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Mergentheim
Rothenburg
Mosbach
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Der pariser Besuch Simons
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trägt tiefe Spuren seines ,Iaro" selbst ist skandinavischen
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gründlicher khre verkannt!
Backnang. Die erste ärztliche Hilfeleistung wurde von Bahnärzten und Aerzten aus Sulzbach und Backnang geleistet; außer Feuerwehr und Sanitätskolonnen beteiligte sich auch der Arbeitsdienst an den Rettungsarbeiten. Die Reisenden des Zuges 1978 sind mit Sonderzug nach Stuttgart weiter- befördert worden, von Crailsheim und Stuttgart sind Hilfszüge abgegangen. Der Schnellzug 238, der von Berlin kommt, ist über Hessenthal nach Heilbronn, der Schnellzug D 117 nach Nürnberg über Aalen umgeleitel worden. Die Untersuchung der
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Recht betont der Engländer Allen Mawrer in fei= nem Buche über die Wikinger: „Das Rechtsbewußt' sein war stark im skandinavischen Geist, und oh
unternommen werden,
Sinowjews, Kamenews und Trotzkis
verletzten Bahnunterhalkungsarbeilers Johann Roller und der Lokomotivführer Adolf S ch e e r e r aus Stuttgart, der den verunglückten Personenzug Nürnberg—Stuttgart geführt hat, ihren Verletzungen erlegen. Denig später erlagen auch der Bahnarbeiter Roller und der Zugschaffner Sinzinger ihren schweren Verletzungen. Die Zahl der Todesopfer hat sich damit auf zehn erhöht. Bei einem anderen Toten handelt es sich um den pensionierten Postassistenten Karl S t e i - freie aus Kinzelsau. Das Befinden der übrigen Schwerverletzten ist den Umstünden nach zufriedenstellend. Die schwierigen Aufräumungsarbeilen an der Anfallstelle sind mit größtem Rachdruck durchgeführt worden. Der regelmäßige Betrieb ist wieder im Gange.
Ti5 im Sinne der eigenen '.uhrheit ist — man möchte mit Rücksicht
Wgs Hfc:db denn von den alten Briten, die ein halber!!, ldhrtausend die römische Herrschaft über sich ertracijerhatten, so tapfer sie sich zeitweise dagegen
Frankreichs völlig durch die S a a r a b st i m - m u n g und ihre politischen und wirtschaftlichen Probleme und die R o m r e i s e Lavals in Anspruch genommen sei. Die französische Regierung wünsche nicht, daß diese Fragen durch die Aufrollung des Abrüstunasproblems kompliziert würde. Zur Ostpaktfrage werde Deutschland binnen kurzem aufgefordert werden, Stellung 311' nehmen. Das Bewußtsein, daß Großbritanniens Standpunkt in dieser Frage sich mit dem Frankreichs decke, werde als Stärkung der Stellung Lavals bei den Verhandlungen betrachtet.
„Daily Telegraph" berichtet, daß Sir John Simon den Ministerpräsidenten F l a n d i n und den Außen- Minister L a o a l zu einem baldigenBesuch in London eingeladen habe. Beide würden der Einladung gern Folge leisten, doch vor dieser Reise müsse die Saarabstimmung erledigt sein. Alles deute aber darauf hin, daß die Frage der A b r ü st u n g s- konferenz wieder aufgeworfen werden würde. Entgegen allen amtlichen Ableugnungen seien die Vorbereitungen zu einer Verlängerung der Militärdienstzeit in Frankreich vom nächsten Frühjahr ab in vollem Gange.
statt ihn durch Wiederbelebung erneut für die Kräfteentfaltung aller seefahrende Mächte ausreichend zu gestalten. Lord Palmerston stritt einst den Deutschen jeden Anspruch auf Seegeltung rundweg ab: „Die Deutschen", erklärte er, „mögen den Boden pflügen, mit den Wolken segeln oder Luftschlösser bauen; aber nie seit Beginn der Zeiten hatten sie den Genius, das Weltmeer zu durchmessen, die hohe See oder auch nur Küstengewässer zu durchfahren." Tatsachen verschwinden nicht da- durch, daß man sie leugnet. Englang kann seine Seegeltung heute weniger als je dadurch behaupten, daß es den alten Römern nacheifert, statt sich durch eine bewußte Pflege unentrinnbarer Schicksals- gemeinschaft mit allem Nordgermanentum den Rückhalt zu sichern, ohne den es den über sein Weltreich heraufziehenden Gefahren nicht zu trotzen vermag.
neigt, den jetzigen Stand der deutschen Rüstungen als Grundlage für einen Fortschritt in Richtung auf Begrenzung zu betrachten. Irgendwelche weiteren Schritte würden vorläufig kaum
intellektuelle Verirrung moderner führender England fast sagen: leider! — daß kein Ir germanischen Völkerfamilie mehr Ursache i die Unberührtheit seiner wirklichen ii von römischer Alters-Kultur und -Ver- wlz zu sein, als gerade die „Angelsachsen".
greifbaren Ergebnis geführt. 2Uan vermutet ein Versäumnis im Zugmeldeverfahren. Der Zusammenstoß der beiden Züge war so stark, fraß sich die Tender der Lokomotiven in den Führerstand schoben und die nachfolgenden Gepäck- und Postwagen mit dem ersten Personenwagen e i n wirres Durcheinander bildeten.
Zu dem Unglück teilt die Reichsbahndirektion Stuttgart mit: Von den im Krankenhaus untergebrachten Schwerverletzten find die neunjährige Marianne Roller, Tochter des gleichfalls schwer
Stuttgart, 22. Dez. (DRV.) Am Samstag um 9.20 Uhr stieß auf der eingleisigen Strecke Murrhardt-Backnang der Personenzug 1978 Hessenthal—Stuttgart aus der freien Strecke bei Haltepunkt Schleißweiler mit dem Rachzug zum Personenzug 1973 Stuttgart—Rürnberg zusammen. Das Gleis ist gesperrt. Festgestellt wurden dabei sechs Tote, 15 Schwerverletzte und eine Anzahl von Leichtverletzten. Unter den Toten ist der Zugführer B r a h e l aus Crailsheim. Die
Schweres EisenbchlllmM in Württemberg.
Zwei Personenzüge zusammengestoßen. — Zehn Tote, elf Schwerverletzte.
ie : u m 5 zu erinnern, wo britische Handels- ko.oa in aller Welt Kapital daraus zu mmcht, daß sie den gemeinsamen römischen foi, „angelsächsischer" und romanischer „Zivi- »"dbetont und zu deutscher „Barbarei" in na bringt, die, wie die Londoner „Times" «sllihren Lesern an leitender Stelle ausein- Ms -, davon herrühre, daß die Deutschen nie» »c den Römern richtig unterworfen und mit Sbtur durchtränkt werden tonnten. Niemals
‘auflefilmi'.n, übrig, nachdem in den folgenden Jahr- ieM/' in 6i hundeuril vom Festlands her eine Erobererwoge unasmebaille nai^ wanderen über sie dahinbrauste? Ihr Land ) Sieltn. roar ,tw:i ungemein dünn bevölkert, größtenteils
von "iBulbern und Sümpfen bedeckt. Die Römer bautei, Ätrahen und Festungen, erschlossen die Roh- ■g*™™ ftoffqrtilin des Landes dem damaligen Welthandel und h.'cobu trotz nachdrücklicher Ausbeutung zu eigener Wucherung den allgemeinen Wohlstand.
Au-L stuggebend blieb aber für die Römer bei der B.hevmiciung der britischen Inseln deren strate- n i s ck> ^Bedeutung. Sie sicherten sich damit die ftontrxl über die Unterläuse von Seine, Schelde, Maa^Hein, Ems, Weser, Elbe und die Ausgänge der 9 Wi - und Ostsee. Die nichtbritischen Anrainer der n o:!:schen Meere waren eingekesselt und müßten die MUcneidung von der unmittelbaren Seeoerbindung i zr i Mittelmeer um so empfindlicher spüren, als d'i'i ilicheren Ueberlandwege zum nahen Orient in be n’Plafce verödeten, wie die römische Herrschaft den r D’ ;id)eren größere Sicherheit bot.
Vic I :>ehr als örtlicher Bevölkerungsdruck erklärt dies ti Belagerungszustand, den die römistch! Weltherrschaft über Mittel-, Nord- und Osteu m. i verhängte, die A u f b r u ch s st i m m u n g, die t Diorbgermanen erfaßte, sobald der Druck römihdji Umklammerung nachließ. Die Überragende Sebeiclq g, die nach dem Entdeckungszeitalter der Verlor fr: mit der Neuen Welt für ganz Europa erlancgd läßt uns heute kaum mehr ahnen, welche Rolle) Ueberlandverkehr nach den Sitzen antiker Äultuie iir die nordischen Küstenbewohner schon im SIlteriHr spielte.
Voidi Unde der Römerherrschaft bis wm Er- loschcwi ii?r Hansa waren die britischen Inseln nicht viel coinres, als biß Ueber-Nordfee-Kolo- n i e । Icrr Stammgermanen. Nachdem chau- kischeir„icHsische und nordische Seeräuber schon seit 5afrr!.'trillerten an den Küsten des römischen Reichs umbc^ctreift waren, konnte nach dem Abzug römi'ifi? Legionen nichts mehr das Vordringen norbii-T • Eroberer von den Küsten und Fluß- müntonien der Nordsee aus aufhalten. Die Nordsee norle zur Schiffsbrücke und Heeresftraße, über Die ziilyhft Angeln und Sachsen in solchen Schaurmin England eindrangen, daß die Halbinsel Jütlcllck verödete und den Dänen die Möglichkeit bot ; Jfji über Fünen und Langeland ungehindert auf .2ir Feftlande auszubreiten. Der sächsische Häux?ül:g H e n g i st wurde der Begründer des erfterlEieiDftänbigen Königreichs in England.
Di teH'.mpfe und Leiden der von der Küste immer tiefen in! die Wälder und Sümpfe des Innern zu- rüifgi^ärrngten alten Briten landen in den Sagen unb Silanen vom König Arthur und feinem Krebs nrien späteren Niederschlag. Fast anderthalb Iahrubroerte dauerte das Ringen, in dem b i e k e l iiiilig. b r i t i s ch e Urbevölkerung auch auf .cjMb, in Wales, Cornwall unb im schottischen Hochifkue großenteils aufgerieben und jedenfalls völli g nn t e r b r ü rf t wurde. Es blieb von ihr, da Mil,ißarbaren" vom Festlande her immer neuen Zuz^pi Erhielten, schließlich nicht viel mehr übrig, als M Marne, den die Sieger mit einem Teil des KultMxctes, das die alten Briten von den Rö- mermiib den Aposteln des Christentums empfingen, . ü übernahmen.
EiinU^idend für die Zukunft der britischen Inseln 'i Dir war, daß nunmehr Germanen, die von bischer Herrschaft im Kern unberührt gefrlM-bi waren, die Ausgänge der nordischen Tleeir geherrschten und weltoffenen Sinnes die freien Infaltung der Kräfte aller nordischen Küsten- bewochcr begünstigten. Den weiteren Einschlägen uraecrvcilischen Raffen- unb Seefahrerblutes im AeMiwi ber Wikinger war es zuzuschreiben, daß die Spuren der Römerherrschaft auf den british Inseln gründlicher verwischt wurden r selbst in Mitteleuropa, wo oft gerrrmüches Stammesbewußtsein nachträglich Ein- stüssc Mimischer Kultur erlag, nachdem die römische Mackhlchon längst zttsammengebvochen war. Mit
London, 24. Dez. (DNB.-Funkspruch.) In den Aeußerungen der Pariser Berichterstatter der Morgenpresse über die Begegnung, die Sir John Simon am Samstag mit den französischen Staatsmännern hatte, wird zugegeben, daß bei einer Aussprache, die nicht länger als zwei Stunden dauerte, wenig mehr als ein allgemein gehaltener Ueberblick über die außenpolitische Lage in Europa möglich war und daß von Beschlüssen oder auch nur von eingehender Behandlung eines der durchgesprochenen Probleme keine Rede fein konnte.
Indessen glaubt der Pariser „Times"-Korrespon- bent, daß die Frage der deutschen Aufrüstung den Hauptgegenstand gebildet habe. Die britische Politik ziele auf allmähliche Schließung der durch die französische Note vom 17. April geschaffenen Kluft ab. Großbritannien und Frankreich seien sich jetzt einig darin, daß Abrüstung eine wesentliche Voraussetzung der Erhaltung des Friedens fei, daß einseitige Abrüstung nicht in Frage komme und daß Verminderung oder Begrenzung der Rüstungen nur durch ein System garantierter Sicherheit zustande gebracht werden könne. Beide wünschten ferner Deutschlands Rückkehr nach Genf, feien aber über b i e Methoden verschiedener Meinung. Frankreich sei nach wie vor gegen die Anerkennung der deutschen Rüstung und fei nicht g e -
Ursprungs und ersetzte das englische „boom". Derselbe Autor schreibt dänischem Einfluß eine Wandlung in der Auffassung' vom Verbrechen zu. Ursprünglich verstano man darunter einen Bruch des Friedens oder das Ergebnis eines Streites, der meist durch Geldentschädigung beigelegt werden konnte. Mit den Wikingern wurde der germanische Ehrbegriff nach England verpflanzt, der die Mitglieder einer Kampfgenossenschaft zusam- menbinbet. Ein Verbrecher galt hinfort als ein Mann, der sich der Kameradschaft in einem Verbände von Kriegern als unwürdig erwies und als solcher zu ächten sei. Nicht minder bezeichnend ist die größere Unabhängigkeit von Rom, in der sich das Christentum in England unter dem Einflüsse der Wikinger schon vor dem Zeitalter der Reformation entwickelte.
Von der Mitte des 9. bis in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts hinein waren die Wikinger die eigentlichen Herren Eurovas. 'Sie geboten außerhalb ihrer skandinavischen Stammsitze in Irland, auf Man und anderen westlichen Inseln, England, in der Normandie und großen Teilen Rußlands; sie besiedelten Grönland und kamen bis an die Küste Nordamerikas; sie bereiteten als Normannen durch Eroberungen im Mittelmeer die Kreuzzüge vor. Ueberall erwiesen sich freilich die Nachschübe, die ihre Siedlungen erhielten, als zu schwach, die Masse der Besiegten dauernd in Schach halten zu können. Die großen Reiche, die sie begründeten, entschwanden wieder ihrer Führung, aber im Grund genommen bedeutete der S) an f ab unb, der im 14. Jahrhundert die Vorrangstellung in den nordischen Gewässern gewann, nur eine Schwerpunktsverschiebung nordgermanischer Meerherrschaft, und von weltgeschichtlicher Warte aus gesehen kann man sogar d i e See« Herrschaft Englands als eine Fortsetzung und Krönung der Wikinger-Sendung betrachten, zumal die Blutzufuhren aus den Kreisen der Fest- lanbgermanen auch nach den Zeiten Wilhelms bes Eroberers niemals aufbörten.
Wen heute die englisch sprechenden Völker unter dem Sammelnamen der „Angelsachsen" zu- sammengefaßt werde, so ist das im Grunde ebenso irreführend, wie die Bezeichnung der Bewohner Englands unb Schottlands als „B vite n". Wie die alten Briten in den Angeln und Sachsen aufgingen, so diese in den späteren Eroberern aus den skandinavischen Ländern und der Normandie. In den Vereinigten Staaten unb Kanada wäre der „angelsächsische" Bevölkerungskern ohne starke Einschläge ton» tinentaleuropärsch-germanischen Blutes einer Zer- etzung durch fremdrassige Elemente schonungslos ireisgegeben; ebenso in Südafrika. Auf den briti- chen Inseln aber erlebt man in führenden Kreisen eine Art Rückfall in die Geistesverfassung spätrömischer Herrschaft, in die Neigung, die Entwicklung zur Freiheit der Meere rückwärts zu revidieren, von einem schrumpfenden atlantischen Verkehr kontinental- Wettbewerber möglichst auszujchliehen,
isiiieitgemäh, an die Zusammenhänge w fj|i3i3er Eroberung Englands durch ie 9 loggermanyi und den durch diese herbei- ef histe. Zusammenbruch des römischen
Aus aller Wett.
Was gibt das deutsche Volk zu Weihnachten aus?
Auch Weihnachten ist ein Wirtschaftsbarometer, denn, wenn auch die Lust des Schenkens in unserem Volke immer groß war, die wirtschaftliche Lage spricht schließlich doch das entscheidende Wort. Daß es dabei um riesige Summen geht, die für Weihnachten ausgegeben und auf der anderen Seite wieder eingenommen werden, steht fest, auch wenn es nicht immer möglich ist, die Beträge einigermaßen genau zu erfassen. Rechnen wir die Weihnachtsausgabe pro Kopf ber beutschen Bevölkerung von 66 Millionen auf durchschnittlich 3 Mark in diesem Jahr, was wohl kaum zu hoch gegriffen fein wird, so sind es fast 200 Millionen Mark, die für Geschenke ausgegeben werden, wobei auch die Ausgaben für Speise und Trank und für d e n Weihnachtsbaum mit feinem Schmuck darin enthalten find. Es werden im Jahr etwa 15 Millionen Weihnachtsbäume in Deutschland gebraucht, die selbst bei einem Durchschnittspreis von 50 Pf., d" wahrscheinlich zu tief gegriffen ist, immerhin 7,5 Millionen Mark ausmachen. Es handelt sich hier also um einen wichtigen forstwirtschaftlichen Nebenbetrieb. Der Bedarf an Weihnachtskerzen beträgt etwa 180 bis 200 Millionen Stück, die einen Wert von etwa 10 bis 11 Millionen Mark dar- stellen. Ein Weihnachtsbaum ohne Lametta ist eigentlich undenkbar, und tatsächlich wurden im vorigen Jahr 300 000 Kilogramm Lametta benötigt, die einen Wert von etwa 700 000 Mark haben. La- metta aus Vleiblättern ist dem aus Aluminium vorzuziehen, da das Bleilametta durch sein Gewicht sich besser legen läßt. Für den sonstigen Baumschmuck fehlt jede Unterlage, die für eine Berechnung des Wertes oernfenoet werden könnte, unb wenn auch bie Eiszapfen, Kugeln, Sterne meistens jährlich nur etwas ergänzt werden, es find gewiß sechsstellige Markbeträge, die dafür angelegt werden und was allein die Süßigkeiten anbetrifft, so geht deren Wert bestimmt in die Millionen. Aus alle dem aeht überzeugend hervor, daß das Weihnachtsfest für die Wirtschaft eine sehr große B e - d e u t u n g besitzt und jeder mit dem Schenken nicht nur sich und anderen eine Freude macht, sondern der deutschen Wirtschaft einen großen Dienst erweist.
Der Christbaum für den Führer.
Der Gcmeinderat Berchtesgaden hat dem Führer als Weihnachtsgeschenk einen besonders schönen Christ bäum übersandt, der mit kunstvoll geschnitzten Holzfiguren nach Entwürfen des Kunstmalers Reinhold geschmückt ist. Die Sendung ist mit einem Gedicht in heimischer Mundart begleitet, das Kunstmaler R a f p auf Pergament gezeichnet hat. Die Berchtesgadener hoffen, dem Führer mit dem schlichten und sinnigen Weihnachtsgeschenk eine große Freude zu machen.
Ziehung ber vierten Arbeilsbeschaffungslollerie.
3n München begann die öffentliche Ziehung der vierten Arbeitsbeschaffungslotterie. Entsvrechend dem Charakter der Ziehung hatte der Saal weihnachtlichen Schmuck erhalten. Am ersten Tag wurden 2285 Gewinnerlose gezogen. Die 20 Hauptgewinnne entftillen fnit je 5000 Mark auf jede ber beiden Abteilungen folgender zehn Losnummern 66 542, 1 002 751, 1 300 296, 1 330 886, 1 345 475, 1 817 996, 2 306 400, 2 445 732, 2 519 960, 2 970 526. Die 20 Prämien zu je 2500 Mark entfallen auf jede der beiden Abteilungen der zehn zuletzt gezogenen 20-Mark-Gewinne. Es sind dies folgende Nummern: 412 652, 864 644, 1 174 025, 1 440 808, 1 550 946, 2 322 494, 2 460 275, 2 865 087, 2 925 516, 2 990 883. (Nummern ohne Gewähr.)
Deihnachtsfpende
für die Belegschaft bei Daimter-Venz.
In allen Werken und Niederlassungen der Daim- ler-Benz-Aktiengesellschast wurden dieser Tage stimmungsvolle Weihnachtsfeiern veranstaltet. Ueberall hielten die Führer der Betriebe würdige Ansprachen, in denen sie die Geschehnisse des Jahres 1934 und die geleistete Arbeit beleuchteten, und die gemeinsame Pflicht für das große Aufbauwerk unseres Führers erneut betonten. Die Firma hat es, wie im vergangenen Jahr, auch diesmal durch eine Spende im Gesamtbetrag von rund 340 000 Mark ermöglicht, daß jedem Werksangehörigen ohne Unterschied vom Laufjungen bis zum leitenden Beamten ein einheitlicher Geldbetrag überreicht wurde.
Reue Rekordzeit Berlin—Paris.
Am 19. dieses Monats, 19.49 Uhr, erreichte die serienmäßige Adler-Trumpf-Limousine 1,7 Liter die Stadtgrenze von Paris. Die beiden Adler-Fahrer Paul von Guilleaume unb Frau Lotte Bahr waren am selben Tag 5.30 Uhr in Berlin gestartet unb hatten bie rund 1100 Kilometer lange Strecke in 15 Stunden und 29 Minuten zurückgelegt. Damit ist der vor 14 Tagen auf Adler Trumpf-Junior über dieselbe Strecke auf- ge ft eilte Rekord von 17 Stunden und fünf Minuten, den die gleichen Fahrer erzielen konnten, gebrochen. Bei dieser Leistung ist besonders hervorzuheben, daß trotz ungünstigster Witterungsverhältnisse eine Durchschnittsgeschwin- digkeit von 71 Kilometer pro Stunde herausgefahren wurde. Wenn nicht ein unfreiwilliger Aufenthalt am französischen Zoll und ein Reifendefekt eingetreten wären, hätten die beiden Fahrer eine noch günstigere Zeit erzielen können. Es wurden auf dem rein serienmäßig hergestellten Wagen bei dieser Fahrt nur 135 Liter Brennstoff verbraucht.
Verfehlungen eines unsozialen Bekriebsführers.
Vor dem Breslauer Ehrengericht hatte sich der Geschäftsführer der Glasfabrik Greiner & Co., Rietschen OL., Berthold Greiner, wegen unsozialen Verhaltens seiner Belegschaft gegenüber zu verantworten. Der Treuhänder der Arbeit legte dem Angeklagten zur Last, seinen Pflichten als Pe» triebssührer im nationalsozialistischen Staat nicht nachgekommen zu fein und seine Belegschaft böswillig ausgenutzt zu haben, da er die tariflichen Löhne und Lohnrückstände nicht zahlte, und die seinen Arbeitern abgezogenen V e r f i d) e • rungs - und Krankenkaffenbeiträge ihrer Bestimmung nicht zuführte, trotzdem aber beträchtliche Gelder für s i ch verbrauchte. Sein Gehalt hatte er auf 18 000 Mark im Jahre festgesetzt und später auf 15 00 bzw. auf 10 000 Mark reduziert, was in keinem Verhältnis zu dem Lohnabbau bei feiner Belegschaft stand. Greiner blieb seiner Gefolgschaft, 187 Männern und Frauen, insgesamt 21 000 Mark an Löhnen und der Krankenkasse und Invalidenversicherung rund 30 000 Mark an Beiträgen schuldig. Das Ehrengericht er- kannte Greiner die Fähigkeit zur Bekleidung des Betriebsführeramtes auf die Dauer von drei Jahren ab.
Sinowjew und Kamenew doch verhaftet.
Sie sollen mit fünf anderen Parteimitgliedern erneut verbannt werden.
Moskau, 23. Dez. (DNB.) Wie erst jetzt amtlich bestätigt wird, sind Sinowjew und Kamenew am 16. Dezember im Zusammenhang mit der Ermordung Kirows verhaftet worden. Da aber, fo heißt es in der amtlichen Meldung weiter, die Untersuchung keine ausreichenden Beweise für ihre Beteiligung an dem Mord ergeben hat, werden sie n i ch t v o r ein Gericht ge st eilt werden. Ein Sonderausschuß wird vielmehr die Frage einer Verbannung Sinowjews und Kamenews auf dem Verwaltungswege prüfen. In gleicher Weife soll gegen die verhafteten Parteimitglieder Fedorow, Safarow, Woldin, Salutzki und Jewdominow verfahren werden. Dagegen kommen acht andere Parteimitglieder, Zarow, Kuklin, Faiwilowitsch, Bafa- jew, Gorschenin, Bulach, Gertin und Kostina, vor Gericht.
Die erneute Verbannung von Sinowjew und Kamenew, ihre Aechtung durch die Parteipresse, die Anklageerhebung gegen 14 Verschwörer in Leningrad und 16 in Moskau, die sämtlich ehemalige Parteimitglieder sind und zum Teil wieder in die Partei ausgenommen wurden — alle diese Vorgänge stellen das einschneidenste Ereignis in der Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion dar, seit den schweren inneren Kämpfen mit der linksgerichteten Trotzkischen und der rechtsgerichteten Bucharinschen Opposition. In Leningrader Parteikreisen herrscht große Aufregung. Ehemalige Anhänger Sinowjews und Trotzkis versuchen, sich durch Bekundung ihrer Treue zu Stalin und durch Verrat ihrer früheren Genossen zu sichern. Auch aus anderen Städten der Sowjetunion wird Aehnliches gemeldet, insbesondere aus größeren Industriezentren, da die Anhängerschaft
Wsachscn und Wikinger.
Don Otto Sorbach.
^iiiömischen Adler im ersten Viertel des fünf, null) riftlid)en Jahrhunderts nach fast fünffrun- fciti’r Vorherrschaft sich von den britischen ln| zrückgezogen hatten, gerieten deren dama- 2 evlchner durch innere Wirren und Plünder- 1 re-ber Seeräuber in solche Bedrängnis, daß intniSrief nach Rom an den Feldherrn Aötius, i ef ger Attilas, sandten, worin sie unter der irMl: „Notschrei ber Briten!" um * Hefen. „Die Barbaren", jammerten sie, „ja- u is.-ins Meer, und das Me^ wirft uns zurück d r -urbaren. Wir haben nur die harte Wahl, ) b( Schwert oder in den Wellen umzukom- ' Römer konnten ihnen nicht helfen, selbst ii s dazu noch Neigung gehabt hätten; sie )e n chon in ihren Stammsitzen von denselben )(: t rinnen bedroht, die sich nun anschickten, das d-1 l^llwerk am Nordmeer in ihren Besitz zu leit. :5d)on Ende des dritten Jahrhunderts wa°
-0^Waiblingen A |°n /Stuttgart
# ®Essfingeri
Hir.n.rlsstraße folgend, die Weichsel aufwärts, 4 phgten, durch mehrere andere Germanen- ire,~öie einen Teil der Vandalen, verstärkt, 1 le:-rroinbung der Wolhynischen Stümpfe den P l nitlang zum Nordrande des Schwarzen r£S.ölur ihre schon feit Jahrhunderten an Der cl üf bewährte Seetüchtigkeit machte die e Rpseit erklärlich, mit der sie von Pontus aus ^o-Aegäische Meer ihre Herrschaft westwärts r litrn und das römische Reich in seinen ii fern erschütterten.
Krailsheinr
6 Hessen
Heilbronn 8^7
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