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Ur. 225 (Erttcs Blatt 184- Jahrgang Montag, 24. September

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MW Seneral-Anzeiger für Sberheffen

Sronffud am Main 11686 Druck und Verlag: Vrühl'sche UniverfitStr-Vuch' und Zteindruckerei R.Lange in Giehen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstrahe 7 ^^nrgVnab^^^"ü^c9sa^?B

Wir kennen nur ein Ziel: Deutschland!"

Das Saarland beginnt den Kampf um die Rückkehr ins Reich.

Ab-

Wer da glaubt, am 13. Januar zu einer Abstim-

stimmungskamps im Saargebiet hat heute begonnen. mung gehen, der sieht di- Sach- schief. Wir sind Aus allen Orten, in denen Versammlungen statt- heute schon entschieden, müssen aber trotzdem anden, laufen die Nachrich^n über Ma, f ende- kämpfen, denn unsere Gegner find viele Es uch em. So waren >n S aarbruck - n allein finb mächtige Gegner. Das ganze Ausland steht

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sechs Säle dicht besetzt und zahllose Besucher

zu

ein Kampf der Ideale, und im Ent- scheidungskampf werden diese Ideale den Ent­scheid herbeiführen. Wer die stärksten Ideale hat, der wird am 13. Ianuar siegen.

gegen uns, wenigstens die ausländische Presse, so­weit sie vom Völkerbund und von Frankreich be­herrscht wird. Sie alle stehen auf dem Status quo, und wir haben nichts als unser einfaches

und lebendiges Beispiel dafür ist, daß nur der Idealismus allein etwas zu vollenden ver­mag. Alles, was heute in Deutschland steht als Staat, als Volk, ist einzig und allein der Selbst­losigkeit einiger weniger Menschen entsprossen. Es würde gänzlich gleichgültig sein für die Jugend un­seres Volkes, ob wir noch weitere Millionen von Jugend sammeln oder nicht, wenn wir diesen Grundsatz, der uns groß gemacht hat, verraten wür­den. Es würden uns dann alle äußeren Erfolge nichts nützen. Und aus dieser Verantwortung für das Reich, für die Zukunft, für das Kommende heraus möchte ich gerade euch als Führer und Führerinnen eines sehr wichtigen Gebietes der HI. ans Herz legen, daß ihr niemals vergessen mögt, daß die Selbstlosigkeit unserer Kameradschaft zugleich auch die Größe der HI. ausmachen muß, und daß die Selbstlosig­keit dieser Kameradschaft auch den Bestand des deut­schen Volkes in der Zukunft ausmacht.

Es ist so, daß hin und wieder von dem Recht der jungen Generation geredet wird. E s gibt kein Recht der jung en Genera­tion, es gibt nur eine Pflicht dieser Jugend,

Pfarrer Wilhelm schloß: Schon im Mai 1922, als ich zum erstenmal das Rednerpult bestieg, habe ich gesagt: Eher werden München und Leipzig franzö­sisch, als daß Saarbrücken für Frankreich stimmt, und diesen Worten habe ich auch heute nichts hin­zuzusetzen. Rach den Ausführungen Pfarrer Wil­helms geriet der Saal in Freudentaumel, und der endlose Jubel, die immer wieder anschwellende Be­geisterung klang im Saarlied aus.

von der deutschen Regierung am 2. Juni 1934 über­nommenen Verpflichtungen stehe, wonach die Reichsregierung auf jeden direkten oder indirekten Druck verzichtet, der die Frei­heit und Ehrlichkeit der Stimmabgabe beeinflussen könnte. Der Präsident der Abstim­mungskommission bittet, diese Frage deshalb zur Kenntnis des Völkerbundsrates zu bringen.

an der

stimmungspartei den gleichen Anlaß einer Beschwerde beim Völkerbund sieht.

Oie Deutsche Front kämpft nur legal.

Pirro berichtigt Herrn Knox.

Saarbrücken, 22. Sept. (DRB.) Der Präsi­dent der Regierungskommission, Knox, versucht in einem Begleitschreiben an den Völkerbund zu einem von ihm beschlagnahmten Brief des Landes­geschäftsführers an den Landesleiter der Deutschen Front den Anschein zu er­wecken, als ob nach einer Aeußerung des Staats­rates Spaniol mit Putschabsichten der Saarländer, die sich im ganzen Reich im Arbeits­dienst befinden, zu rechnen sei. Diese Folgerungen des Herrn Knox sind völlig absurd, weil über den deutschen Arbeitsdienst nur der Reichs­arbeitsführer zu befehlen hat, der sich zur Frage der Saarländer im Arbeitsdienst bereits völlig eindeutig geäußert hat.

Das Gleiche geht aber auch aus folgender E r - klärung des L a n d e s l e i t e r s der Deut­schen F r o n t, als Adressat des von Herrn Knox falsch ausgelegten Briefes hervor:Zu dem Brief der Regierungskommission des Saargebietes an den Generalsekretär des Völkerbundes habe ich fest­zustellen, daß ich jederzeit die Legalität der Deutschen Front betont und die Angestellten der Deutschen Front darauf hingewiesen habe, daß mir jeder Versuch illegaler Maßnahmen gemeldet werden müsse, damit den Gegnern der deutschen Sache keine Handhabe geboten werde. Wenn mir daher der Landes­geschäftsführer der Deutschen Front von einer an­geblichen Aeußerung des Staatsrates Spaniol über den Arbeitsdienst seinerzeit Meldung gemacht hat, so hat er nur seiner Pflicht gemäß und entsprechend meiner ausdrücklichen Anordnung ge­handelt, da jeder Angestellte der Deutschen Front sofort entlassen wird, wenn er derartige ihm be­kanntgewordene Dinge verschweigt. Das Verhalten des Landesgeschäftsführers beweist also selbst für den Fall, daß die Aeußerung Spaniols zuträfe, daß die Deutsche Front unbeirrt an ihrer legalen Haltung fest hält und außerdem allen unverantwortlichen Machenschaften sofort von sich aus entgegentritt.

Massenkundgebungen im ganzen Saargebiet.

Saarbrücken, 23. Sept. (DNB.) Der

len Fällen der Name Major Laurezac als vor­geschobene Anschrift im Saargebiet benannt wor­den. DieUnion franco sarroise arbeitet mit den französischen Staatsbehörden eng zusammen. Major Laurezac, ihr Ver­trauensmann im Saargebiet, ist fr a n z ö s i s ch e r Staatsbeamter. Man darf daher gespannt sein, ob die Abstimmungskommission etwa auch in dieser Werbemethode der französischen Ab-

K ö n i g s b e r g, 23. Sept. (DRB.) Reichsjugend­führer Baldur von Schirach sprach in Königsberg vor den Führern der HI. des Gebietes Ostland. Er führte dabei u. a. aus: Es ist notwendig, festzustel­len, daß, wenn man heute von der Staatsju­gend spricht, wir innerlich ebenso die V o l k s - j u g e n d sind. Die Verbindung dieses Nach­wuchses und dieser Jugend zur Führung des Staa­tes soll nun nicht so ausfehen, daß jeder, der mit- zehn Jahren in das Jungvolk eintritt einen Ga­rantieschein in der Tasche hat für seine spatere Versorgung, für sein späteres Auskommen. Ich möchte mich ganz entschiedet zur Wehr setzen gegen eine solche Auffassung. Ich will nicht daß nun alle Eltern Deutschlands meinen, und vielleicht mit ihnen auch ihre Kinder, durch die Zugehörigkeit zu dieser riesigen Jugendorganisation die den Nachwuchs aller Organisationen in Deutschland stellt, sei nun die wirtschaftliche Frage des Lebens gelost. Wir sammeln nicht die Massen, wir sammeln nicht die­jenigen die versorgt sein wollen, wir sammeln b t e selbstlosen Menschen. Wehe uns, wenn wir einmal von dieser Haltung abgehen sollten. Ver­geßt nicht, daß die ganze Bewegung ein großes

Genf, 22. Sept. (DNB.) Das Dölkerbundsfekre- i tariat veröffentlicht einen Brief des Präsidenten der Abstimmungskommission de Jong an den Gene­ralsekretär, der sich mit einem Rundschreiben des Reichsmini st ers des Innern an alle Länderregierungen und alle amtlichen Stellen in Deutschland befaßt, und das durch einen Zufall in die Hände der Abstimmungskommission gelangt sei. Aus dem Schreiben gehe hervor, daß das Reichsmini­sterium des Innern Eintragungsbüros für die Abstimmungsberechtigten errichtet habe,

deutsches Recht. 800000 Deutsche ... Saar rufen:Hier ist Deutschland!" Diesmal geben die ideellen Kräfte den Ausschlag. Wir lassen uns nicht in Bockshorn jagen, wir kapitulieren nicht.

Die pflichten der jungen Generation

Baldur von Schirach an die Führer der Hitlerjugend.

muhten wieder umkehren, da sie keine Plätze mehr finden konnten. In Saarlouis waren sämt­liche Säle zum Brechen gefüllt. Auch hier mußten die Menschen vielfach wieder umkehren. Versammlungen fanden ferner statt in Völklingen, St. Ingbert, St. Wendel, Neunkirchen und zahl­losen kleineren Orten. In Saarbrücken sprach

Landesleiter pirro

Er ging davon aus, daß die Deutsche Front stets und zu allen Zeiten st ä r k st e Disziplin be­wahrt habe, daß sie st e t s legal gekämpft habe und auch weiterhin sich durch keine noch so schändliche Provokation, durch keine Rechtsbeugung und durch keinen Neutralitätsbruch in diesen letzten drei Monaten aus der Fassung bringen lassen werte.

Aber es gehört keineswegs zu unseren Legalitäts­verpflichtungen, daß wir uns von hergelaufe- nem.Gesindel, von Emigranten und Verbre­chern verhöhnen und mißhandeln lassen müssen. Will uns dieses in den letzten Monaten hier

Das Recht zur Organisierung und Aufklärung der abstimmunLSberechtigten Saarländer.

Eine einseitige Beschwerde der Abstimmungskommission.

Es ist nicht recht verständlich, welcher Zu­sammenhang zwischen Organisierung und Aufklärung der Abstimmungsberechtigten einerseits und einer angeblich dadurch gefährdeten Freiheit und Ehrlichkeit der Stimm­abgabe bestehen sollte. Eine entsprechende Orga­nisierung der deutschen Stimmberechtigten hat selbst­verständlich auch bei früheren Volksab- stimmungen, wie in Oberfchlesien, bestanden. Im übrigen wird von französischer Seite die Organisierung der Abstimmungsberechtigten i n gleicher Weife durchgeführt. Hier ist es der von der französischen Grubenverwaltung angestellte Major Laurezac in Saarbrücken, der die in Frankreich wohnenden Abstimmungsberechtigten or­ganisiert und betreut. DieUnion f r a n c o sar­roise, deren Saarbrücker Vertreter Major Lau­rezac ist, hat unter Mitwirkung der Staatsbehörden eine Reihe von Abstimmungsberechtigten Rund­schreiben zugehen lassen, in denen aufgefordert wird, die formularmäßigen Anträge auf Abstim- mungsberechtigung nicht direkt an die zuständigen Gemeindeausschüsse im Saargebiet, sondern a n d i e Hauptgeschäftsstelle derUnion franco sarroise zu richten. Dabei ist in vie-

bisher. Alles das, was in der letzten Zeit an Ter­ror, Gewaltmaßnahmen, Verdächtigungen, Lügen und Beleidigungen von uns ertragen werden mußte, leitet sich von dem unheilvollen Einfluß jener verab­scheuungswürdigen Methoden her. Wir aber werden weiter Disziplin halten. Drei Monate sind eine kurze Zeit im Vergleich zu den überstandenen 15 Jahren. Wir lassen uns nicht beleidigen und auch nicht mißhandeln, nur weil wir Deutsche sind und nichts anderes auch in Zukunft sein wollen als,Deutsche, Deutsche auf freier deutscher Erde. Es lebe unser ewiges Deutschland. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf Deutschland und sei­nen Führer beendete Landesleiter Pirro seine Aus­führungen. Das Deutschlandlied und das Horst- Wessel-Lied bildeten den weihevollen Abschluß.

Pfarrer Wilhelm

führte dann u. a. aus: Der Kampf um die Saar wird heute, am 23. September, von der Deutschen Front auf der ganzen Linie eröffnet. Jetzt heben sich irie Fronten scharf gegeneinander ab. Hie deutsche Front, hie französische Front, denn die Front des Status quo ist auch französisch. Eine andere als diese beiden Fronten gibt es nicht. Es ist eine Volksabstimmung, und sie kann sich n u r um am ei Dinge drehen, erstens um deutsche Kultur und zweitens um franzöfischeKul- tur, ein drittes gibt es nicht. Die Pa­role der Deutschen Front ist schlicht und einfach, jedes Kind kann sie begreifen und behalten, sie heißt: Unser De u t s ch l a n d. Die Deutsche Front ist das Instrument, mit dem wir die Saar zu Deutschland zurückführen. Wir kennen keine politi­schen Sonderziele, wir kennen nur e i n Ziel und dieses Ziel heißt Deutschland.

Wir müssen den Kampf um die Saar hinauf­heben auf die Höhe der Volksgemeinschaft, auf die Ebene der deutschen Familiengemeinschaft, denn das deutsche Volk ist nicht mehk ein Volk von Staats­bürgern, sondern ein Volk von Kamera­den und Genossen. Der Kampf um die Saar muß emporgehoben werden auf die Höhe der Geschichte. Wir dürfen unsere Politik nicht ein« stellen a u f kurze Sicht.

In diesem Kampfe geht uns die Jugend voran. Die Jugend fiebert im nationalen Ge­danken. Wenn wir Alten am 13. Januar unsere Pflicht nicht täten, wenn wir ein frivoles Spiel mit unserem Vaterlande, wenn wir Volk und Vaterland verrieten und irgendwelcher Rühlich- keitsgründe wegen, wenn wir am 13. Januar uns nicht vorbehaltlos und rückhaltlos einseh- ten für Volk und Vaterland, dann wird diese Jugend, die seht noch in die Volksschule geht, unsere Knochen im Grabe verfluchen. (Tosen- der, brausender Beifall. Die Menge springt von den Stühlen.) Recht, Moral, Ehre und Ge­wissen, das sind die Kräfte unseres Kampfes um die Saar, und diese Kräfte geben den Aus­schlag. Mögen viele Dinge in diesen Kampf hineingezogen worden sein, letzten Endes ist es

eingedrungene Gesindel einen Vorgeschmack geben, von jenem Status quo-Paradies? Heute weiß und daß es den Stimmberechtigten empfiehlt, a l s jedes Kind im Saarland, daß der Status quo das U d r e f f e im Saargebiet das Auskunfts- letzte, verzweifelt angestrebte Ziel gewisser franzo- büro der Deutschen Front in Saarbrücken sischer Politiker ist, die Gewalt des französischenJ anzugeben. In dem Erlaß des Ministeriums des Kapitalismus und Imperialismus für alle Zeiten Innern soll es dann weiter heißen, daß die Ab- an der Saar zu befestigen. Aber ebenso wenig wie stimmungsberechtigten bis zur Abstimmung von sie die deutsche Saarbevolkerung und das deutsche Vertrauensleuten des Bundes der Recht dieser Bevölkerung vertreten, ebenso wenig Saarvereine betreut werden. Diese Der- vertreten sie die wahren Interessen des f r a n z ö s l- trauensleute sollten von den amtlichen Stellen in s ch e n Volkes, zu dessen Ehre wir annehmen dur- jeder Weise unterstützt werden.

fen, daß es gar nicht weiß, was hier mit uns ..........

- , - Die Abstimungskommission habe sich nun, wie es

gemacht wird. Wenn sie als wirkliche Gegner, wahr, j dem Schreiben de Jongs heißt, die Frage ge- klar und ehrlich aufträten, dann hatten wir weiß stellt, ob dieses Vorgehen i m Einklang mit den Gott mehr Hochachtung vor unseren Gegnern als . .. - - - ----- ...

eine Pflicht, die gewaltiger ist als irgendein Recht. Es gibt in Deutschland eine Generation von Frontsoldaten. Es gibt eine Generation von Menschen, die den Kampf als National­sozialisten auf ihren Schultern getragen haben, und es gibt eine Generation, die beides in sich verkörpert. Wie kann da unsere Generation die­sen anderen gegenüber, die ein Primat der Leistung haben, sagen sie hätte ein Recht? Nein! Ihr habt, verglichen mit allen diesen, eine zehntausend- f a ch größere Pflicht.

Repräsentiert wird eure einzigartige Stellung dadurch, daß ihr ein gemeinsames Volk darstellt, daß ihr aufwachsen dürft in einer Gemeinschaft, die alle diese Trennungen und Hemmnisse nicht kennt, unter denen die anderen einst leben mußten, daß ihr die Voraussetzung für eure Ent­wicklung habt und ihr gemeinsam für etwas kämpfen könnt, wo andere Genera­tionen gegeneinanbe.r standen und entzweit waren Ihr habt euer ganzes Dasein in ganz an­derem Maße als andere Generationen unterzu­ordnen dem Lebenskampf der Nation. Ihr habt auf alles Verzicht zu leisten, was euch von eurer Aufgabe ableiten könnte, alles hintan- zustellen, was euch verlocken könnte, davon abzu­gehen, was euch vom Führer gegeben ist.

Ein Jahr Reichsautobahnen.

Huldigungstelegramme an den Führer.

Berlin, 22. Sept. (DNB.) Der Vorsitzende des Verwaltungsrats und Vorstand der Gesellschaft Reichsautobahnen, Generaldirektor Dr. Dorp- müller hat aus Anlaß der einjährigen Wiederkehr des Tages des ersten Spatenstichs an den Reichsautobahnen an den Führer und Reichskanzler ein Huldigungs­telegramm gerichtet, in dem es u. a. heißt:

Der Tag, an dem Sie, mein Führer, am 25. September 1933 in Frankfurt a. M. den ersten Spatenstich ausführten und den Befehl zum Beginn der Arbeit gaben, ist der Geburtstag der Reichsautobahnen. Er soll fortan e i n Ehren- und Festtag für alle Reichsauto­bahner und für alle meine Arbeitskameraden fein, die an Ihrem großen Werk mithelfen. Im Namen aller Reichsautobahner 2549 Ingenieure, Tech­niker, Kaufleute und Angestellte sowie von 61500 Arbeitskameraden entbiete ich Ihnen zu diesem Ehrentag unsere herzlichsten Glückwünsche und Grüße."

Von der Direktion Reichsautobahnen erging fer­ner für sämtliche Baustellen, Baubüros und Dienst- gebäube Anweisung zur festlichen Beflag­gung. Die Stelle, an ber ber Führer vor einem Jahr ben ersten Spatenstich bei Frankfurt a. M. vollzog, ist mit ©irlanben unb Blumen geschmückt worben. Gleichzeitig hat Dr. Dorpmüller an bas Personal ber Gesellschaft Reichsautobahnen unb alle an ben Baustellen schaffenben Volksgenossen einen Aufruf gerichtet, in dem auf bie Bedeutung bes Tages hingewiesen wirb.

DasÄationalhaus der Deutschen Arbeitsfront" in Köln

Köln, 22. Sept. (DNB.) Der Stabsleiter ber PO. unb Führer ber Deutschen Arbeitsfront, Staats­rat Dr. Ley, hatte bie Kölner Stabtverwaltung unb kommunale Behörbe in ben Muschelsaal bes Kölner Rathauses gebeten, um bie Mobelle desNationalhauses der Deutschen Arbeit", die von dem Architekten Klotz entworfen und inzwischen vorn Führer und Reichskanzler Adolf Hitler gebil­ligt wurden, zu besichtigen. Dr. Ley erklärte,' das neue Bauwerk werde zu den größten gehören, unb ein Symbol für ben Aufbau unserer Zeit barstellen. Da bie erforderlichen finanziellen Mittel zur Ver­fügung ftänben, könne jetzt an bie Verwirk­lichung bes Bauplanes herangegangen wer­ben. Es soll ein Bauwerk geschaffen werben, in bem 100 000 Menschen Platz finben. In ber großen Kongreßhalle sollen alle vier Jahre bie Kongresse ber Deutschen Arbeitsfront ftattfinben. Im übrigen soll bie Kongreßhalle zu gemeinsamen Treffen ber west­lichen Gaue bienen.

DasNationalhaus ber Deutschen Arbeit" wird sich auf ber rechten Rheinfeite in einer Länge von 1.5 Kilometern am Rhein entlang ziehen, unb 1,6 Millionen Kubikmeter Gebäuberaum umfassen. Die Gesamtlänge bes Baues beträgt 370 Meter. Die Breite bes mittleren Baues soll 150 Meter betra­gen. Ein Ehrenhain, ber hinter bem Gebäube selbst hergerichtet wirb, vervollstänbigt bie Anlage.

Gowjeirussiche Wühlarbeit in der finnischen Armee.

Neuer Spionagefall in Biborg.

Helsingfors, 24. Sept. (DNB. Funkspruch.) In Helsingfors mürbe ein neuer Spionage- fall aufgebecft, ber, wie ber Spionagefall ber Frau Martin unb bes Generalstabsoffiziers Pentikäinen zeigt, baß die von Sowjet- rußland unterstützte Wühlarbeit in ber finnischen Armee weiter anbauert. Die Po­lizei verhaftete wegen Spionage einen Ser­geant namens Niskanen, ber Registrator beim Stab bes Armeekorps Helsingfors war, unb zwei einer Gehilfen, bie aus Arbeiterkreisen stammten. Die finnischen Militärbehörden finb allerbings ber Ansicht, daß Niskanen kaum Gelegenheit gehabt haben dürfte, wichtiges Material in seine Hände zu bekommen.