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Aus Natur und Technik

der

Din-Grade

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aufweist. Es handelt sich um ganz dünnes Sperr- men" seitens des Normenausschusses vor Danach 7 ' ; 1 -.X . «'m < « I t-n»« f^rhölnornrn.hx» inn.horn Tlinrirrihe

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Wir können uns heute unsere Technik ohne pe nicht

Menschen.

Das elektrische Haus

Don Dr. Helmut Thomasiuü.

werden.

Ter Bau eines Reiseempfängers.

Mitteln aus die Erschließung dieser >m Erdöl stecken. Kraftwagens eine ständig weitere Ve^reitung er- den Badenwerte hinzuarbeiten. Echan im Weltkrieg langten. Al- man ihre Barteile erkannt ^te wur hat die chemische Industrie es verstanden sur das den st- in zah reichen^.M°Ich'n°n alle A g da t.

Auf Bootsfahrten, Motorrad- und Autotouren wird sich der Radiofreund künftig nicht mehr mit großen, schweren Apparaten Herumschleppen, wenn er sich selbst ein leichtes Gerät baut. Ein geringeres Gewicht wird schon ermöglicht, wenn kleine Konden­satoren und Spulen verwendet und Transforma­toren durch Widerstandsverstärker vermieden wer­den. Dann darf man natürlich nicht den Fehler machen, den Apparat zum Schutz in einen schweren eichenen Kasten zu versenken. Man findet in dem sogenannten Holzblech einen Baustoff, der bei un­glaublicher Festigkeit ein ganz geringes Gewicht

hat die chemische Industrie es verstanden, für das Fehlen des Erdöls Ersatz zu schaffen. Durch diese Vorarbeiten wurde es später auch möglich, selbst aus Steinkohle und Braunkohle Mineralöle herzu- stellen, wenn auch dieser Erzeugungs^weig heute nur noch als Ergänzung der Erdölversorgung aus Bohrungen betrachtet werden kann.

Wo liegt nun das Del? Meist an den Rän­dern von sogenannten Salzdomen. Mehrere hundert bis tausend Meter unter der Erdoberfläche, die man früher nur durch sehr kostspielige Bohrungen fest­stellen konnte. Heute macht man das mit Hilfe geo­physikalischer Untersuchungen, und zwar ziemlich

mehr denken. ,, . . .

Durch Verwendung besonderer Stahlarten, durch die Anwendung eigener Härtungsoerfahren und die weitere Durchbildung der Prüfung von Kugeln und Lagern auf Güte ist es gelungen, die Kugel- und Rollenlager immer weiter zu verbessern und sie zahl­reichen Zwecken anzupassen. Ein besonders auffallen­des Beispiel, was sich durch ihre Benutzung heute durchführen läßt, bildet die Bewegung einer großen schweren eisernen Brücke nur durch die Kraft einiger

Schlitten zu liegen kamen. Hierauf wurde das Ganze noch einmal angehoben. Hunderte von stählernen Rollen wurden zwischen Schlitten und Schienen an­

zurichten.

Die Hilfsmittel, über die die heutige Technik fügt, wirken sich auch noch in sonstiger Weise <iin die Beförderung großer und schwerer Bauten UM Bauteile aus. Die Teile großer eiserner Brücken hat man gewöhnlich einzeln an Ort und Stelle ge­schafft und dort erst zusammengesetzt. Vor kurzem jedoch wurde eine ganze Stahlbrücke vollkommen >m Werk fertiggestellt. Das schwere, sich hoch über den Boden erhebende Stahlgerüst samt der feinen unte­ren Abschluß bildenden Brückenbahn wurde aus untergeschobene, mit niedrigen Rädern versehene kleine Wagen gesetzt. Sodann wurden einige Schlep­per davor gespannt. Sie zogen das Ganze einsacy über die Landstraße fast 10 km weit an den un

Seit dem l.Jan. 1934 liegen endlich genaue An­weisungen für die Bestimmung derLichtempfind­lichkeit von Negativmaterial für bildmäßige Aufnah-

geben die Mmdestempfindlichleit an.

Die Photofirmen, die nunmehr ihre Produkte in _____S.__...«.a;Ahah Fnnnori hömnftffl stets kon-

Scheinet" undDin".

Wie wird die Lichtempfindlichkeit der photoplatten gemessen?

Don Dr. W. Theodor.

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wird die Beantwortung, sobald man bie 6rage aus ein bestimmtes Gebiet beschränkt und Vollständigkeit fordert. Wer sagen sollte, wozu der elektrische Strom auf Schiffen oder bei der Metallbearbeitung ver­wendet werden kann, würde sicherlich vor einer ziem­lich schwierigen Arbeit stehen, wenn er alles und jedes lückenlos zusammenstellen wollte. In ganz besonderem Maße vertraut erscheint uns das Haus. Gelegenheiten zur Verwertung der Elektrizität gibt es in Hülle und Fülle. Wir nutzen sie auch fleißig aus. Aber wie groß ist die Zahl der nach dem gegen- wärtiqen Stand der technischen Entwicklung über­haupt vorhandenen Möglichkeiten? Wir bezweifeln, daß man hierauf leicht die richtige Antwort bekom- men wird. Die Ingenieure einer der größten Elek- trizitätsgefellfchaften der Welt haben sich diese Frage gleichfalls vorgelegt. Jeder hat alles, was er wußte und was ihm einfiel, zu ihrer Beantwortung bei­getragen. Schließlich hatte man eine Zufammenstel- lung, die als vollständig gelten konnte. Damit die aufgewendete Mühe auch anderen zugute käme, be­schloß man, ein Haus zu bauen, in dem alles zu sehen sein sollte, was der elektrische Strom in einem solchen leisten könne. Jede Art seiner Verwendung ollte gezeigt werden. Das Haus wurde fertiggefteUt und enthält, abgesehen von der Beleuchtung, ins­gesamt jetzt kommt die Antwort auf die oben gestellte Frage 1 0 8 M ö g l i ch k e i t e n, für die man die Elektrizität im häuslichen Leben gebrauchen kann. Ein großer Teil davon ist uns freilich schon bekannt und manches ist besonders ausgeklügelt. Immerhin jedoch bleibt es in den Grenzen des Denk- baren, und man kann sich recht wohl vorstellen, daß es in einer ganzen Anzahl von Fällen willkommen sein kann. Dazu gehört eine an der Küche ange- 1 brachte Beförderungsanlage für die angelieferten 1 Vorräte Sie werden an der Küchen- oder an einer sonstigen Tür eingelegt, worauf sie sofort selbsttätig zum Kühlschrank und in die Speisekammer woiter- beförbert werben. Jedes Stück, das natürlich schon entsprechend auf den Förderer aufgelegt fein muß, kommt an feinen richtigen Platz. Das mag manchem als etwas Ueberflüfsiges erscheinen Die Einrichtung dürfte sich aber in einer ganzen Anzahl von Fallen und insbesondere auch an kleineren Hausern als praktisch erweisen, wo vielleicht tagsüber niemand 1U Saufe ist. Sie schützt die abgegebenen Waren vor Diebstahl und Verderbnis. Ein weiterer elektrischer Förderer, der dem Verkehr zwischen Küche und Speisezimmer dient, wird freilich nur für gröbere Wohnungen in Betracht kommen. Zu den fonftinen Annehmlichkeiten der Küche gehört ein Handtuch­trockner, durch den man ständig trockene Tücher zur Verfügung bat. Die Handtücher hängen nicht mehr neben dem Ausguß, sondern an der Innenseite der Tür eines schrankartigen Behälters und werden hier sehr schnell getrocknet. Küchengerüche werden durch besondere Ventilatoren entfernt können sich also nicht verbreiten. Zum Abwaschen des Geschirrs dienen eigene elektrische Spüleinrichtungen, die schnelle und gründliche Arbeit machen. Sie waschen jegliche Art 'von Geschirr nicht nur ab, sondern spülen auch nach und trocknen. Ist das alles ge­schehen. und dazu braucht es nicht sehr lange Zeit, dann öffnet sich als Zeichen, daß das Geschirr nun-

der endgültigen Aufstellung. muu-l

Ein verhältnismäßig selten angewendetes ^ciii

zur Ueberquerung von Flüssen oder Häfen ist S ch w e b e f ä h r e. Bei ihr hängt die ^ahre Kabeln frei herab, bie hoch über bem ®a''er . von einem Ufer zum anberen führen unb von e sprechenb hohen Pfeilern getragen werben. Derar g Fähren gibt es u. a. im Hafen von Karl, in B ! Aires unb in Rio be Janeiro. Jetzt mürbe eine über

den Colorabofluß gebaut, bie aber nur für

wird und hier Beweise seiner Dauerhaftigkeit ange- treten hat Bei der Herstellung des Kofferapparates können bie gleichen Grunbfätze verwertet werben, wie sie beim ^lugaeugbau üblid) fmb benn ^ier wie ba kommt es ,a auf geringes Gewicht am Man schneidet zunächst das Holz mit einer Schere ober einem irhorfen Messer in Tafeln von ber notwen­digen Gröhe. Aus biefen Tafeln stellt man bann bie Haube, Verkleibung ober Koffer zum Einbau bes auf Hartgummi montierten Gerätes her. An ben Räubern einer Platte leimt man guabratifche Lei- ften von etwa 0,5 bis 1 Zentimeter Starke mit

zu erhalten.

Die fertige Probe zeigt eine ganze Skala von Schwärzungen unb daneben einen Streifen, Der unbelichtet geblieben unb bei der Entwicklung des­halbverschleiert" ift; solche Verschleierung kopiert bekanntlich ein wenig mit. Maßgebend ist nun Die­jenige Schwärzungsstufe, die wie der Wissen- chastler sagt 0,1 über Dem Schleier liegt, d.h. der erste Streifen, ber bunfler ist als der Schleier; seine Ziffer gibt direkt bie Lichtempstnb- lichkeit bes Materials als Zahl ber Dingrabe an.

Kaltleim auf, befestigt bann dte nächste Platte an der anberen Seite ber Leiste rechtwinklich zur ersten Platte unb führt diese Arbeit fort, bis man Den ganzen Kasten zusammengesetzt hat. Die Kastenfor- men können je nach Wunsch gestaltet werden.benn bas bünne Sperrholz laßt sich bis zu Nabien von etwa 2,5 Zentimetern biegen. Man feuchtet bas Holz kräftig an unb verschnürt es dann 'N der ge wünschten Form mit Dmbfaben unb Acknet es über Nacht. Uebrigens ist ber Preis bieses Holz bleches äußerst gering: em Duabratmeter kostet nur ungefähr 1,50 Mark.

unb damit Deutschland dienen können.

Dom Segen der Kugellager.

Don Dr Franz Kittier.

Eine arohe Kiste von erheblichem Gewicht läßt sich nur schwer von der Stelle rücken. Einen großen

Wir hatten eine herrliche Wanderfahrt gemacht und dabei jeder zwei ganze Rollfilme verknipft. Aber einige Tage später kommt mein Freund ent- täuscht zu mir: Seine Bilder waren fast sämtlich flau" und gaben weder bie Schönheiten ber Land­schaften wieder, noch die feine Architektur des dianen alten Schlosses, das mir besucht hatten. Ja, a, bie Scheinergrabe! Wenn bie nur ge- timmt hätten! Aber leiber finb bie Empfinblich- !eitsangaben in Scheinergraben heute überholt Der berühmte Astronom Schein er würbe selbstdie Angabe26 Grab Scheiner" auf einer Platten­ober Filmpackung als eine vage Annahme bezeich­nen, wenn er sie mit dem exakten D i n - S y st e m vergleichen könnte.

DasSensitometer", mit bem einst Scheiner die Lichternpfinblichkeit maß, war bamals eine geniale Erfindung. Scheiner nahm eine Benzinlampe, deren Docht einen festgesetzten Durchmesser und vorgeschriebene Brennhöhe hatte deren Licht- türke also eindeutig bestimmt war und stellte ie im Abstand von einem Meter vor der zu pru- enden Photoplatte auf. Zwischen beide schaltete >r eine rotierende Scheibe, die eine Aussparung so an der Lampe vorbeiführte, daß die Probeplatte nur für eine kurze, berechenbare Zeit belichtet wurde. Dieser Schlitz verjüngte sich gegen Den Scheibenrand zu: während die eine Kante glatt und gerade war, verlief die andere in einer ge­zackten Kurve. Jede der Zacken ergab bei der Be­lichtung auf ber Bromsilberplatte einen Streifen, ba jeweils bas Licht eine kurze Zeit länger wirken konnte, als bei bem nächstäuheren, kürzer aber als bei bem inneren Streifen; biefe Streifen waren von 1 bis 20 burchnumeriert. Derjenige Streifen nun, bei bem auf ber Platte eine Schwärzung für das Auge gerabe noch erkennbar war, gab mit feiner Nummer benScheinergrad" ber Empfinb- lichkeit an.

,VaS ist Norm" als Gewähr deutscher Zuverlässigkeit.

3Runb um den Funk.

Was ist Fading?

Wenn ein Senber nach kürzerer ober längerer Zeit nicht mehr zu hören ist, wieder auftaucht und schließlich langsam verschwindet, dann spricht man von Fading. Diese Erscheinung ist umso unange­nehmer, als man sie vom Empfänger aus wenig beeinflussen kann. Man müßte schon dauernd am Lautstärkerregler sitzen, aber wenn der Sender ganz verschwunden ist, kann man auch hiermit nichts aus­richten. Es gibt zwar moderne Empfänger, bie nut einer automatischen Regelung arbeiten. Uebermaßige Lautstärke wirb gemilbert. Verringert sich bie Laut­stärke von selber noch weiter, bann wirkt biefe Ver­stärkung so, baß bie Lautstärke roieber gesteigert wirb. Diese automatische Fabing-Regelung arbeitet so schnell, baß bie Schwankungen gar nicht spur-

Die Messung der Norm.

Für bie Bestimmung ber Dingrabe werben gründ- süßlich bie Verhältnisse hergestellt, unter benen wir ob Berufs- ober Amateurphotograph gewöhn­lich zu arbeiten haben. Wir legen Wert darauf, auch bei schwächerem Tageslicht mit einer verhältnis­mäßig kurzen Belichtungszeit auszukommen. Als Lichtquelle für bie Messung bient daher eine starke elektrische Glühbirne, bereu Helligkeit burch be- fonbere Konstruktion unb vorgeschriebene Strom­stärke absolut konstant gehalten wirb. Das jeber elektrischen Lampe eigene, etwas geldliche Lickt wirb burch Vorschalten einer blauen Glasplatte so umgewanbelt, baß es in seiner Zusammensetzung reinem weihen Tageslicht entspricht. Der Abstanb zwischen Lichtquelle unb Probeplatte ist genau fest- gelegt. Dann wirb bie zu prüfenbe Bromsilber- schicht mittels eines geeichten Verschlusses nur V20 Sekunbe belichtet; bie Lichternpfinblichkeit roirb also bei ber heute gebräuchlichsten Belichtungszeit

bar werben. v m

Manchmal verschwinbet nicht nur ber eine Sen­der, säubern gleichzeitig taucht ein anberer auf. Hier wirb es sich woyl in ben meien Fällen um eine mangelhafte Trennschärfe in ben Empfängern han­deln, ber burch Sperrkreis zu helfen ist.

Gegen Störung burch atmosphärische.Strömun­gen läßt sich allerbings burch keine technische Matz- nähme etwas unternehmen. Da muß wau bie Mög­lichkeit wahrnehmeu, sich in ein anberes Wellenbe­reich eiuzuschalteu, benn bie Störungen pnD map auf allen Wellen gleich stark. Wer also im Runb- funkwellenbereich burch eine solche Storung beem- trächtigt wirb, Der kann vielleicht auf bem Lang- Wellenbereich besser ober überhaupt ausgezeichnet hären, unb eventuell roirb burch einen Kurzwellen- teil noch eine brüte Möglichkeit geboten.

Schlügt der Blitz in die Antenne-

Bei ben seltenen Fällen, in benen ber Blitz in die Antenne geschlagen hat, war es vollkommen gleich- gültig, ob bie Antenne überhaupt qeerbet war ober nicht.' Auch bie Art ber Sicherung spielte keine Rolle. Denn man beobachtete, baß ber Blitz nicht bie vor- geschriebene Bahn über Blitzschutz- unb Srbleüunfl nahm, sonbern stets ben Weg zu ausgebehnten Me- tallmasien ging, in ben meisten Fallen m ein Wasserleitungsrohr. Dabei schlug er stets frei Durch bie Luft über. Das erklärt sich aus ben ungeheuer großen Spitzenspannungen von vielen hunberttau- fenb Volt, Die leicht auf Isolier- unb Luftstrecken überspringen. Ein Blitzschutz unb ein Erbungsschal- ter finb aber bennoch nicht zu verachten, benn wenn sie auch bei einem tatsächlichen Blitzeinschlag bie Entlobung nicht auf einen vorgezeichneten Weg zu bahnen vermögen, so führen sie boch stille Ent­lobungen von geringer Stärke gefahrlos zur Erde ab unb verhinbern, baß die Antenne mit hoher Spannung aus der Elektrizität aus ihrer Umge­bung belastet wird. Wenn man überhaupt von einem gewissen Blitzschutz sprechen kann, dann ist es bei der Hochantenne mit geschirmter Zuführung, wo der gesamte Querschnitt des Antennenkabels für bie Wirkung eines Blitzeinschlages in Betracht kommt. Im allgemeinen ist ein Haus mit Hochantennen nicht mehr ober weniger gegen Blitzschlag geschützt als ein anberes ohne Antennen, benn ber Blitz zieht sich stets zu ben umfangreichsten Metallmassen hin, unb es gibt im Haus wesentlich umfangreichere Me­tallanhäufungen als bie Empfangsantennen. Doch ift bie Mahnung, vor bem Gewitter bie Antenne zu erben, nicht ohne Sinne, ba ja gerabe beim Gewit­ter starke Auflabungen ber Antenne eintreten kön­nen, bie über Blitzschutz unb Erbschalter bauernb unb gleichmäßig nach ber Erbe hin abgeleitet

gebracht. f

Damit waren alle Vorbereitungen beenbet. 2iuj einen Pfiff bes (eitenben Ingenieurs faßten zehn Mann an Hanbgriffen an, bie fid) an einem Cnbe befanben, unb zogen bie Brücke in ber Richtung gegen ihren neuen Bestimmungsort Das ging ganz gut, unb man muß erstaunen, bah bank ber Rollen ein so mächtiges Bauwerk burch so geringe Kräfte in Bewegung gesetzt werben konnte. Aus verschiede­nen Gründen spannte man später fünf Pferde da­vor, was auch sehr wenig ist, wenn man bedenkt, daß sich das Gesamtgewicht der zu befördernden Last auf 1200 Tonnen belief. Zum Schluß wurden me Rollen, Schlitten und sonstigen Unterlagen entfernt. Die Brücke stand da, wo man sie haben wollte. Dhne die heute hohe Vervollkommnung des Rollenlagers wäre diese Verlagerung einer Brücke von derartigen Abmessungen und diesem Gewicht kaum denkbar. Es wäre wahrscheinlich nichts Anderes übrig geblieben, als sie vollkommen abzubrechen unb roieber neu auf"

pyypraii,O)er unierjuajungen, unu öuiul 4 , .nc hnriihor nomunhtrt

einroanbfrei. Es gibt in Deutschlanb noch etwa Schon früher haben w'r uns kmruder gerounbert, fünfzig bekannte Stellen, an benen vermutlich mit wenn aus Amerika die ^achncht kam daß man bvrt Gr folg nach Del gebohrt werben könnte. Dabei ganze Hauser von ihrem alten Stanbortnach einem bleibt zu vermuten, bah noch längst nicht alle Stel- neuen gebracht habe. Das geschah "ach dem len ausfindig gemacht worden find. Wenn vor et- alten Verfahren, indem man einfach runde hölzerne liche Jahren noch deutsche Wissenschaftler und Inge- Balken unterlegte, über bie man sie weiter walzte, nieure ihre Erfahrungen auf bem Gebiet ber Del- Auherbem waren bie Hauser meist aicht allzu groß , . , '. v 1 _ ,. r. nohmtf allo leicht an Gewicht. Außer-

Cd, Cd...

Don Hilmar Deichmann

Schon im September 1932 auf der Tagung ber Reichsleitung ber NSDAP, im Braunen Haus zu München wies Gottfrieb Feber auf bie große Be- beutung bes Erböls für Deutschlanb hin unb be­tonte badet, baß ber Wert bieses Rohstoffes eine entsprechenbe Gesetzesvorlage unb Förberung seiner Ausbeute bebinge. Heute als Staatssekretär hat Feber seine bejonbere Aufmerksamkeit ber Versor­gung mit Erböl zugewendet und hat Maßnahmen in die Wege geleitet, die eine klare und sichere Ent­wicklung in dieser Frage gewährleisten.

In normalen Wirtschaftsjahren kostete uns bie Einfuhr von Mineralölen 300 bis 400 Millionen Reichsmark. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 127,5 Millionen Reichsmark. Das ift also schon ein gewaltiger Fortschritt, zumal wenn man bebenft, baß bisher von bem gesamten Mineralölbebarf in Deutschlanb von etwa 3 Millio- nen Tonnen nur knapp ein Drittel aus einheimi­scher Erzeugung gebeckt würbe. Zwei Drittel muß­ten also eingeführt werben. Die Bohrbeihilfe bes Reiches hat hier schon viel genützt. So lassen z. B. bie Erfolge in bem Nienhagener Norbfelb unb auch an anberen Stellen barauf schließen, baß künftig

gemessen. , .

Die Messung selbst ermöglicht em sogenannter Stufenkeil", b. h. eine Glasplatte, bie mit einer burchsichtigen neutralgrauen Schicht debeckt ist. Diese Schicht ist in Streifen eingeteilt, bie von ganz leichtem Hellem ©rau stufenweis dunkler werden, bis die Schicht fast undurchsichtig ist. Wie beim Kopieren wird dieser Stufenkeil mit der Schicht- feite auf die Schicht ber Probeplatte gelegt, um scharfe Konturen zwischen ben einzelnen Streifen

kann.

Jahrelang hat sich Der Deutsche Normen- ausschuh eingehend mit bem Problem befaßt, wie durch korrekte Empfindlichkeitsangaben den Wünschen von Erzeugern, Händlern und Verbrau­chern entsprochen werden könne.

18/10 Sin statt 28 Scheinen

Aus den Photopackungen lesen wir also jetzt schon | vielfach 16/10 ober 18/10 Grab Din. Diese Bruch­form für bie Empfindlichkeitsangabe hat ihre Be- grünbung z. T. in ben mathematischen Berechnun- gen, vor allem aber würbe sie gewählt, um Die neue Bezeichnung schon im Schriftbild von anberen veralteten Methvben zu unterscheiben. Auherbem hat sie für ben Gebrauch vorhandener Belichtungs­messer und -tabellen ben praktischen Vorteil, baß man bei vielen Photvmaterialien einfach bie 10 zu ber barüberstehenben Zahl abbieren unb so bie bis­her angegebenen Scheinergrabe erhalten kann. Allerbings barf man nicht glauben, Dingrabe unb Scheinergrabe ließen sich ]o einfach umrechnen; aber wenigstens bei ber Ware ber großen, duoer- lässigen Firmen unb bei präzis konstruierten Be­lichtungsmessern becken sich häufig 18/10 Dm unb 28 Grab Scheiner.

bohrungen anbringen wollten, mußten sie ins Aus­land gehen, um Gehör zu finden. Der national­sozialistische Staat hat auch hier Wandel geschaffen unb hat gerabe die wertvollsten Kräfte eingesetzt, bie auch an bieser Stelle der deutschen Wirtschaft

einfach zu handhabenden Apparate zu -a-n, um sich van der Güte der Ware durch Stichproben zu überzeugen. Sie Angabe in Dingraden konnte da- her auch unter behördlichen Sch u tz gestellt werden und jede Firma, die hier ne Fälschung Vornahme oder unzuverlässig arbeitet, wird straj. rechtlich verfolgt. Allerdings bezelchnen die Din- Angaben nur die Mindestempfindlichkelt. Das Ma­terial darf jederzeit empfindlicher sein, als auf de Packung steht; denn eine geroi fe Ueberbellchtung schadet bei den heutigen Entwicklungs- und Kop e^ Verhältnissen nichts, die Firma aber schützt sich du ch Ueberschreiten der Empfindlichkeit.

bis man aus ihm die letzten Folgerungen zog, bis man in zielbewuhtem Vorgehen begann, zur Ver­ringerung ber Anstrengung bie gleitenbe Reibung in immer ausgebehnterem Maße in die rollenbe um- zuwanbeln. Die Kugel- unb Rollenlager würben entwickelt, die insbesonbere burch bie zu- nehmenbe Verbreitung des Fahrrads und später bes

Zeiten bekannt unb würbe unentroeat angeroenbet, ohne baß man sich eigentlich viel habet bachte. Ge- rabezu wundern muß man sich, wie lange es dauerte,

Die Grundlage dieser Messung, dieauf Platte nur eben erkennbare Schwärzung", entspricht in keiner Weise mehr den heutigen Genamgkeitsan- forberungen. Einmal läßt oie Beurteilung, ob eine Schwärzung schon erkennbar ist ober nicht, einer entgegenfommenben wie auch einer ablebnenben Ein­stellung gegenüber dem zu prüfenden Fabrikat sehr erheblichen Spielraum unb ist ganz von dem Auge des Einzelnen abhängig. Vor allem aber dürfen wir ein Negativmaterial nicht nach 'her auf der Platte selbst für bas Auge erkenntlichen Schwärzung beur­teilen, sonbern nach berjenigen, bie beim Kopieren noch für bie Bildwirkung ausgewertet werden

ein immer größerer Anteil aus deutscher Er- z e u g u n g gedeckt werden kann.

Der Laie macht sich meistens gar keinen Begriff, wie groß die Vielfältigkeit der Erzeugnisse ist, die man aus bem Erböl herstellt, unb wie wichtig diese für bas gesamte Wirtschaftsleben finb. Man muß «ch darüber klar fein, baß z. B. ohne minera- . , _ _

lilrfie Treiböle bie Motoren zum Stillftanb Kraftaufwanb erforbert es, sie nur ein kleines kommen würben. Aber nicht allein bas ist es, was Stückchen weiter zu schieben. Legt man aber einige ben Wert bes Erböls ausmacht. Kein Rab kann sich ' Rundhölzer darunter, bann vollzieht sich bie Fort- drehen ohne bas Schmieröl. Mit ber Absper- beroegung leicht. Dieser Kniff war schon in alten rung eines Volkes von der Mineralölversorgung he,nnnt nnh würde also bei bem heutigen Stcmb ber Technik unb bes Verkehrs bas gesamte Wirtschafts­leben lahm gelegt sein. Die Industrie wurde jede Erzeugungsmöglichkeit verlieren, der Verkehr würde stocken, Heer und Marine wären bewegungs­unfähig und damit kampfunfähig. Aber auch die Lebensmittelversorgung würde dadurch in Frage gestellt werden. Es ist selbstverständlich, daß diese Erwägungen genügen, um mit allen verfügbaren

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Dingraben auszeichnen, können bemnach stets ron- b7,im|iäSn Lch. mÄr Scheinergrabe ftmbern Dingrabe > troMert werben °b fl.= ».rfrfb«

Sportflugzeugbau in großen Mengen perroenbet I angegeben werben. Ieriai lie'ern |V ' -------------- "

Daß bie Dienste, bie uns bie Elektrizität zu teuften vermag, sehr mannigfacher Art finb, ist eine allg^ mein unb hinreichenb bekannte Tatsache. Sicherlich könnte jeber, ben man fragen würbe, gleich uno ohne sich viel besinnen zu müssen, eine ganje 21^0^1 I bieser Dienste an ben Fingern aufzählen. Schwierig

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unb aus Holz gebaut, also leicht an Gewicht. Außer- dem waren sie schon von vornherein so eingerichtet, daß ihre spätere Beförderung keine erheblichen Schwierigkeiten machte.

Aus biefen einfachen Anfängen hat sich bie Mog- lichkeit entwickelt, mit Hilfe von Kugel- unb Rollen- lagern auch größere unb schwerere Körper mit Leich- tigteit von ber Stelle zu bewegen. An welche Massen man sich dabei jetzt heranwagt, zeigt bie erwähnte Brücke in ber Nähe von Washington. Sie besteht vollkommen aus Stahl, hat eine Lange von 250 m, also 0,25 Kilometer, und erhob sich 43 m über ben Fluß, ben sie überspannte. Es ist kaum glaublich, baß ein berarttg großes unb schweres Bauwerk aus Stahl von zehn Mann in Bewegung gesetzt werben konnte. Daß es geschah, ist ber reichlichen Anwendung von Rollenlagern zu verdanken.

Diese Brücke sollte um etwa 30 m weiter geruckt werben, um den Verkehr so lange aufzunehmen, bis bie neue fertig ist, burch die sie ersetzt werben soll. Fünf Wochen bauerten die Vorbereitungen. Unter den fünf eisernen Pfeilern, von denen sie ge- tragen wurde, wurden Gräben ausgehoben, aus deren Grund man Balkengerüste errichtete, die als , Träger für Schienenstränge dienten. Unter bie i Pfeiler, die etwas gehoben wurden, wurden mächtige I Stahlträger untergeschoben, unter die roieber kleine bestimmt ist.