Dr. Muhler soll Enbe September ober Anfang Oktober beim Abenbessen im Pfarrhaus eine Greuelnach- rjcht verbreitet haben, bie von Kaplan Tha- ler an ben dritten Angeklagten weitergegeben wurde. Dieser hat sie dann wiederum an zwei Lehrerinnen ..... .... ... . z , .
roeiterqegeben. Wegen je eines Vergehens gegen ' Streikenden hatten vorher nicht die geringste ©treib § 3 der Verordnung des Reichspräsidenten vom absicht merken lassen. Sie verließen Punkt 19 Uhr 21. März 1933 wurden verurteilt: Stadtpsarrer Dr. I ihre Oesen und Tische, obwohl schon Hunderte von Muhler zu vier Monaten Gefängnis, ----f —u m,,M" ,h,h
Kaplan Thaler zu drei Monaten Gefängnis und der Kathechet Sollacher zu fünf Monaten Gefängnis. Außerdem haben alle drei die Kosten zu tragen.
In der Urteilsbegründung heißt es u. a.: Es wurde festgestellt, daß Muhler Behauptungen über Vorgänge in Dachau, bie er, wie nicht wiber- legt werben konnte, von einem Kommunisten erfahren hatte, an seine Kapläne weitergegeben hat. Die Behauptungen waren nicht wahr unb infolge» besten geeignet, bas Ansehen ber Regierung schwer zu schäbigen. Dr. Muhler gibt zu, bie Behauptun-
Wettervoraussage.
Noch immer beherrscht bas süböstliche Hoch unser«: Wetterlage. Zwar ist über ben britischen Inseln 'ber Luftbruck weiter gefallen, boch herrschen bort meist sübliche Winde, so baß bie Störung vorerst mehr nörblich abgebrängt wirb. In höheren Luftschichten ist allerdings auch bei uns schon merklicher Temperaturanstieg eingetreten, wie aus den Flugzeugausstiegen zu erkennen ist. Zunächst wird also das trockene Frostwetter noch anhalten, doch ist mit der Weiterentwicklung des atlantischen Tiefs allmählich mit Milderung zu rechnen.
Aussichten für Freitag: Weiterhin neblig- wolkig mit Aufklaren, noch Frost, trocken.
Aussichten für Samstag: Etwas gelinder, stärker bewölkt, noch meist trocken.
Lufttemperaturen am 24. Januar: mittags —1,5 Grad Celsius, abends —4,2 Grad; am 25. Januar: morgens —6,5 Grad. Maximum —1,5 Grad, Minimum — 9,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. Januar: abends —1,3 Grad; am 25. Januar: morgens —2,2 Grad Celsius.
Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik: Dr. Fr. W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für ben Inhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. DA. 11700. Druck unb Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Steinbruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.
Berlin, 24. Jan. (DNB.) „Der Deutsche" ver- isfentlicht eine Unterrebung mit dem Reichswirt- schaftsminister, in der dieser folgendes erklärte: Nach Heinen Eindrücken ist die F ü h r e r s ch a s t in unse- er Wirtschaft in ihrer großen Mehrheit sich durch- us bewußt, daß ihr mit diesem Gesetz nach der >ationalsozialistischen Auffassung über Führertum ine hohe Verantwortung auferlegt st. Das Gesetz läßt zwar dem Führer des Betne- es weitgehende Freiheit in der Gestaltung des Zerhältnisses zu seiner Gefolgschaft. Freiheit >erpflichtet aber. Für den Fall, daß die dem Internerer eingeräumte Freiheit mißbraucht wird, chattete der Gesetzgeber eine Reihe von Sicherungen in, insbesondere bie Einrichtung bes Treu- änbers unb bes sozialen Ehrenge - ichts. Ich bin überzeugt, baß bie Einrichtung bes ireuhänbers, bie ganz auf bie Persönlichkeit ein» ^stellt ist, sich, wie schon in ber Vergangenheit, auf □s beste bewähren wirb.
Aus bie Frage, ob ein Unternehmen überhaupt in
Oer (Sinn des Gesetzes znr Ordnnng der nationalen Arbeit
Für die uns zu unserer goldenen Hochzeit in so großem Maße dargebrachten Ehrungen, Geschenke und Glückwünsche sagen wir allen hiermit unseren herzlichen Dank
Wilhelm Niebch und Frau
Krofdorf, im Januar 1934
0413
Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde
(Naturwissenschaftliche Abteilung)
Freitag, den 26. Januar 1934, 20.15 Uhr im Physikalischen Institut
Vortrag von Herrn Professor Gerthsen:
Gelier Kosmische Strahlung (HObensirahiung)
Gäste willkommen!
H enneberg, Vorsitzender.
*
Verschiedenes
Die Anstreicherarbeit, im Ueber- nachtungsgebäu. de des Bahnhofs Gießen, Frankfurter Str. 132, sollen vergeben werden. Angebotsmuster werden, solange der Vorrat reicht,für 1.20 NM. (feilte Briefmark.) abgegeben. Verding am 5.Febr.
1934,11 Uhr. Zuschlagsfrist 14, Tage. Pret-
Neichsbatuerbaupt Betriebsias ganze
Gießerhen wird.
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Rechn ro0*en N'cht Briefb großen See- Briefe Vergünsn» gA, die Abqeschie- bei inen Plätze wie


