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von Kirchhofen, weißt du,

ioanqer Erwartung.

Das ist der Herr

)oer..."

Knauer schrie auf.

Die Schwester, die

sich einen Augenblick ab­entsetzt herbei.

o.a______ _____ _ , n 1 arbeit zu schätzen

ügte Pfarrer Crönlein in'seinen Schlußaus- erneuter Arbeit klangen t ührungen noch den besonders hervorstechenden Zug i katholischen Gemeinde aus.

E^nOSchrecken jagte durch seine Glieder. Er zog die Uhr.

Die beiden Mädchen in Begleitung dieses

______. sich, Laubach, Irünberg, Rabenau und Homberg.)

des volksverbundenen Wirkens des Volkspriesters Bayer bei. Nach Dankesworten an alle Mitwir­kenden schloß die in jeder Weise schön und würdig verlaufene Feier mit dem von der ganzen Gemeinde mit Begeisterung gesungenen Treuegelöbnis:Fest soll mein Taufbund immer stehen, ich will die Kirche hören."

verfaßt von Professor Karl Faustmann, Mainz, in poetischer Form ein Bild vom Wirten des Ju­bilars gegeben; diesem Bilde des Hochgefeierten

on 3. ßanrt

tenmeister U \ rhnhaft, kam r ich zu Fall,^ und in die 6t

Goldenes Priesterjubiläum.

Iubiläumsfeierlichkeiten in der katholischen Gemeinde Gießen.

Es quälte ihn ein einziger Gedanke: Also, wäh­lend er hier krank lag, was mochte inzwischen alles geschehen sein? Wußte man, wie das Unglück ge- chah, das Unglück, das doch in Wirklichkeit ein verbrechen gewesen? War Hans Kirchhoff zur Rechenschaft gezogen? Klarheit! Klarheit! Die mußte irr jetzt haben.

Und damit wandte er sich an seine Frau und bat Le, ihm zu erzählen, was sich während seiner Krankheit alles ereignet habe...

Willst du nicht lieber noch warten, Walter?

Ja! Ich bin auch dafür!" fiel die Schwester ein.

Sie sind jetzt viel zu erregt."

Knauer zwang sich zu einem Lächeln.

Ich will ja ganz hübsch brav und ruhig fein, Lebe Schwester. Sehen Sie, ganz, ganz ruhig."

Und nun erfuhr er alles. Hörte von dem Mit­gefühl, das alle Welt erfüllte über sein Unglück. Seine Frau erzählte ihm, daß die Damen Geyer- nng verschiedentlich bei ihr gewesen seien...

3a, und denke dir bloß", fuhr sie fort,das weißt du ja auch noch nicht! Fräulein Liesgreta hat sich verlobt, mit deinem Arzt, der dich gesund gemacht hat. Und auch das Fräulein Hilda ist »raut..."

Spannung trat in die Züge Knauers.

Und ihr Bräutigam?" fragte er in zitternd

Knauers Mitteilungen trugen den Stempel der Wahrheit, das fühlte er.

Es konnte keine Rede davon sein, daß es sich etwa um die Phantasiegespinste eines Fieberkranken oder Geistesschwachen handelte.

So manches war nun klar: das Rätsel der -Ver­wandtschaft Kirchhofens, seine Unstetigkeit, sobald von Knauer die Rede war und so vieles andere ...

Wahrheit?

Was gäbe er darum, wenn sich auch nur em einziger Anhaltspunkt für das Gegenteil ergäbe!

Arme Hilda!

Wie würde sie diese Katastrophe überstehen?

Es mußte gehandelt werden! Die Initiative lag bei ihm, die Pflicht, zu handeln, um noch Schlimme­res zu verhüten. Knauer war ja vorerst noch bett­lägerig. ,, ,

Da galt nicht viel zu überlegen, was zu geschehen hatte. Es kam nur eine möglichst schnelle und wirk­same Kaltstellung des Hochstaplers und Verbrechers

ß-Felda (ftri 1934 an. »ehr in bi Bataillon m- !erbahnhof, e splatz heube Das Bataill» und wird e er Marsch i. ?r Musikbegl- Letter nicht c nwohnern r her Sympak

des St-dl Orchester k ssührungen fr und Sainrt! Mittwoch- if rzerte aufM j von 20 bis!

am Dienst: mne. Ouveck ", Rossini. Fu Äugen", 6uci unb 2 von

Versammlung oberhessischer Forstbeamter.

Lehrwanderung. Schulungsvorträge. Förster und Naturschutz.

auf ihn zu, reichte ihm die Hand und beglück­wünschte ihn:

Herr Doktor! Ich muß Ihnen etwas erzählen etwas Dringendes..."

Dem jungen Arzt wurde plötzlich so bange.

Kam jetzt eine Anklage? Die Anklage die er schon bruchstückweise beim ersten Wachsein Knauers vernommen hatte? Die Gewißheit, daß Hans von Kirchhofen und Hans Kirchhoff ein und dieselbe Person waren? Daß ein Verbrechen vorlag?

Knauer ist es nicht besser, Sie ruhen sich erst noch etwas aus? So eilig wird es ja nicht sein, was Sie mir sagen wollen."

Nein, nein, Herr Doktor! Jetzt - sofort müssen Sie es wissen!" schrie der Kranke. Und dann fuhr er ruhiger fort: ~ «

Ich will der Familie Geyerling meinen Dank abstatten. Ich will einen Verbrecher unschäd­lich machen."

Doktor Becker zog einen Stuhl heran und setzte sich neben das Bett. Er sah ein, daß der Kranke erst wirkliche Ruhe haben wurde, wenn er sich das vom Herzen heruntergesprochen, was ihn sicht­lich schwer bedrückte. s s.

Und er horcht- und mit ihm die Frau und die Krankenschwester. .

Eines gequälten Menschen bitteres Schicksal ent­rollte sich vor ihnen. . , .

Die drei Zuhörer lauschten, anfänglich interessiert,

scheu draußen am Wannsee!

Sollte er hinausjagen und Liesgreta und Hilda von dieser Begleitung befreien?

Durfte er mit der Tür ins Haus fallen'

Nein' Denn das würde für die Damen von ver­heerender Wirkung sein, und der Bursche gewann nur Zeit, sich aus dem Staube zu machen.

Aber hinausfahren und harmlos sein wie bisher, das konnte er auch nicht.

Und so telephonierte er, daß er nicht kommen könnte, man möchte nicht länger auf ihn warten. Seiner Braut versprach er für den Abend einen Besuch. Ob er allerdings dazu kommen würde, war noch fraglich.

Doktor Becker überlegte.

Die Erregung jagte ihn von einer Zimmerecre in die andere.

Allmählich reifte in ihm ein fest umrissener Plan.

Es lag im Interesse seiner Braut und ihrer Fa­milie und natürlich auch in seinem eigenen, den mit Sicherheit zu erwartenden Skandal nicht allzu groß werden zu lassen. .

Eine völlige Vertuschung wurde sich ja wohl nicht vermeiden lassen. Das an Knauer begangene Kapi­talverbrechen heischte Sühne.

Wenn nur Wolterstorff da wäre! Er wäre per geeignete Mann gewesen, diese böse Geschichte ins richtige Lot zu bringen.

Wie ein Blitz durchfuhr es Doktor Becker.

Hatte Kirchhoff vielleicht im Fall Wolterstorff ebenfalls feine Hand im Spiele?

Wie er gekommen, ebenso schnell verschwand dieser Gedanke wieder. Diese Ungeheuerlichkeit einer Kette von Verbrechen war Kirchhoff doch wohl kaum zuzutrauen. Seine Bestrebungen, Wolters­torff zu finden, waren zu echt gewesen.

Sonderzug c f sich fW

LandaujeM - raren. Gin $ orn, in Diüei ort in den vn chi M »e,JJ die in die Drt

.euchelheim, Wieseck, Leihgestern, Garbenteich usw. erbracht wurden. Der Rest der Ferienjugend setzte id) einer kurzen Verpflegungspause m Gießen le ftabrt auf der Strecke GießenFulda fort und mdet nun für einige Wochen Aufenthalt in den Men Grünberg, Mücke, Burg- und Rieder-Gemun- jn Äell-Romrod, Alsfeld, Renzendorf, Wallenrod, Lauterbach und Bad Salzschlirf. - Heute morgen, 5 Uhr, passierte ein weiterer Ferienzug

unsere Stadt. Der Zug, der mit etwa 1000 Kindern besetzt war, kam von Karlsruhe und setzte nach kurzer Kaffeepause seine Fahrt nach Kassel fort.

** Zur Richtigste11 ung. In der gestrigen Nummer desGießener Anzeigers" erschien auf der zweiten Seite des zweiten Blattes links oben

3roei Älter unb $lba

Roman von Hermann W. Walber.

Urheberrechtsschutz: Fünf-Turme-Verlag, Halle (S.)

Frost abgetötet wird.

Zwei Faktoren können, so führte der Redner weiter aus, das Vorgehen in der Verjungungs­weise bestimmen. Im ersten Falle hangt das Vor­gehen von meinem Willen ab. Ist dies der Fall, dann muß ich vor allem darauf bedacht sein, die Gefahren des Windes auf ein Minimum herab­zudrücken. Ich muß also die Bestände von Nord nach Süd bzw. Nordost nach Südwest verjüngen. Das bedingt weiter, daß ich nicht beliebig in einem zusammenhängenden Bestand mit der Verjüngung beginnen kann. Hierbei muß auf die Bildung eines sturmfesten Traufs zum Schutze der windgefahr- deten Seiten erhöhter Wert gelegt werden. Ober­forstmeister Nicolaus erläuterte dann die Vorteile des Buchenvoranbaus, ging auf die Größe der Gruppen und Horste ein, die eingehalten werden muß, um zu gewährleisten, daß die auf diesen Plätzen angebaute Holzart im späterenHaubarkeits- alter auch im Kronendach vertreten ist.

Im zweiten Falle ist das Vorgehen durch äußere Einwirkungen, also Sturm, Frost und Insekten- schäden bedingt, die dem Wirtschafter die Art des Vorgehens vorschreiben. In diesem Falle ist beson­ders dafür zu sorgen, daß die Schäden nach Mög­lichkeit auf das schon vorhandene Maß beschränkt bleiben; dieses kann man in vielen Fällen dadurch erreichen, daß man die Blößen, die durch äußere Einflüsse entstanden sind, mit einer windfesten Holz­art auspflanzt (Buche, Kiefer), dabei den anschlie» ßcnden Bestand gleich in genügender Tiefe unter- pflanzt, die Blößen also gleichsam ummantelt.

Auf dem sich anschließenden Begang durch dis einzelnen Bestände erläuterte Oberforstmeister Ni­colaus die Wirkung und den Grund sowie die Art, wie die Verjüngung im einzelnen gedacht sei. Es zeigte sich ganz deutlich, daß eine Verjungung der Bestände durch Eichelsaat oder -Pflanzung eben- so wenig am Platze ist, wie die Erziehung von reinen Fichtenbeständen. Viele gute Erfahrungen, die man an diesen Arbeiten im Forstamt Schiffen- : berg gesammelt hat, kamen durch den klaren Dor- : trag des Oberforstmeisters Nicolaus zum Aus­druck und werden sicher wertvolle Ratschläge für ' die Berufskollegen geben, wie die einmütige Zu­stimmung zu der Art und Form wie die Frage per Verjüngung von Oberforstmeister Nicolaus gelost - wurde,'bewies.

- Ein gemeinsames Mittagessen imBayrischen Hof", zu dem auch der Landesgruppenleiter des

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gruppe Grünberg gehören die F Forstämter: Schiffenberg, Gießen, Nieder-Ohmen, Grünbk ~

Y s der £ ' k LanU '"darniech '"t wurde 15 Mainz ,

ten alles dessen, was Domkapitular Bayer in Gie- zen und Oberhessen geleistet hat. Er konnte die freu­dige Nachricht bekanntgeben, daß die Pläne für den Ausbau der Kirche nun geyehmigt seien und mit der Ausführung bald begonnen werden sollte. Sicht­lich gerührt dankte der Jubilar für all die erwiese­nen Ehren. Sein einziger Wunsch war nur in all den Jahren, daß alle seine Pfarrkinder lebendige und geistige Tempel sein sollten als Vorbedingung ür den Bau eines steinernen Tempels. Eingangs hatte Herr Kiefer, stuck, med., durch den mit wundervoller Einfühlung vorgetragenen Prolog,

Hektar mit Fichten bestockt, wovon 50 Hektar hieb- und überhiebreif find. Im Großen-Lindener Ge­meindewald liegen die Verhältnisse ähnlich. Hier sind von 47 Hektar 33 Hektar hiebsreife und ältere Fichten, im Leihgesterner Gemeindewald sind von 62 Hektar 52 Hektar mit über 80jährigen Fichten bestockt und im Domanialwald gar von 111 Hektar 75 Hektar überalterte Fichten. Sodann gab der Ortsgruppenführer einen Ueberblick über die Bo­denverhältnisse, wobei er darauf hinwies, daß sich die Wanderung in dem Gebiet der miozänen Suß- wasserzone bewege. Er ging dann auf die Boden­typen ein. Sodann wurden die klimatischen Ver­hältnisse besprochen, der Redner gab eine Erläute­rung der Böden in einem ariden und humiden Klima, erläuterte die Ursachen der Podsolierung der Böden und gab Wege an, um dieselbe zu verhin­dern. Anschließend gab der Redner die Grunde dafür an, warum die reinen Fichtenbestände un­bedingt aus dem Waldbilde des Forstamtes ver­schwinden müßten. Er wies auf die Nachteile hm, auf die Bodenverschlechterung durch die Anreiche­rung von Rohhumus und Trockentorf in diesen rei­nen Fichtenbeständen auf Tonletteböden. Die mine­ralischen Schätze müßten aus der Tiefe des Bodens an die Oberfläche gebracht werden was nur durch andere Holzarten möglich ist, da die Fichte ein Flachwurzler ist, um sie der Oberkrume wieder zuzuführen. Es braucht nicht besonders be­tont zu werden, daß gerade die Reinbestände und unter diesen wieder die Fichte einen besonders un­günstigen Einfluß auf die Streudecke, dem wichtig­sten Bodenfaktor, haben. Durch den Rohhumus der Fichten wird die Luftzirkulation im Boden gestört, das Bakterienleben zum Absterben gebracht, der Wasserhaushalt vernichtet. Läßt die dichte Benade- [anq allem schon sehr wenig Wasser auf den Boden gelangen, so wird der Teil, der dorthin gelangt, durch die Nadeln abgeleitet und dem Boden vor­enthalten. Die ganze Struktur der Fichtenbestande, die bei der Wanderung berührt wurden, zeigte nur zu deutlich, daß auf diese Böden keine reinen Fich- tenbestände gehören, kann man doch in diesen Be­ständen selbst im Haubarkeitsalter noch Stangen

war.

Der Arzt dankte dem Himmel von ganzem Herzen, daß es gelungen war, den Arbeiter Knauer vor dem Tode zu bewahren.

Die Erzählungen eines auf den Tod Kranken waren natürlich kein Beweis. Man mußte Kirch­hofen mit Tatsachen auf den Leib rücken.

Also ergab sich von selber die Notwendigkeit, das Verbrechertum Kirchhofens durch Belege zu erhärten. Er wollte sie sich schleunigst beschaffen. Semen Alten Herrn wollte er ins Vertrauen Ziehen, um eine Hilfe für die Aufklärungsarbeit zu erhalten. Er mußte sich sofort mit seinem Regimentskamera- den in Verbindung setzen.

Eine Viertelstunde später war Doktor Becker unterwegs nach Potsdam, wo sein elterliches Haus stand und sein Vater noch jetzt die Praxis als viel- gesuchter Arzt ausübte. *

Als Mya Körber den Mann, den sie einst liebte mit allen Fasern ihres Herzens in fast demütig- stehender Haltung vor sich sah, wallte es trium­phierend in ihr hoch.

So! Du! Jetzt also kommt meine Stunde der Vergeltung dafür, daß du glaubtest, mich beiseite schieben zu können, wie ein Hund einen Knochen unbeachtet läßt, nachdem er ihn genügend abgenagt hat. Ich war dir gut, ich half dir, als du arm und verzweifelt Schutz bei mir suchtest, und bu, bu wolltest nichts mehr von mir wissen, als du wähn­test, in anderen Kreisen besser vorwärts zu kommen. Als ich dich anflehte, bei mir zu bleiben, lachtest du zynisch und drohtest mir und schlugst mich. Mein Haß kennt keine Grenzen. Du bist nun in Ver- legenheit, mein Lieber, du kannst nicht ans Ziel gelangen; ein Hemmnis liegt dir im Wege und du meinst, ich sei gut genug, dieses Hemmnis weg- zuräumen. S o haben wir nicht gewettet, Hans von Kirchhofen, f o nicht. Du wirst bald dein blaues Wunder erleben!

Solche Gedanken bewegten Mya Korber tn- deffen hütete sie sich, sie laut werden zu lassen. Sie wußte auch, daß sie auf feine Wunsche ein­geben mußte, wenn sie sich nicht selber verderben wollte. Ach, sie kannte ihn ja ganz genau. Ihm war das Aeußerste zuzutrauen. Sie mußte fp tun als ob sie ihn zu unterstützen bereit sei. (Forts, folgt.)

Am 19. Juli fand wie man uns berichtet in Gießen die die sjährigeer ft eTagung der Ortsgruppe (Srtinberg des Bundes deutscher For st beamten statt. (Zur Orts- ~ * stbeamten der

gewandt hatte, stürzte , , Der Kranke lag, schwer atmend, alle Anzeichen

»er Erregung an sich, im Bett.

Schwester! Rufen Sie den Arzt!" Die Schwester klingelte. Voller Sorge. Gewiß würde nun ein Rückschlag eintreten. Sie machte Frau Knauer ein Zeichen, daß sie sich zurückziehen möchte.

Nein, Liesbeth, bleibe! Was ich mit dem Arzt !»u besprechen habe, mußt du anhören, und auch Sie, liebe Schwester."

Knauer mußte einen starken Willen haben, den auch die langwierige Krankheit nicht zu lähmen vermochte. Man merkte ihm zwar noch an, daß es mnerlich schwer in ihm arbeitete... Aber äußerlich geigte er jetzt vollkommene Ruhe.

Die beiden Frauen standen vor einem Rätsel.

Die Tür wurde leise geöffnet. Doktor Becker trat ins Zimmer. Als er bemerkte, daß der Kranke völlig bei Besinnung und wach war, trat er schnell

Der F'lm -n, die der U nuten, unbK inb stürmisch jk romantischen k i j 5 arbeitet v- rer

mal«* unter. S«1: fuielt den w Äftlpi* eSaritaW? lebergang 8" Men. Em L Anny mit A sss? itsS nb* S; ?*

Ausdruck brachte.

Oberforstmeister Nicolaus

wies bann in einem einführenden Vortrage auf die Bedeutung der Fichtenbestänbe im hiesigen ForstamtSchiffenberg hin. Er machte bie Berufskollegen barauf aufmerksam, baß von einer Holzbodenfläche von 2500 Hektar im Forstamt efma 615 Hektar mit Fichten bestockt wären.

dann entsetzt. £, .. . .

Doktor Beckers Hände waren krampfhaft inein­ander geschlungen, feine Lippen fest aufeinander gepreßt. Das war ja noch weit Schlimmeres, al CrÄen Ergrauen wetteten sich vor Grauen. Frau Knauer hielt ein Taschentuch vor das Gesicht, mÄau!1* Ä e4en «* V°rsi°ng°- in d-r W-rkhall- geendet hatte, legte er den Kopf ermattet zur Seite.

Der Arzt gab der Schwester em Zeichen Sie Kral^ darauf e7nfchttest Hn/ ruhigen

^Scllana7 sich^Do ktor Becker im Knauerschen 3inv me^aus?lelNwar^°^zt, erfüllte er seine Pflicht, W^Cin THnn^feine^Sorge mehr um Knauer ^bemhr=e scbickte er sich an, den Kranken- 3U haben b d) , Hinausgehen bat er bie Schwester, di- Erzählungen des Kranken vorläufig

oben in, zweiten Stock in deiner Iunggefellen-Zweizimmer-Wohnung., und nun-nun (türmte es gewaltig auf ,hn em.

In ben Förstereien, bie anläßlich ber Lehrwan- berung berührt würben, liegen bie Verhältnisse iller- sehr ungünstig. Sinb doch im Lützellindener Ge- 'vr-1 rneindewald bei einer Fläche von 107 Hektar 64

Etwa 70 Forstbeamte waren es, die sich auf dem Bahnhof Gießen trafen, um unter Leitung des Ortsgruppenführers des Bundes deutscher Forst- bearnten, Oberforstmeister Pg. Nicolaus eine Lehrwanderung in das Forstamt Schif- f e n b e r g , Försterei Großen-Linden und Leih­gestern anzutreten. Der Zweck der Lehrwanderung war, den Beamten die Ergebnisse und Erfahrungen, die bei der Umwandlung von Fichtenbeständen in Mischbestände erworben waren, mitzuteilen und durch Kritik und Aussprache eventuelle Fehler ober Schwierigkeiten abzustellen. In flottem Marsch ging es burch Klein-Linden nach dem Lützellindener Wald, wo Oberforstmeister Nicolaus Gelegen­heit nahm, die Teilnehmer zu begrüßen und beson­ders herzliche Begrüßungsworte an den Leiter des Amtes für Beamte bei der Kreisleitung der NSDAP. Gießen, Pg. Heß zu richten, der durch feine Teil­nahme an der Wanderung und durch fein Interesse, das er für alle forstlichen Fragen bewies, seine Verbundenheit mit ben Forstbeamten unb r~~ großes Verstänbnis für bie Forstwirtschaft

heraushauen, währenb man nur stärkere Stämme oorfinben müßte.

Weiterhin wies ber Rebner auf bie Gefahren dieser einförmigen, zusammenhängenden Fichten- bestände hin, auf die Windwurf- und Käfergefahr, die in kurzer Zeit ganze Wälder vernichten könnten.

Wir erstreben einen Mischwald, weil er den Boden im günstigsten Ausland erhall, weil In ihm alle bedeutenden Holzarten vertreten sind und durch ihr Vorhandensein eine natürliche Verjüngung ermöglicht werden kann. Auch vom waldästhetischen Gesichtspunkt ist dem Misch­wald der Vorzug zu geben.

Es bleibt nun die Frage, welche Mischung in den hiesigen Beständen anzustreben ist. Man konnte daran denken, die Fichte als Hauptholzart beizube­halten unter Hinzuziehung der Buche, der Kiefer und der Eiche. Da die Bestände aber deutlich nach­weisen, daß die Fichte auch nur als Hauptholzart auf diesen Böden völlig ungeeignet ist, so kommt für uns die Kiefer als Hauptholzart in Frage. Auf Voranbauflächen soll gruppenweise die Buche eingebracht werden und die Verjüngung der Be­stände auf Säumen von Norden her mit Kiefer, Lärchengruppen und einzelnen Fichten erfolgen. Der Redner wies auf die naturgemäße Mischung der Buche mit der Kiefer hin, der sich durch An­flug noch die Birke zugesellt. Er machte weiter daraus aufmerksam, daß die Buche immer eine Reihe von Jahren vor der Kiefer eingebracht wer­den muß, also im Unterbauverfahren, da sie sonst, von der Kiefer oder im Gras erstickt bzw. vom

mußte.

ischen 3nbu . Gestern gtci

Isnen Kranze, unter Vorantritt der Jugend, Dertre- |>-r kirchlicher Vereine und Studentenverbindungen, Iss Klerus und des Kirchenvorstandes zum über» Men Gotteshaus ziehen sahen. In außerovdent- lcher Frische hielt der hochwürdige Herr unter Assi- s«nz eines bischöflichen Vertreters den Festgottes- fcenft. Noch einmal begeisterte der Festprediger, [;ater Superior Willehad aus dem Dominikaner- ! oster zu Wvnns, für das katholische Priestertum, formvollendet vorgetragene Gesänge des Kirchen- fiiores verherrlichten den Gottesdienst. Mit wirk- Ichem Danke konnte deshalb am Schlüße alles in len feierlichen LobgesangGroßer Gott, wir loben tcri)" einstimmen und begeistert seinen sehr verdien­en Hirten ins Pfarrhaus begleiten.

Der kirchlichen Feier schloß sich am Nachmittag in Katholischen Vereinshause ein weltlicher Festakt in. Wie zu erwarten, war auch diesmal alles ge- Mt bis auf den letzten Platz. Zwei Triosätzs unter Leitung des stets hilfsbereiten Studienrates Dr. ! i 11 e n b r a n d und zwei Chöre unter Führung les unermüdlichen Lehrers Klein verschönerten liie Veranstaltung. In der Begrüßung führte Pfar- :»r Crönlein von Lich aus, daß die weltliche feier wohl nicht im Sinne des Jubilars fei, aber m Interesse der Gemeinde ftattfinben müsse; denn [$m Jubilar die Ehre, der Pfarrei die Freude und ms allen das Heil. Anschließend hielt der hochw. f)»err Dr. Wendelin Rauch, Professor am Bischöf­lichen Priesterseminar zu Mainz, eine tiefdurch- loachte Festrede über überirdischen Sinn und Wert lies katholischen Priestertums. Auf jegliche Weise Uhrte er die Gläubigen in Bedeutung und Wirken lies Priestertums ein. Der überaus große Beifall Zeigte, daß feine Worte auf guten Boden fielen und aufs neue begeisterten für den Gießener Pfarr­ern. Für Se. Exzellenz, den Hochwürdigsten Herrn Bischof Dr. Ludwig Maria Hugo, für das Bischöfliche Ordinariat, das Domkapitel, den Boni- -atiusoerein sprach der hochw. Herr Domkapitular Schumacher aus Mainz. Worte und Schreiben mürdigten in anerkennendster Weise die Verdienste lees Jubilars um die katholische Gemeinde Gießen . nb bie Diaspora. Definiter Crönlein brachte bie Glückwünsche bes Dekanates unb ber Pfarrei Lich '.ar, bie in Pfarrer Bayer ben Grünber unb Tr­auer ber betben Missionshäuser verehrt. Amts- :;erichtsbirektor Keller aebachte noch einmal im Hamen des Kirchenvorstandes, der katholischen Ver- Hne und der ganzen Gemeinde mit warmen

Einen guten Verlauf nahm die Jubelfeier j e s goldenen P r i e ft ß rj u b il ä u m s des Ivchwurdigen Herrn Geistlichen Rates Bayer durch lle kirchliche unb weltliche Veranstaltung der katholi- chen Gemeinde am vorgestrigen Sonntag.

Waren in Vorträgen über Werden, Wirken unb hampf des Priestertums die Pfarrangehörigen von neuem gestärkt in Treue zum katholichen Priester- tim, so zeigte die Predigt bes Festtages die Würbe les Priestertums in glänzenbstem Lichte. Einziaarti- <sr Schmuck der Kirche hob die Stimmung. Alles prrte schon lange vor Beginn des Gottesbienstes dif den hochwürbigen Jubilar. Am frühen Morgen htten bie Gläubigen in bisher noch nie bageroefener .ahl am Tische des Herrn ihr Geschenk unb auch jgleid) ihre Bitten bargebracht. Von Freube ganz hingerissen würben sie, als sie ben Jubilar Im gol-

Welch ein herber, wenn nicht vernichtenber Schlag würbe bie Entlarvung Kirchhofens für bie Frau Geheimrat bebeuten, Die so gewaltige Dinge mit ihrem Schwiegersohn vor hatte unb auf ihn so große Stücke hielt!

Doktor Becker war noch nicht barüber unterrichtet, was am Dienstag vor sich gehen sollte. Er wußte allerbings, baß bie Ernennung Kirchhofens zum allgewaltigen Werkbirektor unmittelbar bevorstanb.

Dem mußte unbebingt vorgebeugt werben. Wer mochte wissen, was ber Verbrecher alles im Schilbe führte! Wahrscheinlich kam es ihm eben auf diese Ernennung an, um zu handeln, sobald sie endgültig

ein Bild versehentlich ohne Unterschrift. Es handelt sich um eine Aufnayme des neuen deutschen dentenführers Andreas Fe ick er t.

Welche Hochschätzung der Jubilar unter seinen geistlichen Mitbrüdern genießt, zeigte ber Dank- gottesbienst am gestrigen Montag. Gegen fünfzig Priester aus nah unb fern aus ben Dekanaten Friebberg unb Gießen, Lanbsleute aus Oppers­hofen unb fast sämtliche früheren Kapläne waren erschienen. Trotz ungünstiger Zeit (10 Uhr) hatte sich auch bie Gemeinbe in überaus großer Zahl ein» gefunben. Geistliche Mitbrüder unb Gemeinde zeigt- ten so, baß ber Wunsch bes Jubilars zur Frucht reifte, in erster Linie geistige Tempel zu sein. Dies kam auch am Mittag in einer Zusammenkunft ber Geistlichen zum Ausbruck. Glückwünsche von selten bes Dekanats Friebberg burch Dekan D i e t e w i g , verbunden mit der Uederreichung eines kostbaren Meßbuches für die Kirche, anerkennende Worte des Pfarrers Crönlein für bas Dekanat Gießen, Hochschätzung des alten Chefs burch die Kapläne, ausgesprochen durch Pfarrer B eich er t aus Bü­desheim, ein Lobpreis auf die kirchliche Treue der Oppershofer, hervorgehoben durch Dekan H a i n - stadt, vollendeten den goldenen Jubelkranz. Als Dank erbat sich der Jubilar erneut, die Diaspora- ........ i und zu üben. Mit diesem Ruf zu klangen die schönen Festtage der