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Wenn auch die Stadt heute infolge des Flaggenverbotes der Abftimmungskommil- ine jeden Fahnenschmuck in den Tag hineinsieht (sogar die französische

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Glänzendes Ergebnis des »Tages der Polizei".

Berlin. 22. Dez. (DNB.) General der Landes- Polizei Daluege dankte der Presse für ihre tat­kräftige Unterstützung des Tages der Polizei, die Zu einem Erfolg geführt habe, der von der Polizei nicht erwartet worden sei. Das Ergebnis sei der Beweis für eine wahre volksverbundene Polizei.

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Die Mannschaft des norwegischen FrachtdampfersSisto", die aus schwerer Seenot von dem ^apag' dampferNeuyork" gerettet werden konnte. Das Rettungsboot stand unter dem Kommando o Zweiten Offiziers derNeuyork", Alfred Wiesen (in der Mitte sitzend, in Uniform), der zur c lohnung für seine Leistung zum Ersten Offizier befördert wurde. Rechts neben ihm der KapiM ott Sisto". _

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Der Führer und Reichskanzler, der zum Empfang des HapagdarnpfersNeuyork" in Cuxhava erschienen war, überreichte dort jedem einzelnen der Reiter persönlich die Rettungsmedaille sowie til Geldgeschenk. Rechts der Kommandant des Rettungsbootes Alfred Wiesen.

hat das Rettungsboot geführt."

Auch die 82jährige Mutter des ersten Offiziers Wiesen, des Führers des Rettungs­bootes, hat es sich nicht nehmen lassen, von Uelzen

Pfundspenden (193 000 Pakete) im Werte von 96 900 Mk.

durch die Ehrung der Rettungsmannschaft DampfersNeuyork" zuteil werde.

Unser Alfred

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Der Protest gegen das Flaggenverbot.

Das Saargebiet zeigte Samstag reichen Flaggenschrnuck.

Saarbrücken, 22. Dez. (DNB.) Das Verbot der Reaierungskommiission, vom 23. Dezember ab bis nach der Verkündung des amtlichen Abstim- mungsergebnisses weder Flaggen, Fahnen und Wimpel noch nationale Symbole und Hoheitszeichen zu zeigen, hat im Saar­gebiet starke Erregung heroorgerufen. Man empfindet es allgemein als eine ganz einsei­tige, gegen die Deutschdenkenden gerichtete Maß- nähme. Durch sie wird es der Bevölkerung unmög» lich gemacht, den gerade in der Verbotszeit herbel- eilenden abstimmungsberechtigten Freunden, Ver­wandten und Bekannten aus nah und fern ihre Freude zu zeigen und den Willkommen zu entbieten, der in den Farben des Mutterlandes, in dem Ho­heitszeichen des Reiches Adolf Hitlers, seinen spre- chendsten Ausdruck findet. Das Gefühl des ange­tanen Unrechts hat heute die deutschen Bewohner des Saargebietes zu einem spontanen Pro- test veranlaßt: Im reichen Flaggen- und Fahnenschmuck prangen die Städte des gan­zen Gebietes: Ein Gruß für die, die in den näch­sten zwei Wochen zurückkehren, um mit dem Ab- stimmungszettel die Heimat zu verteidigen. Ein Willkomm für alle, denn heute darf die Freude sich noch zeigen. Das Verbot gilt erst vom 2 3. De­zember ab.

Empfang her Saarländer aus Amerika.

Saarbrücken, 23. Dez. (DNB.) Ein wahr­haft überwältigender Empfang wurde den etwa 3 50 Saar deutschen aus Süd- und Nordamerika bereitet, die am Sonntag von Bremen hier eintrafen. Tausende und Abertausende

für den Fortbestand der Leistungsfähigkeit der deut­schen Wirtschaft heraus die Bitte:

Stellt für Ostern 1935 der deutschen Jugend viel Lehr- und Ausbildungsplätze zur Ver­fügung?

Die Ausbildung des Nachwuchses für alle Zweige der Berufe, der Wirtschaft und der Verwaltung ist keine Angelegenheit, die nur den einzelnen Betrieb angeht, sie ist eine Angelegenheit des ganzen deutschen Volkes und der ge­samten deutschen Wirtschaft.

Meldungen von Lehr- und Ausbildunas- stellen für alle Berufe nehmen mündlich, schriftlich und durch Fernruf die deutschen Arbeitsämter (Berufsberatungsstellen) jederzeit entgegen.

Dr. Hecker,

Leiter der Reichswirtschaftskammer.

Dr. Ley,

Leiter der Deutschen Arbeitsfront.

Baldur von Schirach, Reichsjugendführer.

Dr. S y r u p, Präsident

der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung.

Sonderweihnachtsspende der Eisen­bahner für das Winterhilfswerk.

Berlin, 22. Dez. (DNB.) Das Reichsbahn­personal hat zu Weihnachten für das Winter­hilfswerk eine Sonderspende von 500000 Mark zur Verfügung gestellt.

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bescherungen aller Art. An Sachwerten noch Sven- den an warmer Kleidung, Brennmaterial, Scyuh- aeug, Wild, Fleisch- und Wurstwaren, Weihnachts- bäume, Kinderspielzeug usw. Dazu Verpflichtungen von einzelnen Polizeibeamten, die z. B. Saarkinder für die Zeit von sechs Wochen bei sich aufnehmen wollen. Die Polizei hat freudig gegeben unter vollstem Einsatz jedes einzelnen. Sie ist aber auch

Der Führer begrüßt die Letter derNew yorf".

Deutschlands Dank an die tapferen Seeleute.

Daneben Tausende und Abertausende von Kin- derspersungen, Tausende und Abertausende von

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Kunst und Wiss-nschast

Um das Wenschenrechf^ ein neuer Zöberleinsilm-

In Berlin wurde der neue Großsilm M Um das Menschenrecht" urausgem , Drehbuch und Manuskript stammen von b e r l e i n. Von ihm gilt, was auch schon DOn yj berleins FrontfilmStoßtrupp 1917" gall eI - echt". Die Handlung des Films ist aufgebaut dem Schicksal von vier Frontkameraden. das tiefste Kameradschaftserlebnis Dcrbinbet, es geben kann, stehen sich in feindlicher v gegenüber, bis sie zum Schluß in der Hostnung eine bessere deutsche Zukunft und auf einen ö rer, der fein Volk endlich in einem echten rnus zusammenführt und einigt, sich mic6 Die einzelnen Bilder, mögen sie nun komm schen Massenversammlungen, die patriotische serkundgebung ober das Zusammenhocken ' Freikorpsunterkünften, das Vorgehen an oe ferfronten unter den peitschenden .mit­

ten zeigen, sie alle sind Wirklichkeit. Die ' arbeit von Ludwig Schmidt-Wildy . uneingeschränktes Lob. Die Kämpfe, die S werden, stellen die Besreiungs Münchens Räteherrschaft im Jahre 1919 bar. 2KW' lebnis, das bem Film zugrundeuegt, N gültig. Es ist in Hamburg, in ^rün, * ^den gebiet, kurz überall ba, wo es burchgem a) mußte, das gleiche gewesen.

Mannschaft dem Führer. Sodann stellte, der Leiter der Rettungsaktion, der jetzige Erste Offizier Alfred Wiesen, dem Führer die Besatzung des Rettungsbootes einzeln vor. Unter dieser befinden sich auch 5 Männer vom Marinesturm 1 Hamburg, des ersten deutschen Marine-SA.-Stur­mes. Der Führer überreichte sodann der elfköpfi­gen Besatzung des Rettungsbootes die Ret­tungsmedaille, dem Kommodore Kruse, dem Ersten Offizier und dem jetzigen Ersten Offizier Wiesen je eine goldene Uhr mit seinem Namenszug als Geschenk und den 10 Mann­schaftsmitgliedern des Rettungsbootes je einen Um­schlag mit einem Weihnachts- und Ur» laubszuschuß. Mit nochmaligem Dank an die Rettungsmannschaft verabschiedet sich der Führer und begibt sich mit Kommodore Kruse in dessen Kajüte, wo er sich den genauen Hergang der Rettungsaktion* schildern läßt.

Nachdem der Führer und Reichskanzler das Schiff verlassen hatte, versammelten sich die Be­satzung und die Fahrgäste derNeuyork" auf bem Achterbeck, um hier den ruhmreichen Männern des RettungsbootesNeuyork" einen feierlichen Emp­fang zu bereiten. Die zehnköpfige Besatzung des Bootes hatte auf Deck Aufstellung genommen. Hinter ihnen waren die 16 geretteten Norweger angetreten. Die Betrieszellenobleute der Hapag- betriebe waren mit ihren Fahnen erschienen. Der stellvertretende Betriebsführer Dr. Hoffmann überreichte den Mitgliedern der Rettungsmann­schaft ein Geschenk und dem Kapitän Kruse mit kurzen Dankesworten den Commodore - Stander. Sodann ein Kommando des Ersten Offiziers Wie- fen und unter den Klängen des Badenweiler Mar­sches ging der Commodore-Stander am Mast hoch. Der norwegische Konsul dankte im Namen der norwegischen Regierung den Seeleuten von ganzem Herzen für ihre Tat.Es ist eine Freude", (o sagte er,in den norwegischen Zeitungen zu lesen, wie hoch Ihre Tat eingeschätzt wird. Bei nächster Gelegenheit wird die norwegische Regie­rung den besonderen Dank des norwegischen Volkes zum Ausdruck bringen. Seien Sie versichert, daß Norwegen Ihre Taten beurteilt nach den Worten: ,Es lobt den Mann die Arbeit und die TatV

Empfang im Rathaus.

3m Hamburger Rathaus fand eine Ehrung der Rettungsmannschaft derNeuyork" durch den Senat statt. Auf dem Adolf-Hitler-Platz begrüßte eine riesige Menschenmenge begeistert die tapferen Seeleute. Reichsstatthalter Gauleiter K a u f m a n n, die Spitzen der Wehrmacht, insbesondere die Reichs­marine, der Reichs- und Staatsbehörden, der Par­tei und führende Persönlichkeiten der Seeschiffahrt. Regierender Bürgermeister Krogmann hieß Commodore Kruse, den ersten Offizier Wiesen und fein Bootsmannschaft herzlich willkommen und über­reichte ihnen Ehrenurkunden des Senats. Den Dank der norwegischen Regierung und des norwegischen Volkes übermittelte Generalkonsul Birkeland (Hamburg). Die norwegische Regierung werde dem König einen Vorschlag für eine ihrer glänzenden Rettungstat entsprechende Anerkennung unterbreiten. Die Mannschaft des Rettungsbootes könne das

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gezweifelt hatte zum ersten Male feit fünfzehn Jahren die Trikolore eingezogen), fo hat der herzliche Empfang doch den Heimkehrern ae- zeigt, daß ihre Liebe dahingehört, wo ihnen wahr­hafte Liebe entgegengebracht wird.

Weihnachtsfest mit dem Gedanken verbringen, daß sechzehn Männer es ohne ihren Einsatz nicht mehr mit ihren Familien hätten feiern können. Norwegen werde sich stets der kühnen Tat in Dankbarkeit und Anerkennung erinnern. Der Vorsitzende des Bezirks­oereins bet Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger kündigte an, daß Kruse, Wiesen und der Mannschaft des Rettungs­bootes die Rettungsmedaillen und Auszeichnungen der Gesellschaft verliehen werden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Hamburg - Amerika - Linie, Staatsrat H e l f f e r i ch, dankte für die hohe Aus­zeichnung, die auch der Hamburg - Amerika - Linie

ebenso freudig unterstützt worden von den Volksgenossen, Die in der Lage waren, ihr zu helfen. Sie hat geopfert nach dem selbstverständ­lichen Grundsatz, daß der im festen Lahn und Brot stehende Beamte und fei fein Einkommen noch so gering, verpflichtet ist, mit seinem Opfer die größte Not bei den hilfsbedürftigen Volksgenosfen zu bannen. Was der Deutsche Polizeitag bewiesen hat, wird die Zukunft erhärten: Die Volksverbundenheit zwischen der staatlichen Exekutive und dem gesamten Volk ist hergestellt und sie wird bleiben in guten und in bösen Tagen.

Ausruf

zur Einstellung von Lehrlingen

In wenigen Monaten, am 1. April 1935, verlassen wieder je 600 000 Knaben und Mädchen die Volksschulen und rund 100 000 Jugendliche die Fachschulen und höheren Lehranstalten. Die meisten von ihnen möchten Lehr - und Ausbildungs- stellen in Handwerk, Industrie, Handel und Verwaltung finben. Sie alle wollen etwas Tüchti­ges lernen, um später mitzuhelfen, durch berufliche Leistungen die wirtschaftlichen Grundlagen bes beutschen Volkes zu sichern. Bereiten wir biesem anerkennenswerten guten Willen der beutschen Jugenb, sich einzugliebern in die Gemeinschaft Des werktätigen und schaffenden deutschen Volkes, keine Enttäuschung! An Lehrherren und Lehrmeister, Be­triebsinhaber und Betriebsleiter sowie die verant­wortlichen Stellen der Verwaltung im Staate und in den Gemeinden richten wir daher im Namen der deutschen Jugend und aus der Verantwortung

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auch für die Regierungskommission notwendige Folgerungen. Nach § 30 des Saarstatuts hat die Saarbevölkeruna einen Anspruch auf Ört­liche Polizei. Aus dem Wortlaut der Bestim- mung ergibt sich einwandfrei, daß in die Polizei keine Kräfte aufgenommen werden, die nicht zur örtlichen Polizei gehören, also von außerhalb des Saargebiets kommen und der überwiegenden Mehrheit der Saarbevölkerung V e i n d l i ch gegenüberftehen. Diese Bestimmung hat somit vor allem auf bie Emigranten Anwen­dung zu finben. Soweit solche Personen aber be­reits in bie Polizei eingestellt sinb, müssen sie kraft iroingenben Rechtes unverzüglich entfernt werben. Wenn bie Regierungskommission bisher bie Einstellung von Emigranten in bie Polizei glaubte mit bem Hinweis darauf begründen zu rönnen, daß die örtlichen Polizeikräfte nicht aus- reichen, fo fällt dieser Vorwand mit der Bereit­stellung der Polizeitruppen selbstverständlich weg.

Ich darf mich der Hoffnung hingeben, daß Sie, Herr Präsident, nachdem Deutschland der Entsen­dung der Polizeitruppen im Interesse einer Ent- ipannung der zwischenstaatlichen Beziehungen zuge- timmt hat, auchnun Ihrerseits zur Wieder- lerstellung der Rechtsordnuna im Saargebiet bet­ragen und die Emigranten sofort aus Dem saar­ländischen Polizeidienst entfernen.

Genehmigen Sie, Herr Präsident, den Ausdruck meiner vorzüglichsten Hochachtung.

(gez.) Bürckel.

Die Feststellung des Abstimmungsergebnisses. Saarbrücken, 23. Dez. (DNB.) Die Regie- rungskornmission veröffentlicht eine Verordnung Der Abstimmungskommission über bie Feststellung bes Abstimmungsergebnisses, in der es heißt, baß nach Abschluß bes Wahlgeschäftes bie Urnen ver­siegelt unb mit ben Wahlprotokollen unter Auf­sicht ber von der Abstimmungskommission j$u biesem Zweck zugeteilten neutralen Beamten nach Saar­brücken übergeführt unb ber Abstimmungskom- Mission übergeben werben. Mitglieder bes Wahl­büros, bie ben verschobenen Parteien angehören, werben bie Transporte begleiten. Die Ermitt­lung bes Wahlergebnisses wird in Saar­brücken am 14. Januar, um 8 Uhr, anfangen unter ber unmittelbaren, ausschließlichen Aufsicht der Kommission. Neutrale Beamte werben in Gruppen von drei die Zählung vor­nehmen. Vertretern der Saarbevölkeruna, Deutsch­lands, Frankreichs und der Presse rocroen Plätze in dem Saal, wo" die Ermittlung stattfindet, ange­wiesen. Die Kommission entscheidet über die Gül­tigkeit der Stimmzettel. Das Ergebnis wird erst bekanntgegeben, nachdem sämtliche Zäh­lungen stattgefunden haben. Von der Kommission werden Maßnahmen getroffen, damit das Ergebnis nicht im voraus bekanntgegeben wer­den kann.

ihrem Sohn nach Curhaven entgegenzufahren fitzen abends beim Tee", fo erzählt sie, ,als"b? Telephon schrillt. Meine Tochter geht zum &PPQt:t5 dann kommt sie ins Zimmer gestürzt unb tont kaum sprechen vor Erregung, als sie von ber ff,? nen Tat berichtet:U n f e r Alfred hat hn» Rettungsbootgeführt!" Ich selbst habe [05, geheult, fo sagte die weißhaarige Mutter des erst» Offiziers, als ich nach der ersten Freude an Vu Gefahr dachte, in der mein Junge unb jein» Mannschaft geschwebt haben. Eine ganze Reihe doi Jahren pendelt er nun schon zwischen Hamburg Neuyork hin und her, fo erzählt sie weiter, auf St. Louis", auf derAlbert Ballin" unb dies _ feine erste Reise auf derNeuyork". Den Weiikri hat er auf derMoltke" mitgemacht. Schon einigen Jahren ist mein Junge a n ber 9t tungstat bei bem Untergang besf)o ländischen DampfersA lkaid" in Nähe von Neuyork beteiligt gewesen." mer wieder hört man aus den Worten ber rüfti alten Dame die Freude über die Rettungstat kühnen Bootsbesatzung.

Des Führers Glückwunsch.

Die Verleihung der Rettungsmedaille an alle Beteiligten.

Wie am Samstag schon kurz gemeldet, hatte der Führer unb Reichskanzler es sich nicht nehmen lassen, bie tapfere Besatzung berNeu­york" bei ihrer Ankunft in Cuxhaven persönlich zu ihrer schneibigen Rettungstat im Atlantik zu be- gluckwünschen. Der Führer schritt burch bas Spalier ber Reichsmarine unb ber Marine-SA. aum Pier, wo Kommobore Kruse ben Reichskanzler erwar­tete unb auf bas Promenabenbeck berNeuyork" geleitete, wo in ber Halle bie Rettungsmannschaft sowie bie übrige Besatzung bes Schiffes Aufstellung genommen hatte. An sie richtete ber Führer fol­gende Ansprache:

Herr Kommodore! Ich bin gekommen, um Ihnen im Hamen der ganzen deutschen Hatton den Dank für Ihre hervorragende Tat auszu­sprechen. Das ganze deutsche Volk ist st o l z auf Sie! Und auch der deutschen Schiffahrt haben Sie große Ehre erwiesen! Sie haben vor der Welt bekundet, daß deutsche Schiffsbesahungen tapfer, furchtlos und heldenmütig find; Sie haben aber auch der Welt gezeigt, daß das deutsche Volk alle Zeit zu friedlicher Hilfe bereit ist. Ich gratuliere Ihnen, Herr Kommodore, zu einer solchen Besatzung, und ich beglückwünsche das deutsche Volk zu fo tapferen Wannern!

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