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nach langem schweren Leiden heute morgen im Alter von 78 Jahren sanft entschlafen ist
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während die Pflasterarbeiten von einer Wiefecker Firma ausgeführt wurden. — Dieser läge maepte der Turnverein seinen diesjährigen Ausflug nach Ober-Seemen im Vogelsberg. Bei der Ankunft in Ober-Seemen wurden die Großen-Lindener Turner und Turnerinnen überaus herzlich empfangen. Am Samstag fand im Saale ein Unterhaltungsabend statt, der durch turnerische Darbietungen der beiden Vereine ausgefüllt war. Für die umrahmende Musik sorgte die Sturmbannkapelle. Die Vereinsführer der beiden Vereine, Lehrer Becker und Dr. Ernst Römer betonten in ihren Ansprachen die Aufgaben der Deutschen Turnerschaft und legten Weg und Ziel ihres Arbeitens dar. Am Sonntagmorgen fand im Freien eine Volksdeutsche Weihe stunde statt, bei der der Ortsgeistliche, Pfarrer Naumann, über den tieferen Sinn von Friedrich Ludwig Jahn sprach. Ein Schülerchor der Volksschule Ober-Seemen, der Gesangverein und die Sturmbannkapelle trugen zur Ausgestaltung der Feier bei. Anschließend fand ein Dereinswetturnen des Turnvereins Ober-Seemen statt, bei dem gute Leistungen gezeigt wurden. Nach dem Mittagessen bewegte sich ein stattlicher Festzug durch die Straßen des Dorfes, bei dem neben den Turner und Turnerinnen der beiden Vereine auch Abordnungen der PO., SA., HI., DJ. und BdM. teilnahmen. Auf dem Festplatz erreichte dann das Fest feinen Höhepunkt mit dem Turnen der Aktiven an Reck und am Barren und mit einer 4X100-Meter-Staffel, die mit einem Siege der Großen-Lindener endete. Weiter zeigten die Turnerinnen Keulen- und Stabübungen sowie rhythmische Tänze. Allzufrüh mußten sich Turner und Turnerinnen trennen. Zur Erinnerung an die verbrachten schönen Stunden hatte der Turnverein Ober-Seemen den Gästen einen Wimpel mit der entsprechenden Widmung über-
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£ 2ß i e f e cf, 23. Sept. Die Feuerschutzwoche fand heute ihren Abschluß mit einem Werbeumzug der Freiwilligen Feuerwehr. Die Wehr in ihrer neuen Uniform machte den besten Eindruck. Das Trommlerkorps der SA. und Musiker von Gießen und Wieseck hatten sich uneigen» nützig in den Dienst der Sache gestellt. Am Nachmittag fand die große Schlußübung der Freiwilligen und der Pflichtfeuerwehr statt. Am Lindenplatz wurde die Exerzierübung durchgeführt, im Anschluß daran fand ein großer Brandangrifs auf das Fabrikgebäude der Firma Harries & Co. statt, bei dem die SA.-Referoe den Absperrdienst übernommen hatte. Brandangrisf, Rettung von Personen und Absperrung klappten vorzüglich. Im Anschluß hieran fand auf dem Karusselplatz eine Kundgebung statt. Kommandant Adolf Schäfer sprach einige Worte der Begrüßung, worauf Bürgermeister Euler in längeren Ausführungen über Feuerschutz sprach. Er ging zunächst auf die Fahrlässigkeiten ein, wodurch die meisten Brände entstehen und große Werte des Volksvermögens vernichtet werden. Der Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr fei bester Dienst am Volk, und es müsse sich jeder Volksgenosse überlegen, ob er immer noch abseits stehen wolle, sei es aus Bequemlichkeit ober sonstwie. Wer nicht mittue, habe es verwirkt, in der Volksgemeinschaft zu leben. Sodann wies Bürgermeister Euler ganz besonders auf das gute Zusammenarbeiten von SA.-Reserve und Feuerwehr hin und betonte, wo ein Wille sei, sei auch ein Weg vorhanden. Kommandant Schäfer dankte Bürgermeister Euler und der SA.-Reserve für ihre Mitarbeit. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer und mit dem Gesang des ersten Verses des Horst-Wessel-Liedes sand die Kundgebung ihr Ende. Daraus zog die Feuerwehr mit Musik zum Geratehaus und von da zu einem gemütlichen Beisammensein zur Waldeslust.
)( Großen-Linden, 24. Sept. Silberne Hochzeit feiern am morgigen Dienstag Jakob Nolte und feine Ehefrau Anna, geb. Weigand.
)( Großen-Linden, 24. Sept. Am heutigen Montag wird Adolf Weinandt 81 und dessen Ehefrau Luise, geb. Reichhardt, am morgigen Tage 82 Jahre alt.
y Großen-Linden, 24. Sept. Die Umbauarbeiten der Ortsdurchfahrt der Straße Gieße n—F rankfurt im hiesigen Ort gehen allmählich zu Ende, so daß bis Mitte nächster Woche die Straße befahrbar fein wird. Durch Hebung des Straßenspiegels und durch die Beseitigung der Gosse hat der Fahrweg an den verschiedenen Stellen eine Verbreiterung erfahren, so daß der starke Verkehr reibungsloser vonstatten gehen kann. Ebenso ist ein Bürgersteig geschaffen worden, durch den das Straßenbild ein besseres Aussehen gewonnen hat. An der Abzweigung nach Lützellinden, an der bisher stets Wasser durch eine Rinne quer zur Fahrbahn floß, ist ein Schacht mit einem Zuleitungskanal entstanden, der auch bei starken Regengüssen das Wasser aufnehmen kann, ohne daß es die Straße überschwemmt. Diese Arbeiten und das Setzen der Randsteine wurde von einer hiesigen Firma ausgeführt,
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hohen Ziele des BDM. dargelegt und die Madels ermahnt, dafür zu werben und zu sorgen, daß die gestellten Ausgaben ihre Verwirklichung fanden. Daran anschließend wurde die Weihe des neuen Heimes vorgenommen. — Don einem ungenannten Gönner des Turnvereins 1860 Li ch wurde Der Tischtennisabteilung des Turnvereins ein Wanderpreis in Form einer Plakette gestiftet. Bet der in nächster Zeit zum Austrag gelangenden Der- einsmeisterschaft soll um den Wanderpreis erstmalig gekämpft werden. Im Schaufenster der Firma Schuhwarenhaus Heinrich Volz ist der Wanderpreis zur Schau gestellt. .
? Li ch, 23. Sept. Im Rahmen der Reichsfeuerschutzwoche fanden in der vergangenen Woche in unserer Stadt verschiedene Veranstal- tungen der Freiwilligen Feuerwehr statt. Eingeleitet wurde die Feuerschutzwoche am Montag mit einer Besichtigung sämtlicher Gebäude usw. in der Stadt durch uniformierte Feuerwehrleute, die bei dieser Gelegenheit ihr besonderes Augenmerk darauf richteten, daß die Lagerung und Aufbewahrung von feuergefährlichen Gegenständen so erfolgt, daß Brandgefahr vermieden wird. Zugleich wurde auf bauliche Mängel an Feuerstätten, fehler- und schadhafte Lichtleitungen usw. aufmerksam gemacht, ferner wurde überflüssiges Gerümpel, alte Kleidungsstücke, zerbrochene Möbelstücke usw., wie sie oft auf den Hausböden anzutreffen sind, gesammelt und das Verwendbare der NS.-Volkswohlsahrt übergeben. Am Dienstagabend wurde in der Turnhalle ein Film vorgeführt, der in eindringlicher Weise auf die Wichtigkeit des Feuerschutzes hinwies. Ein Werbemarsch durch Die Stadt wurde am Mittwochabend von der Freiwilligen Feuerwehr mit sämtlichen Geräten, von den NS.-Formationen und der Sanitätskolonne unter Vorantritt der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt. Im Anschluß daran fand ein Standkonzert auf dem Adlerplatz unter der Leitung von Postsekretär Freitag statt. Der. Donnerstagabend brachte einen Probealarm mit folgendem Brandangrifs, durch den die Freiwillige Feuerwehr ihre Schnelligkeit und Schlagfertigkeit erneut unter Beweis stellte. Am Freitagabend erfolgte eine Vorführung und B e - sichtigung der Feuerlöschgeräte und Sanitätsausrüstung am Spritzenhaus, die zeigte, daß die Licher Freiwillige Feuerwehr eine der best- ausgerüfteten und ausgebildeten Feuerwehren des Kreises Gießen ist.
* Li ch, 24. Sept. Bei der von Sachverständigen durch Begehung der Gemarkungen Lich, Kolnhausen,
von der Landwirtschaftlichen Haushaltungsschule Nidda. Eine Anzahl Frauen und Mädchen beteiligte sich Daran. Auf anschauliche Art und Weise wurde ihnen eine einfache und praktische Methode gezeigt, unter deren Anwendung das Pasteurisieren des Saftes in der Flasche sicher und zuverlässig ist. Es wurde ihnen weiterhin Aufklärung darüber gegeben, von welch großer Bedeutung die Süßmostherstellung für unsere Volkswirtschaft ist. Frl. Hossinger machte besonders darauf aufmerksam, wie gerade durch Bereiten von Süßmost die Werte, welche die Obstkulturen liefern, auch für die Ernährung und Gesundheit voll ausgenützt werden.
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+ Butzbach, 24. Sept. Im Rahmen Der Feuerschutzwoche ist Die hiesige Feuerwehr allen AnorDnungen Der Polkswohlfahrt nachgekommen. NachDem in Den ersten Tagen Der Woche sämtliche Speicher unD Keller auf entbehrliches Gerum- pel nachgesehen rourDen, hielt Die Freiwillige Feuerwehr eine grohangelegte Hebung auf Dem Marktplatz unD den angrenzenden Straßen ab, wobei zugleich die Sanitätskolonne mit ihrem erst vor kurzem erstandenen Sanitätsauto in Erscheinung trat. Die Leistungen der Wehr fanden allgemeine Anerkennung, die besonders Bürgermeister Dr. Scheller öffentlich hervorhob. Am gestrigen Abend zeigte die Wehr eine in allen Teilen gelungene Exerzierübung. Anschließend brachte die Freiwillige Feuerwehr ihrem ehemaligen Kameraden und jetzigen Ehrenmitglieds Rudolf Hildebrand zum 70. Geburtstage ein Ständchen, wobei der Kommandant Adolf Schütz eine Ansprache hielt. — Der Wetterauer Dbftmartt wird täglich immer stärker beschickt. In der Hauptsache besteht gegenwärtig große Nachfrage nach Zwetschen, die gestern sehr hohe Preise — bis zu 10 Mark und mehr — erzielten. Die meisten Zwetschen werden von Händlern aus Frankfurt und vor allem aus dem Ruhrgebiet aufgekauft.
Kress Bürnrtqerr
tz. Nidda, 22. Sept. Mit Dem gestrigen Tag« enDeten Die Ob st Versteigerungen hier an den Provinzialstraßen. Die Preise für Aepfel waren uneinheitlich; für Die feineren Sorten stellte sich Der Zentner am Baume auf Durchschnittlich 8 RM., währenD geringere Sorten mit etwa 3 RM. bezahlt rourDen. Allgemein konnte man Die Erfahrung machen. Daß auf Bäume mit wenig Behang verhältnismäßig mehr geboten rourDe, als auf solche mit sehr vielen Früchten. Trotz Der Trockenheit in diesem Jahre entwickelten sich manche Apfelsorten zu Nie- senexemplaren. So hat 3. B. Feldschütz Schaumburg dahier etwa 100 Stück Goldreinetten von Blenheim mit einem Gewicht von je 500 bis 652 Gramm geerntet. Sie bieten nebst der übrigen ! Ernte von demselben Baume mittlerer Größe einen äußerst prächtigen Anblick.
Kreis Schotten.
ch Groß-Eichen, 22. Sept. Im Faustschen - Saale fand im Rahmen der Feuerschutzwoche । ein Lichtbildervortrag statt, der besonders ■ von den Mitgliedern der Feuerwehren aus der Ortsgruppe gut besucht war. Der Sachbearbeiter > für Schadenverhütung, Lehrer Appenheimer > (Groß-Eichen), erläuterte Die Lichtbilder. Mit einem : Sieg-Heil auf den Führer schloß der Ortsgruppen- t amtsleiter der NSD., Pfarrer König (Groh- r Eichen), die Veranstaltung.
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0 Lauter, 22. Sept. Bei der Gemeinde- Obstversteigerung lagen die Preise ziemlich hoch. Es wurden bezahlt für den Zentner Tafelobst 5 bis 6 Mark, Wirtschaftsobst 4,50 bis 5 Mark am Baum. Sehr gesucht war auch Kelterobst. Dieses wird hier von den Händlern mit 2,50 Mark pro Zentner aufgekauft. Die Gemeinde kann mit dem Gesamterlös zufrieden sein.
? Lich, 22. Sept. Dieser Tage erhielt das neue
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ren Klubgebäude seine Weihe. Die Gauführerin Fachberaters unserer Ortsbauernschaft, Hugo Kam - Else Staab (Hungen) und die Ringführerin Hilde m e r, fand in der alten Schule ein unentgeltlicher Böhm (Lich) waren hierzu erschienen. In einer Kursus zur Bereitung von Süßmost kurzen Ansprache wurden in schlichten Worten die. statt. Leiterin des Kurses war Frl. Hossinger
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